
Beschreibung
Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen.
Man hat nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins bei ihr gefunden. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall - und von seiner Patientin. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein, dem berühmtesten Wissenschaftler der Welt?
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Presse
Pressestimmen
»Ein erstklassiger historischer Thriller. Singtons Gabe, die Details der Zeit erfahrbar zu machen, ist unglaublich – die Grammophonplatten, die auf einem Stück zerdrücktem rotem Samt liegen, der Geruch nach gerösteten Kastanien in der Grenadierstraße im jüdischen Viertel Berlins – und sein Stil hat etwas Schimmerndes, Luxuriöses.« John O'Connell im ›Guardian‹ (22.8.09)
»Ein Thriller mit Stil. Historisches und Erfundenes sind hier wunderschön miteinander verwoben.« Kate Saunders in der ›Times‹ (8.8.09)
»Ein komplexer Roman, brillant aufgebaut und intelligent, dessen zentrale Fragen den Leser immer weiter treiben. Die Figuren (sowohl die erfundenen als auch die authentischen) sind großartig geschildert. Eine spannende und absolut lohnende Lektüre.« Eurocrime (24.8.09)
»Dieser Autor versteht es, eine Atmosphäre drohenden Unheils aufzubauen und zu intensivieren. Von der ersten Seite an spüren wir das Unheil heraufziehen ...« The Herald (22.8.09)
»Ein brillant recherchierter und höchst fesselnder Thriller um die Familie und das private Leben eines Genies. Psychologisch sehr überzeugend, und die historische Atmosphäre des Berlin von 1932 ist hervorragend getroffen – nachdrücklich zu empfehlen!« Jessica Mann in ›Literary Review‹
»Ein spannender Thriller, in dem es auch um die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn geht, dieses unbekannte Gebiet, in das sich wenige Wissenschaftler wagen ...« João Magueijo, Professor für Theoretische Physik am Imperial College, London
Leseeindrücke
Ueberzeugender historischer Krimi
In dem, in Briefform geschriebenen Prolog, ist von einem Manuskript die Rede. Es soll bei einer Mission in Berlin hilfreich sein und einiges beinhalten, was schon längst hätte gesagt werden müssen. Im Berlin 1933 ist Alma auf der Suche nach ihrem Verlobten Dr. Martin Kirsch, welcher verschwunden ist. Rückblickend erfährt man, dass er in der Psychiatrie eine Patientin behandelte, die verletzt gefunden wurde und sich an nichts erinnern kann. Da sie die Ankündigung eines Vortrags von Albert Einstein bei sich trug, nannte man sie das Einstein-Mädchen. Schon die zeitliche Einordnung des Buches, aber auch die atmosphärisch gelungenen Beschreibungen, der Menschen und Orte, der Klappentext und nicht zuletzt die LP haben mich überzeugt. Dieses Buch werde ich lesen müssen. weiterlesen
Philip Sington: Das Einstein-Mädchen
Philip Sington: Das Einstein-Mädchen
Tolle, spannende Story
Die Stoy hat mich sofort gereizt! Ein Mädchen, das ihr Gedächtnis verloren hat und nur einen Zettel zu einem Vortrag von Einstein bei sich hatte. Und ihr Arzt verschwindet später auch. Warum? Und wer ist das Mädchen? Toll finde ich auch, dass die Geschichte zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Berlin stattfindet und man beim Lesen etwas vom Berlin der 30er Jahre erfährt. Die Leseprobe hat mich so neugierig gemacht, dass ich mir das Buch auf jeden Fall kaufen werde! weiterlesen
Das Einstein -Mädchen
Was für eine spannende Geschichte,ich war sehr enttäuscht,als die Leseprobe vorbei war.Man kann sich vom ersten Moment in die Story hereindenken.als bekennder Krimifan muß ich unbedingt wissen,wie es weitergeht. weiterlesen
Rezensionen
Ueberzeugender historischer Krimi
In dem, in Briefform geschriebenen Prolog, ist von einem Manuskript die Rede. Es soll bei einer Mission in Berlin hilfreich sein und einiges beinhalten, was schon längst hätte gesagt werden müssen. Im Berlin 1933 ist Alma auf der Suche nach ihrem Verlobten Dr. Martin Kirsch, welcher verschwunden ist. Als Psychiater der Charité behandelte er eine Patientin, die verletzt gefunden wurde und sich an nichts erinnern kann. Da sie die Ankündigung eines Vortrags von Albert Einstein bei sich trug, nannte man sie das Einstein-Mädchen. Langsam kristallisiert es sich heraus, dass es sich um eine Angehörige von ihm handeln könnte. Abschnitte über Einsteins Theorien fand ich auch als Laie verständlich. Der Sprachstil, der Aufbau des Buches mit Zeit.- Ortssprüngen, die Darstellung des geschichtlichen Rahmens, sowie die Verknüpfung der anderen Personen macht den Charme des Buches aus. Es ist eine detektivische Recherche, bei der ich mich fragte wo die Grenze zwischen Fiktion und Tatsache liegt. Ein kurzweiliges Buch, das mir, gerade da es keinem Gere klar zuzuordnen ist, sehr gut gefallen hat. weiterlesen
Das Einstein-Mädchen
Auf der Suche nach einem Urlaubsbuch bin ich über "Das Einstein-Mädchen" gestolpert und habe mich tatsächlich noch an die spannende Leseprobe erinnern können und daher zugegriffen. Ein junges Mädchen wird verletzt und ohne Bewußtsein 1932 in die Berliner Charité eingeliefert - bei Ihr findet man eine Einladung zu einem Vortrag Albert Einsteins. Dr. Kirsch, Psychiater an der Charité, ist dem Mädchen bereits begegnet und fühlt sich, trotz seiner bevorstehenden Hochzeit, seltsam zu ihr hingezogen. Woher kommt das Mädchen, wer ist sie und wird er ihr helfen können, ihre Amnesie zu überwinden? Der Autor schreibe eine wirklich spannende Geschichte, in der vermutlich Realität und Fiktion fantastisch verwoben sind. Man ist hin- und hergerissen zwischen Staunen und Unglauben, und ist gefesselt. Er versteht es, Spannung zu erzeugen, Ahnungen zu wecken und den Leser in ein Mysterium aus Wissenschaft und Alltagsleben zu entführen. Leider ist für mich der wissenschaftliche Teil stellenweise zu langatmig, denn der Leser wird sowohl in Einsteins Theorien als auch die der Psychiatrie zum damaligen Stand vertraut gemacht. Während ich lieber weiterlesen würde, wie sich das Schicksal des Mädchens entwickelt, flicht der Autor regelrechte Vorträge über Theologie, Astrologie und weitere wissenschaftliche Themen ein. Hin und wieder mußte ich ein paar Seiten im Schnelldurchgang überfliegen, um zur Handlung zurückzufinden. Trotzdem versteht Philip Sington es, bis zuletzt eine unheimliche, dunkle Spannung zu halten, die auch einen Blick in die Abgründe und auf die Schattenseiten der menschlichen Natur beinhalten. weiterlesen
Einsteins Tochter
Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall; und von seiner Patientin.Nicht zuletzt, da er sie kurz vorher kennengelernt hat, ohne näheres über sie zu wissen. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? Seine Nachforschungen führen ihn nach Zürich und bis nach Serbien. Und dann wird er von seinern verlobten als Vermisst gemeldet... Währenddessen ergreifen in Deutschland die Nazis langsam die Macht... Die Leseprobe bei vorablesen.de hatte mir sehr gut gefallen und mich auch sehr neugerig gemacht. als ich dann das Buch hwonnen hatte, habe ich mich riesig gefreut. Umso enttäuschter war ich leider von dem Buch. Ich brauchte mehrere Anläufe um das Buch zu lesen, weil ich einfach keinen Zugang zur Handlung bekam. Die harten Brüche in der Handlung, die teilweise mitten in einem Absatz kamen nd die langatmikeit, hat es mir sehr schwer gemacht das Buch zu Ende zu lesen. Ich habe zwischenzeitlich sogar einige Seiten überblättert. Nach der LP hätte ich vor allem erwartet, dass Alma eine aktivere Rolle auf der Suche nach MArtin spielt, aber sie gerät schnell zur Nebenfigur. Auf der anderen Seite hat es mir gut gefallen, dass der Autor gut recherchiert hat. Die Psyhatrischen und Physikalischen Dinge sind gut wiedergegeben und auch die Einblicke in das Leben Albert Einsteins sind sehr interessant gewesen. Ebenso kommt die Stimmung des tristen Deutschlands kurz vor der Machtergreifung der Nazis gut rüber. also alles in allem ei gut recherchiertes Buch mit einer guten Idee, die leider nciht so gut umgesetzt wurde. weiterlesen
Namenlos
Kurze Inhaltszusammenfassung: Der Roman „Das Einstein-Mädchen“ spielt in Berlin im Jahre 1932. Eine junge Frau wird verwirrt und nackt in einem Wald in der Nähe von Caputh, wo auch Albert Einstein sein Wochenendhaus hat, aufgefunden, dadurch kommt der Verdacht auf, dass sie irgendeine Verbindung zu Einstein haben könnte. Die Frau wird in die Charité eingeliefert und dort gesund gepflegt und von Dr. Kirsch psychologisch behandelt. Das Mädchen kann sich an nichts erinnern, es weiß nicht einmal seinen Namen und Dr. Kirsch entwickelt immer mehr persönliches Interesse an dem hübschen Mädchen und dem außergewöhnlichen Fall. Meine Meinung zum Buch: Ich bin geteilter Meinung, wie mir das Buch gefallen hat. Einerseits haben mir die geschichtlichen Abhandlungen über Berlin in der Kriegszeit und die Einblicke in Albert Einsteins Leben und in das seiner Familienangehörigen sowie die Briefwechsel sehr gut gefallen, da sie das Buch lebendig gemacht haben. Auf der anderen Seite fand ich die Krankengeschichte und die Illusionen und Phantasien von Dr. Kirsch schon recht überzogen und auch nicht immer angemessen, dadurch hat sich das Buch wieder in die Länge gezogen. Gut nachvollziehbar fand ich auch das persönliche Dilemma vom Einstein-Mädchen, da sie aufgrund ihres Gedächtnisverlustes teilweise nicht wusste, wem sie vertrauen kann und wie ihr Leben vorher ausgesehen hat. Dies muss eine sehr schwierige Phase für sie gewesen sein. Nicht nachvollziehen konnte ich hingegen einige Aspekte aus Dr. Kirschs Leben, darunter der Umgang mit seiner Krankheit, das feige Lösen seiner Verlobung und teilweise auch seine beruflichen Ambitionen. Das Ende des Buches habe ich mir anders vorgestellt, es hat mich enttäuscht. Cover und Titel: Das Cover zeigt einen Teil des Gesichtes einer jungen Frau in schwarz-weiß gehalten, teilweise verdeckt durch einen Schleier, sodass ich das Cover optisch sehr ansprechend und auch passend zum Inhalt des Buches finde. Auch der Titel passt zum Buch und hat mein Interesse geweckt. Mein Fazit: Das Einstein-Mädchen ist eine Mischung aus historischem Roman, kombiniert mit Fiktion und persönlichen Lebensgeschichten einzelner Menschen, sodass der Roman sehr interessant zu lesen ist, aber zwischenzeitlich auch einige langatmige und chaotische Phasen hat. weiterlesen
Gut recherchiert und spannend
Berlin im Jahr 1932: Als sie bewusstlos gefunden wird, hält sie eine Eintrittskarte zu einer Lesung von Albert Einstein in den Händen. Sie kann sich an nichts erinnern, wird von nun an zum „Einstein-Mädchen“ und dadurch zu einem Fall für Dr. Martin Kirsch, einen Psychiater und Chirurgen. Der Fall lässt ihn nicht los, auch wenn er zur Lösung des Geheimnisses des „Einstein-Mädchens“ seine eigene Karriere als Arzt sowie seine Verlobung gefährdet. „Das Einstein-Mädchen“ von Philip Sington ist ein spannender Roman, den ich nicht unbedingt als „Thriller“ bezeichnen würde (als der er allerdings kategorisiert wurde), der aber gut recherchiert daherkommt und ein befremdliches wie faszinierendes Bild der Medizin und Forschung in den 30er Jahren zeichnet. weiterlesen

