
Beschreibung
Am Ende der Welt: Point Adélie in der Antarktis. Hier, in der unwirtlichen, endlosen Eiswüste in der Nähe des Pols, recherchiert der Journalist Michael Wilde über den Alltag in einer Forschungsstation, als er im Polarmeer einen spektakulären Fund macht:
die beiden Körper eines Mannes und einer Frau - aneinandergekettet und perfekt konserviert in hundertfünfzig Jahre altem Gletschereis. Die Suche nach dem Geheimnis des versunkenen Paares bringt Michael auf die Spur einer Geschichte, die Jahrhunderte und Kontinente überspannt. Und die sein Leben für immer verändern wird.
Autoren
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Zusatzinformationen
Presse
Pressestimmen
»Als ob Stephenie Meyer und Michael Crichton zusammen einen Spannungsroman schreiben würden.« USA Today
Leseeindrücke
alles kann, nichts muss
Michael Wilde, Journalist, ist unterwegs in die Antarktis, um eine Story über das Leben auf einer Forschungsstation (Point Adélie) zu schreiben. Auf dem Flug dorthin begegnet er dem Meeresbiologen Darryl Hirsch, der ebenfalls dorthin unterwegs ist, um das Kontinentalschelf zu erforschen. Mehr ist der LP leider nicht zu entnehmen. Interessanter und richtungsweisender ist hingegen die Vorabbeschreibung des Verlages. weiterlesen
Eisiges Blut
Das Buch ist nicht schlecht, allerdings ist der Klappentext unglaublich irreführend. Der Schreibstil an sich ist wirklich gut. Flüssig, teilweise auch wirklich spannend. Es ist ein hervoragendes Buch für die Straßenbahn - leichte Lektüre, bei der man gut abschalten kann und manchmal ein wenig an amerikanische Blockbuster denken muss. Mit dem Thema Vampire, wo das Buch teilweise eingeordnet wird, hat es aber herzlich wenig zu tun. weiterlesen
Die Leseprobe wird dem
Die Leseprobe wird dem gesamten Buch nicht wirklich gerecht, da sie absolut nichts über das Geschehen aussagt bzw in weche Richtung sich die Geschichte bewegen wird. Der Hinweis, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt, ist eher unpassend, da das Buch mehr historische und fantastische Elemente in sich birgt. Es ist eine tragische Liebesgeschichte, es ist ein wissenschaftlicher Roman, eine Ausflug in eine andere Epoche, es birgt Tod und Grauen in sich und hat von allem etwas allerdings ist es weder ein Thriller noch ein Krimi, obwohl hier auch gemordet wird. Aufgrund der Leseprobe hätte ich das Buch wohl selbst nie gelesen, es weckt zu wenig Interesse und wirkt eher fahl als interessant. Dennoch kann ich jedem dieses Buch empfehlen, da es erfrischend anders ist und die Hauptgeschichte mit den Rückblenden mitzureißen versteht. weiterlesen
Schwer zu beurteilen, doch interessant
Leider nur 3 Sterne, da die Leseprobe viel zu kurz ist, um einen richtigen Eindruck von dem Buch zu bekommen. Ob die Story vielversprechend ist, kann man nach 9 Seiten leider noch nicht sagen, obwohl der Schreibstil leicht zu lesen ist. Ich hätte gerne noch mehr gelesen, um dann zu entscheiden, ob das Buch etwas für mich ist oder nicht. Schade, denn eigentlich hörte sich dieser kurze Ausschnitt nicht schlecht an. weiterlesen
Buch gekauft
Also ich habe mir das Buch gekauft, bevor ich hier überhaupt die Leseprobe gesehen habe. Es lag eine Weile daheim im Regal, dann hab ich es angelesen und nicht mehr aus der Hand gelegt. Selbst auf die Toilette oder in die Badewanne ist es mitgekommen. Ich konnte nicht davón ablassen. Die Geschichte liest sich unheimlich flüssig, man erfährt nebenher viele Einzelheiten aus dem Bereich der Forschung, bzw. Eindrücke wie es wohl zu Zeiten Florance Nightingale´s und auch am Pol gewesen sein muss/ ist. Ich finde die Geschichte wirklich unheimlich gut, trifft genau meinen Geschmack. weiterlesen
Rezensionen
Kleinigkeiten leben hoch
War ich nach der Leseprobe noch ziemlich angetan von dem Werk »Eisiges Blut« von Robert Masello, so fühlte ich mich nach den ersten 150 Seiten doch etwas sehr veralbert, denn iwie bewegte sich die Geschichte für meinen Geschmack viel zu schleppend und außerdem mag ich es dann doch lieber, wenn mir nicht jedes Sandkörnchen unter den einzelnen Kieselsteinen einer Wegbeschreibung erläutert wird. Erzählt wird die Geschichte von drei Figuren, dem Paar Eleanor und Sinclair aus dem Jahre 1856 und dem Polarfjournalisten Michael Wilde aus der heutigen Zeit. Die Geschichte dieser Drei und auch hier Aufeinandertreffen fand ich inhaltlich wirklich interessant, aber wie oben beschrieben zu lang ausgedehnt. So sind Eleanor und Sinclair die Opfer einer Opferung geworden, um das Unglück ihres Schippers zu beseitigen und durften zusammengekettet im Meer ertrinken. Allein schon hier war es sehr interessant, wie Masello den Werdegang beschrieb, aber wirklich gut wurde es, als dann 150 Jahre später Michael Wilde das Paar findet. Sie sind tiefgefroren und vollständig konserviert. Da Michael Wilde nicht in die Vergangenheit gucken kann und die rästelhafte Kiste neben den Leichen im Eis ergründen will, weitet er seine Arbeit massiv aus und forscht dem Leben der beiden hinterher. Er ahnt nicht, welche Geschehnisse daraufhin losgetreten werden … Wie schon beschrieben ist das Buch keineswegs schlecht. Die Geschichte gefiel mir gut und deshalb hatte mich ja auch die Leseprobe überzeugt. Doch das gesamte Buch ist in einem Stil gehalten, der mich inhaltlich immer noch überzeugt, aber auf Grundlage der Detailliebe von Robert Masello meine Lesefreude vernichtete. Außerdem bin ich mir bis zum Letzten nicht wirklich sicher, ob man die Genrezuordnung »Thriller« nicht vllt ändern sollte, da ich die historischen Anteile und auch das mystische aus der Kiste zu prägnant empfand, als das es so wenig Beachtung in der Zuordnung fand. Von mir gibt es 3 Sterne, da ich es gerne gelesen hätte, wenn es ein bisschen anders geschrieben worden wäre. weiterlesen
Eisiges Blut
Inhalt: Michael ist, nachdem sich bei einer Klettertour mit seiner Freundin Kathrin ein Unfall ereignete, in eine tiefe Depression gefallen. Denn Kathrin liegt im Koma und wird nie wieder aufwachen. Nun bekommt Michael, der Fotograph und Journalist ist, die Möglichkeit einen Artikel über eine Forschungsstation in der Arktis zu schreiben. Das Angebot ist das erste, was Michael wieder reizt und er beschließt sich dem Abenteuer Arktis zu stellen. Auf dem Weg nach Point Adélie lernt er den Meeresbiologen Derry Hirsch kennen, der zusammen mit ihm fliegt und die Ärztin Charlotte Barns. Angekommen, müssen Michael und die anderen lernen mit dem Klima und den anderen Umständen dort zurecht zu kommen. Jedoch leben sie sich in Point Adélie alle gut ein und auch Michael blüht wieder auf. Bei einem Tauchausflug in das eisige Wasser der Arktis macht er plötzlich eine unglaubliche Entdeckung. Im Eis eines Gletschers ist eine Frau eingefroren, die vollständig konserviert ist und wenn Michael sich nicht irrt, ist die Frau nicht allein. Es wird beschlossen den Fund zu haben und dabei machen die Bewohner von Point Adélie eine erschreckende Entdeckung. Zudem haben um 1856 Lieutnant Sinclair Chopley und seine Geliebte Eleanor Ames eine Überfahrt gebucht, ihr Schiff kam jedoch vom Kurs ab in arktische Gewässer. Die Matrosen sind überzeugt, dass ihre Gäste die Schuld tragen, beschließen sich ihrer zu entledigen und werfen sie aneinandergekettet über Bord.Meinung: Der Roman fängt interessant an, da man nicht nur die Geschichte von Michael kennen lernt, sondern auch von Eleanor und Sinclair. Beide Handlungen werden parallel erzählt, so dass man alle Charaktere immer besser kennen lernt und die Zeichnungen der Charaktere sind dem Autor gut gelungen, ebenso wie die Beschreibungen von Emotionen. Zunächst wusste ich lange nicht, worauf der Roman hinauslaufen würde, denn bis die Leichen aus dem gefunden werden, geschieht im Buch ziemlich viel. Dieser Teil, auch wenn vollkommen frei von Thriller-Elementen, ist sehr interessant, da man zum einen viel über die Arktis herausfindet und über biologische Forschung und Fotographie, zum anderen aber auch weil man viel aus der Zeit von Sinclair und Eleanor erfährt. Auch als der Eisblock aufgetaut ist, fehlen mir die für einen Thriller typischen Elemente. Es ist in vielen Punkten eher ein Buch mit einem Hauch Mysterie, denn die Ereignisse, sind so unglaublich, dass sie eher in dieses Genre fallen. Was mich jedoch beeindruckt hat, waren die biologischen Hintergründe und Ideen, die hinter der Geschichte im Buch stehen, so dass auch die Mysterie-Elemente so erklärt werden, dass man sich vorstellen kann, dass es sowas gibt. So dass einer der bekanntesten Mythen hier auf eine Art verarbeitet wurde, die zwar so nicht vollkommen neu, aber auf jeden Fall deutlich besser als in vielen anderen Fällen. Die Charakter, insbesondere Michael, wachsen einem richtig ans Herz. So dass man bei manchen Toten, entsetzt ist, dass grade die sympathischsten Charaktere sterben müssen. Alles in allem ist es auf jeden Fall ein interessantes Buch, bei dem es schwer ist, viel über die eigene Meinung zu sagen, ohne zu viel zur Geschichte zu verraten. __________________________ Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite. Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid. weiterlesen
Eisiges Blut
Der Journalist Michael Wilde soll einen Bericht über eine Forschungsstation in der Antarktis schreiben. Dort macht er während eines Tauchgangs eine spektakuläre Entdeckung... Der zweite Handlungsstrang spielt in der Vergangenheit, rund 150 Jahre zuvor. Mir hat gerade der historische Erzählstrang sehr gut gefallen und wie sich die beiden Handlungsebenen immer mehr annäherten. Durch die Leseprobe war ich sehr neugierig auf dieses Buch geworden. Kein typischer Thriller, das war schon vorher klar, aber dass es so "fantastisch" wurde, hatte ich nicht erwartet. Mir hat es gefallen. Ich lese gerne Thriller und ich lese gerne Fantasy, von daher war die Mischung für mich perfekt. weiterlesen
Eisiges Blut - Eisige Lesestimmung
Das Buch beginnt mit einem sehr spannenden Prolog im Jahre 1856. Eleanor und Sinclair sind auf einem Schiff in rauer See Richtung Amerika unterwegs. Die Passage hat sie wohl das letzte Geld gekostet und nun ist Eleanor auch noch krank. Andeutungsweise liest man, dass es eine spezielle Krankheit ist. Sie wird aber nicht näher beschrieben. Sinclair macht sich auf den Weg in den Versorgungsraum um „Medizin“ zu holen. Auf dem Weg dorthin merkt man, dass die Stimmung auf dem Schiff schlecht ist. Scheinbar macht die Besatzung Sinclair und Eleanor für das schlechte Wetter und die Kursabweichung Richtung Südpol verantwortlich. Er kehrt mit einer Flasche Wein zu Eleanor zurück und gibt ihr ein paar Schlucke und ihr Zustand bessert sich ein wenig. Dann wird er auf die Brücke gerufen. In der Zeit wird die Kabine untersucht und Matrosen kommen mit der angeblichen Flasche Wein ebenfalls auf die Brücke. Der Kapitän riecht daran und ihn packt das Entsetzen. Daraufhin wird veranlasst, dass Eleanor aus der Kabine geholt wird. Die beiden werden zusammengekettet und in das eisige Wasser geworfen. Nach dem Prolog geht das Buch in zwei Erzählungssträngen weiter. Zum einen die Gegenwart. Der Journalist Michael Wilde ist nach einem tragischen Unfall seiner Freundin teilnahmslos und depressiv. Da bekommt er von seiner Zeitung einen Job angeboten. Er soll einen Artikel über die Forschungsstation am Südpol schreiben. Dafür müsste er mehrere Wochen auf eben dieser verbringen. Er nimmt den Job an, in der Hoffnung, den Unfall seiner Freundin an einem fremden unwirklichen Ort zu verarbeiten. Angekommen auf der Forschungsstation nimmt er an einem Tauchgang teil und findet in einem Eisblock die gut erhaltene Leiche einer Frau. Der Block wird geborgen und beim auftauen entdeckt man, dass hinter der Frau ein Mann angekettet ist. Der andere Erzählstrang erzählt die Geschichte von Eleanor und Sinclair. Sie ist Krankenschwester in einem Hospital für leidende Damen und er Soldat. Nach einer kurzen gemeinsamen Zeit, in der sie sich verlieben wird Sinclair in den Krieg geschickt. Als man Krankenschwestern nachschickt, meldet sich Eleanor freiwillig in der Hoffnung, dort auf Sinclair zu treffen. Eine schicksalhafte Entscheidung. Sie trifft tatsächlich auf Sinclair und danach ist ihr Leben ein anders. Beide Geschichten werden parallel erzählt, bis sie auf wirklich unglaublicher Weise in der Gegenwart aufeinander treffen. Meine Meinung: Das Buch bekommt von mir nur drei Sterne, weil ich mich wirklich mit Mühe durchgekämpft habe. Nach dem äußerst spannenden Prolog kam die nächste Spannung erst ab ca. Seite 180 auf. Bis dahin war es zwar nicht uninteressant – aber unter einem Thriller verstehe ich etwas anders. Wenn ich nicht so gespannt gewesen wäre, wieso Eleanor und Sinclair aneinander gekettet im Eis landen, ich hätte es nicht zu Ende gelesen. Auch sind am Anfang einfach zu viele wissenschaftliche Erklärungen, die mich nicht wirklich interessiert haben und für die Story so ausführlich auch nicht nötig gewesen wären. Ich war selten so froh, ein Buch endlich beendet zu haben. weiterlesen
Honor the Light Brigade,....
Es beginnt mit einer stürmischen Nacht auf einem Schiff im Südmeer Mitte des 19.Jahrhunderts. Ein Päärchen wird von der Mannschaft über Bord geworfen, da sie für verflucht gehalten werden und so unrecht hatten die abergläubischen Matrosen gar nicht. Die Handlung springt nun zwischen dem 19. und dem 20. Jahrhundert hin und her. Man wird in beide Handlungsstränge wie durch einen Sog hineingezogen bis sich diese beiden Zeitwirbel verbinden. Jedesmal wieder reißt der Wechsel des Handlungsstrangs den Leser aus der einen Zeit in die andere und verdeutlicht so auch die Situation in der sich Sinclair und Eleanor gegen Ende der Geschichte wiederfinden. Aufgetaut nach über 100 Jahren . Der Autor verwebt Stoffe, Themen und Motife aus der englischen Literatur des 19. Jahrhunderts gekonnt in den älteren Handlungsstrang. Auch der geschichtliche Hintergrund ist bemerkenswert recherchiert (Florence Nightingale, Krimkrieg), genauso wie die Arbeit in einer Forschungsstation und die Wetterphänomene der Antarktis detailliert beschrieben werden. Masello versteht es ausserdem geschickt Tempo in die Geschichte zu bringen oder dieses wieder herauszunehmen, indem er Beschreibungen des Alltagslebens auf der Station oder von Michaels Fotomotiven einflicht. Der Handlungsstrang des 19. Jahrhunderts beginnt beschaulich, lieblich, hoffnungsfroh und endet in der Hölle der Schlacht von Balaclava, während der Handlungsstrang um Michael mit einer persönlichen Krise beginnt und sich positiv entwickelt. Ein auf vielen Ebenen spannender Krimi! weiterlesen

