SabinaLorenz
Persönliche Daten
Meine Leseeindrücke
Eisgekühlte Spannung
3
Das Buch "Die Totgesagten" der Autorin war recht spannend und mitreißend geschrieben und der neue Roman fängt auch gleich wieder mit einer Leiche an. Um die Spannung etwas zu erhöähen, wird dann aber auf den Kindergeburtstag umgeschwenkt, aber dadurch will man eigentlich nur noch dringender wissen, wer warum und durch wen ermordet wurde. Der Stil ist, wie schon beim letzten Buch, sachlich, kühl, direkt und schnörkellos, aber genau richtig für einen Krimi. Noch ist nicht ganz klar, was der Titel mit der Geschichte zu tun hat, aber es wird sich sicher wieder herauskristallisieren. Das Buch läßt sich jedenfalls vielversprechend an... Sabina Lorenz weiterlesen
Die Dämonenjagd geht weiter
5
Das Buch fängt fast dort an, wo das letzte aufgehört hat: John hat die Dämonin "Niemand" gerufen und nun sucht er sie schon seit 2 Monaten. Bisher hat er noch keine geeignete Kandidatin gefunden, aber jetzt kommt Bewegung ins Spiel, da wieder ein Mord geschicht. Es ist natürlich ein Mord eines Serienmörders, genannt "Handlanger", der bereits in Georgia einige Leichen hinterlassen hat. Da das Vorgänger-Buch schon recht gut und spannend war, ist die Fortsetzung sicher ebenfalls ein Pageturner und steht bei mir bereits auf der "Will-haben"-Liste. Ich bin schon gespannt, welche besonderen Kräfte die Dämonin hat, woran John sie erkennen wird und wie er sie überlisten kann. Oder ist dies nun das letze Buch in der Reihe und John stirbt am Schlß seiner Dämonenjagd? Sabina Lorenz weiterlesen
Gotteszahl und Toter im Wasser
2
Die Leseprobe list sich flüssig, aber was das mit der Gotteszahl zu tun hat, bleibt mir verschlossen. Die Kälte des Dezember und des Nordens kommt bei den Seiten gut durch und man kann fast frösteln beim Lesen. Oder liegt das daran, weil einer der Männer im Wasser nicht durchkommt? Durch die Leseprobe habe ich nicht den Eindruck, dass das Buch ein absoluter Knüller ist, aber es ist auch ganz OK. Es sxcheint ein solider Kriminalroman zu sein, bei dem noch viel erklärt werden muss, um dem titel gerecht zu werden. Sabina Lorenz weiterlesen
wieder mal ein Hector Buch
3
Es gibt ja nu schon einige Bücher mit Hector, der das Leben verstehen will und uns mit seinen Geheimnissen erfreut. Das erste Buch war noch echt witzig, jedoch habe ich nun eher den Eindruck, dass der Autor einen lieb gewonnenen Godlesel weiter streichelt um an mehr Tantiemen zu kommen. Natürlich gibt es wieder die Beobachtungen, die durchnummeriert werden und sicher ihre Berechtigung haben. Aber das Leben ist nicht so einfach, dass man alle Geheimnisse der Freuindhschaft auf ca. 200 Seiten abhandeln kann. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch dieses Büchlein der Hector-Serie ihre Leser finden wird, und sollte ich es in die Hände bekommen, würde ich es mir ebenfalls zu Gemüte führen. Aber ein echtes Muss-haben-Buch ist es nicht für mich. Sabina Lorenz weiterlesen
ein Muss!
5
Schon "Lauf!" war ein Super Thriller, aber auch das neue Buch "Flieh" fängt wieder großartig an. Der Leser ist sofort in der Geschichte drinnen und zumindest in der Leseprobe ist alles klar, auch wenn man "Lauf!" nicht gelesen hat. Schon nach diesen ersten 31 Seiten bin ich wieder absolut begeistert und werde das Buch auf jeden Fall zu ergattern versuchen. Ich will unbedingt wissen, ob Emma und Cameron zusammen von der gleichen Organisation gekapert oder gefangen genommen werden, was es mit der ominösen Injektion auf sich hat und wie Darkview wieder das Böse bekämpfen kann... Sabina Lorenz weiterlesen
Meine Rezensionen
Teuflisch... oder doch nicht?
4
Dieser Roman ist ein Musterbeispiel dafür, wie man gespenstische oder übernatürliche Phänomene erwartet, obwohl es eine natürliche, wenn auch bösartige Erklärung dafür gibt. Es ist sehr gut geschrieben, wenn man eine gruselige und mystische Stimmung erwartet, die erst am Schluss ganz brauchbar aufgelöst wird - aber ein mulmiges Gefühl bleibt und das ist, glaube ich, auch so beabsichtigt. Merrily tut mir leid, denn ich kann ihr nachfühlen, wie es sein muss, in eine Männerdomäne einzubrechen und dadurch die herrschende Rasse zu verstören. Der Bischof ist ein echter A...., wobei es mich wundert, dass er sich nicht besser herausreden kann, nachdem er Merrily im Kreuzgang attackiert hat. Trotzdem ist mir Merrily mit ihrer Gier nach Zigaretten nicht sehr sympathisch und ich würde sie nicht als Gemeindepriesterin haben wollen (aber ich will eh keine FRauen als Priesterinnen, tut mir leid für alle Schwestern!). Jane dagegen ist eine typische Pubertierende auf der Suche nach ihrem WEg und die Geschichte ihrer Freundschaft mit Rowanna ist sehr glaubwürdig. Offensichtlich ist Jane als spiritueller Mensch geschildert und daher verstehe ich nciht ganz, warum Merrily dieses Potential nicht schon für "ihre" Kirche requiriert hat. Dieser Aspekt wird wenig beleuchtet, was mich etwas gestört hat, war aber für die Geschichte nciht sehr relevant gewesen wäre 8das sind aber andere Aspekte auch nciht, und die wurden sehr wohl erwähnt.) Ich bin mir nicht sicher, wie der Autor nun zur Kirche (egal ob katholisch oder anglikanisch) oder zu New-Age Strömungen steht. Eventuell ist das Absicht, um sich nicht in die Karten sehen zu lassen oder er wollte eigentlich STellung beziehen war aber zu subtil für mich dazu... egal, es ist interessant, dass es mal einen Roman zu dem Thema weibliche Priester (wenn auch in der anglikanischen Kirche, die aber der römisch-katholischen näher steht als die evangelische) gibt.Sabina Lorenz weiterlesen
nachdenklich
4
Als ich die ersten Seiten des Buches gelesen habe, war ich einfach begeistert und habe mir das Buch dann deshalb auch gekauft. Die Lektüre des ganzen Buches hält nicht ganz, was es verspricht, und ich war teilweise recht enttäuscht, aber nachdem ich es nun fertig gelesen habe, muss ich sagen, dass unter der lustigen Oberfläche recht viel zum Nachdenken drinnen steckt. Erstens einmal ist es erschreckend, wie sehr sich dicke Menschen ständig Gedanken darüber machen müssen, dass sie zu dick sind. Das wird in dem Buch wirklich gut dargestellt - ich glaube nicht, dass sich Menschen mit anderen Problemen (zu viel Alkohol oder Zigarettenkonsum) auch so mies fühlen, wie Dicke... Dann ist es auch interessant zu sehen, wie sich eine Wegkreuzung im Leben negativ oder positiv auswirken kann - welbst wenn es nur vermeintlich ist. Ich verstehe Chris gut, da ich mit den selben Problemen zu kämpfen habe, wie er als 16-jähriger, auch wenn ich keine so dramatische Weggabelung in meinem Leben ausmachen kann. Die spätere Entwicklung der Beziehungen in beiden Leben von Chris sind ebenfalls sehr lebensecht und deprimierend geschildert - eben das, was viele von uns einfach durchmachen müssen. Selbst wenn der Klappentext nur von den witzigen Seiten des Buches spricht, haben mich die nachdenklichjen Aspekte viel mehr angesprochen. Sabina Lorenz weiterlesen
... sondern eine Achterbahn
4
Der Sohn will nicht heiraten, die Tochter zählt Stichlinge in Frankreich, die litauische Haushälterin trocknet ihre Polyesterunterwäsche im Arbeitszimmer des GAtten. Es ist ein Skandal! Aber Constanze läßt sich nciht unterkriegen: sie nimmt das Leben der Anderen selbst in die Hand. Mit völlig unerwarteten Folgen für ihr eigenes... Eine flott und nett geschriebene Geschichte, in der Constanze ein Jahr ihres Lebens als blog erzählt. Sie ist erstaunlich offen in ihren Eröffnungen an die weite Welt und auch grauenvoll naiv. In ihrer konservativen Art ist sie glaubwürdig in all ihren Missverständnissen und in ihrer Ahnungslosigkeit, wie das Leben wirklich ist. Der Leser kann schon ahnen, welche Eröffnungen auf ihn zukommen, nur Constanze braucht noch einen Monat oder zwei, bis auch ihr klar wird, warum der Sohn keine glänzenden Augen bei Babies bekommt und warum der eigene Mann die Haushälterin bei eigenartigen Wünschen unterstützt. Das Wechselläuten, ein Hobby Constanzes, klingt interessant, wenn auch die Mit-Glöckner eher Quasimodos (körperlich oder geistig) sein dürften. Manche der Episoden sind etwas überzeichnet, aber wenn man das Buch als nette Unterhaltungslektüre liest, ist es absolut brauchbar, lustig und unterhaltsam. Sabina Lorenz weiterlesen
Ein Juwel
5
Dieses Buch ist ein Geschenk! Wahrscheinlich hat jeder irgendwie Probleme mit der eigenen Mutter, aber zu lesen, dass es anderen ebenfalls nicht einfach fällt, alle Eigenheiten locker zu akzeptieren, ist eine Befreiung. Die Beschreibung des alltäglichen Lebens mit einer extrem sorgenvollen Mutter, einem feschen und herumreisenen Vater, der seinen Töchter ungemein liebt und einen typischen Patriarchen abgibt, ist herzerwärmend zu lesen. Für Italienfans kommt als positiver Nebeneffekt noch dazu, dass jede Seite des Buches italienisches Lebensgefühlt atmet und man sich in die Schwüle oder den Nebel der Poebene (Ferrara, Bologna,...) versetzt fühlt. Die Lebengeschichte und Erinnerungen sind nicht unbedingt chronologisch geordnet und das macht ebenfalls einen Reiz aus. Die Autorin stellt die Familie vor und erwartet, dass man sich doch ein wenig an die Details zu den einzelnen Menschen erinnert. In der italienischen Ausgabe gibt es ganz vorne ein Familienbild, auf dem Darias Mutter, ihre Schwester im Alter von einem Jahr und einige andere Verwandte zu sehen sind und auch kurz erklärt werden. Diese Information wäre in der deutschen Ausgabe ebenfalls wünschenswert. Das Buch erzählt ja von echten Menschen und deren Leben, in das der Leser hineingezogen wird. Da ist es nur natürlich, dass man auch wissen will, wie diese Menschen ausgesehen haben. Von Darias Mutter kann man lesen, dass sie sehr schön war - das Bild in der italienischen Ausgabe zeigt eine wirklich strahlende Frau mit einem herzigen Mädchen auf dem Arm (der Schwester der Autorin). Auch hat die italienische Ausgabe ein Kapitel mehr "L'appartamento al mare" - schade, dass das in der deutschen Übersetzung nicht inkludiert wurde... Es ist ein Buch, das noch lange nachwirkt und das man nicht einfach aus der Hand gibt ohne sich zu erinnern, was man gelesen hat. Durch die persönlichen Erinnerungen, die ungemein liebenswert geschildert werden, ist dieser Roman (?) ein kleines Juwel und putzt jeden Bücherschrank auf. Sabina Lorenz weiterlesen
exzellenter Biounterricht
4
Schon die Leseprobe des Buches hat mich gefesselt, denn Biologie war immer schon interessant für mich. Für Biologie-Interessiert ist schon mla der Prolog recht lehrreich, da hier das Bild der "heilen Welt" ein wenig korrigiert wird. Wir leben inmitten eines Kampfes ums Überleben der einzelnen Arten, der aber so langsam geführt wird, dass wir es nicht bewusst erkennen können. Nur anhand von Beispielen wird erklärt, dass das, was wir für ein ferfektes ökologisches Gleichgewicht halten, in Wirklichkeit sehr instabil ist, und ständig von eindringenden Arten bedroht wird. Zunächst ist nicht klar, was diese Information in einem Thriller zu suchen hat, ist aber auf lange Sicht (=während man das Buch liest), doch sehr hilfreich. Zunächst erfährt man einmal von einer ersten, missglückten Landnahme der Insel 1791, bei der ein Besatzungsmitglied ums Leben kommt, da extrem aggressive Lebewesen die Landungsmannschaft angreift. Der Kapitän lässt sofort die Segel setzen und steuert weiter ostwärts. Dann erfolgt ein Sprung in die Gegenwart, bei der ein Big-Brother-Forschungsschiff losgeschickt wird, um Neues zu entdecken und die Seher auf Trab zu halten. Nachdem sich nicht viel getan hat und die Serie schon fast abgesetzt wurde, kommt, als Deus ex machina, ein Notfunk herein, der das Produktionsteam aufrüttelt und die Seher wieder zu den TV-Geräten lockt. Diese erneute Landnahme ist weitaus ärger als die erste vor mehr als 200 Jahren, da gleich einige Besatzungsmitglieder und Forscher umkommen. Die Bilder der Katastrophe sind leider wackelig und verschwommen, und dadurch wird auch die Echtheit angezweifelt. Nun kommt Geoffrey Binswanger ins Geschehen, ein genialer Biologe, dem die Forschung genügt und der keinen Ruhm benötigt. Sein Gegenspieler, ebenfalls ein Wissenschaftler, ist mehr am Ruhm und der Ehre dazu als an unwiderlegbaren FAkten interessiert. Aus etwas undurchsichtigen Gründen werden beide zu der Insel gebracht und sollen dort helfen, intelligentes Leben zu entdecken. Sprachlich ist das Buch recht angenehm und flüssig geschrieben - es liest sich schnell und man kann als Leser, auch bei den etwas anspruchsvolleren Teilen gut mitkommen. Es mag nun an meinem Interesse an Biologie liegen, aber teilweise kam ich mir fast schon verschaukelt vor, wie viel an biologischem Grundwissen nochmals erklärt wurde. Macht aber nicht viel - so verstehen es sicher auch die, die in der Schule einen schlechten Unterricht hatten... Gefühlsmäßig sage ich, dass der Autor ebenfalls großes Interesse an biologischen FRagestellungen hat, anders können sich die Einschübe mit den abendlichen Diskussionsveranstaltungen, die Geoffrey Binswanger veranstaltet nicht erklären lassen. Sie sind für den Fortgang der Geschichte nicht extrem wichtig und auch die Fragestellungen der Diskussionen sind nur bedingt für das Verständnis des Buches relevant. Andererseits müssten wirkliche anspruchsvolle Diskussionen anders und in weitaus tieferer Genauigkeit geführt werden. Von den angesprochenen Diskussionen, die fast bis zu Beleidigungen und Streiterein gehen, war nichts zu spüren. Ein anderer Aspekt, der mich ein wenig irritiert hat, ist das absolute Fejhlen der Begründung, warum sich gerade auf dieser Insel eine derartige Flora und Fauna herausgebildet haben sollte. Die Insel ist extrem abgelegen, was öfters erwähnt wurde, ist auch recht klein (3 km im Durchmesser) und daher wahrscheinlich nicht von vielen neuen Arten besiedelt oder okkupiert worden. Auch die Erklärung, dass dieses Eiland früher größer und der Rest eines anderen Kontinents gewesen sein soll, ist für mich nicht schlüssig und überzeugend. Aber da das Buch ja ein Thriller und kein Biologie-Lehrbuch ist, lassen wir es halt einfach so stehen. Das Ende, natürlich mit einem spannenden Show-down (ohne den heute kein Buch mehr auszukommen scheint), in dem sich die Widersacher bekriegen und die verschiedenen neue entdeckten Lebensformen versuchen zu überleben, ist eher überzeichnet und unglaubwürdig. Auch die Love story, die sich entwickelt, ist unnötig und bringt der Geschichte keine weitere Facette, die es verbessern würde. Das Thema an sich - irgendwo auf der Erde hat sich die Natur völlig anders entwickelt, als auf dem Rest der Welt - ist aber phantasievoll und interessant vorgestellt worden. Das ist ein eindeutiger Pluspunkt des Buches. Als Ferienlektüre am Strand oder als Aufheiterung am warmen Kamin ist das Buch absolut zu empfehlen, wenn man Phantasie hat und sich ungewöhnliche Tiere vorstellen will und kann. Sabina Lorenz weiterlesen
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