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Rezensionen

Hier finden Sie alle Rezensionen zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.

2

Eigentlich hatte ich mich nach der Leseprobe auf das Buch gefreut. Es klang witzig, mit verschrobener Ironie und ein spannender Fall zeichnete sich auch ab. Leider verlief das Buch dann in Nebensächlichkeiten, wobei das Wichtigste noch die Originalität der Figuren waren. Ob der Scheich es wohl wirklich schafft, die Skisprungschanze mit echtem Schnee in die Wüste zu integrieren?

Langweilig und langatmig, weder das Motiv noch der Plot konnte so wirklich überzeugen. Und der bayerische angebliche Witz hatte sich auch recht schnell abgenutzt, so dass das Buch wirklich nur etwas für Humoristen ist. Krimi und Thrillerfans kommen hier nicht auf ihre Kosten, Spannung ist eher wenig vorhanden. Auch mit der komischen Krankheit von Jennerwein konnte ich wenig anfangen - es war einfach schwer vorstellbar. Dann noch das Ende, irgendwie zuviel gewollt und nichts vernünftig hinbekommen. Schade, denn Jörg Maurer hat schon einen recht schrägen Humor, aber für so ein Buch vielleicht doch etwas zuviel.

www.literatopia.de - hier rezensiere ich *g*

3

Ausgerechnet beim so beliebten Neujahrs-Skispringen kommt es zu einem Todesfall. Der dänische Top-Favorit fällt buchstäblich vom Himmel.
Ob dieser Vorfall etwas mit den Bekennerschreiben zu tun hat, die Kommissar Jennerwein seit einiger Zeit erhält? Darin teilt ihm nämlich jemand mit, dass er ein zukünftiger Täter sei. Dieser Täter sorgt dann für viel Wirbel. So verkündet er zum Beispiel, eine vergiftete Weißwurst in Umlauf gebraucht zu haben – und prompt wird etlichen Touristen und Einheimischen vorsorglich der Magen ausgepumpt.
Die echten Taten – richtige Morde – geschehen allerdings anderenorts, denn drei Chinesen haben sich in dem beschaulichen Nest eingefunden und sind bereit, ihren Willen durchzusetzen, egal wie. Ihnen geht es um Olympia 2018, denn das hätten sie gerne in China.
Gleichzeitig geht es im Dorf mit obskuren Anschlägen weiter, Jennerwein erhält noch mehr Briefe des Täters und bald schon weiß keiner mehr, wer dahinter steckt oder was sein eigentliches Ziel ist.

Ebenso ratlos wie Jennerwein war ich beim Lesen zwischenzeitlich auch, denn in welche Richtung dieses Buch geht, war mir nicht klar. Es ist kein richtiger Krimi, ein Thriller schon mal gar nicht, durch die Einsprengsel von Erklärungen wird es humorvoll, die teilweise sehr schrägen Figuren und Szenen tragen da ein Übriges zu bei.
Das macht eine Bewertung nicht leicht. Der Stil ist gut zu lesen, wenn er auch nicht wie ein Romanstil ist, sondern ich eher das Gefühl hatte, hier hat jemand geschrieben, der genau diese Geschichte vor einem größeren Publikum auf der Bühne vortragen möchte. Da der Autor Kabarettist ist, erklärt sich damit wohl sein seltsamer Schreibstil.
Vorgetragen wirkt dieses Buch dann sicherlich auch ganz anders – und besser – als wenn man es selbst liest. Zwar ist das Finale wirklich spannend, voller actionreicher, überraschender Situationen, aber gerade in der ersten Hälfte wirkt die Geschichte konfus und wenig fesselnd.
Was die einzelnen Figuren angeht, so wurde sich da zwar wirklich Mühe gegeben, sie auszuarbeiten und sie sind teilweise auch herrlich schräg, aber beim Lesen bleibt doch eine starke Distanz zu ihnen.
Mir war dieses Buch einfach zu abgedreht. Es gab Stellen, die unterhaltsam waren und der Autor hat wirklich sehr originelle Ideen, aber meinen Geschmack hat er überwiegend nicht getroffen.

4

Entschuldigt bitte dass ich meine Meinung hier erst so spät on stelle aber ich hatte ziemlich viel um die Ohren und daher nicht viel Zeit zum lesen. Jetzt hab ich das Buch aber doch endlich mal geschafft....

Zudem habe ich mir (obwohl bei den Leseeindrücken zwar erwähnt wurde dass man den ersten Band nicht kennen muss) das erste Buch von Jörg Maurer auch noch geholt und das zuerst gelesen.

Hochsaison war ein wirklich gut zu lesendes Buch. Auch wenn ich manchmal ein bisschen verwirrt zurückblättern und eine Seite nochmals lesen musste um entstandene Fragen beantwortet zu bekommen. Vielleicht lag das aber auch an mir und nicht direkt am Buch selber.

Die Personen fand ich persönlich sehr nett. Und auch die kleinen Verständigungsschwierigkeiten mit der "auswärtigen" Kollegin sind bei mir gut angekommen.

Gesamteindruck:

Ich bin ein absoluter Klufti-Fan. Aber auch ein Jennerwein kann mich begeistern. :)

3

In seinem Alpenkrimi "Hochsaison" lässt Jörg Maurer den Polizeikommissar Jennerwein bei der Verfolgung des Marders, der neben anderen Verbrechern das kleine idyllische Alpennest ins Chaos stürzt, bis an seine Grenzen gehen. Und auch der Leser muss sich einigen Grenzbelastungen aussetzen. So scheiden sich etwa bei Maurers satirisch- ironischem Stil die Geister. Für die einen ist es eine gelungene Kunst einen heiteren schwarzen Humor so einzusetzen, weshalb ihre Lachmuskeln extrem beansprucht werden, für die anderen ist es einfach nur zu viel des Guten und die Lektüre an sich wird zur Qual.

Ich persönlich konnte mich zu Beginn nicht so recht in die Story einfinden. Das lag zum einen daran, dass ich den Schreibstil und besonders Maurers Komik weniger ansprechend fand. Zum anderen erschwerten es mir die zahlreichen Schauplatz- und Personenwechsel anfangs, den nötigen Überblick zu erhalten (kann aber auch daran liegen, dass ich "Föhnlage" nicht gelesen habe). Nach ca. 100 Seiten konnte ich mich dann endlich doch ganz gut einfühlen und habe bemerkt, dass ich beim Lesen immer häufiger schmunzeln musste. Manche Passagen waren wirklich erheiternd, andere dagegen etwas zu langatmig und richtig packende und fesselnde Spannung, die einem den Atem raubt, ist bei mir nie wirklich ganz aufgekommen.

Insgesamt war die Lektüre recht angenehm und flüssig zu lesen, für meinen Geschmack werden jedoch zu viele abgedroschene Klischees (Polizei, Ausländer, Dorfbewohner) auf zu extreme Art erfüllt, sodass der Witz hinter der ganzen Geschichte für mich nicht immer komisch ist sondern eher erzwungen und aufgesetzt wirkt. Für Fans dieses Humors aber bestimmt ein empfehlenswerter Krimi.

3

Ich habe mir dieses Buch privat besorgt.

Inhalt:
Beim Neujahrspringen in Garmisch-Partenkirchen kommt es zu einem folgenschweren Sturz, der den dänischen Skispringer das Leben kostet. Nach einem anonymen Brief ist klar, dass es sich um keinen Unfall, sondern einen gezielten Angriff handelte. Kommissar Jennerwein muss ermitteln und der geheimnisvolle Täter kündigt weitere Anschläge an. Die Hochsaison ist in Gefahr!

Meine Meinung:
"Hochsaison" von Jörg Maurer ist der Nachfolger von "Föhnlage", jedoch in sich abgeschlossen. Da ich selber auch nur den zweiten Teil gelesen habe, würde ich sagen, dass dies auch für das Verständnis ausreichend ist.
Häufig ist bei einem Krimi der Höhepunkt des Buchs zum Ende hin, wenn alle Fäden zusammengeführt und aufgelöst werden.
Bei "Hochsaison" war das Beste am Buch jedoch leider schon das erste Kapitel. Dort konnte mich der Witz noch überzeugen und das "alpenländische" fand ich wirklich nett. Im Laufe des Krimis lies meine Begeisterung jedoch nach. Einigen Dingen, wie den chinesischen Kriminellen konnte ich so gar nichts Komisches abgewinnen und auch anderes fand ich einfach nur klischeehaft überzeichnet. Aber vielleicht entspricht Jörg Maurers Stil auch einfach nicht meinem Geschmack. Spannung darf man hier nicht erwarten, dafür gibt ein Fall im ländlichen Garmisch einfach nicht genug her.
Der Krimi lässt sich jedoch gut und flüssig lesen und für das erste Kapitel und das nette Cover gibt es auch noch einen Extrapunkt.

Fazit:
Für Leute aus der Region sicherlich um einiges witziger als für mich Rheinländerin.

Jetzt muss ich doch auch mal meinen Eindruck von diesem Buch hier loswerden... ;-)

Aber bevor ich euch meine Meinung zu diesem Buch verrate, möchte ich für alle, die das Buch nicht kennen, auch noch kurz den Klappentext hier einfügen:

"Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer - und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr..."

Ich hatte den Vorgänger "Föhnlage" von Jörg Maurer schon gelesen und war von dem Buch absolut begeistert. Da musste ich einfach weiterlesen... und so bin ich dann bei "Hochsaison" gelandet. :-D
Dadurch, dass ich eben "Föhnlage" direkt zuvor gelesen hatte, gab es für mich eigenlich keine Probleme mich in dem Gewirr aus Personen zurechtzufinden. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es anfangs etwas schwierig ist wenn man "Föhnlage" nicht kennt, da viele Personen in beiden Büchern auftauchen und man einfach ein gewisses Vorwissen mitbringt wenn man das erste Buch bereits gelesen hat...

Nichtsdestotrotz kann man aber auch beide Bücher unabhängig voneinander lesen! Leider entgehen aber viele Anspielungen und Wiederbegegnungen mit alten Bekannten wenn man den Vorgänger-Roman nicht gelesen hat.

Lesespaß ist aber trotzdem garantiert, denn Jörg Maurer schafft es auch in "Hochsaison" wieder wunderbar unernst und auf ironische Spitzen getrieben Regionalkrimis als Genre zu parodieren - was natürlich für eine tolle Unterhaltung beim Lesen sorgt! Einfach herrlich!!!

Viele Grüße, Lisa2909

4

Nichts hasst Kommissar Jennerwein mehr als Anspielungen auf seinen berühmt-berüchtigten Namensvetter. Schließlich steht er auf der richtigen Seite - auf der von Recht und Gesetz. Auf manche Fälle könnte Jennerwein allerdings verzichten. Und am besten auch gleich auf die Bewohner des kleinen Kurorts im schönen Loisachtal, die ihre Nase ständig in Dinge stecken, die sie nichts angehen. Seinen neuesten Fall zum Beispiel. Zuerst ein Anschlag auf einen Skispringer beim Neujahrspringen, dann ein Reihe von Explosionen, die eine Gruppe von Touristen aufschrecken. Hat hier jemand etwas gegen den Tourismus im Werdenfelser Land? Handelt es sich gar um ausländische Top-Terroristen? Zunächst tappt Jennerwein im dunkeln, doch nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen.

Maurer hat nach "Föhnlage" wieder einen Alpen-Krimi mitdem schrulligen Kommissar Jennerwein und die ihn in nichts nachstehenden Bewohner des Kurorts geschrieben. Wunderbar unernst und auf ironische Spitzen getrieben, parodiert Maurer das Genre des Regionalkrimis und sorgt dabei noch für viel Unterhaltung. Einziges Manko: Wer den Vorgänger-Roman nicht gelesen hat, dem entgehen viele Anspielungen und Wiederbegegnungen mit alten Bekannten.

5

Auch der zweite Alpenkrimi aus der Feder von Jörg Maurer hat mir sehr gut gefallen. Ein raffinierter Plot, eine kräftige Portion Lokalkolorit, schrullige Figuren und, das ist neu, der Duft der großen weiten Welt kennzeichnen diesen Kriminalroman aus Garmisch-Partenkirchen.

Für letzteres sorgt das Neujahrsspringen, das einen überregionalen Touch in die Geschichte bringt und das idyllische Alpenörtchen in ein Pflaster für Verbrecher von internationalem Rang verwandelt. Dabei geht es natürlich wieder bitterböse zu und die Promis von Weltrang bekommen allesamt ihr Fett ab – werden gleichzeitig aber auch, ohne etwas davon zu ahnen, Teil der Handlung. Sehr originell gemacht von Jörg Maurer!
 
Wer lieber auf altbekannte Gesichter trifft, der darf sich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Hubertus Jennerwein freuen, dem unauffälligen Hauptkommissar, dem der Autor gnadenhalber eine erstaunliche und seltene Macke angedichtet hat, die seine Arbeit als Kriminaler wesentlich beeinflusst. Aber auch andere beliebte Figuren aus dem Vorgängerband bekommen ihren Auftritt und mischen hier mit.
 
Interessant, wie sich hier zwei (oder mehr?) Kriminalfälle streifen und die Ermittler immer wieder vor Rätsel stellen; nur der Leser bekommt ab und zu mal einen mehr oder weniger deutlichen Hinweis auf die Lösung, weswegen ich sehr schnell zum Hobby-Profiler mutierte und einem der Täter prompt auf die Schliche kam. Dennoch ist die Geschichte so raffiniert verflochten, dass ich am Ende noch die eine oder andere Überraschung erleben konnte.
 
Die Würze des Buches liegt allerdings nicht nur in dem Fall an sich, sondern vor allem in der schwarzhumorigen, süffisant-bösen Art, wie hier mit dem Bayerntum umgegangen wird. Der Autor trifft mitten ins Herz der bajuwarischen Seele und macht vor nichts halt – nicht mal die Weißwurst ist ihm heilig...Dieser schräge Blick auf die bayerischen Befindlichkeiten hat mir sehr viel Spaß gemacht und mich ständig zum Lachen gebracht. Daneben gibt’s noch jede Menge weiterer Schmunzelfaktoren, zum Beispiel eine Eventagentur, bei der man Pierre Brice als König Ludwig II. erleben kann... das war für mich der Brüller schlechthin.
 
Trotz Figurenrecycling und identischem Ermittlerteam darf man „Hochsaison“ getrost als in sich abgeschlossenen, eigenständigen Kriminalroman betrachten, den man losgelöst vom Vorgängerband durchaus gut lesen kann. Sehr viel mehr Freude macht es allerdings, sich der Sogwirkung dieser Alpenkrimis hinzugeben und beide hintereinander in der passenden Reihefolge wegzulesen, so wie ich das gemacht habe. Mir bleibt nur zu sagen: bitte mehr davon!
3

Bei dem Buch mit dem Titel "Hochsaison" handelt es sich um eine Kriminalgeschichte, die in einem deutschen Urlaubsort spielt, das wesentlich vom Tourismus lebt. Einige Anschläge lassen das idyllische Örtchen und deren Polizei in der Presse schlecht dastehen. Die Geschichte beginnt mit einem öffentlichen Verbrechen an einem Skispringer und geht über mehrere Anschläge ohne wesentlich Verletzte weiter. Einige Seitenstränge werden im Laufe der Story nicht weiter verfolgt, so dass am Ende einige Fragen offen bleiben.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ich persönlich bin bis zum Ende nicht auf den Täter gekommen.

3

Der Autor:Jörg Maurer stammt aus Garmisch - Patenkirchen und hat unter anderem  Germanistik und Theaterwissenschaften studiert. Er ist nicht nur Krimiautor , sondern auch ein sehr erfolgreicher Musikkabarettist.

Das Cover:...ist witzig,keine Frage! Auch innen, gibt es immer wieder kleine Zeichnungen von Kühen, welche sehr lustig anzuschauen sind, und dem Buch einen ganz eigenem Character vermitteln. Dennoch wäre mir das Buch in der Buchhandlung wohl kaum aufgefallen.

Das Buch : Beim Neujahrsspringen stürzt der Dänische Skispringer. Es stellt sich heraus, das er beschossen wurde; weitere Anschläge werden angekündigt, und lassen auch nicht lange auf sich warten.
Kommissar Jennerwein und sein Team müssen also schnell handeln, bevor es weitere Opfer gibt…

Ich kenne den Vorgängerroman “ Föhnlage” nicht, jedoch glaube ich nicht, das man das Buch vor diesem gelesen haben muß. Nachdem ich auf den ersten Seiten einige Schwierigkeiten hatte, in das Geschehen einzusteigen, wurde ich dann doch mit einem sehr gutem, spannendem, aber vor allen sehr amüsanten Krimi belohnt! Gerade diese Mischung macht wohl diesen Krimi aus! Jörg Maurer hat in seinem Werk sehr sympathische Charaktere geschaffen, und immer wieder die Geschichte mit kleinen Witzchen aufgelockert ( Ich denke da z.B. an die “Barack - Obama - Semmel “ in der Bäckerei “ Krusti” ).
 Obwohl  es hier gleich mehrere Handlungsstränge gab, welche es zu Anfang etwas schwierig machten, in der Geschichte mitzukommen , ist Jörg Maurer hier doch ein sehr guter, amüsanter Krimi gelungen!
Nachdem ich “ Hochsaison “ gelesen habe, werde ich auch “Fönlage” unbedingt lesen.

 

5

Ich stelle es mir unheimlich schwierig vor, einen guten spannenden Krimi mit hochkomischen Elementen zu schreiben, aber was Jörg Maurer hier gelungen ist, übertrifft alles. Er knüpft nahtlos an seinen ersten Roman "Föhnlage" an. Ich habe mich köstlich amüsiert und das Buch verschlungen.

Ein nordischer Skispringer erleidet bei seinem Sprung einen Unfall, soweit so gut. Doch dann stellt sich heraus, dass hier ein Komplott geschmiedet wurde, um die nächsten olympischen Spiele an sich zu reißen. Und plötzlich kommen diese urkomischen Gestalten ins Spiel, hervorragend beschrieben in ihren Eigenarten.

 

Ich möchte nicht zuviel verraten - besser ist   L E  S E N. Volle Punkte.

3

Hochsaison gehört zu den Romanen, die sich in das relativ neue Genre des "Spass-Krimis" einsortieren lassen.

Der Autor erschafft seine Krimiwelt mit mehr als nur einem Augenzwinkern. Dabei beginnt die Handlung zunächst wie ein ganz normaler Krimi, das Verbrechen ist durchaus realistisch und dazu noch äußerst brutal. Doch die Reaktionen der beteiligten Charaktere und die Figurenzeichnung machen dem Leser schnell klar: Das ist Satire. Zumindest für mich blieb nur dieser Schluss. Ernst nehmen kann man das drunter und drüber jedenfalls nicht, das unzählige Figuren in einem kleinen Alpenörtchen verursachen, als sich plötzlich ein eiskalter Mörder in die mehr oder weniger verschworene Dorfgemeinschaft mischt.

Die Polizei geht das Problem sehr professionell und ernsthaft an, oder versucht es zumindest. So hat der Roman immer wieder auch ernste und spannende Momente. Wer jedoch einen klassischen Krimi erwartet, der ist hier falsch. Zwar ist die Geschichte, trotz zunehmend ins Unglaubwürdige abdriftender und deutlich überzeichneter Chraraktere, sauber geplottet, doch das reicht nicht für einen spannenden Krimi. Die Handlung verliert sich zusehends in zahlreichen Nebenhandlungen und wird im Mittelteil beinahe nebensächlich.

Das eigentlich gute an dem Roman sind gerade diese Nebensächlichkeiten und die skurrilen Figuren, die viel Raum in der Handlung zugewiesen bekommen, so dass Maurer eine Menge Annekdoten zum Besten geben kann. Diese bringen den Leser das ein oder andere Mal ganz sicher herzhaft zum Lachen und animieren auch zum weiter lesen, da dies alles furchtbar nett und spassig in kleinen Häppchen serviert wird. Man kann sich bei der Lektüre von Hochsaison sicher gut amüsieren, keine Frage. Aber einen guten Krimi macht das noch nicht!

3

Das Buch fällt sofort ins Auge. Die Gestaltung des Covers ist gelungen. Der Wiedererkennungswert ist groß, im Laden wird der Kunde sofort an das erste Buch des Autors erinnert.

Ich habe  ein paar Seiten gebraucht, um mich an die Schreibweise des Autors zu gewöhnen. Der Stil ist nicht schlecht, aber so wirklich mitreißen tut mich das Buch nicht.

Die Charaktere sind gut beschrieben, die Geschichte spannen und lustig zugleich. Wer auf schräge Krimis steht, der sollte hier zugreifen.

2

„Jörg Maurer beschert uns einen wunderbar unernsten, heiter-ironischen Alpenkrimi.“ - diese „Warnung“ der Westdeutschen Allgemeinen auf der Rückseite des Buches hätte ich wohl etwas ernster nehmen sollte. So bin ich in Erwartung eines „ganz normalen“, amüsanten Alpenkrimis an das Buch herangegangen und war dann erst mal sehr überrascht und auch enttäuscht, als es sich als ganz anders herausgestellt hat. Es ist ein äußerst außergewöhnlicher Krimi.

Mich konnte dieses Experiment nicht überzeugen. Zugegeben, die Ideen waren toll, die Gags witzig und die Personen hervorragend skurril, wenn auch manchmal anstrengend übertrieben. Doch obwohl die einzelnen Episoden so amüsant waren, fehlte mir der Blick aufs große Ganze. Zu viele Personen, die mal öfter, mal seltener auftauchen; zu viele Nebenstränge und zu viele (wirklich witzige) „Hintergrundinformationen“ verwirrten mich. Ich fand es sehr mühsam, mir aus dem ganzen Wust an Informationen herauszusuchen, was wirklich für die Krimihandlung wichtig ist. Das Buch ist gut geschrieben und vergnüglich zu lesen, doch konnte ich die einzelnen Puzzleteile lange Zeit überhaupt nicht zuordnen, geschweige denn, zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Das hat mich beim Lesen dann doch frustriert.
Die Krimihandlung war an sich sehr originell und komplex. Leider blieb das Ermittlungsteam mit Kommissar Jennerwein zu sehr im Hintergrund. Zu ihm, der eigentlichen Hauptperson, konnte ich keinen wirklichen Bezug aufbauen. Außerdem störte mich, dass viele Ergebnisse zu abrupt und zu unlogisch „herausgefunden“ wurden, so dass ich diese nicht nachvollziehen konnte.
Spannung kam bei mir lange Zeit überhaupt nicht auf. Erst im Finale, als sich die Handlungsstränge verdichteten und die vielen Einzelteile (endlich) ein Gesamtbild ergaben, wurde es interessant. Zum Glück gabs dann einen schlüssigen Schluss, der mich wieder etwas mit dem Buch versöhnt hat.
Fazit: Äußerst ungewöhnliches Buch, das mich aber nicht überzeugen konnte. Zwar witzig, aber zu unstrukturiert mit zu vielen Nebenschauplätzen. Dank des überzeugenden Schlusses dann doch noch 2 Sterne.
3

Beim Neujahrsspringen in Garmisch stürzt ein norwegische Skispringer ab und zieht sich unter den Augen der VIPs tödliche Verletzungen zu. War es ein Unfall? Kommissar Jennerwein geht erst einmal davon aus, da keine Anzeichen für ein Attentat auszumachen sind. Ein verhängnisvoller Irrtum. Diverse Bekennerbriefe, mysteriöse "Unfälle'" und weitere Tote bringen Jennerwein schließlich dazu, die Geschehnisse neu aufzurollen und die Morde aufzuklären. Viele Hinweise, aber auch entsprechend viele Irreführungen geben der Handlung die entsprechende Würze.

"Hochsaison"  war mein erster Krimi von Jörg Maurer. Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen, zumal ich vor kurzem selbst in Garmisch war, so konnte ich mir alles richtig gut vorstellen. "Hochsaison" ist sicherlich ein Krimi der "anderen Art", ein richtiger Alpenkrimi. Leider hält das Buch nicht ganz das, was die LP verspricht. Natürlich finden sich im Roman Passagen, die durchaus von Witz und Ironie geprägt sind, aber weite Teile der Handlung wiederum nicht. An manchen Stellen hat man das Gefühl, dass die Handlung etwas ins Irreale abdriftet, manche Passagen sorgen sogar für Verwirrung, aber vielleicht ist das sogar im Sinne von Jörg Maurer. Das Buchcover  und der Aufbau der Kapitel fand ich wirklich nett und ansprechend.

3

Für mich war es der erste Krimi von Jörg Maurer, den Vorgänger "Föhnlage" habe ich nicht gelesen.

Ich musste mich an den Erzählstil von Jörg Maurer schon erstmal gewöhnen. Am Anfang hatte ich damit echt Schwierigkeiten, denn ich fand ihn oftmals sehr gewollt witzig. Aber mit der Zeit konnte ich mich damit anfreunden. Auch mit der Story selber hatte ich ziemliche Startschwierigkeiten. Ich musste mich erstmal durch die verschiedenen Charaktere arbeiten. Da gibt es das Team um Komissar Jennerwein, die Einwohner des kleinen Skiorts und eine Anfangs nicht unbedingt durchschaubare Anzahl von Tätern. Da ich aber generell Probleme mit Namen habe, könnte dies aber auch nur ein persönliches Problem sein.

Für mich braucht Jörg Maurer allerdings etwas zu lange um die Geschichte in Fahrt zu bringen. Es wird sehr lange überlegt und diskutiert bevor etwas Action in die Handlung kommt. Sehr schade, denn dann wurde der Krimi richtig gut und ich konnte ihn kaum noch aus der Hand legen.

Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat waren die Bekennerbriefe des Täters. Ich bin nicht hinter sein Geheimnis gekommen und das finde ich wichtig. Denn es gibt nichts langweiligeres als wenn einem schon in der ersten Hälfte des Buches klar wird um wen es sich handelt.

Ein großer Kritikpunkt für mich ist allerdings Kommissar Jennerwein, denn ich finde ihn viel zu farblos. Es wird immer wieder erwähnt, wie schlau und brandgefährlich Jennerwein als Ermittler ist, aber wirklich viel kommt davon nicht rüber. Er wirkt eher wie eine unwichtige Nebenrolle in diesem Buch. Mit seiner Krankheit soll er für den Leser wahrscheinlich interessanter und einzigartiger wirken, aber auch das funktioniert meiner Meinung nach nicht. Anstatt einem charmanten, nicht ganz ernst zu nehmenden Topermittler, präsentiert uns Maurer einen ideen- und charakterlosen Kommissar.

Wie man gemerkt hat, besteht dieser Krimi für mich aus einigen Höhen und Tiefen. Die Grundidee ist super, aber Jörg Maurer hätte noch wesentlich mehr daraus machen können. Für Fans von Alpenkrimis zu empfehlen, ansonsten aber kein Muss.

4

"Hochsaison" von Jörg Maurer ist, wie der Untertitel besagt, nicht nur ein Alpenkrimi, der Autor kann auch keineswegs seinen Hauptberuf (oder seine Hauptberufung?) Kaberettist verleugnen. Er besitzt nicht nur eine "Mordsfantasie", sondern auch einen mörderischen Hang, so ziemlich alles auf die humoristische oder ironische Spitze zu treiben. Ein Krimi ist eigentlich eher eine tragische, dramatische, traurige und erschreckende Angelegenheit, doch bei "Hochsaison" kommt man von der ersten bis zur letzten Seite aus dem Schmunzeln oder sogar Grinsen nicht heraus. Obwohl er den Plot seines Krimis überzogen und überspitzt hat, achtet Herr Maurer jedoch sehr genau auf eine gewisse, doch auch meist nachvollziehbare Logik seiner Verbrechen. Witzig finde ich darüberhinaus, die einigen Kapiteln vorangestellten exakten Erklärungen von , für den Krimi notwendigen Fachbegriffen, wie z.B. Saison.

Was mit einem Anschlag auf einen dänischen Skipringer beim Absprung von der Sprungschanze in Garmisch Partenkirchen beginnt, endet zu guter Letzt mit der mehr oder weniger eigenwilligen Lösung des Falles durch den mehr oder weniger eigenwilligen Kommissar Jennerwein. Weiter so Herr Maurer!

2

Auf "Hochsaison" hatte ich voll Vorfreude gewartet, sogar überlegt, ob ich mir den ersten Band "Föhnlage" vorher kaufen und lesen sollte.
Dann traf das Buch unterwartet schnell ein, ich hatte gerade ein anderes beendet und so kurz entschlossen einfach angefangen.
Vorab kurz zusammengefasst: ich bin enttäuscht. Eigentlich eine recht schnelle Leserin, habe ich mich nach den ersten Seiten förmlich darum "gedrückt", das Buch weiter zu lesen. Mir fehlte einfach die Lust dazu, das Buch in die Hand zu nehmen, was sehr selten vorkommt. Sogar andere Bücher dazwischengeschoben habe ich.
Das merkt man nicht zuletzt auch daran, dass ich das Buch mittlerweile schon vor einer ganzen Zeit gelesen habe, aber erst jetzt die Rezension schreibe, und viele Details der Handlung längst vergessen sind.
Bekannte Prominenten-Namen und Orte werden mit "typisch" ge-/überzeichneten Einheimischen zu einer Handlung verschmolzen, die ich mehr als konstruiert finde, die allerdings wohl den Anspruch erhebt, satirisch zu sein (?). Vielleicht liegt mir diese Art Humor einfach nicht - nach einigen Seiten wird er fade.
Der Ansatz des "Krimis", den man auch in der Leseprobe durchscheinen sah, hat mir gefallen, die Ausführung jedoch ist in meinen Augen nicht sehr gelungen. Zu gewollt, zu überzeichnet, einfach "zu viel". Vielleicht eignet sich auch ganz einfach das Genre nicht für eine Satire dieser Art.

Ich habe lange überlegt, ob ich einen oder zwei Sterne vergebe, aber für den flüssigen Schreibstil, die Idee und dafür, dass der Autor vielleicht einfach nur nicht meinen Geschmack getroffen hat, vergebe ich eigentlich 1,5 Sterne - die ich auf zwei aufrunde.

2

Beim Neujahrsspringen verunglückt der dänische Skispringer Sorensen. Zunächst gehen Hauptkommissar Jennerwein und sein Team von einem tragischen Unfall aus, doch dann erhalten die Ermittler Bekennerbriefe...

Als ich vor einigen Wochen die Leseprobe gelesen hatte, versprach ich mir - ähnlich wie bei "Föhnlage" Spannung und humoristische Züge. Allerdings lag die Lösung des Falls bald offensichtlich vor den Augen des Lesers. Trotzdem gelingt es Jörg Maurer doch noch gegen Ende actionreiche Szenen einzuflechten. Es gibt Messerstiche und Verfolgungsjagden und die fast James-Bond-artige Rettung in letzter Sekunde. Ansonsten plätschert der Krimi so vor sich.

Auch der Humor wirkt zum Teil etwas aufgesetzt. Witzige Bemerkungen scheinen oft bewusst vom Autor platziert worden zu sein, will heißen für mich wirkten sie nicht immer "natürlich".

Vielleicht möchte Jörg Maurer ein Pendant zu Kluftinger erschaffen, so scheint es mir, aber da hat er noch eine recht große Wegstrecke vor sich.

3




Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer – und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr…

 

Hochsaison,

mir hat das Buch nicht 100% zugesagt. Die Handlungen waren mir teilweise etwas zu suspekt.

Aber dennoch hat Jörg Maurer hat einen intelligenten und gut verständlichen Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich leicht lesen und ist eben mal eine andere Version eines Krimis, humorvoll und spannend zu gleich.

Aber es ist nicht die Spannung die man bei einem Krimi erwartet!

Intelligenz, behaupten die Intelligenten, ist die Fähigkeit, sich der Situation anzupassen. Wenn du ein Buch verkehrt in die Hand genommen hast, lerne, es verkehrt zu lesen. Wieslaw Brudzinski

5

Inhalt: Ein Skispringer stürzt ab. Kommissar Jennerwein erhält Bekennerschreiben. Wer stört die alpenländische Idylle?

Meine Meinung: Was für eine witzige, kurzweilige Unterhaltung. Selten so gelacht. Der Humor ist bissig und trifft immer ins Schwarze. Besonders gut haben mir die unterschiedlichen Brötchenvariationen gefallen. Die Sprache ist sehr gut verständlich und Jörg Maurer schafft es selbst aus den eigentlich einfachsten Handlungsabläufen eine unterhaltsame Handlung aufzubauen. Ich habe leider ziemlich schnell herausgefunden wer der Täter ist, aber das hat dem Unterhaltungswert nicht geschadet.

Sehr gut hat mir auch die am Rand abgebildete Kuh gefallen. Daraus hätte man noch ein Daumenkino machen können, das wäre bestimmt gut angekommen.

Man vergleicht natürlich automatisch die sehr erfolgreichen Kluftinger-Krimis mit denen von Jörg Maurer und meiner meinung nach muss sich Jörg Maurer vor der Konkurrenz nicht vestecken. Sein Humor ist meiner Meinung nach schärfer und feinsinniger und weniger klamaukig.

Hochsaison hat mir so gut gefallen, dass ich mir Föhnlage auch gleich gekauft habe.

Fazit: ein toller Krimi mit sehr feinsinnigem Humor.

 

4

Kurzbeschreibung:

Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer - und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr…

 

 

Witzig-spritzig ist Jörg Maurers zweiter Alpenkrimi. Und er ist genauso, wie man sich einen Krimi NICHT vorstellt!

 

Kommissar Jennerwein ist unauffällig wie Hugh Grant und hat seine Macken und auch einige Probleme.

Als in der Hochsaison ein Skispringer schwer stürzt, denkt auch er eher an einen Unfall. Erst durch einen verrückten Einwohner des Dorfes, wird er auf die Fährte geschickt.

 

Die Handlung ist skurril und voller Sprachwitz, mit Ironie und Sarkasmus bis oben hin gefüllt. Die Figuren sind total schräg aber trotzdem liebenswürdig. Und trotz Allem ist es ein ernstzunehmendes Buch. Originell konstruiert und in mehreren Handlungssträngen erzählt, wird die Handlung komplex und tiefgründig. Spannend und flüssig, lässt sich die Geschichte schnell lesen und die mit viel Raffinesse gelegten falschen Spuren verfolgen.

 

Und auch das Cover passt wie die Faust aufs Auge zu Jörg Maurer, der Erzählweise und auch der Geschichte. Die freundliche Kuh eröffnet die knackig kurzen Kapitel, sodass man kaum aufhören kann.

http://kielfeder.funpic.de

4

ich kann mich da meinen Vorredner nur anschließen: absolut köstlich :)

Der Wortwitz ist intelligent, die Wirrungen herrlich abstrus und die Lösung dann um so verblüffender.

Allerdings kann ich auch verstehen, wenn diese Art von Buch nicht für jeden etwas ist... Ich kann aber nur empfehlen: LESEN.

4




Klappentext: "Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer – und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr ..."

 

Der dänische Skispringer an sich ist schon eine wundervolle Idee, dazu kommen weitere skurrile Personen, die sich im zweiten Alpenkrimi von Jörg Maurer tummeln. Insbesondere die Stars und Sternchen kommen nicht gerade gut weg, wie sie sich dort in der VIP-Lounge tummeln, Lachskanapees verzehren und Nichtigkeiten schwatzen. Ob Jacques Rogge wirklich eine – nachzuvollziehende – Vorliebe für Thüringer Bratwürste hat?!

Interessant auch die Personengestaltung des Ermittlerteams um Jennerwein. Und auch andere Personen kennt man aus dem Erstling "Föhnlage", den ich insgesamt noch etwas spritziger und skurriler fand.



Außerdem waren einige Schlenker und Abschweifungen für die Story nicht notwendig.

 

 

4

Ich bin zwar leider nicht unter den ausgewählten Vorblesern gewesen, habe mir aber inzwischen so das Buch zu gemüte geführt.

Die Story um Jennerwein trifft voll meinen Gechmack! Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend, teilweise auch komisch gestaltet; immer wieder kommt es zu überraschenden Situationen und gerade die teilweise verworrenen Verhältnisse machen das Buch so lesenswert!

Der Einstieg mit dem Skispringer ist gleich spannend, die Charaktere des Buches überzeugend dargestellt und größtenteils sehr menschlich und sympathisch dargestellt. Der Zitherspieler ist neben Jennerwein mein absoluter Lieblingscharakter! Ich war erst vor ein paar Monaten auf einem AC/DC Konzert und würde mir das Stück auch gern mal auf der Zither anhören!

Ich werde mmir auf jeden Fall auch noch den ersten Band um Jennerwein besorgen!

5

"Hochsaison" ist ein überaus vergnüglicher Krimi. Ich habe mich köstlich amüsiert. Jörg Maurer schreibt ironisch und fröhlich. Er achtet auf Kleinigkeiten, und genau das ist es, was den Spaß an diesem Buch ausmacht. Allein die verschiedenen Semmeln in der Bäckerei, immer passend zur Situation, einfach köstlich. Oder die Idee, die olympischen Winterspiele ausgerechnet nach Dubai zu holen. Oder die Tatsache, dass mehrere Attentate verübt werden und das Opfer gar nichts davon mitkriegt. Oder diese abgedrehte Eventagentur mit ihren noch abgedrehteren Angeboten. Oder, oder, oder ... . Ich könnte diese Liste noch ewig weiter führen. Der eigentliche Krimi ist dabei völlig unerhebllich, das Buch muss auch nicht spannend sein, es macht einfach nur Spaß.
Mein Fazit: unbedingt lesen und lachen!!   

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Jörg Maurer setzt mit seinem neuen Alpenkrimi "Hochsaison" seine Erfolgsgeschichte um Komissar Jennerwein, der die Leser bereits im ersten Krimi "Föhnlage" gefesselt hat, fort.

Den spannungsgeladenen Beginn des Krimis bildet ein witzig-ironisch verfasstes Bekennerschreiben eines Unbekannten, der sich zu einer noch unvollzogenen, ja sogar noch ungeplanten Tat bekennt. Einzig seine Absicht, eine Straftat zu begehen, offenbart er dem Komissar.

Beim Neujahrsspringen im aufstrebenden Alpenkurort, der sich für die olympischen Spiele bewirbt, stürzt einer der Finalisten schwer. Noch sind die Hintergründe völlig unklar -  handelt es sich um einen bedauernswerten Unfall oder um einen Sabotageakt?

Parallel dazu ereignen sich in der VIP-Lounge mysteriöse Geschehnisse: der Bodyguard eines reichen Arabers sieht seinen Schützling durch eine fremde Person mit einer Pistole bedroht, schießt auf den Gegner - und dieser verschwindet daraufhin spurlos im Gedränge. Keinerlei Spuren des Schusses sind nachvollziehbar, kein Blut, keine Patronenhülse. Bestehen Zusammenhänge mit dem lebensgefährlichen Sturz des Skispringers?

Viel Arbeit für Komissar Jennerwein, eine sehr verworrene Kriminalgeschichte und übermäßig viele Personen. Trotz des sehr guten Ansatzes bleibt die Geschichte eher seicht, die Figuren nur schwach ausgearbeitet. Etwas zu überladen, ansonsten: witzige Urlaubs-Krimilektüre!

5

Über dieses Buch kann man eigentlich gar nicht viel sagen, ohne zu viel von der Handlung zu verraten. Alle Schicksale sind irgendwie miteinander verwoben und alle haben sie ihre Eigenheiten, oftmals ganz urbayrischer Art – seien es die kriminellen Asiaten, die unbedingt die Olympischen Spiele in ihrem Land haben wollen. Oder Al-Hasid, der besessen ist von dem Plan, eine Skisprungschanze in der Wüste Dubais zu errichten. Oder die heldenhafte Ilse Schmitz, die von einem Unglück ins nächste rast – übrigens eine meiner Lieblingsfiguren im Buch. Neben Gisela. Leider bleiben manche Figuren ein wenig flach, aber bei der Vielzahl der Handelnden war das fast zu erwarten.

Der Krimi, der sich hinter all diesem Geflecht versteckt, scheint zu Anfang viel zu einfach zu sein, viel zu offensichtlich scheinen die Beteiligten schon vom Autor verraten zu werden. Aber die Wahrheit liegt, glücklicherweise, ganz woanders und die Person, nach der alle suchen ist dann doch wieder jemand, den niemand erwartet hat.

Auch optisch macht das Buch einiges her. Schon das Cover ist hübsch anzusehen; Autor, Kuh und Almwiese auf der Innenseite tun ein übriges – und die Kühe am Anfang eines jeden Kapitels fügen eine ordentliche Prise Charme hinzu, die es auch wieder wett macht, dass man manchmal so gar nichts versteht, wenn man nicht selbst aus der beschriebenen Gegend stammt. Der Stil ist locker und liest sich rasch, die Kapitel sind erfreulich kurz und durch Verhörprotokolle, Bekennerschreiben & Co. so aufgelockert, dass man sich oft dabei ertappt „nur noch ein Kapitelchen“ lesen zu wollen, weil einen die Handlung nicht mehr loslässt.

Ein absolutes Highlight ist übrigens auch die geschäftstüchtige Bäckerei, in der es alles gibt – nur keine normalen Semmeln.

Alles in allem ein großer Lesespaß und die hohen Erwartungen, die durch das große Lob für den ersten Band des Autors („Föhnlage“) geschaffen wurden, sind nicht enttäuscht worden.

 

Leider konnte ich mit dem Buch nicht viel anfangen. Durch die vielen guten Kritiken war ich neugierig und außerdem habe ich in meiner Kindheit zahlreiche Ferien in Garmisch verbracht, ich mag Skispringen, ich mag Krimis...

Aber dann......

Also ich habe kein einziges Mal lachen müssen und der Schreibstil ist wohl etwas zu modern für mich, so dass ich große Mühe hatte bis zum Ende durchzuhalten...

5

Beim Neujahrsspringen stürzt der Skispringer Åge Sørensen schwer. Und das ausgerechnet, als Olympia-Funktionäre zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein muss jedoch nicht nur dieses Verbrechen aufklären, nein, eine ganze Reihe von Zwischenfällen erschüttert die kleine Stadt...

Das Buch beginnt mit einem Brief vom zukünftigen Täter an den Kommissar, wo er schreibt, dass er eine Tat begehen werde, er wisse aber noch nicht welche, und wobei er sich scheinbar immer wieder über den Kommissar lustig macht.

Dann ist ein Sprung zum Neujahrsspringen in Österreich. Zuerst wird vom dänischen Schispringer Åge Sørensen berichtet, der es das erste Mal ins Finale geschafft hat. Dann aber schockiert sein schrecklicher Sturz die Zuschauer.
Dazwischen werden einige, teils etwas skurille, Geschehnisse der Geschichte des Schispringens erzählt, was das Ganze etwas auflockert. Unterbrochen wird die Geschichte immer wieder von zahlreichen weiteren Briefen vom Täter an den Kommissar.
Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Personen erzählt, was das Buch meiner Meinung nach sehr vielfältig macht.

Das Buch wird sehr spannend erzählt und auch die Lachmuskeln werden gut trainiert! =))

Ich kann dieses Buch wirklich mit guten Gewissen an alle Leseratten weiter empfehlen!

 ~~~ Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele (Cicero) ~~~

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