
Beschreibung
Und dann kam die Angst …wie ein schleichendes Gift. Sie horchte auf die verzerrte Stimme, die aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen kam. „Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben.
Es sei denn, du weißt eine Antwort: Warum halten wir dich fest?"- Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?
Carl Mørck, Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, kämpft mit diesem Fall einen doppelten Kampf: Den Kampf um das Leben einer jungen Frau. Und den Kampf um die Rückkehr in sein eigenes früheres Leben. Denn dieses Leben ist nahezu ausgelöscht worden an dem Tag, an dem Carl und seine Kollegen bei einem Einsatz schwer verletzt worden waren. Doch sein syrischer Assistent Hafez el-Assad überrascht Carl nicht nur durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden, sondern schafft es auch, Carl in die Realität zurückzuholen - in diesem atemlosen Wettlauf um das Leben einer Frau, die längst als tot gilt.
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Presse
Pressestimmen
»Ein ungewöhnlich schöner, grausamer und todspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt.« Thomas Harder, politiken.dk, 28.5.2008
»Adler-Olsens Thriller reißen uns aus dem Alltag heraus. Er erzählt so bestialisch böse wie Dean Koontz und lässt seine Kriminalisten so rasant ermitteln wie Stieg Larsson. Der Leser wird Ereignissen ausgesetzt, die man Gott sei Dank nicht an einem gewöhnlichen Mittwoch erlebt!« Susanne Kaalby, Jydske Vestkysten, 28.6.2008
»Die grausame Beschreibung des Albtraums einer Frau. Fünf Jahre in einem steinernen Gefängnis: Jussi Adler-Olsens Vision ist so nervenzerreibend wie bedrückend glaubwürdig. Und wo Sherlock Holmes seinen Dr. Watson, Don Quichote seinen Sancho Pansa und Perry Mason seine Della Street hatte, hat Carl Mørck seinen Syrer Assad.« Hans Fl. Kragh, ‚Ekstra Bladet', 16.9.2007
Leseeindrücke
Top ;)
I don't care - I love it <3 Ich denke mehr muss ich dazu nicht sagen. Ich liebe dieses Buch und hab es innerhalb von 2 Tagen gelesen. Unfassbar spannend. :D --> " Und dann kam die Angst. Wie ein schleichendes Gift" Allein schon die Aufmachung und die Beschreibung des Buches haben mich ziemlich beeindruckt. Adler Olsen ist ein unfassar toller Autor, bei dem man das Gefühl hat, Teil seines Buches zu sein. :O weiterlesen
Wieder ein packender Fall von Carl Moerck
Mit Spannung habe ich den neuesten Fall der Carl Moerck-Reihe erwartet und wurde (wieder einmal) nicht enttäuscht. Die Charaktere sind hervorragend beschrieben, der Leser fiebert mit und kann sich in jede Gefühlsregung der Protagonisten hineinversetzen. Jussi Adler-Olsen schreibt flüssig und nachvolziehbar. Trotz der einzelnen, wechselnden "Szenarien", die nach und nach ein Ganzes ergeben, ist die Story schlüssig und packend - bis zum Schluss. Es gelingt dem Autor, auch ohne blutige Details, dafür auf einer psychologischen Ebene, eine Spannung zu erzeugen, die bewirkt, dass der Leser dieses Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Für mich sehr empfehlenswert. weiterlesen
Fesselnde Geschichte
Diese LP von Adler-Olson beginnt bereits auf der ersten Seite sehr spannend. Man wird direkt in die verzweifelte Lage des Entführungsopers versetzt und kann die eisige Gefahr und die Verzweiflung der gefangen gehaltenen Frau quasi selbst spüren. Das Buch arbeitet bereits auf den ersten Seiten mit einigen Rückblenden, sprich mehreren Handlungssträngen, die sicherlich zum Ende der Geschichte immer dichter mit einander verwoben werden. Der Schreibstil ist fesselnd spannend, die Charaktere-Beschreibung der Figuren gekonnt. Den eigenwilligen und eigenbrötlerischen Carl Mørck hatte ich schnell ins Herz geschlossen. Er wird sicherlich im Laufe der Geschichte noch für so manche unkonventionelle Ermittlungsarbeit zu haben sein. Die bereits angeschnittene Aufarbeitung eines zurückliegenden Ermittlungstraumas klingt glaubwürdig und gibt der Geschichte Substanz. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen. weiterlesen
warum
Warum? Diese Frage zieht sich durch die Leseprobe. Der Prolog... Die entführte Merete ist seit 126 Tagen in ihrem Verlies. Sie bekommt eine Frage gestellt. " Warum haben wir dich in dieses Verlies gesperrt?" Leider weiß sie keine Antwort darauf. Als Strafe wird für ein ganzes Jahr das Licht nicht mehr ausgemacht. Dazu wird der Luftdruck in der Kammer um 2 bar Überdruck erhöht. Dann wechselt die Szene und man erlebt Polizisten bei ihren Überlegungen das Merete Lynggaard vor einiger Zeit entweder ertrunken ist, oder ermordet wurde. Nun gibt es neue Hinweise. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben. Als Leser möchte ich gern wissen "Warum..." Eine spannende Leseprobe. weiterlesen
Ein packendes Debüt!
Ohne mörderisches Gemetzel und viel Blutvergießen gelingt es Jussi Adler-Olsen mit seinem Debut eine packende und an psychischer Grausamkeit kaum zu überbietende Geschichte zu erzählen. Als im Jahr 2002 die dänische Politiker Merete Lynggaard spurlos verschwindet und einige Zeit später für tot erklärt wird, ahnt Karl Morck noch nicht, wie sehr ihn dieser Fall im Jahr 2007 den Atem rauben wird. Als Leiter des neu gegründeten Sonderdezernats Q soll sich Carl Morck mit nie geklärten, alten Fälle beschäftigen und stößt hierbei schon bald auf den Fall Merete Lynggaard. Morck erinnert sich noch gut an die alten Presseberichte über ihr Verschwinden und muss nach einigen Recherchen feststellen, dass seine Kollegen zur damaligen Zeit äußerst nachlässig gearbeitet haben. Nach und nach rollen Morck und sein Kollege Assad (hier noch eher sein "Laufbursche") den Fall neu auf, entdeckt Nieschen und Löcher in den Ermittlungen und findet neue Hinweise und Zusammenhänge. Dass aber die junge Frau noch am Leben ist und was sie in den letzten fünf Jahren für elende Qualen und Foltern durchstehen musste, ahnt niemand. Was genau Merete durchstehen muss ist durchaus grausam und erschreckend und immer wieder fragt man sich WARUM ihr diese Qualen zugefügt werden und vor allem WER zu solch einer Tat über Jahre hinweg in der Lage ist. Der aufmerksame Leser könnte die Antwort schon relativ bald finden - dennoch nimmt es dem gesamten Buch keineswegs die Spannung! Die zwei nebeneinander laufenden Erzählstränge geben der Geschichte die nötige Würze und Abwechslung. Auf der einen Seite wird der Leser in das Jahr 2002 versetzt. Hier erfährt er viel über die junge, aufstrebende Politikerin Merete und über die Beziehung zu ihrem Bruder Uffe. Merete wächst einem regelrecht ans Herz und ebenso leidet der Leser mit ihr und fühlt ihre Ängste, ihre schreckliche Not und ihre Wut in den fünf langen Jahren, in denen sie für tot befunden wird.... Auf der anderen Seite taucht der Leser ein in das verkorkste Leben des Carl Morck. Immer wieder swicht der Autor in beiden Erzählsträngen und lässt interessante und ganz eigene Charaktere entstehen und aufeinander treffen. Grausam, erschreckend und traurig, lustig, spannend und herzerwärmend... Adjektive, die eigentlich nicht zusammenpassen. Jussi Adler-Olsen schafft es dennoch, alles in seinem Debüt unterzubringen. LESENSWERT! weiterlesen
Rezensionen
Carl Morcks erster Fall
Merete Lynggaard verschwindet während einer Fährüberfahrt spurlos. Ihre Entührer bringen sie in ein Verlies, das von ihnen permanent durch Kameras überwacht wird und Merete damit jegliche Privatsphäre rauben. Für Merete beginnt hier ein scheinbar nicht enden wollender Leidensweg. Die Entführer lassen sie entweder in völliger Dunkelheit mit sich alleine oder sie schalten tagelang das grelle Licht an der Decke nicht mehr aus. Der Vizepolizeikommisar Carl Morck, der nach einem schweren Unfall, bei dem ein Kollege starb und ein anderer schwer verletzt wurde, wieder die Arbeit aufnehmen soll, wird zum Leiter des Sonderderzernats Q "befördert". Er und sein Assistent Assad sollen sich mit zurückliegenden, aber noch ungelösten Fällen beschäftigen. Hierbei stoßen sie auf den Fall um Merete Lynggaard. Carl glaubt nicht an einen Selbstmord, er glaubt an ein Verbrechen. Zusammen mit Assad begiebt er sich auf Spurensuche. Was sie dabei nicht wissen: Merete lebt noch, aber ihr bleibt nicht mehr viel Zeit. Eine spannende Geschichte, die Lust auf mehr macht!! weiterlesen
Spannend
Sehr spannend und interessant. Man folgt der Spur der Ermittler und ist oftmals verwundert und schockiert über die neuen Entwicklungen. Ich hatte in der Mitte des Buches eine Ahnung, die sich bestätigt hat. Das Ende, also das letzte Kapitel, waren mir persönlich etwas zu kitschig. weiterlesen
Band 1 mit viel Spannung
Ich muß zugeben, ich war anfangs sehr skeptisch, da ich mit diesen skandinavischen Krimis/Thriller bisher meine Probleme hatte. Nachdem man mir aber dieses Buch in die Hand gedrückt hat mit dem Hinweis: Lies einfach, wenns dir nicht gefällt, dann werf ihn weg! Wollte ich mir dann doch mal ein Bild machen. Und ich muß sagen: gar nicht so schlecht. Da werde ich mir dann wohl doch auch noch den 2. Teil besorgen. :-) Danke an alle, die mich überredet haben! :-) weiterlesen
Der erste Fall für das Sonderdezernat Q: Erbarmen
Vizekriminalkommissar Carl Morck bekommt aus polizeipolitischen Gründen eine eigene Abteilung zugeteilt, das Sonderdezernat Q. Dabei wird ihm ein einziger Mitarbeiter, Assad, zu Seite gestellt, dessen Aufgaben eigentlich nur organisatorischer Art sein sollen. Aufgabe des Sonderdezernat Q´s jedoch ist es, bislang ungelöste Fälle aus dem ganzen Land neu aufzurollen. Mit seiner trägen um nicht zu sagen schlampigen Arbeitsweise wendet Morck sich dem Fall der vor fünf Jahren verschwundenen, augenscheinlich ertrunkenen Politikerin Merete Lynnggard zu. Er kann nicht ahnen, dass diese seit ihrem Verschwinden in einer Druckkammer gefangen ist und von ihren Peinigern gequält wird. Je mehr Ungereimtheiten sich auftun, desto brillanter nähert sich Morck einer möglichen Lösung des Falls. Assad spielt dabei keine unbedeutende Rolle… So grausam die Kapitel aus Merete Lynngards Sicht sind (die z.B. je nach Willkür ihrer Peiniger ein Jahr in völliger Dunkelheit verbringt, dann wiederum ein weiteres Jahr mit permanent eingeschaltetem Licht), so stellt sich Morcks Assistent Assad als „gute Seele“ des Buches heraus. Er trägt maßgeblich zu den Fortschritten des Falles bei und seine Dialoge mit Morck sind witzig. Diese Mischung aus Schrecken und Heiterkeit gibt dem Buch das gewisse etwas! Insgesamt hat mir Adler Olsens erster Fall für Carl Morck gut gefallen. Er ist ein echter pageturner und zu keinem Zeitpunkt langweilig. An einigen wenigen Stellen scheinen mir die Spuren zum Fall Merete Lynnggard etwas weit hergeholt. Doch die Auflösung und das Motiv des Verbrechens sind schlüssig, sodass man das Buch nach Abschluss zufrieden beiseite legen und sich ggf. Morcks zweiten Fall („Schändung“) besorgen kann. Fazit: Ich spreche gerne eine Empfehlung für dieses Buch aus, v.a. wenn man eingefleischter Thriller-Fan ist, denn manche Szenarien sind nicht ganz ohne, wenn man das entsprechende Vorstellungsvermögen an den Tag legt. weiterlesen
Der erste Fall für Carl Mœrk
Was macht man mit einem Polizeikommissar, der seit dem Tod eines Kollegen im Einsatz ohne Energie durch den Arbeitsalltag trödelt? Und der zudem seinen Kollegen nur Ärger macht und von keinem wirklich gemocht wird? Man verschafft ihm ein eigenes Dezernat mit nur einem Mitarbeiter im Keller, von wo aus er alte Fälle wieder aufrollen soll! Und so sitzt Carl Mœrk in seinem Dezernat Q mit seinem Mitarbeiter Assad und kümmert sich um die Akte Merete Lynggaard. Die Politikerin verschwand plötzlich im Jahr 2002 von einem Schiff, ihre Leiche wurde nie gefunden. Bei der Recherche findet Carl neue Spuren, die dafür sprechen, dass Merete gar nicht tot ist, sondern entführt wurde. Ohne es zu wissen, beginnt für ihn ein Wettlauf gegen die Zeit, um Merete aus den Fängen ihrer Entführer zu retten. Mit Kommissar Carl Mœrk hat Jussi Adler Olsen eine großartige Hauptfigur für seine Krimireihe geschaffen. Zwar ist er geprägt dem Einsatz, bei dem ein Kollege ums Leben kam und ein anderer so schwer verletzt wurde, dass er sein Leben lang gelähmt bleiben wird, sein Spürsinn ist jedoch nicht erloschen. Nachdem er erst einmal an dem Fall dran ist, macht er sich zielsicher auf die Jagd. Mit all seinen Macken und seiner exzentrischen Exfrau Vigga ist er einfach sympathisch, man wünscht ihm den Erfolg bei der Ermittlung einfach. Sein Kollege Assad ist zwar gar kein Polizist und eigentlich nur zum Putzen angestellt, übernimmt aber schnell wichtige Ermittlungsaufgaben und beweist einen untrüglichen Spürsinn. Gemeinsam sind die beiden ein unschlagbares Team, sympathisch und ehrgeizig in ihren Ermittlungen und teilweise zum Schießen komisch, wenn ihre kulturellen Unterschiede aufeinander prallen. Der Roman begann zwar etwas schleppend, aber das lag zum Teil auch an der ausführlichen Vorstellung der Charaktere und ihrer sozialen Zusammenhänge. Da es sich aber um eine mehrteilige Reihe handelt, finde ich es durchaus sinnvoll, den Hauptcharakteren zunächst einmal viel Raum einzuräumen. Die Geschichte rund um Merete Lynggaard und die Erzählweise durch Rückblenden sorgt dann schnell für eine unglaubliche Spannung, die letzten hundert Seiten konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, so sehr wollte ich wissen ob Carl und Assad Merete retten können. Ein großartiger erster Band rund um Carl Mœrk und sein Sonderdezernat Q, ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. weiterlesen

