
Beschreibung
Sechzehn Jahre haben Dora und Luka sich nicht mehr gesehen, obwohl sie einmal unzertrennlich waren: Wunderschöne Sommertage verbrachten sie als Kinder miteinander, am Felsenstrand des kleinen kroatischen Fischerdorfes, in dem sie aufwuchsen. Doch dann zogen Doras Eltern nach Frankreich, und Luka blieb allein zurück.
Als Mittzwanziger treffen sie sich nun überraschend in Paris wieder, und es ist klar: Sie gehören einfach zusammen. Drei glückliche Monate folgen, aus denen ein gemeinsames Leben werden soll; nur kurz will Luka in die Heimat zurück, um ein paar Dinge in Ordnung zu bringen – und dann meldet er sich nicht mehr.
Die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe, poetisch und zugleich mitreißend erzählt.
Autoren
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Zusatzinformationen
Leseeindrücke
Prinz und Prinzessin
Dora und Luka haben in Kindertagen die Sommer gemeinsam verbracht, damals in Kroatien am Meer. Doch dann beschließen Doras Eltern aus dem kleinen Fischerdorf wegzuziehen - weit weg, nach Frankreich - und so verlieren sich die Kinder aus den Augen. Gut 16 Jahre später begegnen sie sich wieder, in Paris. Dora, inzwischen Schauspielerin, und Luka, mittlerweile Maler. Und schlagartig wird klar: sie gehören zusammen. Einige Monate folgen, sehr glückliche Monate, denen eine gemeinsame Zukunft folgen soll. Also fährt Luka noch einmal nach Kroatien zurück - er will ein paar Dinge klären, den Weg für das Paar bereiten. Doch er taucht nicht wieder auf und meldet sich auch nicht mehr... Nataša Dragnić hat einen ungewöhnlichen Stil, der vor allem durch viele kurze, prägnante Sätze, häufigen Perspektivwechsel und einige Wiederholungen auffällt. Anfangs musste ich mich einlesen, auch weil die Geschichte recht zurückhaltend beginnt. Doch nach mehreren Seiten gefiel mir die Sprache zunehmend und auch die Handlung nimmt spätestens mit den erwachsenen Protagonisten Fahrt auf. Dennoch hat die Autorin mit "Jeden Tag, jede Stunde" einen ruhigen Roman geschrieben, der durch sein feines Ausloten der beiden Hauptfiguren und der schicksalhaften Verbindung der beiden besticht. Es ist eine traurige, nachdenkliche Liebesgeschichte ohne jeglichen Kitsch, die mich durchaus beeindruckt zurückgelassen hat. Bleibt zu hoffen, dass sich Nataša Dragnić ihren besonderen Stil bewahrt und weiter Bücher schreibt... weiterlesen
Süß und berührend
Die Autorin hat die Beziehung dieser beiden Kinder sehr einfühlsam beschrieben. Es ist schade, dass die beiden getrennt werden, aber ich habe mir überlegt, dass das vielleicht sogar das Beste für sie ist, denn so wie es geschildert wird haben sie ja gar keine eigenen Leben mehr. Es gibt nur ein "Wir", kein "Ich" mehr. Ich bin gespannt darauf, wie sich die Beziehung der beiden durch die getrennten Jahre verändert und warum Luca sich nicht mehr meldet. weiterlesen
Wird diese Beziehung eine Zukunft haben?...
...dies fragt man sich schon auf den ersten Seiten. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil. Damit beschreibt sie wunderschön die zarte Verbundenheit der beiden Kinder und ihren Umgang miteinander. Wenn man die ersten beiden Kapitel liest möchste man unbedingt wissen wie sie sich entwickeln und zu Erwachsenen werden. Besonders spannend ist dabei zu beobachten, ob die Veränderungen der Charaktere so vollzogen werden. Im Moment könnte man über die beiden Kinder noch wenig einschätzen und nicht sagen ob die einem sympathisch sind oder eher nicht. Ich denke gerade der dies ist der Reiz des Buches, zu sehen wie sie sich entwickeln und wie ihr erneutes Aufeinandertreffen aussehen mag und sich ihre Beziehung weiterentwickelt und verändert und ihre Geschichte am Ende ausgeht. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt und hoffe das Buch lässt sich weiterhin so leicht lesen und immer weiter dem Leser eine gewisse Neugierde abverlangen wie es weitergeht. weiterlesen
Jeden Tag, jede Stunde
Ich finde das Buch sehr schön. Ich würde gerne wissen wie er mit der Trennung dann umgeht. Schließlich dürfte jeder wissen der das schon mal erlebt hat das das richtig übel ist. Und genau da würde mich das interresieren wie sie das beschreibt. weiterlesen
Jeden Tag, jede Stunde
Die Zeitschrift Brigitte Woman veröffentlicht in der Ausgabe 03/2011 auf den Seiten 91-94 eine interessante Beschreibung über dieses Buch und ein Interview mit der Autorin. "Eine Frau und ein Mann lieben sich und finden nicht zueinander. Nichts Neues. Eigentlich. Aber wie Natasa Dragnic über zwei Menschen schreibt, die aus demselben kroatischen Fischerdorf stammen, ist so erfrischend, dass Verleger in aller Welt "Jeden Tag, jede Stunde" haben wollten -bevor das Buch überhaupt irgendwo erschienen war" - Text Georg Cadeggianini. weiterlesen
Rezensionen
Jeden Tag, jede Stunde
Richtig einschätzen, was mich bei diesem Roman erwartet konnte ich irgendwie nicht, denn mit dieser Art von Liebesgeschichte, wie sie von diesem Roman erzählt wird, hätte ich nicht gerechnet. Zunächst sehr auffällig für mich war der Anfang, denn der Roman beginnt mit dem Kapitel 40. Ich kam dann erst auf den Gedanken, dass er eventuell rückwärts verlaufen könnte, was jedoch nicht der Fall war, denn der Roman zieht damit nur einen Teil des Endes vor, was aber wieder um auch seltsam war. Besonders komisch war es zwischen Kapitel 39 und 41, da man im 41. Kapitel schon nicht mehr wusste, was eigentlich davor passiert war, da doch einige Seiten zwischen dem Kapitel 40 und dem Kapitel 41 lagen. Für mich irgendwie ein ziemlich doofes Vorgehen, da man einfach vollkommen aus der Geschichte rauskommt in diesem Augenblick. Die Geschichte an sich ist sehr poetisch erzählt und in vielen Punkten auch sehr tragisch, wenn man beobachtet, wie das Leben den beiden mitspielt. Jedoch passiert in den einzelnen Abschnitten des Lebens der beiden, die sie getrennt verbringen immer nur sehr wenig, so dass sie teilweise doch etwas langatmig werden und man als Leser nur darauf wartet, dass diese Passagen schnell vorbei sind, da sie zumindest mich gelangweilt haben. Jedoch wurde es mit den Passagen, in denen sie sich wiedertreffen nicht wirklich viel besser. Es ist zwar sehr interessant gemacht, dass diese Treffen zu ihrem Beginn immer gleich verlaufen, auch wenn es mir irgendwann zu viel wurde mit den Wiederholungen, aber wirklich viel passiert ist in diesen Abschnitten auch nicht. Man bekommt auch irgendwie den Eindruck einer eher körperlichen Beziehung der beiden. Über die beiden Hauptcharaktere und ihre wirkliche Persönlichkeiten erfährt man dabei auch weniger als man glauben mag, da sowohl Dora, als auch Luka die meiste Zeit nicht sie selbst zu sein scheinen, da sie immer wieder sehr unzufrieden mit ihrem Leben sind und abwesend sowie abweisend wirken, was es mir sehr schwer gemacht hat den beiden irgendwie näher zu kommen. Von daher konnte ich vieles nicht nachvollziehen und manches Mal habe ich mich auch ehrlich gefragt, wie viel Grips die beiden Charaktere wohl haben, da sie zu viel einfach so als gegeben hinnehmen und die Dinge nicht hinterfragen. Eben daher zwar ein Buch, das sprachlich auf jeden Fall gut geworden ist und von der Art her mal etwas anderes, was mir aus dieser Perspektive auch gefallen hat, die Geschichte hingegen war nicht wirklich meins und für mich einfach fad und langweilig und trotz manchem Gefühl oft zu körperlich und viel zu wenig Gedanken von den Charakteren zum Leser kamen, um die Geschichte für mich interessant zu machen. weiterlesen
Zuviel des Guten ohne Tiefgang
Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut. Leider hielt die Freude nach den ersten Seiten nicht mehr an. Es ist an vielen Stellen zuviel des Guten. Hierbei werden die Personen, meiner Meinung nach, zu oberflächlich betrachtet und es fehlt oftmals der nötige Tiefgang. Schade, denn der Klappentext ließ mehr erhoffen. weiterlesen
Jeden Tag, jede Stunde
Dieses Buch ist für mich ein klarer Fall von "Zu viel des Guten". Das Buch fängt eigentlich ganz vielversprechend an. Von der ersten Seite an mangelt es nicht an Romantik, Poesie und "Heile Welt Darstellungen". Die Geschichte zwischen den beiden Kindern Luka und Dora, soll eine Geschichte für die Ewigkeit werden. Die Zuneigung zueinander ist der rote Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht. Trotzdem die beiden recht lange Zeit räumlich voneinander getrennt sind, können sie sich nicht vergessen und leiden in ungewöhnlichen Maße unter der Trennung. Recht schnell merkt man, dass die anfänliche urlaubshafte, romantische Stimmung, in der der Leser sich wiegen kann, in ziemlichen Kitsch umschlägt. Luca ist so verliebt in Dora, dass er aufhört zu atmen wenn er sie sieht und ohnmächtig wird und dann von Dora wieder wachgeküsst werden muss... Diese leicht übertreibene Szene spielt sich nicht nur einmal in dem Buch ab. Insgesamt ist das Buch gefülllt mit Wiederholungen. Es wiederholen sich nicht nur bestimmte Szenen, sondern ganze Sätze und Abschnitte werden des öfteren wiederholt. Die Autorin bediente sich großzügig aus der "Stilmittel Kiste", was meiner Meinung nach nicht immer ganz passend und teilweise einfach nur nervig war. Nicht nur die ständigen Wiederholungen gingen einen irgendwann auf den Keks, sondern auch ganze Textpassagen, die durchweg zusammen und/oder klein geschrieben sind. Zum guten Schluss muss ich ja zugeben, (ich bin ja auch nur eine Frau und Frauen brauchen manchmals halt etwas Kitsch ;) gab es trotzdem einige Stellen in dem Buch, die mir ganz gut gefielen und wo man sich einfach dem Buch hingeben konnte. Aber alles in allem ist das Buch mir dann doch wieder zu kitschig gewesen. Ich mag einfach keine Bücher die derartig übertreiben und weit entfehrnt von jeglicher Realität sind. Da das Buch zwischendurch doch noch für kurzweilige gute Unterhaltung gesorgt hat, gibt es von mir zwei Sterne. weiterlesen
Das Leben ist kompliziert
Es beginnt wie im Märchen. Zwei Kinder verstehen sich blind, können nicht ohne einander sein und verbringen jede freie Minute miteinander. Sie haben ihren geheimen Platz und spielen Spiele, die nur sie verstehen. Doch da greift die Erwachsenenwelt ein und trennt sie. Doras Eltern ziehen weg von der dörflichen Küstenidylle und in die Großstadt Paris. Dora und Luka überleben indem sie den jeweils anderen verdrängen. Dies gelingt jedoch nicht zur Gänze und so kreuzen sich ihre Wege wieder und sie verfallen in die alten kindlichen Muster. Diesmal sind sie jedoch bereits erwachsen und unsterblich ineinander verliebt. Doch der Realität hält dies nicht Stand. Ihre Wege trennen sich wieder und jeder lebt sein "vernünftiges" Erwachsenenleben. Von Zeit zu Zeit kreuzen sich ihre Wege und immer wieder sind sie knapp daran das gemeinsame Glück zu finden. Doch menschliche Schwächen, die Furcht vor Entscheidungen etc verhindern ein Happy End für diese außergewöhnliche Liebe. Ein Buch das auch sprachlich zu fesseln versteht und sehr poetisch wirkt. weiterlesen
Prinz und Prinzessin
4 Dora und Luka haben in Kindertagen die Sommer gemeinsam verbracht, damals in Kroatien am Meer. Doch dann beschließen Doras Eltern aus dem kleinen Fischerdorf wegzuziehen - weit weg, nach Frankreich - und so verlieren sich die Kinder aus den Augen. Gut 16 Jahre später begegnen sie sich wieder, in Paris. Dora, inzwischen Schauspielerin, und Luka, mittlerweile Maler. Und schlagartig wird klar: sie gehören zusammen. Einige Monate folgen, sehr glückliche Monate, denen eine gemeinsame Zukunft folgen soll. Also fährt Luka noch einmal nach Kroatien zurück - er will ein paar Dinge klären, den Weg für das Paar bereiten. Doch er taucht nicht wieder auf und meldet sich auch nicht mehr... Nataša Dragnić hat einen ungewöhnlichen Stil, der vor allem durch viele kurze, prägnante Sätze, häufigen Perspektivwechsel und einige Wiederholungen auffällt. Anfangs musste ich mich einlesen, auch weil die Geschichte recht zurückhaltend beginnt. Doch nach mehreren Seiten gefiel mir die Sprache zunehmend und auch die Handlung nimmt spätestens mit den erwachsenen Protagonisten Fahrt auf. Dennoch hat die Autorin mit "Jeden Tag, jede Stunde" einen ruhigen Roman geschrieben, der durch sein feines Ausloten der beiden Hauptfiguren und der schicksalhaften Verbindung der beiden besticht. Es ist eine traurige, nachdenkliche Liebesgeschichte ohne jeglichen Kitsch, die mich durchaus beeindruckt zurückgelassen hat. Bleibt zu hoffen, dass sich Nataša Dragnić ihren besonderen Stil bewahrt und weiter Bücher schreibt... weiterlesen

