Hier finden Sie alle Rezensionen zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.
Rosa, 34 ist Grundschul-Lehrein und kreuzunglücklich. Sie mag ihren Job nicht, und außerdem heiratet ihre große Liebe Jan eine andere. Er hatte sich von ihr getrennt als sie einen anderen küsste. Als sie eines Abends den flirtversuchen eines Kollegen nachgibt und mit ihm in den Zirkus geht, sieht sie dort den Magier Prospero. Der erzählt ihr, er könnte sie in ein früheres Leben schicken und sie würde so den Sinn ihres Lebens finden.
Wer konnte auch ahnen das sie im Körper eines Mannes landen würde. Der auch noch William Shakespeare ist?
Plötzlich Shakespeare ist lustig und unterhaltend. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist wirklich witzig die Streitgespräche zwischen Rosa und will zu lesen. Was alles unglaubliches passiert. Da frage ich mich als Frau wie es wohl wäre im Körper eines Mannes.
Das Ende ist einfach nur schön. Aber irgendwann war ich mir sicher das es darauf hinauslaufen würden. Ist es nicht immer so das man erst sich selbst lieben muss, bevor man jemandne anderen lieben kann?
Und wieder hat er es geschafft! Wer Bücher von David Safier nicht mag, der lacht auch nicht gerne. Mit "Plötzlich Shakespeare" ist ihm wieder das Phänomen gelungen, mich dazu zubringen, beim Lesen einfach vor mich hinzukichern, egal wo ich bin und wer mir dabei vielleicht zuschauen könnte. Woher er die Ideen für seine Geschichten nimmt, ist mir unbegreiflich, aber ich hoffe, es werden noch viele folgen.
Die Handlung beginnt mit Rosa, die kurz vor der Heirat ihres Ex mit seiner Neuen feststellt, dass sie ihn noch immer liebt und diese Heirat, koste es was es wolle, verhindern muss. Nachdem der erste Versuch gründlich schief geht, schleppt sie ihr schwuler Freund in den Zirkus, wo sie den Zauberer Prospero bei seinen Kunststücken beobachtet. Dieser versetzt sie nach der Show in Trance und schickt ihre Seele weit weg, auf die Suche nach der wirklichen, einzig wahren LIebe. Als Rosa wieder zu sich kommt, ist sie ein Mann und es ist 1594. Sie ist jedoch nicht nur im Körper eines Mannes, sondern der ursprüngliche Besitzer ist mit seiner Seele ebenfalls noch in dem Körper anwesend, und dies ist kein geringerer als William Shakespeare, ein damals noch recht erfolgsloser Schriftsteller, der versucht sein Leben mit dem Schreiben von Theaterstücken zu bestreiten, während er dabei in allerlei Fettnäpfchen tritt und oftmals um sein Leben fürchten muss. Das macht die Sache mti Rosa auch nicht besser.
Was die beiden so zusammen erleben, ob ständig Streit herrscht zwischen den beiden oder ob man sich mit der Zeit annähert und vor allem - ob Rosa wirklich erfährt, was die wahre LIebe ist, damit sie wieder in die Gegenwart zurückkehren kann, das muss jeder selbst rausfinden. Ich jedenfalls bin mal wieder voll und ganz begeistert, habe mich königlich amüsiert und kann es nicht abwarten, bis das nächste Meisterwerk von David Safier erscheint. Unglaublich, dass er es schafft, sich immer wieder selbst zu übertreffen!
Ich habe mir dieses Buch privat besorgt.
Inhalt:
Rosa liebt Jan, da muss doch auch Jan Rosa lieben, oder? Aber warum will dann Jan Olivia heiraten? Wer ist überhaupt diese blöde Olivia und was sagt Rosas guter Freund Holgi dazu? Als Lückenfüller dient Axel und schließlich legt sich Rosa noch bei Prospero aufs Sofa.
Bei Prospero trifft Rosa Shakespeare, aber treffen ist auch nicht das richtige Wort. Plötzlich IST Rosa Shakespeare und der ist nicht wie erwartet …
Meine Meinung:
So langsam werde ich richtig zum Safier Fan. "Mieses Karma" und "Jesus liebt mich" habe ich als Hörbuch genossen. Nun habe ich mich das erste Mal an die Buchform eines David Safier heran gewagt. Ich muss dazu sagen, dass ich "Klamaukbücher" überhaupt nicht leiden kann. Doch mit der Art von Humor, wie sie in "Plötzlich Shakespeare" ihren Ausdruck findet, komme ich ganz hervorragend zurecht.
Rosa ist keine Traumfrau, doch sie hat ein großes Herz. Das gehört Jan, davon ist sie überzeugt, doch leider sieht Jan das nicht so. Eine Reise in ein früheres Leben soll Rosa Klarheit über das Wesen der Liebe bringen. Ausgerechnet im Körper von Shakespeare erwacht sie, doch dieser glaubt nach dem Verlust seiner Frau nicht mehr an die Liebe. Kann er Rosa trotzdem helfen ihre große Liebe zu finden?
Ich habe "Plötzlich Shakespeare" an einem Nachmittag gelesen und war ganz froh, dass mich dabei niemand gesehen hat. Denn das Lachen verkneifen konnte ich mir dabei nicht wirklich. Einige Situationen waren einfach zu komisch und nicht nur wer mit den Werken Shakespeares vertraut ist, wird einige vergnügliche Augenblicke erleben. Die Figuren sind so sympathisch gezeichnet, dass es mir sofort leicht fiel, mich in die Geschichte hineinzuversetzen.
Rosa und Shakespeare bildeten ein traumhaftes Team, dass es eigentlich gar nicht anders sein kann, als das Shakespeare tatsächlich Besuch einer Frau aus der Zukunft erhalten hat. David Safier muss sich für "Plötzlich Shakespeare" auch mit den Büchern Shakespeares auseinander gesetzt haben, so trefflich wie es ihm gelungen ist, diese in die Geschichte einzubinden. Für mich stellte dieses Buch eine perfekte leichte Unterhaltung an einem Sommertag dar, dessen Genuss nur dadurch getrübt wurde, dass mir das Ende etwas zu abrupt ausfiel und das Buch insgesamt zu dünn ist.
Fazit:
Humor von seiner besten Seite.
Dieses 3. Buch von David Safier beginnt mit einer Warnung an den Leser: Dieses Buch ist in historischer Hinsicht beeindruckend unfundiert. Und dies ist es tatsächlich.
Denn die Hauptprotagonistin Rosa rutscht in einer Zeitreise in den Körper des jungen und noch unbekannten William Shakespeare. Nachdem Rosa in einer verzweifelten Aktion versucht, ihren erfolgreichen und gutaussehenden Ex-Freund von der Heirat seiner ebenso erfolgreichen und gutaussehenden Freundin Olivia abzuhalten und zurückzuerobern, verliert sie den Glauben an die wahre Liebe. Denn diese Aktion scheitert kläglich und lässt sie in Selbstmitleid und Depressionen versinken. Durch einen Zirkusbesuch trifft sie auf einen Hypnotiseur, der sie mit der Aufgabe, erst zurückzukommen, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat, in die Vergangenheit des 16.Jahhunderts schickt.
Hier angekommen muss sie sich zunächst mit der Tatsache abfinden, dass sie nun zusammen mit dem Geist von William Shakespeare in dessen Körper steckt. Dies bringt natürlich unendliche Probleme mit sich, zumal Rosa sich wenig in der entsprechenden Zeit und zudem einem männlichen Körper auskennt. Doch auch Shakespeare hat es nicht leicht mit seiner neuen Mitbewohnerin…
Hier beginnt eine sehr turbulente und witzige, aber auch sehr kurzweilige Reise mit sehr skurrilen Zwischenfällen. Die Umstände und Lebensweise, Gedanken und Handlungen entwickeln sich zusehends zu einer kleinen Liebesgeschichte, bei welcher jeder am Ende etwas für sich mitnehmen kann. Denn Rosa kann Shakespeares Körper erst wieder verlassen, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt hat! Zwischenzeitlich muss sie sich mit der launischen Königin Elisabeth arrangieren und Shakespeares Verfolger aufgrund seiner amourösen Abenteuer abwehren. Auch Duelle scheinen in dieser Zeit keine Seltenheit und verlangen Rosa einiges an Erfindungsreichtum ab. Zudem Shakespeare nicht immer mit Rosas Entscheidungen einverstanden ist und in seinem eigenen Körper gegen die Lenkung einer Frau kämpfen muss. Und auch Shakespeare bleibt letztendlich nicht davon verschont, bei einer missglückten Rückführung auch in Rosas Körper zu gelangen…
Sprachlich relativ einfach aber gut zu lesen bietet dieser Roman leichte Unterhaltung und scheint als kommende Urlaubslektüre wie geschaffen. Doch muss man diese Art zu schreiben mögen oder nicht. Wer die vorhergehenden Bücher des Autors mag, wird auch mit diesem zufrieden sein.
Stellenweise ist die Entwicklung von Rosas neuem Dasein urkomisch, stellenweise aber auch sehr klischeereich und überzogen. Mich hat es trotz der schrägen Idee gut unterhalten! Sehr ansprechend finde ich zudem das witzig gestaltete Cover, das an die vorhergehenden Bücher in Punkto Gestaltung nahtlos anknüpft.
“Au Mann, ich war ja so was von einem Frauenklischee”. So beginnt David Safier’s dritter Bestseller “Plötzlich Shakespeare”. Und Rosa die Heldin dieses klamaukigen Buches erfüllt wirklich sämtliche Kriterien einer Comedy-Figur aus Köln. Nicht aber die einer Hollywood Leinwandgöttin, da muss ich dem Autor widersprechen.
Rosa ist verzweifelt. Ihre große Liebe Jan, ein gutaussehender und erfolgreicher Zahnarzt, heiratet in zwei Tagen seine Kollegin Olivia. Ebenfalls gutaussehend und erfolgreich. Nachdem Rosa die Beziehung selber durch ein “Seitenknutschen” zerstört hatte und außerdem weder gutaussehend noch erfolgreich ist, besteht wenig Hoffnung die alte Liebe wieder zu entflammen. Da kommt Axel, das “Seitenknutschobjekt, gerade recht. Er lädt Rosa in den Zirkus ein. Dort begegnet sie einem Hypnotiseur. Dieser behauptet ihr helfen zu können. Statt mit Axel die Nacht zu verbringen, landet Rosa auf dem Sofa des Hypnosemeisters. Er schickt sie auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Seele. Um herauszufinden was die wahre Liebe ist. Rosa schläft ein und wacht im England des ausgehenden 16. Jahrhunderts wieder auf. Im Körper von William Shakespeare.
Was dann kommt ist nicht neu. Zwei Personen teilen sich einen Körper. Vorzugsweise bündelt man Mann und Frau zusammen, so ergeben sie von allein die herrlichsten Zwischenfälle. Lachen und schmunzeln kann man an vielen Stellen. Safiers Ideen sind nicht neu, aber witzig.
Sprachlich oft ein wenig holprig, aber darüber kann man hinwegsehen. Das Buch eignet sich gut dazu, einfach abzuschalten. Man braucht seinen Kopf nicht über Gebühr anzustrengen. Wer eine lockere, leichte, spritzige Sommerkomödie in Buchform sucht, ist mit dieser Lektüre bestens bedient.
Ich bin überrascht, dass es David Safier nun zum dritten Mal gelungen ist, eine Geschichte mit skurrilen Begegnungen zu schaffen. Diesmal sogar kombiniert ein Personentausch zwischen Mann und Frau und eine Zeitreise zwischen heute und der Vergangenheit. Klar kennt man die Überraschungsmomente, wenn jemand aus der Vergangenheit in unsere Zeit kommt: die lauten und schnellen Autos, die elektrischen Geräte, Wasserspülung usw. Damit wird hier natürlich auch gearbeitet.
Trotzdem fand ich es hier gut umgesetzt. Es ist humorvoll und kurzweilig geschrieben. Insgesamt hat es mir gut gefallen.
Ich wollte schon aufgrund der Leseprobe unbedingt dieses neueste Buch von David Safier lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. "Jesus liebt mich" hatte mir nicht so gut gefallen wie "Mieses Karma" aber die Geschichte über Rosa und Shakespeare in "Plötzlich Shakespeare" war wieder ganz nach meinem Geschmack und fing mir beim Lesen öfter verwunderte Blicke ein, weil ich einfach laut loslachen mußte...
Der Schreibstil ist wieder wunderbar flüssig und das Buch deshalb leicht zu lesen. Ich freue mich aber auch, dass ich diesesmal aus einem Werk Safiers auch mal ein paar Anstöße zum Nachdenken erhalten habe. Ich möchte nicht weiter dazu schreiben, da dies dem Leser zu viel vorweg nehmen würde und das wäre zu schade...Ich kann nur sagen: Der Autor hat sowas von Recht!
Alles in Allem ein empfehlenswertes Buch als leichte Lektüre zwischendurch und wem das letzte Buch Safiers nicht gefallen hat, es lohnt sich wirklich, dieses zu lesen.
Endlich!!!
Nun habe auch ich es geschafft, und dieses Buch zu Ende gelesen!
Ich habe sowohl "Mieses Karma" wie auch "Jesus liebt mich" des Autors gelesen, und musste auch diesmal wieder feststellen, dass auch dieses Buch nicht an "Mieses Karma" heran reicht. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Auf jeden Fall war es, meiner Meinung nach, um Längen besser als "Jesus liebt mich".
Was mir bei allen Büchern etwas sauer aufstösst >> und hier auch der Grund für meine sehr sehr späte Rezension ist: Der Anfang ist furchtbar langweilig und nervig! Da wird im Klappentext etwas vage angekündigt und dann braucht der Autor "gefühlte" Ewigkeiten um zum eigentlichen Thema zu kommen!!!
Ich habe das Buch also erst mal wieder zur Seite gelegt und zwischenzeitlich einiges anderes gelesen, was von Anfang an wesentlich besser von der Hand ging.
Aber nun zur eigentlichen Geschichte: Erst einmal wird ja Rosa vorgestellt, und zumindest ich, fand sie erst einmal ganz und gar nicht sympathisch. Meine Frage: Wie kann sich jemand nur so wenig selbst mögen??? Aber letztendlich ging es ja dann genau darum in diesem Buch! Als sie sich nämlich nach und nach mit Shakespeare anfreundet, dessen Körper Rosa in seiner Zeit übernimmt, und der wiederum ihren Körper in Ihrer Zeit übernimmt. Damit sind bereits einige skurile Momente vorprogrammiert! Und dann zusätzlich noch Rosas Aufgabe: Finde die wahre Liebe.
Da stellt man sich dann auch als Leser immer wieder die Frage: Was ist denn nun eigentlich die "Wahre Liebe"?? Und auch hier gibt das Buch so einige, sehr unterschiedliche, Antwortmöglichkeiten. Ich denke, letztendlich muss diese Frage jeder für sich selbst beantworten, aber das Buch hat viele Anregungen gegeben und auch wieder verworfen. Auf jeden Fall gehört auch ein gutes Stück Eigenliebe dazu, ohne die ja auch im wirklichen Leben nichts geht.
Fakt ist, es wäre zu schade, wenn man das Buch nur als oberflächliche Unterhaltung betrachtet!!!
Nachdem man sich durch die ersten Seiten durchgearbeitet hat, legt man dieses Buch nicht mehr aus der Hand
Was tun, wenn man unglücklich verliebt ist und vollkommen dem Hollywood Klischee entspricht?
Damit meine ich nicht die Reichen und Schönen sondern die graue Maus, die sich überall fehl am Platz und ungeliebt fühlt.
Auf Rosa passt diese Beschreibung perfekt. Warum sonst sollte sie auch Hoffnung in einen Zirkus Magier stecken, der predigt, dass Seelen immer wieder geboren werden und er angeblich die eigene alte Seele in einem wecken kann.
Rosa probiert es aus und wacht in der Vergangenheit wieder auf. Als Shakespeare! Eine merkwürdige Situation, denn sie ist nun ein Mann und Shakespeares Geist ist immer noch in Ihm. Zwei Personen in einem Körper!
Sie kann erst wieder in Ihr altes Leben zurück, wenn Sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Diese Aufgabe ist nicht sehr leicht zu erfüllen, bedenkt man das Shakespeare in einer unruhigen, rauen Zeit wohnt, wo die Krone Englands auf dem Spiel steht. Wie soll Rosa die wahre Liebe finden, wenn sie sich zunächst darum sorgen muss, dass Shakespears Körper und sie am leben bleiben?
Ein sehr witziger Roman, der meine Erwartungen erfüllt hat. Ich habe Ihn geradezu verschlungen. Es ist immer schön, wenn man einen Grund zum Lachen hat. Dieser Roman ist sehr zu empfehlen
Das Buch besteht aus irritierenden Ups und Downs.
Der Rom wirkt teilweise geklaut. Ich habe z.B. "Solo für zwei" wiedererkannt und zum anderen die Hauptfigur als Briget Jones verstanden, die mal wieder von einem Fettnäpfchen ins nächste tappt. Das ganze Buch kommt mir arg bekannt vor. Es war eine neue Geschichte mit dem alten bewährtem Lied. Der Humor wirkte teilweise erzwungen und teiweise tatsächlich komisch. Hat das wirklich nur ein Autor geschrieben? Ich hatte das Gefühl, mindestens zwei erkannt zu haben. Die Art des Erzählens scheint sich hier und da zu ändern. Hat der Lektor vielleicht ein Stück zu viel eingegriffen? Oder hätte er vielleicht das Buch schreiben sollen?
Rosa findet gerade ihr Leben nicht gerade prickelnd. Ihre große Liebe wird demnächst eine andere heiraten, und auch ihre Arbeit als Lehrerin an einer Grundschule liegt ihr nicht wirklich. In der Stimmung gerät sie an den Zirkus-Hypnotiseur, der sie auf eine Zeitreise schickt, von der sie erst zurückkehren darf, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. So gerät sie in den Körper von keinem Geringeren als William Shakespeare just in dem Moment als dieser von einem Schwert attackiert wird.
Rosa muss als Shakespeare einige Hürden bestehen und bringt sich (eigentlich eher den berühmten Stückeschreiber) immer wieder in prekäre Situationen. Rosa und William müssen sich zusammen raufen, was nicht immer einfach ist.
Im Grunde eine wirklich witzige Geschichte, auch wenn an manchen Stellen der Humor etwas aufgesetzt wirkt. Man könnte fast meinen, Herr Safier hat den Film "Solo für 2" gesehen und die Story etwas abgekupfert. Ich könnte mir auch vorstellen aus diesem Stoff einen wunderbaren deutschen Film zu drehen. Als Abendunterhaltung sicherlich sehr lustig.
Ansonsten war mir der Roman ein bisschen zu oberflächlich, aber nett zu lesen.
„Plötzlich Shakespeare“ war mein erster Roman von David Safier und ich war überrascht, denn das Buch legte ich nach dreißig Seiten zur Seite und konnte es nicht weiterlesen und dann gab mir eine Freundin das Hörbuch und siehe da, ich habe den ganzen Roman indirekt gelesen und war begeistert.
Rosa ist auf der Suche nach der großen Liebe und trauert ihrer letzten Liebe nach. Sie will diesen Mann nicht vergessen und dadurch verläuft ihr Leben schrecklich, alles lastet an ihr und die Freude am Leben, hat Rosa verloren. Deswegen gerät sie leicht in die Fänge des Magiers Prospero, dieser verfrachtet sie per Hypnose in ein früheres Leben. Rosa erwacht im Körper von Shakespeare und muss sich nun mit zwei Situationen auseinandersetzen, zum einen ist Rosa nun ein Mann, zum anderen befindet sie sich, in einer ihr vollkommen fremden Zeit. Rosa soll die wahre Liebe suchen, denn erst dann darf sie in ihre Welt zurückkehren. Die Suche nach der wahren Liebe, zeigt dem Leser alle Facetten der Liebe und man merkt, dass jede einzelne Facette schön und wichtig ist.
Die Zeitreise und die Suche sind spannend geschrieben und sehr unterhaltsam. Der Plot ist gut durchdacht, die Dialoge zwischen Rosa und Shakespeare wirken echt und nicht künstlich inszeniert. Ein Buch was man unbedingt lesen oder hören muss.
Dass es in diesem Roman nur so vor Klischees wimmeln wird, ist schon nach dem ersten Satz zu erwarten. Aber das soll ja auch kein Klassiker der Weltliteratur sein, sondern leichte Kost und gute Unterhaltung. Das ist dann auch durchgehend der Fall, während Rosa und William Shakespeare sich einen Körper teilen müssen.
Ich hatte einige heitere Lesestunden mit dem üblichen lockeren Schreibstil von Safier. Diesmal irritierte ich meine Umgebung im Gegensatz zu "Mieses Karma", indem ich während des Lesens zwar nicht immer wieder schallend los lachte, aber doch grinsend Kommentare abgab. Der Wortwitz ist einmalig, die Ideen pfiffig und es ist keine Sekunde langweilig - wieder einmal tolle Unterhaltung und ich freue mich schon auf den nächsten Safier!! ;-)
Rosa, eine Frau in den 30ern, ist nicht wirklich zufrieden mit ihrem Leben. Eine große Liebe verloren - und auch noch eingeladen zur Hochzeit des Verflossenen -, unglücklich mit ihrer Berufswahl und als einzige Tröster Holgi, ihren schwulen Freund, und eine Flasche Ramazotti. Keine rosigen Aussichten also.
Da sie gerade nichts Besseres vorhat, geht Rosa eines Abends mit Holgi in den Zirkus - und trifft dort auf einen Hypnosekünstler. Nach der Vorstellung verspricht ihr dieser, dass sich ihre Probleme lösen werden, wenn sie sich in ein früheres Leben zurückführen lassen würde...
Rosa lässt sich schließlich darauf ein - was hat sie schon zu verlieren -, erfährt aber erst im letzten Moment, dass sie erst in ihr normales Leben zurück kommt, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Zu spät um auszusteigen.
Und so nimmt eine rasante, witzige und herzliche Geschichte ihren Lauf. Rosa erwacht im Körper eines Mannes im Jahr 1594; und der Mann ist niemand anderer als William Shakespeare himself.
Die Probleme sind vielfältig, zu zweit in einem Körper ist nicht witzig - und es entspannen sich zwischen den beiden Seelen, die da wohnen ach in einer Brust, zahllose Dialoge im Schlagabtausch in bester "screwball"-Manier. Ich habe teilweise so sehr gelacht, dass ich zwischendurch eine Pause machen musste, um meinen Gesichtsmuskeln eine kurze Entspannung zu gönnen...
Dabei nähert sich Safier mit seiner Protagonistin im Laufe des Romans immer mehr der Frage an, was Liebe eigentlich bedeutet, allerdings ohne zu großen Tiefgang, wenn auch mit mehr, als man anfangs vermutet. Geschichtlich unfundiert, wie Safier zu Beginn selbst warnend schreibt, ist es außerdem - aber mir machte es in diesem Buch zum ersten Mal Spaß, ein Sonett zu lesen.
Für mich ein Buch, das einfach Spaß macht zu lesen, ohne dabei in billigen Slapstick zu verfallen, aber auch ohne einen erhobenen Zeigefinger.
Unbedingt empfehlenswert!
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn die Leseprobe hat mich überzeugt und neugierig auf mehr gemacht. Außerdem haben mir "Jesus liebt mich" und "Mieses Karma" auch ganz gut gefallen und so erhoffte ich mir von "Plötzlich Shakespeare" ebenso leichte Unterhaltung für zwischendurch.
Und genau das habe ich bekommen - mit dem Unterschied zu den Vorgängern, dass diesmal der Schluss nicht so stark nachließ, sondern schon zum Rest der Handlung passte. Das gibt natürlich Pluspunkte.
Diese gibt es ebenso für den Stil des Autors, mit vielen lustigen Formulierungen, die Geschichte lässt sich flott lesen, ist sehr unterhaltsam geschrieben und macht einfach Spaß. Auch wenn die Handlung nicht wirklich tiefgründig ist, auch Unterhaltung / Spaß muss man erst einmal erreichen. Und das kann David Safier.
Die Mischung aus Rosa und Shakespeare hat mir sehr gut gefallen, die Idee fand ich gut und die Umsetzung gelungen.
Fazit: Perfekt für zwei Stunden auf dem Sofa!
Rosa hadert mit sich selbst und ihrer Umwelt. Einerseits unglücklich in ihrem Beruf als Grundschullehrerin, andererseits am Boden zerstört, weil ihre große Liebe Jan die „makellose“ Olivia heiraten will. Nach einem Zirkusbesuch sucht sie den Zauberer Prospero auf, der sie hypnotisiert und in die Vergangenheit schickt, um die wahre Liebe zu finden. Sie landet im Körper von William Shakespeare. Chaos ist vorprogrammiert.
„Plötzlich Shakespeare“ ist im gleichen, unverkennbaren Stil wie seine beiden Vorgänger „Mieses Karma“ und „Jesus liebt mich“ geschrieben. Sehr erfreulich, dass Safier dieses Mal mit etwas mehr Tiefgang schreibt. Alles in allem ein sehr turbulentes Abenteuer der Protagonistin Rosa, luftig-leicht und unterhaltsam erzählt. Eine ideale Feierabend- und Strandlektüre.
Das Buch ist kurzweilig und humorvoll geschrieben. Als leichte Lektüre für zwischendurch war es mal wieder gelungen. Gut war nur, dass eine Person in kursiv Schrift zu erkennen war, da beide Haupt-Personen in Ichform geschrieben haben.
Die Leseprobe war vorher etwas irritierend, da das Buch zwar so anfängt, aber ansonsten in größten Teilen in der Vergangenheit(Mittelalter) spielt.
Ich werde wohl auch weiterhin gerne ein David Safier Buch zur Hand nehmen. Kurzweilig sind sie allemal. Wobei mir 'Mieses Karma' um Längen besser gefallen hat, als die beiden Nachfolger.
Rosas amüsante Zeitreise
Inhalt:
Die liebeskranke Rosa leidet unter Minderwertigkeitskomplexen und meint, sie sei voller Klischees. Außerdem tickt ihre biologische Uhr.
In einem Zirkus trifft sie auf einen Hypnotiseur, der die Lösung für ihre Probleme zu haben scheint und sie kurzerhand per Hypnose in ein früheres Leben schickt.
Sie findet sich im Körper von W. Shakespeare wieder, mit dem sie sich seinen Körper teilen muss und kann erst wieder zurück wenn sie die wahre Liebe gefunden hat.
Meine Meinung:
Rosa, eine Frau in den 30ern, durchaus vergleichbar mit Bridget Jones, tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste. So auch im Körper von Shakespeare, und gerade das macht sie so sympathisch.
Die beiden liefern sich einen heftigen Schlagabtausch mit Worten, der dem Leser immer wieder ein Lachen ins Gesicht zaubert.
Doch mehr wird hier nicht verraten.
Fazit:
Ein rundum gelungener, fröhlicher Roman, der auch dazu anregt, das eigene Leben unter die Lupe zu nehmen.
Absolut empfehlenswert!
Zum Inhalt:
Rosa ist immer noch in ihren Ex-Freund Jan verliebt. Aber Jan liebt Olivia und will sie auch heiraten. Genau da beginnen die Probleme bei Rosa. Sie kann nicht verstehen was Jan an Olivia findet. Dies diskutiert sie mit ihren schwulen Freund Holgi bei einer Flasche Ramazotti aus. Sie geht sogar so weit, das sie betrunken in die Praxis von Jan geht und ihm seine Liebe gesteht. Aber es hilft nichts. Jan liebt Olivia.
Nach einen Zirkusbesuch lässt Rosa sich von dem Hypnotiseur Prospero in ein früheres Leben zurück versetzen. Sie landet in Shakespears Körper im 16. Jahrhundert. Sie kann den Körper erst wieder verlassen wenn sie herausgefunden hat was die wahre Liebe ist. Rosa und William erleben viele Abenteuer. Denn es ist gar nicht so einfach zwei Seelen in einen Körper zu vereinen, noch dazu wo es sich um eine weibliche und eine männliche Seele handelt. Das Chaos ist perfekt. Rosa kontrolliert Shakespeares Körper, worüber dieser überhaupt nicht erfreut ist. Durch einen Alchemisten versuchen William die Seele von Rosa wieder in ihren eigenen Körper zu bringen. Dies gelingt zwar aber Roas kommt nicht allein in die Gegenwart zurück. Den Plötzlich steckt Shakespeare in Rosas Körper. Und jetzt ist es anderes herum William kontrolliert Rosas Körper. Wird Rosa die wahre Liebe finden und jede Seele wieder in ihren eigenen Körper wohnen?
Meine Meinnung:
Mir hat das Buch gut gefallen. Witzig, spritzig geschrieben. Jedoch so richtig lachen konnte ich nur an zwei Stellen wo William in Rosas Körper in der Gegenwart war. Der Anfang des Buches ist flott geschrieben. Also Rosa in Körper von Shakespeare war, fand ich das Buch teilweise langatmig. Wortwitz ist in dem Buch mehr als genug vorhanden. Jedoch bin ich nicht so begeistert wie von Safier Erstlingswerk "Mieses Karma".
... muß Rosa finden. Denn sie ist durch Hypnose im Körper von William Shakespear gelandet. Und diesen kann sie nur verlassen, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat. Garnicht so einfach, wie Rosa feststellen muß, denn auf ihrer Zeitreise im alten London kommt ihr auf ihrer Suche so einiges in den Weg. Eigentlich war sie sich sicher, dass sie ihre wahre Liebe -Jan- in der Gegenwart gefunden hat, und doch wird sie im Laufe ihres Aufenthaltes in der Vergangenheit eines besseren belehrt. Durch die Zwiegespräche mit William kommt Rosa in einige brenzlige Situationen, und auch der Tower von London rückt zeitweise bedrohlich nah.
So wunderbar zu lesen, zu lachen und zu schmunzeln, das ist mit diesem Buch gewiss. Die Geschichte an sich ist nicht neu, daran haben sich ja nun schon einige versucht. Und doch ist es herzerfrischend und locker, und der Leser wird schon sehr neugierig, wer denn nun Rosa's wahre Liebe sein wird. Beide Hauptpersonen werden in der Ich-Form dargestellt, dadurch werden ihre Dialoge sehr lebendig.
Insgesamt ein Buch, das ich mit Vergnügen gelesen habe und es gerne weiter empfehle.
~~~ Ein Freund ist ein Mensch, der dich mag, obwohl er dich kennt ~~~
Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt – und landet im Körper von Shakespeare. Sie kann erst wieder in ihren eigenen Körper – und in ihre Zeit – zurück, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Da bleiben die Schwierigkeiten nicht aus…
David Safier wendet sich einem Thema zu, das immer wieder mal aufgegriffen wird. Er tut es mit einer wahren Wonne, lässt sowohl Rosa wie auch Shakespeare in die absurdesten Situationen kommen, zur Belustigung des Lesers. Es macht Spaß zu lesen, wie die beiden sich in der anderen Zeit und im anderen Geschlecht zurechtfinden müssen. Die Geschichte bleibt immer spannend, die Darsteller sind mir schnell sympathisch geworden.
Erwartet habe ich ein Buch mit viel Sprachwitz und Situationskomik, und in bewährter Manier hat Safier das auch geliefert. Zum Wegwerfen komisch!
Dies war mein erstes Buch von David Safier, und es hat mir sehr gut gefallen. Worum geht es?
Rosa, eine mit ihrem Beruf nicht sehr zufriedene Grundschullehrerin, ist am Boden zerstört, weil ihre große Liebe Jan die schöne Olivia heiraten will und nicht sie. Dabei hat sie sich das selbst eingebrockt, ist sie doch von Jan beim Fremdknutschen mit Kollege Axel erwischt worden. Zur Zerstreuung geht Rosa in den Zirkus, wo sie auf den Zauberer Prospero trifft, der sie mit einem Pendel hypnotisiert und in die Vergangenheit schickt, um die wahre Liebe zu finden. Sie landet im Körper von William Shakespeare, allerdings ist sie dort nicht allein, sondern teilt ihn sich mit William selbst. Die beiden sind sehr perplex, und Rosa muss lernen, mit den ungewohnten Situationen fertig zu werden: die Strumpfhosen, die Ausbuchtung in der Strumpfhose (wie und vor allem wo geht man im Mittelalter zur Toilette???), die Sprache... Aber auch William hat einen Magier an der Hand, der eine Rückführung versucht, und mir nichts, dir nichts ist William in Rosas Körper im Wuppertal des 21. Jahrhunderts.
Das Buch liest sich sehr lustig, ein angenehmer Titel für zwischendurch. Besonders witzig fand ich die Beschreibung von Shakespeares Stücken, die in der "Urfassung" doch ganz anders waren als ich sie jetzt kenne, aber auch manche Szenen zwischendrin waren einfach nur zum Brüllen - Queen Elizabeth I. auf dem Thron... Ich kann mir das Buch sehr gut verfilmt vorstellen, vielleicht mit Renee Zellweger als Rosa, die von einem Fettnäpfchen ins andere stolpert. Warum ich trotzdem nur vier von fünf Sternen vergeben habe? Das hat keinen inhaltlichen Grund: mir war das Schriftbild zu klein und zu unruhig, so dass mein Lesevergnügen davon doch etwas getrübt wurde.
Rosa hat ein Problem. Ihre große Liebe Jan heiratet, aber nicht sie. Dabei hatte alles total romantisch angefangen, als sich beide nach einer Rettungsaktion am See tief in die Augen sahen. Nur leider hat Rosa mit ihrer gedankenlosen Tollpatschigkeit alles kaputt gemacht und steht nun vor den Scherben ihres sicher geglaubten Glücks. Doch genau damit will Rosa sich nicht abfinden und stürmt die Zahnarztpraxis ihres Angebeteten. Aber anstelle in den Armen von Jan zu landen, gerät sie der Rivalin und fast Frau postwendend unter den Bohrer. Eine Angelegenheit, die sich nicht nur als schmerzhaft, sondern als äußerst demütigend herausstellt und sie in die Arme ihres schwulen Freundes Holger treibt. Anstatt allerdings Mitleid walten zu lassen, zählt dieser mit einer an Sadismus grenzenden Geduld sämtliche optischen Nachteile und ausgelebte Unarten auf, deren Rosa mächtig ist. Kein Wunder, dass diese zugreift, als Rettung in Form eines Magiers naht, der ihr die Gelegenheit bietet, die wahre Liebe kennen zu lernen. Die nun folgende Rückführung in ein früheres Leben katapultiert Rosa in den Körper von William Shakespeare und lässt sie Situationen erleben, die nicht nur unheimlich komisch, sondern für beide Seiten überaus nervig sind. Doch ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Denn als es Shakespeare endlich gelingt, Rosa in ihre Zeit zurück zu schicken, muss er zu seinem Entsetzen feststellen, dass nun er in ihrem Körper steckt und das Dilemma von vorn beginnt.
So, hier kommt der neuste Roman von D. Safier. Ich war super gesapannt, da ich bereits "Mieses Karma" gelesen habe. Und...?!?! Ich wurde nicht enttäuscht!!!!
Zum Buch:
Rosa ist immer noch verliebt in ihren Ex-Freund Jan. Dieser will nun aber Olivia heiraten. Rosa erfüllt dass totale eifersuchts Klischee und möchte die Hochzeit verhindern.
Als sie mit einem Arbeitskollegen im Zirkus war lernt sie im Anschluss den Magier Prospero kennen. Dieser will sie zurückführen zu einem früheren Ich von Rosa. Während der Beschwörung, kurz bevor die Reise in das frühere Ich beginnt, sagt er ihr noch, dass sie erst wieder zurück kommt, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat. Und auf geht die Reise...
Rosa wacht wieder auf und befindet sich in einem Männerkörper und zwar dem von Shakespeare.
Die beiden erleben allerhand Abenteuer miteinander. Das für Rosa neue alte Zeitalter bringt so einige Überraschungen.
Mehr will ich da zu nicht sagen, nur das es eine laaaaaaaaaaaaaaaange Reise wird bis zur wahren Liebe....!
Fazit:
Insgesamt ist das Buch sehr unterhaltsam. Es orientiert sich aber in keinster Weise an irgendwelchen Fakten über Shakespeare.
Wer lustige Unterhaltung sucht ist bei diesem Buch total richtig.
Also ich muss zugeben ich bin sowieso Fan von Safier und habe mich bereits bei Mieses Karma amüsiert. Plötzlich Shakespeare ist meiner Meinung nach absolut zu empfehlen. Das Buch lässt sich gut lesen, man ist schnell in der Geschichte und die Thematik "Wie finde ich die wahre Liebe?" dürfte wohl so ziemlich jeden interessieren! Ich fühlte mich gut unterhalten, hatte keine Probleme mit den Zeitsprüngen und konnte den wahren Kern des Buches bestens nachvollziehen! Fazit: Ein lehrreiches Buch das auch noch unterhält! Prima, weiter so!
"Plötzlich Shakespeare" ist wieder ein gelungenes Buch von David Safier. Nach "Mieses Karma" und "Jesus liebt mich" habe ich allerdings auch nichts anderes erwartet.
Im Buch geht es um Rosa, eine durchschnittliche Frau, die unzufrieden mit sich selbst ist und immer noch an Ihrem EX-Freund hängt. Nun aber, wird sie plötzlich in ein anderes Jahrhundert katapultiert und noch dazu ist sie nicht allein, sie steckt im Körper eines Mannes, genau genommen im Körper von Shakespeare...
Das Buch finde ich wirklich sehr gelungen. Es hat viel Witz und dennoch ist es meiner Meinung nach doch recht tiefgründig. Eine Mischung die nicht in jedem 0815 "Frauen-Liebes-Roman" so direkt auf den Punkt getroffen wird.
Mir gefallen die Bücher von David Safier vor allem desshalb, weil sie sich mit außergewöhnlichen Geschichten befassen. Die Idee, eine Frau in einem Männerkörper ist wohl nicht neu, aber im Körper von William Shakespeare fest zu sitzen schon.
Auch gefällt mir der Schreibstiel von Safier. Der Roman ist einfach und angenehm zu lesen und kommt somit auch schnell voran.
Fazit, tolles Buch, absolut empfehlenswert!!!!
Die Vorstellung begann. Eine chinesische Akrobatin betrat die Manege. Sie konnte ihren Körper so kunstvoll verdrehen, dass Axel meinte: „So eine Liebhaberin würde mir Angst einjagen.“
Ich dachte mir, dass er bei mir deswegen nachher im Bett keine Angst haben musste, war ich doch eher unterdurchschnittlich beweglich.
(Seite 35)
Inhalt:
Rosa ist unzufrieden mit sich selbst: Ihre große Liebe sagt zur falschen Person „Ich will!“ Ihr Job als Grundschullehrerin nagt an ihren Nerven. Und nicht einmal zu einem One-Night-Stand mit ihrem Kollegen Axel ist sie letztendlich fähig …
Da weiß sie sich auch nicht mehr mit ihrer lockeren Art und dem vom besten Freund Holgi hochgepriesenem Pfeffer im Hintern zu helfen. Doch schließlich lockt der Hypnotiseur Prospero Rosa in seinen Wohnwagen, da er erstaunlicherweise alle Menschen, die er während der besuchten Zirkusvorstellung hypnotisiert hatte, glücklich und selig gemacht hatte. Prospero hört ihr zu und versteht das Problem; Rosa weiß nicht, was die wahre Liebe ist.
Sie streitet dies natürlich ab, da sie denkt, dass Jan ihre wahre Liebe sei. Doch Prospero schüttelt den Kopf und hypnotisiert Rosa. Er schickt sie nach England, ins 16. Jahrhundert … Direkt in den Körper von William Shakespeare! Und Rosa wird erst wieder aufwachen, wenn sie in der Vergangenheit gelernt hat, was die wahre Liebe ist …
Meine Meinung:
Meiner Meinung nach ist David Safier dieses Buch sehr gelungen! Spaß, Spannung und zum Schluss auch etwas zum Nachdenken – die Mischung macht´s. Wobei hier allerdings die Unterhaltung überwiegt, was aber meiner Meinung nach ziemlich gut ist. Es ist einfach zu witzig, wie sich Rosa im alten England von einer Gefahr in die nächste hangelt und mit modernen Dingen aus unserer Zeit für Verwirrung sorgt („Schwulenpornos“). Es gab auch jede Menge Stellen, an denen ich wirklich LACHEN, nein, nennen wir es PRUSTEN musste. Oft schmunzelt man ja so für sich, aber bei diesem Buch ist es anders: Man liest – und man lacht, so dass es auch die Nachbarn hören.
Nett ist auch die Idee, dass Mann und Frau sich einen Körper gemeinsam teilen müssen, das automatisch wieder für Verwirrung und Belustigung sorgt. Aber neu ist sie nicht unbedingt. Jedoch auf jeden Fall gut umgesetzt! Und es führt uns zu dem Gedanken: Sind Mann und Frau sich vielleicht doch ähnlicher, als wir immer sagen?
Der Höhepunkt ist spannend gemacht, bricht im genau richtigen Moment ab, aber die letztendliche Lösung wirkt auf mich doch sehr einfach gestrickt. Allerdings hat es mir der Epilog definitiv angetan: Ein besserers Ende hätte ich mir gar nicht vorstellen können!
Die Sprache ist natürlich locker, frisch und umgangssprachlich gespickt, damit der Kontrast zur fernen Vergangenheit noch mehr herausgehoben wird. Und sie sorgt natürlich auch ungemein für Heiterkeit.
Ob man nun aber, um die wahre Liebe zu finden, in die Vergangenheit reisen muss … Tja. Und wenn man die Theorie des Buches verfolgt, führt dies ja zwangläufig darauf zurück, dass zu jeder Zeit dieselben Seelen gelebt haben und immer noch leben … Ein Kreislauf?
Was letztendlich bleibt, sind auf jeden Fall ein paar gute Sprichworte zum Weitererzählen und auch ein paar Gedanken zum Weiterspinnen.
Ich hab mich durch das Buch durchgequält und habe mal wieder bestätigt bekommen, warum ich eigentlich keine typischen „lustigen“ Frauenromane lese.
Rosa ist eine leicht übergewichtige, gefrustete Grundschullehrerin, deren toll aussehender und sehr erfolgreicher Ex demnächst eine ebenso tolle Frau heiratet. Sprich sie ist, wie sie auch immer wieder selbst sagt, das wandelnde Klischee schlecht hin, heult sich bei ihrem besten schwulen Freund aus und trinkt massig Ramazotti. Nach einer Zirkusvorstellung wird sie hypnotisiert und landet im Körper ihres früheren Ichs, das niemand anders als William Shakespeare ist und zurück darf sie erst wieder, wenn sie die „wahre Liebe“ gefunden hat. Na was für ein Zufall. Das da Shakespeare, der nach der Beschreibung Safiers zu diesem Zeitpunkt ein noch ziemlich erfolgloser Schreiberling ist, zu viel trinkt und durch die Hurenhäuser zieht, ihr keine große Hilfe ist, versteht sich von selbst. Das elisabethanische England und deren Charaktere bleiben doch sehr platt und unrealistisch, da nützt auch die Warnung des Autors nichts, dass das Buch in historischer Sicht beeindruckend unfundiert ist. Zusammenfassend ist „Plötzlich Shakespeare“ schlecht geschrieben, fantasielos und eine Beleidigung Shakespeares. Das war definitiv mein erstes und letztes Buch von David Safier.
Sehr gut gefällt mir zudem, dass neben dem ganzen Witz am Ende auch so etwas wie eine Lehre herauskommt. Das Thema Liebe steht im Mittelpunkt des Buches und Rosas Aufgabe, das Wesen der Liebe zu erforschen, führt am Ende zu einem Ergebnis, das sich wunderbar in das Gesamtbild einfügt – auch ohne mit Witz daher zu kommen. Safier dosiert den Spaß-Faktor also sehr gut, was das Lesen für mich zu einem unerwartet großen Vergnügen gemacht hat.
So funktioniert's: