Mönchen
Persönliche Daten
Meine Leseeindrücke
Der Augenjäger
4
Obwohl ich schon viele verschiedene - mitreißende, sowie auch eher ideenarme - Thriller gelesen habe, bin ich immer wieder fasziniert, wie einige Autoren es schaffen, den Leser auf so wenigen Seiten in einen Spannungssog zu ziehen, der einen nicht mehr loslässt. Der Augenjäger erzählt den zweiten Teil einer Geschichte, die von einem psychopathischen Killer berichtet, der seine Kindheitserfahrungen nicht besser verarbeiten kann, als dass er sich an unschuldigen Familien rächt. Ich habe den ersten Teil leider nicht gelesen, und spätestens jetzt bereue ich es. Sebastian Fitzeck ist ein Künstler auf dem Gebiet den Spannungsaufbaus. Er verknüpft verschiedene Charaktere und deren Geschichten miteinander und macht sie so zu einem Ganzen. Ich will unbedingt erfahren, was aus dem jungen Vater geworden ist, der seinen Sohn Julian um jeden Preis zu retten versuchte, wie die blinde Ärztin weiter in die Geschichte verwickelt wird und was letztlich aus dem Mörder der ganzen unschuldigen Menschen wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt. weiterlesen
Hochspannung auf den ersten Seiten
5
Wow, was für eine atemberaubende Leseprobe. Ich glaube, ich kann mit Gewissheit sagen, dass ich selten eine so spannende Leseprobe gelesen habe. Das Thema ist nichts Neues: ein wahnsinniger Mörder junger Frauen hat es auf ein bestimmtes Mädchen abgesehen. Er lauert ihr auf, entführt sie, es gelingt ihr zu fliehen und ein Wettrennen um Leben und Tod beginnt. Doch so abgedroschen die Thematik auch sein mag, so wird sie doch nicht langweilig. Ich jedenfalls konnte die Leseprobe nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin schafft es binnen von Sekunden, einen Spannungsbogen aufzubauen, der dazu führt, dass man die Zeilen nur noch überfliegt, weil man einfach unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Ich kann es kaum erwarten, auch noch den Rest der Geschichte zu erfahren. Schließlich wäre es ja zu einfach, wenn Lara so leicht entkommen wäre... weiterlesen
Verheißungsvolle Leseprobe
4
Bei dieser Leseprobe scheinen alle Thriller-Fans auf ihre Kosten kommen. Bereits in den ersten Zeilen wird eine Spannung erschaffen und man möchte einfach unbedingt wissen, was mit der jungen Frau geschieht, die von einem krankhaften Stalker beobachtet wird. Die Sequenzen sind mit einem hohen Maß an Präzison beschrieben. Man kann förmlich den Verwesungsgeruch riechen, was die Leseprobe sehr lebendig wirken lässt. Ebenfalls sehr interessant, wie es die Autorin schafft, auf den ersten Seiten die verschiedenen Charaktere so in Szene zu setzten, dass sich sogleich Sympathien uns Antipathien entwickeln. Der Schreibstil ist locker und schafft es aber dennoch, dem Leser eine Gänsehaut zu versetzen. Eine interessante Mischung, die definitiv Lust auf mehr macht und ich bin wirklich sehr gespannt auf das Buch. weiterlesen
Seichte Unterhaltung
4
Mir hat die Leseprobe wirklich gut gefallen. Ein typischer Mia Morgowski-Roman. Wer tiefsinnigen Lesestoff sucht, ist hier leider Fehl am Platz. Doch wer die Autorin kennt, weiß, was ihn erwartet: Seichte Unterhaltung mit einem einfachem Humor, bei dem man sich hin und wieder ein Schmunzeln einfach nicht verkneifen kann. Die Erzählung dreht sich um die anscheinend etwas chaotische Nella mit Flugangst und den gut aussehenden Arzt Dr. Peter Rosen, der sich in näherer Zukunft bereits in New York oder ähnlichen Metropolen sieht. Wie die Geschichte also endet, lässt sich jetzt bereits erahnen und dennoch freue ich mich auf das Buch. Denn hier steht definitv nicht der tiefgründige Inhalt im Mittelpunkt, sondern eher der Unterhaltungswert des lockeren Schreibstil der Autorin, der einfach Spaß macht. weiterlesen
Verwesung
4
Diese Leseprobe war mal wieder ein typischer Simon Beckett. Das altbekannte Schema wurde beibehalten. David Hunter, auf dem Gebiet der forensischen Anthropologie eine Koryphäe, wird zu einer weiteren Mordermittlung gerufen. Jedoch gibt die Leseprobe nicht viel mehr preis. Man erfährt ein wenig über sein Privatleben, doch nicht genug, um sich ein genaues Bild des Protagonisten machen zu können. Zusammenfassend kann man also sagen, dass es schwierig ist, viele Informationen über den Fortgang der Geschichte zu erhalten, wenn man Simon Beckett noch nie gelesen hat. Da ich den Autor aber kenne, weiss ich, dass das Buch wahrscheinlichsehr spannend und interessant sein wird. Doch die Leseprobe ist ungünstig gewählt. weiterlesen
Meine Rezensionen
Mittwinternacht
2
Eine Geschichte, dessen Thema schon unzählige Male verwand wurde. Der Exorzismus. Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich begeistert. Ich habe zwar schon viele Filme über den Exorzismus gesehen, aber bisher noch kein Buch darüber gelesen. Doch schon nach der Leseprobe war ich enttäuscht. Die Geschichte entsprach nicht dem, was ich erwartet hatte. Es ging dort viel mehr um Geister, die Abdrücke hinterlassen. Es kam mir alles ziemlich konfus vor. Doch das sollte mich nicht entmutigen. Ich freute mich auf das Buch und hoffte, dass sich dahinter noch mehr verbarg. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Eine Pfarrerin mittleren Alters bekommt vom Bischof persönlich einen Job angeboten: „Berater für spirituelle Grenzfragen“ – kurz Exorzismus. Merrily ist sich nicht sicher, ob sie dieser Aufgabe gewachsen ist. Sie nimmt an einer Art Kurzausbildung teil, die sie dem Thema näher bringen soll. Dort lernt die Huw kennen, der sie eindringlich davor warnt, diesen Job anzunehmen. Auch ihre Tochter Jane sieht dem Ganzen skeptisch entgegen. Das mag aber wohl auch daran liegen, dass sie generell mit der Kirche auf Kriegsfuß steht. Doch innerlich hat Merrily ihre Wahl schon getroffen. Weitere Personen sind noch die außergewöhnliche Moon. Sie hat vor sehr langer Zeit ihren Vater verloren, der sich selbst das Leben genommen hat. Sie scheint mit einer anderen Welt in Kontakt zu stehen, was sie etwas sonderbar erscheinen lässt. Lol, ein guter Freund ihres Bruders, soll ihr nun etwas näher kommen und versuchen, herauszufinden, was mit ihr los ist. Werden sich die Wege von Merrily und Moon irgendwann kreuzen? Weiter wird beschrieben, wie Merrily ihren ersten Fall in Sachen Exorzismus löst. Ein Mann, der im Sterben liegt, soll vom Bösen besessen sein. Ihre Aufgabe ist es nun, ihn davon zu befreien. Was sich als schwieriger herausstellt, als gedacht. Denn obwohl dieser Mann totkrank ist, scheinen in ihm unglaubliche Kräfte zu schlummern. Zum ersten Mal gewinnt die Protagonistin einen Eindruck davon, was es wirklich heißt, einen Exorzismus durchzuführen. Ich muss gestehen, dass ich es nur bis Seite 200 geschafft habe. Ich habe wohl zuviel erwartet von dem Buch. Ich hätte nie gedacht, dass diese Geschichte so uninteressant werden würde. Der Schreibstil ist sehr lahm und ohne jegliche Emotionen. Ich stelle mir vor, was ich fühlen würde, wenn ich so etwas wie einen Exorzismus erleben würde. Ich würde wahrscheinlich nicht so ruhig wie unsere Hauptperson hier bleiben. Weiter hatte ich immer das Gefühl, nicht Teil dieser Geschichte zu sein. Mir ist es sehr wichtig, dass man in das Buch eintauchen kann beim Lesen. Man fühlt mit den Charakteren mit, man erlebt alles mit ihnen zusammen. Das ist in diesem Fall dem Autor nicht gelungen. Das war wirklich sehr schade. Abschließend lässt sich also sagen, dass ich das Buch niemanden weiterempfehlen kann. Ich fand es unglaublich langweilig und bin froh, dass ich nun wieder etwas anderes lesen kann. weiterlesen
Ein letztlich gefallener Künstler
3
Nach der leseprobe hatte ich angenommen, dass es sich ebi dem Maler Michelangelo um auch wirklich um den berühmten Michelangelo handelt, der die Decke der Sixtinischen Kapelle ausgescgmückt hat. Doch beim Lesen des Buches wurde mir mehr und mehr bewusst, dass diese Person eine ganz andere ist. Michelangelo Merisi da Caravaggio ist eine für mich unsympathische Person. Er ist außergewöhnlich jähzornig, was ihm oft zum Verhängnis wird. Er weiß die Zuneigung seiner wahren Freunde nicht immer richtig zu schätzen. Er zieht sich gerne aus der Affäre, wenn er sich wieder einmal in Schwierigkeiten gebracht hat, was ich für eine enorme Charakterschwäche halte. Abgesehen von dem Protagonisten hat mir das Buch bi zur ersten Hälfte sehr gut gefallen. Mitzuerleben, wie ein einfacher Junge zu einem geschätzten und hoch verehrten Maler aufsteigt, war für mich sehr interessant. Auch, da ich mich selber ein wenig für Kunst interessiere, haben mich die Beschreibungen, wie Michele während der Erstellung seiner Gemälde vorgegangen ist, begeistert und haben mich neugierig gemacht. Auch wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie sich die Beziehung zwischen Michele und seiner Freundin aus Kinderzeiten weiterentwickelt. Sowieso waren die einzelnen Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Paola, das Michele leibt, seit sie denken kann und die auch durch nichts, weder durch seine Taten noch durch eventuelle räumliche Entfernungen, in ihrer Liebe beeinflusst werden konnte. Mario, ein Junge, der Michele ebenfalls liebt (wenn auch auf eine andere Art und Weise), ein schüchterner und zurückhaltender Charakter. Und schließlich Michele, der Starke, Selbstbewusste und teilweise auch Agressive, der letztendlich nicht mit seinem Ruhm umgehen kann. Diese sind nur 3 von unglaublich vielen verschiedenen Persönlichkeiten. All diese verschiedenen Menschen lassen den Roman sehr bunt erscheinen und es hat Spaß gemacht, sie alle kennenzulernen. Doch ab der zweiten Hälfte des Buches wurde es langsam, aber sicher langweilig. Immer und immer wieder kam das gleiche Schema zum Vorschein. Michele beginnt, ein Gemälde zu kreiren, er fährt aus irgendwelchen Gründen aus der Haut und schießlich wird dieses Gemälde ein meisterhafter Erfolg. Mir fehlte irgendwann die Spannung. Alles, was man gelesen hat, kannte man irgendwann bereits. Auch das Ende war nicht wirklich passend. Schließlich zeichnete sich das Buch dadurch aus, dass alles bis ins Detail geschildert wurde, wovon man beim Ende wirklich nicht reden konnte. Alles in allem muss man also sagen, dass es bedeutend bessere historische Romane gibt. weiterlesen
Eine keineswegs langweilige Geschichtsstunde
4
Ich bin schon seit längerem Fan von historischen Romanen. Und dieser hat mich auch überhaupt nicht enttäuscht. Mit einem fesslenden Schreibstil hat es die Autorin geschafft, mir das Leben von Brunichild und Wittiges ein großes Stück näher zu bringen. Die Erzählung setzt ein, als Brunichild an einen Frankenkönig verheiratet wird. Zunächst skeptisch über diesen Entschluss ihres Vaters findet sie sich dennoch schnell in ihrer neuen Heimat zurecht. Sie lernt ihren neuen Ehemann lieben und schätzen. Wittiges, ein junger Mann mit adliger Abstammung verliebt sich im ersten Moment in die junge Königin Brunichild. Doch kann er ihr Herz nicht vollends erobern, wodurch es immer wieder Kompikationen und Feindseligkeiten zwischen ihnen gibt. Erwähnenswert ist aber leider noch, dass die Autorin sich im Klappentext und im Titel ganz schön vergriffen hat. Weder ist die Handlung eine Fehde zwischen zwie Königinnen, noch ist Fredegund gleich Brunichilds Schwägerin. Viele Punkte, die zu Verwirrungen führen. Es kam mir eher so vor, als hätte die Autorin aus Versehen den Klappentext des nachfolgenden Romans auf dieses Buch gedruckt. Ebenfalls völlig misslungen war das Ende. Hier hatte ich den Eindruck, als wäre Eva Maaser mit einem Mal aufgefalen, dass sie ja nur noch eine Seite zur Verfügung gehabt hatte und nun so kurz wie möglich das Ende zusammenfassen musste. Das ganze Buch über wurde alles bis ins Detail beschrieben, was auch den Charme ausmachte. Man hatte das Gefühl, man war mittendrin. Und auf einmal, wie als hätte sie keine Lust mehr gehabt, war alles zu Ende. Das fand ich doch sehr störend. Dennoch, trotz dieser Punkte, ist die Geschichte im Gesamtbild betrachtet, äußerst gelungen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, in das Leben von Wittiges und Brunichild einzutauchen. Ihre Leiden und Freuden mitzuerleben. Zuzusehen, wie Brunichild eine geachtete Königin wird, wie Wittiges in der Gesellschaft aufsteigt und wie der Brüderkrieg zwischen Sigibert und Chilperich Ausmaße annimmt, die keiner erwartet hat. Ein Muss für Historienfans. weiterlesen
"Danke, dass du mich verlassen hast"
4
Dieser Satz war wirklich treffend für die Geschichte von "Alles wegen Werner" Wer ein sowohl witziges und charmantesm aber auch ein stellenweise nachdenkliches und ergreifendes Buch sucht, ist bei "Alles wegen Werner" genau richtig. Bettina Haskamp hat es geschafft, einem das Leben von Clara soweit näher zu bringen, dass man beim Lesen das Gefühl hatte, es wäre Teil des eigenen Lebens. Zusammen mit ihr erleben wir die Höhen und Tiefen nach der Trennung von ihrem langjährigen Ehemann Werner. Gleich nachdem Werner Clara eröffnet, sie zu verlassen, bricht eine Welt für sie zusammen. Alles, wofür sie immer gelebt hat: Geld, Partys, Klatsch & Tratsch, eben die High Society von Partimão, sollte nun vorbei sein. Fluchtartig verlässt sie die Villa und kauft sich ein Grundstück mit einer kleinen Hütte in Alentejo.In dem dortigen Dorf lernt sie nach und nach Menschen kennen, die ihr Leben für immer verändern und Freunde fürs Leben werden. Ob es nun das liebe alte Ehepaar Ana und João ist oder die französiche Celeste. Schonbald weiß sie die Ruhe und Einsamkeit des kleinen Dorfes in Portugal zu schätzen und beschließt somit, für immer dort zu bleiben. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen-. Mitzuerleben, wie sich Clara von der schüchternen und verwöhnten Fast-Alkoholikerin zu einer selbstbewussten und eigenständigen Frau entwickelt, die sich nichts gefallen lässt, war sehr spannend. Ich konnte mich mehr und mehr mit ihr identifizieren und fieberte bei jeder Entscheidung, die sie traf, mit. Die einzelnen Charaktere waren ebnfalls alle auf ihre Art einzigartig. Bettina Haskamp hat so ziemlich jede erdenkliche Persönlichkeit in ein Buch gesteckt. Man könnte meinen, dass es dadurch überladen wirken könnte, doch das ist es keinesfalls. Im Gegenteil, es hat großen Spaß gemacht, die Figuren kennenzulernen und mitzuerleben, welche Rollen sie in Claras Leben einnehmen. Die Geschichte wirkte dadurch sehr bunt und belebt. Man kann also abschließend sagen, dass "Alles wegen Werner" zwar kein überragend anspruchsvolles, jedoch sehr unterhaltsames Buch ist. weiterlesen
Mit 48 Jahren erfährt Rina,
1
Mit 48 Jahren erfährt Rina, alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, dass sie Krebs hat. Doch sie hat Glück, der Tumor ist operabel. Nach einer erfolgreichen Operation verliebt sie sich schließlich in ihren Operateur Erez. Beide stürzen sich in eine neue Liebe und erleben dadurch einen zweiten Frühling. Als ich den Klappentext zu dem Buch "Ich folge dir mit geschlossenen Augen" gelesen habe, konnte ich es kaum erwarten, die Leseprobe zu lesen. Doch ich wurde sehr enttäuscht. Denn war die Geschichte das Gegenteil von dem, was ich erwartet hatte. Das lag vor allem an dem absolut langweiligen und nüchternen Schreibstil. Völlig emotionslos wird über die Krankheit berichtet, an der Rina erkrankt. Man hat nicht das Gefühl, dass die geschilderten Gefühle real sind. Auch die spätere Beziehung zwischen Rina und ihrem Operateur Erez hat mich nicht berührt. Dass auf einmal beide von der großen Liebe nach so kurzer Zeit sprechen und sich sofort in eine Beziehung stürzen, hielt ich für sehr unrealistisch und daher auch nicht gerade ansprechend. Nach der Hälfte des Buches war ich einfach nur noch genervt von Rina und habe somit auch nicht weitergelesen. Diese Frau verhält sich für ihr Alter nich sehr kindlich und hat an allem und jedem etwas auszusetzen und scheut sich auch nicht, dies immer wieder zu betonen. Das hat mich doch sehr gestört. Ich denke, man hätte aus der Geschichte einen wunderbar romantischen und berührenden Roman schreiben können, bei dem es um die Angst vor dem Krebs und damit verbundenen Tod geht und die anschließend starken Gefühle für Erez. Doch dies ist der Autorin leider nicht gelungen. Das Buch war ein absoluter Reinfall und ich finde es schade, dass ich meine Zeit damit vergeudet habe. weiterlesen
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