
Beschreibung
Auf dem Campo dei Fiori in Rom wurde eine junge Frau verbrannt, ihre Überreste auf groteske Weise zur Schau gestellt. Europol schaltet Profiler Sam O’Connor ein.
Ähnliche Morde in Hamburg und Salzburg lassen O’Connor Gemeinsamkeiten erkennen: Alle Opfer besuchten spiritistische Sitzungen. Bei allen wurden Dinge gefunden, mit denen man früher Hexen bannte – und eine Bibel aus Hamburg. Das Werk eines Besessenen? Der Hamburger Pater Dominik könnte etwas über die Morde sagen, aber verschanzt sich hinter dem Schweigegelübde. Ausgerechnet Lina, die O’Connor so bezaubernd findet, scheint den Mörder zu kennen. Und sein nächstes Opfer zu werden ...
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Leseeindrücke
Unerwartet gutes Buch
in welchem sich gut die Spannung aufbaut. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und auch deren Hintergrundgeschichten. Handelt es sich hier um Ritualmorde? Was hat der Tod der Kartenlegerin mit dem augenscheinlichen Serienkiller zu tun? Der Text liest sich flüssig und ist auf jeden Fall unterhaltsam. Die Figuren kann man sich gut merken. Ich werde es auf jeden Fall lesen! weiterlesen
Dieses Buch muss ich mir
Dieses Buch muss ich mir unbedingt kaufen. Ich bin so gespannt auf die Fortsetzung. Ein (wahrscheinlich) sehr, sehr gelungener Krimi, der perfekt auf meinen Geschmack abgestimmt ist. Gut und einfach geschrieben. Gut beschrieben und immer spannend geblieben. Top! weiterlesen
Gottesopfer
Macht sehr neugierig, spannend, intressante Thematik, fesselnd. weiterlesen
Nicht für mich...
....Krimi ist ja so gar nicht mein Genre, aber ich dachte, ich versuch es mal. Aber überzeugt hat es mich nicht. Ich konnte mich nicht hineinfinden. Für mich zuviele Personen und zuviele unterschiedliche Orte in denen "Herumgesprungen" wird. In den Schreibstil konnte ich mich ebenfalls auch nicht wirklich hineinfinden, also wird dieses Buch nicht in meinem Bücherregal landen. weiterlesen
Gottesopfer
/*-->*/ Für einen Debütroman recht ordentlich. Der Inhalt: Innerhalb Europas findet eine ganze Serie an Frauenmorde statt. Ihnen allen ist gemein, dass sie geschoren werden und auf ihren Köpfen eine Reihe von Salz und Wachs zu finden ist. Wer sich auskennt wird hierbei einen Bezug zu den mittelalterlichen Hexenprozessen finden. Sam O´Conner wird daraufhin auf die Fälle angesetzt, obwohl er anfangs erst gar keine Lust dafür verspürt. Tanja Pleva bewegt sich sprachlich auf ganz sicherem Terrain und auch spannungstechnisch macht das Buch einiges richtig. Jedoch fehlt mir persönlich noch das gewisse Etwas, durch das sich das Buch vom oberen Durchschnitt absetzt. Auch kommen einige Längen in Plevas Werk vor, die den Spannungsgrad etwas dämpfen. Aber für einen Debütroman recht ordentlich. weiterlesen
Rezensionen
Thriller der Extraklasse!
Wunderbar: Tanja Pleva zeigt, dass auch Frauen exzellente Thriller schreiben können - und das ohne harte "Männersprache", sondern mit den doch weicheren Worten einer Frau. Trotzdem bleibt die Spannung nicht auf der Strecke. Im Gegenteil: ganz langsam und unmerklich steuert der Leser auf den Knalleffekt hin! Viele einzelne Handlungsstränge, manche länger, andere als kleinere Episoden, werden von der Autorin auf geniale Weise so verknüpft, dass der Leser am Ende völlig perplex dasteht und sich fragt, wann der Zeitpunkt war, als er (der Leser) sich so hat "einlullen" lassen, dass dieses Ende so heftig hereinbrechen konnte. Jede einzelne Anspielung wird von ihr bis zum Ende des Buches aufgeklärt. Nichts bleibt unbeantwortet. Nur wenige Autoren sind so sorgfältig! Besonders der vorletzte Satz hat mich persönlich doch heftig aus der Spur gebracht! Tanja Pleva hat für meinen Geschmack die Charaktere so perfekt aufgebaut, dass ich mich auf viele weitere Bände rund um Sam O'Conor, Lina und Jurie freue! Der Piper-Verlag kann sich glücklich schätzen, diese Autorin verlegen zu dürfen! weiterlesen
Gottesopfer
Frauen werden umgebracht, gefoltert, entstellt oder verbrannt nach alten Ritualen aus der Zeit des Hexenhammers. Scheinbar hat die Kirche damit zu tun. Das denkt sich der Profiler Sam O'Connor, als er diesem Fall zugeteilt wird. Da die Leichen zu verschiedenen Zeitpunkten und in ganz Europa verteilt sind, ist es nicht einfach, einen Zusammenhang zu entdecken. Aber es gibt ihn... Zu Beginn fand ich das Buch sehr spannend, zügig zu lesen, ohne große Umwege oder Schnörkel. Auch die verschiedenen Schauplätze und Zeitsprünge sind an sich kein Problem. Nur das letzte Viertel war nicht so prickelnd, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Spannung wurde gleichbleibend gehalten, eine Steigerung wäre wünschenswert gewesen. Trotzdem ein guter Einstieg für Tanja Pleva, der auf mehr hoffen läßt. ~~~ Ein Freund ist ein Mensch, der dich mag, obwohl er dich kennt ~~~ weiterlesen
Spannungsopfer!
Inhalt: Sam O´Connor ist ein Profiler, der sich zurzeit mit Ritualmorden an Frauen auseinandersetzen muss. In Italien wurde eine Frau auf dem Campo dei Fiori verbrannt und auch in Österreich, den Niederlanden und Deutschland werden Frauen zuerst mittels mittelalterlichen Methoden gefoltert und dann getötet. Alle Frauen haben etwas gemeinsam: Ihnen wurde der Kopf rasiert. Sam beginnt in Hamburg zu ermitteln, da die Spuren in eine Kirche führen. Die Ermittlungen scheinen nicht einfach und es nur eine Frage der Zeit, bis der Killer wieder zuschlägt. Unterdessen hat Sam auch privat zu kämpfen, seine Schwester ist krank und immer wieder taucht eine Frau namens Lina auf. Meine Meinung: Als Thriller würde ich das Buch ganz und gar nicht beschreiben, dazu fehlen mir einfach die spannenden Momente, die einen Thriller eben ausmachen. Vom Anfang bis zum Ende bleibt das Buch eher auf einem Level und plätschert vor sich hin. Zwar wird der Anfang noch gut gestaltet und man fragt sich wer diese Frau ist, jedoch kommt danach einfach keine Spannung mehr auf. Das Buch ist auch spirituell sehr angehaucht und driftet in den Bereich der Wahrsagerei, Vergangenheitsrückführung und Unterhaltungen mit Geistern ab. War ja ganz nett, aber so richtig hat es auch wieder nicht gepasst. Die einen erzählen Humbug und die anderen die Wahrheit. Ich wusste irgendwie nicht so recht, wo das Buch hin wollte. Ich würde das Buch als Urlaubslektüre einstufen und es als leichte Kost sehen. Das große Manko liegt für mich an der nicht vorhandenen Spannung. Mein Interesse wurde eben nicht so sehr geweckt und ich fand irgendwie keinen Bezug bzw. Zugang zu dem Buch. Manche Stellen hätte man weglassen können. Was, werde ich aber nicht verraten, da ich zukünftigen Lesern nicht die Lust nehmen möchte. Für mich war es ein laues Vergnügen und einen Thriller sehe ich in dem Buch schon gar nicht. Die Mordarten erscheinen brutal, jedoch konnte ich auch aus diesen keine Spannung herausholen. Ich bin zwar nicht abgestumpft aber es läuft so monoton dahin und ein Highlight muss ich schon suchen. Der Klappentext verspricht einfach mehr und auch die eingeschobenen Sequenzen über den Mörder machen mir das Buch nicht schmackhaft. Es lässt sich leicht lesen und besitzt den berühmten roten Faden aber es rüttelt bei mir einfach nicht an meinem Interesse. Es fehlt einfach an Dynamik und war für mich nicht so das Wahre. weiterlesen
Auch nach langer Zeit in Erinnerung
Obwohl die Veröffentlichung von "Gottesopfer" schon eine Weile zurückliegt, möchte ich noch zum Ausdruck bringen, dass mir der Thriller damals sehr gut gefallen und bis heute in Erinnerung geblieben ist. Liebhaber dieses Genre sollten das Buch auf jeden fall kaufen. weiterlesen
Na ja...
In Hamburg wird eine junge Frau aufgegriffen, abgemagert bis auf das Skelett. Niemand kann sich an sie erinnern, niemand weiß, wer sie ist. - In Rom wird eine junge Frau verbrannt wie eine Hexe, und auch in Salzburg gibt eine mysteriöse Tote Rätsel auf. Die beiden Toten wurden gefoltert, ihnen wurden die Haare abgeschnitten. man fand Salz und Kräuter - wie bei den Hexenverbrennungen im Mittelalter. Gemeinsam war ihnen, dass sie sich mit Übersinnlichem beschäftigten. Profiler Sam O'Connor soll sich mit diesem Fall befassen. Sam hat selbst private Probleme: seine Schwester ist in einer psychiatrischen Anstalt, Freunde hat er nur einen, seinen Mentor Philippe, der aber schwer erkrankt ist. Er beginnt zu ermitteln und stößt auf den Hamburger Pater Dominik, der immer dann auf Auslandsreise war, wenn irgendwo eine Frau ermordet wurde. Zudem fand man bei den Toten ein Gebetbuch genau der Hamburger Kirchengemeinde, der Pater Dominik vorsteht. Aber Dominik kann es nicht gewesen sein, und Sam recherchiert weiter. Er lernt Lina kennen, eine junge Frau, die bei einem Arzt und einem Hypnotiseur arbeitet und selbst ein Medium ist. Er verliebt sich in sie, und diese Liebe wird erwidert. Aber Lina gerät in höchste Gefahr - kann er sie retten? Es gibt viele Handlungsstränge in dem Buch, und trotz der doch relativ wenigen Seiten kann Tanja Pleva diese geschickt miteinander kombinieren und hat ein straff geschriebenes Buch zustande gebracht. Weniger ist manchmal doch eben mehr. Allerdings ist das auch gleichzeitig mein Kritikpunkt: es ist einfach zu viel, was es in diesem Buch gibt. Die Einschübe in kursiver Schrift, die von dem kleinen Jungen im Kloster handeln, stören zwar nicht den Lesefluss, aber sie geben auch sofort einen Hinweis auf den eigentlichen Täter. Die Nebenhandlung der verschwundenen 8 Frauen im Süddeutschen war wieder eine Handlung mehr, das Mittelalterfest, die Beschreibung von Sams Flugangst - manches wurde mir zu viel. Einige Dialoge wirken gestelzt und hölzern, und warum Sam überall hinfahren oder fliegen muss um zu ermitteln, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Die Hexenverbrennungen ansich sind sehr unglaubwürdig und auch eklig - okay, es ist halt ein Thriller und kein einfacher Krimi. Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, aber überzeugt hat es mich nicht. Einen weiterem Band mit dem doch sehr sympathischen Ermittler Sam und seinem Hamburger Kollegen Juri würde ich aber eine Chance geben. weiterlesen

