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Leseeindrücke

Hier finden Sie alle Leseeindrücke zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.

Das München-Komplott

München, Oktoberfest, Alt- Neu, Vergangenheit, Real, intressant.

Guter Griff !

4

Nach der Leseprobe könnte mir durchaus vorstellen, daß Buch gleich weiterzulesen. Die Handlung klingt spannend und auch der historische Hintergrund ist interessant.

Aktuell und macht Lust auf das ganze Buch

Allein die ersten Seiten machen Lust auf mehr. Aktuelle Politik, interessante Personen und ein alter (prä?)terroristischer Fall, bieten sicherlich eine spannende Leselektüre. Die werde ich auf jeden Fall vormerken.

Auch wenn es sicher nicht üblich ist oder allzuoft vorkommt, dass ein BKA-Beamter das BKA bzw. die Polizei verlässt, um Privatermittler zu werden.

Der Titel ist jedenfalls notiert.

Das München-Komplott

4

Der Anfang macht schon Lust auf mehr... verschiedene Charaktäre, verschiedene Zeiten und Themen werden bearbeitet, die Wechsel bereiten keine Irritationen, Politik und Polizei werden beleuchtet... nett, flüssig und spannend erzählt, die Leseprobe ist bereits sehr mitreißend!

viel Politik, etwas Melancholie

3

Die Leseprobe ist farblich im Grau-Ton anzusiedeln. Von der bevorstehenden Geschichte war noch nicht viel zu erfahren. Worauf es hinauslaufen wird völlig offen.

Der Autor ist so politisch up-to-date, dass man das Gefühl hat, die verpassten Tagesschauen nachgereicht zu bekommen. Dazu mischt sich Depression bei den Protagonisten. Jeder scheint mit seinem Leben nicht zufrieden zu sein.

Das Buch scheint detailgetreu und mit Herzblut verfasst worden zu sein. Nur konnte der Autor das Grau nicht überwinden, zumindest die Leseprobe betreffend.

Das Buch könnte Gefahr laufen, nach wenigen Seiten für immer weggelegt zu werden. Vermutlich schade, aber durchaus eine Leser-typische Reaktion, sollte es in dem Stil weitergehen.

Thriller?

4

schwer zu sagen wie sich das buch entwickelt. das thema ist durchaus thrillertauglich, aber vielleicht wird nur ein stück deutsche geschichte aufgearbeitet, zugegeben ein interessantes stück geschichte.

die plötzlichen wechsel zwischen den personen bringen etwas unruhe in das geschehen, aber das muß sich im laufe des romans klären.

macht auf jeden fall lust auf mehr

Die ersten Seiten machen

4

Die ersten Seiten machen Spaß. Der Autor schreibt so, dass man neugierig wird was der Hauptperson diesen Schock versetzt hat und was dahinter steckt. die Texteinschübe tragen dazu noch bei. Der Autor versteht es außerdem seine Charaktere vorzustellen. Man  bekommt in sehr persönliches Bild und ist gespannt wie ihre Leben miteinander verknüpft werden.

Würde ich gerne lesen!

Zu aktuell

3

Der Prolog ist wirklich sehr gut, vor allem, wenn man die Theresienwiese und das Mahnmal kennt, sind die drastischen Schilderungen schon beklemmend.

Was dann folgt, finde ich zu konstruiert. Die Einführung der Hauptperson und seiner Freunde geht nach dem typischen Schema von Statten, von jeder Sorte ist einer dabei, aber da es bereits der fünfte Fall ist, scheint dies durchaus anzukommen.

Was mich allerdings schon ziemlich stört, ist diese extreme Aktualität, sicher ist dies spannend für den Augenblick, da man die Ereignisse ja noch im Hinterkopf hat, dieser Effekt wird aber sicher in ein-zwei Jahren verflogen sein und ich mag keine Geschichten, die nicht mit einen gewissen Abstand nochmal zu lesen sind. Auch Krimis sollten sich nicht so auf die Gegenwart festlegen.

interessant!

5

Die perfekte Mischung: Ein bisschen alt und auch neu! Interessant und spannend!

Der Roman ist schon so gut wie gekauft!

Ein Mix aus ....

5

Gegenwart und Vergangenheit und ein sehr gelungenes dazu!

Sehr spannend und grafisch ist die Einführung geschrieben. Man hat das Chaos und die Verwüstung lebhaft vor Augen, das doch eigentlich schon vor 30 Jahren geschah.

Dann wird man zurückbeordert in die Gegenwert und setzt sich mit Themen auseinander, die kaum aktueller sein könnten, wenn man das Heute Journal anschalten würde.

Bitte, bitte mehr davon ... werde dieses Buch auf jeden Fall lesen. Ein toller Schreibstil!

Das München-Komplott

5

Von den ersten Sätzen an ist die Neugier da.

Spannung pur durch die geschickte Verstrickung der Vergangenheit mit der Gegenwart.

Erstaunlich vielseitig und vor allem aktuell was die behandelten Themen angeht.

Eindeutig mehr als nur ein Krimi.

Kein 08/15 - Roman, sondern eindeutig für anspruchsvolle Leser.

 

So lange her und doch doch so nah dran

3

...an der jetzigen Realität. Das kam mir in den Sinn als ich die Leseprobe zu Wolfgang Schorlaus "Das München-Komplott" las. Der Prolog fesselte mit seinen detailgenauen Beschreibungen der Auswirkungen des Attentates auf dem Münchner Oktoberfest vor fast 30 Jahren und läßt einen bestürzt zurück. Georg Dengler, einst Mitarbeiter des BKA und jetzt Privatermittler, wird mit dem Angebot konfrontiert, diesen nie geklärten Fall neu aufzurollen. Nachdenklich durchquert er den Ort des damaligen Verbrechens, kommen jene schrecklichen Bilder erneut in ihm hoch, überdenkt er Pro und Contra seiner möglichen Entcheidung. Im ersten Teil lernen wir dann seine drei besten Freunde Mario, Martin und Leopold kennen und können den Privatmann Dengler erahnen. Auch die Bekanntschaft der Staatssekretärin Charlotte von Schmoltke machen wir noch auf den ersten Seiten. Sich selbst als Sprechpuppe bezeichend, sinniert sie am frühen Morgen über den Sinn und Unsinn ihres Politikerdaseins, um kurz darauf ein Radiointerview zu geben. Die ersten Seiten des Romans lesen sich flüssig, Schorlaus Schreibstil spricht an und auch die Thematik hat an Brisanz nichts eingebüßt. Der Bezug zum aktuellen Weltgeschehen, sprich Bankenkrise und Terrorismus, verspricht ein spanndendes Leseerlebnis.

Altes Verbrechen trifft junge Geschichte

3

Was ist vor dreißig Jahren in München geschehen?
Wirklich interessant finde ich, dass der Autor den Bezug zur aktuellen politischen Lage in Deutschland sucht. Flüssig geschrieben, es könnte es spannend werden. Der Privatermittler Dengler war mir bisher nicht bekannt, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich befürchte ein wenig, dass mir die Unkenntnis von Denglers Vergangenheit einige Probleme bereiten wird. Ein Verbrechen, welches in dreißig Jahren nicht aufgeklärt wurde, soll auf nur 335 kleinen Buchseiten gelöst werden?

Ich bin skeptisch, aber gespannt!
 

Spannend und mit Anspruch

3

Ich mag den Schreibstil dieses Buches, es liest sich klar und präzise und trotz einiger Sprünge und Wechsel sehr spannend und anspruchsvoll. Die Leseprobe macht Lust auf mehr, Lust darauf, in diesem Buch "herauszufinden", was es genau mit dem damaligen Anschlag auf sich hatte und welche Verbindung dies zur heutigen Weltwirtschaftskrise hat. Da das Werk den Titel "Das München-Komplott" trägt, kann der Leser/die Leserin hoffentlich noch einiges an konspirativen Ideen erwarten.

Eine Entdeckung

5

Derzeit bin ich sehr mit dem Fall BUBACK beschäftigt, daher ist dieses Buch, das die Ungereimtheiten in einem anderen staatspolitischen "Kriminal"fall kritisch unter die Lupe nimmt, für mich eine echte Entdeckung.

 

Die Leseprobe verrät einen flüssig lesbaren und präzisen Stil. Ich bin sehr, sehr gespannt.

Realistisch

 Sehr realistisch, sehr kritisch, sehr sachlich, sehr treffend. Die flüssige Sprache hilft, auch wenn es inhaltlich etwas hin und her springt. Auf jeden Fall eine Leseprobe, die neugierig macht. Und ich bin zuversichtlich, dass es sich um ein Buch handeln wird, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Komplott

 Der erste Roman "Die blaue Liste" von Wolfgang Schorlau hat mich in Bann gezogen, der zweite mich in gähnende Langeweile versetzt, so dass ich keine Lust hatte, ihn zu Ende zu lesen, Band drei und vier habe ich daher gar nicht erst in Betracht gezogen. Band fünf nun fängt viel versprechend an, aber wird das Versprechen eingelöst?

Guter Krimi

Die Leseprobe ist gut geschrieben und es werden reele Themen behandelt. Ich selbst stehe zwar nicht auf Krimis, werde mir das Buch daher auch nicht kaufen, kann es aber nur allen Lesern weiterempfehlen, die gerne spannende Krimis lesen und auf die Auflösung lauern. Werden sich die unterschiedlichen Themen, die in der Leseprobe beschrieben werden, zum Schluss miteinander verknüpfen. Der Leser darf gespannt werden und wird bei diesem Buch sicher auf seine Kosten kaufen und den Kauf nicht bereuen!!!

Dieses Buch verspricht lange Nächte und Augenringe. Man kann nicht mehr aufhören und will wissen, wie es weitergeht

Brisant

4

Gegenwartsliteratur in Krimiform.

So jedenfalls stellt sich dieses Buch fuer mich vor. Poltik heute und Geschehnisse vor 30 Jahren, die viele von uns praegten.

All das in Form eines Kriminalromanes verspricht interessante Schmoekerstunden. Offen bleibt dabei allerdings, ob dies alles einfach nur der Einfuehrung dient, oder ob das Buch auch in der Folge derartig realitaetsbezogen bleibt.

Die Neuigerde wurde geweckt und um ehrlich zu sein, ich moechte den Versuch wagen, es weiterzulesen - in der Hoffnung, einen politischen Krimi zu lesen und nicht "nur" eine Krimi.

Die Sprache ist klar und deutlich, ohne Schnoerkel - es liest sich gut.

Interessante Themen

4

Am Anfang der Leseprobe wird beschrieben, wie sich der ehemalige Polizist des BKA mit der Frage beschäftigt, ob er den grausamen Anschlag des Angriffs auf das Oktoberfest wirklich noch einmal aufrollen will. Immer wieder hat er Bilder der schrecklichen Explosion vor seinem inneren Auge, es scheint er war damals auch dabei. Oder sind das die Berichte, welche er in den Akten gelesen hat. Die meisten seiner Freunde raten ihm, den Auftrag anzunehmen. Was wird dabei alles ans Licht kommen?

Gleichzeitig wird das aktuelle Thema der Weltwirtschaftskrise in Augenschein genommen und von einer Staatssektretärin gesprochen, die sich trotz ihrer Position total machtlos fühlt.

Und was hat es mit der Untergang der Welt nach dem Kalender der Maya auf sich?

Man darf gespannt sein ob und wie sich die unterschiedlichen Themen verknüpfen.

Aktuelles Buch

Das muss aber ein sehr aktuelles Buch sein, da hier zu Beginn gleich von Brandneuen Vorkommnissen Berichtet wird. Auch die Sache mit der Vorraussage der Mayas war gerade letztens in einem P.M. Heftchen vom Okober 2009 aktuell. Man findet sich in dem Buch wieder und das macht es wirklich interessant. Allerdings möchte ich mir nicht vorstellen, wie es bei diesem Massaker zugegangen sein muss. Ich denke, das Buch ist super geschrieben, ich hätte allerdings dafür zu schwache Nerven!

Reise in die Vergangenheit

5

Die Leseprobe zu Wolfgang Schorlaus unveröffentlichtem Buch " Das München-Komplott" hat mir sehr gut gefallen.

Von besonderem Interesse ist das Buch für mich, da ich nur ca. 30 km vom "Tatort" des Massakers- dem Münchner Oktoberfest- entfernt wohne und mich so natürlich besonders informieren möchte, was damals wirklich geschah.

Lange Zeit war der Polizist Georg Dengler Zielfahnder der BKA, doch jetzt wurde er von dem neuen Direktor des Kriminalamtes gefragt, ob er sich noch einmal mit den Akten über das Attentat auf dem Münchner Oktoberfet von 1980 beschäftigen möchte. Lange überlegt er hin und her. Soll er sich diesem Fall widmen oder lieber einem anderen überlassen?

 

Um sich noch mal einen Eindruck zu verschaffen, wie sich das Drama damals zutrug, besucht er den Tatort und ihn überkommen schreckliche Erinnerungen.

 

Diese 21 Seiten faszinieren mich so sehr, dass ich es kaum erwarten kann, das Buch in meinen Händen zu halten. Und das obwohl ich mich kaum für Geschichte ( auch nicht für die Geschichte Münchens )interessiere!!!!

Die Erinnerungen des Polizisten wurden so real dargestellt, dass man sich als Leser das Szenario richtig gut vorstellen kann.Man kann mit den Opfern des Anschlags mitfühlen, man spürt regelrecht ihren Schmerz. Auch der Sprung zwischen 1980 und heute- zwischen Gegenwart und Vergangenheit machen es zu einem besonderen Lesevergnügen.Es ist interessant, da das Buch auf einer wahren Begebenheit basiert.Ich freue mich schon sehr auf weitere Seiten:) 

Ein Tag den man nicht vergisst

Ich finde die Einleitung zu dem Buch sehr gut, man merkt wie sich Dengler mit sich auseinandersetzt ob er diesen Fall übernehmen soll oder nicht.

Es liest sich sehr leicht, was der Spannung aber nicht schadet.

Ich bin gespannt wie der Krimi sich noch entwickelt, ich finde es interessant, das ein Thema das wirklich passiert ist in einen Krimi umgewandelt wird. Bin gespannt ob die RAF damit zu tun hat und in wie weit es ans  Licht kommt.

Aus alt wird neu

4

Aus einem alten Fall, der eigentlich längst abgeschlossen scheint, wird einer neuer, denn offene Fragen von vor 30 Jahren sollen geklärt werden.

Gleich auf den ersten Seiten wird man mit dem Ermittler, seinen Gedanken, und ja sogar mit seinen Freunden vertraut gemacht, ein sehr guter Einstieg, denn so kann man die Handlungsstränge gleich viel leichter verstehen.

Auch verstehe ich, dass der Ermittler zuerst überlegt ob der diesen Auftrag annehmen soll, denn dieser Anschlag auf das Münchner Oktoberfest ähnelte schon einem Massaker.

Ich glaube, dass das ein sehr spannender Krimi wird, denn er verbindet geschichtliches mit der jetzigen Zeit. Der Schreibstil des Autors war während der Leseprobe schon sehr flüssig und angenehm zu lesen, wenn er die Kreativität der ersten Seiten beibehält wird das sicher ein Lesevergnügen. Ich hoffe nur, dass ich nach dem Buch noch einen Besuch auf dem Oktoberfest wage.

Terrorismus in Deutschland vor 30 Jahren

4

Georg Dengler, früher beim BKA angestellt, bekommt eine heikle und aufwendige Aufgabe angeboten: Den Terroranschlag auf dem Oktoberfest vor 30 Jahren neu zu untersuchen. Nachdem er die Aussagen von Überlebenden gelesen hat, begibt er sich zum Tatort, um ein Gefühl für den Ort zu bekommen. Eine interessante Vorgehensweise.

In den vergangenen 30 Jahren hat sich in Deutschland und auf der Erde vieles verändert und wie man dem nächsten Abschnitt anmerkt, nicht unbedingt zum Guten. Wie wird das politische Leben in Deutschland im Jahr 2009 verknüpft mit den Ereignissen vor 30 Jahren, welche bisher unbekannten bzw. totgeschwiegenen Dinge wird Dengler aufdecken? Wolfgang Schorlaus Stil liest sich flüssig und spannend, war schnell drin in der Handlung.

Krimi mit interessantem Thema

4

Ein interessantes Thema hat der Autor für den Roman gewählt.

Da ich Bücher mag,die in verschiedenen Zeitebenen spielen und in denen sich die Vergangenheit auf die Gegenwart auswirkt, ist dies hier genau mein Geschmack. (Ich hoffe doch, der Autor hat noch mehr kleine  "Rückblenden" eingebaut. Sowas finde ich sehr spannend.)

Mit den Hauptpersonen (Kurt Dengeler) bin ich in der Leseprobe leider noch nicht richtig vertraut geworden, aber sehr lang war der Ausschnitt ja auch nicht.

Die Sprache finde ich gut und flüssig zu lesen und tritt angesichts des brisanten Themas angemessen in den Hintergrund.

Insgesamt hat mir die Leseprobe recht gut gefallen. Und ich rätsel nun, wie und ob der Anschlag nach dieser langen Zeit wohl aufgeklärt werden wird. 

 

Das München-Komplott

3

Die Leseprobe von "Das München-Komplott" des Autors Wolfgang Schorlau hat mir recht gut gefallen.

Der Privatermittler Dengler soll alte Akten von vor 30 Jahren überprüfen. Er ist sich wegen des Falls noch nicht sicher und holt die Meinung von seinen besten Freunden ein. Während er bei einem Spaziergang an einem Sommertag über den Fall nachdenkt, stellt er fest, das seine Entscheidung schon getroffen ist und nicht nur wegen des gut verdienten Geldes. Die Bilder und Zeugenausssagen von damals fesseln Ihn sehr.

Der Prolog vermittelt uns einen guten Überblick und dem Autor Wolfgang Schorlau gelingt es bereits im ersten Kapitel relativ schnell Spannung zu erzeugen und ich möchte gerne wissen, wie Dengler als Ermittler mit diesem alten Fall umgeht und ob er neue Indizen hervorholen kann.

 

Eine Wahnsinnstat, die über dreissig Jahre zurückliegt...

3

damit soll sich jetzt der ehemalige BKA-Kommissar und der jetztige Privatermittler Georg Dengler beschäftigen. Seine Beamtenseele nimmt an. Nicht zuletzt, weil er auch heute noch im Herzen ganz gerne Polizist wäre, andererseits, aber auch weil der Polizeipräsident seine Arbeit zu schätzen weiss. So unter Kollegen. Aber auch weil es in der heutigen Zeit immer noch Missstände gibt, angefangen bei korrupten Politikern und Bankern, und den kleinen Mann, den man am ausgestreckten Arm verhungern lässt...

Interssante Aspekte, die Wolfgang Schorlau da aufs Tapet bringt. Noch kann ich nicht ganz folgen, was der Hartz IV - Empfänger von heute mit dem Attentat von damals gemein hat, sicherlich klärt sich das im Laufe der Geschichte auf.  Sein Schreibstil ist eindringlich und fliessend und ich hoffe auf eine gut recherchierte, fundierte Geschichte meiner Heimatstadt. Selbst kann ich mich an das Attentat gut erinnern, obwohl ich damals ziemlich klein war und die Geschichte nur aus dem Radio kannte. Natürlich hat man als Münchner weiterhin Angst auf dem Oktoberfest. Gerade nach dem 11. September kam eine Menge wieder hoch...

Aber wieso wird gerade jetzt ein Privatmensch damit betraut, in diesem Fall zu ermitteln? Wieso darf dieser Mensch auf Kosten der Steuerzahler im Bayerischen Hof wohnen und wird gar nicht so schlecht bezahlt? Fragen über Fragen (mir würden noch ein paar mehr einfallen, aber dazu möchte ich jetzt noch nichts sagen.... ).

 

Wolfgang Schorlau: Das München-Komplott

4

Das München-Komplott von Wolfgang Schorlau macht einen sehr guten Eindruck. Spannend, witzig und stilvoll zugleich. Tolle ironische Geschichte, mit einer leider viel zu kurzen Leseprobe. Insgesamt gebe ich 4 von 5 möglichen Sternen für einen guten ersten Eindruck!!

Bedrückend real

3

In dieser Leserprobe wird auf die wirtschaftlichen Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit genauso eingegangen wie auf ein Attentat von vor dreißig Jahren. Das dem Prolog vorangestellte Zitat von Pier Paolo Pasolini gibt erste Hinweise auf das, was Denglers fünfter Fall zu bieten hat.Schorlau schreibt bedrückend real. In knappen Sätzen wird nüchtern und eindringlich Wesentliches beschrieben. Wem Dengler umbekannt ist, der erhält einen ersten Eindruck der Persönlichkeit des Ermittlers.

Das München-Komplott möchte ich nach der Leseprobe gerne lesen, sie hat mich neugierig gemacht!

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