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Rezensionen

Hier finden Sie alle Rezensionen zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.

Bei diesem Roman hat es eine Weile gedauert, bis ich mich in die Handlung und die Personen hineinversetzen konnte. Es ist eine bunte Mischung aus Liebesroman, Fantasy-Geschichte, Krimi, Horror...

Die Hauptperson Anna war mir irgendwie nicht 100% sympathisch, ihre Reaktionen oft übertrieben (auch wenn bei ihr in Wellters Gegenwart alles verrückt spielte). Die Geschichte war unterhaltsam, aber nicht unbedingt das, was ich erwartete hatte. Der Fantasy-Aspekt, der mich eigentlich angezogen hatte, kam viel zu kurz und das Ende war äußerst merkwürdig. Gerade der letzte Teil der Geschichte wirkte chaotisch und durcheinander.

Fazit: Ein schönes Cover fürs Regal, dafür allein lohnt sich die Anschaffung aber nicht.

3

Ich habe mir dieses Buch privat besorgt.

Die Grundidee von "Dämonenherz" fand ich durchaus interessant.
Statt Vampiren, Werwölfen oder Engeln sollten es diesmal Dämonen sein, die ihren großen Auftritt haben.
Anna Sternberg, Teilhaberin einer erfolglosen PR-Agentur trifft auf Carl Weller, unnahbaren Wirtschafts-Mogul.
Was als Cinderella-Story enden könnte, driftet im Laufe der Geschichte immer mehr in Klischees und eine erzwungenen Fantasy Story ab. Die Charaktere sind mehr als oberflächlich, die Handlung mehr als absehbar und die Ideen der Autorin Julia Talbot konnten mich leider auch nicht wirklich überzeugen.
Besonders gegen Ende des Romans wurde es mir zu abstrus und Anna als Carls Amazone ging für mich dann gar nicht mehr.
Abgesehen von den offensichtlichen Schwächen bietet "Dämonenherz" jedoch leichte Unterhaltung, bei der man einfach nicht zu viel nachdenken sollte.
 

3

Das Buch ist im Ganzen nicht schlecht. Allerdings hatte ich Stellenweise das Gefühl, das sich die Geschichte etwas zieht. Aber es gab auch Stellen, an denen ich nicht aufhören könnte zu lesen.

Die Charaktere an sich waren gut gezeichnet und man konnte sich gut in sie hineinversetzen.

Die Geschichte klang am Anfang besser als die letzliche Umsetzung. Das Ende war etwas ruppig. Erst wurde lange nicht klar worauf alles hinauslaufen sollte und am Ende überschlugen sich die Ereignisse und die "Offenbarungen".

Das Buch war nicht schlecht und obwohl es eigentlich genau in meine Lesesparte passte, werde ich die Autorin nicht im Auge behalten.

Die Charakter sind anfangs sehr autentisch und witzig... leider verliert sich das, es wirkt später eher künstlich und unrealistisch.. haha also ich meine nicht nur unrealistisch im sinne von unrealistisch (ist halt fantaie) sondern im sinne von nicht stimmig,nicht in der Geschichte schlüssig...

und das ende ist so "happy end" das es wirklich schon weh tut... es hätte nur noch gefehlt das ihre Mutter wieder aufersteht oder ähnliches...

insgesamt ist das Buch ganz nett aber kaum eine bereicherung...

 

4

 

Anna und Vicky, die besten Freundinnen schlechthin, betreiben eine PR-Agentur, in der Anna für den Außendienst zuständig ist und Vicky für den Bürokram. Anna ist der eher unscheinbare, tollpatschig, unselbstsichere Typ Frau, während Vicky trotz ihres Sprachfehlers selbstbewusst mit Anna ins Gericht geht. Als Anna Carl Weller kennen lernt, bekommt sie nicht nur die Möglichkeit die schlecht laufende Agentur auf Vordermann zu bringen, sondern auch das Image eines reichen, aufgeblasenen und geheimnisvollen Geschäftsmannes. Doch weiß sie nicht, worauf sie sich damit einlässt.
 
Die Covergestaltung ist romantisch in Lilatönen gehalten. Dargestellt ist das Gesicht einer jungen Frau, unterhalb dessen der Schriftzug „Dämonenherz“ steht. Ein sehr ansprechendes Cover, welches einen Roman für Jugendliche vermuten lässt.
Bezüglich des Inhalts hatte ich zu Anfang oft das Gefühl, das die Autorin den Wunsch hat, ein dummes nichtsnutziges Frauchen darzustellen, das erst durch einen arroganten reichen Mann aufzublühen vermag. Anna verfällt Weller komplett und kann sich ihrer Gefühle nicht mehr erwehren. Das ist nichts für feministisch denkende Frauen. Allerdings, wer möchte nicht mal so verführt werden, dass man nicht mehr dazu in der Lage ist, klar zu denken? Im Gegenzug verfällt Weller Anna ebenfalls. Sosehr sogar, dass sein erkaltetes Dämonenherz wieder zu schlagen beginnt. Die Rettung der Agentur gerät in den Hintergrund, genauso, wie die Verbesserung des Images von Weller. Die Liebe zwischen den beiden Hauptprotagonisten rückt in den Mittelpunkt und Annas Aufgabe wird es, Wellers Leben zu retten. Eine tragische Liebesgeschichte mit viel Auf und Ab.
 
Der Leser fühlt sich Hin und Hergerissen. Einerseits hat die Geschichte Potenzial, andererseits wirkt sie recht flach. „Dämonenherz“ ist eine willkommene Abwechslung von Vampiren und Werwölfe, aber im Endeffekt ist der Roman von Julia Talbot ein netter Frauenroman, der dem Leser einen beschauligen Abend bescheren kann, aber eben nur einen Abend.  

 

http://coerchens-buch.blog.de/

3

Dämonherz - ein Herz, ein Dämon, ein Dämon mit einem Herz und ein Herz für einen Dämon.

In diesem Buch dreht es sich zuallerst einmal um die Liebesgeschichte zwischen Anna und Carl, Anna, die erfolglose, träumerische und tollpatschige PR-Agentin, Carl, der erfolgreich, charmante und geheimnisvolle Unbekannte.

Die Geschichte zwischen den beiden war für mich interessant, locker leicht und witzig, sodass mich dieses Buch auf irgendeine Weise gefesselt hat und ich dies innerhalb weniger Tage durchgelesen hatte.

Allerdings bleibt alles relativ oberflächlich gehalten, ohne jegliche Details und ohne jeglichen Tiefgang. Was mich aber am meisten gestört hat: zu Beginn erahnt der Leser eine lustige Story, nahe an der Realität. Dieser Riesenskorpion hat mich dann aber doch sehr gestört, passte die zweite Hälfte so gar nicht zur Ersten. Meiner Meinung nach war die Fantasy hier einfach ein wenig zu gezwungen.

Alles in Allem würde ich sagen: eine Art Frauenroman, verpackt mit ein paar fantastischen Elementen, nett für den Zeitvertreib, aber kein absolutes Muss.

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Anna hat zusammen mit ihrer Freundin Vicky eine PR-Agentur. Jedoch haben sie nicht besonders viel Erfolg mit ihrer Agentur. Doch eines Tages begegnet Anna dem geheimnisvollen Carl Weller, in den sie sich verliebt. Dieser könnte auch die Rettung ihrer PR-Agentur bedeuten, denn Anna nimmt nach einem gemeinsam verbrachten Abend einen Job von ihm an. Doch sie weiß nicht, was da auf sie zukommt.

Die Leseprobe hat bei mir dafür gesorgt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Was aus Anna und Weller wird. Der Anfang des Buches ist nämlich auch ganz gut, als man die ganzen Charaktere, die in der Handlung eine Rolle haben kennenlernt.Da ist die Anna, zu der man sich als Leserin hingezogen fühlt, weil sie "eine von uns ist" und dann noch der geheimnisvolle Carl Weller, dessen Geheimnis man lüften will.

Das geht aber nicht lange gut. Zumindest aus meiner Sicht. Die Story zieht sich dann ewig. Aber vielleicht kann ich mich nur  nicht mit dem Teil an Fantasy anfreunden, dass in diesem Buch vorkommt, denn ich musste mich regelrecht zwingen, es weiterzulesen.

Mein Fazit:

Für  mich persönlich war das Buch ein Fehlgriff, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es bei Liebhaberb dieses Genres ganz gut ankommen kann.

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Anna Sternberg ist jung und erfolglos. Ihre Ehe wurde geschieden, die Agentur, die sie mit ihrer besten Freundin Vicky eröffnet hat, ist quasi bankrott und das Verhältnis zu ihrem verwitweten Vater ist schwierig. Als sie im Kurpark den erfolgreichen, aber arroganten Geschäftsmann Carl Weller kennenlernt, verändert sich alles. Anna kann Weller überzeugen, sie zu seiner persönlichen Assistentin zu machen. Für ihn reist sie durch die Welt und landet schließlich - so musste es ja kommen - in seinen Armen und seinem Bett. Anna ist Weller von der ersten Sekunde an verfallen, dabei kann sie nicht einmal selbst erklären, weshalb.

Carl Weller selbst ist hingegen nicht das, was er zu sein scheint. Vor gut 300 Jahren verpfändete er seine Seele, um das Leben seines Bruders zu retten. Seitdem ist er ein Dämon, der mehrere Kontinente als Imperator regiert. Um sein Leben zu retten, muss Weller alle 100 Jahre eine Amazone wählen, eine Frau, die ihn bedingungslos liebt und bereit ist, für ihn zu sterben. Bisher wurde er dabei immer nur enttäuscht, keine der Amazonen meinte es ehrlich mit ihm, jetzt soll Anna ihn retten, indem sie ihr Leben für ihn opfert. Zu allem Überfluss wird nun auch noch sein Territorium bedroht, denn Sandrine, selbst eine Dämonin und zufälligerweise Annas alte Schulkameradin, giert nach Macht und der Herrschaft über die Welt.

Bereits die Zusammenfassung der Handlung lässt vermuten, dass hier viele bekannte Motive verwendet wurden - leider konnte die Autorin sie nicht zu einem stimmigen Ganzen zusammensetzen. Die Welt der Dämonen wirkt abstrus, einerseits ökonomisch und technologisch modern, andererseits altertümlich mit mesopotamischen Schriftzeichen, ein wenig Magie und Astrologie. Was als ein solider Unterhaltungsroman beginnt, verliert sich alsbald in wahnwitzigen Szenen mit Riesenskorpionen und Sandmonstern, in die Sigmund Freud sicher einiges hineinzuinterpretieren gewusst hätte.

Die Charaktere bleiben dabei flach. Weller changiert vom gefühlskalten Wirtschaftsmagnat zum emotionalen Liebhaber; er stößt Anna von sich, nur um sie 2 Sekunden später wieder in sein Bett zu locken, weil er ihr - wie er sagt - nicht widerstehen kann. Was Anna an sich hat, bleibt unklar. Schön ist allein die wunderbare Metapher, dass sie das Herz des untoten Dämonen im wahrsten Sinne des Wortes wieder zum Schlagen bringt - weshalb auch der Titel sehr gut gewählt ist. Auch Anna bleibt den Roman über blutleer. Sie schwankt zwischen einer nach nur einer Begegnung entstandenen blinden Liebe zu einem Mann, von dem sie nicht weiß, wer er ist und Hass auf denjenigen, der für den Bau eines Einkaufszentrums und damit für den Abriss ihres Elternhauses verantwortlich ist. Trotz dieses Hasses ist sie bereit, für Weller zu sterben; das erscheint unstimmig. Allein Vicky, die stottert, wenn sie sich mit fremden Menschen unterhält und so erfrischend direkt und ehrlich ist, hat wenigstens etwas Profil.

Cover und Titel verraten bereits, dass die Autorin krampfhaft versucht, auf der momentanen Fantasywelle zum Erfolg zu reiten - leider gelingt ihr dies nicht. Ihr Roman wirkt, als sei er aus Versatzstücken eines Literaturbaukastens zusammengesetzt, ohne die nötige Liebe, um die es in diesem Roman eigentlich gehen soll. Das Ende kommt recht plötzlich, obwohl die Handlung noch einige lose Enden aufweist; die Lösung ist allerdings nicht sehr überraschend. Ein kurzweiliger Roman, der aber zumindest den Hardcoverpreis nicht wert ist.

3

Mir ist bei dem Buch die ganze Zeit irgendwie nicht aus dem Kopf gegangen, das mir die Grundidee der Geschichte sehr gut gefällt und wäre sie gut ausgeführt worden, wäre es bestimmt ein tolles Buch geworden.

Mich stört am meisten, das ich alles irgendwie zu wenig fand, zu wenig Tiefgang der Persönlichkeit von Carl und Anna. Zuwenig Infos über die Dämonen, da hätte man doch einiges machen können. Zuwenig über Sandrine und ihre Geschichte.  Das ist mein Hauptkritikpunkt an dem Buch, mir fehlt da absolut etwas Tiefe und etwas mehr über die Dämonenwelt. Das Buch ist nicht wirklich schlecht, man hätte nur wesentlich mehr daraus machen und ein wirklich gutes Buch schreiben können, denn der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen.

Ich würde ein weiteres Buch der Autorin bestimmt ausprobieren, einfach weil ich die Grundidee sehr gut fand und hoffe das sich die Autorin dann etwas weiterentwickelt hat.

2




Julia Talbots "Dämonenherz" ist nicht von Anfang an schlecht: Der Leser lernt Anna kennen, die tollpatschig, chaotisch und darum irgendwie liebenswert ist. Die Geschichte erwischt einen guten Start und fließt soweit nett dahin - und dann kommt Carl Weller. Allein schon der Name! Ist der Autorin kein besserer eingefallen? Der Typ spricht Deutsch, hat seinen Firmensitz da, wo hat der den Namen abgegriffen? So als wäre Carl mit "C" anziehender als mit "K".

Aber gut. Es kommt also zu der scheinbar unvermeidlichen Annäherung, der sexy Tollpatsch ohne Ahnung von seiner eigenen Wunderbarkeit und der noch erotischere Vampir/Dämon/Zombie/Werwolf/Troll/etc. pp. fühlen sich gegen     ihre Willen zueinander hingezogen. Man kann also kaum mehr ein Gähnen unterdrücken. Auf der anderen Seite: Recht viel mehr erwartet man bei diesem Genre auch nicht, zumindest liest sich die Geschichte flüssig und es gibt auch gewisse Spannungsmomente. Apropos Spannungsmomente: Wenn die beiden im Bett landen, wirkt alles deplatziert und mehr komisch als erotisch, scheinbar muss auch das Schreiben solcher Szenen geübt werden.

Soweit: ok. Mit gutem Willen kann man über all das hinwegsehen und erhält relativ kurzweilige Unterhaltung. Bis zu einem gewissen Punkt, ab dem die mögliche Spannung einer konfusen und weitgehend nicht durchdachten Geschichte weicht. Man kann erahnen, worauf die Autorin hinaus möchte, es ist nicht alles komplett unverständlich, aber so ohne Liebe zum Detail und ohne Mühe hingegatscht, dass es wirklich ein Graus ist. Dieser Zustand verschlechtert sich bis zum Ende immer weiter, sodass man am Schluss das Buch voller Freude darüber zuklappt, dass nicht etwas noch Haarsträubenderes folgen kann.

3

Dämonenherz

 

Carl Weller, das einzige was Anna von ihm weiß ist, dass er in ihren Augen, auch wenn sie es sich nicht immer eingestehen kann, ein sehr, sehr anziehender, schöner und geheimnissvoller Mann ist. Jedoch weiss Anna nicht das Weller Gedanken lesen kann und auch noch andere dunkle Geheimnisse mit sich herum trägt. Anna ist sich auch nicht bewusst, dass sie je mehr sie mit Carl Weller zu tun hat oder Aufträge für ihn erledigt, in immer größere Gefahren hineingezogen wird. Aber wird Anna diese Gefahr auf sich nehemen um ihren Chef zu retten?

Am Schluss stellt sich die Frage: Rettet Anna ihren Chef Carl Weller oder kann Carl Weller in Anna etwas hervorrufen was sie sich schon immer erhoft hat und sie dadurch retten? Wer dies in Erfahrung bringen möchte, sollte dieses Buch lesen, da ich nicht mehr darüber erzählen möchte.

 

Ein lustiges und zum Teil spannendes Buch über eine Frau, mit einem großen Lebenstraum. Sehr verständlich und bildlisch beschrieben.

Leider war ich nach einiger Zeit nicht mehr so motiviert das Buch zu lesen, da es sich für mich zu sehr in die Länge zog. Es werden von Kapitel zu Kapitel nur sehr wenige Informationen über den geheimnissvollen Carl Weller und Sandrina gegeben.Erst in den letzten Karpitel löst sich sehr schnell der Schleier und viele Details über die Personen Carl Weller und Sandrina werden aufgelöst. Ich hätte es besser gefunden, wenn die Infos mehr im Buch verteilt gewesen wären.

Ansonsten kann ich das Buch empfehlen, besonders für die Personen, die gerne dämonische Liebesgeschichten lesen.

 

 

3

Anna Sternberg ist das, was man weitläufig als ein Teil der großen breiten Masse bezeichnen würde. Sie ist unauffällig, eher ein Mauerblümchen, die aber, wenn sie denn wollte und wissen würde wie, sich ganz schnell und beeindruckend vom hässlichen Entlein zum wundervollen Schwan verwandeln könnte. Tut sie aber nicht. Sie stellt sich und ihre Fähigkeiten in einer gewissen Regelmäßigkeit unter den Scheffel. Dies geschieht erst recht, als sie von einer alten Schulkameradin den Auftrag für ein Marketingkonzept bekommt und bei dessen Vorstellung sich von Sandrines Art dermaßen unter Druck gesetzt fühlt, dass gar nichts mehr funktioniert.

Als Anna nun mit ihrer Freundin und Partnerin in einem Cafe versucht, diesen Rückschlag zu verkraften, da aufgrund von Geldnöten ihre Firma kurz vor der Pleite steht, ereignet sich ein ganz und gar unerwarteter Zwischenfall. Der allüberall kritisierte und doch scheinbar unerreichbare Carl Weller weilt auch im Cafe und legt sich mit einem Fotografen an. Ohne wirklich zu wissen, was Anna tut, schreitet sie ein, um in der Folge Weller so von sich zu beeindrucken, dass sie seine PR-Agentin wird.

Und damit fängt das Schicksal an, sich für Anna zu drehen.

 

Nach dem ganzen Vampier-Hype um Bella und Edward mal ein erfrischend anderer Ansatz des Fantasy-Liebes-Romans. Zu Anfang war ich wirklich skeptisch, was das Buch mir so erzählen will, aber dank des relativ flüssigen Erzählstils ohne große Macken und der schönen Zeichnung und Entwicklung der Hauptcharaktere wurde ich nach und nach überzeugt, dass Dämonenherz ein wunderbares Buch ist, um Langeweile zu vertreiben und einige unterhaltsame Stunden zu erleben. Positiv finde ich definitiv den Ansatz, dass die Geschichte in Deutschland spielt und mal nicht im weit entfernten und auch meist unbekannten Amerika, wie so viele Andere Geschichten.

Ein wenig negativ ist bei mir doch die relativ kurzen Ausführung über die Dämonen, ihr Leben, Wesen und Wirken aufgefallen, was definitiv mehr Beachtung gebraucht hätte.

Da das Ende aber doch einige Fragen offen lässt, hat sich Frau Talbot die Option für eine Fortsetzung offen gehalten, die - sollte sie es denn wirklich irgendwann geben- vielleicht auch den Weg in meine Hände finden wird.

Alles in allem, wie schon vorher gesagt, ein angenehm zu lesendes Buch, welches ich als Zeitvertreib gerne und ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen kann, solange man nicht auf der Suche nach tiefgründigen Diskussionen ist.

 

Diese Rezension ist auch auf lovelybooks.de unter dem Nick KleineMaus veröffentlicht.

4

 

Anna ist in der Zwickmühle: ihre kleine PR-Agentur steht vor dem Aus, doch ein Auftrag für vom Finanzmagnaten Carl Weller könnte sie retten. Doch irgend etwas hat Carl an sich, dass sie zurückschrecken lässt. Und schon landet sie im zweiten Konflikt: denn Carl bringt ihr Gefühlsleben mächtig durcheinander. Doch auch Carl ist in der Zwickmühle: Er braucht Anna, um seinen dämonischen Pakt zu erfüllen, aber irgendetwas in seinem Dämonenherz scheint ihn davon abzuhalten...
 
Nun ja, hochgeistige Literatur dürfen wir wohl allein aufgrund der Inhaltsangabe schon nicht erwarten. Eher einen klassischen Frauenroman. Mit starken Frauen, erotischen Männern und vielen kleinen Konflikten. Dennoch schafft es die Autorin, eine interessante Handlung zu eröffnen. Die Protagonistin ist eben nicht die durchgestylte doppel-D Blondine, die einfach nur alles bekommt, was sie will. Sie bringt eine gewisse Intelligenz- und Gefühlsebene mit, die sie interessant machen.
 
Der Schreibstil ist ebenfalls dazu angetan, das Buch in einem Rutsch auszulesen: flüssig, keine Längen, keine Langeweile. Und wie in einem klassischen Frauenroman darf der Leser auch nicht hinterfragen, ob alles an der Handlung und an den Entscheidungen der Protagonisten so logisch ist.
 
Ein besonderes Lob möchte ich hier für das Cover geben. Sowohl das Bild als auch die Prägungen finde ich sehr ansprechend.
 
Fazit: Ja, es gibt wertvollere Fantasy. Ja, es gibt tiefgründigere Frauenromane. Aber ja: es waren sehr unterhaltsame Stunden mit diesem Buch. Und darum gibt es vier Sterne von mir.

 

"Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind." Stefano Benni

3







Anna betreibt mit ihrer besten Freundin Vicky eine erfolglose PR- Agentur. Als gleich zu Beginn des Buches die alte Schul“freundin“ Sandrine auftaucht und den Untergang der kleinen Agentur abzuwenden scheint, ist Anna natürlich heilfroh. Allerdings stellt sich das kleine Treffen als herbe Enttäuschung raus und die junge Frau ist am Boden zerstört. Bis sie zufällig auf einen großen Wirtschaftshai trifft und sich bei der Begegnung Hals über Kopf in eine Sache stürzt, über die sie später die Kontrolle zu verlieren scheint. Eine Zusammenarbeit mit dem gut aussehenden und vor allem reichen Kerl scheint viel versprechend, das könnte die Rettung ihrer Agentur sein, doch leider zeigt er ein eiskaltes Herz aus Stein und legt eine Arroganz an den Tag, die sie abschrecken sollte. Dennoch kann Anna nicht anders und begibt sich damit nicht nur in eine reine Gefühlsachterbahn, sondern auch in große Gefahr. Was steckt hinter dem geheimnisvollen Weller und welchen Platz nimmt Sandrine in diesem Spiel ein?

 

Der Klappentext des Buches und auch das Cover, sowie Titel versprechen einen viel versprechenden, spannenden und fantastischen Roman. Leider kann der Inhalt nicht alles halten. Die Geschichte ist schnell gelesen, die Sprache einfach und spritzig. Nur an manchen Stellen stockt der Lesefluss, wenn sich die Autorin auf hochtrabende Formulierungen versucht. Die Grundidee von den Dämonen (die leider etwas spärlich auftauchen) ist richtig gut. Sie sind nicht die typisch düsteren, unantastbaren Monster, sondern müssen für ihre Macht einen Pakt eingehen und in gewissen Abständen „Opfer“ bringen. An dieser Stelle sei nicht zuviel verraten ;) Dass Carl Weller einer ist, überrascht allerdings niemanden. Soviel zu den angebrachten fantastischen Elementen. Bis hierhin sind sie sehr gut mit einer Liebesgeschichte gemischt, die wiederum auch nicht ganz typisch ist, sondern eher stets zwischen Hass und Liebe pendelt, endlich mal eine Protagonistin, die sich zwar Hals über Kopf in eine düstere Sagengestalt verliebt, aber dennoch ihre begründeten Zweifel hat und sei es ab und an mal an ihrem eigenen Verstand. So kann man auch sagen, dass die Charaktere interessant und überzeugend ausgearbeitet sind, den schrulligen alten Vater von Anna zum Beispiel habe ich sofort in mein Herz geschlossen.

 

Negativ anzumerken sind die teils abgehobenen fantastischen Elemente, die selbst einfach unpassend eingearbeitet werden. Ein riesiger Skorpion aus vielen kleinen Skorpionen, der plötzlich vor Annas Haus auftaucht und nach einem Foto verlangt, während ein Ghul aus Sand nach ihrem Leben lechzt, ist noch eine der Szenen, die man so grade eben vertragen kann. Gefahr schön und gut, aber man sitzt in diesen Augenblicken vor dem Buch und denkt sich erstaunt „Aha. OK.“.

Leider ist das Ende genau so gestaltet, nämlich völlig abgefahren! Und auch sehr vorhersehbar und lahm, der große Showdown, den man eigentlich erwartet, wird irgendwie übersprungen. Etwas enttäuscht und unbefriedigt klappt man das Buch dann zu.

 

Insgesamt ein netter Lesestoff für zwischendurch, aber einer, der in der Flut der Romantasy- Geschichten untergeht und mit den wirklich guten Romanen leider nicht mithalten kann.  

 

4

Da ich ein richtiger Fantasy-Fan bin, hat mich das Buch gut unterhalten. Es liest sich so locker, leicht, daß ich es gestern in einem Rutsch durchgelesen habe. Einen Punkt mußte ich abziehen, denn trotz des großen Unterhaltungswertes hätte man den Fantasy-Teil rund um die Dämonen und ihre Gefolgsleute noch etwas mehr ausbauen können. Hat der Spannung für meinen Geschmack aber keinen großen Abbruch getan. Die Protagonisten sind sehr ausführlich beschrieben, so daß man sie sich gut vorstellen kann. Teilweise hätte ich den attraktiven Weller am liebsten selber angefaßt.  Das Ende ist so, daß man sich noch so einiges vorstellen kann, selbst eine Vortsetzung der Story. Für mich ein Buch, daß ich getrost weiterempfehlen würde, denn es hat alles, Spannung, Fantasie, Humor und eine gewisse Prise an Sex und Erotik.

Anna ist eine selbständige PR-Agentin, mitte dreißig, die mit ihrer Freundin eine Agentur unterhält, die mehr schlecht, als recht läuft. Umso erstaunter ist sie, als ihre alte Schulfeindin Sandrine sie bittet für sie zu arbeiten. Doch schon beim ersten Treffen merkt sie, daß Sandrine sich nicht verändert hat und sogar annimmt, daß Anna diese Arbeit umsonst für sie erledigt. Ziemlich down trifft sie sich mit ihrer Freundin und Kollegin Vicky und beichtet ihr ihren Mißerfolg. Zufällig setzt sich der sonst so scheue Finanzmogul Weller an den Nebentisch. Sofort wird er von einem Fotografen belästigt und wird handgreiflich. Anna, die gar nicht weiß, welche Macht sie gerade antreibt, springt ihm Hilfe gebend zur Seite und beschwichtig den vorwitzigen Fotografen. Sie bietet Weller an, die PR für ihn zu übernehmen und sein Image aufzubessern. Erst zögert er, dann geht er auf ihr Angebot ein.

Schon beim ersten Treffen merkt Anna, daß irgendwas komisch ist. Bevor sie sich versieht, erliegt sie seinem Charme und Sexappeal, wird unproffessionell und möchte am Liebsten raus aus der Nummer. Leider ist ihrer Agentur der Geldhahn komplett zugedreht worden, selbst der Strom ist abgestellt. Weller behebt den Schaden und macht die Konten wieder flüssig und so kann Anna gar nicht mehr kneifen. Sie wird immer mehr in die merkwürdigen Machenschaften Weller´s hineingezogen und begibt sich ungeahnt in Gefahr.

Schön fand ich, daß es ein Happy End gab, wenn es auch ein wenig kitschig war, denn was ist ein mitreißendes Buch schon ohne schönen Ausgang?

1

Was hätte die Autorin nicht alles aus dieser Idee machen können! Ich habe mich nach dem Klappentext und nach der Leseprobe sehr auf das Buch gefreut, weil ich gehofft habe, dass die Autorin sich mit ihren Ideen aus dem Einheitsfantasybrei abhebt. Und das ist ihr tatsächlich gelungen - in dem Buch tauchen viele neue Ideen und Ansätze auf. Das Problem ist nur, dass die Autorin daraus nichts gemacht hat.

Sie beschreibt zum Beispiel das Make-Up der Protagonisten bis zum geht nicht mehr, jedes noch so unwichtige Detail wird erwähnt. Und was macht sie, sobald es mit den phantastischen Elementen losgeht? Sie erklärt nichts, gar nichts. Wir sollen das hinnehmen, was sie sich ausgedacht hat, ohne es zu verstehen. Ja, im Fantasybereich kann man eine eigene Logik erschaffen, aber als Autor sollte man sie so deutlich machen, dass auch die Leser alles verstehen oder es zumindest nicht hinterfragen müssen. Ich habe mich durch das Buch gequält, weil ich gehofft habe, dass noch einige Erklärungen folgen werden, aber ich wurde enttäuscht. Obwohl ich viiiel Fantasy lese, habe ich nicht verstanden, was für ein System oder was für eine Welt die Autorin hier erschaffen wollte. Schade eigentlich.

Nun ja, die Charaktere sind blass und undurchschaubar geblieben und überwiegend unsympathisch, nur die Protagonistin ist einem anfangs sympathisch. Aber auch das ändert sich, denn im Laufe des Buches wird sie zu einer willenlosen Puppe.

Fazit: Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen. Keine Spannung, keine Charaktere, mit denen man mitfiebern kann und keine Fantasywelt, die einen mitreißt - im Gegenteil, man versteht gar nicht, was die Autorin sich da ausgedacht hat. Schade, denn die Autorin hatte einige neue Ideen, aus denen man etwas hätte machen können ...

 

5

Das war ein Buch genau nach meinem Geschmack , Liebe ,Sex, Fantasy und Humor ....große Klasse....es was genau die richtige Entscheidung für dieses Buch .

 

Anna,kurz vor dem Ruin als PR Agentin , lernt auf seltsame Weise Carl Weller kennen , einen Mann mit vielen Geheimnissen . Zwischen Abneigung und Hass,merkt sie doch irgendwann das sie sich in ihn verliebt hat ! Nicht zu vergessen die sexuelle Anziehungskraft die sie ihm gegenüber verspürt .

Nicht so toll fand ich das ihre beste Freundin für Sandrine dann gearbeitet hat , und aus Freunden fast Feinde wurden .

 

Ansonsten war das Buch flüssig zu lesen und einfach zu verstehen.Die Schreiberin ging auf jedes Detail sehr genau ein,und beschrieb ausführlich jede Situation,was einen Bonus Punkt von mir bekommt . Das lesen war für mich wie ein Einblick in ein anderes Leben , mit der man doch dann richtig mit gezittert hat,und so konte ich das Buch meußt nicht so schnell beiseite legen.

 

Zusammenfassung... top Buch

3

 

Inhalt:
Als Anna sich in den schönen, geheimnisvollen Carl Weller verliebt, ahnt sie nicht, in welche Gefahr sie sich begibt. Denn Carl darf nicht lieben. Um Macht und Reichtum zu erlangen, hat er vor Generationen seine Seele einem Dämon versprochen. Kann er erlöst werden? Kann Anna ihn und sich retten? 
 
Meine Meinung:
Wenn man mit großen Erwartungen an eine Sache ran geht ist es nicht ungewöhnlich ab und zu enttäuscht zu werden, sei es auch nur in einzelnen Bereichen. Und genau das geschah mir mit diesem Buch – die Grundidee und die Geschichte an sich haben mir sehr gut gefallen, aber trotz der hohen Seitenanzahl hätte ich gerne noch mehr gehabt: mehr Ausführungen, mehr Gefühl, mehr Entwicklungen bei den Protagonisten und mehr Hintergrundinformationen.
 
Nachdem die Geschichte auf den ersten Seiten schon sehr spannend und fesselnd war, nimmt die Autorin zum Ende der ersten Kapitel hin doch ein wenig Tempo heraus und konzentriert sich darauf, die Geschichte auszubauen, doch verharrt leider bald auf dem erreichten Niveau und auch weitere Steigerungen bleiben aus – hier verschenkt die Autorin viel Potenzial, das aus dem Buch nicht nur ein nettes Lesevergnügen sondern ein Highlight hätte machen können!
 
Weitere Probleme hatte ich auch mit den Protagonisten an sich: beim ersten Aufeinandertreffen zwischen Anna und Weller konnte ich gar nicht verhindern, dass sich ein Grinsen ausbreitete und ich bewunderte nicht nur Anna für ihre souveräne Art, sondern ärgerte mich auch über die Arroganz von Weller. Aber auch in dieser Beziehung bleiben wir auf dem gleichen Level, bewegen uns von diesem nicht fort und haben mit diesem Treffen schon den Höhepunkt in der Beziehung der beiden erreicht.
 
Alles in allem war es eine nette Liebesgeschichte, der Para-Anteil kam für mich viel zu kurz und wurde unzulänglich mit in die Geschichte eingewoben – mir kommt es fast so vor, als sollte dieser das Buch nur dem aktuellen Trend anpassen. Sieht man aber davon ab, kann man das Buch durchaus genießen, für einen dauerhaften Eindruck ist es aber zu wenig.
 
Wertung:
3,5 von 5 Punkten

 

1

 

Nachdem die Leseprobe, der Klappentext und nicht zuletzt das wunderschöne Cover, auf ein interessantes Buch haben schließen lassen, war ich doch sehr enttäuscht. Dass Carl Weller einen Pakt mit Dämonen geschlossen hat, hatte Potential. Auch dass Sandrine mit involviert war, hat den Spannungsbogen weiter geführt. Die naive Anna, die alles hingenommen hat, ohne irgendetwas zu hinterfragen, letztendlich eines schönen Mannes und eines Jobangebotes wegen, naja......

Doch die dann folgenden Ereignisse, wie lebende Leichen, aus denen Sand rieselt; Sandstürme im Haus; Massen von Skorpionen vor Annas Elternhaus; das alles hat für mich das Maß an Fantasy absolut überschritten.

Leider nur langweilig, platt und absolut nicht lesenswert. Nicht zuletzt der doch sehr einfache Schreibstil hat mir sehr zu schaffen gemacht :-(

2




Er war eine Naturgewalt, die ihr den Atem raubte und ihren Verstand in zuckenden kleinen Blitzen untergehen ließ.

Anna Sternberg leitet zusammen mit ihrer besten Freundin Vicky ein PR-Büro, welches jedoch viel zu schlecht läuft, als dass die beiden davon wirklich leben können. Dann jedoch bekommen die beiden einen Auftrag von der hübschen Sandrine Beaufort. Diese hieß früher Sandy und ging mit Anna für ein Jahr in die gleiche Stufe. Jedoch haben sich die beiden schon damals nicht sonderlich gut verstanden, da Sandrine ihre Mitmenschen ständig stets nur ausgenutzt hat. Dass sich die junge Frau nicht geändert hat, zeigt sich auch schneller als Anna lieb ist. Sandrine sieht das ausgearbeitete PR-Konzept von Anna als einen Freundschaftsdienst an und direkt zeigt sich, dass Anna sich nach wie vor nicht durchsetzen kann und stattdessen lieber still akzeptiert, dass Sandrine sie mal wieder ausnutzt.

Am gleichen Tag noch trifft sie in einem Café eher zufällig auf Carl Weller, den wohl berühmtesten Finanzmogul ihrer Zeit. Carl Weller ist nicht nur unglaublich gutaussehenden sondern auch ebenso erfolgreich. Er hat seine Hände in allen wichtigen Geschäften, hat jedoch auch ein ausgesprochen schlechten Ruf. Das ihn sein Image jedoch ziemlich egal ist, macht er Anna, die ihm anbietet seine PR-Agentin zu werden um ihm einen besseren Ruf zu verschaffen, augenblicklich deutlich. Durch einen Trick bekommt Anna dennoch die Chance sich zu beweißen und ehe sie sich versieht findet sich Anna in einer vollkommen anderen Welt wieder.

Anna braucht nicht lange um heraus zu finden, dass mit Carl Weller etwas nicht stimmt und so sieht sie sich plötzlich mit Dämonen, Ghulen und Amazonen konfrontiert. Sie findet heraus, dass Carl Weller ein unsterblicher Dämon ist, der um seine Herrschaft über Europa jedoch fürchten muss, da eine neue machtgierige Dämonin auf dem Spielfeld erschienen ist. Sandrine Beaufort. Die Herrscherin über Nord- und Südamerika. Obwohl Anna sich anfangs weigert findet sie sich plötzlich in einem Jahrhundertalten Kampf zwischen Dämonen wieder aus dem sie nicht mehr rauskommt. Denn Anna hat sich nach einer Liebesnacht in Carl Weller verliebt und ist bereit für ihn zu kämpfen und dabei vielleicht sogar zu sterben. Und ihre Gefühle bleiben nicht unerwidert. Denn Carls Herz fängt plötzlich wieder an zu schlagen.

 

 

Ich hätte „Dämonenherz“ recht schnell durch, was vor allem an dem sehr flüssigen Schreibstil liegt. Der Roman lässt sich angenehm lesen und das Geschehen wird sehr anschaulich beschrieben. Allerdings geht die Geschichte für meinen Geschmack viel zu schnell voran. Ehe man sich versieht ist man mitten drin in der Handlung. An sich mag dies vielleicht gar nicht mal schlecht sein, aber in diesem Fall habe ich es irgendwie als negativ empfunden. Womit wir auch schon gleich zum nächsten Kritikpunkt kommen. Die Handlung an sich. Die Grundidee die hinter diesem Roman steckt ist wirklich nicht schlecht, da hätte man einiges draus machen können. Allerdings serviert uns Frau Talbot ein Paukenschlag nachdem anderen. Teilweise hat man als Leser das Gefühl, dass die gute Frau selbst nicht wusste, wie es mit der Handlung weitergehen sollte und das einiges einfach nicht gut genug durchdacht war. Anstatt sich auf Dämonen zu beschränken tauchen plötzlich Ghule und Amazonen auf. Dies ist ebenfalls an sich nicht unbedingt schlecht, aber mir hat einfach eine ausführliche und logische Erklärung gefehlt. Mir ging es zu schnell und war für meinen Geschmack nicht gut genug durchdacht.

Die Protagonisten bilden bekanntlich die Seele eines Romans, von daher will ich mit ihnen weiter machen. Das Gute kommt auch gleich mal zu Anfang. Ich fand Carl Weller wirklich interessant. Anfangs erschien er als ungehobelter Macho, aber dieses Bild hat sich mit jedem Kapitel verändert, sodass er plötzlich sogar als tragischer Held dagestanden hat. Ganz große Klasse. Julia Talbot hätte ihm zwar noch etwas mehr Tiefe verleihen können, aber was sie auf den fast 400 Seiten geliefert hat, gefiel mir wirklich gut. Welcher Frau würde es nicht gefallen, wenn man der Grund ist, warum das Herz eines Dämons wieder zu schlagen anfängt. Süße Idee.

Kommen wir zum weiblichen Hauptcharakter und somit leider auch zu den ersten Kritikpunkten. Anna ging mir teilweise unglaublich auf die Nerven. Anfangs war sie das kleine schüchterne Mauerblümchen, dann die selbstbewusst PR-Agentin und dann ging wieder alles von vorne los. Was den Charakter von Anna angeht, gingen mir die ganzen Wandlungen einfach viel zu schnell und vor allem blieb eine Erklärung aus. Entweder oder, aber bitte nicht beides, zumindestens nicht, wenn es einfach nicht logisch erscheint. Zwar können sich bestimmt viele Leserinnen in Anna hineinversetzen, aber ich hätte mir eine bessere Charakterentwicklung gewünscht.

Nicht ganz unwichtig sind natürlich die Nebenprotagonisten. Sandrine fand ich teilweise herrlichen bösartig. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr durchleuchtet wird, anstatt dass man sie lediglich als hübsches Miststück abstempelt. Ich bin mir sicher, dass man aus Sandrine wesentlich mehr hätte machen können. Jean-Baptiste war ein kleines Highlight, welches jedoch ebenfalls viel zu kurz kam. Dies ist ein Kritikpunkt der mir sehr häufig auffiel. Für mich machen Nebencharaktere sehr viel aus, kamen bei Julia Talbot aber leider viel zu kurz. Die Ansätze waren wirklich gut, aber haben sich leider jedes Mal ins nichts aufgelöst. An der Stelle will ich noch feststellen, dass mir Vicky nicht gefallen. Ohne sie und Anna hätte das Buch sicherlich eine wesentlich bessere Bewertung bekommen.

Als letztes noch ein kleiner Kritikpunkt. Ich fand es sehr schade, dass vieles nur angedeutet wurde, aber nicht aufgeklärt wurde. Als ich das Buch zugeklappt habe, hatte ich das Gefühl, dass man mich mit vielen Fragen zurückließ, die man durchaus hätte aufklären können. Was hat es mit Sam auf sich? Was passiert mit Sandrine? Dass die ganze Welt der Dämonen nicht mal ansatzweise wirklich erklärt wird, fand ich ebenfalls sehr schade.

Und zu Jean-Baptiste und Vicky will ich an der Stelle gar nichts sagen, sondern versuchen so zu tun, als wäre es nie vorgekommen. Warum muss man unbedingt ein unglaublich kitschiges Ende haben? Schade.

 

Wie schon ein paar Mal erwähnt, finde ich die Ansätze und die Grundidee wirklich spannend. Daraus hätte sich ein unglaublich toller Roman machen lassen, aber leider gelingt dies der Autorin nicht. Die Liebesgeschichte war zwar süß, aber auch schon wieder kitschig und hat dem Buch und der Idee sein gewisses Etwas genommen. Nachdem sich Vampire und Werwölfe in Menschen verlieben, sind hier nun die Dämonen dran. Grundidee großartig, Umsetzung leider nicht gelungen.


Ein Glücksgefühl durchströmte sie, wie sie es noch nie zuvor empfunden hatte. Sie war ein Wesen, eine Gestalt; sie schwebten genau in der Mitte von Oben und Unten; von Einst und Jetzt, von Vergangenheit und Zukunft, sie waren in der Ewigkeit, und sie waren zusammen.

 

FAZIT

Die Grundidee ist wirklich gut aber an der Umsetzung ist der Roman dann leider gescheitert. Trotz einigen guten Punkten, konnte mich „Dämonenherz“ nicht überzeugen.

Wer nach Twilight und Co. eine weitere seichte Unterhaltung sucht, wird mit „Dämonenherz“ aber sicherlich zufrieden sein. Wer am Ende nicht mit offenen Fragen und ohne wirklichen Erklärungen zurückgelassen werden möchte, sollte lieber nach besseren Roman Ausschau halten.

 

NOTE

4 / 9 Punkten




5

Nachdem mi die Leseprobe so gut gefallen hat und ich hier leider leer ausgegangen bin, habe ich mir das Buch anderweitig besorgt und wurde nicht enttaeuscht.

Anna Sternberg ist 33 Jahre, geschieden und ziemlich erfolglos mit ihrem PR-Buero. Das liegt nicht etwa am fehlenden Koennen, sondern vielmehr an ihrem Talent sich schamlos ausnutzen zu lassen. Endlich kommt ein langersehnter Auftrag ins Haus, von einer ehemaligen Klassenkameradin Anna's die schon zu Schulzeit eine fiese Hexe war, die unserer Protagonistin das Leben zur Hoelle gemacht hat. Statt ihr die Arbeit zu bezahlen, bedankt sich Sandrine einfach fuer den - in ihren Augen - Freundschaftsdienst. Als Anna ihrer Geschaeftspartnerin Vicky von ihrem Dilemma erzaehlt, sehen sich die Freundinnen vor dem naechsten Problem, Sandrine war der letzte Rettungsanker fuer die kleine Agentur. Nun stehen die Freundinnen vor dem finanziellen Aus. Doch dann trifft Anna auf Carl Weller, einen reichen Mogul, der die Haende scheinbar in allen Geschaeften der Welt zu haben scheint. Dieses Ekelpaket braucht dringend positive Publizity, denkt Anna. Herrn Weller ist sein Image aber mehr als egal. Doch Anna hilft ihm aus einer brenzlichen Lage und besteht auf einen Job als seine PR-Agentin. Nach einer gemeinsamen Liebesnacht bekommt sie diesen auch.
Das sie sich dabei in den gutaussehenden, wohlhabenden Weller verliebt steht auf einem anderen Blatt, das gesteht sich Anna aber nicht ein, denn irgendwie hasst sie Weller auch. Doch was fuer ein Geheimnis hat Weller? Und was steckt hinter seinem ueberirdischen Erfolg.

Besonders gefallen hat mir, dass das Buch in Deutschland spielt, genauer gesagt im Rhein-Main-Gebiet. Ich selbst arbeite in Wiesbaden und kenne auch Frankfurt sehr gut, sodass mir die Beschreibung der Oertlichkeiten sehr positiv aufgefallen sind.

Ein wirklich tolles Buch, fluessig zu lesen und spannend bis zum Schluss. Ich persoenlich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Ein Liebesroman mit dem besonderen Etwas. Ich hoffe Frau Talbot arbeitet an einem Folgeroman, mich wuerde es sehr interessieren wie es mit Carl und Anna weitergeht.
 

4

 

Sie stand auf und steckte den Kieselstein in ihre andere, unversehrte Tasche. Mit schnellen, entschlossenen Schritten machte sie sich auf den Weg. Sie ahnte nun, dass Wellers Erfolg ein Geheimnis hatte. Vicky hatte es berührt, Sie würde nicht zulassen, dass dieses Geheimnis nach ihrem Herzen griff. Sie würde Weller zur Rede stellen. Und sie würde sich niemals vorschreiben lassen, wen sie zu lieben hatte.
Anna, eine junge PR Agentin besitzt eine eigene Agentur mit ihrer besten Freundin Vicky. Beide versuchen mit viel Engagement und Fleiß ihre Agentur am Leben zu halten jedoch ist die Selbstständigkeit nicht gerade, dass Zuckerschlecken. Unbezahlte Rechnungen tümmeln sich, der Strom wird abgestellt und die Aufträge bleiben aus. Zum Glück hat Anna noch ihren Vater, beidem sie in ihre unbeschwerte Kindheit eintauchen kann und somit die Lasten des Alltags hinter sich lässt. Doch ist hier auch nicht alles in Harmonie, denn rund um das Haus ihres Vaters entsteht eine riesige Baustelle. Die Häuser links und rechts sind mittlerweile unbewohnt doch ihr Vater weigert sich strikt sein Haus diesen Bauhaien zu überlassen. Nun hat Anna ein weiteres Problem, ihr liebenswerter alter Vater wird nicht mehr lange dort wohnen können was ihr das Herz zerreißt.  Als Anna dann in einem Kaffee den berühmten Finanzmagnat Carl Weller trifft ändert sich ihr Leben um 360 Grad. Sein Einfluss ist legendär, die Mächtigen dieser Welt fressen ihm aus der Hand und auch Anna ist nah dran ihm zu verfallen. Doch zuerst müssen erst mal Aufträge her und welcher Mandant wäre nicht repräsentanter und erfolgsbringender als die Legende der Finanzen persönlich? Anna wird auf eine schwere Probe gestellt bei der nicht nur die Frauen Freundschaft leidet sondern ihr eigenes Liebesleben eine Prüfung bestehen muss. „ Niemand darf mir vorschreiben wen ich zu lieben habe“
Ein wundervoller Roman von Julia Talbot. Sie präsentiert den Lesern Anna, einen Charakter mit dem sich viele Frauen gut identifizieren können. Zu Beginn schafft sie diese Sympathie indem sie Anna über ein Kopfsteinpflaster mit Pumps laufen lässt. Welche Frau kennt das nicht?! Ständig bleibt der Absatz stecken und gerade immer in den Momenten in denen man es eilig hat oder zu einem wichtigen Termin muss und gerade auf diesem Weg befindet sich Anna. Dazu kommen die Geldprobleme bei denen man Anna am liebsten unter die Arme greifen möchte und die Liebe. Besonders das unerreichbare ist das attraktivste, Geld, Macht und Männlichkeit. Doch wenn dabei das Finstere nicht wäre.







Anna, die bodenständige Protagonistin von Dämonenherz hat ein Problem: Sie braucht dringend einen Job, um ihre marode Firma vor dem endgültigen Aus zu retten. Und die Aussichten, dass dieses Unterfangen gelingt, scheinen alles andere als gut bis sie per Zufall auf eine Freundin aus Schultagen trifft, die zur möglichen Rettung der PR-Agentin werden könnte, doch anstatt für ihre Arbeit entlohnt zu werden, möchte Sandrine  das Anna das ihr das PR Konzept Quasi als Freundschafsdienst sieht und zu dem gehört auch Carl Webber finden und ihn zu ihrer Vernissage einzuladen.

Es scheint schon alles verloren zu sein. Doch
das Schicksal scheint Anna wohlgesonnen, denn ebenjenen Mann lernt sie kurz darauf, durch Unliebsame umstände in einem Café kennen, doch ahnt sie noch nicht, dass diese Begegnung ihr Leben für immer verändern sollte. Den sie bittet den gutaussehenden Herrn nämlich um einen Job und damit nicht genug, verleibt sie sich auch noch ihn ihm, welches er aber ihr verbietet.

Anna ist hin und her gerissen zwischen ihren Gefühlen zu Carl Webber und den Job, bizarre Verträge ausliefen.

Was haben diese mysteriösen Geschäftsreisen zu bedeuten und was für ein dunkles Geheimnis hütet Carl Webber?

 


Im Großen und Ganzen ist Dämonenherz eine facettenreiche Fantasygeschichte, in der sich alle Vorzüge des Genres mit einer angenehmen Portion Witz vereint und Spannung auf das erotische Knistern emotionsgeladener Liebe trifft. Und obgleich die Handlung etwas vorhersehbar ist, machen ebenjene Mischung und der fließende Schreibstil der Autorin die Lektüre zu etwas ganz Besonderem. Die detaillierte, bildreiche Beschreibung von Personen und Schauplätzen lässt de Leser problemlos in die Welt zwischen den Seiten eintauschen, um sich dort für einige Stunden pures Lesevergnügen zu verlieren.
Für Fans von romantisch angehauchter Fantasy ein lohnes wertes Buch.

 

 

2

 

Inhalt:
Die PR-Agentin Anna hat eine miese Phase. Erst lässt sie sich von einer ehemaligen Klassenkameradin überreden, kostenlos für sie zu arbeiten, was ihrer am Rande des Bankrotts wandelnden Firma den Todesstoß versetzt. Und dann lässt sie sich auf einen Handel mit dem ebenso undurchschaubaren wie erfolgreichen Carl Weller ein, der sie nicht, wie erwartet, in die Welt der Wirtschaft, sondern in viel tiefere, dunklere und gefährlichere Geheimnisse einweiht, so dass letztendlich Anna entscheiden muss, ob sie alles aufs Spiel setzt…
 
Meinung:
Ein Buch, das mich sicherlich im Handel schon angesprochen hätte aufgrund des wirklich hübschen Covers und der sehr interessanten Story.
Tatsächlich ist der Autorin mit dieser Idee etwas gelungen, was ich anhand der momentanen Fantasy-Schwemme nicht erwartet hätte: Eine neue Idee. Und eine Gute noch dazu.
Das Buch liest sich dann auch gut und flüssig, die Figuren werden – sympathisch oder nicht – lebendig.
Gelungen fand ich – bis auf die Verschwiegenheit über die tatsächlichen Vorgänge – den Charakter des Carl Weller. Der düstere Mächtige ist der Autorin meiner Meinung nach gut gelungen, ebenso der schrullige Vater von Anna.
 
Kritik:
Es gibt zwei ganz große und mehrere kleinere Kritikpunkte an diesem Buch.
Zum einen der Charakter der Anna. Ich muss gestehen, ich kenne Frauen, die sind so wie Anna und einige dieser Frauen mag ich sogar. Aber Anna hätte ich fast permanent schütteln und anschreien mögen. Nicht nur, dass sie sich zu Beginn des Buches so einwickeln ließ, nicht in der Lage war, ihre Meinung zu vertreten, nein, sie ist wankelmütig, launisch, unsicher. Ihre Missgeschicke sollen sie vielleicht liebenswert-chaotisch erscheinen lassen, ich empfand sie als anstrengend. Auch hätte ich mir gewünscht, dass sie das Rückgrat beweist und ihre Gedanken und Wünsche offen legt, statt krampfhaft die Starke, Überlegene zu spielen in dem Wissen, dass das nicht der Wahrheit entspricht. Sie wirkte unglaubwürdig und insgesamt bemüht – nach gewollt, aber nicht gekonnt.
Ein weiterer Punkt ist das permanente um-den-heißen-Brei-Geschleiche im Hauptteil des Buches. Der Leser weiß, dass hier Dinge vorgehen, die den normalen menschlichen Horizont übersteigen. Selbst Scheuklappen-Anna merkt das. Wird das Thema angesprochen? Wird eine Erklärung verlangt und auf ihr beharrt? Nein. Und selbst Weller, für den es nicht unbedingt von Nachteil wäre, Anna mehr zu erzählen, schweigt sich beharrlich aus.
Das Ende des Buches wirkt sehr bemüht und konstruiert. Als wäre es nicht aus der Geschichte erwachsen, sondern wäre anhand einer Checkliste zusammengeschrieben worden. Action? Check. Mystik? Check. Sandrine? Check. … Es wirkt einfach etwas lieblos.
 
Dann gab es diverse logische Lücken oder (für mich) unverständliche Kleinigkeiten:
-          Warum wollte Sandrine zu Beginn des Buches Anna als PR-Agentin? Die kannte Weller zu dem Zeitpunkt nichtmal und anhand von Sandrines Verhalten kann man nicht davon ausgehen, dass diese hellsehen kann. Also: Warum wird diese erste Begegnung so (im Nachhinein) unglaubwürdig gestaltet? Nur, um Sandrine einzuführen? Alles ein großer Zufall, dass gerade diese beiden sich in dem Rahmen vorher schon begegnet sind?
-          Hat Weller Sandrine nun geküsst am Auto oder nicht? Was war das für eine Begegnung?
-          Wenn er so viel Macht hat, auf Annas späteren Status Einfluss zu nehmen, warum hat er das bei Jean-Baptiste nie getan? In all den Jahren? Müsste dort nicht auch Liebe und Pflichtgefühl sein? Oder gilt das nur für die „strahlende“ Heldin, damit ihr neues Leben sich am Schluss so trostlos anhört?
-          Musste diese Geschichte mit Jean-Baptiste und Vicky sein? Hätte man da nicht etwas weniger dick auftragen können?
 
Fazit:
Wer sich mit der Hauptfigur identifizieren kann, wird sicherlich mehr Spaß an diesem Buch haben, als ich es hatte. Trotz der logischen Lücken eine kurzweilige Lektüre. Allerdings hätte man aus der Story mehr machen können.

 

3

"Dämonenherz" von Julia Talbot beginnt mit einer Hauptfigur, die man auf Anhieb sympatisch findet, da man sich gut in ihr wiederfinden kann: Anna ist tollpatschig und auch ein wenig chaotisch, sie ist mäßig erfolgreich in ihrem Job und hat auch in der Liebe bisher wenig Glück gehabt. Als Anna auf den Finanzmogul Carl Weller trifft, ändert sich ihr Leben plötzlich schlagartig. Eine Unerklärliche Anziehungskraft geht von dem gutaussehenden aber auch berechnenden, gefühlskalten  Geschäftsmann aus, der sich auch Anna nicht entziehen kann. Auf unorthodoxe Weise kommt Anna an einen Job bei Weller und taucht immer tiefer in seine Welt ein, die eigentlich so gar nicht die ihre ist. Doch welches dunkle Geheimnis umgibt den erfolgreichen Carl Weller? Was haben die merkwürdigen Verträge zu bedeuten, die Anna für ihren neuen Chef überbringen soll? Hat Weller tatsächlich seine Seele verkauft um an unmenschlich viel Reichtum und Macht zu kommen? Und kann es wirklich sein, dass man sich in einen Dämon verliebt und dadurch ein Herz, das schon vor langer Zeit aufgehört hat zu schlagen wieder in Bewegung setzt?

 

An diesem Buch sprach mich zunächst das wunderschön gestaltete Cover an. Auch die Leseprobe war sehr vielversprechend und es fiel sofort der sehr flüssige Erzählstil auf. Die Story ist etwas für Fans von Liebesromanen, enthält aber auch einige fantastische Elemente. Man sollte allerdings als Leser nicht zu viel "pure" Fantasy erwarten, da der Roman schließlich in der realen Welt spielt und auch dort verweilt und sich die Fantastischen Elemente der Story schleichend in die Liebsgeschichte mischen. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen, da die Anziehungskraft, die von Carl Weller augeht fast greifbar war und auch die wiedersprüchlichen Gefühle von Anna sehr gut nachvollziehbar waren. Das Buch ist eine gute Lektüre für Zwischendurch und wenn ich auch zu keinen Zeitpunkt von dem Buch gelangweilt war, konnte ich es dennoch gut auch mal aus der Hand legen und mich anderen Dingen widmen.

 

Ein Buch für graue Winternachmittage und ein durchaus vielversprechender Debütroman.

 

 

3

Auch „Dämonenherz“ spiegelt meiner Meinung nach den momentan anherrschenden Hype bezüglich der beliebten „Vampir-Thriller-Szene“. Allerdings hat sich Julia Talbot zumindest für den Hauptprotagonisten etwas einigermaßen Neues ausgedacht. In ihrem Roman dreht sich alles um die Welt der Dämonen. In dem Normalsterbliche Pakt-Verträge mit einer höheren Macht eingehen, können sie ihre geheimsten Träume und Wünsche wahr werden lassen. Ob Reichtum, Macht oder ewiges Leben, all das kann so ein Pakt Wirklichkeit werden lassen. Allerdings ist ja bekanntlich nichts umsonst und so muss auch ein Obolus für den Pakt gelassen werden und da ja gute Zeiten meist schneller zu Ende gehen, als schlechte, muss der Pakt auch regelmäßig erneuert werden. Die Opfer, die dafür notwendig sind, werden immer größer.

Als Anna, eine Normalsterbliche, den Geheimnis umwobenem Carl Weller näher kommt und sich auch noch in ihn verliebt, scheinen Pakt und Wunsch bald andere Formen anzunehmen, als es bislang der Fall war.

Mir hat der Schreibstil Julia Talbots sehr gut gefallen. Recht flüssig und stets eine gewisse Spannung haltend gelang es ihr, mir ein nettes Leseerlebnis zu bescheren. Allerdings fühle ich mich momentan leider mit Romanen dieser Art ein wenig überschwemmt und kann „Dämonenherz“ deshalb bedauerlicherweise nur als Durchschnitt bezeichnen.

Die Story war ziemlich vorhersehbar und bis auf das Ende hält sich der Roman eben gerade mal so über Wasser. Besonders die Liebesszenen haben mich stellenweise extrem genervt, so dass ich sie eher im „Schnelldurchlauf“ abgehandelt habe. Etwas wirklich Neues ist der Autorin mit diesem Buch nicht gelungen und da ich gerade jetzt – in Erfolgszeiten der „Biss-Reihe“ oder ähnlichen Buchserien - mit extrem hohen Erwartungen an das Lesen von Büchern über Vampire oder Dämonen herangehe, konnte „Dämonenherz“ diese Ansprüche nicht erfüllen.

Fazit:

Ein netter Roman für zwischendurch, aber leider nichts wirklich Neues.

4

Zu Beginn des Buches wird man direkt in das Leben der Protagonistin Anna Sternberg geworfen. Man bekommt sehr schnell einen Eindruck von ihr und Ihrem Leben. Sie ist nicht sehr selbstbewusst und hat auch nur mäßigen Erfolg mit ihrer kleinen PR-Agentur. Nachdem sie den erhofften Auftrag von ihrer alten und sehr erfolgreichen Klassenkameradin Sandrine nicht bekommt begegnet sie dem Wirtschaftsmogul  Carl Weller. Carl Weller ist ein herzloser Egomane, doch Anna fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Er bietet ihr einen Auftrag an, doch bei ihrem ersten Geschäftstreffen landen die beiden im Bett. Danach nimmt Anna den Auftrag von Weller nur noch widerwillig an. Doch nach einigen merkwürdigen Vorfällen, wird ihr schnell klar dass mit Weller etwas nicht stimmt. Er hat seine Seele an einen Dämon verkauft und darf nicht lieben. Im Laufe des Buches gerät Anna in ein ziemliches Gefühlschaos und ist immer hin und her gerissen ob sie Weller nun liebt oder hasst. Carl Weller hat sich seinerseits in Anna verliebt und sein Herz beginnt wieder zu schlagen, doch die Zeit läuft ihm davon, sein Vertrag muss erneuert werden und Anna ist die Einzige die ihn retten kann . . .

Die Geschichte wird zum Großteil aus der Sicht von Anna erzählt und man bekommt direkt mit was sie erlebt. Zwischen durch wechselt die Perspektive auch zu Carl und man bekommt einige Dinge, die aus Annas Sicht erzählt, Fragen aufwerfen, erklärt und neue kommen hinzu die wiederum Fragen aufwerfen. Mir kam das Ganze zum Teil wie eine Schnitzeljagd vor bei der man von einem Hinweis zum nächsten kommt und erst am Ende die Lösung findet. Zum Teil fand ich es gut, da ich immer wissen wollte was nun genau dahinter steckt, doch manchmal hätte ich doch gern ein paar mehr Informationen bekommen. Annas Hin und Her zwischen Liebe und Hass zog die ganze Geschichte manchmal doch etwas in die Länge. Alles in allem wurde das Buch meinen Erwartungen gerecht.

2

Anna Sternberg führt gemeinsam mit ihrer besten Freundin Vicky eine PR-Agentur. Besonders erfolgreich ist die Agentur allerdings nicht und deshalb erhofft Anna sich viel von dem Gespräch mit einer ehemaligen Klassenkameradin, die es mittlerweile zu einigem Ansehen gebracht hat. Der erfolgreichen Geschäftsfrau gefällt das PR-Konzept, das Anna extra für sie ausgearbeitet hat, doch bezahlen möchte sie nichts dafür, da sie es für einen kostenlosen Freundschaftsdienst hält. Frustriert gesteht Anna den geschäftlichen Misserfolg ihrer Partnerin Vicky. Da die Werbeagentur kurz vor dem finanziellen Ruin steht, muss möglichst schnell ein gut zahlender Auftraggeber gefunden werden.

Deshalb ergreift Anna ganz spontan die Gelegenheit den erfolgreichen Geschäftsmann Carl Weller um einen Job zu bitten. Da der gefürchtete Finanzmogul als eiskalt und skrupellos gilt, bietet Anna die Dienste ihrer Agentur an, um das Image des Geschäftsmannes aufzupolieren. Weller lässt sie zunächst im Ungewissen und stellt Anna auf die Probe. Obwohl seine Geschäftspolitik und seine überhebliche Art gegen Annas Prinzipien verstoßen, kann sie sich der unwiderstehlichen Anziehungskraft, die der äusserst attraktive Mann auf sie ausübt, nicht entziehen. Schon bald landet sie in seinen Armen. Doch Weller verbietet ihr energisch, sich in ihn zu verlieben. Ein dunkles Geheimnis scheint den unnahbaren Geschäftsmann zu umgeben. Die Verträge die in Wellers Firma abgeschlossen werden, erscheinen Anna mysteriös und auch sonst geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Bald kann Anna Traum und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden. Je näher sie dem attraktiven Mann kommt, desto gefährlicher wird es für Anna. Denn Carl Weller darf und kann nicht lieben...

Meine Meinung:

"Dämonenherz" lässt sich in das Genre "Romantasy", einer Mischung aus Romance und Fantasy, einordnen. Ich greife zwar gelegentlich zu Fantasyromanen, doch um romantische Liebesgeschichten mache ich gewöhnlich einen großen Bogen. Da auf der Rückseite des Buchs allerdings die dunkle Seite der Romance, mit den Worten spannend, prickelnd und geheimnisvoll, angekündigt wurde und der Buchtitel mein Interesse weckte, wagte ich einen Ausflug, in das sonst von mir vernachlässigte Genre.

Den Schreibstil empfand ich sehr flüssig und gut lesbar. Dadurch fiel es mir leicht in die Handlung einzusteigen und ihr, bis auf kleine Ausnahmen, relativ mühelos zu folgen. Zunächst lernt man die Hauptprotagonistin Anna Sternberg kennen. Die arme Anna ist privat und beruflich nicht gerade erfolgreich. Sie lässt sich leicht ausnutzen und wirkt insgesamt etwas naiv. Dennoch hat sie ihre Prinzipien. Deshalb wirkte es  auf mich sehr unglaubwürdig, dass sie bereits bei der ersten sich bietenden Gelegenheit, mit ihrem potentiellen neuen Auftrageber im Bett seines Hotelzimmers landet. Das war für mich schon der erste Moment, an dem ich das Buch am liebsten zusammengeklappt und weggelegt hätte. Denn Anna hatte bei mir bereits alle Sympathiepunkte verspielt. Da ich der dunklen Seite der Romance allerdings noch eine Chance geben wollte, las ich tapfer weiter.

Der skrupellose Geschäftsmann Carl Weller wirkte auf mich zunächst zwar unnahbar, aber durchaus menschlich. Dadurch unterschied sich der Roman anfangs auch nicht besonders von "normalen" Liebesgeschichten. Erst nach und nach offenbarten sich Wellers dämonische Züge. Doch auf eine dunkle und spannende Fantasyerzählung wartete ich vergeblich. Denn die Handlung plätscherte langweilig vor sich hin und die eingestreuten Fantasyelemente konnten mich nicht überzeugen. Sie wirkten auf mich überzogen und absolut unglaubwürdig. An einigen Stellen im Buch kommt es zu Kampfszenen, doch selbst diese konnten die gähnende Langeweile beim Lesen nicht durchbrechen, sondern wirkten eher gestellt und hölzern. Insgesamt gesehen kam mir die Handlung sprunghaft und undurchdacht vor. Einige Handlungsfäden liefen ins Nirgendwo und das haarsträubende Ende brachte leider auch  keine Aufklärung. 

Mein Fazit:

"Dämonenherz" konnte mich weder als Liebesroman noch als Fantasylektüre überzeugen. Für einen "richtigen" Liebesroman fehlte mir eine gute Portion Herzschmerz und das berühmte Knistern zwischen den Hauptakteuren konnte ich leider auch nicht feststellen. Die Protagonisten der Handlung blieben insgesamt recht farblos und deshalb wirkten sie hölzern. Richtig sympathisch war mir keine der handelnden Figuren.  Der Fantasyanteil wirkte zu gewollt und unglaubwürdig. Positiv ist mir jedoch der flüssige und gut lesbare Schreibstil aufgefallen. 

2

Die softe PR-Agentin Anne Sternberg trifft auf den harten und eiskalten Geschäftsmann Carl Weller. Nach einer unerwarteten Liebesnacht findet sie sich in seinen Diensten wieder. Fortan führt sie für ihn nur noch Aufträge aus. Von Gefühlen keine Spur. Doch sie hält durch und kommt so seinem dämonischen Geheimnis auf die Spur....

 Das Buch ist in einem schönen flüssigen Sprachstil gehalten. Am Anfang, beim Kennenlernen der Protagonisten sprüht es vor Witz und es fällt leicht sich mit Anna zu identifizieren. Leider verliert sich dieser Charme in der Mitte des Buches und alles driftet in eine kitschiges und einfallsloses Ende ab.

 Fazit: Der Roman ist als nette Liebesgeschichte für zwischendurch geeignet, hat aber nicht das Potenzial ein Lieblingsbuch zu werden. Die Story ist leider auf der Fantasy-Ebene zu wenig durchdacht und auch lieblos geschrieben. Da hätte ich mir an mancher Stelle ein paar Erklärungen und auch etwas mehr Phantasie gewünscht....(Zum Beispiel wie dass mit den Sternenbildern funktioniert.)  Dennoch ist es ein netter Zeitvertreib, obwohl ich von dem aufwendig und auch ansprechendem Cover mehr erwartet hätte.

3

Das Buch der Autorin Julia Talbot finde ich nicht leicht zu beurteilen. Ein großes Lob für die Umschlaggestaltung. Die hat mir richtig gut gefallen. Weiterhin positiv ist mit der Schreibstil aufgefallen, der ist leicht und flüssig, sodass man die Geschichte schön schmökern kann. Es ist kein Buch, das mich ständig beschäftigt hat, ich konnte es gut unterbrechen und mühelos wieder da anknüpfen, wo ich die Geschichte verlassen hatte.

Nun zur Geschichte:
Die beiden Hauptfiguren Anna und Carl Weller machten es mir als Leser nicht leicht.
 Anna hat sich mit ihrer Freundin selbstständig gemacht und betreibt eine kleine PR Agentur. Man hat das Gefühl, sie steht mit beiden Beinen im Leben und weiß was sie will. Schnell wird klar, dass dem nicht so ist. Im Verlaufe der Geschichte kommt sie mir dann immer naiver vor. In ihrem Gefühlschaos schmachtet sie in einem Augenblick Weller an, macht alles was er will ohne auch nur etwas zu hinterfragen, und im nächsten Moment schmeißt sie alles hin und zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück.
Weller, der bezeichnender Weise nie Carl im Buch genannt wird (zumindest ist es mir nicht aufgefallen), ist ein abgebrühter Geschäftsmann, dem Gewinnerziehlung vor allem steht. Er kommt anfangs einfach nur tiefgekühlt herüber, gibt nur Befehle, keine Erklärungen. Im Gegensatz zu Anna, zeigt er im Laufe der Geschichte aber immer mehr, dass er auch anders, weicher, sein kann. So kümmert er sich, um den Vater von Anna und sorgt dafür, dass er wohne bleiben kann. So wie Anna bei mir im Verlaufe der Geschichte Rückschritte macht, macht Weller dagegen Fortschritte. Diese für mich gegenläufige Entwicklung der Beiden wird erst im letzten Teil des Buches etwas aufgefangen (wobei mich doch etwas gestört hat, dass er nach dem Showdown erst einmal den Papierkram erledigen musste). Ganz klar ist mir auch nach dem Zuklappen des Buches nicht, warum die Beiden überhaupt ein Liebespaar sind.
Was mich aber richtig gestört hat, sind die fehlenden Erklärungen und offenen Fäden in der Story. Wenn man vorher noch nie etwas beispielsweise von Ghule gehört hat, wird man im Regen stehen gelassen. Die dämonische Welt ist eher ein Nebenschauplatz. Ereignisse passieren ohne weitere Erläuterung, vieles bleibt ungeklärt. Hier steht für mich einfach der Verdacht im Raume, dass die Fantasy-Aspekte zwar Grundlage der Geschichte waren, aber darüber hinaus keine Rolle spielen sollten. Schade!
Aber auch im Ablauf der Geschichte gibt es immer wieder Andeutungen, die dann im Raume stehen, ohne weiter verfolgt zu werden. Was ist mit dem Mitarbeiter Sam und der IT-Spezialistin? Steckt hier mehr hinter ihren Fragen?
Ich hatte am Schluss das Gefühl, das Buch wäre keine abgeschlossene Geschichte, sondern der erste Band einer Reihe. Es wurde einfach vieles auf später verschoben oder blieb offen.
Fazit: Für Liebesromanleser als unterhaltsames Werk für zwischendurch geeignet, wenn man akzeptiert, dass die Dämonenwelt kaum eine Rolle spielt. Der Schreibstil ist flüssig und die Aufmachung gut gelungen. Für Fantasy-Leser bleibt dagegen vieles offen, ungeklärt oder erst gar nicht erwähnt. Da passt der Klappentext einmal, da das Buch als Romance und nicht als Fantasy veröffentlich wurde. Für mich war das Buch gut, aber leider nicht mehr.
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