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Nachdem Matthew Sobol, Genie und Gründer einer Computerspielfirma, stirb, geschehen in seiner Firma seltsame Morde, die scheinbar durch Technologie ausgelöst wurden. Der zuständige Detective Sebeck ist zunächst nicht überzeugt davon, dass diese Morde tatsächlich von dem Toten Sobol vorbereitet und durch ein Computerprogramm ausgeführt wurden, doch als er den Programmierer Ross kennenlernt, beginnt er langsam zu verstehen, zu was Computerprogramme heutzutage in der Lage sind und letztendlich muss er das sogar am eigenen Leib erfahren...
Die Story finde ich sehr interessant gemacht, da man am Anfang selbst hin und her überlegt, ob so etwas wohl möglich ist oder ob doch ein noch lebender Mensch dahintersteckt und den toten Sobol nur als Vorwand benutzt. Was mich allerdings sehr gestört hat ist die Tatsache, dass viel Fachwissen vorausgesetzt wurde. Teilweise habe ich überhaupt nicht verstanden, was genau erklärt wurde. Außerdem waren sehr viele englisch-eingedeutschte Worte in der Übersetzung, die meiner Meinung nach auch ganz einfach durch ein deutsches Wort hätten ersetzt weden können, ohne dass das Verständnis darunter leiden würde (zum Beispiel: gehighlightet - hervorgehoben).
Letztendlich ist das zwar schade, ändert aber nichts an der Spannung des Buches. Ich konnte es fast nicht aus der Hand legen und würde es daher auf jeden Fall weiterempfehlen!
Sobol, Chef einer riesigen Computerfirma, stirbt an einem Gehirntumor. Doch er hat vorgesorgt. Denn als in den Nachrichten von seinem Tod berichtet wird, werden Vorgänge in Gang gesetzt, die niemand mehr aufhalten kann und die das Leben vieler Menschen grausam beendet oder für immer verändert.
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... dann beherrscht die Technologie Dich und Du kannst ihr nicht entkommen. Daniel Suarez hat einen spannenden Pageturner geschrieben, der (wie sollte es anders sein) auf eine Fortsetzung hofft. Die geniale Story lässt sich sicher mühelos in weitere Nachfolger packen, auch wenn die (halb) reale Virtualität dem Leser Gänsehaut beschert. Aber dies ist es wert!
Der Autor Daniel Suarez entwirft in seinem Buch "Daemon" ein dürsteres (Zukunfts-)Szenario:
Durch seinen Tod setzt Matthew Sobol, Milliardär und Inhaber der Computerspielfirma CyberStorm Entertainment, zunächst völlig unbemerkt verschiedene Online-Prozesse in Gang. Schnell jedoch zeigt sich, dass dies nur die Vorboten eines teuflischen Planes sind, denn mit der Zeit breiten sich im Internet zahlreiche dieser Programme (genannt "DAEMON") aus. Und in einer Welt, in der jeder mit jedem über das Internet vernetzt ist, besitzt dieser DAEMON bald Macht über die gesamte menschliche Zivilisation und gebietet nicht nur über wirtschaftliche und politische Entscheidungen, sondern auch über Leben und Tod eines jeden Menschen...
Gleich vorneweg: Ein wenig Ahnung von Computern und Online-Games sollte man als Leser schon haben um dieses Buch flüssig lesen zu können. Doch selbst für Laien wie mich war es eine überraschend neue Leseerfahrung. Störend sind zwar teilweise die technischen Fachbegriffe aus der Internet- und Computerwelt, sowie die häufig wechselnden Erzählperspektiven und Schauplätze, doch die realistische Darstellungsweise und die meist atemlose Spannung können dies wieder wett machen. Suarez zieht den Leser immer wieder mit unerwarteten Wendungen in seinen Bann, denn immer dann, wenn man glaubt, dass alles überstanden ist, packt der Autor ein neue Überraschung aus.
Die Handlung ist in sich schlüssig und wirkt deshalb sehr realistisch, auch wenn ich selbst nicht für die tatsächliche Richtigkeit der dargestellten Sachverhalte garantieren möchte. Der Star des Buches ist nicht etwa eine bestimmte Person, sondern die erschreckende und gleichzeitig äußerst originelle Idee die hinter dem gesamten Buch steht. Die zunächst an den Haaren herbeigezogen wirkende Handlung ist in einen Spannungsbogen eingearbeitet und das Buch gewinnt mit jeder Seite mehr an Fahrt. Leider wird die Geschichte gegen Ende hin etwas zu verrückt und man fragt sich unweigerlich, was da im zweiten Band, der 2011 erscheinen soll, überhaupt noch geschehen kann.
Insgesamt eine spannende, erschreckende und sehr originelle Story, der an der einen oder anderen Stelle etwas weniger Fachausdrücke gut getan hätten. Für alle Computerinteressierten und Thrillerfans aber jederzeit zu empfehlen!
Direkt nach Matthew Sobols Tod, dem Kopf von CyberStorm Entertainment, verbreitet sich ein eigens von ihm entwickelter daemon über die gesamte vernetzte Welt - unaufhaltsam und tödlich. Keiner kann sich ihm entziehen - es erpresst, rekrutiert, manipuliert und tötet. Schon bald müssen die eingeschalteten Behörden und der mit dem Mordfall zweier Cyberstorm-Leute beauftragte Ermittler Sebeck einsehen, mit welch teuflicher Brutalität Sobols Vermächtnis angreift. Als Sebeck den Fall an die Behörde abgeben muss, wird der Jäger zum Gejagten ...
Dank der sich durch das Buch ziehenden Spannung ließ sich Suarez Erstlingswerk für mich zügig lesen. Die Fachbegriffe stellten kleine Stolpersteine dar, die aber keinen so großen Wert in meiner Bewertung ausmachen. Immerhin geht es hier um einen Cyber-Thriller, der ohne solch Termini vermutlich einfach nicht glaubwürdig auskommt und in Anbetracht der früheren Anstellung u.a. als Softwareentwickler des Autors erscheint der Einsatz beinah logisch. Auch über die Tatsache, dass einige Szenen/Handlungen "too much" waren, kann ich gut und gerne hinwegsehen. Nicht aber über den plötzlichen Schluß. Selbst die Aussicht auf einen Folgeroman hat die Enttäuschung nicht geschmälert ... dennoch hat mich daemon gefesselt und schokiert und ist in jedem Fall lesenswert!
Daniel Suarez hat mit "Daemon" einen unglaublich rasanten, spannenden Thriller abgeliefert, der die Bezeichnung Thriller auch verdient.
Durch verschiedene Handlungsstränke versetzt uns der Autor in die Lage, die Vorgehensweise des Daemons sowie der Ermittlungsbeamten zu verfolgen. Detectiv Pete Sebek ermittelt in zwei Todesfällen. Beide Opfer arbeiteten für CyberStorm, und beide wurden auf ungewöhnlich brutale Art ermordet. Die Leitung der Ermittlungen muss Sebek an das FBI abgeben. Doch nachdem er eine E-Mail vom bereits verstorbenen CyberStorm-Chef erhalten hat, in der dieser sich zu den Taten bekennt und weitere prophezeit, ist er wieder mit im Rennen. Der Daemon ist nur ein Computerprogramm, lebt, fühlt und denkt nicht. Trotzdem ist er den Spezialisten immer einen Schritt voraus. Wer sich ihm widersetzt, wird vernichtet. Wie der Daemon seine Mitarbeiter rekrutiert, wird uns auf der anderen Seite beschrieben. Die Lebensumstände und Charaktere der Kandidaten sind genau recherchiert, und jeder von ihnen wird seine Lage durch die Zusammenarbeit mit dem Daemon drastisch verbessern. Wer sich gegen eine Mitwirkung entscheidet, stirbt.
Kenntnisse über Computer und deren Spiele sind beim Lesen dieses Romans von Vorteil. Wenn sie nicht oder nur geringfügig - wie bei mir - vorhanden sind, erscheinen einige Passagen langweilig und hinterlassen ein großes Fragezeichen im Kopf. Darum hätte ich mir einige Ausführungen kürzer gewünscht. Aber dies ist ein Thriller über und für die Cyberwelt, also nahm ich die vielen unverständlichen Vokabeln in Kauf. Die Aktion jedoch ist unglaublich und teilweise ziemlich brutal. Suarez schont niemanden - weder die Protagonisten noch den Leser. Vorhersebar ist in diesem Roman nichts. Wenn man glaubt, den Daemon gepackt zu haben, hat er einen bereits enttarnt und seine Reaktion ist unbarmherzig. Er ist nicht zu fassen und schon gar nicht zu besiegen. Suarez zeichnet eine ausweglose Situation. Auch wenn die Szenerie zum Teil überzogen unrealistisch wirkt, kann man nicht umhin sich zu fragen: "Was wäre, wenn...? Was wäre, wenn ein Computerprogramm die Herrschaft übernimmt, ein Ereignis das nächst schlimmere auslöst - unaufhaltsam, unserem Einfluss entzogen?"
Der Autor führt uns auf den Abgrund zu und nur der 2. Teil des Romans kann uns retten oder vernichten.
Matthew Andrew Sobol meldet sich per Videobotschaft und gesteht 2 Morde. Das perfide daran: er ist schon tot und demnach nicht zu stoppen. Genauso wenig wie der DAEMON, den er in die Welt gesetzt hat.
Detective Sergeant Pete Sebeck stellt sich die Aufgabe den CyberMörder zu stoppen und wird zum idealen Opfer damit der Daemon in der Öffentlichkeit als Hoax (=Schwindel) gilt.
Der Daemon aber ist real. Er rekrutiert gesellschaftliche Außenseiter als seine Soldaten und lässt von ihm infizierte Firmen nur eine Wahl: ihn zu ignorieren oder vernichtet zu werden.
Aber der eigentliche Verräter ist nicht der Daemon. Die, die die Bürger schützen sollen verraten diese aus Machtanspruch und Gier. Sie wollen den Daemon für sich als ökonomische Waffe kontrollieren unter dem Deckmäntelchen, den Besitz, zumindest des eigenen Volkes, zu sichern. Das sie damit die ‚Rote Königin Hypothese’ vorantreiben wird ihnen nicht klar.
Der Schwachpunkt in diesem Spiel wird der Mensch sein, auch für den Daemon. Der Mensch ist das machtgeilste Wesen auf diesem Planeten; für ihn gibt es keine Grenzen um im Spiel zu gewinnen, auch wenn die Konsequenz für abweichendes Verhalten der Tod ist. Mit dem Spiel hat der Daemon seine Soldaten geködert und das Spiel wird sein Untergang sein.
Oder wird dies doch eher der Untergang des Menschen sein?
Der Herr gibt und der Herr nimmt. Wer wird unser nächster Herr sein?
Das Buch strahlt sehr viel Kälte aus, ist mega spannend und man wird sich der Möglichkeit der Verwirklichung dieses Szenarios sehr bewusst.
Die Welt ist infiziert. Man darf auf den Folgeroman gespannt sein.
Matthew Sobol, der millionenschwere und von vielen Gamern bewunderte Inhaber einer Firma, die Multi Player Spiele entwickelt ist einem Gehirntumor erlegen.
Doch er hat der Nachwelt etwas hinterlassen - einen Cyberdaemon. Rekrutiert durch Sobols Online Spiele führen eine Vielzahl von Menschen weltweit die Befehle des Daemons aus. Autos steuern sich plötzlich von selbst, große Konzerne werden unterwandert und sind plötzlich Teil des Daemon Imperiums.
Jeder auserwählte Kandidat wird vor die Wahl gestellt - man entscheidet sich mit dem Daemon zu kooperieren und stet fortan unter dem Schutz des Systems. Zum "Bonusprogramm" gehören unterschiedliche Dinge: Reichtum, der Traumjob, aber auch Haftbefreiung oder sogar ein neues Leben.Wer sich verweigert zahlt eine Preis - das eigene Leben.
Auch für mich als reiner Computer Anwender, ohne grosses technisches Fachwissen, las sich der Roman flüssig und spannend. Trotz der über 600 Seiten hat die Story für mich keine auffälligen Längen. Eine spannende, unterhaltsame Geschichte, die meiner Meinung nach aber zum Glück nicht realisierbar ist. Nicht nur etwas für Technik- oder Computerfreaks, sondern für jeden Freund von spannender Lektüre geeignet.
Sergeant Detectiv Pete Sebeck soll zwei mysteriöse Mordfälle an zwei Cyberstorm-Entwickler aufdecken. Dabei stößt er jedoch auf etwas unsagbar Böses. Es hat keine Seele, es hat kein Gewissen und es will die bestehende Gesellschaft aushebeln und durch eine neue ersetzen: Es ist der Daemon! Eine künstliche Intelligenz, vom toten Cyberstorm-Chef Steve Sobol entwickelt. Sobol hat alles bis aufs kleinste Detail vorbereitet und geplant, den Rest erledigt der Daemon ganz von alleine. Er hält das FBI in Atem und tötet viele Beamte, weil sie seine Warnung ignorieren und sein Anwesen stürmen. Jon Ross, ein junger IT-Consultant und Hardcore Gamer, will Sebeck helfen den Daemon zu stoppen, doch die Regierung kommt ihm selbst mit einer Special Task Force, die die junge Dr. Philips leitet, nicht bei. Und somit braucht sie einen Sündenbock: Sebeck und Ross! Ross schafft es dem FBI zu entkommen, doch Detectiv Sebeck landet in der Todeszelle.
Daniel Suarez hat mit seinem Cyber-Thriller „Daemon“ einen unsagbaren Coup gelandet! Mich interessiert und fasziniert das Thema sehr, denn unsere Leben werden heutzutage von Computern bestimmt. Wir arbeiten täglich damit und ohne ihn wären die ganzen Firmen aufgeschmissen: und genau das ist der Punkt, an dem Daniel Suarez ansetzt! Die ganzen IT-Begriffe mögen jene, die sich nicht mit der Materie auskennen wie von einem anderen Stern erscheinen, doch ist alles logisch durchdacht und vor allem: es ist möglich! Ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil „Darknet“ erscheint.
Ein Computergenie stirbt. Sein Nachlass: Ein Computerprogramm, dass die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Was auf den ersten Blick ziemlich albern klingt, wird nach den ersten paar Kapiteln für die Helden zur schrecklichen Realität. Da straffen sich Drahtseile und töten einen Motarradfahrer, da werden Türen unter Strom gesetzt und grillen einen Programmierer und ein Toter ruft während seiner Beerdigung auf dem Handy eines Ermittlers an. Langsam aber sicher entführt der Autor einen in eine andere Welt und zeigt, was technisch heute durchaus möglich wäre.
Leider verliert er irgendwo in der Mitte des Buches seinen roten Faden und damit auch seine Glaubwürdigkeit. Dann beginnt die Geschichte abstrus zu werden - da gibt es dann plötzlich Hexenmeister auf Level 40 der sich Gottgleich durch eine Horde Elitesoldaten kämpft und von computergesteuerten Motorradkampfmaschinen unterstützt wird - spätestens da wird aus der spannenden und realitätsnahen Fiktion ein reiner Fantasyroman. An sich finde ich das nicht schlimm. Ich lasse mich gern von dem Autor an die Hand nehmen und mich in eine andere Welt entführen. Andere wird das vermutlich mehr stören.
Was mich dann am Ende aber fast ein wenig enttäuscht zurück lässt ist die Tatsache, dass es sich bei Daemon um einen Fortsetzungsroman handelt. Auch das ist nicht wirklich schlimm - allerdings nur, wenn der Verlag den nächsten Teil auch schon im Handel hat. Da das Buch nicht abgeschlossen ist, kann man hier eigentlich nicht noch ein Jahr darauf warten. Auf Englisch gibt es den zweiten Teil dann auch schon, auf Deutsch wird er erst im Frühjahr 2011 erscheinen. Das halte ich schlicht für eine Frechheit. Liebe rororo-Jungs, ihr habt da keinen zweiten Harry-Potter am Start. Also lieber schnell den zweiten Teil nach schieben.
In Daniel Suarez' "Daemon" hinterlässt das vielgerühmte Computergenie Matthew Sobol der Welt nach seinem Tod einen ganz speziellen Virus, einen "Daemon": ein Programm, das Internetseiten auf bestimmte Inhalte überprüft und daraufhin handelt, bzw. Ereignisse z.B. durch gefälschte Aufträge in Gang setzt. Nach der Nachrichtenmeldung seines Todes werden durch den Daemon nicht nur mehrere Morde "verübt", sondern er fängt auch an, "Krieger" zu rekrutieren und Waffen bauen zu lassen. Diese Armee besteht zu großen Teilen aus Gefängnisinsassen oder Arbeitslosen. Sobol glaubte, dass die Gesellschaft dabei sei, sich umzustrukturieren und wollte mit seinem "Daemon" dieses Geschehen vorantreiben. Durch einen schier unglaublichen Trick gelingt es ihm nicht nur immense Geldreserven zu bilden, nein, er kann auch noch seinem größten Widersacher, Pete Sebeck, alles anlasten und die Welt damit Glauben machen, der Daemon existiere gar nicht. Doch damit wird der Weg nur bereitet für weitere Greueltaten...
Nach der Leseprobe war ich restlos begeistert, nach der Lektüre des gesamten Buches bin ich es immer noch, muss aber dennoch einige Kritikpunkte hier anbringen. Zuerst sei da natürlich der hier schon oft bemängelte Fachterminus genannt. Allzu oft ist der für Laien nicht nur verwirrend und lesespaßtrübend, sondern führt in der Folge natürlich auch dazu, dass der Leser sich nicht alles so vorstellt, wie es dem Autor vermutlich vorschwebte. Aber ein noch größerer Mangel ist meines Erachtens die Zweibändigkeit. Es ist ja nicht nur so, dass die hier nirgendwo auch nur mit einem Wort erwähnt wurde. Auch überschlagen die Ereignissen nach einem mäßig spannenden Mittelteil gegen Ende hin, wie bei einem Thriller gewohnt, nur um dann völlig unvermittelt einfach unterbrochen zu werden. ENDE. Und durch die geschickt noch am Ende des Buches platzierte Leseprobe eines anderen Buches, denkt man immer: "Ah, da kommen noch gut 10 Seiten, da wird sich schon alles auflösen." Nur um dann wie aus dem Nichts plötzlich vor diesem Unwort zu stehen: ENDE. Die Fortsetzung folgt 2011! Da komm ich mir als Leser schlicht veräppelt vor. Ich habe nichts gegen mehrbändige Reihen, aber ich möchte dann bitteschön vorher wissen, dass es sich um eine solche handelt. Und selbstredend wäre es ebenso wünschenswert, dass dann jeder Band eine abgeschlossene Geschichte beinhaltet. Und ich als Leser nicht dass Gefühl haben muss, dass im ersten Band unnötige Längen eingebaut werden, um noch eine Fortsetzung zu rechtfertigen.
Trotz dieser Kritik handelt es sich gerade dadurch, dass ich als Laie die Grenzen des Machbaren nicht wirklich durchschaue, um einen erschreckend möglich erscheinenden Roman!
die Waldmeisterin
Daniel Suarez - Daemon
Die Leseprobe war für mich ganz ok...die Idee hinter dem Buch hörte sich spannend an, jedoch waren mir schon in der Leseprobe die unmengen an Fachwörtern ein wenig unangenehm aufgefallen.
Leider hat sich dieser Eindruck auch beim lesen des Buches bestätigt! Man kann zwar darüber hinweglesen..jedoch denke ich dass das den Sinn verfehlt.. schließlich drückt der Autor mit diesen Fachbegriffen auch Dinge aus, die für das Verständnis wichtig sein könnten.
Also habe ich mir zu den meisten Fachausdrücken "Google" zur Hilfe genommen und ich muss schon sagen, dass war ein ziemlicher Aufwand!
Nun denn... ein Actionreicher Thriller der zwischen der realen Welt und Sobols Gamewelt erfolgreich hin und her springt. Der erste Teil des Buches gefiel mir noch recht gut. Es war ganz gut nachvollziehbar und auch vorstellbar, dass Mathew Sobol all dies bewerkstelligen könnte!
Auch der Protagonist Sebeck gefiel mir recht gut.
Das änderte sich jedoch im 2. Teil.. Sebeck wurde kaum noch erwähnt, dafür rückten andere Personen in den Vordergrund, welche mich leider nicht so sehr ansprachen. Sie wirkten "unmenschlich" und unnahbar... ich fand irgendwie keinen Zugang zu ihnen.
Ausserdem war das Handeln dieser Personen oftmals nicht nachvollziehbar und ich fand auch die Aktionen des "Daemons" recht unrealistisch, bzw schwer vorstellbar!
Wie gesagt finde ich die Idee aus diesem aktuellen Thema einen Thriller zu machen sehr gut! Nur leider finde ich ihn zu übertrieben. Ein bisschen weniger häts auch getan.
Ich habe geschlagene 8 Tage gebraucht um dieses Buch zu lesen.. und das lag nicht an Zeitmangel oder ähnlichem. Normalerweise brauche ich für ein Buch dieser Länge (wenn es mich fesselt) 1-2 Tage.. man sieht also .. es war keine einfache Kost.. Ich finde es langatmig und an einigen Stellen unglaubwürdig.
Klar fragt man sich, ob ein sollches Szenario auch heutzutage passieren kann, ich für mich denke jedoch dass Suarez so übertrieben hat, dass die Antwort recht klar ist.
Ob ich die Fortsetzung lesen würde ist fraglich.. kaufen würde ich sie mir jedenfalls nicht! Da gibt es sicherlich andere Bücher die meinem Geschmack mehr entsprechen.
Vorab: Ich habe das Buch nicht komplett zu Ende gelesen, es war mir einfach zu anstrengend. Ich glaube, ich kenne mich mit Computersprache für einen Laien halbwegs aus, trotzdem habe ich in diesem Buch vieles nicht ansatzweise nachvollziehen können. Irgendwann habe ich nur noch quergelesen, um dann am Ende festzustellen, dass der Ausgang des Buches auch noch auf eine Fortsetzung hindeutet, die ich sicher nicht mehr lesen werde.
Es geht um das Computer-Genie Matthew Sobol, dessen Tod ein von ihm programmiertes Virus, einen Daemon, auslöst. Eine Reihe von unglaublichen Ereignissen wird ausgelöst und wer soll das Ganze nun wieder stoppen?
Schade, ich habe mir mehr von dem Buch versprochen und man hätte meiner Meinung nach auch viel mehr daraus machen können, wenn man den Leser nicht mit ständigen Handlungssprüngen und viel zu viel IT-Kauderwelsch vergrault hätte...
Das Buch „Daemon“ ist kein ganz einfaches Buch – ich als PC-Laie habe am Anfang wirklich meine Schwierigkeiten gehabt, der Handlung zu folgen und in den Stoff hinein zu kommen. Aber wenn man die ersten Hürden überwunden hat, ist es einfach super. Selten habe ich so ein temporeichen und spannenden Thriller gelesen, der sich schon allein vom Thema her von anderen Thrillern unterscheidet! Mathew Sobol war der Chef von CyberStorm Entertainment und ein Genie. Er ist an einem Gehirntumor gestorben, von dem er seit langem wusste, und sein Vermächtnis ist grauenhaft: ein Computerprogramm, das sich nach seinem Tod aktiviert und ein Eigenleben entwickelt. Es kann nicht nur Menschen töten und Södner anwerben, sondern es reisst auch ein Loch in die gesamte Weltwirtschaft. Wem solche Szenarien nicht zu abgedreht sind, für den dürfte dieser Thriller genau das richtige sein. Detective Sebeck, der mit den beiden ersten Morden betraut war, muß den Fall an das FBI abtreten. Gemeinsam mit dem ersten Hauptverdächtigen Jon Ross versucht Sebeck, den Wahnsinn zu stoppen und gerät dabei selber ins Visier. Ich glaube, das Buch muß man lieben, oder hassen. Dazwischen gibt es nichts. Was für den einen aufgrund der vielen Fachbegriffe langweilig und langatmig wirkt, ist für den anderen hochspannend. Auch ich habe mich erstmal durchwursteln müssen und einige Begriffe nachgeschlagen, aber das Horrorszenario hatte mich von Anfang an so im Griff, das ich das Buch nicht weglegen konnte. Wer bereit ist, ein wenig Zeit zu investieren oder sich gut im Metier auskennt, für den dürfte das genau der richtige Lesestoff sein.
Der Spielentwickler Matthew Sobol, ein IT-Genie und dank seiner Erfindungen auch Multimillionär, hat der Welt über seinen Tod hinaus etwas hinterlassen.
Mathew Sobol, Gründer, Chef und genialer Programmierer von CyberStorm Entertainment, denkt, er wäre Gott - dabei ist er nur ein egomanisches, todkrankes Superhirn. Vor seinem Tod entwickelt er einen DAEMON, nämlich einen 'schlafenden Virus, der auf den Eintritt eines bestimmten Ereignisses wartet (in diesem Fall auf die Nachricht von Sobols Tod), um sich dann zu aktivieren und eine Kette von Ereignissen unglaublichen Ausmaßes in Gang zu setzen.
Ein rasanter Thriller, der mit viel Action versehen ist, das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und intelligent auf die Gefahren und Bedrohungen von zuviel Technik Abhängigkeit hinweist. Das Buch ist von einem Insider der IT Branche verfasst worden- und das merkt man. Es wimmelt nur so von Fachbegriffen, Hack-Vorgänge und technologisches Backgroundwissen werden immer mitgeliefert. Das mag für den Einen oder anderen etwas befremdlich sein, da einiges wirklich schwer zu verstehen ist, aber das tut der Handlung keinen Abbruch. Die Stellen sind leicht zu überlesen, bzw. zu überfliegen, und dürften vermutlich gerade für Kenner das eigentlich interessante an dem Buch sein.
Das Buch ist sehr gut kann ich jedem empfehlen der gerne Thriller liest. Ich freu mich auf die Fortsetzung.
Daniel Suarez war, bevor er zu schreiben begann, Sytemberater und Software-Entwickler. 2006 veröffentlichte er "Daemon" im Eigenverlag. Der Roman eroberte die Internet- und Gaming-Community im Sturm, worauf ein Verlag auf das Buch aufmerksam wurde. Eine Verfilmung des Buches ist geplant.
Matthew A. Sobol - u. a. der Erschaffer des CyberStorm-Onlinespiels "Over the Rhine" - ist an einem Gehirntumor gestorben. Kurz nach seinem Tod kommen zwei Mitarbeiter von CyberStorm auf ungewöhnliche Weise ums Leben. Bei dem ermittelnden Detective Pete Sebeckt geht ein Bekennervideo von Matthew Sobol ein. Sobol hat einen Daemon - ein Programm, das im Hintergrund abläuft und erst bei bestimmten Ereignissen tätig wird - freigelassen, der das Ziel hat alle Computersysteme zu infiltrieren...
Der erste Teil des Buches hat mir recht gut gefallen. Daniel Suarez beschreibt dort, was der Daemon nach dem Tod des Computergenies und Spieleerfinders Matthew Sobol für eine Aufgabe hat. Man merkt, dass sich der Autor in diesem Metier gut zu Hause ist. Er schreibt sehr sachkundig - manchmal wirft er allerdings mit zu vielen Fachbegriffen um sich, mit denen der normale Leser oft nicht viel anfangen kann. Man merkt z. B. auch den Beschreibungen der Computerspielszenen an, dass er diese nicht nur vom Hörensagen her kennt, sondern vermutlich selber auch schon mehrfach gespielt hat. Im zweiten Teil, der acht Monte später spielt, wurde es dann für mich recht unglaubwürdig und zudem noch extrem actionlastig. Der Daemon hat inzwischen eine Vielzahl von Computersystemen infiltriert und menschliche Helfershelfer angeworben. Sobol scheint alle Eventualitäten eingeplant zu haben und keiner ist in der Lage, den Daemon zu stoppen, obwohl sich die Regierung und deren Computerspezialiten redlich daran versuchen.
Mir ging das alles etwas zu glatt. Irgendwie fällt es einem schwer zu glauben, dass es möglich ist, das ganze so durchzuziehen, ohne jemals auf größere Probleme zu stoßen - denn schließlich ist der Daemon auch nur von einem Menschen erdacht. Irgendwann im Laufe des Buches fragt man sich dann auch, wer hat die ganzen Programme geschrieben - denn ein Menschenleben ist zu kurz dafür - und was soll das ganze? Am Schluss des Buches wird der Sinn, der dahinter steckt kurz angedeutet aber mehr wird man wohl erst im nächsten Band erfahren, denn es wird wohl noch mindestens einen weiteren geben - ein Buch, das ich nicht unbedingt muss.
Die Idee des Buches - ein Toter kommt quasi zurück in Form eines Daemons - hat mich begeistert und ich fing erwartungsfroh an zu lesen, aber leider wurde ich dann bitter enttäuscht und das nicht nur davon, dass das Buch mit einem Cliffhanger endet.
Was gehört zu einem guten Thriller, in dem jemand die Welt bedroht oder die Weltherrschaft haben will (so a lá James Bond)? Ein kriminelles Genie, das keine Skrupel, aber unheimlich viel Geld hat. "Daemon" hat den toten Matthew Sobol, Computerspieleentwickler. Was macht dieses Buch besonders? Internet, Intranet und die neuen Wege des Kommunikation!!!
Genau genommen ist "Daemon" eigentlich kein Science Fiction Roman, da man sich schon vorstellen kann, dass die Handlung heute schon möglich ist. Ich würde ihn als Cyberthriller bezeichnen. Aber was für einer! Ich wage zu sagen: Ein Buch, dass sich mit den ganz Großen des Genres messen kann.
2 Dinge sind Daniel Suarez perfekt gelungen: Absolut zeitgemäße und interessante Thematik & Sehr spannender Stoff gepaart mit großartigen Actionszenen und gut ausgearbeitete Charaktäre. Ich kanns kaum erwarten, wenn im nächsten Jahr die Fortsetzung "Darknet" erscheinen soll.
Könnte ich zehn Sterne vergeben, würde ich es tun.
»Man sollte Bücher verbieten...« »... damit sie mehr gelesen und beachtet werden.« (Albert Camus)
Dieses Buch hat mich sehr schnell eingenommen. Es ist angenehm zu lesen und rein inhaltlich kann man sich dem schnell nicht mehr entziehen. Suarez ist da wirklich ein Glanzstück gelungen. Der einzige Nachteil sind die ganzen Fachbegriffe, die einen Leihen doch ab und an in eine kleine Verzweiflung stürzen. Aber da kommt man drüber weg. Ich empfehle das Buch weiter.
Daemon:
Ein verstorbenes Computergenie hat sich nach seinem Tod im Internet festgesetzt, als Daemon.
Daemon ist ein Computerprogramm mit künstlicher Intelligenz: Er infiltriert Großunternehmen und fordert Schutzgelder. Zudem rekrutiert er Menschen und rüstet sie mit Waffen aus.
Erschreckenderweise sind alle Behörden machtlos gegen dieses außergewöhnliche Programm.
Einen Nachteil hat dieser Thriller allerdings: Ales normaler Bürger ohne großartige Computerkenntnisse fällt es schwer, dem Ganzen zu folgen und die technischen Feinheiten zu verstehen.
Eines allerdings wird auch dem technisch nicht so begabten Leser schnell klar: Die Weltwirtschaft und jeder einzelnen wird durch Computerangriffe und Computerviren bedroht.
Dieser Thriller regt zum Nachdenken an.
Daniela Suarez hat eine völlig neue Art Thriller geschaffen und mir hat er wirklich gut gefallen. Danke, dass ich ihn lesen durfte.
...das mir trotzdem gut gefallen hat und bei dem ich mit Spannung die Fortsetzung erwarte.
Der tote Chef, Sobol, einer Spielesoftwarefirma hat ein geniales System entwickelt um die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Es beginnt mit seinem Tod. Ein sogenannter "Daemon" "liest" die Nachrichten im Internet und reagiert auf die Nachricht von Sobols Tod. Damit wird eine Welle von Ereignissen in Gang gesetzt, die viele Menschen das Leben kostet und die niemand aufhalten kann. Denn überall auf der Welt werden Computerspieler rekrutiert, einer Gehirnwäsche unterzogen und auf das große Ganze eingestimmt.
Leider weiß man auch am Schluss nicht so genau, was das große Ganze eigentlich ist, denn leider endet das Buch. Teil 2 erscheint erst im Frühjahr 2011. Bis dahin heißt es warten.
Spannend war das Buch vom Anfang bis zum Schluss und man hat ständig noch neue Leute kennengelernt. Es gab auch einige überraschende Wendungen, auch nochmal am Ende des Buches.
Der Schreibstil enthält natürlich viele Fachbegriffe aus der Computerwelt und auch ich hab nicht immer alles verstanden. Wer nicht so technikversiert ist, könnte eventuell nicht ganz so überzeugt sein. Und auch die Brutalität und Hoffnungslosigkeit, die sehr klar vorhanden sind, werden nicht jedem gefallen, aber es ist auf jeden Fall ein spannender und aktueller Thriller.
Das Erstlingswerk von Daniel Suarez ist gleichzeitig der 1. Teil eines zweiteiligen Cyperthrillers.
Beim Lesen der Inhaltsbeschreibung denkt man im ersten Moment an etwas ähnliches wie Dan Browns „Diabolus“. Es ist aber etwas völlig anderes.Durch seine jahrelange Arbeit als Softwareentwickler und Systemberater weiß Daniel Suarez genau was computertechnisch möglich ist. Vielleicht noch nicht unbedingt mit dem heutigem Wissenstand aber vermutlich in naher Zukunft. Das Ergebnis ist ein packender Thriller in dem ein Toter sein Unwesen treibt.
Dieser Tote ist Mathew Sobol, der Mitbegründer von CyberStorm Entertainment - eine Entwicklungsfirma für PC-Spiele in Amerika.
Mit Hilfe eines DAEMONs (= Disk And Execution MONitor – Hintergrundprogramm, welches selbstständig bestimmte Prozesse durchführt) gelingt es Sobol, bereits nach seinem Tod, 2 Menschen zu töten und die örtliche Polizei tappt anfangs im Dunkeln.
Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite und man wartet gespannt auf die Fortsetzung.
Es enthält viele unerwartete Wendungen und Ereignisse und obwohl relativ viele Fachbegriffe verwendet werden kommt man sehr gut mit.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und musste unbedingt wissen ob es den Daemon nun gibt oder ob es nur eine Erfindung eines CyperStorm Mitarbeiters ist, welcher sich an Mathew Sobol rechen möchte.
Ob es das eine oder andere ist müsst ihr selbst heraus finden. Ich kann euch das Buch nur wärmstens empfehlen.
Um es kurz zu machen: Dieses Buch ist unheimlich spannend. Und das ist bemerkenswert. Die Handlung nämlich erscheint auf den ersten Blick derart übertrieben und unrealistisch, dass man sich der Befürchtung, das ganze Buch würde in einem Desaster der Lächerlichkeit enden, nicht erwehren kann. Doch dem Autor gelingt es, alles aus seiner aberwitzigen Story herauszuholen. Selten nur schrammt er haarscharf an der Grenze zur Lächerlichkeit vorbei. Niemals aber überschreitet er sie. Wenn etwa eine ganze Horde von Autos, die von einer bösartigen künstlichen Intelligenz gesteuert werden, gemeinsam auf Menschenjagd gehen, so kann man sich beim Lesen ein Grinsen nicht verkneifen. Doch schnell holt einen Suarez zurück in die brutale und atemberaubende Welt seines Thrillers. Das Buch ist einfach zu spannend als dass man groß dazu käme nachzudenken, inwieweit es auch halbwegs realistisch sein könnte.
Allein die Auflösung ist etwas enttäuschend. Dennoch: Ein starker, packender Thriller!
Dieser Thriller ist der Papier gewordene Alptraum eines jeden, für den IT-Sicherheit kein Fremdwort ist. Ein Computergenie hat sich nach seinem Tod als DAEMON im Internet festgesetzt und wird dort immer mächtiger. Wie soll man mit einem Gegner fertig werden, dem niemand in der völlig vernetzten Welt entkommen kann? Nun, das werden wir erst in dem angekündigten Fortsetzungsband erfahren.
Eigentlich sollte das gerade ein Buch für mich sein, da ich beruflich mit Computern zu tun habe und auch mal Informatik studierte, was zugegebenermaßen schon zwanzig Jahre her ist. Das ist in dieser modernen schnellebigen Wissenschaft offenbar eine Ewigkeit, denn auch ich habe oft nur Bahnhof verstanden, konnte vielen technischen Details nicht recht folgen und einige Zusammenhänge nicht wirklich nachvollziehen. Das ärgert mich und hat mein Lesevergnügen nicht unerheblich gestört. Trotzdem ist das einer der genialsten und spannendsten Thriller, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.
„Daemon“ von Daniel Suarez ist ein Thriller der besonderen Art. Matthew Sobol, ein Computergenie und Multimillionär, ist gestorben und hat der Welt etwas Außergewöhnliches hinterlassen: ein Computerprogramm mit dem Namen Daemon. Daemon ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet und so programmiert, dass er ein Eigenleben entwickelt: er infiltriert weltweit alle größeren Unternehmen und erpresst Schutzgelder, er rekrutiert Männer und stattet sie mit Waffen aus, er manipuliert Daten, er tötet. Die Behörden sind mit dieser völlig neuartigen Gefahr hoffnungslos überfordert und müssen zu unkonventionellen Methoden greifen.
Fazit: vom ersten Eindruck her verspricht das Buch nicht nur eine einfallsreiche und durchdachte Geschichte, sondern auch spannende Charaktere. Man merkt sogleich, dass der Autor die "Branche" kennt und sich nicht nur oberflächlich informiert hat. Ich würde mich freuen, wenn der gesamte Roman so gut ist wie es die Leseprobe verspricht.
So lauteten damals die Schlussworte nachdem ich die Leseprobe zu Dämon gelesen habe. Inzwischen konnte ich nun auch das ganze Buch lesen und muss sagen, dass sich mein Eindruck und meine damit verbundenen Hoffnungen im Großen und Ganzen erfüllt haben.
Freilich, Dämon ist sprachlich vielleicht nicht hoch kompliziert, aber dafür umso spannender und fesselnder. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, haben alle ihre Eigenheiten, die sie so sympathisch (oder unsympathisch) machen. Das eigentlich tolle ist aber natürlich die Geschichte, die diesem Roman zu Grunde liegt. Es ist erschreckend festzustellen, welche Macht ein einzelner in (natürlich teils visionären) vernetzten Zeiten in den Händen halten und was er mit dieser Macht natürlich auch alles ausrichten kann. Menschen sterben, Unbeteiligte werden in den Abgrund gezogen und ein Kampf gegen eine scheinbar unfassbare Übermacht beginnt.
Ein Buch, dass ich gerne weiterempfehlen möchte, allerdings nur an solche, die sich mit den "modernen Medien" doch etwas auskennen und die einfach auch einen entsprechenden Bezug zu Internet, Games, etc. haben.
Boah, was für ein Buch! Aber gleich vorweg: Leute, die mit IT nichts am Hut haben, Netzwerke für Ausrüstungsgegenstände von Fischern halten und die Faszination von Computerspielen nicht mal ansatzweise nachvollziehen können, sollten die Finger davon lassen.
Nun zum Inhalt: Mathew Sobol, milliardenschweres Computergenie, erliegt Anfang 30 einem Gehirntumor. Just in diesem Augenblick sterben auf mysteriöse Art und Weise Mitarbeiter seiner Firma und bald wird klar, dass Sobol dahinter steckt. Bei der Untersuchung der Morde erkennen die Ermittler, dass ein von Sobol programmiertes Programm (der Daemon) dafür verantwortlich ist, doch sie sind nicht in der Lage die wahren Dimensionen einzuschätzen. Detective Pete Sebeck beginnt gemeinsam mit einem undurchsichtigen IT-Consultant Untersuchungen auf eigene Faust durchzuführen und findet sich bald in einem Netz aus Anschuldigungen und Vorwürfen wieder, aus denen es kein Entrinnen zu geben scheint. Unterdessen baut der Daemon ein weltweit verzweigtes Netz auf: Er infiltriert Firmen, manipuliert die Presse, rekrutiert neue Mitstreiter und falls notwendig, lässt er dafür Menschen umbringen. Niemand scheint ihn stoppen zu können...
Was diesen Thriller so beklemmend macht, ist, dass das Szenario, so utopisch es auch klingen mag, auf der Grundlage der heutigen Möglichkeiten durchaus vorstellbar wäre. Die ganze Welt hängt an einem Netz und wer sich dessen bemächtigt, hat die Macht - nicht nur virtuell. Diese Erkenntnis setzt sich in Sobols Buch nur langsam durch, für die Befehlshaber der 'letzten Generation' sind Hacker nur Gesindel, das (Zitat) 'zusammengetrieben und erschossen gehört.' Es ist ein Kampf zweier Generationen: Die, die nur in der realen Welt zuhause ist und die, für die die virtuelle Welt längst eine echte Heimat darstellt.
Suarez zeigt auf, wo und was überall manipuliert werden kann, kaum etwas ist noch sicher vor Zugriffen aus dem Netz (da fällt mir ein: Ich brauch' unbedingt ein neues Virenprogramm..). Spannend und überraschend, selbst eine Mini-Liebesgeschichte hat es in die Story geschafft - ein wirklich packender Thriller.
Vier Punkte gibt es 'nur', da die Verwendung von IT-Begriffen manchmal extreme Ausmaße annimmt: 'Er wollte einen schnellen Exploit, der ihm eine Remote Shell auf den Host mit Sysadmin-Rechten lieferte.' Das Buch ist auch ohne Verständnis dieser Fachausdrücke gut zu verstehen, aber etwas weniger (oder zumindest ein Anhang) wäre doch deutlich mehr gewesen.
Der Inhaber und brillante Kopf der IT Firma CyberStorm Entertainment, Mathew Sobol, stirbt an einem Gehirntumor. Kurz nacfh seinem Ableben werden zwei spektakuläre Morde verübt und Sobol erklärt sich per Videobotschaft für diese Taten verantwortlich. Zynisch weist er den ermittelnden Detective Pete Sebek darauf hin das man einen Toten nicht belangen kann und ein Dämon im Internet auf seinen Einsatz wartet, der in der Sekunde von Sobec`s Ableben weltweit seine Arbeit beginnen wird. Für Detective Sobol beginnt ein Kampf gegen Unbekannt und trotz der Unterstützung von FBI, NSA und IT Spezialisten stehen sie auf verlorenem Posten. Der Dämon ist Ihnen immer einen Schritt voraus und viele Menschen sterben einen grausamen Tod.
Für mich war der Roman enttäuschend, harte Arbeit um sich durch das erste Drittel zu kämpfen. Aber auch danach vermisste ich den zündenden Funken. Die einzelnen Kapitel lasen sich für mich wie Beschreibungen verschiedener Videospiele. Die handelnden Personen waren die Akteure in ihnen. Ich konnte keine Gefühle für die Protagonisten aufbauen. Vielleicht ist dies von Suarez auch gewollt -die virtuelle Welt des Internet.
Der Autor schreibt wie ein IT-Fachmann, nüchtern und auf den Punkt gebracht. Es wimmelt nur so von technischen Ausdrücken die den meisten Lesern wohl nicht geläufig sind.
Auf dem Bucheinband klebt der Aufkleber "BESTSELLER", also muß es doch eine große Fangemeinde geben. Ich gehöre nicht dazu!
So funktioniert's: