
Beschreibung
Niemand geht einem so sehr auf die Nerven wie die Familie. Und nichts ist unterhaltsamer, als festzustellen, dass es anderen genauso geht. So wie den Battles!
Mutter Mo, eine Kinderpsychologin, steht fassungslos vor ihren pubertierenden Kindern. Tochter Dawn findet ihre Familie schrecklich peinlich. Sohn Peter ist in Oscar Wilde verliebt – und benimmt sich leider auch so. Und ja, einen Ehemann gibt es auch: Mo nennt ihn liebevoll »Ich-muss-noch-was-arbeiten!«. Keiner versteht den anderen oder redet vernünftig. Bis es hart auf hart kommt. Als sich ein fieser Betrüger in ihr Leben schleicht, halten alle zusammen – sogar der Hund.
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Leseeindrücke
Eine Familie, die zusammenhält...
Dawn French hat dieses Werk geschrieben. Familien gehen sich gegenseitig auf die Nerven. Und auch wenn die Mutter Kinderpsyschologin ist, hat sie mitunter keinen Plan, wie sie es mit ihren eigenen Kindern besser machen könnte. Familien bestehen aus unterschiedlichen Charkteren und deshalb gibt es Reibereien. Umso schöner, wenn ein Ernstfall eintritt, alle zusammenhalten- ganz nach dem Motto: "Gemeinsam sind wir stark!" eine abendteuerliche Geschichte, die dem Leser hier und da ein Schmunzeln auf das Gesicht zaubern wird. Viel Spaß beim Lesen, Pia Kalm weiterlesen
Der ganz normale tägliche Wahnsinn
„Irgendwas geht immer“ von Dawn French. Der ganz normale Wahnsinn einer ganz normalen Familie. Tochter Dora, 17 Jahre alt, die noch versucht sich hinter den Hormonen zu finden. Da bleibt der Stress nicht aus, da sie ja von niemandem verstanden wird. Da wird einem das Piercing verboten und dann soll man noch an die Zukunft denken, als hätte man nichts anderes zu tun. Ihr Bruder Oscar, 16 Lenze zählend, hat auch seine Probleme mit sich und seinem Leben. Wie findet man nur einen vernünftigen und fähigen Herrenschneider. Der Vater dieser „reizenden“ Kinder, der wenn es drauf ankommt zu seinem Freund „Mac“ ins Arbeitszimmer verschwindet. Da bleibt der Mutter Mo, ihres Zeichens Kinder- und Jugendpsychologin, kurz vor ihrem 50.Geburtstag, nichts anderes übrig als durchzuhalten und den Kampf täglich aufs Neue wieder aufzunehmen. In der LP wurden die Hauptpersonen launig eingeführt. Tagebuchartig berichtet jede Person aus ihrer Sicht den Stand der Dinge. Voller feinsinnigem Humor ist es ein Buch leichte Kost für zwischendurch. Gerade für Mütter mit pubertierenden Kindern bestens geeignet, denn, wie heißt es so schön: geteiltes Leid ist halbes Leid. weiterlesen
Irgendwas
Eine Mutter von zwei Teenagern und kurz vor dem 50. Geburtstag. Also, sie ist am verzweifeln... Und die Teenager? Genervt von der Mutter. Der Vater hält sich ja aus allem raus. Ich kann nach dieser Leseprobe nicht sagen, dass es mir gefällt. Mir waren in der Leseprobe zu wenig Dialoge. Das würde mir persönlich viel mehr Spass machen, außerdem käme dann das Gefühl des Dabeiseins viel stärker rüber. Ob es mir auf Dauer gefällt die Gedanken der drei zu lesen? Auch wenn es stellenweise witzig ist, glaube ich nicht, dass ich das Buch kaufen würde. weiterlesen
Zu hoch gelobt :((
Autorin: Dawn French Titel: Irgendwas geht immer Inhalt: Das Buch handelt von der Familie Battle, die sich aus Mutter Mo (49), den beiden Teenagern Dora (17) und Peter (16), genannt Oscar, zusammensetzt. Die Teenager tanzen ihrer überforderten Mutter auf der Nase herum und Mos Ehemann hält sich aus allem raus. Das Verhältnis ändert sich, als ein fieser Betrüger in ihr Leben tritt... Story/Handlung/Dialoge/Spannung/Humor: Die Idee ist keine Sensation und die Handlung ebenfalls nicht. Das Buch ist multiperspektivisch angelegt, wobei die jeweilige Perspektive durch den Namen als Überschrift kenntlich gemacht wird. Leider überwiegen die inneren Monologe/ Gedankengänge, sodass man sich sehr schnell langweilt. Die Zeit des Bewusstseins- romans ist endgültig passé. Dadurch fallen die Dialoge relativ schmächtig aus. Außerdem wird mehr beschrieben, als gezeigt, was für mich unverständlich ist. Ich will ein Buch erleben, nicht erzählt bekommen. Dieses Werk ist eindeutig überbewertet, auch wenn einige Passagen ganz lustig sind. Übellaunige Teenager sind manchmal unfreiwillig komisch - wie jeder, der vor Wut in die Luft geht. Das Cover ist Geschmackssache... weiterlesen
Mutter 2012
Sehr kurzweilig und unterhaltsam :-) Mit zum Teil derber Ausdrucksweise unter den Familienmitgliedern liefert Dawn French in ihrem Buch eine top aktuelle Zustandbeschreibung des Familienlebens mit pubertierenden Kindern: Mutter Mo kämpft um Anerkennung und in Anbetracht des nahenden 50. Geburtstags mit einer drohenden midlifecrisis. Die beiden kids sind egoistisch, verwöhnt und frech. Mo's Mann glänzt durch Abwesenheit und überlässt die Erziehung und alle Alltagsprobleme seiner Frau, die das nicht länger hinnehmen will und den Sinn ihres Daseins hinterfragt. Als leichte Urlaubslektüre insb. für gestresste Mütter mit ähnlichen Problemen wunderbar geeignet weiterlesen
Rezensionen
Irgendwas geht immer - oder auch nicht
Autorenportraits: (Quelle: Buchcover/Verlag) Die Schauspielerin und Komikerin Dawn French wurde international vor allem durch die Comedy-Serie French & Saunders und ihre Auftritte in großen Kinoproduktionen wie z.B. Harry Potter bekannt. Bereits kurz nach Erscheinen stand ihr erster Roman "Irgendwas geht immer" wochenlang auf Platz 1 der britischen Bestsellerlisten. Kurzbeschreibung: (Quelle: Buchcover/Verlag) Mögen Sie eigentlich ihre Kinder? Immer? Mo Battle, eine Kinderpsychologin, ist sich da momentan nicht so sicher. Tochter Dora mutiert gerade zum blonden Designer-süchtigen Barbiepüppchen. Sohn Peter hat sich ausgerechnet in einen toten Dichter verliebt und benimmt sich so snobistisch wie einst Oscar Wilde. Auch ihr konfliktscheuer Mann ist Mo keine Hilfe. Mo nennt ihn liebevoll "Ich - muss - noch - was - arbeiten! " Er scheint in seinem Arbeitszimmer einen neuen besten Freund namens Mac gefunden zu haben. Wenn plötzlich der Familienhund dein bester - und anscheinend einziger - Freund ist, dann läuft etwas falsch im Leben. Oder doch nicht? Als eine Familienkrise auf die nächste folgt, entdeckt Mo, dass ihre laute streitsüchtige Familie sich von niemanden etwas bieten lässt. Und dass nichts so sehr dabei hilft, sich mit Witz und Mut seine Träume zu erfüllen, wie die schrecklich nette Verwandtschaft... Meine Meinung: Ganz "normaler" Familienwahnsinn? NEIN! Das Buch übertreibt in wirklich jederlei Hinsicht. Eine nette, einfach gestrickte und unterhaltsame Geschichte, dachte ich auf den ersten Seiten noch. Allerdings ging mir der fürchterliche Schreibstil schnell auf den Wecker. Ich habe das Buch gelesen, weil ich ungerne Bücher abbreche. Aber es hat sich gezogen und ich war froh, als es durch war. Gerade bei der Satire scheiden sich die Geister... Leider, waren mir die Protagonisten allesamt unsympathisch: verzogene Kinder, die über ihre Mutter reden, wie über ein Stück Dreck, frustrierte Mutter - die sich nur über den Ehemann beschwert, der Vater... ? - nun ja, über ihn lässt es sich nicht viel sagen, außer, dass wenn es brenzlig wird, ist er zu Stelle - und der Punkt geht an ihn. Aber eigentlich ist er eher ein Weichei, weiß nicht was er will und was er sich zutrauen kann. Allerdings als ein Betrüger auf der Bildfläche erscheint, verbessert sich die Stimmung deutlich, die Familie rückt zusammen. Am Ende des Romans gibt es übrigens noch eine Überraschung: vier Lieblingsrezepte der Familie - Oscars Banofee-Kuchen - Mos Rote-Bete- Schokokuchen - Doras gestürzter Ananas- Kuchen - Denys´Whiskey - Kuchen Das Buch war für mich dennoch eine Katastrophe und ich würde es leider nicht weiterempfehlen, obwohl ich eigentlich nicht so leicht zu erschüttern bin. Mir war der Schreibstil doch zu verdreht. Daher gibt es von mir leider nur zwei Sterne. weiterlesen
Alltäglicher Wahnsinn einer Familie
Jede Familie ist im Prinzip im selben Kleinkrieg, jedem wächst einmal etwas über den Kopf. Die Autorin des Romanes „Irgendwas geht immer“ schildert uns dies in klaren Worten und lustigen, britischen Humor wider. Mo, die gestresste Mutter, die zuviel von Ihren Kindern bekommt. Der Vater ist immer am arbeiten, liebt seinen Mac und man bekommt ihn fast nie zu Gesicht, die Tochter Dora, die gegen alles rebelliert und ihre Pubertät in allen Zügen auslebt und nicht zu vergessen der Sohn Oscar, der denkt, er sei Oscar Wilde. Sie alle haben etwas gemeinsam – sie sind eine Familie und sehen sich täglich oder auch nicht? Wild durcheinander schildern sie die Probleme aus ihrer Sicht... Sieht man das Buch, denkt man nicht, dass es unterhaltsam sein könnte. Es ist in schlichten Weiß gehalten mit roter und schwarzer Schrift, etwas langweilig. Doch nach den ersten Seiten belehrt die Autorin den Leser schon eines Besseren – der britische Humor lässt gleich durchblicken, dass man es hier mit grundverschiedenen Personen zu tun hat. Dies wird einem verdeutlicht, dass jeder einmal zu Wort kommt. Es ist sogar so belebend, dass man wirklich denkt, man hätte jedes mal eine grundverschiedene Person vor sich – nicht die Autorin, die das alles geschrieben hat. Sie verinnerlicht die Gefühle und Gedanken der Charaktere wirklich realitätsnah und bringt sie so dem Leser sehr nah. So hat man auch gleich seine „Lieblingsperson“ herausgepickt, steht hinter ihr und versucht die Gedankengänge der anderen zu ergründen. Im Prinzip ist diese Geschichte nichts anderes als eine über jede x-beliebige Familie, sind hier doch wirklich viele Gemeinsamkeiten zum Alltag aller zu finden. Sogar der Familienhund ist hier inbegriffen, dieser versteht wahrscheinlich noch alles am besten und nimmt es auch am gelassensten. Man wird eigentlich ständig unterhalten vom Alltag der Familie, was einen von Zeile zu Zeile springen lässt. Die Autorin hat sich mit ihrem Roman ein gutes Thema ausgesucht, das gerade bei regnerischem Wetter perfekte Unterhaltung bietet. Gleichzeitig erkennt man viele Parallelen zum reellen Leben und denkt öfters, dass man dies doch so kennt. Die Personen im Buch versteht man jede auf seine Art, egal ob man die eine mehr oder eine weniger mag. Dora ist so herrlich naiv und "unschuldig", ein Teenager eben. Die Mutter hat ständig Sorgen und fühlt sich alt und verbraucht und macht sich über alles Gedanken - wie sie so sind, die Mütter. Der Sohn Peter, der sich für Oscar hält, ist ein ausgemachtes Bürschchen und redet sehr hochgestochen. Vom Vater erfährt man leider nicht allzu viel und vom Hund auch nicht, wo dieser doch so angepriesen wird beim Klappentext. Natürlich darf die Oma hier auch nicht fehlen, die begeisterte Kuchenbäckerin für die Familie. Durch den leichten Schreibstil lenkt die Autorin den Leser durch die Welt der besagten Familie, man kommt sich vor wie ein ferner und doch naher Zuschauer. Heftig fiebert man dem Glück entgegen, das die erzählende Person erwartet. Öfters hat man ein Lächeln im Gesicht und schmunzelt herzhaft über die Geschehnisse um die Charaktere. Als es endet, ist man froh, es hinter sich zu haben - gerne würde man aber doch weiterlesen! Wer mit britischem Humor zurecht kommt und darüber lachen kann, dem sei dieses Buch für laue Regentage wärmstens empfohlen. Es enthält viel Witz, Charme und doch nur eine alltäglichen Wahnsinn einer Familie! weiterlesen
Irgendwas geht immer
Es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber dunkel erinnere ich mich noch. Ich weiß noch, dass mir die Leseprobe sehr gut gefallen hat, leider konnte mich das Buch nicht durchweg überzeugen. Familie Battle ist eine an sich völlig normale Familie und die Autorin gewährt uns Einblick in den Familienalltag. Mama Mo steckt grade mitten in einer Lebenskrise, genau wie ihre Tochter Dora, die sich mit Pubertätsproblemen rumschlagen muss. Der Vater hält sich aus allem am liebsten raus und hat seine Ruhe. Doch der Knaller ist Sohn Peter, der sich selbst als Reinkarnation von Oscar Wilde sieht und sich dementsprechend ausdrückt. Jedes Familienmitglied kommt abwechselnd zu Wort, und die unterschiedlichen Sichtweisen bringen einen oft zum schmunzeln. Das Problem beim lesen war einfach, das sich keine richtige Story herauskristallisiert und die Charaktere nach und nach immer abgedrehter und auch überspitzter werden. Gegen Ende wurde das Lesen also etwas langatmiger. weiterlesen
Das ganz normale Familienchaos
Die Familie Battle scheint eine ganz normale Familie. Jedes Familienmitglied hat seine ganz eigenen Züge, so durchlebt Mutter Mo gerade eine Midlife-Crisis, Sohn Peter sieht sich selbst als der neue Oscar Wild und seine Schwester Dora steckt in Mitten von dem ganz großen Problemen des Leben eines Teenagers und der Vater...der will mit dem ganzen Chaos am liebsten nichts zu tun haben. Das Buch wechselt von Kapitel zu Kapitel die Perspektive, und ist so in einem Tagebuch ähnlichem Stil verfasst. Das Buch enthält wenig Spannung und so spielt sich die Handlung durch das Familienleben weiter und weiter. Die Charaktere spitzen sich weiter zu und so wirkt vieles was einen Anfangs zum Lächeln gebracht hat nach und nach unrealistisch. Ein Buch das sicherlich nicht jedem liegt. Ich habe mich letztendlich eher durch gekämpft. weiterlesen
Britischer Humor - Man muss ihn mögen...
Eigentlich ist die britische Familie Battle eine ganz normale Familie, der man auf der ganzen Welt sicherlich tausende Mal begegnet: Mutter Mo befindet sich in einer Midlife-Crisis, Tochter Dora durchlebt den ganz typischen Teenagerwahnsinnn und Sohn Peter sieht sich als ein Seelenverwandter von Oscar Wilde. Nur einer kommt eher nicht zu Wort: der Vater, er spielt hier eher eine untergeordnete Rolle. Fehlt nur noch eine Person: Oma Pamela, die für jeden stets den richtigen Kuchen und den richtigen Rat parat hat. Die Geschichte ist in Tagebucheinträgen verfasst, was mir an sich sehr gut gefallen hat, da man dadurch die unterschiedlichen Sichtweisen der Personen kennen lernt. Doch sollte man hier keinerlei Spannung erwarten. Vielmehr lebt der gesamte Roman von dem britischen Humor und den skurrilen Charakteren. Beides sind Dinge, die man einfach mögen muss oder eben nicht. Zeitweise hat mich der Roman zwar zum Schmunzeln gebracht, mehr allerdings auch nicht. Gerade die letzten 100 Seiten zogen sich für mich wie Kaugummi, so dass ich froh war als der Roman endlich ein Ende hatte. Durch den doch sehr irre führenden Klappentext hatte ich auf den gesamten 349 Seiten eine Gefahr oder Bedrohung für die gesamte Familie erwartet. Letztendlich spielte dies jedoch eine sehr untergeordnete Rolle und machte somit jegliches Potential der Geschichte zunichte. Als störend empfand ich zudem, dass durch die unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder ein und dieselbe Geschichte meist mehrfach erzählt wurde und hierdurch sehr langatmig wirkte. Am wenigsten anfreunden konnte ich mit dem Charakter des Peter (Oscar). Nach meinem Empfinden war dieser Charakter zu überspitzt und wirkte dadurch auf mich sehr unrealistisch. Doch ist dies sicherlich auch dem britischem Humor geschuldet. Realitätsnaher empfand ich demgegenüber die anderen Charakter. Sie waren für mich authentischer dargestellt und somit konnte ich mich auch eher in ihre Gedanken einfühlen. Insgesamt war das Buch ganz nett, mehr aber auch nicht. Humor, Spannung und Leichtigkeit - Dinge, die sich in der LP angedeutet haben, sind leider im übrigen Roman für mich gänzlich verloren gegangen. Dieses Buch ist nur etwas für Leute, die mit britischem Humor etwas anfangen können und auf skurrile und überspitzt dargestellte Charakter stehen - ich gehöre leider nicht dazu. weiterlesen

