
Beschreibung
Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst.
Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?
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Leseeindrücke
Spannend und erschütternd
Die Geschichte klingt total spannend. Das ist mal eine neue Idee, dass die Hauptperson sich selber noch kennt, aber die anderen Menschen sich nicht mehr an sie erinnern können... Die Leseprobe macht Lust auf mehr und ich werde mir das Buch sicher kaufen. weiterlesen
Und weg ist dein Leben!
Sibylle erwacht in einem Krankenhaus und ihr Arzt erzählt ihr von einem Überfall auf sie. Nur Bruchstückchen dringen ihr davon ins Gedächtnis, aber eines weiß sie sicher, sie will zu ihrem Sohn und ihrem Mann. Der Arzt erklärt ihr aber immer wieder, dass sie keinen Sohn hat. Von unbändiger Angst getrieben flieht sie aus dem Krankenzimmer. Auf der Straße eilt ihr eine fremde Frau zur Hilfe, doch Sibylle wird beobachtet und dieser Mann führt nichts gutes im Schilde. Sehr interessant beginnt die Leseprobe und es wirft viele Fragen auf! Ich bin einfach gespannt, wie sich die Geschichte rund um Sibylle entwickeln wird. Schon jetzt ist klar, dass sich ihr Leben komplett auf den Kopf stellt und es stellt sich mir die Frage, warum es gerade ihr passiert. Aus welchem Grund will man ihr weiß machen, dass sie nie einen Sohn gehabt hat? Ich versprech mir von dem Buch einen interessanten Psychothriller, der die Hauptprotagonistin an den Rand des Wahnsinns treibt und bei dem man ein gutdurchdachtes Katz und Maus Spiel erlebt. Da ich ich mir viel von der Geschichte verspreche, werde ich meine Fühler nach dem Buch mal ausstrecken und ich hoffe nicht enttäuscht zu werden. Ich bin ganz gespannt, wie sich Sibylle ihr Leben zurück holt. Es ist ja nicht ganz einfach, wenn man als einzige die Wahrheit kennt und alle anderen einen für verrückt halten, bzw. einen verrückt machen. weiterlesen
Das Buch liess sich einfach
Das Buch liess sich einfach gut lesen und war von anfang an spannend... Da ich die anderen Bücher auch gelesen habe von Arno Strobel habe ich mich schon riesig gefreut muss aber ehrlich sein das ich von den anderen Büchern mehr begeistert war. Ich aber nicht bereue das Buch gelesen zu haben weiterlesen
Von Anfang an spannend ist schon mal vielversprechend
Wie spannend wird wohl erst das Buch sein, wenn man schon von einer 22 seitigen Leseprobe absolut gefesselt ist? Die Idee für die Geschichte ist an sich nichts Neues: Jemand wacht in einem Krankenhaus auf, das (vermutlich?) gar keines ist, mit dubiosen Ärzten, die eine Geschichte von einem Unfall erzählen. Doch Sybille erinnert sich genau an das was passiert ist: nämlich nicht das, was man ihr weißmachen will. Die Leseprobe war super spannend und ich wollte am liebsten gleich das Buch weiterlesen und werde es mir so schnell wie möglich irgendwie beschaffen, damit die Fragen beantwortet werden, die der Anfang der Geschichte aufgeworfen hat: Hat Sybille wirklich Mann und Sohn oder bildet sie sich die wirlich nur ein? Was will der arzt damit bezwecken, dass er sie in dem "Labor" festhält? Und ich frage mich, ob der Arzt wirklich glaubt, dass eine Mutter ihm sofort abnimmt, dass sie keinen Sohn hat nur, weil man ihr von einem Unfall berichtet. Es ist auf jeden Fall eine Geschichte, die von der ersten Seite an spannend und gut geschrieben ist. Ich freue mich darauf das Buch bald zu lesen. weiterlesen
Vielversprechend
Ein beklemmendes Szenario, das der Autor hier aufbaut: Eine Frau beobachtet, wie ihr sechsjähriger Sohn entführt wird. Draufhin befällt sie ein merkwürdiges Unwohlsein und sie wacht in einer Art Klinik wieder auf. Der Arzt, der auftaucht, erzählt ihr, dass sie niedergeschlagen wurde und 2 Monate im Koma verbracht hat. Auf Nachfrage Sybilles nach ihrem Mann und ihrem Sohn verhält sich der Arzt ungläubig - sie habe keinen Sohn, teilt er ihr schließlich mit. Sybille ist panisch, will den Raum verlassen und als der Arzt durch Zufall bewußtlos zu Boden geht, ergreift sie die Chance und flieht. Nur mit einem dünnen Nachthemd bekleidet, bewegt sie sich durch die Fußgängerzone und wird kurz darauf von einer Autofahrerin aufgegriffen. Doch jemand soll sie verfolgen. Jemand, der merkwürdige Ansichten über das Leben und die Menschen hat. Sybille scheint eine Art Versuchskaninchen zu sein - sie weiß es nur noch nicht. Die Grundidee ist interessant und zündet fast aufgenblicklich beim Lesen. Sybilles Verwirrung und Panik ist gut aufgebaut und nachvollziehbar. Dass irgendetwas an der Geschichte nicht stimmt, scheint dem Leser von vornherein klar zu sein - ich bin nur sehr gespannt auf die Auflösung. Alles in allem ein gelungener Auftakt für einen guten Thriller, wie mir scheint... weiterlesen
Rezensionen
Lässt einen nicht mehr los
Auch lange nachdem man dieses Buch schon aus der Hand gelegt hat, wirkt das Geschehen nach. Man kann förmlich das Grauen am eigenen Leib spüren das Sybille überfallen hat, als sie in diesem Keller aufgewacht ist. Es ist ein Albtraum eine Erinnerung zu haben, von der alle Anderen behaupten das sie nicht wahr ist. Und das allerschlimmste ist für eine Mutter, wenn sie nicht weiß was mit ihrem Kind geschehen ist. Sybille erinnert sich ganz genau daran einen Sohn zu haben, doch alle Anderen auch ihr Mann behaupten das sie kein Kind hat. Da beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln und macht sich auf die Suche. Doch kann sie den Menschen, die ihr dabei helfen wirklich vertrauen. Und warum behauptet ihr Mann das sie nicht seine Frau ist. Diese Suche nach der Wahrheit ist wahnsinnig spannend, Arno Strobel ist hier ein Buch gelungen das einen fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und auch die Auflösung des Ganzen ist nicht vorhersehbar, welches die Spannung noch steigert. weiterlesen
Spannend
Ein Alptraum wird wahr: Sibylle Aurich erwacht in einem Keller, angeschlossen an diverse medizinische Geräte. Der Arzt sagt ihr, dass sie einen Unfall hatte und sich erholen muss, aber Sibylle will sofort nach Hause, zu ihrem Mann Hannes und ihrem Sohn Lukas- der laut Arzt nicht existiert. Zwar schafft sie es zu flüchten, aber als sie endlich völlig aufgelöst nach Hause kommt und Hannes um den Hals fallen will, verleugnet er sie. Sibylle kann es nicht fassen- warum behaupten alle, sie wäre nicht Sibylle, welche seit zwei Monaten vermisst wird und auf Fotos total anders aussieht? Und was ist Lukas zugestoßen? Die Polizei glaubt ihr nicht und mehrere Männer verfolgen sie- wem kann sie noch trauen? Der Roman hat ausgezeichnet angefangen und mich die ersten Kapitel verschlingen lassen. Sibylle zweifelt an ihrem Verstand und der Leser kann es gut nachfühlen. Man hat schließlich nur seine eigenen Erinnerungen als Maßstab für die Identität und Wirklichkeit. Wenn niemand einen kennt und keine Fotos existieren- ist man dann verrückt, wenn man sich an alles erinnert, selbst an die kleinsten Details? Sibylle wird immer verzweifelter und kann niemandem trauen, muss aber Hilfe annehmen. Auch der Leser wird immer wieder in die Enge geführt und verdächtigt mal diesen, mal jenen Charakter. Zwar macht Sibylle einige dumme Fehler, die aber ihrer Situation geschuldet sind und ihre Verzweiflung noch glaubwürdiger machen. Ich war sehr gespannt, wie der Autor das Buch auflösen würde. Verschwörung? Plastische Chirurgie? Drogen? Leider hat mich des Rätsels Lösung aber nicht überzeugen können. Der größte Teil des Buches wirkt echt und real, der Hintergrund aber ist Fiktion und das hat mich etwas enttäuscht, da es viel schwieriger ist sich einen plausiblen Grund auszudenken anstatt einfach etwas aus dem Hut zu zaubern. Alles in allem war das Buch aber sehr spannend und mitreißend, deshalb gebe ich 4 von 5 Sternen. weiterlesen
Arno Strobel: Der Trakt
Rezension zum Hörbuch
Arno Strobel - Der Trakt Klappentext: Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall - all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?Meine Meinung: Als Sybille Aurich aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr, wie es vorher war. Ihre einzige Erinnerung ist ein nächtlicher Überfall und die Entführung ihres Sohnes Lukas. Nicht nur, daß ihr das Krankenhauszimmer ganz ohne Fenster und mit Sicherheitstür komisch vorkommt, auch der behandelnde Arzt ist ihr suspekt - schon allein, weil er die Existenz ihres Sohnes leugnet. Sybille gelingt die Flucht und sie beginnt die Suche nach der Wahrheit und nach sich selbst - nur niemand erkennt sie, weder ihr Ehemann, noch ihre beste Freundin und jeder will ihr weismachen, daß sie keinen Sohn hat. Rosie, eine schillernde ältere Persönlichkeit, liest Sybille vor dem Krankenhaus auf und bietet ihre Hilfe an. Außerdem gibt es auch noch Christian, dessen Schwester angeblich ähnliches widerfahren ist. Und beide beschwören Sybille, niemand anderem zu vertrauen. Doch wer ist Freund und wer ist Feind? Das Buch ist aus der Sicht von Sybille geschrieben, was so die Möglichkeit gibt, sich schnell in die Verzweiflung hineinversetzen zu können, die sie quält. Schnelle Wendungen in der Handlung lassen den Leser bald jeden verdächtigen - wer eben noch Freund war, scheint nun doch ein Feind zu sein und umgekehrt. Sybille ist der einzige Charakter, der wirklich ausführlich dargestellt wird, die restlichen Figuren bleiben eher oberflächlich und damit schwer einzuschätzen - also weiß man als Leser genausowenig wie Sybille auch. Der Spannungsbogen beginnt sofort nach Sybilles Aufwachen und hält bis zum Ende - und läßt den Leser ungeduldig auf die Auflösung hinfiebern. Für mich persönlich ist das Ende etwas weit hergeholt, deswegen hat es nicht für die Höchstwertung gereicht. Trotz Allem war es ein sehr spannendes und unterhaltsames Hörbuch, was ich an Psychothrillerfans weiterempfehlen kann. Gelesen wird das Hörbuch von Tanja Geke, die alle Figuren sehr abwechslungsreich darstellt und mit ihrer einfühlsamen Stimme die Ängste und Verzweiflung von Sybille sehr gut vermittelt. Meine Wertung: weiterlesen
Ein Psychothriller, der unter die Haut zu gehen weiß
Kurzbeschreibung:Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall - all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine albtraumhafte Suche nach sich selbst...Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?Zum Autor:Arno Strobel, geb. 1962 in Saarlouis, studierte Informationstechnik. Nach einigen Jahren Selbstständigkeit als IT-Unternehmensberater ging er nach Luxemburg, wo er seitdem bei einer großen deutschen Bank mit der IT-Projektdurchführung betraut ist. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt heute mit seiner Familie in der Nähe von Trier.Rezension:Sybille Aurich erwacht nach einem zweiwöchigen Koma in einem Krankenzimmer ohne jede Erinnerung, was mit ihr geschehen ist. Sie möchte Mann und Kind sehen, doch verwehrt der sie behandelnde Arzt dies damit, dass sie angeblich gar kein Kind hat. Sybille flüchtet daraufhin Hals über Kopf aus der merkwürdigen Klinik und wird von Rosie, einer älteren Dame, aufgelesen, die sie nach Hause fährt. Doch ihr Mann erkennt Sybille nicht, hält sie für eine Hochstaplerin. Die echte Sybille sei seit zwei Monaten spurlos verschwunden und ein Kind hätte das Ehepaar nie gehabt. Doch warum kann sich Sybille, wenn sie nicht die echte Sybille ist, an jede Menge Einzelheiten und Details aus ihrem vermeintlichen Eheleben erinnern? Christian Rössler scheint ihr helfen zu können, denn seine Schwester wird vermisst und auch sie war der felsenfesten Überzeugung, ein Kind zu haben, was real aber gar nicht existiert. Schon bald muss sich Sybille fragen, wem sie überhaupt noch vertrauen kann und was für ein perfides Spiel mit ihr getrieben wird... Arno Strobel konnte mich mit seinem Roman "Der Trakt" von der ersten Seite an fesseln. Der Leser leidet und zittert mit Sybille mit, die krampfhaft versucht, Licht in das tiefe Dunkel ihrer Vergangenheit zu bringen, immer wieder auf Stolpersteine stößt und schon bald an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln beginnt. Auch versteht es der Autor, gekonnte Wendungen in die Geschichte einzubauen, die verschiedene Annahmen, was mit Sybille nun wirklich geschehen ist, über den Haufen werfen und neue Aspekte an den Tag bringen. Somit entwickelte sich "Der Trakt" für mich zu einem Pageturner, denn ich wollte unbedingt wissen, was nun genau hinter der Geschichte Sybilles steckt. Das Ende wirkt schlüssig, nachvollziehbar und auch erschreckend. Zwar hätte ich mir zum Schluss noch ein wenig Aufklärung gewünscht, wie es mit einzelnen Personen, besonders Sybille, weitergegangen ist, sprich, wie sie nach diesen Erlebnissen und Ereignissen wieder zurück in ihr "altes" Leben gefunden hat, doch ist das wohl auch des Lesers Vorstellungskraft überlassen. Mich konnte "Der Trakt" vollends überzeugen, und ich bin schon sehr auf Arno Strobels nächste Romane "Das Wesen" und "Das Skript" gespannt!Fazit: Arno Strobels Roman "Der Trakt" ist ein Psychothriller, der dank seiner Thematik unter die Haut zu gehen weiß und die Spannung durch geschickte Wendungen bis zum Ende hin halten kann. Mitzittern mit der Protagonistin ist vorprogrammiert! weiterlesen

