Imie
Persönliche Daten
Meine Leseeindrücke
Träume
5
Erst mal vielen Dank für die Hörbrobe, die meiner Faulheit sehr zu Gute kam. Klingt nach einem top Buch, in dem die Wahrheit endlich mal am Schopf gepackt wird. Ein Zitat, was dazu passt: Marc Aurel: "Der erste Grundsatz: Lass dir den Geist nicht verwirren, denn alle Dinge müssen sich dem Naturgesetz beugen, und bald schon wirst du zu nichts vergehen wie Hadrian und selbst Augustus. Der Zweite: den Tatsachen ins Auge sehen und zu wissen, was sie bedeuten; daran zu denken, dass es deine Aufgabe ist, ein guter Mensch zu werden. Was die Menschennatur verlangt, sollst du ohne überflüssige Bedenken tun; sprich aus, was dir richtig erscheint, doch taktvoll, bescheiden und aufrichtig." weiterlesen
Klischees?
3
Zuerst dachte ich: Wieder ein so typisch, klischeehaftes Kinderbuch. Zwar einmal drei Mädchen in der Hauptrolle, aber natürlich mögen sie alle die Farbe Pink, haben ein pinkes Schiff und wollen helfen. Die typische Rollenverteilung eben, wie sie so oft in (Kinder)Büchern gefunden wird. Dann aber treffen sie auf das Schiff eines Prinzen, der ihre Hilfe benötigt und offensichtlich nicht weiß, was zu tun ist. Anstatt ihm sofort zu helfen und ihm zu erklären, wie es ihm gelingt, sein Schiff zu steuern, reden sie ihm ins Gewissen. Denn das seine Mannschaft nicht mehr fährt, hat einen guten Grund. Bleibt also zu hoffen, dass das Buch sich nicht in Klischees verliert und nicht das alltägliche Rollemodell aufgreift. weiterlesen
Eine melancholische,
3
Eine melancholische, traurige Lesprobe. Eigentlich bin ich kein Fan von Bücher, die in der Gegenwart geschrieben sind, aber die Autorin schafft es dennoch, mehr erfahren zu wollen. Trotz Zeit. Das Buch wirkt auf den ersten Seiten eher wie ein Tagebucheintag. Die Länge der Sätze differenziert sich zum Glück und neben vielen kleinen Sätzen, gibt es doch auch längere. Alles in allemscheint mir das Buch weniger als eien Abrechnung mit Ludwig, als eine Gegenüberstellung von zwei Welten. Zwei Menschen, die ihr Leben geteilt haben, ohne es wirklich zu teilen. Keine uninteressante Leseprobe. weiterlesen
Schon der erste Satz spricht
3
Schon der erste Satz spricht mich an, denn singen kann ich auch nicht :-) "Dancing Queen" scheint ein lustiger, lockerer Roman zu sein, der sicher zu einer guten unterhaltung beitragen kann. Zumindest trifft die Autorin in der LP meinen Humor und erinnert vom Stil ein klein wneig an David Safier. weiterlesen
"Der fremde Sohn" erinnerte
3
"Der fremde Sohn" erinnerte mich zuerst an einen Film und mir war nicht klar, dass es sich bei dem Buch wohl um einen Krimi bzw. Thriller handeln wird. Die anfängliche Szene, in der ein Junge auf dem Schulhof erstochen wird, war etwas seltsam und verwirrend zu lesen. Ich fand es schwer mitzufühlen oder ins Geschehen zu finden. Allerdings habe ich von Sam Hayes schon ein Buch gelesen, das ich relativ spannend fand (auch wenn es sich in zu viele vorhersehabre und übertriebene Ereignisse verlor). Aber vielleicht schafft Hayes mit diesem Buch, den leser auf eine Reise zu nehmen? weiterlesen
Meine Rezensionen
Nicht zu empfehlen
1
Lila, Lotta und Lulu sind Piratinnen und wie kann es anders sein, dass die drei jungen Damen ein Schiff besitzen, das gänzlich rosa ist? Hier wird schon das erste, typische Klischee bestätigt: Mädchen liebe rosa. Das zweite wartet nicht lange auf sich, denn die drei Damen sind natürlich unterwegs, um zu helfen. Ganz nach dem allgemeinen Rollenbild, das Frauen eben haben. Die eine der Schwestern ist mutig und immer für andere da, die andere natürlich schüchtern und die letzte im Bunde spielt Streiche, die ihr aber keiner übel nehmen kann. Die Damen fahren auf hoher See, als ihnen ein anderes Schiff begegnet. Hilfe ist angesagt, denn irgendetwas stimmt da nicht. Was nicht stimmt, wird schnell klar: Der werte Prinz auf dem anderen Schiff bringt es einfach nicht über sich, sich bei seiner Mannschaft zu entschuldigen. Wieder reiht sich Klischee an Klischee, denn das ein Wort der Entschuldigung unmännlich sit, oder sich Männer nicht entschuldigen können, wird allgemein hin sehr gerne behauptet. Schön, dass das Kinderbuch genau diese Thematik aufgreift. Die offene Entschuldigung folgt, nachdem man dem werten Prinzen ins Gewissen redet. Was eigentlich ganz nett klingt ist meiner Meinung dennoch nicht mehr, als der dünne Versuch, dem Buch eine Wendung zu geben und eine Bedeutung. Ein durch und durch enttäuschendes Kinderbuch, das ich ganz sicher nicht weiter empfehlen kann. Nicht einmal der Schluss des Buches kann die Handlung retten. Böse Piraten tauchen auf, die das Schiff des Prinzen kapern wollen. Was passiert? Immerhin fällt den Mädchen die passende Lösung ein und nicht den Jungs. Ein kleiner Lichtblick, denn Prinz Divo weiß absolut nicht, was zu tun ist. Einen Wasserangriff und ein Kaffeekränzchen später herrscht Friede, Freude, Eierkuchen. Die Botschaft des Buches bleibt demnach zu suchen. Natürlich könnte man behaupten, dass die Autorin unseren Kindern erklären möchte: Entschuldigungen sind wichtig (und Männer haben Probleme dabei) Männliche Piraten sind immer böse Mädchen lieben Pink und zwar alle Mädchen Gemeinsam ist man stark Mein Fazit: Nicht zu empfehlen. weiterlesen
Das Kleien Mädchen Ava
3
Das Kleien Mädchen Ava wird von ihrem Vater in ein Heim für Kinder untergebracht. Doch etwas scheint dort nicht mit rechten Dingen zuzugehen: Kinder verschwinden und tauchen nie wieder auf. Nachts, wenn alles zu Schlafen scheint, werden Kinder entführt. Am nächsten Morgen scheinen sie nicht mehr sie selbst zu sein: sie sind völlig ängstlich, verstört. Dann ist da noch Nina, eine liebende, verheiratete Mutter, die sich Sorgen um die Tochter macht, die immer öfter am PC sitz und dort Afterlife spielt. Auch hier scheint ein Schatten die Familie zu bedrohen, als Nina plötzlich spürt, dass etwas nicht stimmt. Und Frankie, die in einem Internat arbeitet, vor etwas zu fliehen scheint und am Ende doch mit mehr konfrontiert wird, als ihr eigentlich lieb ist. Sam Hayes spricht in ihrem Buch ein Tabu-Thema an und schafft es, die Leser zu berühren, aber nicht völlig zu verstören. Ich bin froh und dankbar, dass sie diese Rücksicht auf den Leser nimmt und ihn mehr erahnen lässt, was geschehen ist, als es einem Voyeur gleich, detailliert zu beschreiben. Das Buch teilt sich in drei handlungsstränge und recht schnell wird klar, dass es sich immer um dieselbe Person handelt. Ein eindringliches Buch, dass sich meiner Meinung nach aber ein wenig in der etwas zu „übertriebenen“ Handlung verliert. Es scheint ein wenig, als hätte die Autorin versucht, tunlichst Spannung ins Buch zu bringen. Das Nina ausgerechnet mit dem letzen, ungeschoren davongekommenen Täter verheiratet ist, war mir eindeutig zu viel des Guten. Die Realität ist grausam, was mir bewusst ist und was das Buch vielleicht auch aufzeigen möchte. Dennoch wirkt diese Handlung meiner Meinung nach ein wenig fehl am Platz. Etwas weniger Durchschaubarkeit wäre sehr wünschenswert gewesen. Ansonsten ein großes Lob an die Autorin die es schafft ein Thema aufzugreifen, dass alle berühren sollte, ohne aber in den Voyeurismus überzugehen. weiterlesen
Ein Buch über drei
2
Ein Buch über drei Frauen. Großmutter, Mutter und Enkeltochter. Und ein Geheimnis, dass sich um die Familie rangt. Anja Jonuleit beschreibt in ihrem Roman „Herbstvergessene“ das Leben von Maja Starnberg, die nach jahrelanger Funkstille zu ihrer Mutter reist, nachdem diese sie um ein Gespräch gebeten hat. Doch als Maja bei ihrer Mutter ankommt, ist diese nicht da. Lili Stanberg, Majas Mutter ist tot. Selbstmord!? Die ersten Seiten des Buches schafften es, mich in ihrem Bann zu ziehen und mich zu begeistern. Anja Jonuleit hat eine schöne Sprache und zieht den Leser so direkt ins Geschehen. Es gelingt dem Leser dadurch recht gut ein Bild von den jeweiligen Protagonisten zu bekommen. Doch leider behält das Buch, wie ich finde, seine Spannung nicht sondern verliert sich in immer mehr Seiten, mit immer abstruseren Gedanken. So glaubt Maja nicht an einen Selbstmord ihrer Mutter, sondern verdächtigt fortan immer mehr Personen, die ihre Mutter auf dem Gewissen haben könnten. Das Geheimnis, um dass sich das Buch rangt, jenes Geheimnis, dass Maja nach und nach lüftet ist durchaus interessant, doch nach und nach verliert die Geschichte ihre Spannung. Was vor allem daran liegt, dass manche Charaktere ins Buch gepresst wirken. Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass die Autorin auf Teufel komm raus, versuchte, Spannung ins Buch zu bringen. Letztendlich klärt sich, dass es kein Selbstmord war, dem Lili zum Opfer fiel. Allerdings sind die Gründe ihres Mordes, oder besser ihres Mörders, einfach viel zu einfallslos und scheinen so gar nicht zur eigentlichen Geschichte zu passen. Die später auftauchenden Figuren (Roman und allen voran natürlich der Arzt und Mörder) sind meiner Meinung nach in ihre Darstellung einfach völlig fehl am Platz. Wo es am Anfang noch gut gelang sich die Charaktere vorzustellen, ein Bild in den Kopf zu bekommen, wurde das ab der Mitte des Buches immer schwieriger. Einziger Lichtblick war der zweite Handlungsstrang: Die Geschichte von Majas Oma. Schade eigentlich, denn das Buch hat eindeutig Potential. weiterlesen
In "Die Wahrheit über
3
In "Die Wahrheit über Alice" geht es um Katherin ein junges, in sich gekehrtes Mädchen, die zurückgezogen lebt und allen und jedem aus dem Weg zu gehen scheint. Sie trägt ein dunkles Geheimnis mit sich umher das keiner erfahren soll. Bis sie auf die selbstbewusste Alice trifft. Aus dem ungleichen Paar werden schell zwei dicke Freundinnen und es scheint, als hätte Katherine endlich jemanden gefunden dem sich auch anvertrauen kann. Doch das Blatt wendet sich und Alice zeigt immer mehr, dass sie nicht die ist, die sie zu sein scheint. Alice zeigt mehr und mehr ein anderes Gesicht und beginnt nicht nur Katherine sondern alle Menschen um sich herum mit Worten und Taten zu verletzen. Schon das Cover des Buches ist schön gestaltet. Man erkennt eine junge Frau die liegt und um sie herum sind viele rote Blütenblätter. Rebecca James schafft es mit dem Buch viel Spannung zu erzeugen und das von der ersten bis zur letzten Seite. Zwar wird nach und nach klar was es mit Katherines dunklem Geheimnis auf sich hat und welches Spiel Alice mit ihr treibt, dennoch verliert man mit dieser Vermutung nicht die Freude am Buch. Der Schreibstil ist einfach und flüssig und verliert sich nicht in allzu langen oder komplizierten Sätzen. Besonders spannend war, als das Buch einen direkt ansprach und in zwei Kapiteln in die „Du-Form“ wechselte. Insgesamt wird die Geschichte von Katherine und Alice in drei verschiedenen Erzählebenen dargestellt. In der Gegenwart, in der Vergangenheit und eben auch zwei Mal in der Du-Form, in der man sich als Leser direkt angesprochen fühlt. Eine spannende Geschichte über ein Mädchen, das sich verliert, Vertrauen zu der falschen fasst und am Ende doch noch ihren Weg findet. Als kleine Kritik wäre zu erwähnen, dass die Protagonisten im Buch zwischen 16 und 23 Jahre alt sind (zu Beginn) und man ihnen dieses Alter nicht abnimmt, da sie schon von der Sprach und Wortwahl zuweilen zu erwachsen wirken. Ein tolles Buch, mit einer einfachen und doch ziemlich spannenden Geschichte die es schafft einen immer wieder in ihren Bann zu ziehen. Und obwohl es sich bei James Roman um eine Teenagergeschichte handelt, kann man das Buch auch getrost dann lesen, wenn man selbst schon erwachsen ist. weiterlesen
Gottes leere Hand, handelt
3
Gottes leere Hand, handelt von Manuel Jäger, der seit seiner Kindheit unter einer Krankheit leidet, die man auch als „Glasknochen“ beschreibt. Manuel bekommt plötzlich Atemnot und muss, wie so oft ins Krankenhaus. Dort erinnert ihn eine Krankenschwester sehr an seine verstorbene Frau. Ein durchweg interessantes Buch, welches das Leben und Arbeiten in einem Krankenhaus beschreibt. Die Überforderung der Ärzte und Krankenschwestern, Fehler, die passieren können, völlig überfüllte Räume, ganz normaler Krankenhausalltag. Meiner Meinung nach rutscht das Buch trotz kritischen Beschreibungen von eben jenem Alltag in Krankenhäusern dennoch nicht ins klischeehafte ab, sondern zeigt ein deutliches und realistisches Bild. Das auch die „Götter in Weiß“ Fehler machen, dass es Patienten gibt, die den ganzen Betrieb aufhalten können und eben die harte Arbeit einer Krankenschwester. Das es viel zu viele Aufgaben zu erledigen gibt, die man nicht mit der Zeit vereinbaren bzw. nicht unter einen Hut bekommen kann. Die Autorin schafft es auch klare Bilder von den einzelnen Personen zu schaffen. Ein sehr gut gewählter Titel, außerdem! Zunächst war ich fest davon überzeugt, dass der Titel eine negative Botschaft bezüglich Gott nach außen tragen wollte und diese Vermutung bestätigte sich an manchen Stellen im Buch immer wieder. Umso spannender oder schöner war es, dass man am Ende die Möglichkeit hatte, den Titel zweideutig zu erfassen. Zum einem negativ, dass Gott einem nichts geben kann, einem nichts reicht, zum anderen aber positiv. Nämlich, dass Gott seine leere Hand reicht, damit man diese ergreift. Ich denke, dass so jeder die Chance hat, sich selbst zu überlegen, welche Botschaft ihm besser gefällt Ein Buch mit traurigem, aber glücklichen Ende gleichzeitig. Vielleicht nicht das tiefsinnigste Buch schlechthin, aber auch nicht ganz anspruchslos. weiterlesen
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