Irgendwie erdrückt mich die Leseprobe, es macht sich schnell eine graue, aussichtslose Stimmung breit. Sicherlich auch der Grund, weshalb einer der Protagonisten die Stadt verlassen will. Isaac lebt allein mit seinem "Alten" in dieser ehemaligen Stahlindustriestadt Buell, Pennsylvania, seine Mutter ist seit 5 Jahren tot. Er hat einiges vor in der großen Welt, hat seinen Vater um fast 4000 Dollar erleichtert. Poe wird ihn ein Stück begleiten, so ist zumindest der Plan. Doch dann geschieht etwas unvorhergesehens, als die beiden Unterschlupf in einer alten Fabrikhalle suchen. Drei Männer, die dort ebenfalls auftauchen, haben mit Poe nichts gutes im Sinn. Isaac hilft ihm, doch dabei wird ein Mann erschlagen...
Dieses Geschehen wird ihre Freundschaft wohl mächtig erschüttern, und ich bin gespannt, wie es weiter gehen soll. Auf jeden Fall bricht Isaac sein Vorhaben vorerst ab, und kehrt wieder heim. Vom Klappentext ist bekannt, dass sein Freund Poe verhaftet wird, Isaac dagegen geht nach Kalifornien.
Mr. Meyer hat eine Art zu schreiben, die mir schwerfällig erscheint. Kurze, abgehackte Sätze, scheinbar wirre Gedankengänge machen das ganze nicht einfacher, diese Leseprobe durchzukämpfen, ohne sich ablenken zu lassen.
~~~ Ein Freund ist ein Mensch, der dich mag, obwohl er dich kennt ~~~
Isaak hat genug von seinem Leben in dem Kaff, in dem er mit seinem Vater lebt und wo es einst eine blühende Stahlindustrie gab. Er und sein Freund Poe leben ihren Traum und brechen nach Kalifonien auf.
Meyers Schreibstil ist gewöhnungsbedüftig und gefällt mir. Seine Schilderungen sind plastisch und detailliert, ohne dass man als Leser das Gefühl hat, der Autor verliere sich in unwichtigen Kleinigkeiten, blase Ereignisse und die Beschreibungen von Protagonisten unnötig auf. Inhaltlich versprechen die Leseprobe, die Kritiken und die Rezensionen der amerikanischen Originalausgabe eine spannende Lektüre.
Möglicherweise ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Ich bin sehr gespannt.....
Ich habe begonnen, die Leseprobe zu lesen, bin aber nicht damit warm geworden. Weder der junge Mann noch der inhaltliche Teil der Geschichte hat mir mehr Lust auf das Lesen gemacht. Leider, oder auch nicht , habe ich nicht lange durchgehalten.
Ich glaube, ich werde das Buch nicht lesen, denn die Leseprobe habe ich nach wenigen Seiten abgebrochen zu lesen.
Denen, die es gut fanden, denen wünsche ich noch viel Spaß mit der Lektüre
Ich habe die Leseprobe nicht allzu sehr verschlungen und habe auch nicht richtig in das Buch hineingefunden. Schade, denn das Cover macht eigentlich rein bildlich schon Lust auf mehr, aber leider kann ich mich mit diesem Buch nicht anfreunden.
Ein interessanter Schreibstiel bei dem zwischen der Erzählperspektive des Ich -Erzählers und einer Beschreibung der Hauptfigur gewechselt wird. Ungleiche Freunde die sich davon machen. Immer wieder "Lebensphilosophie" eingeworfen. Mein Lieblingssatz:"Selbst der Tod entbindet nicht von der Verantwortung dem Leben gegenüber". Bei der Haupfigur handelt es sich wohl um einen Hochbegabten, der darunter leidet immer im Schatten seiner noch klügeren älteren Schwester gestanden zu haben. Seine verstorbene Mutter fehlt ihm sehr. Die Gegend in der er in Wohlstand aufgewachsen ist, stirbt durch die Schließung des Stahlwerks ab.
Die Leseprobe macht schnell klar, dass es sich hier um einen besonderen Roman handeln muss. Aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten wird die Geschichte um Isaac und Poe erzählt. Einige Seiten, um sich an den Stil gewöhnen und die Geschichte nimmt gefangen.
Isaac und Poe sind Freunde, und sie sind sehr unterschiedlich. Der Frust und die Unzufriedenheit über ihr Leben ist ihnen allerdings gemeinsam. Isaac will weg und Poe mitnehmen, aber ein tragisches Ereignis, - Mord? notwehr? kommt ihnen dazwischen, also Isaac seinem Freund gegen drei Männer helfen will, die ihn bedrohen und einen der Männer tötet.
Durch die Perspektivenwechsel erfährt der Leser, was in den Figuren vorgeht, und sie sind genau gezeichnet und charakterisiert. Der Leser wird mitgenommen in das triste Leben von Poe und Isaac, der Tod des Mannes gleich zu Beginn des Romans ist sicherlich Auslöser für alles, was folgen wird. Poe hat seine Jacke in der Fabrikhalle, in der das Unglück geschah, vergessen und blutet, womöglich wird der Verdacht auf ihn fallen. Wie wird es mit der Freunschaft der beiden weitergehen? Werden sie der tristen Stadt entkommen?
Die Leseprobe ist sehr vielversprechend, der etwas ungewöhnliche Stil gefällt mir gut, ich möchte sehr gerne wissen, wie es mit Isaac und Poe weitergeht!
Isaac lebt zusammen mit seinem kranken Vater in einer von der Stahlindustrie geprägten Stadt in Pennsylvania. Sein Traum ist es diese sterbende Stadt so schnell wie nur möglich zu verlassen.
Der Roman beginnt damit, dass er und sein bester Freund Poe gemeinsam aufbrechen um ihren Traum zu erfüllen. Doch der Aufbruch ins neue Leben missglückt als Isaac in Notwehr einen Mord begeht und Poe an seiner Stelle verhaftet wird.
Philipp Meyers Schreibstil ist sehr ungewöhnlich und erfrischend.
Ich würde gerne mehr über das weitere Schicksal Isaacs und Poes erfahren. Werden Sie dennoch den amerikanischen Traum leben oder wie so viele daran scheitern.
Meyer erzählt eine düstere Geschichte über zwei Freunde in den USA. Auch dort, so ähnlich wie in Deutschland (s.Ruhrgebiet), ist ein Teil der Industrie einfach gestorben und den Bach runter gegangen. Die Geschichte ist ziemlich düster erzählt. Iregendwie hat der Frühling die Oberhand noch nicht gewonnen. Der Winter meldet sich mit aller Härte zurück.
Der Tod des Schweden ist erst einmal der Anfang einer schicksalhaften Verkettung. Vielleicht werden Poe und Isaac doch gemeinsam die Flucht antreten. Eine Flucht in ein neues Leben.
Die Leseprobe von 'Rost' hat mich leider nicht "eingefangen". Schon der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Und thematisch macht das Buch von Anfang an einen sehr "düsteren" Eindruck. Schon auf der ersten Seite hatte ich daher eigentlich nicht mehr viel Lust weiterzulesen. Und sehr viel länger habe ich dann letztlich auch nicht durchgehalten...
Diesen Roman sehe ich eher als Sozialkritisch. Eher schon zum Melodram näher als zu einem normalen Roman.
Da geht es um 2 Freunde, wobei der eine sich fragt, warum er mit Poe befreundet ist. Die Freundschaft scheint nicht so gut von Isaak zu sein, sonst hätte er nicht einen Mord aus Notwehr begangen und seinen Freund dafür büßen lassen.
Der Freund im Gefängnis und er selbst in die weite Welt unterwegs, ohne einmal zurückzuschauen.
Die Leseprobe war nicht unbedingt fesselnd aber vielleicht gibt der gesamte Roman ja mehr her. Leider nicht mein Genre. Die Geschichte käme als Fernsehfilm vielleicht besser. Das Cover war da schon eher ansprechend.
Ein Buch über zwei junge Erwachsene, die mit der Schule fertig sind, aber nicht aus ihrer Heimatstad wegkommen. Einer hängt bei seinem Großvater fest und bekommt weder von ihm noch von seiner großen Schwester Untestützung, obwohl er gerne studieren würde. Der andere hat drei Sportsipendien sausen lassen um bei seienr Mutter zu bleiben und in einem alten, zugigen Trailer zu wohnen.
Als die beiden sich auf den Weg in die große weite Welt wagen scheitern sie gleich beim ersten Regen an drei Pennern. Der kleine hat Angst um das Geld, das er seinem Großvater gestohlen hat und verschwindet, angeblich um zu pinkeln. Der große Footballer bleibt und glaubt mit dem Gesindel schon klarzukommen. Dem ist nicht so... Um zu flüchten erschlagen die beiden Jungs einen der Penner mit einer schweren Eisnekugel und gehen wieder nach Hause. Poe, der Große, traut sich nicht zu seiner Mutter in den Trailer und erfriert beinahe draußen vor deren Tür, wenn sie ihn nicht gefunden hätte. Der andere, Isaac, muss wohl oder übel auch wieder nach Hause und will aber am nächsten Tag den nächsten Fluchtversuch wagen.
Eine Geschichte, die bestimmt ganz spannend sein kann, aber nicht sonderlich gut geschrieben wurde. Alles ist recht langatmig und man wird nicht gefesselt, es entsteht nicht so die Lust weiterzulesen.
Großartig, zwischen all den unterhaltsamen, flott zu lesenden Büchern heute einen Roman hier zu finden, mit dem man sich inhaltlich und sprachlich auseinandersetzen muss. Denn: Leicht lesbar sind Bücher, die zu zwei Dritteln aus inneren Monologen bestehen, garantiert nicht. Weil eine Handlung, während sie geschieht, gleichzeitig reflektiert wird, muss der Leser beiden Strängen folgen und hat quasi "doppelte Arbeit". Vermutlich wirkt der Schreibstil in "Rost" daher so schwierig oder sperrig, aber wenn man sich eingelesen hat, kommt man gut klar.
Was wird Isaac tun? Er will nur weg, hat keinen Plan, lediglich eine schwache Ahnung, womit er sich am liebsten beschäftigen würde. Poe dagegen will eigentlich nicht weg. Er ist antriebslos und schließt sich Isaac aus Freundschaft an. Schon die kurze erste Zeit ihrer Flucht wird zur Niederlage, zum Desaster.
Im Hintergrund eine Gegend, die dem Verfall preis gegeben ist, ein ähnliches Schicksal (die zerbrochene Familie) zweier Protagonisten, die äußerlich und in ihrem Denken gegensätzlich sind: Ein Ausgangspunkt, der einen facettenreichen, vielschichtigen und intensiven Roman erwarten lässt. Und es bei all dem schafft, Spannung aufzubauen.
Zuvor habe ich nie was von Philip Meyer gelesen. Ich fand die Leseprobe etwas seltsam. Der Autor hat einen merkwürdigen Schreibstil, der mir nicht gefällt. Die Geschichte an sich hat mich auch eher gelangweilt als amüsiert. Ich musste mich regelrecht zwingen zu Ende zu lesen. Ich weiß nicht ob ich diesem Buch eine Chance geben würde.
Den Autor Philipp Meyer kenne ich bisher nicht. Die Leseprobe war etwas verwirrend geschrieben. Es waren komische gehetzte Sätze. Das Buch selbst von der Thematik her scheint interessant zu sein. Zwei Jugendlíche, die von einem besseren Leben träumen, hauen von zuhause ab. Die alte Industriestadt verspricht keine gute Zukunft. Doch schon bei der ersten Station geschieht ein Mord, Isaac will den Freund schützen und wird dabei zum Mörder. Damit das Buch nicht endet und spannender wird, wird Poe, der mit der Sache überhaupt nichts zu tun hat, inhaftiert. Hier wird in dem Buch bestimmt beschrieben, wie Isaac mit der Situation zurechtkommt. Er kann ja in Kalifornien ein neues Leben anfangen. Aber schafft das sein Gewissen? Denkt er an seinen Freund, der im Gefängnis unschuldig eine Strafe absitzt, während er in Freiheit ist und ebruflich nun Fuß fassen könnte.
Ein Klischee um zwei junde Männer, die ihr Glück suchen, aber nicht finden.
"Rost" heißt der Roman von Philipp Meyer. Zwei Jungen leben in einer Kleinstadt, die bessere Tage gesehen hat, aber jetzt mehr und mehr verkommt. Alte leere Fabrikhallen, wenig Arbeit, viel Verzweifelung. Isaac English und Billy Poe sind Freunde. Isaac ist hochintelligent und will endlich was aus seinem Leben machen - deshalb läuft er weg. Sein Freund will ihn nur ein Stück begleiten. Billy, genannt Poe, hätte ein Sportstipendium bekommen können, aber er wollte sich nicht zu etwas drängen lassen. Auch er ist unzufrieden mit seinem Leben.
Als die beiden in einer Ruine Schutz vor einem Unwetter suchen, stoßen sie auf drei Tramps. Isaac rettet Poe vor den Übergriffen der Fremden, aber dabei bringt er jemanden um. Poes Jacke mit seinem Namen bleibt neben der Leiche liegen. Isaac geht erstmal zu seinem Vater zurück und Poe zu seiner Mutter. Was kommt jetzt - wird der Mord entdeckt? Wer wird dafür verantwortlich gemacht? Und wird es einer der beiden aus diesem Ort noch auf die Uni schaffen? Ändert das Verlassen der Stadt irgendwas oder bleibt man derselbe wie vorher?
Die Geschichte, die abwechselnd aus den Perspektiven der Jungen und aus der Sicht von Poes Mutter geschildert wird, schildert die Gedanken, Wünsche und Träume der Hauptpersonen. Sie sind ein Beispiel für die ganze Stadt, die ein besseres Leben kennt und vermisst. Der Roman lebt von den Beschreibungen. Es ist in meinen Augen weniger ein Krimi, sondern mehr eine Geschichte über die Stadt und was sie aus den Menschen macht, die in ihr leben.
Bei den ersten Sätzen der Leseprobe fiel es mir schwer den Inhalt zu verfolgen. De Sätze ind lang und werden durch viele Aufzählungen ab und an unverständlich. Das legt sich mit der Zeit, wenn Handlung in den Roman kommt. Die wörtliche Rede macht das Lesen abwechslungsreicher. Die Beschreibung der Charakter gelingt.
Es braucht allerdings einige Zeit bis man sich in den Roman hineingelesen hat. Man sollte zumindest Intresse an sozialritischer Literatur haben. Das Buch wirkt nicht wie ein Krimi, obwohl zu Anfang ein Tötungsdelikt geschieht.
Fazit:
Das Buch braucht die vielen Seiten der Leseprobe, sonst legt man es nach den ersten drei Seiten weg.
Trotzdem würde mich der weitere Verlauf der Geschichte interessieren.
Endlich mal wieder ein Buch, das es mit Freys "Strahlend schöner Morgen" aufnehmen kann. Hier wie dort: Hoffnung auf ein anderes und besseres Leben, Aufbruch, um der Tristesse zu entfliehen und über allem der 'American dream'.
Handlungsort des Romans ist Buell, eine Kleinstadt in Pennsylvania, gelegen im ehemaligen "Rust belt" (Rostgürtel) , dem ältesten Industriegebiet im Nordosten der USA. Die Stahlindustrie ist längst aus der Stadt verschwunden und das Leben der Einwohner besteht im wesentlichen aus "hätte" und "könnte".
Erzählt wird die Geschichte von Issac, der alleine mit seinem Vater lebt und diesem 4000 Dollar gestohlen hat, um dieses triste Leben endlich hinter sich zu lassen und Richtung Kalifornien zu ziehen. Dort möchte er Astrophysik studieren.
Ihn begleiten soll sein Freund Poe, nicht unbedingt der Hellsten einer, sondern ein ehemaliger Highschool Footballer, der seine glorreiche Zukunft schon hinter sich und sich von seinen Träumen verabschiedet hat - 'white trash', der mit seiner kranken Mutter in einem Trailer haust.
Poe möchte nicht mitkommen nach Kalifornien, sondern Isaac nur ein Stück auf dem Weg begleiten. Wegen eines Regenschauers suchen die beiden Freunde Schutz in einer verlassenen Maschinenhalle und etwas später kommen drei Männer, die ebenso unterwegs sind wie die beiden, in das leerstehende Gebäude. Issac fühlt sich in deren Gesellschaft unwohl und geht unter einem Vorwand nach draußen, sein Freund bleibt. Als er plötzlich Poe schreien hört, läuft er zurück und sieht, dass die Typen seinem Freund Schlimmes antuen wollen. Er überlegt nicht lang, sondern schnappt sich eine Eisenkugel und wirft diese mit voller Wucht einem der Angreifer ins Gesicht, woraufhin dieser auf der Stelle blutend zu Boden geht und wahrscheinlich tödlich getroffen ist....
Philipp Meyer erzählt in einer klaren, bildhaften Sprache die Geschichte einer Freundschaft und die Geschichte eines Aufbruchs. Sehr faszinierend und packend geschrieben!
Ich fand die Leseprobe ungeheuer spannend und emotionsreich und würde schon sehr gerne wissen, ob Isaac sein Ziel erreicht...
Eine recht merkwürdige Leseprobe.Sie handelt von 2 Freunden welche aus einem Provinzkaff abhauen,es geschieht in Notwehr ein versehentlicher Mord ,und einer der Beiden kommt ins Gefängnis. Ich fand die Leseprobe schwierig zu lesen, ziemlich hektischer Schreibstil dennoch gute Handlung zwei verschiedener Charaktere. Ein Buch auf das man sich ziemlich konzentrieren muß, aber nicht schlecht.
Ein Buch, das man nicht zwischen Türe und Angel lesen kann. Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoll, man muß über die gelesenen Sätze schon etwwas nachdenken. Ein Buch mit Niveau.
Eine triste Kleinstadt. Hier herrscht Armut, Arbeitslosigkeit und Monotonie. Die beiden Jugendlichen Isaac und Poe wollen endlich ein besseres Leben haben und aus dem Mief dieser Kleinstadt heraus. Isaacs Mutter hat Selbstmord begangen, er lebt bei seinem tyrannischen Vater, die Schwester hat sich schon längst abgenabelt. Er will mit seinem Freund Poe, der mit seiner Mutter kärglich lebt, ein neues Leben in Kalifornien anfangen, studieren, sich etwas aufbauen, etwas Glück haben. Auch sein Freund, ein guter Sportler könnte dort Karriere machen. Isaac klaut das Ersparte seines Vaters und macht sich mit Poe auf den Weg. Schon kurz nach ihrer Flucht werden sie von einem Gewitter überrascht und suchen Unterschlupf in einer alten Lagerhalle. Dort sind auch drei Wohnsitzlose. Es kommt zum Streit, Poe wird von einem der Obdachlosen angegriffen. Isaac will seinem Freund beistehen und benützt dazu ein Messer. Er verletzt den Angreifer und dieser stirbt. Isaac kommt davon, doch Poe wird stattdessen gefangengenommen. Wie geht das Buch weiter? Treffen sich die beiden Freunde wieder? Wie verhält sich Poe, der unschuldig im Kanst sitzt..
Ein Buch, das zu unserer heutigen Zeit paßt. Arbeitslosigkeit , wo früher Wohnstand herrschte, traumatisierte Menschen, Jugendliche, die ohne Zukunftsperspektive sind.
Der knapp 20 Jährige Isaac wohnt in einem runtergekommenen Ort in Pennsylvania.
Er ist sehr klug und wohnt zusammen mit seinem Vater. Seine Schwester hat schon vor langer Zeit die Flucht vor ihrem Vater ergriffen und studiert nun in Yale.
Auch Isaac hat diesen Traum und bricht- ohne seinem Vater etwas davon zu sagen auf, die Taschen von mit dessen Geld und hofft, dass sein bester Freund, der ebenfalls in schlechten Wonverhältnissen lebt und keine Zukunftsaussichten hat ihn begleitet. Ihm fehlt zwar die Energie für solch einen Aufbruch, jedoch möcht er Isaac ein Stück seines Weges begleiten.
Als es stark anfängt zu regnen und die beiden Schutz in einem leerstehenden Gebäude.
Sie begegnen dort drei merkwürdigen Gestalten.
Isaacs Vorahnungen trügen ihn dabei nicht: er verschwindet nach draussen und in der Zwischenzeit versuchen die Männer seinen Freund Poe zu vergewaltigen.
Isaac versucht seinen Freund zu retten und bringt die 3 Gestalten um.
Die Geschichte fängt schon in den ersten Seiten sehr spannend an.
die Sprache klingt zwar- wie hier einige schon geschrieben haben recht abgehetzt, aber ich denke dies wird sich im laufe des Buches noch ändern und wird bei der Spannung die aufkommt nicht weiter stören.
Es ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber mir persönlich hat der erste Eindruck sehr gut gefallen, weswegen ich 4/5 Sternen vergebe.
Ich muss gestehen, daß ich die Leseprobe nicht komplett durchgehalten habe.
Der hektische Schreibstil hat mir weniger ausgemacht, aber ich bin einfach nicht in die Geschichte reingekommen.
Allerdings muss ich sagen, daß ich schon ab und zu Bücher hatte, bei denen man sich regelrecht durchkämpfen musste und die nach zig Seiten plötzlich spannend und gut zu lesen waren.
Vielleicht fällt dieses Buch auch unter diese Kathegorie....kaufen würde ich dieses Buch jetzt nicht unbedingt, aber ein Leseexemplar würde ich auf jeden Fall komplett lesen.
Ich versuche eigentlich alles zu lesen was ich bekomme, aber mit dieser Leseprobe habe ich mich verdammt schwer getan. Nach ca 10 Seiten wußte ich immer noch nicht was mir der Autor eigentlich sagen wollte, und gebe zu das ich an der Stelle aufgehört habe zu lesen.
Aber der Lesegeschmack ist ja sehr verschieden, deshalb finden sich bestimmt auch Leser denen dieser Schreibstil gefällt und denen wünsche ich viel Spaß beim lesen.
Kann man nach einer kurzen Leseprobe schon über ein Buch urteilen? Es verurteilen? Ich glaube nicht! Trotz des recht ausführlichen Auszuges, kann ich nicht sagen, ob mir das Buch gefällt, oder nicht! Die Handlung verspricht einiges... Junge Leute, ein Mord, eine Stadt die nahe dem Abgrund steht... Ist doch mal ein außergewöhnlicher Lesestoff. Der Stil überrascht mich auch. Die Hektik stört mich nicht im Geringsten, verspricht sie doch wenigstens eine unvorhergesehene Spannung. Von dem Ideenreichtum des Autors abgesehen, dürfte die Handlung überraschend gelungen sein! Wie gesagt, um über das Buch besser urteilen zu können, müsste es komplett gelesen werden!
... so stellen sich wohl alle Protagonisten dieses Romans eine Realität vor, wie sie wohl für keinen jemals sein wird. Einen spannenden Einstieg in eine wohl für alle Beteiligen recht tragische Story hat diese Leseprobe zu bieten. Wie werden Isaac und Poe (Billy) wohl mit dem Mord(?) aus Notwehr wohl umgehen? Wird Isaac dazu stehen und seinen Kumpel "retten". Wie weit geht die Freundschaft der beiden wohl? Eine dramatische und fesselnde Geschichte scheint hier auf den Leser zu warten. Mir gefällt der Schreibstil des Autors sehr gut, insbesondere seine Dialoge hauchen seinen Figuren Leben ein und lassen den Leser recht schnell Teil der Handlung werden. Schon dieser kurze Ausschnitt hat mich neugierig gemacht auf das Buch und wie es wohl die Hoffnungen der einzelnen Beteiligten wahr werden oder platzen lässt. Dramatisch, spannend, aber auch sehr tragisch scheint mir "Rost" zu sein.
Eine Stadt wie es sie überall auf der Welt gibt.
Das pochende Herz der Industrie ist längst gestorben.
Doch die Menschen leben noch, vegetieren am Existenzminimum dahin.
Das Buch beschreibt solche Schicksale.
Isaak English ist einer von Ihnen.
Klein und schmächtig, aber klug, mutig und mit einem Traum.
Vielleicht könnte er es schaffen, doch gleich in der ersten Nacht,
als er sich mit seinem Freund Poe ein letztes Mal trifft,
scheinen die Schienen des Schicksals ihn auf ein Abstellgleis zu führen....
Rost ist ein Buch, das ich am liebsten nach ein paar Seiten schon zuschlagen möchte.
Nein, nicht weil es schlecht wäre, sondern weil ich von dem Leidegang der
Menschen, die dort von sich erzählen am liebsten gar nichts mitbekommen möchte.
Ich fühle mich dann so hilflos.
Jemand rennt in sein Unglück und ich kann ihn nicht zurückhalten.
Isaak English, die Hauptperson ist ein guter Sympathie-Träger.
Ich kann seine Gedankengänge nachvollziehen und litt schon nach kurzer Zeit mit ihm.
Ob dies Buch wirklich ein Sittengemälde des heutigen Amerikas ist, das kann ich erst sagen
wenn ich das Buch gelesen habe!
Dieses Buch ist eindeutig nicht jedermanns Sache. Hier wird eine gewisse Bereitschaft vorausgesetzt, sich mit einer amerikanischen Sozialstudie auseinanderzusetzen. Doch ist es ausschließlich amerikanisch? Natürlich nicht. Schon Dostojewski hat uns mit Schuld und Sühne die Grundlegende Verzweiflung der Gesellschaft vor Augen geführt, weder in Deutschland noch in der Gegenwart und doch so treffend.
Meyer hat uns viel zu sagen. Über uns. Wir sollten genau zuhören.
Der Inhalt des Buches hört sich spannend und vielversprechend an. Zwei junge Männer, fast noch Jugendliche, beschließen aus ihrer heruntergekommenen ländlichen Heimatstadt abzuhauen. Auf ihrer Flucht durch den Wald, wollen sie die Nacht in einem leerstehenden Gebäude verbringen. Dort treffen sie auf drei unsympathische Typen, die anfangen Poe, einer der beiden jungen Männer, zu bedrohen. Isaac tötet aus Notwehr daraufhin einer der drei Typen. Die beiden fliehen aus dem Gebäude. Während Isaac abhaut, wie es vorhergesehen war, geht Poe nach Hause, wo er wenig später für den Mord an dem Typen verhaftet wird...
Die Geschichte fängt gleich spannend an, dennoch konnte mich die Leseprobe nicht zum Weiterlesen animieren. Die Sprache klingt, wie hier schon öfter erwähnt wurde, abgehetzt. Auch sind mir einige Passagen viel zu langatmig, sodass das Buch stellenweise nur zäh zu lesen ist. Meiner Meinung nach wird viel um den heißen Brei herum gelesen.
"Rost" ist leider kein Buch, welches ich persönlich lesen würde.
Schon die ersten Sätze des Romans "Rost" von Philipp Meyer machen klar: Dieses Buch wird alles andere sein als massenkompatibel. Der Stil ist außer- und ungewöhnlich, ja sogar gewöhnungsbedürftig. Er ist schlichtweg anders, einfühlsam, emotional auf eine verquere Art und Weise, zu der man wohl erst einen gewissen Zugang finden muss. Nichtsdestotrotz malt der Autor ein literarisches Bild, das trostloser kaum sein könnte und den geneigten Leser vermutlich deshalb direkt fesselt. Die Atmosphäre ist schwer einzuordnen, übt aber dennoch eine Anziehungskraft aus, die man so wohl nur selten findet. Betrachtet man den Stil ohne seine subjektiv empfundende Wirkung, erinnert er zunächst an einen frühen Dean Koontz oder aber auch an einen noch früheren Stephen King mit weniger Obszönitäten.
Der gewöhnliche und anspruchslose Thrillerleser wird mit diesem Roman ganz sicher nichts anfangen können. Wer sich jedoch an einer bildgewaltigen Sprache erfreut, die den Rahmen der Massankompatibilität sprengt, der wird mit "Rost" seine helle Freude haben.
Ein trostloser, heruntergekommener Flecken in den Weiten von Pennsylvania: Hier lebt Isaac, ein zarter junger Mann um die 20, intelligent und wißbegierig, zusammen mit seinem griesgrämigen Vater. Seine Schwester hat schon vor Jahren die Flucht ergriffen um in Yale zu studieren. Und auch Isaac bricht nun auf, ohne das Wissen des Vaters doch mit dessen Geld. Er hofft dass ihn sein bester Freund Poe begleitet, der im Trailer seiner Mutter ohne Zukunftsaussichten in den Tag hineinlebt. Doch diesem fehlt die Energie für einen solchen Aufbruch, will Isaac jedoch noch ein Stück begleiten. Als sie in einem leerstehenden Gebäude vor dem aufkommenden Regen Schutz suchen, begegnen sie dort drei merkwürdigen Gestalten. Isaacs schlechte Vorahnungen trügen ihn nicht: Während er nach draußen verschwindet, versuchen die Männer Poe zu vergewaltigen. Isaac rettet seinen Freund indem er einen der drei tötet.
Es ist ein ungewöhnlicher Schreibstil der dieses Buch kennzeichnet. Neben der eigentlichen Handlung fließen in den Text die direkten Gedanken und Überlegungen der Person mit ein, die dem jeweils aktuellen Kapitel den Namen gibt. Die Unterschiede der Protagonisten werden überzeugend beschrieben: Obwohl beide um die 20 sind und die Sprache dem Alter angemessen wiedergegeben wird, ist schnell klar, dass Isaac der Intelligentere der Beiden ist. Seine Gedanken sind differenzierter, die Ausdrucksweise anspruchsvoller ohne jedoch hochtrabend zu wirken. Die beiden jungen Männer kommen einem auf diese Weise sehr nahe, man hat schnell das Gefühl sie recht gut zu kennen.
Und der Rost? Steht schon auf Seite 17: 'Das System war recht komplex, und als die Werke dichtmachten, da brach das ganze Tal zusammen, dessen Herz der Stahl gewesen war. Er fragte sich, wie lange es dauern würde, bis alles zu Rost zerfiel, das Tal zu einem primitiven Urzustand zurückkehrte. Allein der Stein würde fortdauern.' Im Original heisst das Buch 'Amerikanischer Rost' und steht wohl für den Niedergang einer ganzen Branche und damit auch für die Resignation und das Herunterkommen großer Bevölkerungsteile der davon betroffenen Landstriche.
Alles in allem verspricht diese Leseprobe eine sehr interessante Lektüre!
Leseeindrücke
Hier finden Sie alle Leseeindrücke zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.
Trostlose Stimmung
Irgendwie erdrückt mich die Leseprobe, es macht sich schnell eine graue, aussichtslose Stimmung breit. Sicherlich auch der Grund, weshalb einer der Protagonisten die Stadt verlassen will. Isaac lebt allein mit seinem "Alten" in dieser ehemaligen Stahlindustriestadt Buell, Pennsylvania, seine Mutter ist seit 5 Jahren tot. Er hat einiges vor in der großen Welt, hat seinen Vater um fast 4000 Dollar erleichtert. Poe wird ihn ein Stück begleiten, so ist zumindest der Plan. Doch dann geschieht etwas unvorhergesehens, als die beiden Unterschlupf in einer alten Fabrikhalle suchen. Drei Männer, die dort ebenfalls auftauchen, haben mit Poe nichts gutes im Sinn. Isaac hilft ihm, doch dabei wird ein Mann erschlagen...
Dieses Geschehen wird ihre Freundschaft wohl mächtig erschüttern, und ich bin gespannt, wie es weiter gehen soll. Auf jeden Fall bricht Isaac sein Vorhaben vorerst ab, und kehrt wieder heim. Vom Klappentext ist bekannt, dass sein Freund Poe verhaftet wird, Isaac dagegen geht nach Kalifornien.
Mr. Meyer hat eine Art zu schreiben, die mir schwerfällig erscheint. Kurze, abgehackte Sätze, scheinbar wirre Gedankengänge machen das ganze nicht einfacher, diese Leseprobe durchzukämpfen, ohne sich ablenken zu lassen.
~~~ Ein Freund ist ein Mensch, der dich mag, obwohl er dich kennt ~~~
Reise durch die USA
Isaak hat genug von seinem Leben in dem Kaff, in dem er mit seinem Vater lebt und wo es einst eine blühende Stahlindustrie gab. Er und sein Freund Poe leben ihren Traum und brechen nach Kalifonien auf.
Meyers Schreibstil ist gewöhnungsbedüftig und gefällt mir. Seine Schilderungen sind plastisch und detailliert, ohne dass man als Leser das Gefühl hat, der Autor verliere sich in unwichtigen Kleinigkeiten, blase Ereignisse und die Beschreibungen von Protagonisten unnötig auf. Inhaltlich versprechen die Leseprobe, die Kritiken und die Rezensionen der amerikanischen Originalausgabe eine spannende Lektüre.
Möglicherweise ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Ich bin sehr gespannt.....
Stahlstadt
Ich habe begonnen, die Leseprobe zu lesen, bin aber nicht damit warm geworden. Weder der junge Mann noch der inhaltliche Teil der Geschichte hat mir mehr Lust auf das Lesen gemacht. Leider, oder auch nicht , habe ich nicht lange durchgehalten.
Ich glaube, ich werde das Buch nicht lesen, denn die Leseprobe habe ich nach wenigen Seiten abgebrochen zu lesen.
Denen, die es gut fanden, denen wünsche ich noch viel Spaß mit der Lektüre
Viel Spaß beim Lesen,
Zandrina
Rost
Ich habe die Leseprobe nicht allzu sehr verschlungen und habe auch nicht richtig in das Buch hineingefunden. Schade, denn das Cover macht eigentlich rein bildlich schon Lust auf mehr, aber leider kann ich mich mit diesem Buch nicht anfreunden.
Sterbende Stahlstadt
Ein interessanter Schreibstiel bei dem zwischen der Erzählperspektive des Ich -Erzählers und einer Beschreibung der Hauptfigur gewechselt wird. Ungleiche Freunde die sich davon machen. Immer wieder "Lebensphilosophie" eingeworfen. Mein Lieblingssatz:"Selbst der Tod entbindet nicht von der Verantwortung dem Leben gegenüber". Bei der Haupfigur handelt es sich wohl um einen Hochbegabten, der darunter leidet immer im Schatten seiner noch klügeren älteren Schwester gestanden zu haben. Seine verstorbene Mutter fehlt ihm sehr. Die Gegend in der er in Wohlstand aufgewachsen ist, stirbt durch die Schließung des Stahlwerks ab.
Düster und spannend
Die Leseprobe macht schnell klar, dass es sich hier um einen besonderen Roman handeln muss. Aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten wird die Geschichte um Isaac und Poe erzählt. Einige Seiten, um sich an den Stil gewöhnen und die Geschichte nimmt gefangen.
Isaac und Poe sind Freunde, und sie sind sehr unterschiedlich. Der Frust und die Unzufriedenheit über ihr Leben ist ihnen allerdings gemeinsam. Isaac will weg und Poe mitnehmen, aber ein tragisches Ereignis, - Mord? notwehr? kommt ihnen dazwischen, also Isaac seinem Freund gegen drei Männer helfen will, die ihn bedrohen und einen der Männer tötet.
Durch die Perspektivenwechsel erfährt der Leser, was in den Figuren vorgeht, und sie sind genau gezeichnet und charakterisiert. Der Leser wird mitgenommen in das triste Leben von Poe und Isaac, der Tod des Mannes gleich zu Beginn des Romans ist sicherlich Auslöser für alles, was folgen wird. Poe hat seine Jacke in der Fabrikhalle, in der das Unglück geschah, vergessen und blutet, womöglich wird der Verdacht auf ihn fallen. Wie wird es mit der Freunschaft der beiden weitergehen? Werden sie der tristen Stadt entkommen?
Die Leseprobe ist sehr vielversprechend, der etwas ungewöhnliche Stil gefällt mir gut, ich möchte sehr gerne wissen, wie es mit Isaac und Poe weitergeht!
Verblühtes Amerika
Isaac lebt zusammen mit seinem kranken Vater in einer von der Stahlindustrie geprägten Stadt in Pennsylvania. Sein Traum ist es diese sterbende Stadt so schnell wie nur möglich zu verlassen.
Der Roman beginnt damit, dass er und sein bester Freund Poe gemeinsam aufbrechen um ihren Traum zu erfüllen. Doch der Aufbruch ins neue Leben missglückt als Isaac in Notwehr einen Mord begeht und Poe an seiner Stelle verhaftet wird.
Philipp Meyers Schreibstil ist sehr ungewöhnlich und erfrischend.
Ich würde gerne mehr über das weitere Schicksal Isaacs und Poes erfahren. Werden Sie dennoch den amerikanischen Traum leben oder wie so viele daran scheitern.
Tod in der Maschinenhalle
Meyer erzählt eine düstere Geschichte über zwei Freunde in den USA. Auch dort, so ähnlich wie in Deutschland (s.Ruhrgebiet), ist ein Teil der Industrie einfach gestorben und den Bach runter gegangen. Die Geschichte ist ziemlich düster erzählt. Iregendwie hat der Frühling die Oberhand noch nicht gewonnen. Der Winter meldet sich mit aller Härte zurück.
Der Tod des Schweden ist erst einmal der Anfang einer schicksalhaften Verkettung. Vielleicht werden Poe und Isaac doch gemeinsam die Flucht antreten. Eine Flucht in ein neues Leben.
Leider nicht mein Fall :-(
Die Leseprobe von 'Rost' hat mich leider nicht "eingefangen". Schon der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Und thematisch macht das Buch von Anfang an einen sehr "düsteren" Eindruck. Schon auf der ersten Seite hatte ich daher eigentlich nicht mehr viel Lust weiterzulesen. Und sehr viel länger habe ich dann letztlich auch nicht durchgehalten...
Philipp Meyer - Rost
Diesen Roman sehe ich eher als Sozialkritisch. Eher schon zum Melodram näher als zu einem normalen Roman.
Da geht es um 2 Freunde, wobei der eine sich fragt, warum er mit Poe befreundet ist. Die Freundschaft scheint nicht so gut von Isaak zu sein, sonst hätte er nicht einen Mord aus Notwehr begangen und seinen Freund dafür büßen lassen.
Der Freund im Gefängnis und er selbst in die weite Welt unterwegs, ohne einmal zurückzuschauen.
Die Leseprobe war nicht unbedingt fesselnd aber vielleicht gibt der gesamte Roman ja mehr her. Leider nicht mein Genre. Die Geschichte käme als Fernsehfilm vielleicht besser. Das Cover war da schon eher ansprechend.
Was für eine Zukunft?
Ein Buch über zwei junge Erwachsene, die mit der Schule fertig sind, aber nicht aus ihrer Heimatstad wegkommen. Einer hängt bei seinem Großvater fest und bekommt weder von ihm noch von seiner großen Schwester Untestützung, obwohl er gerne studieren würde. Der andere hat drei Sportsipendien sausen lassen um bei seienr Mutter zu bleiben und in einem alten, zugigen Trailer zu wohnen.
Als die beiden sich auf den Weg in die große weite Welt wagen scheitern sie gleich beim ersten Regen an drei Pennern. Der kleine hat Angst um das Geld, das er seinem Großvater gestohlen hat und verschwindet, angeblich um zu pinkeln. Der große Footballer bleibt und glaubt mit dem Gesindel schon klarzukommen. Dem ist nicht so... Um zu flüchten erschlagen die beiden Jungs einen der Penner mit einer schweren Eisnekugel und gehen wieder nach Hause. Poe, der Große, traut sich nicht zu seiner Mutter in den Trailer und erfriert beinahe draußen vor deren Tür, wenn sie ihn nicht gefunden hätte. Der andere, Isaac, muss wohl oder übel auch wieder nach Hause und will aber am nächsten Tag den nächsten Fluchtversuch wagen.
Eine Geschichte, die bestimmt ganz spannend sein kann, aber nicht sonderlich gut geschrieben wurde. Alles ist recht langatmig und man wird nicht gefesselt, es entsteht nicht so die Lust weiterzulesen.
Flucht?
Großartig, zwischen all den unterhaltsamen, flott zu lesenden Büchern heute einen Roman hier zu finden, mit dem man sich inhaltlich und sprachlich auseinandersetzen muss. Denn: Leicht lesbar sind Bücher, die zu zwei Dritteln aus inneren Monologen bestehen, garantiert nicht. Weil eine Handlung, während sie geschieht, gleichzeitig reflektiert wird, muss der Leser beiden Strängen folgen und hat quasi "doppelte Arbeit". Vermutlich wirkt der Schreibstil in "Rost" daher so schwierig oder sperrig, aber wenn man sich eingelesen hat, kommt man gut klar.
Was wird Isaac tun? Er will nur weg, hat keinen Plan, lediglich eine schwache Ahnung, womit er sich am liebsten beschäftigen würde. Poe dagegen will eigentlich nicht weg. Er ist antriebslos und schließt sich Isaac aus Freundschaft an. Schon die kurze erste Zeit ihrer Flucht wird zur Niederlage, zum Desaster.
Im Hintergrund eine Gegend, die dem Verfall preis gegeben ist, ein ähnliches Schicksal (die zerbrochene Familie) zweier Protagonisten, die äußerlich und in ihrem Denken gegensätzlich sind: Ein Ausgangspunkt, der einen facettenreichen, vielschichtigen und intensiven Roman erwarten lässt. Und es bei all dem schafft, Spannung aufzubauen.
Man...
Man siehe den späteren Kommentar. Der hier war nicht so das wahre.
Philip Meyer?
Zuvor habe ich nie was von Philip Meyer gelesen. Ich fand die Leseprobe etwas seltsam. Der Autor hat einen merkwürdigen Schreibstil, der mir nicht gefällt. Die Geschichte an sich hat mich auch eher gelangweilt als amüsiert. Ich musste mich regelrecht zwingen zu Ende zu lesen. Ich weiß nicht ob ich diesem Buch eine Chance geben würde.
Rost
Den Autor Philipp Meyer kenne ich bisher nicht. Die Leseprobe war etwas verwirrend geschrieben. Es waren komische gehetzte Sätze. Das Buch selbst von der Thematik her scheint interessant zu sein. Zwei Jugendlíche, die von einem besseren Leben träumen, hauen von zuhause ab. Die alte Industriestadt verspricht keine gute Zukunft. Doch schon bei der ersten Station geschieht ein Mord, Isaac will den Freund schützen und wird dabei zum Mörder. Damit das Buch nicht endet und spannender wird, wird Poe, der mit der Sache überhaupt nichts zu tun hat, inhaftiert. Hier wird in dem Buch bestimmt beschrieben, wie Isaac mit der Situation zurechtkommt. Er kann ja in Kalifornien ein neues Leben anfangen. Aber schafft das sein Gewissen? Denkt er an seinen Freund, der im Gefängnis unschuldig eine Strafe absitzt, während er in Freiheit ist und ebruflich nun Fuß fassen könnte.
Ein Klischee um zwei junde Männer, die ihr Glück suchen, aber nicht finden.
Gibt es irgendwo ein anderes Leben - oder ist es nur ein Traum?
"Rost" heißt der Roman von Philipp Meyer. Zwei Jungen leben in einer Kleinstadt, die bessere Tage gesehen hat, aber jetzt mehr und mehr verkommt. Alte leere Fabrikhallen, wenig Arbeit, viel Verzweifelung. Isaac English und Billy Poe sind Freunde. Isaac ist hochintelligent und will endlich was aus seinem Leben machen - deshalb läuft er weg. Sein Freund will ihn nur ein Stück begleiten. Billy, genannt Poe, hätte ein Sportstipendium bekommen können, aber er wollte sich nicht zu etwas drängen lassen. Auch er ist unzufrieden mit seinem Leben.
Als die beiden in einer Ruine Schutz vor einem Unwetter suchen, stoßen sie auf drei Tramps. Isaac rettet Poe vor den Übergriffen der Fremden, aber dabei bringt er jemanden um. Poes Jacke mit seinem Namen bleibt neben der Leiche liegen. Isaac geht erstmal zu seinem Vater zurück und Poe zu seiner Mutter. Was kommt jetzt - wird der Mord entdeckt? Wer wird dafür verantwortlich gemacht? Und wird es einer der beiden aus diesem Ort noch auf die Uni schaffen? Ändert das Verlassen der Stadt irgendwas oder bleibt man derselbe wie vorher?
Die Geschichte, die abwechselnd aus den Perspektiven der Jungen und aus der Sicht von Poes Mutter geschildert wird, schildert die Gedanken, Wünsche und Träume der Hauptpersonen. Sie sind ein Beispiel für die ganze Stadt, die ein besseres Leben kennt und vermisst. Der Roman lebt von den Beschreibungen. Es ist in meinen Augen weniger ein Krimi, sondern mehr eine Geschichte über die Stadt und was sie aus den Menschen macht, die in ihr leben.
Sozialkritischer Roman ?
Bei den ersten Sätzen der Leseprobe fiel es mir schwer den Inhalt zu verfolgen. De Sätze ind lang und werden durch viele Aufzählungen ab und an unverständlich. Das legt sich mit der Zeit, wenn Handlung in den Roman kommt. Die wörtliche Rede macht das Lesen abwechslungsreicher. Die Beschreibung der Charakter gelingt.
Es braucht allerdings einige Zeit bis man sich in den Roman hineingelesen hat. Man sollte zumindest Intresse an sozialritischer Literatur haben. Das Buch wirkt nicht wie ein Krimi, obwohl zu Anfang ein Tötungsdelikt geschieht.
Fazit:
Das Buch braucht die vielen Seiten der Leseprobe, sonst legt man es nach den ersten drei Seiten weg.
Trotzdem würde mich der weitere Verlauf der Geschichte interessieren.
Rust belt oder bye, bye American Dream
Endlich mal wieder ein Buch, das es mit Freys "Strahlend schöner Morgen" aufnehmen kann. Hier wie dort: Hoffnung auf ein anderes und besseres Leben, Aufbruch, um der Tristesse zu entfliehen und über allem der 'American dream'.
Handlungsort des Romans ist Buell, eine Kleinstadt in Pennsylvania, gelegen im ehemaligen "Rust belt" (Rostgürtel) , dem ältesten Industriegebiet im Nordosten der USA. Die Stahlindustrie ist längst aus der Stadt verschwunden und das Leben der Einwohner besteht im wesentlichen aus "hätte" und "könnte".
Erzählt wird die Geschichte von Issac, der alleine mit seinem Vater lebt und diesem 4000 Dollar gestohlen hat, um dieses triste Leben endlich hinter sich zu lassen und Richtung Kalifornien zu ziehen. Dort möchte er Astrophysik studieren.
Ihn begleiten soll sein Freund Poe, nicht unbedingt der Hellsten einer, sondern ein ehemaliger Highschool Footballer, der seine glorreiche Zukunft schon hinter sich und sich von seinen Träumen verabschiedet hat - 'white trash', der mit seiner kranken Mutter in einem Trailer haust.
Poe möchte nicht mitkommen nach Kalifornien, sondern Isaac nur ein Stück auf dem Weg begleiten. Wegen eines Regenschauers suchen die beiden Freunde Schutz in einer verlassenen Maschinenhalle und etwas später kommen drei Männer, die ebenso unterwegs sind wie die beiden, in das leerstehende Gebäude. Issac fühlt sich in deren Gesellschaft unwohl und geht unter einem Vorwand nach draußen, sein Freund bleibt. Als er plötzlich Poe schreien hört, läuft er zurück und sieht, dass die Typen seinem Freund Schlimmes antuen wollen. Er überlegt nicht lang, sondern schnappt sich eine Eisenkugel und wirft diese mit voller Wucht einem der Angreifer ins Gesicht, woraufhin dieser auf der Stelle blutend zu Boden geht und wahrscheinlich tödlich getroffen ist....
Philipp Meyer erzählt in einer klaren, bildhaften Sprache die Geschichte einer Freundschaft und die Geschichte eines Aufbruchs. Sehr faszinierend und packend geschrieben!
Ich fand die Leseprobe ungeheuer spannend und emotionsreich und würde schon sehr gerne wissen, ob Isaac sein Ziel erreicht...
merkwürdig
Eine recht merkwürdige Leseprobe.Sie handelt von 2 Freunden welche aus einem Provinzkaff abhauen,es geschieht in Notwehr ein versehentlicher Mord ,und einer der Beiden kommt ins Gefängnis. Ich fand die Leseprobe schwierig zu lesen, ziemlich hektischer Schreibstil dennoch gute Handlung zwei verschiedener Charaktere. Ein Buch auf das man sich ziemlich konzentrieren muß, aber nicht schlecht.
Rost
Ein Buch, das man nicht zwischen Türe und Angel lesen kann. Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoll, man muß über die gelesenen Sätze schon etwwas nachdenken. Ein Buch mit Niveau.
Eine triste Kleinstadt. Hier herrscht Armut, Arbeitslosigkeit und Monotonie. Die beiden Jugendlichen Isaac und Poe wollen endlich ein besseres Leben haben und aus dem Mief dieser Kleinstadt heraus. Isaacs Mutter hat Selbstmord begangen, er lebt bei seinem tyrannischen Vater, die Schwester hat sich schon längst abgenabelt. Er will mit seinem Freund Poe, der mit seiner Mutter kärglich lebt, ein neues Leben in Kalifornien anfangen, studieren, sich etwas aufbauen, etwas Glück haben. Auch sein Freund, ein guter Sportler könnte dort Karriere machen. Isaac klaut das Ersparte seines Vaters und macht sich mit Poe auf den Weg. Schon kurz nach ihrer Flucht werden sie von einem Gewitter überrascht und suchen Unterschlupf in einer alten Lagerhalle. Dort sind auch drei Wohnsitzlose. Es kommt zum Streit, Poe wird von einem der Obdachlosen angegriffen. Isaac will seinem Freund beistehen und benützt dazu ein Messer. Er verletzt den Angreifer und dieser stirbt. Isaac kommt davon, doch Poe wird stattdessen gefangengenommen. Wie geht das Buch weiter? Treffen sich die beiden Freunde wieder? Wie verhält sich Poe, der unschuldig im Kanst sitzt..
Ein Buch, das zu unserer heutigen Zeit paßt. Arbeitslosigkeit , wo früher Wohnstand herrschte, traumatisierte Menschen, Jugendliche, die ohne Zukunftsperspektive sind.
Der knapp 20 Jährige Isaac
Der knapp 20 Jährige Isaac wohnt in einem runtergekommenen Ort in Pennsylvania.
Er ist sehr klug und wohnt zusammen mit seinem Vater. Seine Schwester hat schon vor langer Zeit die Flucht vor ihrem Vater ergriffen und studiert nun in Yale.
Auch Isaac hat diesen Traum und bricht- ohne seinem Vater etwas davon zu sagen auf, die Taschen von mit dessen Geld und hofft, dass sein bester Freund, der ebenfalls in schlechten Wonverhältnissen lebt und keine Zukunftsaussichten hat ihn begleitet. Ihm fehlt zwar die Energie für solch einen Aufbruch, jedoch möcht er Isaac ein Stück seines Weges begleiten.
Als es stark anfängt zu regnen und die beiden Schutz in einem leerstehenden Gebäude.
Sie begegnen dort drei merkwürdigen Gestalten.
Isaacs Vorahnungen trügen ihn dabei nicht: er verschwindet nach draussen und in der Zwischenzeit versuchen die Männer seinen Freund Poe zu vergewaltigen.
Isaac versucht seinen Freund zu retten und bringt die 3 Gestalten um.
Die Geschichte fängt schon in den ersten Seiten sehr spannend an.
die Sprache klingt zwar- wie hier einige schon geschrieben haben recht abgehetzt, aber ich denke dies wird sich im laufe des Buches noch ändern und wird bei der Spannung die aufkommt nicht weiter stören.
Es ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber mir persönlich hat der erste Eindruck sehr gut gefallen, weswegen ich 4/5 Sternen vergebe.
Anstrengend zu lesen
Ich muss gestehen, daß ich die Leseprobe nicht komplett durchgehalten habe.
Der hektische Schreibstil hat mir weniger ausgemacht, aber ich bin einfach nicht in die Geschichte reingekommen.
Allerdings muss ich sagen, daß ich schon ab und zu Bücher hatte, bei denen man sich regelrecht durchkämpfen musste und die nach zig Seiten plötzlich spannend und gut zu lesen waren.
Vielleicht fällt dieses Buch auch unter diese Kathegorie....kaufen würde ich dieses Buch jetzt nicht unbedingt, aber ein Leseexemplar würde ich auf jeden Fall komplett lesen.
Schwer zu lesen
Ich versuche eigentlich alles zu lesen was ich bekomme, aber mit dieser Leseprobe habe ich mich verdammt schwer getan. Nach ca 10 Seiten wußte ich immer noch nicht was mir der Autor eigentlich sagen wollte, und gebe zu das ich an der Stelle aufgehört habe zu lesen.
Aber der Lesegeschmack ist ja sehr verschieden, deshalb finden sich bestimmt auch Leser denen dieser Schreibstil gefällt und denen wünsche ich viel Spaß beim lesen.
Die alles entscheidende Frage!!!
Kann man nach einer kurzen Leseprobe schon über ein Buch urteilen? Es verurteilen? Ich glaube nicht! Trotz des recht ausführlichen Auszuges, kann ich nicht sagen, ob mir das Buch gefällt, oder nicht! Die Handlung verspricht einiges... Junge Leute, ein Mord, eine Stadt die nahe dem Abgrund steht... Ist doch mal ein außergewöhnlicher Lesestoff. Der Stil überrascht mich auch. Die Hektik stört mich nicht im Geringsten, verspricht sie doch wenigstens eine unvorhergesehene Spannung. Von dem Ideenreichtum des Autors abgesehen, dürfte die Handlung überraschend gelungen sein! Wie gesagt, um über das Buch besser urteilen zu können, müsste es komplett gelesen werden!
Auf alle Fälle: kein Einheitsbrei!!!!
Corri.R.
Die Neugierde brennt wie Gift!
Die Welt, wie sie sein sollte ...
... so stellen sich wohl alle Protagonisten dieses Romans eine Realität vor, wie sie wohl für keinen jemals sein wird. Einen spannenden Einstieg in eine wohl für alle Beteiligen recht tragische Story hat diese Leseprobe zu bieten. Wie werden Isaac und Poe (Billy) wohl mit dem Mord(?) aus Notwehr wohl umgehen? Wird Isaac dazu stehen und seinen Kumpel "retten". Wie weit geht die Freundschaft der beiden wohl? Eine dramatische und fesselnde Geschichte scheint hier auf den Leser zu warten. Mir gefällt der Schreibstil des Autors sehr gut, insbesondere seine Dialoge hauchen seinen Figuren Leben ein und lassen den Leser recht schnell Teil der Handlung werden. Schon dieser kurze Ausschnitt hat mich neugierig gemacht auf das Buch und wie es wohl die Hoffnungen der einzelnen Beteiligten wahr werden oder platzen lässt. Dramatisch, spannend, aber auch sehr tragisch scheint mir "Rost" zu sein.
Vom Fluch einer sterbenden Stadt
etwas Großes
Dieses Buch ist eindeutig nicht jedermanns Sache. Hier wird eine gewisse Bereitschaft vorausgesetzt, sich mit einer amerikanischen Sozialstudie auseinanderzusetzen. Doch ist es ausschließlich amerikanisch? Natürlich nicht. Schon Dostojewski hat uns mit Schuld und Sühne die Grundlegende Verzweiflung der Gesellschaft vor Augen geführt, weder in Deutschland noch in der Gegenwart und doch so treffend.
Meyer hat uns viel zu sagen. Über uns. Wir sollten genau zuhören.
Rost
Der Inhalt des Buches hört sich spannend und vielversprechend an. Zwei junge Männer, fast noch Jugendliche, beschließen aus ihrer heruntergekommenen ländlichen Heimatstadt abzuhauen. Auf ihrer Flucht durch den Wald, wollen sie die Nacht in einem leerstehenden Gebäude verbringen. Dort treffen sie auf drei unsympathische Typen, die anfangen Poe, einer der beiden jungen Männer, zu bedrohen. Isaac tötet aus Notwehr daraufhin einer der drei Typen. Die beiden fliehen aus dem Gebäude. Während Isaac abhaut, wie es vorhergesehen war, geht Poe nach Hause, wo er wenig später für den Mord an dem Typen verhaftet wird...
Die Geschichte fängt gleich spannend an, dennoch konnte mich die Leseprobe nicht zum Weiterlesen animieren. Die Sprache klingt, wie hier schon öfter erwähnt wurde, abgehetzt. Auch sind mir einige Passagen viel zu langatmig, sodass das Buch stellenweise nur zäh zu lesen ist. Meiner Meinung nach wird viel um den heißen Brei herum gelesen.
"Rost" ist leider kein Buch, welches ich persönlich lesen würde.
Aufbruch ins Ungewisse.
Schon die ersten Sätze des Romans "Rost" von Philipp Meyer machen klar: Dieses Buch wird alles andere sein als massenkompatibel. Der Stil ist außer- und ungewöhnlich, ja sogar gewöhnungsbedürftig. Er ist schlichtweg anders, einfühlsam, emotional auf eine verquere Art und Weise, zu der man wohl erst einen gewissen Zugang finden muss. Nichtsdestotrotz malt der Autor ein literarisches Bild, das trostloser kaum sein könnte und den geneigten Leser vermutlich deshalb direkt fesselt. Die Atmosphäre ist schwer einzuordnen, übt aber dennoch eine Anziehungskraft aus, die man so wohl nur selten findet. Betrachtet man den Stil ohne seine subjektiv empfundende Wirkung, erinnert er zunächst an einen frühen Dean Koontz oder aber auch an einen noch früheren Stephen King mit weniger Obszönitäten.
Der gewöhnliche und anspruchslose Thrillerleser wird mit diesem Roman ganz sicher nichts anfangen können. Wer sich jedoch an einer bildgewaltigen Sprache erfreut, die den Rahmen der Massankompatibilität sprengt, der wird mit "Rost" seine helle Freude haben.
Intensive und eindringliche Lektüre
Ein trostloser, heruntergekommener Flecken in den Weiten von Pennsylvania: Hier lebt Isaac, ein zarter junger Mann um die 20, intelligent und wißbegierig, zusammen mit seinem griesgrämigen Vater. Seine Schwester hat schon vor Jahren die Flucht ergriffen um in Yale zu studieren. Und auch Isaac bricht nun auf, ohne das Wissen des Vaters doch mit dessen Geld. Er hofft dass ihn sein bester Freund Poe begleitet, der im Trailer seiner Mutter ohne Zukunftsaussichten in den Tag hineinlebt. Doch diesem fehlt die Energie für einen solchen Aufbruch, will Isaac jedoch noch ein Stück begleiten. Als sie in einem leerstehenden Gebäude vor dem aufkommenden Regen Schutz suchen, begegnen sie dort drei merkwürdigen Gestalten. Isaacs schlechte Vorahnungen trügen ihn nicht: Während er nach draußen verschwindet, versuchen die Männer Poe zu vergewaltigen. Isaac rettet seinen Freund indem er einen der drei tötet.
Es ist ein ungewöhnlicher Schreibstil der dieses Buch kennzeichnet. Neben der eigentlichen Handlung fließen in den Text die direkten Gedanken und Überlegungen der Person mit ein, die dem jeweils aktuellen Kapitel den Namen gibt. Die Unterschiede der Protagonisten werden überzeugend beschrieben: Obwohl beide um die 20 sind und die Sprache dem Alter angemessen wiedergegeben wird, ist schnell klar, dass Isaac der Intelligentere der Beiden ist. Seine Gedanken sind differenzierter, die Ausdrucksweise anspruchsvoller ohne jedoch hochtrabend zu wirken. Die beiden jungen Männer kommen einem auf diese Weise sehr nahe, man hat schnell das Gefühl sie recht gut zu kennen.
Und der Rost? Steht schon auf Seite 17: 'Das System war recht komplex, und als die Werke dichtmachten, da brach das ganze Tal zusammen, dessen Herz der Stahl gewesen war. Er fragte sich, wie lange es dauern würde, bis alles zu Rost zerfiel, das Tal zu einem primitiven Urzustand zurückkehrte. Allein der Stein würde fortdauern.' Im Original heisst das Buch 'Amerikanischer Rost' und steht wohl für den Niedergang einer ganzen Branche und damit auch für die Resignation und das Herunterkommen großer Bevölkerungsteile der davon betroffenen Landstriche.
Alles in allem verspricht diese Leseprobe eine sehr interessante Lektüre!