KnutschiBo
Persönliche Daten
Meine Leseeindrücke
Was zusammen gehört ...
5
/*-->*/ Ich war auf Grund des Covers der Leseprobe gegenüber eher skeptisch eingestellt – Aber nach dem Lesen muss ich mich korrigieren: Ich bin rundum begeistert. Ich finde das Thema in der heutigen Gesellschaft sehr passend – Vieles ist kurzlebig geworden und auch der Pflege von Freundschaften wird nicht mehr eine solche Bedeutung zugemessen. Auf Grund eines bisher dem Leser verborgenen Ereignisses hatten Lilly und Valerie 26 Jahre lang keinen Kontakt mehr miteinander – Erst der Tod von Valeries Mutter führt dazu, dass Valerie sich ein Herz fasst und wieder Kontakt zu Lilly aufnimmt. Die Geschichte wird dem Leser in zweierlei Formen erzählt: Auf der einen Seite nutzen die Autoren den aktuelle Mailverkehr zwischen bei beiden Frauen, auf der anderen Seite werden Briefe aus der Vergangeheit inkl. Den zugehörigen Rezepten wieder aufgegriffen. Ich finde die Leseprobe äußerst interessant und würde gerne in Erfahrung bringen, was vor 26 Jahren zu einem derartigen Zerwürfnis geführt hat und auch, ob die beiden ihre Freundschaft nun aufrecht erhalten können – Und dies womöglich nicht nur über das www realisieren, sondern es auch noch zu einem realen Treffen kommt. In diesem Fall bin ich sogar ein wenig traurig, dass es keine Hörpobe dazu gibt – Das könnte ich mir noch ein bisschen besser vorstellen, als das reine Lesen. weiterlesen
Leg dich niemals mit der Bügermeisterin an
5
/*-->*/ In Göttingen wird eine Frauenleiche aufgefunden. Markus Lorenz wird daraufhin mit dem Fall betraut – Nach einem Zwischenfall mit der Bürgermeisterin am Tatort ist er diesen Fall jedoch schnell wieder los, ebenso wie seinen Job. Folglich bittet er seinen Freund um Mithilfe, denn inzwischen hat sich ein 2. Mord ereignet. Markus wird entgegen dem typischem Polizisten-Bild charakterisiert: alkoholisiert, ungepflegtes Aussehen und scheinbar von seiner Frau verlassen. Für mich eine vollkomme neue Darstellung in einem Krimi, und von daher sehr reizvoll. Schafft er es trotz seines chaotischen Lebensstils wieder Fuß in die Ermittlungen zu fassen? Bedingt durch den flüssigen Schreibstil war die Leseprobe zügig zu lesen. Schade, denn das Lesen hat mir wirklich Freude bereitet. Besonders zu Gut heißen muss ich Frau Heib, dass sie sich für ihren Krimi einen Schauplatz in Deutschland gesucht hat. Von daher hat man fast das Gefühl, die Geschichte sei zum Greifen nahe und gar nicht weit weg. Einzig und allein das Cover schreckt mich persönlich ein wenig ab – Erinnert mich extrem stark an Hinrichtungen. Das Buch ist auf meine Wunschliste gewandert und wird sich hoffentlich bald in meinem Bücherregal wiederfinden. weiterlesen
Kleber fügt zusammen, was zusammen gehört?
5
Bei Georgie und ihrem Mann hatte wohl nicht der Kleber seine Finger im Spiel - Viel mehr die Kleberlösung, denn sie trennt, was sich liebt(e) und demach zusammengehört. Doch wie es der Zufall so will, entsorgt Georgie den ungeliebten Kram ihres Mann und macht somit die Bekanntschaft von Mrs. Shapiro und ihrer Katze. Der Titel hatte auch mich anfangs eine abschreckende Wirkung, aber nun nach dem Lesen der Leseprobe bin ich schon fast ein wenig traurig, dass die Stroy (zumindest vorerst) schon vorbei ist. Der Text liest sich angenehm flüssig und von daher war ich richtig erstaunt, als ich wie im Fluge Seite 18 erreicht hatte . Gerne hätte ich sofort weitergelesen, um zu erfahren, welche Gemeinheiten Georgie Mrs. Shapiros Katze erdulden muss. weiterlesen
Ins kalte Wasser springen
1
Nun habe ich zwar mir zwar die Leseprobe zu Gemüte geführt, allerdings bin ich nun auch nicht wirklich schlauer. Philomena lebt in einer exentrischen Familie, deren Mutter scheinbar einen „Knacks weg“ hat. In ihrer Freizeit schwimmt sie mit großer Freude, allerdings scheint sie dem Süßen zu sehr zugeneigt. Bedingt dadurch, dass ständige neue Charaktere ins Spiel kommen und die Leseprobe auch mitten im Buch beginnt, gestaltet sich das Lesen als nicht so einfach. Auch finde ich es teilweise schwer, den Dialogen überhaupt folgen zu können bzw. die Intention dahinter zu verstehen. Für mich ist nun nicht klar, in welche Richtung sich das Buch entwickeln soll? Über 400 Seiten das Thema Schwimmen und die freakige Familie ist für mich schwer vorstellbar. Demnach ist also ist nur die Mutter verwirrt, die Leseprobe hat auch mich ein wenig verwirrt. weiterlesen
1. Leseprobe mit Abbruch
1
Anfangs dachte ich noch, das könne spannend werden. Doch nach dem Bekennerbrief folgten nur noch seitensweise Landschaftsbeschreibungen. Trotz der Aussicht auf Besserung und steigende Spannung hat mich das so sehr abgestoßen, dass ich die Leseprobe abgebrochen habe. Nicht mein Buch und von daher auch die schlechte Wertung! weiterlesen
Meine Rezensionen
Reich ist, wer weiss, dass er genug hat.
0
Laotse /*-->*/ /*-->*/ Fürst Pückler hat enorme finanzielle Probleme, sodass er gemeinsam mit seiner Frau Lucie beschließt, sich trotz vorhandener Liebe füreinander scheiden zu lassen. Nun macht er sich auf den Weg nach England, um dort eine neue Frau und somit finanzielle Stütze für sich und seine Frau zu finden. Von der Leseprobe war ich recht angetan, das Buch konnte dann aber meinen Erwartungen nicht Stand halten. Zunächst zum Positiven: Sowohl das Cover und auch der Inneneinband sind eine große Parkanalage abgebildet – wunderschönes Design. Es lädt regelrecht zum Verweilen ein. Auch, die Sprache hat mich durch Leichtigkeit überzeugt. Die Handlung und die Personen hingegen haben mich nicht mitgerissen. Ich bin beim Lesen „weggenickt“ und das nicht aus Gründen der Müdigkeit, sondern weil ich das Buch irgendwann in keinster Weise mehr ansprechend fand – zu seicht, zu viel Schmalz. Der Fürst erscheint mir zu überheblich / arrognat. Ein Buch, dass ich leider nicht weiter empfehlen werde. Für mich definitiv kein Buch, dass man gelesen haben sollte. weiterlesen
Kein Erbarmen
0
/*-->*/ Merete Lynggaard ist spurlos verschwunden – Die damaligen Ermittlungen haben kein Ergebnis hervorgebracht und so gehen alle von einem Tod durch Ertrinken aus. Nach 5 Jahren werden jedoch Carl Mørck und sein Assistent Assad mit der Aufgabe betraut, diesen Fall erneut aufzurollen und das plötzliche Verschwinden der jungen Frau aufzuklären. Jussi Adler-Olsen schreibt voller Spannung und hat mich damit dermaßen gefesselt, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Mit jedem Kapitel setzt sich das Puzzle ein Stückchen mehr zusammen und man kommt dem Täter immer näher. Die eingesetzen Perspektivwechsel zwischen Merete und Carl empfinde ich als sehr gelungen – Man hofft so sehr, dass Carl den Täter schnellstmöglich ausfindig macht und Merete endlich von ihren Qualen erlöst. Denn die detailgenaue Beschreibung von Meretes Verließ sowie der hasserfüllte und menschenunwürdige Umgang mit ihr, haben mich stark mit ihr mitleiden lassen. Über Assad hingegen musste ich das ein oder andere Mal geschmunzeln, obwohl er sich mit zunehmender Story immer mehr als wichtig für die Ermittlungen erweist. „Erbarmen“ war mein erstes Buch von Jussi Adler-Olsen und ich bin absolut begeistert davon. Voller Freude erwarte ich nun die Fortsetzung von Carls und Assad Ermittlungen, welche ja laut Verlag im Herbst diesen Jahres erscheinen soll. Ich möchte so gerne wissen, wie es mit Carl und Assad weitergeht. Von mir folglich 5 von 5 Sternen weiterlesen
Welt aus Sicht einer rosaroten Brille
1
/*-->*/ Clara erwischt ihren Partner mit einer Frau in Flagranti. Sie zieht daraufhin einen radikalen Schlussstrich und quartiert sich gemeinsam mit ihrer Tochter wieder bei ihrer Mutter ein. Damit Clara ein wenig Abstand von der Situation nehmen kann, bekommt sie von ihrer Mutter eine einwöchige Mallorca-Reise geschenkt. Mit „Rückflug zu verschenken“ hat Gaby Hauptmann einen Roman geschaffen, der in mir die Lust auf einen Strandurlaub geweckt hat und sich anbietet, um dem derzeitigen „Schmuddelwetter“ zu entkommen. Mehr hat der Roman leider nicht in mir ausgelöst. Da ich mir das Buch selber gekauft habe und es sogar mit dem Sticker „Bestseller“ gekennzeichnet war, bin ich guter Dinge an das Buch gegangen – Zukünftig weiss ich, dass Bestseller nicht gleich mit gutem Buch zu setzen ist. Aber zunächst zum Positiven: Der Roman ist wunderbar leicht geschrieben und flott zu lesen. Für mich steht fest, noch ein Roman von Frau Hauptmann kommt mir nicht ins Haus! Die Story hingegen ist mir zu aalglatt / rosarot. Jedes Problem ist nur kurzzeitig vorhanden, es findet sich natürlich sofort eine Non-Plus-Ultra-Lösung und jeder ist happy. Auch, dass Claras Tochter nach der Trennung ihrer Eltern noch Mallorca problemlos wegsteckt, erscheint mir sehr unrealistisch. Das Buch hat mich in keinster Weise gefesselt, sondern ist einfach nur dahin „geplatschert“ – Demnach 1 von 5 Sternen. weiterlesen
Man nehme einen EL Liebe, eine Prise Intrigen / Lügen ...
4
Nach dem Tod ihres Vaters wird Benedicta als Zwölfjährige von ihrer Stiefmutter ins Kloster Engelthal gegeben. Auch die Köchin Agnes hatte keinen Einfluss auf ihr Leben im Kloster gehabt – Sie wurde kurz nach der Geburt einfach vor dem Kloster abgelegt. Bedingt wohl auch durch Benedictas Passion zu backen, freunden sich die beiden Mädchen im Kloster an und sind sich fortan in einem Punkt einig: Sie wollen dem Klosterleben gemeinsam entfliehen - Damit nimmt auch die Geschichte ihren Lauf. Die Geschichte erinert stark an ein Märchen: So finden neben diversen Liebesromanzen auch Lügen, Intrigen und Morde ihren Platz in der Geschichte. Ich habe das Lesen jedoch genossen und bin dadurch nach einem Arbeitstag in Benedictas Welt „abgetaucht“. Negativ ist allerdings anzumerken, dass ich das Cover automatisch mit einem Bild von Benedicta in Einklang gebracht habe. Anhand der Beschreibung Benedictas im Buch musste ich jedoch feststellen, das dem wohl nicht so ist – die Unterschiede sind einfach zu gravierend. Der Schreibstil der Autorin lässt sich als sehr angenehm charakterisieren und von daher lässt sich das Buch flüssig innerhalb kürzester Zeit weglesen. Ingesamt hat das Buch jedoch das Interesse bei mir nach weiteren historischen Roman geweckt. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen. weiterlesen
Gegensätze ziehen sich an
5
Wie ich bereits in meiner Leseprobe geschrieben habe, hätte ich mich auf Grund des Covers und des Klappentextes wohl nie für dieses Buch entschieden – Umso mehr freue ich mich, der Leseprobe angenommen zu haben und anschließend auch noch das Glück gehabt zu haben, es zu gewinnen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf mit Toxics 66. Schuss, dem ein FBI-Agent zu Opfer fällt. Für Toxic bedeutet dies, Amerika zu verlassen. Der Mord an Father Friendly verhilft ihm zu einer neuen Identität und öffnet ihm die Tore nach Island – einem Land, das sich wohl kaum konträrer zu Toxic darstellen könnte. Den Wandel, den Toxic anschließend in Island vollzieht, habe ich nicht erwartet und so war es umso interessanter, dieses Buch zu lesen und die Wandlung Toxics mitzuverfolgen. Das Buch schildet die einzelnen Passagen sehr rasant und auf Punkt genau. Hellgrimumur Helgason bedient sich einer einer Vielfalt von Wortspielerein und besonders die Einstufung von Frauen hat ihren Charme. „Zehn Tipps, ...“ war für mich eine locker leichte Lektüre – Idel zum Abspannen nach einem stressigem Arbeitstag. Hellgrimumur Helgason hat mich von seinen schriftstellerischen Qualitäten überzeugt und hat ihn mir die Lust geweckt, weitere Bücher von ihm zu lesen. weiterlesen
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