Leseeindrücke

Hier finden Sie alle Leseeindrücke zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.

Vergangenheit und doch Gegenwart

4

Vorab möchte ich sagen, daß dies eigentlich kein Roman ist, den ich mir freiwillig gekauft hätte. Aber diese klare Sprache, einfühlsame Beschreibung und sachte Mitnahme in eine fremde Welt, ist faszinierend!

Alles wirkt beklemmend authentisch. Als stiller Beobachter erlebt man eine archaische Gesellschaft zwischen roher Gewalt und echter Menschlichkeit. Der Vater, der sowohl religiöse Ergebenheit, puren Aberglauben, als auch unbeugsamen Stolz  bzw. Starrsinn an den Tag legt, hinterläßt in dem Leser Bewunderung und gleichzeitig Unverständniss. Doch genau dies scheint die Intention des Buches zu sein. Uns in eine Welt einzuführen, die für uns fremd ist und doch immer noch existent, auch bei uns!

Ich bin mir sicher, daß derartiges jeden Tag aufs neue für einen Großteil der Menschheit Realität ist, die nicht das Glück hat, in der relativ sicheren Geborgenheit unser Gesellschaft auf zu wachsen.

Alles in Allem eine wunderbar geschriebene Geschichte, die zuweilen etwas zu detailliert beschreibt, aber dabei den Lesefluß nicht groß stört.

Auch zum Verständniss der multikulturellen Seite unseres Staates mein Prädikat:

Besonders wertvoll 

Ein "typischer Khadra": in

Ein "typischer Khadra": in klarer, aber sehr poetischer und leiser Sprache werden menschliche Dramen erzählt und dabei nachvollziehbar. Die Geschichte zog mich damit gleich von Anfang an in ihren Bann, die spröde Art des Vaters, dem die Ernte verbrennt und der sich so klaglos in sein Schicksal fügt und seine Felder verlässt...

Die Geschichte macht mich neugierig und Interesse, wie es weitergehen wird.

Bei mir bleibt nach dem Lesen des Ausschnitts nicht Verbitterung, sondern Melancholie und Empathie mit diesen Personen und ihrem Schicksal.

Naja...

3

Der Anfang ist sehr traurig, was es aber auch wieder interessant macht. Ich musste in der Hälfte abbrechen, da ich denke das es ein Buch ist worauf man sich wirklich konzentrieren muss. Es ist sehr gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Drei Sternchen gibt es von mir weil ichmich immer wieder freue Bücher/Leseproben zu sehen bei denen etwas abverlangt wird. Die Schuld des Tages an die Nacht ist sicher ein beeindruckender Roman doch kann man ihn nicht einfach lesen wie Liebesgeschichten.

Die Schuld des Tages an die Nacht: Geht unter die Haut

5

 Geht unter die Haut

Ansprechend  schon der Titel, berichtet das Buch über ein Leben in Algerien. Beginnend mit der Kindheit in den 30-er Jahren. Von der Leseprobe war ich so fasziniert, dass ich nicht aufhören konnte. Die Ausdrucksweise und der Schreibstiel sind sehr fesselnd. Ich konnte mir die Landschaft und die Menschen sehr gut vorstellen - die Stimmung und die Ängste nachvollziehen, obwohl es eine für uns fremde Welt ist. Vielleicht macht gerade das den Reiz dieses Buches aus - etwas Neues, Fremdes nachfühlen zu können. Dass der Autor unter dem Namen seiner Frau publizieren musste, würzt das Ganze nochmals. Ich kann es kaum erwarten nachzulesen wie es weitergeht, welche Schicksalsschläge noch auf den Erzähler warten.

Naja, ich habe den Eindruck,

2

Naja, ich habe den Eindruck, das Buch schwimmt ein wenig auf der "Drachenläufer"-Welle. Deshalb muss es ja noch lange nicht schlecht sein. Trotz des traurigen Anfangs ist die Leseprobe sehr schön zu lesen und macht Lust auf mehr.

Dieses Buch kommt auf meinen Wunschzettel

5

Wunderschön geschrieben erinnert es mich ein wenig an die Schreibweise von Khaled Hosseini. Auch wenn der Anfang sehr traurig ist, so möchte man doch unbedingt weiterlesen und ist traurig, dass die Leseprobe so kurz ist.

Erweiterung des Lesehorizonts

4

Yasmina Khadra hat es geschafft seinen Wörtern Zauberkraft zu geben - er lädt den Leser ein in den Genuss einer Geschichte zu kommen, die in den Gedanken von uns Mitteleuropäern ankommen sollte und muss. Danke für die Erweiterung des Lesehorizonts!

Schön zu lesen!!

4

Ein Buch wie es mir gefällt.
Ich mag Geschichten aus anderen Kulturen und Ländern. Aber diese Familie um die es hier geht ist ja wirklich vom Schicksal verfolgt.
Die Ernte wird von Neidern vernichtet, so dass die Familie in eine für sie neue Umgebung flüchten muss.
Wie wird es nun hier weiter gehen, ich bin sehr gespannt.

Ich war sehr fasziniert von dieser leider viel zu kurzen Leseprobe. Sie hat mich gleich in ihren Bann gezogen und es hat sich bei mir Kopfkino eingeschalten. Der Schreibstil war auch gut zu lesen.

Will mir dieses Buch auf jeden Fall kaufen!!!!

Ein Roman in schönen sprachlichen Bildern

5

Yasmina Khadra - der Name dieses Autors ist mir bekannt, seitdem Elke Heidenreich ein Buch von ihm in ihrer Literatursendung "Lesen!" vorgestellt hat.

Das hier vorliegende Buch fesselt sofort - in einer wunderbaren Sprache, die ich sehr gerne gelesen habe, erzählt der Autor vom harten Schicksal einer Bauernfamilie in Algerien aus Sicht eines Jungen. Gerne würde ich weiterlesen - doch die Leseprobe endet abrupt.

Algerien - das ist ein fast unbekanntes Land, in der Polititk ist es kaum vertreten - und so ist es faszinierend, einen Roman darüber zu lesen. Man möchte weiterlesen, mehr erfahren, das Buch zu Ende lesen.

tolle Sprache

4

Die Leseprobe macht sofort Lust auf mehr. Man möchte wissen, was diesem Jungen noch passiert in dieser großen Stadt zu so unwirtlichen Zeiten. Allein die Sprache macht schon melancholisch. Tolles Buch scheint mir. 

hoch interessant

4

Die Leseprobe liest sich schon mal super.

Das Buch ist definitiv gekauft!

Schöne Sprachbilder

4




Der Roman von Yasmina Khadra spielt im Algerien der dreissiger-Jahre dieses Jahrhunderts. Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht des zehnjährigen Jungen. Die Familie ist gezwungen ihren Hof zu verlassen, der Vater trifft die Entscheidung in die Stadt zu ziehen. Hier landen sie in einer „Vorstadt“, welche Elendsviertel heissen müsste. Es wird hier ein täglicher Existenzkampf geführt, welcher die Hoffnung trotzdem nicht ersticken kann. Man sieht kaum ein Chance, dass die Familie der Armut entkommt. Ich möchte weiterlesen.

 

Faszinierende Leseprobe

5

Ich hatte mich kurzfristig entschieden auch noch die dritte Leseprobe vom 8.2.2010 zu lesen und habe diese Entscheidung nicht bereut.

Obwohl mich die Kurzinfo nicht wirklich neugierig gemacht hat, da Geschichten aus anderen Ländern und Kulturen meist nicht mein Fall sind, war ich von der ersten Seite an von der Geschichte gefesselt.

Besser als die Zeitung Le Monde kann man den Schreibstil des Autors eigentlich nicht beschreiben:

»Yasmina Khadras Worte sind von leuchtender Schönheit.«

 

Die Schuld des Tages an die Nacht

4

Die Leseprobe hat mir sehr gefallen, owohl sie traurig ist. Der Auto Yasmina Khadra beschreibt sehr einfühlsam die Geschichte einer vierköpfigen Familie die in Armut in den Bergen Algeriens vom Ackerbau lebt. Der Vater beachtet seine Frau und seine beiden Kinder kaum. Er arbeitet wie besessen auf seinen Feldern und hofft, dass es ihm nicht so ergeht wie vielen vor ihm, dass er alles verliert. Doch ein Feuer zerstört seine Ernte und all seine Hoffnungen. Er zieht mit seiner Familie nach Oran. Sein Bruder, ein Apotheker, bietet ihnen Unterschlupf, doch er ist zu stolz und lehnt ab. Statttdessen zieht er mit seiner Familie in das Elendsviertel.. Erzählt wird die ganze Geschichte aus der Sicht seines Sohnes Younes, einem 10 jährigen Jungen.

Auch wenn das Buch traurig anfängt, so ist es sehr gut geschrieben, hat Tiefe und mich interessiert wie es weitergeht. 

Algerien

3

"Ich habe das Land deutlich zu spüren bekommen" schreibt Garcia Marquez. Das Zitat zu Beginn des Romans ist gut gewählt, auch der Leser bekommt das Land deutlich zu spüren.
Eine Geschichte des kleinen Jungen vom Dorf, dessen Familie in die Stadt migrieren muss, um zu überleben - wie oft mag sich diese Tragödie in der Welt abspielen. Der Leser erhält in klarer Sprache einen unmissverständlichen Eindruck von der Armut und dem Elend, dass sich um unser eigenes kokonhaftes Glück spinnt. Eindrucksvoll zu lesen und für alle, die sich der Algerienproblematik annähern wollen.

Hoffnung

4

Younes, ein kleiner Junge, seine Schwester und Eltern sind Bauern in Algerien und warten sehnsüchtig auf die Ernte ihres Weizenfeldes, da dann alle Schulden abgetragen werden können. Als das Feld Feuer fängt , oder auch Feuer gelegt wird aus Neid der Nachbarn, und die Ernte vernichtet ist, beschliesst der strenge und stolze Vater den Hof zu verlassen und in die Stadt Oran aufzubrechen. Dort gibt es einen reichen Onkel des Jungen, der Apotheker ist und die Familie gerne aufnehmen würde. Der Vater von Younes ist allerdings zu stolz um Almosen seines Bruders anzunehmen und zieht mit seiner Familie in ein Elendsviertel.

Sehr emotional geschrieben aus der Sicht des Jungen Younes. Wie wird es ihm weiter ergehen?

Interessant

5

Das Land Algerien sagt mir eher weniger. Speziell das Algerien der 30er Jahre.
Vielleicht war ich deswegen umso beeindruckender von der Geschichte von Khadra und seinem Protagonisten Jonas, der von seiner Familie erzählt. Er stammt aus einer Bauernfamilie, die sich alles selbst erwirtschafftet und erarbeitet und durch einen Brand auf ihren Feldern gezwungen ist ihr Land zu verkaufen und in die Stadt zu ziehen. Dort beginnt der Kampf gegen Armut. Dort beginnt der Kampt mit anderen Traditionen und Kulturen.
Khadra schafft es sehr leicht, den Leser in eine andere Welt zu entführen. Man kann es sich kaum vorstellen, wie es sein muss, aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen zu werden und sich in einer fremden Stadt durchkämpfen zu müssen. Khadra beschreibt sehr deutlich und einfühlsam, was alles auf die Familie zukommt. Ich würde sehr gerne weiterlesen, was alles mit der Familie passieren wird.

Nirgendwo in Afrika

Ich konnte mich sofort für den Roman begeistern. Ich liebe es einfach, über fremde Länder und Kulturen zu lesen und dabei ein bisschen Geschichte und Allgemeinwissen aufzuschnappen.

Die Geschichte des kleinen Jonas und dessen Familie rührt ungemein und man hat nur eine vage Vorstellung wie diese Familie auch nur annährend in der Stadt (Oman) überleben soll. Ich bin gespannt wie Jonas im europäischen Viertel landen wird und schließlich dort auf seine große Liebe trifft.

Der Schreibstil von Mohammed Moulessehoul ist sehr ansprechend, einfach und doch malerisch. Die Hauptpersonen schließt man schnell in sein Herz. Ein bisschen erinnert mich die Geschichte an Hosseinis Drachenläufer, was nicht verwunderlich ist.

Ich möchte unbedingt weiterlesen, sofort!

Nach dem ich die Leseprobe

5

Nach dem ich die Leseprobe von Khadra gelesen habe, finde ich, liest man viel zu wenig über dieses Land. Viel zu wenig weiss und erfährt man über dieses Land.
In diesem Roman wird man in das Algerien der 30er entführt. Das Leben der Familie von Jonas ist zwar ein hartes Bauernleben, aber die Familie scheint glücklich damit zu sein. Das ändert sich von einer Sekunde auf die andere, als die komplette Ernte verbrennt und die Familie sich gezwungen sieht in die Großstadt zu ziehen. Andere Lebensumstände und Kulturen treffen die Familie völlig unvorbereitet.
Ich würde mich sehr über dieses Buch freuen, da ich Khadras Schreibstil sehr mag und von ihm vorher auch noch nichts gelesen habe. Hoffentlich bringt vorablesen.de mehr Bücher mit solchen Themen (fremde Länder, frühere Zeiten)

Beeindruckend

4

In beeindruckender Sprache und faszinierenden Bildern beschreibt Yasmina Khadra ein traumatisches Erlebnis aus der Kindheit seines Ich-Erzählers im Algerien der 30er Jahre. Ein Brand vernichtet die Ernte und die Familie macht sich auf den entbehrungsreichen Weg in die Stadt. Dort beginnt der Kampf gegen Hunger und Armut.

Khadra vermittelt eindrucksvolle Impressionen aus dem algerischen Leben vor dem zweiten Weltkrieg. Der Leser kann problemlos eintauchen in eine fremde Welt. Eine Leseprobe, die Lust auf mehr macht und ein großes Buch verspricht.

Aus einem unbekannten Land...

5

Yasmina Khadra entführt uns mit "Die Schuld des Tages an die Nacht" in eine uns fremde Kultur. Einfühlsam, klar und unverschnörkelt erzählt sie vom harten Bauernleben aus der sicht des kleinen Jonas. Er erzählt uns von seinem stolzen Vater, der mit seinen eigenen Händen seine Familie ernähren will. Und dann kam das große Feuer. Die komplette Ernte verbrande und zwingt somit Issas Familie in die Stadt umzuziehen. Doch da trifft die Familie der Kulturschock. Auf der Stadt geht es eben anders zu als auf dem Land. Die Unterkunft ist heruntergekommen.
Ich bin sehr gespannt, was mit der Familie weiterpassiert. Was sie noch alles durchmachen muss. Ein genielaer Roman über eine fremde Kultur, von der man leider eher weniger liest.

ALGERIEN ein Land in Nordafrika

4

vielmehr fällt mir dazu nicht ein.

Das ist das Schöne am Lesen. Man lernt fremde Länder und Kulturen kennen.

Das Buch beginnt in den 30er Jahren in Algerien. Der Lebensinhalt eines algerischen Bauers (Getreideernte) wird in einer Nacht durch ein Feuer zu nichte gemacht. Schulden zwingen ihn mit seiner Familie in die Stadt zu ziehen.

Vielleicht aus Stolz lehnt er die angebotene Hilfe durch seinen Bruder ab. Er will ohne fremde Hilfe für sich und seine Familie sorgen.

Das Buch wird aus der Sicht des Sohnes erzählt.

Ich bin gespannt wie die Geschichte der Familie weitergeht........

Volle Punktzahl

5

Issa verlor mit einem Schlag alles was er sich je erbaut hat. Kurz vor Erntezeit branden seine Felder ab. Der einzigste Ausweg der Familie war der Umzug in die Stadt zu Issas Bruder.
Doch dort ist nichts so, wie man es auf dem Land kennt. Andere Sitten, andere Traditionen. Eine heruntergekommene Behausung. Alles wird erzählt von dem jungen Jonas. Er entführt uns ins Algerien der 30er. In eine fremde Kultur und in eine fremde Zeit.
Ich weiss nicht, ob ich mir dieses Buch gekauft hätte, aber ich muss sagen, ich fand die Leseprobe extrem spannend. Gerade weil man eher weniger über dieses Land/diese Zeit liest hätte ich dieses Buch sehr gerne. Ich bin schon sehr gespannt zu erfahren, wie es mit Jonas und seiner Familie weiter geht.

Naja

1

Also ich habe die Leseprobe nichtmal zu Ende gelesen. Ich kam irgendwie gar nicht richtig rein, weil mich das Thema auch nicht wirklich anspricht. Und dann gefällt mir auch der Schreibstil nicht richtig. Ich hab lange gebraucht um ein paar Seiten zu lesen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.

Ein ganz besonderer Roman

5

Die Schuld des Tages an die Nacht verspricht ein ganz besonderer Roman. Die Geschichte von Issa und seiner Familie spielt in Algerien der 30er Jahre ab. Er lebt auf einer Farm, führt ein zufriedenes Leben, bis kurz vor Ernezeit seine Felder niederbrennen. Er sieht nur einen Ausweg: er zieht zu seinem Bruder in die Stadt. Sein glückliches Leben ändert sich schlagartig. Armut beherrscht sein Leben.
Ergreifend und klar beschreibt Khadra das Leben in Algerien. Super Schreibstil, von dem man als Leser gleich gefesselt wird. Ich fand die Leseprobe unter anderem auch deswegen so toll, weil man eher weniger über dieses Land liest und durch Aktionen wie hier bei vorablesen.de eher in den Genuss solcher Bücher kommt. Davon könnte man ruhig öfters hier lesen.

Algerien

5

Algerien, mit diesem Land verbinde ich viel, da eine gute Freundin von mir aus Algerien kommt und immer davon erzählt. Die Armut, der Vergleich zu Deutschland, die Sprache und auch das Wetter. Seitdem fasziniert mich dieses Land und genau dieser Unterschied zu Deutschland sticht hier heraus. Die Geschichte hat mich berührt, denn das Ferne Algerien erweckt so viel Trauer und Mitleid das man einfach ergriffen sein muss. Der AUtor hat natürlich auch dazu beigetragen, es so lebendig wirken zu lassen. Volle Punktzahl für die Leseprobe die auf so viel mehr Hoffnung schenckt. 

Algerien in den 30er Jahren

3

Ein Leben in bitterer Armut im Algerien der 30er Jahre. Als es endlich einmal erscheint, dass Jonas' Familie Glück hat und eine aussichtsreiche Ernte sich einstellt, wird auch diese durch ein Feuer jäh zerstört. Seiner Familie bleibt nichts anderes übrig als das Land zu verpfänden und in die Stadt Oran zu ziehen. Doch auch hier wandelt sich das Anfangs wunderbare Bild von imposanten Villen schnell. Issa, sein Vater, seine Mutter und seine Schwester kommt in einem regelrechten Loch unter und müssen sich in dieser fremden Welt durchkämpfen.

Yasmina Khadra verschafft mir einen Einblick in eine völlig fremde Kultur. Durch seine dichte, schöne, grausame und zugleich fesselnde Erzählweise zieht er mich in den Bann und ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Jonas und seiner Familie weitergeht. Der einzige Wermutstropfen ist, dass die Leseprobe mitten im Satz jäh unterbrochen wird.

Alltag in arabischen Ländern

Die Leseprobe von „Die Schuld des Tages an die Nacht“ des Autors Jasmina Khadra beschreibt sehr gut den Alltag in einem armen Land um 1930 mit vielen Problemen.
Youne lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester auf einer Farm. Das Leben läuft gut, und der Vater Issa liebt seinen Beruf. Kurz vor der Erntezeit brennen seine Felder ab und Issa ist am Boden zerstört. Er sieht keine andere Möglichkeit als das Land zu verkaufen und zu seinem älteren Bruder in die Stadt zu ziehen. Issa sucht nach Arbeit und hart dadurch keine Zeit mehr für seine Familie. Besonders für Youne ist das sehr schwer, da er an seinem Vater hängt.
Der Autor beschreibt sehr genau die Armut und auch die Lebensart und Sitten der arabischen Länder. Und ich möchte gerne erfahren, wie es mit der Familie weitergeht und ob überhaupt ein Aufstieg aus der Bruchbude möglich ist.

Fernes Land, vergangene Zeit, fremde Welten

4

Yasmina Khadra führt uns mit seinem Buch in die Ferne, zeitlich und räumlich: Die Handlung spielt in Algerien der 30er Jahre. Die Welt, die im Buch gezeigt wird, ist uns fremd: Bauern, die am Existenzminimum leben und deren Existenz durch eine Katastrophe wie einen Brand der Felder komplett vernichtet wird. So erging es der Familie des Ich-Erzählers. Nachdem das Land verloren ist, bleibt der Gang in die Stadt als letzter Ausweg.

Khadra gelingt es, dass diese uns an sich so fremde Welt durch sein Buch lebendig wird. Seine klare, aber dennoch poetische Sprache entführt den Leser. Ich bin mir sicher, dass es dem Autor gelingen wird, Hoffnung inmitten des Elends zu zeigen, Lebensfreude, wo man aufgrund der Situation verzweifeln müsste, Liebe.

Ich freue mich auf das Buch, das scheint wirklich eine Lektüre nach meinem Geschmack zu sein!

 

Warscheinlich unvergesslich

5

Mein Faforit in dieser Woche. Eine direkte und schnörkelose Sprache, die die Hoffnungslosigkeit und Verbittertheit der

Akteure unterstreicht. Die Verzweiflung überträgt sich sofort auf den Leser und hinterlässt ein beklemmendes Gefühl noch Minuten dach dem Lesen.

Und ich denke das macht ein gutes Buch aus. Wie wird es sein, wenn der Autor Liebe und Leidenschaft beschreibt?

Wenn er das auch so kann. Wie soll ich dann noch ruhig schlafen?

Herzlichst Anja

Kommentare

Registrieren
& Leseeindruck
beschreiben

So funktioniert's:

  1. Leseprobe zum Buch runterladen & reinlesen
  2. Registrieren & ersten Leseeindruck verfassen
  3. Als Kritiker gratis Vorab-Exemplare erhalten
  4. Regelmäßig veröffentlichen & Top-Kritiker werden