
Beschreibung
Über 25 Jahre lang hatten Lilly und Valerie nicht miteinander gesprochen. Dabei waren sie mal die besten Freundinnen, engste Vertraute, verschworen gegen den Rest der Welt. Doch als Lilly sich von ihrer Freundin verraten fühlte, brach sie den Kontakt zu ihr ab. Als ihre Mutter stirbt, fasst sich die mittlerweile 47-jährige Valerie ein Herz und schreibt Lilly eine Mail.
Lilly ist überglücklich, wieder von der alten Freundin zu hören, und so entwickelt sich, zunächst vorsichtig tastend, aber bald wieder vertraut, ein lebhafter Austausch. Sie erinnern sich an ihre gemeinsame Kindheit und Jugend und kramen die Briefe und Rezepte aus jener Zeit wieder hervor. Denn mit elf Jahren gründeten die beiden Mädchen einen Rezeptclub und schickten einander über viele Jahre Briefe und Koch- oder Backrezepte, vom Kindergeburtstagskuchen über den Silvester-Nudelsalat bis hin zu Anti-Kummer-Waffeln und den Küchenexperimenten während der Collegezeit. Und wie sie in gemeinsamen Erinnerungen schwelgen an ihre Jugend, an erste Lieben, große Pläne und mal mehr, mal weniger heftige Auseinandersetzungen mit den Eltern, kommen sich die beiden Frauen wieder Stück für Stück näher. Und sie lassen diese Erinnerungen aufleben mit Rezepten für die Speisen, die für sie immer schon mehr waren als einfach nur Essen, nämlich Heimat und Trost. Aber unter der Oberfläche schwelt der nie bereinigte Konflikt, der einst zum Bruch führte, weiter. Als sich die beiden Freundinnen wieder an dem Punkt befinden, an dem sich einst ihre Wege im Zorn trennten, muss sich zeigen, ob ihre Freundschaft groß genug ist, die alten Verletzungen zu verzeihen. Und dann ist da noch ein lange gehütetes Geheimnis, das nach vielen Jahren endlich ans Licht kommt und Lillys und Valeries Freundschaft auf eine harte Probe stellt. Werden sie daran wachsen oder sich endgültig entzweien?
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Zusatzinformationen
Aus dem Amerikanischen von Franziska Weyer
Originaltitel:The Recipe Club
Presse
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Leseeindrücke
Briefe und Rezepte
Valerie und Lilly waren Freundinnen. Nach 26 Jahren Funkstille schreibt Valerie an Lilly eine e-mail, indem sie vom Tod der Mutter berichtet. Lilly antwortet erst sehr knapp. Dann schreibt sie aber doch noch eine ausführlichere mail. So beginnen beide Frauen einen neuen Kontakt aufzubauen. Sie fragen nach alten Bekannten und schreiben ihre Gedanken und Gefühle auf. Lilly schickt dann auch ein Rezept an Valerie. So erfährt man mehr über den Rezeptclub. Als Kinder haben die beiden sich schon Rezepte geschickt. Lilly hat ihre beim Kramen in den Sachen der verstorbenen Mutter gefunden und Lilly hat die Briefe auch aufgehoben. So kann man Lilly und Val als Kinder erleben. Was ihnen wichtig war und was sie gespielt haben. "...hat es nicht Spaß gemacht, Erfinderinnen zu spielen? Daddy sagt, dass wir wieder seine Assistenten sein können, wenn du das nächste Mal kommst..." Ich mag Bücher die im Brief oder e-mail-Stil sind. Vielleicht werden auch noch einige Rezepte mehr verschickt. Ich würde sehr gern wissen, aus welchem Grund Val und Lilly so viele Jahre keinen Kontakt mehr hatten. weiterlesen
Johannisbeersommer
Kir Royal Ein ansprechendes Cover. Jetzt, da grade die Johannisbeeren reif sind und ich am Marmeladekochen bin- Johannisbeere mit Sekt und Cassis. Der Titel und das Cover ergänzen sich ausgezeichnet mit dem Inhalt, zwei reifere Damen im Briefwechsel. Reif wie die Johannisbeeren, süss- säuerlich wie das Verhältnis der Damen. Werde ich mir besorgen und weiterlesen- Geschmack getroffen. weiterlesen
Süß-Saures bringt das Leben...
Die Leseprobe von „Johannisbeersommer“ hat mich überrascht, muss ich zugeben. Ich hatte eine relativ unspektakuläre Geschichte einer Frauenfreundschaft erwartet, wie es sie im Moment in vielen Romanen zu geben scheint. Nun, es handelt sich um die Geschichte einer Frauenfreundschaft, die aber geheimnisvoller und tiefgründiger zu sein scheint, als ich mir vorgestellt hatte. Nach 26 Jahren Schweigens schreibt Valerie an ihre frühere Freundin Lilly eine Mail, um ihr vom Tod ihrer Mutter zu berichten. Lilly ist überrascht darüber, freut sich aber gleichzeitig von ganzem Herzen darüber, wieder von Valerie zu hören, die sie beinahe aufgegeben hätte. Lilly selbst stammt aus einer künstlerischen Familie und ist mittlerweile eine scheinbar recht erfolgreiche Sängerin . Auch sie hat Neuigkeiten für Val – ihre eigene Mutter hat Knall auf Fall die Familie verlassen. Als Begründung gibt sie an, endlich zu sich selbst finden zu wollen...Als Valerie und Lily auf alte Briefe aus ihrer Kindheit zu sprechen kommen, in denen sie auch Rezepte ausgetauscht haben, kommt eine ganz andere Bewegung in das Buch – jetzt erscheinen zwischen den Kapiteln immer mal einzelne Rezepte, die dem Leser eine Situation verdeutlichen und anschaulicher machen. Dazu kurze Briefe aus der Kinderzeit der beiden Frauen, die ihre Beziehung näher beleuchten und auch ganz herzig klingen. Die „Roman-mit-Rezept“-Idee hat mir schon in „Der Christmas-Cookie-Club“ sehr gut gefallen, wenn auch nicht alle Rezepte immer nachmachbar sind. Es lockert die Geschichte ganz gut auf und hilft mir, die Charaktere etwas besser zu verstehen. Ich bin neugierig, aus welchem Grund sich Valerie und Lilly vor all den Jahren zerstritten haben und ob sie es tatsächlich schaffen, die lange Schweigezeit wieder zu kitten. Ein schönes unterhaltsames Buch, was mir genau richtig für sonnige Wochenenden - oder bei dem Wetter im Moment auch für einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch - zu sein scheint. weiterlesen
Kindheitserrinnerungen werden wach
Der erste Leseeindruck war sehr gut. Ich liebe Bücher die nur aus Briefen/e-mails ect bestehen. Beim lesen hab ich mich ertappt wie ich etliche Paralelen zu mir und ehemals guten und lieben Freunden endeckt habe. Ich werd mir das Buch auf jeden Fall besorgen. weiterlesen
Backe backe Kuchen...
Hab das Buch grad begonnen und kann daher noch nicht viel zu sagen...aber bisher gefällt es mir ganz gut. Der Stil mit der Briefen und Emails gefällt mir gut...die Zeitsprünge auch. Vielleicht koche bzw backe ich die Rezepte mal nach... ;) Bin jedenfalls gespannt, was die Freundschaft der Protagonistinnen Valerie und Lilly zerstört hat...dann folgt sicher meine Rezi =) weiterlesen
Rezensionen
Johannisbeersommer
Meinung: Es ist schwer einen Anfang zu finden, das Buch und dessen Geschichte lässt sich nicht leicht in Worte fassen. Ich fange mit dem Inhalt an. Als Lilly eine Mail ihrer ehemals besten Freundin Val erhält ist sie verwirrt und nachdenklich. Der Kontakt bricht ab, aber die Erinnerungen kommen wieder hoch. Diese Erinnerungen sind in verschiedene Kapitel geteilt, die als Überschriften Jahreszahlen tragen. In diesen Kapiteln werden die alten Briefe und Rezepte des Rezep-Clubs aufgezeigt. Wären das Ausnahmen gewesen und der restliche Text in normaler Form geschrieben wäre ich zufrieden gewesen. Allerdings besteht das ganze Buch, bis auf wenige Kapitel gegen Ende, aus E-Mail oder Briefkontakten. Lange Zeit habe ich Val und Lilly verwechselt; wusste nie, wer von beiden gerade den Freund hatte oder wer jetzt lesbisch ist. Zeiten waren auch eher ungreifbar. 2000 ist noch klar, dann kommen die Kinder - und Jugendjahre.. dann wieder 2002, irgendwie war das alles zu viel für mich. Auf dem Klappentext ist von einem Geheimnis die Rede, welches eine Belastungsprobe darstellt. Die ersten 350 Seiten bestehen aus dem mehr oder weniger langweiligen Leben von Val und Lilly, der Streit wird auf den letzten 100 Seiten Gesprächsthema und nach Friede-Freude-Eierkuchen war das Buch auch schon vorbei. Wer Freude an dem Buch hat und mitdenkt, wird sich denken können, was das große Geheimnis ist und wie das Buch letztendlich ausgeht. In einem Satz: Das Buch zog sich wie Kaugummi. Die Rezepte waren immer sehr schön gestaltet, jedoch nichts für meinen Geschmack und auch für die Geschichte überhaupt nicht relevant. Fazit: In einem Wort: Überflüssig. Ich hatte überhaupt keinen Spaß am Buch, es zog sich wie Kaugummi und bekommt 1,5 von 5 Punkten, weil es 2 Rezepte gibt, die mich zum Kochen verführen. weiterlesen
Briefe und Rezept
Das Cover finde ich sehr schön, es ist farbenfroh und macht Lust auf Sommer. Aber was Titel und Cover mit dem Buch zu tun haben, weiß ich nicht. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, ich bin sofort in die Geschichte hineingekommen. Die Autoren haben das Buch in Form eines Brief- und Rezeptaustausch geschrieben. Die Idee finde ich sehr witzig. Inhalt: Zwei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, schreiben seit ihrer Jugendzeit Briefe und tauschen Rezepte aus. Lilly ist sehr selbstbewusst und kann schnell Freundschaften schließen, während Valerie eher schüchtern und introvertiert ist. Die Liebe zum Kochen verbindet sich und auch die Familien sind befreundet. Ein Streit entzweit die beiden jungen Menschen und auch Jahre später bei der Beerdigung von Valeries Mutter können sie diesen nicht vergessen. In den Briefen wird deutlich, wie unterschiedlich diese beiden Mädels sind, aber auch wie sehr sie sich eigentlich auch mögen. Fazit: Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Rezepte zu lesen hat Lust aufs kochen gemacht. Das Buch ist sehr unterhaltsam und regt einem auch zum Nachdenken an. Wer gerne kocht und mal in Geheimnisse zweier Teenager eingeweiht möchte, sollte dieses Buch lesen. weiterlesen
zum Nachkochen
Inhalt: Die selbstbewusste Lily und die schüchterne Valerie sind grundverschieden, aber eine Gemeinsamkeit hat ihre Freundschaft seit Kindertagen bestimmt: die Liebe zu gutem Essen. Doch dann stellt ein lange gehütetes Geheimnis die Freundschaft auf eine harte Belastungsprobe. Werden die beiden Freundinnen die Vergangenheit hinter sich lassen können? Johannisbeersommer erzählt die köstliche Geschichte einer großen Freundschaft und feiert das Leben mit Rezepten, die uns immer begleiten. (Quelle: amazon.de) Meine Meinung: Eigentlich mag ich solche Briefromane nicht. Es fiel mir auch am Anfang wirklich schwer, mich in die Geschichte reinzufinden. Besonders die Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit empfand ich als verwirrend. Ich hatte schon genug Probleme damit, mir immer wieder in Erinnerung zu rufen, welche Hauptperson jetzt welche ist und welchen Hintergrund hat. Die Untermischung von Briefen aus der Kindheit der Protagonistinnen hat mich in heillose Verwirrung gestürzt. Irgendwann hat es mich aber dann doch gepackt und ich konnte die Gefühle der Hauptpersonen nachvollziehen. Als es zu verwirrend wird, kommt am Ende dann doch ein Erzähler zum Einsatz, was ich als einen seltsamen Bruch empfunden habe. Fast die Hälfte des Buches besteht aus Rezepten, die sich die beiden Mädchen/Frauen hin und her schicken. Das ist eine nette Idee und passte oft gut zur Geschichte. Allerdings muss ich zugeben, dass ich die Rezepte irgendwann überblättert habe und auch nichts davon je ausprobiert habe. Vielleicht hole ich das irgendwann mal nach... Kurz zusammengefasst ein ganz gutes Frauenbuch. Nett zu lesen, aber vom Aufbau her etwas anstrengend. weiterlesen
Liebe geht durch den Magen
Ich bin zufällig auf diesen Buch gestoßen und war von Anfang an begeistert. Die zwei Charaktere Valerie und Lilly werden wirklich einfühlsam, intensiv und realitätsgetreu beschrieben. Alles beginnt mit einer E-Mail im Jahr 2000 in dem Valerie ihr Kindheitsfreundin Lilly über den Tod ihrer Mutter aufklärt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten miteinander zu schreiben, finden die beiden Frauen Worte, um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Sie schreiben über die Gegenwart, aber vor allem auch über die Vergangenheit, ihre Fehler und Irrtümer. Vor allem aber haben sie eine Gemeinsamkeit: Sie haben beide die Rezeptbriefe von früher aufgehoben. Nach dieser Erkenntnis wird der Leser in die Vergangenheit gesetzt. Man liest abwechselnd ihre Briefe von 1963 bis 1973 und Mails von "heute", erfährt die Hintergründe der langjährigen Freundschaftspause, ihre Familiengeschichten und -probleme und wird dann mit den Briefen zurück in die Gegenwart 2002 gebracht.. Tatsächlich mag ich auch den Schreibstil sehr. Locker und leicht. Durch die durchgehende Brief- bzw. Mailform so gut zu lesen, dass man es kaum weglegen möchte.Ein kleines Drama über die Freundschaft und die Familie. Durch die Schreibweise wahnsinnig spannend und trotzdem so realitätsnah. Ein tolles Buch für Frauen, nicht nur wegen der wahnsinnig tollen Rezepte zum Nachkochen, sondern weil man sich auch selbst in den beiden Firguen wiederfinden kann ...=) weiterlesen
Johannisbeersommer
Meinung: Es ist schwer einen Anfang zu finden, das Buch und dessen Geschichte lässt sich nicht leicht in Worte fassen. Ich fange mit dem Inhalt an. Als Lilly eine Mail ihrer ehemals besten Freundin Val erhält ist sie verwirrt und nachdenklich. Der Kontakt bricht ab, aber die Erinnerungen kommen wieder hoch. Diese Erinnerungen sind in verschiedene Kapitel geteilt, die als Überschriften Jahreszahlen tragen. In diesen Kapiteln werden die alten Briefe und Rezepte des Rezep-Clubs aufgezeigt. Wären das Ausnahmen gewesen und der restliche Text in normaler Form geschrieben wäre ich zufrieden gewesen. Allerdings besteht das ganze Buch, bis auf wenige Kapitel gegen Ende, aus E-Mail oder Briefkontakten. Lange Zeit habe ich Val und Lilly verwechselt; wusste nie, wer von beiden gerade den Freund hatte oder wer jetzt lesbisch ist. Zeiten waren auch eher ungreifbar. 2000 ist noch klar, dann kommen die Kinder - und Jugendjahre.. dann wieder 2002, irgendwie war das alles zu viel für mich. Auf dem Klappentext ist von einem Geheimnis die Rede, welches eine Belastungsprobe darstellt. Die ersten 350 Seiten bestehen aus dem mehr oder weniger langweiligen Leben von Val und Lilly, der Streit wird auf den letzten 100 Seiten Gesprächsthema und nach Friede-Freude-Eierkuchen war das Buch auch schon vorbei. Wer Freude an dem Buch hat und mitdenkt, wird sich denken können, was das große Geheimnis ist und wie das Buch letztendlich ausgeht. In einem Satz: Das Buch zog sich wie Kaugummi. Die Rezepte waren immer sehr schön gestaltet, jedoch nichts für meinen Geschmack und auch für die Geschichte überhaupt nicht relevant.Fazit: In einem Wort: Überflüssig. Ich hatte überhaupt keinen Spaß am Buch, es zog sich wie Kaugummi und bekommt 1,5 von 5 Punkten, weil es 2 Rezepte gibt, die mich zum Kochen verführen. weiterlesen

