Hier finden Sie alle Rezensionen zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.
Ich habe das Buch mit äußerster Spannung gelesen. Der Stoff ist sehr brisant und die Autorin hat es geschafft, die Spannung von Anfang aufzubauen und über die gesamte Handlung hinweg zu halten und ständig auszubauen. Auf Grund der immer weiter auftauchenden Verzwickungen und der Nicht-Aufklärung bis zum Ende ist das Buch spannung pur.
Emma wird als weibliche Heldin dargestellt, die mutig und unumwunden ihren weg geht, der nicht leicht ist. Sie wird aber auch allzu menschlich dargestellt.
Nicht nur eine finstere Wirtschaftsmacht, auch die Drogenmafia und und und sind hinter Emma her, die gegen wahnsinnige Gegner ankämpfen muss, aber alles knallhart besteht.
Interessant ist, dass zwei Handlungsstränge gleichzeitig ablaufen, der im Dschungel mit der Verfolgung und der in Amerika, wo ein Krisenstab ins Leben gerufen wird.
Emma kann noch eine sms versenden und mitteilen, was aus ihrer Sicht passiert ist.
Der Leser kann lesen, dass Emma zwei Waffen aus einem Koffer entwedet, der von einem weiteren Überlebenden vor den Entführern vesteckt wurde. Sie hat eine kleine Ausrüstung, um für den Anfang im Dschungel zu überleben. Mehr möchte ich wirklich nicht verraten, nur eines:
Das Buch und die Handlung sind unheimlich spannend, kurze und pregnante Sätze, die spannend geschrieben sind machen das Buch aus. Die Charaktere - ob gut oder böse - sind sehr bildhaft und detailliert beschrieben und die einzelnen Szenen kann man sich als Leser äußerst gut vor Augen führen.
Oft geht es um Leben und Tod, und als Leser kann man sich sehr gut in die Hauptdarstellerin hinein versetzen, würde ihr am liebsten h elfen und beistehen, kann aber nur vom Rande aus zusehen (zulesen), was passiert und am Ende aufatmen... Ich empfehle dieses Buch sehr, auch, weil es von Minute zu Minute, von Zeile zu Zeile immer spannender wird und man sich nicht von der Handlung trennen kann. Die atemberaubende Jagd ist auch atemberaubend für den Leser und so stelle ich mir einen guten Thriller vor, der viele Details wiedergibt und flüssig zu lesen ist. Gut und Böse werden gegenübergestellt, gut und Böse innerhalb der großen Wirtschaft, der Staaten und Gut und Böse der Menschen ansich.
Zu guter letzt möchte ich noch sagen, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat. Sie schreibt von verschiedenen Pflanzen des Dschungels und Verfahren, die Emma anwendet, die es in der Wirklichkeit gibt. Die Biowaffe allerdings ist nur erfunden. (Zum Glück!)
Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen.
Von Anfangan hat es mich gefangen genommen. Es war spannend und gut zu lesen. Der Schreibstil war flüssig und ohne komplizierte Wörter an denen man hätte hängen bleiben können. Und die relativ kurzen Kapitel haben das schnelle vorankommen auch noch positiv gefördert.
Die Charaktere waren gut gezeichnet und jeder hatte seinen eigenene Kopf. Es kam nicht vor das ich dachte, das jemand platt oder leblos wirkte. Sie waren lebendig und kein Einheitsbrei, wo man erst mal hätte schauen müssen, wer da eigentlich gerade das sagen hat. Man konnte die Charaktere individuel gut auseinander halten.
Das Lesen des Buches hat spaß gemacht und ist auf jeden fall etwas, was man auch mal kurz zwischendurch dazwischenschieben könnte. Die werde die Autorin sicher im Auge behalten.
Hat mir gut gefallen.
Emma Caldridge ist auf dem Weg nach Kolumbien, als ihr Flugzeug entführt und zum Absturz gebracht wird. Durch den Aufprall wird ihr Sitz aus dem Flugzeug katapultiert und sie landet abseits im Dschungel. Dadurch entgeht sie der Gefangennahme von den Guerilla-Kämpfer. Sie weiß nicht, wo sie ist, und entschließt sich, den Entführern zu folgen. Da sie Langstreckenläuferin ist, fällt ihr dies nicht schwer. Auch ihre Ausbildung als Biochemikerin kommt ihr nun zu gute, da sie im Dschungel essbares findet und weiß, wie man Wasser reinigen kann; auch Verletzungen kann sie mit Pflanzen behandeln. Emma versucht, der Gefangennahme zu entgehen, wird wegen ihres Wissens um eine biochemische Bombe allerdings auch von ihren Landsleuten gejagt. Eine spannende Jagd durch den unwegsamen Dschungel beginnt.
Jamie Freveletti hat einen spannenden, gut durchstrukturierten Schreibstil, der den Leser von der ersten Seite an gefangen nimmt. Er beschreibt die Umgebung bildlich und die handelnden Personen werden relativ gut beschrieben. Leider bleiben einige Gegebenheiten etwas im Verborgenen und manche Charakterzüge sind nicht ganz nachvollziehbar. Das Buch gliedert sich in zwei Hauptteile. Einmal die Flucht durch den Dschungel und zum anderen um die Hilfsaktionen, die von Seiten der US-Regierung unternommen werden. Durch diesen Wechsel bleibt die Spannung erhalten und der Lesefluss wird aufgelockert.
Was mich sehr gestört hat, waren die vielen Zufälle, die das Buch für mich unglaubwürdig gemacht haben. Emma war zwar auf einem Campingtripp und hatte ein Zelt im Gepäck, aber ausgerechnet dieses Gepäckstück findet sie und es ist durch Zufall den Entführern entgangen. Durch Zufall ist ausgerechnet ihr Sitz, und nur ihr Sitz, bei dem Absturz aus dem Flugzeug geschleudert worden und natürlich landet sie weich. Sie sendet, ohne Netz zu haben eine SMS und durch Zufall wird diese von einem Satelliten abgefangen und erreicht natürlich die richtigen Leute... Diese unglaubliche Zufälle ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Trotzdem liest sich das Buch gut, auch wenn alles ziemlich vorhersehbar ist.
Mein Fazit: Gute Unterhaltung für zwischendurch. Ich habe es gerne gelesen!
Das Buch handelt von Emma Caldridge. Sie ist auf dem Weg nach Kolumbien, als ihr Flugzeug mitten über dem Dschungel abstürzt. Zwar überleben viele diesen Absturz, doch das wahre Grauen beginnt erst. Emma wird Zeugin, wie die Insassen entführt werden. Da sie beim Aufprall weit weggeschleudert wurde, kann Emma entkommen. Nun beginnt ihr Lauf durch den Dschungel. Auf sich allein gestellt, verfolgt sie die Entführer und ihre Opfer. Kann sie dem Grauen entkommen?
Ich bin ein bißchen zwiegespalten, was das Buch angeht. Der Anfang zieht sich ziemlich hin, und auch die verschiedenen Protagonisten werden, wie ich meine, nicht wirklich sympathisch beschrieben. Es entsteht nicht wirklich ein Bezug zu Emma und fast hätte ich das Buch zur Seite gelegt. Erst in der Mitte ca., wird es spannend. Die Beschreibungen des Dschungels und die Überlebensstrategie von Emma fesseln von da an dann doch noch, und ich wollte wissen, ob sie es schafft.
Und dann ist da ja noch ihr Geheimnis, welches nach und nach gelüftet wird.
Vom Schreibstil her ist das Buch gut zu lesen. Kurze, klare Sätze garantieren hier Lesespaß. Und auch die Kapitel sind nicht zu lang, so daß man auch mal eine Pause machen kann.
Wäre der Anfang etwas temporeicher und die Personen etwas besser beschrieben, würde ich 5 Sterne geben. So reicht es nur für 3.
Dies ist ein Buch, von dem man später einen tollen Actionfilm drehen kann.
Bei einem Flugzeugabsturz im kolumbianischen Dschungel werden die Überlebenden von einer Gruppe Guerillas entführt um Lösegeld zu erpressen. Hierbei übersehen sie die Biochermikerin und Langstreckläuferin Emma Caldridge. Diese nimmt die Verfolgung auf und führt mitten im Dschungel ihren privaten Guerilliakampf. Noch ahnt sie nicht dass sie das eigentliche Ziel der Entführer ist, gelang ihr doch eine tödliche Erfindung.
Das Buch ist flüssig geschrieben mit viel Spannung. Verwirrend fand ich allerdings die politischen Verwicklungen. Rebellenführer, Paramititärs, Drogenkartelle, kolumbianisches Militär, FPLC, koruppte Regierung, US Amerikaner. Ich hatte Mühe den Überblick zwischen Gut und Böse zu behalten. Außerdem gelang der Powerfrau Emma einfach alles.
Wenn man das Buch als das betrachtet was es ist, spannende Unterhaltungslektüre. ist man hiermit bestens bedient.
Beim Thema Flugzeugentführung dachte ich erst, oh Gott das hat man schon tausendmal gelesen, aber dieses Buch ist doch etwas anderes.
Es ist superspannend, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich finde diese ständigen Szenenwechsel zwischen dem kolumbianischen Dschungel und der politisch-militärischen Gegenseite in Amerika sehr gelungen. Es bringt sehr viel Tempo in die Geschichte. Auch finde ich den Machtkampf zwischen Politik und Armee sehr spannend, hochaktuell und interessant. Die Protagonistin Emma finde ich stellenweise etwas unglaubwürdig und unrealistisch, ein bisschen zu perfekt. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Der Schluss ist vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, aber man erfährt wirklich viel über Kolumbien, politische Strategie, Medizin, Bomben und vieles mehr mit dem man sich sonst niemals beschäftigen würde.
Es ist flüssig zu lesen und so toll beschrieben, dass man sich wirklich wie das Mäuschen fühlt das heimlich hinterher schleicht. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert.
Anhand der Leseprobe fand ich die Geschichte interessant, obwohl ich eigenlich nicht der Krimilese-Typ bin. Leider hat mich "Lauf" auch nicht zum begeisterten Thriller-Leser gemacht.
Eine Heldin, die eine Mischung aus Superhirn und Superheld ist und die sportlich so fit ist, dass sie allem Bösen buchstäblich davonläuft. Realistisch??? Für mich nicht wirklich.
Auch die politischen Verwicklungen fand ich eher ermüdend. Zum Glück schreibt die Autorin recht spannend, dass ich doch bis zum Schluss durchgehalten habe...einfach weil ich auch wissen wollte wer hinter dem Absturz steckt und warum.
Das Buch hat mich nicht wirklich zur Krimi- bzw. Thrillerleserin gemacht, halt eben mal was anderes.
Mitten im kolumbianischen Dschungel wird ein Flugzeug zum Absturz gebracht. Unter den überlebenden Passagieren ist auch die Chemikerin und Marathonläuferin Emma. Ihr gelingt es, mit ihrem Handy einen Notruf abzusetzen und sich vor den Guerilla-Kämpfern zu verstecken, die die anderen Überlebenden in ihre Gewalt bringen. Was wirklich dahinter steckt, findet Emma erst nach und nach heraus. Denn sie selbst ist Ziel einer mächtigen Organisation.
Durch ihr Wissen und dank ihrer sehr guten körperlichen Konstitution, kann Emma im Dschungel überleben. Sie ahnt jedoch nicht, dass ihr Hilferuf auch die falschen Leute erreicht. Denn im Dschungel ist etwas, das auf gar keinen Fall ans Licht der Öffentlichkeit gelangen soll ...
Mir hat dieser Thriller ausgesprochen gut gefallen. Zuerst einmal ist das Dschungel-Setting toll beschrieben, auch haben Emmas Flucht und ihr Überleben im Dschungel ganz viel Spannung und Tempo. Sehr schön sind auch Emmas Fähigkeiten – als ausdauernde Langstreckenläuferin und ihre Kenntnisse in Chemie – mit eingefügt.
Nicht ganz so spannend fand ich die parallel dazu laufende Handlung mit den ganzen politischen Verstrickungen. Wer nun gegen wen agierte und wo hinterher war, wurde oftmals gar nicht richtig deutlich, auch die Szenen mit der Guerilla-Gruppe waren oft eher langatmig, da sie die Handlung kaum voranbrachten. Zum Glück liegt der Schwerpunkt aber ganz klar auf Emma. Und sie hat einiges zu durchleben. Dabei ist sie eine sehr sympathische Protagonistin, keine Überfrau, sondern glaubwürdig dargestellt.
Im Nachwort hat die Autorin erklärt, was von den verwendeten Handlungselementen fiktiv und was real ist. Allerdings schafft sie es im Roman so gut, die verschiedenen Pflanzen, Orte und Vorgänge darzustellen, dass eine dramatische und teilweise auch beklemmende Atmosphäre entsteht.
Emma Caldridge befindet sich auf einem Flug von Miami nach Bogota, als die Maschine im Dschungelgebiet zwischen Kolumbien und Venezuela abstürzt.
Durch einen glücklichen Umstand überlebt sie dieses Unglück, wird aber etliche Meter durch den Aufprall weggeschleudert. Nach einer kurzen Phase der Bewusstlosigkeit muss sie mit ansehen, wie die Rebellen die anderen Überlebenden aus dem Wrack gefangen nehmen. Die Rebellen verschleppen die Geiseln in den Dschungel und Emma folgt ihrer Spur. Der Fußmarsch durch das unwegsame Gebiet ist äußerst beschwerlich, da überall Landminen vergraben sind, und Moskitos wie Heuschrecken über sie herfallen. Zum Schutz gegen die Mücken schmiert sie sich mit Schlamm ein und sieht danach aus wie ein Buschgespenst. Dieser Zustand ist äußerst hilfreich, als unverhofft ein Geiselnehmer ihren Weg kreuzt, der hält sie im ersten Moment für ein Fabelwesen, das Tier und Mensch Blut aussaugt. Immerhin kommt Emma so zu einer Waffe und von da an schleicht sie als weiblicher Rambo durch den Urwald. Rettet diversen Passagieren des Unglücksfluges das Leben.
Ein solider Thriller nach amerikanischen Maßstäben.
Eine Heldin, die mit allen Wassern gewaschen ist, und keiner Gefahr trotzt. Die Autorin hat ein paar interessante Aspekte der Behandlung herzkranker und septisch infizierter Wunden mit eingeflochten, die theoretisch durchaus durchführbar sind. Die Idee mit einem Spannungsbruch im Schienbein noch mehrer Hundert Meilen (schnell) zu rennen ist allerdings schon sehr „heldenhaft“. Für einen Debütroman aber durchaus gelungen und lesenswert.
Der Anfang des Buches hat mich als Leser gefesselt. Emma stürzt auf dem Flug nach Bogota mit einer Maschine ab, die augenscheinlich absichtlich gekidnappt wurde. Aus welchen Gründen auch immer, bleibt vorerst im Dunkeln. Die Guerillakämpfe im Dschungel, die Drogenkartelle und die politischen Gegebenheiten überhaupt waren teilweise schwer zu durchschauen. Da das Hauptaugenmerk aber auf Emma Caldrige lag, blieb die Geschichte ausnehmend spannend. Eine mutige Frau, die klug, sportlich und sympatisch ist, den plötzlichen Unfalltod ihres Verlobten aber noch lange nicht verarbeitet hat. Was genau sie während ihrer Forschungsarbeit als Biochemikerin entdeckt hat, erfährt der Leser relativ spät, erst durch den Tod von Mathilda, die trotz Emmas ausdrücklicher Warnung deren Lippenstift aufträgt und qualvoll zu Tode kommt. Emmas Überlebenskampf im Dschungel ist mehr als hart und manchmal glaubt man nicht daran, daß sie das überhaupt überleben kann. Das ausgerechnet Emmas Chef, dem sie 100% ig vertraut, hinter der Sache steckt, wird nicht unbedingt vermutet. Alles in allem ein sehr fesselndes Buch, das ich jederzeit empfehlen würde.
Die Geschichte an sich fand ich anfangs recht reizvoll und erwartete viel. Leider hat das Buch meines Erachtens mehr negative, als positive Kritik.
Die Hauptdarstellerin ist eine Mischung aus Einstein und Rambo als Frau. Putzig. Sie hat beruflich die Super-Entdeckung gemacht und ist sportlich so fit, dass die Bösen sie nie, nie nie kriegen können. Märchen?
Die politischen Diskussionen ... hach ... etwas ermüdent.
Positiv ist, dass es recht spannend geschrieben ist, was den Leser zumindest "bei der Stange" hält. Leider läßt es mit der Zeit nach.
Es ist nicht schlecht, aber eben auch nicht unbedingt empfehlenswert. Ein Schmöker für Zwischendurch.
Jamie Frevelettis "Lauf" steigt in die Handlung ein, als die Passagiere eines Flugzeuges ihre Sicherheitsposition einnehmen und das Flugzeug über dem kolumbianischen Urwald abstürzt. Eine Gruppe überlebt, unter ihnen die Ultramarathonläuferin und Biochemikerin Emma Caldrigde. Während die anderen Überlebenden von Guerillas zusammengetrieben werden, hält sie sich im Dschungel versteckt und entgeht so ihrer Entführung. Da sie jedoch nicht weiß, wo sie sich genau befindet, bleibt sie der großen Gruppe immer auf der Spur. Während die Überlebenden nun noch immer um ihr Leben kämpfen, wird in den Vereinigten Staaten ein Krisenstab gebildet, der sich mit ihrer Freilassung beschäftigt. Der Chef einer privaten Sicherheitsfirma, Edward Banner, kommt im Laufe des diplomatischen Hin und Hers hinter die Tatsache, dass es weniger um ALLE Passagiere, als mehr um Emma und noch mehr um die höchst geheime und wichtige Entdeckung geht, die sie gemacht hat. Und die auf keinen Fall in falsche Hände geraten darf...
Die Handlung ist anfangs verworren - während einerseits Emma und die Überlebenden durch den Dschungel getrieben werden, sind auf der anderen Seite die Politiker und Militärstrategen in Washington und Florida, die sich über diplomatische Eingriffsgrenzen, Ölpipelines, illegale Unterstützungen und sonstiges streiten. Erst ab etwa der Hälfte des Buches wird klar, wie die beiden Parteien direkt, nicht nur über den Tatbestand der politischen Geiselnahme, miteinander verbunden sind. Das Buch ist schnell gelesen, da es äußerst spannend geschrieben ist, wenn auch das Ende ganz klar ist, als das Geheimnis gelüftet wird. Lesenswerte, da sehr spannende Urlaubslektüre - aber besser erst auf der Liege am Pool zu beginnen als im Flugzeugsitz.
Emma Caldridge - Ultramarathonläuferin und Biochemikerin - ist auf dem Weg von Miami nach Bogota. Über dem bergigen und schwer zugänglichen Norden Kolumbiens verliert ihr Flugzeug unerwartet an Höhe. Der Versuch des Piloten auf einer behelfsmäßigen Piste im Dschungel zu landen, scheitert, und die Maschine bricht auseinander. Einige Passagiere haben Glück im Unglück und überleben den Absturz, darunter auch Emma. Sie wird mit ihrem Sitz in den Dschungel geschleudert und sieht zu ihrem grössten Entsetzen, wie bewaffnete Männer die Überlebenden in den Dschungel treiben.
Ihr gelingt es eine SMS abzusetzen bevor sie ihr Handy nicht mehr benutzen kann. Emmas Vorhaben beim Flugzeugwrack zu bleiben, um möglichst schnell gefunden zu werden, wird zunichte gemacht, als die Entführer dort Sprengsätze legen. Sie hat also nur noch eine Wahl, sie muss der Gruppe folgen...
Ich habe mir sehr lange Zeit gelassen, dieses Buch zu lesen, denn die Drogenkriege und Guerillakämpfe in Kolumbien sind einfach nicht mein Thema. Umso überraschter war ich, dass der Thriller doch recht spannend anfing. Und es lag - für mich - unter anderem daran, dass diese beiden Aspekte ziemlich im Hintergrund blieben.
Irgendwann liess meine Leselust nach, aber ich kann das nicht an einem genauen Zeitpunkt festmachen. Es mehrten sich ab etwa der Mitte des Buches einfach die Dinge die mich störten wie z.B. die auf einmal ständig gewaltbereite Emma, die Tatsache, dass die Retter dauernd über Minen stolperten, unsere Heldin aber unbekümmert durch den Dschungel marschiert etc. Emma wurde für mich als Person zunehmend unglaubwürdiger und auch einige der beschriebenen Szenarien.
Schon bevor feststand warum die Biochemikerin so unglaublich wichtig war, habe ich die Seiten nur noch überflogen, weil ich wissen wollte wer hinter dem inszenierten Absturz steckt und warum.
Das Buch wäre wesentlich spannender geblieben, wenn die Autorin einige Passagen heraus gekürzt hätte um den Eindruck von Wiederholungen zu mindern. 100 Seiten weniger hätte dem Werk richtig gut getan.
Von mir deshalb nur 2,5 Sterne.
Jamie Freveletti – Lauf
„Lauf“ ist das Thrillerdebüt der amerikanischen Anwältin und vielseitigen Sportlerin Jamie Freveletti – und insbesondere ihre sportliche Seite fließt intensiv in den Thriller mit ein. Es geht um Emma Caldridge, eine begehrte und anerkannte Chemikerin. Auf dem Weg nach Bogota, wo sie aus beruflichen Gründen hinreist, stürzt sie mit ihrem Flugzeug ab und überlebt. Doch schon bald muss sie erkennen, dass sie von den im Urwald befindlichen Guerillos keine Hilfe zu erwarten hat – ganz im Gegenteil: sie haben es ausgerechnet auf Emma abgesehen!
In einer Manier, die etwas an Lara Croft oder ähnliche Computerspielprotagonisten erinnert, rennt sie (ja, denn sie ist ja Marathonläuferin) ihren Verfolgern immer wieder weg. Die Zeichnung der Protagonisten gerät in der Tat etwas übertrieben – nur weil es diesmal eine Frau ist, die scheinbar omnipotent wie Rambo oder Konsorten ist, macht es dieses Konzept für mich nicht interessanter. Der politische Handlungsstrang, der in dem Roman auch noch eine Rolle spielt und bei dem es im wesentlichen um Drogenkartelle geht, wirkt dagegen dröge und ist teilweise sehr verwirrend.
Dieses Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe, hat mich im Gesamteindruck leider doch enttäuscht. Es enthält einige sehr spannende Passagen, ist aber in allem sehr vorhersehbar und endet natürlich mit einem Happy End, das meiner Meinung nach überhaupt nicht zum Konzept eines solchen Thrillers passt. Schade!
In dem Thriller Lauf von Jamie Freveletti geht es um die Chemikerin und Marathonläuferin Emma Caldridge, die während einer Flugzeugentführung im kolumbianischen Dschungel nicht nur vor den Entführern fliehen muss.
Schnell wird klar, dass sie keine gewöhnliche Frau ist – sie entwischt ihren Verfolgern immer wieder, nicht nur durch ihre Schnelligkeit, sondern auch durch Gerissenheit. Dabei versucht sie aber nicht nur sich selbst zu retten, sondern hilft auch immer wieder anderen Passagieren und hilflosen Menschen.
Das Buch ist spannend und gespickt mit einigen Wendungen und Überraschungen. Man fühlt dabei mit den Hauptfiguren mit und auch wenn es mit der Zeit immer mehr werden, kann man gut den Überblick behalten und auch die Beziehungen zwischen den Personen sind schnell klar. Allerdings wird einem auch ziemlich schnell klar, dass Emma überleben wird, denn sie findet in jeder scheinbar noch so ausweglosen Situation eine Lösung. Das schmälert die Spannung ein wenig. Leider wurde für mich die Geschichte zum Ende hin dann auch immer abstruser und hat dadurch ziemlich an Reiz verloren. Etwas unklar war insgesamt auch die zeitliche Abfolge der Ereignisse. Man hatte nie den Überblick, wie lange Emma bereits auf der Flucht ist und ob die anderen Ereignisse tatsächlich gleichzeitig passieren.
Der Schreibstil der Autorin an sich hat mir allerdings sehr gut gefallen. Auch die immer wieder einfließenden Informationen, zum Beispiel über einige Pflanzen und ihre Wirkung oder über Kolumbien, waren positiv.
Insgesamt gesehen ist Lauf ein netter Thriller, der einen durchaus packen kann, zum Ende hin aber leider immer mehr abbaut.
Ein Flugzeug stürzt im kolumbianischen Dschungel ab. Die überlebenden Passagiere werden als Geisel genommen, Emma allerdings schafft es durch einen glücklichen Zufall sich davonzuschleichen. Eine spannende Flucht durch den Dschungel beginnt, die Behörden der USA sind auf der Suche nach der Maschine, und ein (oder gar zwei?) Drogenkartelle wollen sich ihren Teil des Kuchens sichern…
Ein Action-Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite immer wieder „in Bewegung“ bleibt, mit immer wieder neuen Wendungen. Ich hab mich dazu verleiten lassen, das Buch zu lesen, obwohl dieses Genre überhaupt nicht mein Ding ist. Erstaunlicherweise habe ich recht atemlos weitergelesen und mich von dem Buch fesseln lassen: da wollte ich dann doch wissen, was Emma mit dem Absturz zu tun hat und wie sie aus dem Schlammassel herauskommt. Mehrere Erzählstränge werden miteinander verquickt, so dass die Spannung gut erhalten bleibt bis zur Auflösung. Für mich nicht nachvollziehbar ist, dass Emma und Sumner sich so gut durch den Dschungel durchschlagen können, aber ich vermute, dass man das einfach stillschweigend annehmen muss, um in den Thriller einzutauchen. Bei den verschiedenen Konflikten der Drogenkartelle habe ich allerdings den Überblick verloren, es hat mich nicht so sehr interessiert.
Das Buch hat mich überzeugt, dass mir Action-Thriller nicht liegen. Dennoch vermute ich, dass das Buch bei allen gut ankommt, die solche Thriller gerne lesen.
Emma Caldrige arbeitet als Chemikerin für einen Kosmetikkonzern. Auf eine erneute Reise nach Bogota stürzt ihr Flugzeug ab und es sterben viele Passagiere. Emma kann voresrt unbemerkt entkommen. Sie beobachtet wie die Überlebenden von einer Gruppe Guerillos verschleppt werden.Sie folgt der Truppe, muss sich unzähligen Gefahren aussetzen. Minengefahr wohin man sieht, keine Nahrung- geschweigedenn Wasser.Sie schafft es immer wieder sich aus den Fängen der Guerillios zu befreien.Unterdessen wird in Washington die Rettung der Geiseln vorbereitet! Was auch noch ohne Probleme von statten geht. denn die Kolumbische Regierung ist ebenfalls nicht die einfachste. Verstrickt in Drogendealereien, Erpressung etc. , kann sie nicht einfach handeln und untersagt die Hilfe.
Mein Fazit:
Der Schreibstil ist sehr flüssig geschrieben, ich konnte gut in die Geschichte eintauchen und schnell lesen.Spannung war immer gegeben. Etwas störend fand ich , das Emma alles konnte und wußte.Ein bisschen verwirrend waren die Konflikte zwischen den verschieden Kartellen, der Drogendealern etc.Ansonsten ein spannendes Buch das man gut lesen kann.
das trifft es eigentlich fast in einem Satz
.
Die Chemikerin Emma, die auf dem Flug nach Bogota mit dem Flugzeug abstürzt, rettet sich zu Fuß durch den Dschungel.
Na ja, wenn man über einige Passagen hinwegschaut, dann kann man das Buch als kurzweilge Lektüre recht schnell lesen. Leider wirkt manches etwas sehr konstruiert und unrealistisch. Aber als nettes spannendes Buch mal zwischendurch durchaus zu empfehlen. Schön und unkompliziert geschrieben, ist es recht schnell gelesen und für ein Erstlingswerk auch gar nicht so schlecht
.
Ein Flugzeugabsturz im kolumbianischen Dschungel. Die Biochemikerin und Langstreckenläuferin Emma rennt um ihr Leben. Verfolgt von den Guerilla-Kämpfern und da ist noch jemand, der sie unbedingt finden will...
Schon die Rückseite des Buches verspricht einem höchste Spannung auf jeder Seite, und mit der Protagonistin Emma, die eine starke Frau darstellt, die weiß was sie will, wird man mit "Lauf" bestimmt nicht enttäuscht. Purer Nervenkitzel auf jeder Seite, das ganze fängt schon mit der ersten Seite an und zieht sich durch bis zur letzten. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen, egal wie oft man sich sagt:"Nur noch eine Seite, dann dreh ich das Licht ab"... man muss einfach weiterlesen, weil auf jeder Seite wieder etwas spannenedes passiert.
Man ist gefesselt von der Spannung die Jamie Freveletti erzeugt hat, auch Gänsehaut ist auf einigen Seiten vorprogrammiert.
"Lauf" ist mit wenigen Worten für mich "Der Bestseller des Jahres", ein Thriller, der einfach alles hat. Eine grandiose Idee mit jeder Menge Spannung und einem einzigartigen Schreibstil.
Ich kann das Buch an jeden weiterempfehlen, egal ob Thriller-Fan oder nicht. 
Nur eine Frage habe ich mir während des lesens gestellt: wie schafft es Emma, ohne Hund auf keine Landmiene zu steigen... ?^^ Doch wegen dieser Kleinigkeit werde ich dem Buch keinen Stern abziehen. Für mich hat das Buch einfach alle Sterne verdient, und keinen weniger ;)
Der Debütthriller von Jamie Freveletti "Lauf" handelt von einem Flugzeugabsturz im Dschungel Kolumbiens. Die Hauptperson des Romans, ist eine Passagierin namens Emma Caldridge, die den Flugzeugabsturz überlebt und auch den Geiselnehmern entkommen kann, die die überlebenden Passagiere als Geiseln nehmen und verschleppen.
Von nun beginnt für Emma ein Lauf durch den kolumbianischen Dschungel.
Im Verlauf des Romans merkt man deutlich, dass dieser Flugzeugabsturz absichtlich herbeigeführt wurde und Emma irgendwie damit zu tun hat. Doch wie, darüber lässt die Autorin den Leser bis zum Schluss im Dunkeln. Währrend Emmas Flucht trifft Emma auf verschiedene Menschen, teils ebenfalls Passagiere des Flugzeugs, die nicht mehr in den Fängen der Geiselnehmer sind und hilft ihnen. Auf diese Weise erfährt der Leser viel über die Heilungsmöglichkeiten von Pflanzen und Tieren, was sehr wissenswert ist und auf eine angenehme, interessante Art vermittelt wird. Des Weiteren bahnt sich eine Art Freundschaft zwischen Emman und einem dieser Passagiere an, Cameron Sumner. Den offenen Ausführungen am Schluss des Romans wäre es durchaus möglich, dass es auch zukünftig noch weitere Thriller mit Emma und Cameron gibt.
Im Laufe des Thrillers werden viele Fragen aufgeworfen und Wirrungen aufgebaut, die aber zum Schluss in einem phänomenalen Showdown geklärt werden.
Alles in allem hatte der Roman einen sehr spannenden Anfang, was bei mir einige Erwartungen hervorrief, die aber nicht alle erfüllt werden konnten. Der Thriller verfügt über spannende Stellen, die beginnen aber erst so richtig in der Mitte des Buches und halten dann leider auch nur ein paar Seiten. Außerdem ist Emma nicht nur Ultra-Marathonläuferin und Chemikerin sondern beherrscht jede Situation und hat für alles eine Lösung, ohne einmal ins Zweifeln zu kommen oder nicht mehr richtig weiter zu wissen. Das macht Emma etwas übermenschlich und deshalb verliert der Roman an Glaubwürdigkeit.
Im Fazit: Interessante Stellen und viel Wissenswertes über Pflanzen und Insekten, aber durch die Übermenschlichkeit der Heldin verliert der Thriller. Auch ist der Spannungsaufbau nicht übermäßig gut, aber der Showdown am Schluss des Buches ist ziemlich gelungen, weil hier vernünftig und logisch alles aufgeklärt wird.
Ein Flugzeug wird mitten im Dschungel zum Absturz gebracht um Lösegeld zu erpressen, wie passend dass auch noch ein wertvoller Passagier an Board ist.
Der Thriller „Lauf“ von „Jamie Freveletti“ handelt vorallem von der Chemikerin Emma Caldrige. Auf ihre Person ist die ganze Handlung aufgebaut. Im Verlauf der Erzählung lernen wir noch weitere Personen kennen, manche mehr manche weniger. Besonders gut fand ich dabei, dass die Personen nicht nur kurze „Seitenfüller“ waren, sondern auch immer in enger Verbindung mit der Geschichte standen und spätestens einige Seiten später noch einmal wichtig für die Erzählung wurden. Schwer tat ich mich hingegen mit den Persönlichkeiten, die nicht vor Ort waren, Politiker, Ermittler usw. Von ihnen konnte ich mir kein Bild machen, die Namen keinen Gesichtern zuordnen und dadurch tat ich mich immer schwer die Personen den Taten zuzuordnen.
Die Umgebung in die die Handlung eingebettet ist, finde ich toll, endlich einmal ganz etwas anderes. Auch die immer wieder kreativen Ideen von Emma finde ich toll.
Für meinen Geschmack wurden aber zu viele zu verschiedene Waffen verwendet. Für einen Kenner vielleicht interessant, für mich hätte aber auch das einfache Wort Pistole oder ähnliches gereicht.
Interessiert hätten mich dafür einige Backgroundinformationen über diese „Stadt“ in der diese ominöse Pflanze wächst. Gibt es diese wirklich? Warum ist diese so heilig für die Anwohner?
Was mir eigentlich am wenigsten gefallen hat, war das Ende, dieses hätte wohl eher zu einem Roman a la Rosamunde Pilcher gepasst.
Das Buch ist spannend zu lesen, manchmal vielleicht etwas langatmig, an anderen Stellen dafür wieder sehr interessant, die Hauptperson durchaus sympathisch. Leider fehlt mir an manchen Stelle etwas Tiefe.
Habe tatsächlich etwas mehr vermutet als es dann zu lesen gab. Ehrlich gesagt musste ich mich recht dazu aufraffen den Thriller fertigzulesen. Wurde aber dann mit einem doch recht netten Showdown belohnt. So ziemlich alle Verworrenheiten werden zum Schluss schön aufgelöst. Herzlich, gut zu lesen aber eben nicht sooo fesselnd wie zu erwarten wäre. Trotz alledem für einen Debütroman echt Hut ab, soll erst mal einer besser machen! Hoffentlich gibt es bald etwas neues von der Schriftstellerin zu lesen.
Ein amerikanisches Passagierflugzeug von Miami nach Bogota wird mitten im venezianisch-kolumbianischen Dschungel von Guerilla-Kämpfern kontrolliert zum Absturz gebracht. Die Überlebenden werden von den Rebellen in den Dschungel gescheucht. Bis auf Emma Caldrige, Chemikerin und Ultramarathonläuferin. Sie ist leicht verletzt und befindet sich etwas abseits der Absturzstelle. Emma beobachtet, wie die anderen Passagiere von den Bewaffneten fortgebracht werden und glaubt an eine Lösegeld-Erpressung. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, dass sie das eigentliche Ziel dieser Entführung ist. Denn sie verfügt über Wissen, welches, sollte es in die falschen Hände gelangen, Tausenden von Menschen das Leben kosten könnte. Sie folgt den Entführern und ihr "Lauf" beginnt.
Lauf ist das Debüt der Autorin Jamie Freveletti. Ihr Stil ist gut und lässt sich flüssig lesen. Der Klappentext verspricht vieles, leider kann die Geschichte da nicht mithalten. Der Roman ist unterhaltsam, aber leider nur mäßig spannend. Schon nach kurzer Zeit merkt man als Leser, Emma weiß alles, kann alles und überlebt alles. Da bleibt die Spannung auf der Strecke. Die Hintergrundinformationen zu den einzelnen Charakteren sind eher spärlich, alles bleibt oberflächlich. Die Auflösung des Geheimisse kommt etwas zu kurz, im Gegensatz zum Rest des Thrillers.
Es könnte sein, dass sich die Autorin mit dem Schluss die Tür für weitere Thriller mit Emma offen gelassen hat. Allerdings muss ich die dann nicht mehr lesen. Es ist mir zu viel an den Haaren herbei gezogen und es fehlt die Tiefe. Schade, der Thriller hält nicht, was er verspricht.
Nun habe ich das Buch ausgelesen und muss sagen das ich doch sehr enttäuscht bin. Die Inhaltsangabe verspricht viel. Nur wurde die Story schlecht umgesetzt. Emma Caldridge die Chemikerin und Hobbylangstreckenläuferin entwickelt sich in dem Buch zum weiblichen Rambo was ich persönlich übertrieben finde. Noch dazu wird zum Ende des Buches alles unübersichtlicher. Jeder kämpft gegen jeden und ich als leser habe überhaupt kein Überblick mehr. Noch dazu gibt es ein paar Sachen die das Buch noch unglaubwürdiger erscheinen lassen. z.B. Summer und Emma rennen tagelang durch den Wald ohne auf eine Mine zustossen. Kaum hat Summer aber den Minenhund stösst er auf 3 Minen und das innerhalb weniger Stunden. Wenn solch eine Story etwas glaubwürdiger dann ist es auch spannend. manchmal ist weniger mehr. Hier in diesem Buch wäre es angebracht gewesen . Schade , der Anfang war gut vom Buch nur zum Ende hin wurde es immer unglaubwürdiger .
Ein Flugzeugabsturz mitten im kolumbianischen Dschungel. Guerilla-Kämpfer entführen die wenigen Überlebenden. Die Chemikerin und passionierte Langstreckenläuferin Emma Caldridge kann sich vor ihnen verstecken.
Bogotá, Kolumbien, da drängen sich dem Leser gleich mehrere Fragen auf: War der Absturz des Flugzeugs geplant? Geht es um Drogen? Schließlich ist die Protagonistin eine der besten Chemikerinnen von PureChemistry und Kolumbien ein Synonym für Drogen und Gewalt. Wird es der sympathischen Emma gelingen, den Entführern und der Drogenhölle zu entkommen?
Jamie Freveletti, selbst Langstreckenläuferin, hat mit ihrem Debütroman „Lauf“ einen rasanten, aber auch hochpolitischen Thriller geschrieben. Gefallen hat mir, dass in diesem Abenteuerroman ein weiblicher Rambo die Hauptrolle spielt. Das Buch liest sich wirklich spannend und macht Lust auf mehr. Auch wenn Emmas Erfindung, die raffiniert getarnte Biowaffe, letztlich etwas zu weit hergeholt und konstruiert scheint.
Eine spannende und kurzweilige Unterhaltung: sehr empfehlenswert!
Zuerst die gute Nachricht: Emma Caldridge hat Glück; sie überlebt einen Flugzeugabsturz über dem kolumbianischen Dschungel. Dann die schlechte Nachricht: Auf die Überlebenden wartet ein Rettungskommando der unerwünschten Art. Guerilleros nehmen sämtliche Überlebenden gefangen und verschleppen sie in den Dschungel. Nur Emma nicht. Die wurde in ihrem Sitz weit genug vom Wrack weggeschleudert, sodass sie sich verstecken kann und die Rebellen sie übersehen. Emma knöpft sich das Wrack vor, rettet das Fertigessen und versorgt sich aus ihrem Gepäck und dem der Mitreisenden. Denn sie will sich zwar retten, aber ohne sich den Rebellen in die Hände zu begeben. Damit beginnt eine abenteuerliche Tour durch unbekanntes Gelände.
Emma findet im Gepäck rein zufällig Waffen*, die sie sicherheitshalber mitnimmt. Ihr Gepäck ist dankenswerterweise nicht beschädigt; es ist schließlich voll mit Trackingbedarf vom Zelt bis zu Reflektorfolie*. Nebenher rettet sie mit wild wachsendem Fingerhut eine Passagierin mit Herzrhythmusstörungen*, sie wird mit giftigen Chemikalien überschüttet, kann sich das Zeug aber ohne Schaden wieder wegwaschen*. Obwohl der Dschungel voller Minen steckt, trifft Emma im Prinzip nie auf eine* und die einzige Spinne, die Emma je sieht, ist natürlich fett, dick, riesig und behaart*.
Sie wird entdeckt, rettet sich*, wird gefangen genommen und kann fliehen*, trifft wildfremde Rebellenopfer*, erledigt noch schnell dieses* und jenes*, kennt sich nicht aus und rennt ohne Kompass doch immer in die richtige Richtung*. Und zufällig ist unter den gefangenen Passagieren Cameron, ein unbeugsamer Waffen- und Kampfspezialist*, den sie erst vor einer schlimmen Wundinfektion rettet* und der sich dann – wie könnte es anders sein – auf ihre Seite schlägt und gemeinsame Sache mit ihr gegen alle möglichen Rebellen und das Drogen-Kartell macht und zugleich auch noch gegen jemanden, der Emma ganz persönlich auf dem Kieker hat. Emma ist nämlich Biochemikerin, hat zufällig eine superwirksames* Nervengift entdeckt und soll zur Zusammenarbeit mit Waffenproduzenten gebracht werden.
Die dazu nötige Pflanze wächst zufälligerweise im kolumbianischen Dschungel. Seltsamerweise gibt es die Pflanze seit Jahrzehnten und Jahrhunderten, aber vom Thema Fortpflanzung hat sie dennoch keine Ahnung: Sie wächst herrlich isoliert auf einem Ruinengelände und darüber hinaus auf dem gesamten Gelände offenbar an einem einzigen kleinen Plätzchen*. Als dringend Waffen nötig werden, um sich gegen die Übermacht an Rebellen zur Wehr zu setzen, stellt Emma rechtzeitig fest, dass da auch Waffen geschmuggelt werden und versorgt sich damit*. Man weiss ja nie, wozu die mal gut sein können, auch wenn man noch nie einen Abzug selbst bedient hat und nicht weiss, ob man im Ernstfall wahllos Dübellöcher in Urwaldbäume setzt oder böse Jungs zur Strecke bringt.
Nochmal eine gute Nachricht: Emmas Tour durch den Dschungel liest sich flüssig, spannend und ist ein prima Schmöker für lange Winterabende, langweiligen Urlaub, gemütliches Kaminfeuer oder einfach einen Abend auf dem Sofa. Nun die schlechtere Nachricht: Man muss ziemlich viel Hollywood-Phantasien in Kauf nehmen. Kann man das, wird die Lektüre unterhaltsam. Kann man das nicht, sollte man die Finger vom Buch lassen, denn das Buch hat viel Kopfschüttelpotenzial (siehe *).
MacGyver und Rambo packen ein, Emma und Cameron übernehmen das Feld!
Das Buch "Lauf" von Jamie Freveletti baut von Anfang an Spannung auf, bleibt bis zum Schluss sehr spannend und läßt sich in einem Rutsch durchlesen..
Mitten im kolumbianischen Dschungel wird ein Flugzeug zum Absturz gebracht und die Überlebenden verschleppt. Emma - die Hauptprotagonisten - Langstreckenläuferin und Chemikerin wird durch pures Glück nicht gefunden, da sie samt Sitz aus dem Flugzeug katapultiert wurde und schafft es eine Hilfe-SMS zu verschicken. Auf einer Konferenz wird zügig die Befreiung der Geiseln geplant, aber verschiedene Ansichten über Lösegeldzahlungen, Befreiungsaktionen und das kolumbianische Militär prallen aufeinander.
Teilweise grausame Handlung -mir etwas blutrünstige Erzählung - vermischt sich mit der Geschichte von Emma, die ein mächtiges Geheimnis hütet, dieses bleibt aber bis fast zum Schluß im Dunkeln und in einem Lippenstift verborgen und ist aus meiner Sicht etwas an den Haaren herbeigezogen.. Der Hintergrund des Absturzes und der fieberhaften Jagd nach Emma, sowie die Drahtzieher des Unglücks werden bis zum Schluss nicht ganz deutlich.
Nichtsdestotrotz eine spannende Lektüre und mal wieder was ganz anderes. Jamie Freveletti sprüht vor neuen Ideen und hat in viele Richtungen gut recherchiert: Kolumbien und die Drogenkartelle, militärische Vorgehensweisen, Marathon und nicht zuletzt Pharmazie und Heilpflanzen – alles in allem ein gelungener lesenswerter Thriller.
"Lauf", der Erstling von Jamie Freveletti, ist ein spannender, kurzweiliger Thriller für ein paar nette Lesestunden.
Klar ist die Story in vielen Punkten sehr vorhersehbar, klar klingt manches sehr übertrieben und an den Haaren herbeigezogen - aber das macht im Prinzip nicht viel aus und hat zumindest mein Lesevergnügen nicht geschmälert. Ich fühlte mich wie in einem "Indiana-Jones-Film" mit einer Frau als Hauptdarstellerin.
Interessant fand ich auf jeden Fall manche Informationen ( Wirkstoffe von Pflanzen etc. ) die in die Geschichte mit eingebaut wurden. Und auch das Thema "Ultramarathon" war für mich neu. Unglaublich, was diese Sportler leisten. Die Autorin brachte ja manche Erfahrungen ihres Mannes ( er läuft Ultramarthons ) mit in das Buch ein.
Die Protagonistin Emma ist eine toughe Person, die mit eigentlich ziemlich sympathisch war. Kurz und gut: "Lauf" ist ein Thriller zum Abtauchen und Abschalten - eben wie "Popcornkino", nur das der Film im Buch bzw. im Kopf des Lesers abläuft.
Ein Flugzeug, unterwegs von Miami nach Kolumbien, wird entführt und im Dschungel zum Absturz gebracht. Viele Passagiere überleben den Aufprall, werden von Guerillieros gefangen genommen und verschleppt. Für ihre Freilassung soll Lösegeld erpresst werden. Aber eigentlich geht es um mehr als Geld. Die Chemikerin und Langstreckenläuferin Emma Caldridge, eine der Überlebenden, hütet ein Geheimnis, das keinesfalls in falsche Hände geraten darf. Sie wird beim Absturz so weit aus dem Flugzeugwrack geschleudert, dass sie unentdeckt bleibt und der Geiselnahme entkommen kann. Ihr gelingt es mittels eines Mobiltelefons eine Notruf-SMS abzusenden. Auf sich alleine gestellt, folgt sie den Entführern, während in den Staaten ein eilig eingerichteter Krisenstab seine Arbeit aufnimmt.
Eine durchwegs spannend erzählte Geschichte, auch einige interessante Informationen zur Heilwirkung von Pflanzen und Insekten sind eingearbeitet. Im Großen und Ganzen jedoch ziemlich oberflächlich und vorhersehbar erzählt. Die Autorin versucht im letzten Viertel des Buches der Story noch eine dramatische Wendung zu geben, was aber nur rudimentär gelingt. Einige ziemlich konstruierte Ereignisse schaden letztlich der Handlung mehr als sie ihr nützen.
So funktioniert's: