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Beim Skispringen in einem alpenländischen Kurort, stürzt dein dänischer Skispringer plötzlich ab. War es ein Unfall oder ein Mordanschlag? Kommissar Jennerwein wird zum Einsatz gerufen und plötzlich sieht er sich nicht nur einem abgestürzten Skispringer, sondern auch noch einem Schreiber von Bennerbriefen gegenüber, der sich, wie es zunächst scheint, nur wichtig machen will, doch da haben Kommissar Jennerwein und sein Team ihn unterschätzt. Und auch die beiden Chaoyanger, die sich eigentlich nur für eine Woche in der Pension Alpenrose erholen wollten, halten sich dort hartnäckig. Auf den ersten Blick unscheinbar, treiben jedoch auch sie ihr Unwesen und bringen den Kommissar ganz schön ins Schwitzen...
Die Idee zu diesem Krimi hatte der Autor, wie er selbst sagt, schon als Kind beim Skispringen in Garmisch-Partenkirchen. Aus Langeweile überlegte er sich, wie es wohl wäre, die Skispringer zu beschießen. Als er diese Idee in einem Schulaufsatz umsetzte, rief man den Schulpsychologen. Doch die Idee, daraus einen Krimi zu machen, behielt er seit je her im Kopf und hat sie nun endlich umgesetzt.
Dies war mein erster Alpenkrimi und ich bin so begeistert, dass ich mir direkt den ersten nachbestellt habe. Da die Bücher in sich abgeschlossen sind, ist es kein Problem, sie einzeln zu lesen.
Da auf verschiedenen Ebenen, teils aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird, muss man am Anfang zuerst ein wenig sortieren, man kommt aber schnell rein und merkt, dass dieses erzählerische Hilfsmittel, mit kurzen Kapiteln, die Spannung in die Höhe treibt. Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen, konnte es kaum aus der Hand legen. Und selbst bis zum Schluss, kann man zwar einen kleinen Verdacht hegen, wer der Briefeschreiber ist, weiß es aber nie genau.
Natürlich zieht man einen Vergleich zu Kluftinger Krimis, die jedoch von der Sympathie und EIgenheit des Kommissares bzw. der Hauptfiguren leben. Dieser Krimi lebt vor allem durch die Nebenfiguren und kleine, überall in die Geschichte eingebaute Details. Gibt es z. B. die Pensionsbetreiberin Margarethe, die ständig Groschenromane liest, oder den Zither Beppi, der auf der Zither Highway to hell spielt und ständig mit VIP`s verkehrt oder Frau Ilse Schmitz, die um auf der Karriereleiter, ständig an Incentive Events teilnehmen muss und nicht zu vergessen Pierre Brice...
Alles in allem ein spannender, größtenteils unblutiger, obwohl es Tote gibt, gut durchdachter, manchmal auch etwas unrealisticher, Krimi mit Charme.
Ja, das ist er nun, mein erster stolzer Gewinn und mein erster Alpenkrimi. Leider hielt die Freude nicht lange an und den ersten guten Eindruck aus der Leseprobe muss ich revidieren.
Es fällt schwer, dieses Buch inhaltlich zusammenzufassen, da geht zu viel durcheinander, es gibt zu viele Handlungsstränge, die nebeneinander herlaufen und am Ende nur recht holprig zusammenfinden.
Es beginnt mit einem Attentat auf den dänischen Skispringer Age Sorensen, das nicht aufgeklärt werden kann. Drei Monate nach dieser Tat erreicht die Polizei ein anonymes Bekennerschreiben, in dem der Täter noch weitere Vergehen ankündigt. Kommissar Jennerwein und seine Leute machen sich nun auf die Suche nach diesem Mann, nebenbei wuseln aber noch zwei undurchsichtige Asiaten durch die Alpenwelt, samt Problemlöser der Mafia, der ihnen mehr oder weniger hilfreich zur Seite steht. Ebenfalls Teil des Alpenpanoramas sind Führungskräfte, die in den unsinnigsten Kostümierungen Teil eines Management-Events sind und nicht zu vergessen die gesammelte Prominenz, die rund um den Kurort natürlich auch nicht fehlen darf.
Klingt wirr? So habe ich mich während der Lektüre auch gefühlt. Mir war klar, dass mich mit "Hochsaison" ein untypischer, weil eher humoriger Krimi erwartet, aber insgesamt empfand ich das Ganze dann doch als zu klamaukig und zu überzogen. An einigen Stellen gab es für mich auch logische Lücken, doch damit würde ich dem jetzt noch optimistisch und lesewillig gestimmten Leser zu viel verraten. Das alles hätte man noch verzeihen können, wenn die Spannung einen abgelenkt hätte, nur leider war mir schon sehr früh klar, wer der Schreiber dieser ominösen Bekennerbriefe ist.
Doch ich will nicht nur klagen, es gab auch schöne Passagen, denn Jörg Maurer besitzt einen wunderbaren Sprachwitz, in dessen Genuss man während der Lektüre wirklich oft kommen durfte.
Vorweg: Dies ist der zweite Alpenkrimi mit Kommissar Hubertus Jennerwein. Er ist in sich abgeschlossen. Man muss den ersten also nicht gelesen haben, um dem Geschehen folgen zu können.
Die Handlung ist in einem Kurort im Werdenfelser Land (Garmisch-Partenkirchen) angesiedelt. Es beginnt mit dem Neujahrs-Skispringen. Winter ist dort logischerweise Hochsaison. Grob gesagt, teilt sich das Buch in zwei Handlungsstränge. Einmal schreibt ein Unbekannter schon im Voraus Bekennerbriefe an Kommissar Jennerwein. Die Täter des anderen Stranges kennt der Leser, der Kommissar jedoch nicht. Es werden mehrere mehr oder weniger schwere Verbrechen verübt. Die Polizei geht zunächst von einem Serientäter aus, der all diese Taten verübt hat und den sie den „Marder“ nennt. Witzig ist es, wie den Ermittlern kleine Fehler und Nachlässigkeiten unterlaufen, obwohl sie auf der richtigen Fährte sind, durch die Fehler aber in die Irre geleitet werden.
Anfangs verwirrten mich die vielen Personen und Schauplätze etwas, doch später fand ich den roten Faden in der Handlung. Von da an war es ein sehr schönes Lesevergnügen. Jörg Maurer hat hier einen heiteren Krimi geschaffen, der angefüllt ist mit Klischees aller Art und deshalb sehr humorvoll wirkt. Die bayerischen Ausdrücke bzw. Dialoge gefielen mir recht gut, das passte einfach. Es wurden immer wieder neue Verdächtige präsentiert, wobei ich den echten Marder dann schon relativ früh im Verdacht hatte. Aber da waren ja noch weitere Täter, die verfolgt werden wollten. So hielt sich die Spannung dann doch bis zum Schluss. Konsequent hat Maurer das Buch beendet, indem er alle angefangenen Sachverhalte zu einem schlüssigen Endpunkt geführt hat.
Sehr gut gefällt mir auch das Cover mit der Kuh, die aus dem Fenster schaut inmitten der für das Werdenfelser Land typischen Lüftlmalerei.
Mein Fazit: ein solider regionaler Krimi mit viel Humor
Ich finde diesen Krimi einfach super er hat Witz Spannung und ist sehr unterhaltsam konnte ihn gar nicht mehr aus den Fingern legen.
Er ist kein Thriller das ist klar das Gänsehautgefühl fehlt aber das soll es ja auch gar nicht sein.
Ich finde es hat alles was ein guter Krimi braucht.Zwei "parralel" laufende Fälle einen "Marder" über den man selber sehr viel nachdenken kann und doch nicht wirklich drauf kommt da man immer wieder in eine andere Richtung gelenkt wird.
Mein Fazit:Unbedingt lesen
Ich weiß nicht genau, was ich über diesen "Alpenkrimi" von Jörg Maurer schreiben soll.
Tja, ein nicht bestehendes "Bekennerschreiben" eines zukünftig potenziellen Täters, immer der Polizei ein Stück vorraus. Ein Skispringer, der plötzlich abstürzt, Olympia - Funktionäre, die Standorte für Olympia-Austragungsorte besichtigen und auswählen, aber sonst.....
Den "Alpenkrimi" von Jörg Maurer - Hochsaison, hab ich mir ganz anders vorgestellt. Spannender, Interessanter, nicht dem mehr ins nicht so ganz ernst zu nehmende Metier reingefallene zu sein.
Die Wortgeplänke zwischen Kommisar Jennerwein und seiner Kollegin aus Gelsenkirchen, oder das Wortgeplänkel mit dem Meteorologen über den Schnee, der evtl. nach Dubei kommt oder den man dorthin bringen müsste, war nicht sehr unterhaltsam.
Im Prinzip sehr gut angefangen aber dann, gähnende Langeweile.
Ich bin nicht der Leser leichter Kriminal-Lektüre, für mich muss spannenderes her. So eine Lektüre, die man richtig als Krimi oder Thriller verschlingen kann.
Das Cover selbst ist sehr gut gemach und obwohl auf dem Buch steht "Unbedingt lesen", ich werde diesen "Alpenkrimi" nicht weiterempfehlen können.
Schade, ich hatte mehr erwartet.
So funktioniert's: