Janama
Persönliche Daten
Meine Leseeindrücke
Mysteriös und sprachlich sehr eindrucksvoll
5
Die Leseprobe zu : Der Mann,der den Regen träumt" ist ein wirklich sprachlich faszinierender Roman, der mich mit seinem ganz speziellen Klang der Schreibweise an die Seiten fesselte und mich nach mehr dürsten lässt^^ Auch der etwas mysteriös angehauchte Touch stößt sehr auf meinen Geschmack. Vor allem mit Elsa, die anscheinend ein neues Leben in der kleinen , beschaulichen Kleinstadt : Thunderstown anfangen will, habe ich zugleich eine Verbindung aufbauen können, auch wenn der Draht noch etwas schmal ist, da ich sie ja nicht näher kennen lernen konnte, Dennoch hat man bereits jetzt einen kleinen Ausblick auf ihr Leben, bzw ihre Vergangenheit erhalten: Anscheinend hat sie keinen guten Draht zu ihrer Mutter ,ihr Vater der damals von ihrer Mutter hinausgeschmissen wurde, ist gestorben und mit ihrem Freund ist es anscheinend aus...Was noch passiert ist, dass sie New York gegen die Kleinstadt ausgetauscht hat, bleibt noch fragwürdig. Sehr mysteriös finde ich, den kleinen Tumult auf der Straße den sie zugleich bei ihrer Sightseeing Tour miterleben muss: Dass ein Mann den Hund , vor dem alle Angst zu haben scheinen, einfach so umbringt, und dieser dann die Augenfarbe wechselt, finde ich faszinierend und lässt weitere Fragen auftauchen! Wer ist dieser Mann? Und was hat es mit diesemHund, oder Wolf auf sich? Die Leserprobe hat mich wirklich sehr neugierg auf den Fortgang der Geschichte gemacht- ich wäre bereit den Geheimnissen zusammen mit Elisa auf den Grund zu gehen^^ weiterlesen
Geheimnisvoll umwitterte Geschichte^^
5
Die Leseprobe ist ja wirklich richtig interessant und ziemlich geheimnisvoll! Sehr schön kommt das undurchsichtige und die vielen ungeklärten Fragen von damals herüber. Man kann förmlich die vielen Geheimnisse riechen, die um die Familie schweben. Vor allem der Rückblick in die Vergangenheit damals, fand ich sehr gelungen. Und dann wiederrum das Hier und Jetzt in unserer Zeit , indem Sadie mit ihrer Tochter Betty zurück ins Familienanwesen kommt um dort Anregungen und Ideen für ihren neuen Roman sammeln zu können. Sie möchte über ihre tote und bekannte Schriftstellerin Großmutter Pearl schreiben, die sicherlich einiges zu verbergen hatte…..Besonders deren Tochter , und Sadie`s Tante Thomasina hat anscheinend nichts Gutes über sie zu berichten….aber was man am Anfang zu lesen bekam, kann ich mich ihrer negativen Meinung über sie nur anschließen, denn wer bitteschön erzählt seinen Töchtern dass sie den tasmanischen Teufel der im Keller hausen würde auf sie hetzen würde, wenn sie nicht gehorchen?? Hilfe^^ Doch ich bin gespannt was Thomasina noch zu erzählen hat. Da sie womöglich weiß wer der Mörder ihrer Mutter war!! :-) Sehr spannend, sehr geheimnisvoll und äußerst fesselnd. Mich hat der Leseausschnitt vollkommen überzeugen können. weiterlesen
Amüsant und spritzig^^
5
Ich muss immer noch schmunzeln, nachdem ich die Leseprobe verschlungen habe^^ Obwohl ich am Anfang nicht dachte, dass dieses Buch etwas für mich sein könnte, bin ich schnell eines Besseren belehrt worden. Es istt wahrlich amüsant und man leidet förmlich mit der Hauptperson mit^^ Besonders nachdem ihr Mann ihr sagt, dass er sie für eine Jüngere verlassen will und sie aus seinem Haus ziehen soll. Und das nachdem sie ihm noch die Haare aus der Nase entfernt hat, ihhh!!! Was für ein Volltrottel und Idiot! Und als wäre dies nicht genug bekommt sie von ihm noch zu hören, dass sie zu langweilig und eintönig wäre.... Aber zum Glück bekommt sie eine extra Aufgabe von ihrem Chef^^ Sie soll dessen Sohn zum Arzt begleiten.....Und was dort passiert....hat mich völlig überzeugt :-) Da er auch jünger als sie ist und anscheinend auf sie steht , bin ich nun mehr als gespannt wie es weitergeht. Womöglich findet sie auch jemand der sie aus ihrem Alltagstrott herausholt? Ich nehmen an , dass es noch sehr turbulent und witzig werden wird. Sehr sympathische Hauptperson und mit der Ich Variante genau richtig um ihre Gedanken mitzuerleben^^ weiterlesen
Spurlos verschwunden
4
Die Leseprobe zu "Der Heiler" ist ein guter Ausblick auf eine spannende Geschichte, die bereits jetzt zum Lesen anregt und bestimmt noch im weiteren Verlauf mehr an Tempo und an Dramatik zunehmen wird. Am Anfang der Story , dachte ich erst dass wir in der Ich Variante der Frau "Reporterin" stecken, musste dann aber rasch feststellen dass dies ein Irrtum ist und wir die Perspektive ihres Mannes miterleben. Er, der bereits 24 Stunden nichts mehr von seiner Frau gehört hat, ist beunruhigt und ahnt dass etwas passiert sein muss. Während er zum Büro seiner Frau , einem Zeitungsverlag, geht um dort mit ihrem Chef zu sprechen, nutzt er die Gunst der Stunde und sieht sich auf ihrem Arbeitsplatz nach Informationen um. Und tatsächlich findet er einiges an Material das er zugleich heimlich mitnimmt, um später nach näheren Hinweisen zu suchen, die ihm bei seiner Suche helfen könnten. Da seine Frau Reporterin ist und gerade an einem Fall namens "Der Heiler" recherchierte, der Politiker und Unternehmer samt deren Familen tötet, um sich am Klimawandel und seine Folgen zu rächen, nimmt die Hauptperson gleich an, dass hierbei womöglich eine Verbindung besteht. Während er die Aufzeichungen und Unterlagen durchgeht, bekommt er eine leise Ahnung wo sie wömöglich bei ihrem letzten Anruf gesteckt hat. Hier endet leider die Leseprobe. Bin gespannt, ob er sie noch rechtzeitig "lebend" wiederfindet, und ob er womöglich die Identität des Heilers lösen kann. Da ich zwar nicht so sehr der Krimi und Thriller Leser bin, wäre dieses Buch ein guter Einstieg um erneut meine Bedenken hinsichtlich langweiliger Krimis aufzulösen^^ Denn ich bin guten Mutes, dass mich dieses Buch nicht enttäuschen wird.... weiterlesen
Himmlicher Einstieg
5
Die Leseprobe zu "Unearthly" von Cynthia Hand ist wirklich ein überaus himmlischer Einstieg, der Lust auf mehr macht :-) Bereits das Cover und die Inhaltsangabe haben mich schon im Vorfeld sehr angesprochen, um so erfreuter bin ich , dass die Leseprobe da angeknüpft hat. Es fängt mit einer Vision an, die das 16 jähirges Mädchen Clara nachts hat. Sie träumt von einem Waldbrand und einem mysteriosen Jungen, der im Mittelpunkt steht. Bald stellt sich für den Leser heraus, dass ihrer Versionen normal sind, da sie ein Engelblut ist und es sozusagen ihre Mission ist. Ihre Mutter , die auch ein Engel ist, ist stolz darauf, dass es nun auch bei ihrer Tochter anfängt....auch wenn dies heißt dass sie für ihre neue Aufgabe, umziehen müssen. Nach weiteren Versionen, die ihr etwas mehr verraten, bekommen sie ihr auch ihr Zielort heraus....Wyoming. Obwohl sie nicht gerade vom Umzug begeistert ist und auch ihr Bruder sich ebenfalls streubt, gehen sie ihren neuen Weg. Dort angekommen beginnt für Clara noch eine weitere Veränderung, sie fängt an sich weiter von den Menschen zu unterscheiden, als ihr Haar anfängt zu leuchten. Deshalb schlägt ihre Mama vor es zu färben, um dies besser tarnen zu können....Was es hierbei jedoch auf sich hat und was wirklich ihre himmliche Aufgabe sein wird, und welche Rolle der Junge dabei hat, ist noch unklar. Doch ich bin wirklich schon sehr gespannt auf die Antworten. Dann bleibt mir zum Schluss nur noch zu den Engeln zu beten, dass sie mir dieses Buch zukommen lassen werden, damit ich mich weiter auf diesen göttlichen Pfad weiterbegeben kann :-) weiterlesen
Meine Rezensionen
melancholisch , märchenhaft , zum Träumen
4
Der Mann, der den Regen träumt von Ali Shaw ist ein sprachlich poetisches wunderschönes Werk, das den Leser selbst zum Träumen bringt. Mit seinem leicht melancholischen Klang, berührt es das Herz auf eine ganz besondere Art und hinterlässt bei mir ein nachdenkliches und trauriges Gefühl. Eine kleine Schwermut hatte mich auch im Laufe der Geschichte befallen, die jedoch nicht unangenehm war, im Gegenteil, ich fand sie unterstrich die Geschichte, da sie mir wirklich unter die Haut ging. Elsa, die aufgrund des Verlustes eines geliebten Menschen sich von ihrem gewohnten Umfeld zurückziehen will , sucht sich dazu den kleinen beschaulichen Ort: Thunderstown aus. Dort hofft sie wieder etwas zu sich selbst zurück zu finden und einen Neuanfang starten zu können. Dass sie sich mit Thunderstown einen ganz besonderen Ort ausgesucht hat, muss sie bald erkennen, nachdem sie dem merkwürdig verschlossenen und imponierenden Bergjäger des Dorfes kennenlernt, als dieser gerade einen Hund umbringt. Doch nicht nur die Bewohner des Dorfes sind eigentümlich und leicht verschroben, auch in einen von den angrenzenden Bergen lebt ein seltsamer Zeitgenosse: ein Mensch, der das Wetter ist. Schon bald fühlt sich Elsa nach der anfänglichen Faszination zu diesem ungewöhnlichen Mann hingezogen. Und bald schon stellt sie fest, dass sie sich in eine „Gewitterwolke“ verliebt hat. Während die Bewohner in ihrem Freund Finn eine Gefahr für sich sehen, und in ihm den sogenannten verhassten „Old Man Thunder“ sehen (eine von vielen Legenden) , versucht Elsa alles damit sie ihm helfen kann…. Hier wird sehr schön deutlich, dass harmlose Bürger zu einer unberechenbaren Meute werden können, wenn sie aus Angst einen „Schuldigen“ gefunden haben. Besonders in diesem Ort , indem der Griff der Vergangenheit und der Legenden immer noch tief in jedem Menschen verwurzelt ist. Dennoch gibt es Hoffnung, besonders nachdem der Bergjäger sein Tun hinterfragt und endlich zu sich selbst und seinen Überzeugungen steht, anstatt sich immer noch nach den widersprüchlichen Wünschen seines verstorbenen Vaters und Großvater zu beugen! Sehr schön hat mir hierbei eine Szene gefallen, indem er alle Fallen die er für die Ziegen (Tiere die in Thunderstown überaus verhasst sind, und hier sogar mit Ungeziefer verglichen werden) gelegt hat wieder entschärft. Aber auch ein Zitat gefiel mir besonders gut: „Er sagte, Menschen seien wie der Wind. Manchmal laut, sagte er, und manchmal ein Flüstern, manchmal warm und manchmal erschreckend kalt. Aber trotzdem würden wir weiterwehen immer weiter vorwärts, und keine Spuren zurücklassen.“ Mich hatte die märchenhaft gleiche Erzählart des Autors sehr überzeugt. Es verzaubert und zieht den Leser in eine ganz spezielle, ungewöhnliche Handlung, die zwar auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig und abseits der Norm ist, jedoch wirklich herrlich tiefsinnig und herzergreifend ist, sollte man sich auf dieses Buch richtig einlassen :-) weiterlesen
Dornentöchter von Josephine Pennicott
5
„Dornentöchter“ ist ein wirklich bezaubernder Roman, der einen in die Vergangenheit entführt und dabei eine mysteriöse Atmosphäre beinhaltet, die den Leser geradezu in eine faszinierende Familiengeschichte entführt. Dabei wechselt die Gegenwartsform im Buch, geradezu perfekt mit dem Handlungsstrang von damals, der einem detaillierte Einblicke zu den früheren Familienangehörigen von Sadie gibt. Ich als Leser wurde geradezu von beiden Formen der Zeiten gefangen genommen. Mit der Zeit wuchsen mir alle einzelnen Personen ans Herz und auch die sehr speziellen Charakterformen einzelner Personen haben etwas für sich, so dass ich mich geradezu mit ihnen verbunden fühlte. Besonders Pearl der Dreh,- und Angelpunkt der Geschichte , war eine ganz besonders extrovertierte und schillernde Persönlichkeit, die mit ihren ganz eigenen Dämonen zu kämpfen hatte , bevor sie grausam im Keller ihres Hauses umgebracht wurde. Wer jedoch der Mörder war bleibt lange unklar….bis ihre Enkelin Sadie zurück an den Ort des Geschehens kehrt , um sich dort zusammen mit ihrer Tochter ein neues Leben aufzubauen und um einen Roman über ihre berühmte Großmutter , die ebenfalls Schriftstellerin war, zu schreiben. Doch bevor sie die Wahrheit herausfinden kann, muss sie sich erst mal mit Birdies früherem Werk auseinandersetzen. „Die Netzespinnerin“ ein Buch , indem Birdie die Geschehnisse aus ihrer Sicht beschreibt- denn sie war damals eine Freundin von der toten Pearl. Doch kann Sadie ihren Erzählungen trauen? Oder versteckt oder verdreht sie womöglich die Wahrheit, da sie in Pearls Ehemann verliebt war? Hatte sie womöglich etwas mit dem Mord zu tun? Oder war es doch jemand anders? Denn eines ist klar, Pearl hat mit ihrer Art viele Menschen damals gegen sich aufgebracht und einige ihrer Bekannten und Freunde hätten durchaus Gründe gehabt sie aus dem Weg zu räumen…. Auch die noch lebende Tochter Thomasina , ist nicht gut auf ihre Mutter Pearl zu sprechen. Ungeliebt und verbittert lebt sie immer noch auf dem Grundstück ohne das Haus auch nur betreten zu wollen. Oder hatte Pearl womöglich wirklich einen tasmanischen Teufel im Keller gefangen gehalten, wie sie immer behauptete? Denn Sadie und ihre Tochter müssen bald feststellen, dass es anscheinend in dem alten Cottage nicht mit rechten Dingen zu geht….oder sind es vielleicht Geister die nicht ruhen können? Nicht nur mit diesen Dingen muss sich Sadie herumschlagen, nein, auch ihr Privatleben wird auf den Kopf gestellt, als ein Zahnarzt und ein Schulleiter im Dorf ihr Avancen machen. Und dann wäre da ja noch ihr besorgter EX Mann, der mit seiner neuen Freundin anreist um nach dem Rechten zu schauen. Eine mehr als wunderschöne Geschichte ist der Autorin mit diesem Buch gelungen! Obwohl ich solche Familiendramen normal nicht gerne lese, fand ich diese Story jedoch himmlisch. Behutsam wird der Leser mit in eine andere Zeit genommen und man kann die Vergangenheit (1935/1936) am eigenen Leibe miterleben und dabei versuchen das Rätsel und das Motiv des Mordes zu lösen. Geheimnisse umspinnen geradezu das Buch, und mit jeder Faser meines Seins bin ich in dieser Welt ein,- und abgetaucht. Ich vergebe daher 5 von 5 Punkten und zusätzlich noch ein großes Sternchen für dieses Buch! weiterlesen
Amüsanter Frauenroman
5
„Hier und jetzt und Himbeerkuchen“ von Agnes Nelle ist ein amüsanter Frauenroman, der mit Witz und Esprit den Leser in die Welt von der etwas naiven aber unheimlich sympathischen Iris mitnimmt. Iris, die von ihrem langjährigen Freund Jörg plötzlich für eine „junge kaugummikauende Wilde“ verlassen wird, muss sich plötzlich vor dem Scherbenhaufen ihrer Beziehung zurechtfinden. Nicht nur, dass sie die gemeinsame Wohnung schnellstmöglich räumen soll, nein, auch die Probleme ihrer Kollegen muss sie mit bewältigen. Insbesondere von Bruno, ihrem Chef auf dem Ordnungsamt, und dessen 25 jährigen Sohn Felix, die anscheinend die ein oder andere helfende Hand von ihr benötigen. Da Ines ein ziemlich gutmütiger und freundlicher Mensch ist , der sehr selten auch mal an sich selber denkt, und immer erst die Bedürfnisse der anderen zufriedenstellen will, ist sie in dieser Hinsicht ein sehr leichtes Opfer. Auch nachdem sie in einem Frauenkurs den netten Singlemann Niklas kennenlernt, muss sie sich bald die Frage stellen, ob er wirklich so recht geheuer ist? Schließlich ist seine Familie so ganz und gar nicht nett! Im Gegenteil, befürchtet sie bald das Schlimmste in Hinsicht ihrer weiteren Zukunft mit dessen Eltern im Schlepptau. Auch ihre beste Freundin Emma, die ihr unbedingt ihr neues Liebesglück madig machen will, hat selber so einige Probleme, die sie ihr bisher verschwiegen hat. Doch während Ines versucht mehr auf ihre eigene Stimme zu hören, hat sie bald die Wahl zwischen Niklas, Bruno und dessen Sohn, der ebenfalls auf sie steht…… Und bald fragt sich Ines….wer zum Teufel war noch mal Jörg??^^^ ------- Herzhaft erfrischend fand ich die Geschichte rund um Ines und ihrem verkappten Liebesleben. Sehr schön konnte man sich als Leser in ihre Gedanken und ihre Zweifel hineinversetzen. Besonders mir hat sie insbesondere eine Seelenverwandte gefunden, da ich zugegebenermaßen selber etwas naiv bin und immer etwas für andere zurückstecke. Auch die Parallele bei der Arbeit hat mich leicht amüsiert^^ Einziges Manko war , dass eine ziemlich bösartige Nadine mitspielt….tststss….(warum muss das ausgerechnet mein Name sein?!^^) Der Titel an sich finde ich nicht wirklich passend….habe mich mehrmals sogar gefragt wie man auf diesen Titel kommen konnte? Habe ich vermutlich etwas verpasst…das womöglich zu der Geschichte passen könnte? Auch das Cover an sich finde ich nicht wirklich kauffördernd. Jedenfalls würde es mich nicht von den Latschen kippen, sollte ich es im Buchladen entdecken. Einzig und alleine die Story kann vollkommen Punkten. Schade dass die Verpackung es nicht tut. Trotzdem hoffe ich, dass viele Leser (vllt auch aufgrund der positiven Rezensionen) auf den Geschmack kommen und sich dieses Buch kaufen. Denn mit der liebenswerten Iris kann man so recht schöne amüsante Stunden verbringen, dass man gerne über diesen „Himbeerkuchen Titel“ hinweg sehen kann^^ weiterlesen
Himmlisches Lesevergnügen
5
"Unearthly" von Cynthia Hand ist ein überaus himmlischer Leseschmauß. Bereits das Cover finde ich sehr schön und ist wahrhaftig trefflich gestaltet. Da mich die Figur auf dem Titelbild sehr an die Hauptfigur erinnert ,die gerade mitten in ihrer Vision zu steht scheint; mitten im Waldbrand. Auch die gewählte Schreibform der "Ich -Variante" finde ich bestens gewählt und trifft zusätzlich meinen Nerv. Die Autorin versteht es sehr gut, einen typischen Jugendroman in einen fesselnden, soghaften Lesestoff zu verwandeln, der sogar ältere Leser , abseits der Jugend in den Bann schlägt^^ Ihre Charaktere sind äußerst sympathisch und man fühlt sich ihnen zugleich, besonders aber Clara der Hauptperson , sehr hingezogen. Vorallem wird das Thema "Engel" hier sehr gut dargestellt, bzw, aufgegriffen ohne zu kitschig oder albern herüberzukommen. Es fädelt sich spielerisch in die Geschichte eines "normalen" Teenagers ein, die sich gar nicht so arg von uns Menschen ohne Engelsblut unterscheidet. Sie hat mit den gleichen Ängsten und mit den gleichen Problemen zu kämpfen, außer dass sie sich noch zusätzlich mit dem Problem des Fliegens und der Bewältigung ihrer göttlichen Aufgabe beschäftigen muss. Diese Mission ist es auch, die sie und ihre Familie in das abgelegte Wyoming führen, denn dort wird laut ihrer Visionen ihre Aufgabe auf sie warten. Während sie auf das Eintreten des unausweichlichen Waldbrandes wartet, um dort einen Jungen zu retten, muss sie sich erst in ihr neues Leben und der Schule einfügen. Während sie neue Freundschaften schließt, und dabei den Jungen aus ihrer Vision beobachtet um mögliche Hinweise aufgreifen zu können, die ihr bei ihrer Erfüllung der göttlichen Aufgabe helfen könnten, muss sie sich plötzlich mit verwirrenden Gefühlen zu ihm beschäftigen. Außerdem versucht sie mehr über ihr Engelblut und über Engel zu erfahren. Dabei bekommt sie unerwartet Hilfe von jemanden, der ebenfalls Engelsblut in sich trägt, da ihre Mutter sehr verschlossen ist und sie nicht in die Geheimnisse einweihen möchte. Doch lange kann sie ihre Tochter nicht vor dem Wissen der Existenz der Schwarzflügel beschützen, den dunklen Engeln, deren unsagbare Traurigkeit sie bald schon selber zu spüren bekommt... Während Clara versucht ihr "normales" Leben aufrechtzuerhalten und dabei von der Liebe getroffen wird, muss sie bald schon erkennen, dass ihr eine wichtige Entscheidung bevorsteht... Wird sie sich für die Liebe oder für ihre Bestimmung entscheiden?. Ein wirklich sehr schönes Buch, dass mich wirklich bis zum Schluss gefangen hielt. Man hat mit Clara mitgefiebert und mit ihr mitgelitten, außerdem war ich von ihrer Ironie ganz angetan. Besonders Sätze wie: "Ich komme mir vor wie Cinderella , die mit einem Kürbis und ein paar Mäusen mitten auf der Straße sitzt, während ihr Traumprinz davoneilt, um eine andere zu retten" und "Ich gucke zur Decke hoch und suche nach dem Eimer mit Schweineblut, das gleich über mich geschüttet werden wird wie in dem Film Carrie." haben mich restlos begeistert und haben mich einige male zum Schmunzeln gebracht. Wirklich ein klasse Buch, das ich wirklich jedem empfehlen kann. Jetzt freue ich mich schon auf die Forsetzung dieser Reihe. Zm Glück ist Oktober nicht mehr so lange entfernt. Denn sicherlich möchte ich mich weiterhin in diesem himmlischen Leseglanz verlieren und weiterhin ihren Weg verfolgen, der sicherlich noch einige Steine und Schwarzflügel aufwarten wird. weiterlesen
Leider enttäuschend...
2
Das Buch "Wintertod" von Hanna Winter empfand ich persönlich als ein ziemlich schwacher Krimi, der weit von Gänsehaut und Spannung entfernt war. Eigentlich dachte ich aufgrund der Leseprobe, dass mehr in diesem Werk steckt, als leere Verprechungen und der missglückte Versuch Spannung aufzubauen. An sich war die Länge der einzelnen Abschnitte sehr gut , und auch die Grundidee (auch wenn sie nicht gerade neu war) klang vielversprechend. Doch wie gesagt es hat einiges gefehlt. Angefangen mit den Charakteren, die für mich etwas blass waren und auch im Laufe der Geschichte nicht gerade an Sympathie oder an Vielseitigkeit dazugewonnen haben. Vor allem das Ende des Buches, war für mich ziemlich unrealistisch und ziemlich schnell aufgelöst worden. Auch der Serienkiller, der die gewohnten Taktiken um seine Opfer zu sich zu locken vollzog, sprich sie vorher Bewusstlos zu machen, war nicht gerade neu in seinen Erfindungen. Auch der Junge , bzw Freund des Killers, war mir echt zu dumm..... Warum? Das müsst ihr selber lesen^^ Auch die Probleme der anderen Protagonisten und der Hauptfigur sind für mich etwas zu viel des Guten und nicht wirklich von Belang.....für mich^^ Auch die Vielzahl der verstümmelten Toten bringen nicht automatisch Pluspunkte.....wenn es nicht richtig schön anschaulich und mit einem Hauch von Horror beschrieben wird. Für mich alles etwas zu wenig (Spannung, Horror und Ermittlungen) , dafür einiges zuviel (private Probleme der Personen, Leichen, und vieles das schon mal in anderen Büchern da war) Was wiederrum schön war, ist dass der Krimi in Deutschland spielt und dass an sich die Schreibweise der Autorin sehr flüssig und recht angenehm zu lesen war. Auch dass sie die einzelnen Kapitel mit Ort und Zeitangaben verseht, finde ich praktisch. An sich ein gutes Buch für zwischendurch wenn es einem egal ist, dass man praktisch die Handlung schon vohersehen kann, sowie den Täter^^ Ansonsten nichts dass man gelesen haben muss, wie ich leider finde. weiterlesen
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