
Beschreibung
An einem stürmischen Herbstabend wird der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert tot und gefesselt im Wochenendhaus am Starnberger See aufgefunden. Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort übernimmt die Ermittlungen. Erste Untersuchungen ergeben, dass der alte Mann im Laufe mehrerer Tage verdurstete.
Ein grausamer und qualvoller Tod, der in Dühnfort sofort die Frage nach dem Motiv aufwirft. Rache, Strafe, Sühne? Doch die Spuren deuten auf einen Raubmord hin. Hinter der vordergründig heilen Familienfassade werden für Dühnfort schnell andere Wahrheiten sichtbar. Als ein zweiter Mord geschieht, droht die Situation zu eskalieren.
ACHTUNG: Leserunde ab 20.01. auf Büchereule.de
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Pressestimmen
»Wie mit einem Skalpell fährt Inge Löhnig ihren Figuren zwischen die Nervenbahnen und seziert kribisch ihre Beweggründe.« BR zu Der Sünde Sold
Leseeindrücke
In einem einsamen Ferienhaus
Ich finde es immer schade, dass 2/3 des Leseeindrucks mit langweiligem Geschwafel vergeudet werden. Wieso wird nicht gleich mit dem interessantesten, in diesem Fall der Mord an einem ehemaligen Kinderarzt, begonnen? Der Schreibstil war allerdings sehr gut, die Beschreibung des Tatorts gewöhnungsbedürftig und mich würden jetzt doch zwei Sachen interessieren: Wer hat Dr. Heckeroth ermordet bzw. wieso und was passiert mit Agnes und Dühnfort? weiterlesen
Mir gefiel das Familiendrama
Mir gefiel das Familiendrama mit seinen vielschichtige Problemem sehr gut unddie Leseprobe hat mich neugierig auf den Fortgang der Geschichte gemacht. Auch wenn man schon gleich mit 99%iger Sicherheit erfährt, dass das Schicksal des kleinen Jugen eng mit dem des Vaters verknüpft ist, ist es doch spannend zu erfahren, wie die Story auch in ihren Nebnsträngen weitergeht. weiterlesen
Hallo, auch ich habe das
Hallo, auch ich habe das Buch gelesen und war begeistert. Ich kann mich den Vorschreibern nur anschließen. Darüber hinaus möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass auch die Rezepte des Inspektors sich wunderbar nachkochen lassen. Sie schmecken hervorragend. Gruß die Sekretaerin weiterlesen
Leseprobe "In weisser Stille"
Den Prolog habe ich verschlungen und kriegte mächtig Durst nach einem Glas Wasser. Die ersten Seiten sind sehr spannend und haben mich gepackt. Mit "Packen" meine ich, dass mich der Text gefühlsmässig mitreisst. Ich fiebere mit dem Jungen im Keller mit, frage mich, ist er gefangen? Wird er demnächst gefoltert oder getötet? Und dann geht er raus. Seine Mutter kommt ihm entgegen. Das wirft Fragen auf, die mich fesselten. Als ich jedoch mit dem ersten Kapitel begann, war ich sehr enttäuscht. Die Einführung von Babs, ihr Familienleben und ihr Wunsch auf Veränderung hat mich sehr enttäuscht. Nach so einem spannenden Prolog empfand ich die nachfolgenden Seiten wie eine Ohrfeige, sehr langatmig und teilweise nicht nachvollziehbar. Als ihr Mann sie grob "besteigt", was er vorher nie getan hatte, wehrt sie sich nicht, sie lässt es einfach durchgehen und sagt einfach nichts. Im Text steht, dass die beiden schon länger zusammen sind, also wird sie ihrem Mann wohl an den Kopf werfen können, was zum Teufel mit ihm los ist? Im Traum nennt er einen anderen Kosenamen, was sie ja stutzig macht und sie erinnert sich, dass ihr Schwiegervater seine Ehefrau über all die Ehejahren betrog. Und was macht Babs? Sie schweigt, macht Frühstück, versorgt die Kinder und denkt an ihr Bewerbungsgespräch. Bis hierher erfährt man nur, dass ihr Mann Albert für seinen Vater alles macht. Babs passt dies nicht und ist sogar ein wenig Eifersüchtig. An dieser Stelle erzählt sie vom verpatzten Hochzeitsjubiläum und dies, sehr detailliert. Im Text steht, sie hätten sich gestritten, weil Albert zu seinem Vater fuhr, um Reparaturarbeiten durchzuführen. Als er nach Hause kommt, wird die ganze Sache totgeschwiegen. Babs frisst alles in sich hinein, aber vor dieser detaillierten Erzählung, sagt sie, dass sie Zoff hatten. Hier passt etwas nicht zusammen. Ich als Leser erfahre zudem erst ein paar Seiten später, dass vor vier Wochen die Schwiegermutter gestorben ist. Wo ist die Trauer? Hängt Albert nur an seinem Vater? Wenn im ersten Kapitel die Familiengeschichte so langatmig erläutert wird, wieso wird da so etwas wichtiges einfach weggelassen? Das war für mich unlogisch, würde jedoch Albert rechtfertigen, warum er den Hochzeitstag platzen lässt und sich um den JETZT alleinstehenden Vater kümmert. Fast am Ende der Leseprobe wird auf einmal noch erwähnt, dass Albert einen Bruder hat. Alles in allem hat mich der Einstieg der Figuren sowie der Handlung nach so einem gelungenden Prolog gar nicht überzeugt. Das ist der Grund, weshalb es mich nicht Wunder nimmt, wie der alte Mann in seinem verlassenen Haus überhaupt gestorben ist. Als die Polizei dort eintrifft, sagt Albert als Kinderarzt, er kenne den Leichengeruch, da er ja Arzt ist. Hat er soviele Leichen gesehen? Er ist ja kein Obduktionsarzt. Später heisst es, dass er dachte, der Geruch käme von einer Katzenleiche, was auch schon passiert war. Es stinkte nach Verwesung, okay, dachte er aber in diesem Moment wirklich an die Katzenleiche? Nein, er dachte ja, dass seinem Vater etwas passiert sei. Diese Passage fand ich eigenartig. Albert erreicht seinen Vater nicht und macht sich sorgen. Er fährt in das verlassene Haus und bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Es sollte ihm die Panik überfallen, so dass er ins Haus stürmt und dann schockiert, die Leiche sieht. Woher er den Geruch der Verwesung kennt und die Story mit der Katze ist meines Erachtens völlig irrelevant. Mich hat die Leseprobe nicht überzeugt, mit Ausnahme des Prologs. Da ich mich mit langatmigen Texten schwer tue, wo die Spannung wegbleibt und der Lesefluss unterbrochen wird, würde ich dieses Buch nicht kaufen. Und hätte ich es gekauft, so würde ich es leider wieder weglegen. weiterlesen
Einzigartig
Spannend erzählt. Während des lesens tun sich immer wieder neue Irrungen und Wirrungen auf. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe......und ich habe es komplett gelesen. Klasse weiterlesen
Rezensionen
Familiengeheimnisse
Was würdest Du tun, wenn Du hinter ein lang gehütetes Familiengeheimnis kommst? Von dem eigentlich keiner etwas weiß. Oder doch? Oder haben es alle nur verdrängt? Diese Buch wirft die Abgründe einer Familie auf die nach außen das perfekte Familienleben zelebriert bis zur Selbsaufgabe. Doch was wenn die Wahrheit doch ans Licht will? Mein Fazit: Inge Löhnigs zweiter Band der Dühnfort Reihe ist ein spannend bis zum Schluss, auch wenn man ab einem gewissen Zeitpunkt zu ahnen scheint wer der Täter ist, will man doch noch das "Warum?" wissen. Ein Krimi mit hohen Spannungsfaktor. Der Still ist wie auch im ersten Roman sehr leicht lesbar und man lernt die Charaktere noch besser kennen. weiterlesen
Spannend bis zum Schluß
Nach "Der Sünde Sold" ist dies der zweite Fall für den Ermittler Kommissar Konstantin Dühnfort. Der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth wird von seinem Sohn Albert in dessen Wochenendhaus am Starnberger See tot aufgefunden. Er ist mit zwei Gürteln an der Heizung im Badezimmer gefesselt. Die Kinder des Arztes, 2 Söhne und eine Tochter, könnten unterschiedlicher nicht sein. Nach Ansicht von Kommissar Dühnfort käme jedes der drei Kinder als Täter in Frage. Ein Motiv hätten alle drei. Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig. Aber Kommissar Dühnfort ist ein Perfektionist und was er bei seinen Ermittlungen aufdeckt, läßt die bis dahin nach außen hin erscheinende Familienidylle der Heckeroths in einem erschreckend düsteren Bild erscheinen. Inge Löhnig hat einen äußerst spannenden und in den einzelnen Handlungsphasen stimmigen Krimi geschrieben, in dem zum Schluß alles anders ist als lange Zeit angenommen. Nach 2 Bänden Kommissar Dühnfort, dessen Privatleben dem Leser sehr anschaulich nahegebracht wird, bin ich gespannt, wie es mit ihm weitergeht und welchen Fall er als nächstes lösen wird. Es gibt ja inzwischen 5 Bände, die ich jetzt nacheinander alle lesen werde. Dies sei zur Nachahmung empfohlen. weiterlesen
Intrigante Spiele
Ich konnte nach "Der Sünde Lohn" gleich nahtlos mit diesem Buch weiterlesen, das direkt an das vorherige Geschehen anknüpft, hauptsächlich an das des Ermittlerteams. Dühnfort bleibt weiterhin der Beziehungsautist - noch hofft er, mit Agnes eine gemeinsame Lebensgrundlage zu finden, doch eigentlich existiert bereits die perfekte Partnerin neben ihm, die er jedoch bisher nur als Teamkollegin wahrnimmt. In diesem Fall müssen er und Gina wieder bis an ihre Grenzen gehen - er, weil er in ein intrigantes Geflecht einer angesehenen Familie gerät und sie, weil medizinische Untersuchungen mit ernstem Hintergrund anstehen. Herausragend und zugleich verwirrend ist in diesem Buch die Figur des Albert Heckeroth - eine multiple Persönlichkeit, die man nur schwer durchschauen kann. An seiner Seite Babs, die Frau, die ihr Leben bisher nur dafür aufgewendet hat, ihm alles so recht wie möglich zu machen. Nun macht sie erste Schritte in eine Selbständikgeit und allein das schon lässt sie Seiten ihres Mannes sehen, die sie nicht für möglich gehalten hätte. Die ungeklärten Todesumstände ihres Schwiegervaters stürzt die gesamte Familie in eine extreme Krise und so manch wahrer Charakter wird offensichtlich. Die Story liest sich flüssig, obwohl sich Frau Löhnig auch in diesem Buch wieder mit vielen Detailbeschreibungen auseinandersetzt - die jahreszeitliche Situation, Segeln, Mountainbiken, örtliche Gegebenheiten usw. Manches würde man gern nur überfliegen, aber ihre Liebe zum Detail macht es ganz einfach leicht, auch das gern zu lesen und dem spannungsreichen Ende zuzustreben. Ich hatte immer wieder mehrere Möglichkeiten im Kopf, letztendlich war es zwar naheliegend, aber trotzdem glaubwürdig und logisch erklärt. Ein weiterer lohnenswerter Fall aus der Dühnfort-Serie. Das Cover ist dafür wieder sehr markant gestaltet. weiterlesen
Sicher nicht mein letzter Dühnfort-Krimi
Der ehemalige Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth wird von seinem Sohn Albert in seinem Wochenendhaus tot aufgefunden. Gefesselt und verdurstet. Seine drei Kinder könnten unterschiedlicher nicht sein: Albert, der Mustersohn, Bertram, der hochverschuldet ist und es dem Vater nie recht machen konnte und Caroline, die immer um die Gunst des Vaters kämpfen musste. Kommissar Tino Dühnfort erfährt nach und nach mehr Details über den Toten. Im Zuge der Ermittlungen bröckelt aber auch die „heile Welt“ der Heckeroths. Meine Meinung: Ich habe den ersten Fall von Kommissar Dühnfort (noch) nicht gelesen, aber ich habe mich sofort in der Geschichte zurecht gefunden. Das Ermittlerteam ist sympatisch und der Leser lernt auch die private Seite der Beamten kennen. Den richtigen Täter hatte ich schon verhältnismässig lange ganz oben auf meiner Verdächtigenliste, trotzdem war die Handlung sehr spannend, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Nun möchte ich mir auf jeden Fall auch noch die anderen Bücher der Autorin kaufen. weiterlesen

