Rezensionen

Hier finden Sie alle Rezensionen zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.

Grundsätzlich hat mir "Alle sieben Wellen" gut gefallen, aber ich denke, Daniel Glattauer hätte es nach "Gut gegen Nordwind" dabei belassen sollen.
Der E-Mail-Kontakt wurde mit der Zeit doch ziemlich langweilig. Das ganze hin und her mit Pam war nervig. Die Spannung lies deutlich nach.

Außerdem ließ das offene Ende im ersten Buch viel Spielraum für eigene Gedanken. Nun wurden meine Illusionen durch ein vorgegebenes und leider zu erwartendes Ende ersetzt. Etwas schade.

5

Im zweiten Teil kommt es endlich zum langersehnten Treffen zwischen Emmi und Leo und es soll nicht bei dem einen bleiben......
Das Ende finde ich besonders gelungen und ein klein wenig überraschend, aber so soll es sein!!!
Also! Wer noch nicht die richtige Lektüre für die nächste Zeit gefunden hat, sollte sich beide Bücher besorgen und alle fünfe gerade sein lassen. Die paar Stunden sind es tausendmal Wert in eine andere, aber dennoch nicht so unvorstellbare Welt einzutauchen.....

4

 dass es eine Fortsetzung geben wird. "Gut gegen Nordwind" fand ich zum Dahinschmelzen. Und der Schluss passte in die Zeit.

Umso erfreuter war ich, dass die Geschichte von Emmi und Leo weiter gesponnen wird. Ein Buch zu schreiben, das aus E-Mails besteht ist eine zeitgemäße und klasse Fortentwicklung der Briefromane. Solche Bücher lese ich selten, weil das nicht so meinem Lesestil entspricht. Aber wenn ich mal eines erwische, finde ich sie meistens super.

So ging es mir auch mit "Alle sieben Wellen". Ich habe das Buch genauso verschlungen wie seinen Vorgänger. Ich habe mit Emmi und Leo gefiebert, gelitten und gehofft, dass sie zusammen kommen.

Trotz aller Hindernisse ein Sieg für die Liebe, so stelle ich mir ein Buch vor. 

5

bei diesem tollen Roman!Man ist enttäuscht,daß sich anfangs nur der Systemmanager meldet,dann freut man sich mit Emmi,als Leo endlich wieder persönlich schreibt.Dann ist man sauer auf Leo,weil er sich nur sporadisch meldet,eifersüchtig auf "Pam",empört als Emmi die ganze Wahrheit über Bernhard erfährt (die der Leser ja aus "Gut gegen Nordwind" schon kannte ;-)
Schockiert über Emmis heftige Reaktion darauf,man freut sich auf jedes Treffen mit Leo und ist dann tieftraurig als das definitv letzte Treffen stattfinden soll.
Man denkt,die Welt geht unter,als Leo verkündet,daß er ganz nach Boston gehen will und ist dann erleichtert als er wieder zurückkommt.Man kann nicht bereifen,daß er die Email mit der "siebten Welle" die Emmi aus ihrem Urlaub schreibt nicht verstehen kann oder will.Und dann ist man überglücklich und gleichzeitig todtraurig über das Ende,glücklich wegen des Ausgangs und traurig daß es wohl keinen weiteren Roman mehr geben wird :-( Soviele Gefühle gleichzeitig habe ich noch nie beim Lesen eines Romans erlebt,auch nicht bei "Gut gegen Nordwind".Aber eines habe ich vermisst: Die Auflösung der Überraschung,die Emmi Leo bei ihrem Treffen gab ;-) Und seit dem Lesen dieses Buchs warte ich darauf daß die siebte Welle auch mich erfasst ;-)

4

Hätte es nicht für möglich gehalten mal ein Buch zu lesen, das komplett aus emails besteht und nun habe ich nach „Gut gegen Nordwind“ auch „Alle sieben Wellen“ verschlungen.

In Teil 1 lernen Emmi Rothner und Leo Leike sich durch eine verirrte Email kennen. Was zunächst als sporadisch, frech und witziger Schlagabtausch anfängt endet in einer online Romanze. Allerdings ist Emmi „glücklich verheiratet“ und Leo frisch getrennt und perspektivenlos entschwindet er nach Boston.

Im Teil 2 kehrt Leo aus Boston zurück. Allerdings wie kann er ahnen, dass Emmi auf einmal verfügbar wäre, gerade jetzt als er sich eine neue Beziehung in Boston aufgebaut hat. Eigentlich fast schon tragisch wie die beiden eine Chance nach der anderen vertun.

In Teil 2 treffen sie sich auch tatsächlich. Nicht nur einmal  und dennoch kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen. Die beiden machen sich das Leben unnötig schwer.

Wunderschöne Dialoge, Sticheleien, eifersüchteleien, alles bis ins kleinste analysiert, phantasievoll und ein wenig verrückt.  Ja so sind Sie Emmi und Leo.

Selbst bei den Treffen ist Daniel Glattauer seinem Email-Romanstil nicht abtrünnig geworden. Der Leser war quasi nie beim Treffen dabei. Sondern erfuhr erst in den Mails so nach und nach was sich abspielte.

Fand ich zwar ein wenig schade, aber das macht es auch irgendwie spannender.

Na und ob die Beiden sich am Ende bekommen oder nicht, verrate ich natürlich nicht.

5

... und es macht Spass Seite für Seite zu verschlingen. Mittlerweile kennt doch fast schon jeder Emmi und Leo und ihrer Geschichte zu folgen ist fast schon magisch.

Eigentlich nur ein dummer Zufall, dass die beiden überhaupt aufeinadner aufmerksam geworden sind und doch so real. Beide absolut sympatisch und es könnten Du und ich sein. Man fiebert mit, wartet auf die nächste Mail (der Text ist nur in Mails geschrieben).

Weiterhin ist dieses Buch sprachlich absolut gehaltvoll. Man merkt gar nicht wie die Seiten einem durch die Finger gleiten und ehrlich gesagt, wusste ich gar nicht wieviele Adjektive unsere Sprache bereithält. Sehr wortgewandt!

5

Nachdem ich mit Begeisterung Teil 1 (Gut gegen Nordwind) an einem winterlichen Tag verschlungen hatte, konnte ich es kaum erwarten, dass die Email-Romanze um Emmi und Leo weitergeht.

Eigentlich lässt sich der zweite Teil nicht rezensieren, ohne auf den ersten anzuspielen, denn wem der erste nicht gefallen hat, wird auch an dem zweiten keine Freude finden. Genauso verhält es sich umgekehrt: Lesen Sie nicht nur den zweiten Band! Sie würden sich den Spaß an Band 1 verderben. Und dass man Band 1 danach unbedingt kennenlernen möchte, ist gewiss.

So möchte ich hier kurz darstellen, wie es mir bei Band 1 erging: Ein Email-Roman, dachte ich, wie kann das denn spannend sein? Da ist ja gar keine Handlung... und dazu der merkwürdige Titel "Gut gegen Nordwind", den man nur verstehen kann, wenn man das Buch kennt. Ich war skeptisch. Und wenige Stunden später am Ende des ersten Teils, das mich etwas unbefriedigt zurückließ.

Der Inhalt lässt ich kurz zusammenfassen: Nachdem Emmi eine Email zum Abbestellen ihres Abos an die irrtümliche Adresse des Verlags schickt und ein Jahr später eine Antwort von einem Leo bekommt, der sich als eigentlicher Adressat zu erkennen gibt, fliegen die "funkenden" Emails nur so hin und her. Emmi ist jedoch verheiratet, auch wenn die Beziehung sich als problematisch darstellt.

Wie man sich wahrscheinlich schon denken kann, ein Happy-End gibt es in Band 1 nicht. Leo verschwindet in die USA und lässt Emmi zurück. Ihre Emails laufen ins Leere.

In Band 2 kehrt Leo zurück und lässt die "virtuelle" Beziehung wieder aufleben, obwohl nun er derjenige ist, der in einer ernsthafteren Beziehung steckt.

Alles in allem ist es keine Handlung, die durch sich selbst überzeugt, eine übliche Liebesgeschichte. Was jedoch an beiden Bände fasziniert, ist der intelligente, wortwitzsprühende Austausch zwischen Leo und Emmi.

Band 2 zu lesen war wie alte Freunde wiederzutreffen. Zwei Freunde, die man schon immer gerne verkuppeln wollte. Volle Punktzahl!

4

Ein wundervoller Abschluss der Liebesgeschichte zwischen der zynischen Emmi und dem Gefühlsschrank Leo.

Ich wünschte ich könnte auch nur Ansatzweise so schöne E-Mail verfassen wie dieses harmonierende Paar bzw. Daniel Glattauer. Ich bin froh diesen zweiten Teil gelesen zu haben. Normalerweise bin ich kein Fan von Zweiteilern, aber bei der Geschichte im Ersten Teil "Gut gegen Nordwind" war das Ende so enttäuschend aber auch offen, dass ich den zweiten Teil unbedingt lesen musste in der Hoffnung auf ein "Happy End". Und ja in diesem Teil wird es einem nicht vorenthalten. Ich hatte beim lesen der letzten seite Gänsehaut und war zum Schluss richtig glücklich. ENDLICH IST ALLES GUT.

Ich stelle mir jetzt vor wie die beiden miteinader leben, ob sie genauso miteinander reden wie sie miteinander geschrieben haben. Manchmal wäre ich auch gerne bei den Treffen live dabei gewesen, anstatt nur die E-Mails danach zu lesen. Das wäre doch mal eine Idee für ein Zusatzbuch mit der Beschreibung aller Treffen live. 

 

2

Nach "Gut gegen Nordwind" geht nun die Geschichte zwischen Leo Leike und Emmi Rothner weiter - was für beide nicht ganz einfach ist, denn erstens kennen sie sich gar nicht richtig, zweitens hatten sie den Mailkontakt bereits abgebrochen, den sie nun schon lange Zeit gepflegt haben, mit allen Höhen und Tiefen. Denn wenn zwei so schlagfertige Menschen mit bissigem Humor aufeinandertreffen, kann ja eigentlich nur Streit herauskommen.
Aber letztendlich war die Sehnsucht nacheinander wohl doch größer, und der Mailkontakt beginnt wieder, in "Alle sieben Wellen".

Probleme über Probleme kommen auf die beiden ungewöhnlichen Freunde zu. Leo verliebt sich, Emmi lässt sich scheiden, beide haben Geheimnisse voreinander und wieder einmal erlebt der Leser ein turbulentes Auf und Ab und Liebe und Hass, Zuneigung und Ablehnung, Freundschaft und Streit mit.

Die Grundmuster des ersten Teils sind immer noch erhalten geblieben. Emmi und Leo streiten hin und her, wetteifern nur so um die bissigsten Kommentare, Emmi sprüht beinahe vor Eifersucht auf Leos neue Flamme...aber trotzdem war das Gefühl, das der erste Band erzeugte, nicht mehr wirklich vorhanden. Die Geschichte und vor allem der flotte Schreibstil bemühen sich zwar noch um das rasante Feeling von Band 1, aber sie erreichen es nicht mehr ganz. Der Zauber ist dahin, was ich persönlich zwar sehr schade finde, aber trotzdem ganz natürlich. Die wenigsten Fortsetzungsbände, gleich, welcher Reihe oder von welchem Autor, schaffen es, sich mit dem ersten und oft einzig wahren Band einer Fortsetzungsgeschichte zu messen.

Was mich allerdings am meisten gestört hat, war, dass Emmi und Leo sich tatsächlich getroffen (!) haben. Das planen sie seit etwa der Hälfte des ersten Teils, aber im letzten Moment hat zuvor immer noch einer gekniffen und es blieb dann bei dem Versuch - was die Beziehung noch einmal anstachelte, noch intensiver zu werden, und ihr noch mehr Würze verlieh. Der Hauch des Unbekannten, Rätselhaften hat gerade den Reiz der ganzen Geschichte ausgemacht, und nun ist er dahin. Das Ende war das Schlimmste davon - damit, dass sie ernsthaft zusammengekommen sind, wie ein ganz normales Paar, hat Daniel Glattauer die Geschichte leider zu einem sehr gewöhnlichen Liebesroman degradiert, wie es schon Hunderte gibt. Das Ungewöhnliche daran, was dieses Buch so sehr von anderen unterschied, hat er völlig kaputt gemacht, und das hätte man sich meiner Meinung nach wirklich sparen können.

Auch, dass beide ihr Leben praktisch aufgeben wegen einer zweifelhaften Internetbekanntschaft, erscheint mir etwas unglaubwürdig. Natürlich ist das nicht so tragisch, denn das Buch ist ja nicht darauf ausgelegt, völlig realistisch zu sein, im Gegenteil, es sollte wohl eher die Träume und die Fantasie des Lesers anregen. Was aber leider nicht mehr so gut gelungen ist wie schon zuvor.

Mein Gesamtfazit: Für die Handlung, die leider ziemlich danebengegangen ist und eigentlich nicht mehr hätte sein müssen, vergebe ich nur einen Stern, denn sie hat mir wirklich gar nicht zugesagt. Der Schreibstil hingegen gefällt mir sehr gut, hat oft zum Lachen angeregt und Glattauer hat wieder einmal mit seiner Kreativität bei Streitargumenten und Beschimpfungen beeindruckt. Daher vergebe ich dafür 4-5 Sterne.

Insgesamt hat mich das Buch nicht mehr besonders beeindruckt; wer ein Fan von Danial Glattauer ist, "Gut gegen Nordwind" gemocht hat und gerne mehr von ihm lesen würde, dem empfehle ich eher, sich nach anderen Büchern von diesem Autor umzusehen.

4

 

So endgültig das Ende von „Gut gegen Nordwind“ auch schien, die Email-Beziehung zwischen Emmi und Leo geht in "Alle sieben Wellen" weiter. Nach Monaten der Funkstille kommt Leo aus Boston zurück, mit einer neuen Freundin und einigen Emails von Emmi im Postfach.
Glichen die Emails im ersten Teil einem romantischen Flirt, sind sie nun eher ein verzweifelter Versuch eine Beziehung wieder herzustellen (oder endgültig zu beenden), die so plötzlich unterbrochen wurde, ohne dabei alte Wunden aufzureißen. Beide versuchen ihr soziales Leben außerhalb der Emails in den Griff zu bekommen. Auch wenn die Vernunft ein Ende des Emailschreibens verlangt, können sie nicht aufhören und alles läuft auf die große Frage hinaus: Was erwarten wir vom Leben und wie viel Leidenschaft sind wir bereit zu opfern um unser gewohntes Leben aufrecht erhalten zu können?
 
Der romantische Teil von mir schrie nach „Gut gegen Nordwind“ geradezu nach einer Fortsetzung und doch war ich skeptisch. Wird es dem Autor gelingen die Spannung und die Leidenschaft des ersten Bandes wieder zu erwecken ohne zu kitschig zu werden? Kann es überhaupt ein anderes Ende für die Beziehung der beiden geben?
„Alle sieben Wellen“ schafft es meiner Meinung nach tatsächlich, die emotionale Beziehung von Emmi und Leo weiter voran zu treiben, ohne allzu kitschig und vorhersehbar zu werden. Der ungewöhnliche Stil in Emailform unterstützt auch in diesem Buch die Geschichte auf beste Art und Weise und das Buch bleibt durchgängig spannend und überraschend. Bedingt durch das geänderte Ausgangsverhältnis war „Alle sieben Wellen“ aber auch deutlich ernster als der erste Teil; mir fehlte ein bisschen die Leichtigkeit und manche Email-Dialoge zogen sich ziemlichin in die Länge.
Trotzdem ist es ein sehr empfehlenswertes Buch. Wer „Gut gegen Nordwind“ gelesen hat, sollte „Alle sieben Wellen“ auf keinen Fall verpassen. Es ist keine kitschige Vorzeige-Romanze, aber ein guter, bewegender Roman, der ebenso wie der erste Teil ein kleines bisschen Märchenwelt in unsere Zeit holt.

 

4

Endlich liegt uns die Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind", der Geschichte um Leo Leike und Emmi Rother vor.

Von "Gut gegen Nordwind" war ich unglaublich begeistert, noch heute weiß ich genau worum es ging. Wenn ich daran denke, fühle ich mich wieder vezaubert.

Leider hat es der zweite Teil nicht mehr geschafft, mich so restlos zu begeistern. War Emmi im ersten Teil auch schon so zickig? Teilweise sogar arrogant? Und Leo, war es auch da schon so unfreundlich in manchen mails?

Dennoch ist dieses Buch für mich ein wahres Wohlfühlbuch, das ich gemeinsam mit dem ersten Teil immer wieder und guten Gewissens weiterempfehlen werde!

3

Alle sieben Wellen
Das Hörbuch ist ein virtuoses, virtuelles wortgewandtes Ping-Pong-Spiel in Form von E-Mail-Freundschaft-Liebes-Geflüster zwischen der verheirateten Emmi Rothner und dem Single Leo Leike. Gelesen von Andrea Sawatzki als Emmi ,obwohl ich ihre Stimme eigentlich nicht sympathisch finde, ist sie für dies Hörbuch eine gute Wahl. Christian Berkel verleiht Leo seine Stimme und die diversen Stimmungs- und Gefühls-Schwankungen werden genial umgesetzt, eine Stimme zum verlieben.

Diesmal ein Fall bei dem ich das Buch nach ein paar Seiten weggelegt habe, aber das Hörbuch ist ein Genuss.

 

2

Die Geschichte von Emmi und Leo wird weitererzählt …
Das erste Buch hatte mich schon nicht umgehauen, die Idee, eine Geschichte in Form von E-Mails zu erzählen, war nicht ganz neu. Dieses Buch hat nun meinen Erwartungen entsprochen, da sie nicht so hoch waren.
Es gab ein paar wunderschöne und herausragende Sätze, Herr Glattauer kann sich sehr gut ausdrücken. Aber ansonsten gab es in dem Buch nicht viel Neues, Leo war nett und zurückhaltend, Emmi genau so nervig wie im ersten Teil.
Der Zauber der ersten Begegnung kam zu kurz, konnte natürlich bei diesem Erzählstil nicht genau beschrieben werden.
Einen dritten Teil würde ich nicht mehr lesen.

4

Das Buch "Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer ist die Fortsetzung zu "Gut gegen Nordwind"!

Endlich geht es weiter mit den emails zwischen Emmi und Leo Leike! Am Ende des ersten Romans schien die "Affäre" beendet zusein, doch Emmi gibt nicht auf. Nach mehreren emails ihrerseits, fängt auch Leo wieder an ihr zu schreiben. Doch Emmi ist immer noch verheiratet und Leo nun mit "Pam" zusammen. Wie kann das gut gehen?

Ich liebe die Geschichte von Emmi und Leo!

Das Auffälligste an diesem Buch ist natürlich, dass es sich "nur" um emails handelt, die sich die beiden schreiben. Mal gehen sie über ein paar Seiten, mal ist es aber auch nur ein "Gute Nacht". Wer "Gut gegen Norwind" gelesen hat, weiß das natürlich alles! Ich muss aber sagen, dass mir der erste Roman besser gefiel, als "Alle sieben Wellen". Das liegt daran, dass Emmi und Leo in diesem Buch schon eine Vorgeschichte haben und die emails oft ins negative gehen. Natürlich MUSS man diesen Roman lesen, denn ein zufriedenstellender Abschluss, nicht ein offenes Ende wie bei Band eins, muss schließlich sein :-)

 

 

Bücher lesen ist wie atmen!

4

Ich kannte den ersten Teil "Gut gegen Nordwind" garnicht, aber diese Buch hat mich sofort gefesselt und ich habe es an einem Abend gelesen:

eine E-Mail-Beziehung mit richtigem Treffen, ein Auf und Ab der Gefühle in einer virtuellen Welt ...

Mich hat dieses Buch sehr angesprochen und nun habe ich mir auch schon den ersten Teil bei der Stadtbibliothek bestellt. Ich bin gespannt, nun im Nachhinein auch den Anfang der Geschichte zu lesen!

4

Da sind sie wieder, Emmi und Leo: Nach gut 9 Monaten kehrt Leo aus Boston zurück und Emmi, die sich vom Herrn Systemmanager nicht abschrecken ließ, lässt nicht locker, bis der Kontakt zwischen den beiden wieder auflebt und sich die beiden nun endlich auch wirklich treffen. Es folgt ein Auf und Ab der Gefühle, denn noch mehr als im ersten Teil kommt hier die Liebe ins Spiel - doch über den Ausgang werde ich mich hier ausschweigen.

Wie auch schon im ersten Teil fliegen hier die Mails zwischen Emmi und Leo hin und her - zum Teil im Sekundentakt, zum Teil mit mehreren Tagen, ja Wochen Abstand. Mit Witz und Charme kommen die beiden sich immer näher, entfernen sich voneinander und gehen erneut aufeinander zu. Dieser Teil ist mehr Liebesgeschichte als sein Vorgänger. Im ersten Teil fragte man sich eher, was wird aus Emmi und Leo, welche Art Beziehung ergibt sich aus der Zufallsbekanntschaft? Dagegen ist hier die relevante Frage: Bekommen sie sich nun endlich oder nicht? Und wenn ja, dann wann und wie?

Bevor man "Alle sieben Wellen" in die Hand nimmt, sollte man meiner Meinung nach unbedingt den ersten Teil gelesen haben - wer diesen aber kennt, wird sicherlich froh über die Fortsetzung sein, denn dieses Ende konnte einfach noch nicht das Ende sein. Wie glücklich konnte ich mich schätzen, dass ich, nachdem ich das erste Buch zu schlug gleich meinen MP3-Player zücken konnte, der mit dem zweiten Teil bestückt bereit lag! Und damit bekamen Emmi und Leo gleich auch noch jeder eine eigene Stimme, das fand ich wunderbar. Hatte ich beim ersten Teil manchmal meine Probleme zu erkennen, von wem diese oder jene Mail war - kleiner Tipp: Antwortmails von Emmi haben im Betreff ein "AW:", wogegen die von Leo ein "RE:" enthalten (das fiel mir aber auch erst auf den letzten Seiten auf) - so wurde dies nun gleich durch den Leser/die Leserin klar. Andrea Sawatzki und Christian Berkel verstehen es beide, die jeweilige Stimmung des Mailschreibers "hörbar" zu machen, dadurch wird alles noch ein wenig "runder", lebendiger, einfach schöner.

Fazit: Insgesamt hat mir der erste Teil besser gefallen als "Alle sieben Wellen". Der Witz und Charme der Mail-Unterhaltung wurde hier doch zeitweilig sehr durch die Liebesgeschichte überlagert. Und dennoch gehören beide Teile untrennbar zusammen, denn so hat die Geschichte ein richtiges Ende und nicht nur ein so unbefriedigendes offenes wie der erste Teil.

Freunden von Hörbüchern sei auf jeden Fall die Hörbuchvariante der Bücher ans Herz gelegt.

5

Im Vorfeld möchte ich eines zu den etwas negativen Kritiken sagen: Natürlich würde man heute keine solcher E-Mails in seinem Postfach vorfinden. Doch sind Bücher die Realität? Würden wir sie dann überhaupt noch lesen, wenn in jedem zweiten etwas über den Krieg im Irak steht oder einen Amoklauf zum Thema macht? Nein, denn dann könnten wir das Träumen sein lassen und uns der harten Wirklichkeit stellen.

So, nun zum eigentlichen Thema: Emmi und Leo. Eine Geschichte wird weiter erzählt und zu Ende gebracht. Endlich. Der Preis von 17,90 Euro schreckte mich auch ziemlich ab und so wartete ich auf eine Reduzierung in meinem Buchhandel.
Leo kommt aus Boston wieder und merkt, dass er von Emmi nicht los kommt. Emmi schreibt ihm daraufhin alles, was ihr einfällt, um den Kontakt zu halten. Leo rettet sich während dessen in eine Beziehung, während Emmi sich doch von Bernhard trennt. Doch das auch nur kurzzeitig...

Herr Glattauer beschreibt hier etwas alltägliches: Zwei Menschen, die nicht wissen, ob sie im normalen Alltag gemeinsam bestehen können, retten sich in Beziehungen, die keinen Bestand haben können. Denn eigentlich wissen sie, dass sie zusammen gehören. Glattauer baut einen Versöhnungsurlaub zwischen Emmi und Bernhard ein. Auch dies ist ganz natürlich. Was macht man nicht alles, um eine Beziehung, hier sogar eine Ehe, zu kitten und fort bestehen zu lassen? Mich haben die emotionalen Beschreibungen und Umschreibungen sehr mitgerissen. Auch Leo bleibt sich treu und wird nur direkter, wenn er seine Freunde aus Bordeaux intus hat. Das Buch ist nicht lange. Auch wenn ich ein paar E-Mails sehr unnatürlich fand, sogar auch etwas ermüdend, so muss ich sagen, dass Glattauer es schaffte, mich intellektuell zu fordern und nachdenken zu lassen.

Alles in allem habe ich drei wunderbare Stunden mit diesem Buch verbracht. Der Preis ist für mich etwas strittig. Natürlich kann man die Geschichte nicht mit Gold abwiegen, aber hier besteht Nachholungsbedarf - vor allem für neue Leser.

Schade, dass es vorbei ist! ;D

"Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste." (Heinrich Heine) http://rebellyell666.blogspot.com/

5

Emmi und Leo. Leo und Emmi. Endlich geht es weiter und beginnt genau da, wo "Gut gegen Nordwind" aufgehört hat: Emmi schreibt an den Mailerdaemon. Und siehe da, nach einer Weile antwortet auch Leo, denn irgendwie können sie eben doch nicht voneinader lassen und so hat ihre Liebe eine zweite Chance.

Ganz und gar nicht kitschig, voller Romantik, Provotkationen und Humor nimmt Daniel Glattauer uns erneut mit in die virtuelle Welt von Emmi und Leo und lässt uns aufs Neue an ihren Berg- und Talfahrten teilhaben. Ich habe die witzigen Dialoge und den angenehmen, poesievollen Sprachstil dabei sehr genossen.

"Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen" bilden ein rundes Ganzes, trotz des Endes des ersten Teils. Danke für die Fortsetzung, Herr Glattauer, sie war wunderbar!

5

Alle sieben Wellen von Daniel Glattauer ist seine Fortsetzung zu „Gut gegen Nordwind“ und somit die Fortsetzung von Emmi und Leo.

Emmi und Leo hatten sich per Zufall im Internet kennengelernt und E-Mails miteinander ausgetauscht, doch bevor es zu einem Treffen kommen konnte, ging Leo nach Boston. Und das sollte das Ende sein? Anscheinend dachte auch der Autor, dass man die Geschichte zwischen Emmi und Leo nicht so enden lassen könnte, jedenfalls gibt es eine Fortsetzung. Leo kommt nach neun Monaten wieder aus Boston zurück und antwortet auf Emmis Mails, die vorher immer nur Antworten von einem automatischen Accountmanager bekommt. Und so entwickelt sich die Geschichte zwischen den beiden weiter, obwohl sich in beiden Leben derweil viel verändert hat. Leo hat eine Freundin und Emmi ist immer noch verheiratet. Und doch schreiben sie sich gegenseitig weiter E-Mails, mal traurig, mal humorvoll, aber immer mit viel Gefühl.

Das Buch macht süchtig und ich weiß noch nicht einmal warum. Es ist in einer wunderschönen, emotionalen Sprache geschrieben und wirkt dabei nie kitschig. Man kann sich sehr gut in die beiden Hauptpersonen hineinversetzen und erlebt alles mit ihnen. Und das obwohl Daniel Glattauer die reale Welt außen vor lässt, und das Gespräch hauptsächlich aus den Gefühlen und Meinungen zwischen den beiden besteht. Den eigentlich erwartet man in der Welt des Internets eher  eine kalte desinteressierte Leserschaft, doch genau das Gegenteil ist hier der Fall.

Fazit: unbedingt Lesen!!

 

5

Mann und Frau lernen sich per Zufall in den Weiten des world wide webs kennen, halten Kontakt (wie es halt so üblich ist im Internet, ne?) und verlieben sich ineinander. Hm ... das hört sich irgendwie bekannt an? Ist es auch! Wer kennt nicht e-mail für dich und zig andere Bücher und Filme, die sich darüber auslassen, die davon berichten, die diese Geschichte erzählt? 

Der Klappentext von Gut gegen Nordwind entspricht dem sinngemäß. Emmi und Leos Geschichte wird erzählt. Alle sieben Wellen ist die Fortsetzung davon ... da fragt man sich ... Fortsetzung? Hä? Wofür bitteschön eine Fortsetzung?  Lautet das Ende bei Liebesgeschichten, und das Gut gegen Nordwind eine sein soll lässt sich nicht leugnen, nicht Happy End mit Betonung auf End? Tja, Überraschung. An dieser Stelle setzt Alle sieben Wellen ein. Die Gesichte von Emmi und Leo geht weiter und das ist gut so, denn die Geschichte ist eine wunderschöne ungeachtet der Enden, die Geschichte an sich ist es, macht das Buch aus, ein Ende muss es geben, es ist in meinen Augen jedoch nebensächlich in diesem Fall.

Auf die Story an sich brauche ich nicht näher eingehen, werde ich auch nicht. Diese zwei Bücher muss man selbst gelesen haben. Es ist berührend, die beiden quasi zu beobachten, wie sich sich annähern, zurückziehen, wie sich höchst private Dinge einander anvertrauen und miteinander teilen und das ohne zu Wissen, wie der Alltag des jeweils anderen aussieht. Die Gespräche leben zum Großteil von Gefühlen, Meinungen und lassen die reale Welt außen vor. Auf diese Art und Weise kann man sich nur im web kennen lernen. Schriftliche die Anonymität auskosten und die Sicherheit, die sie gibt zu schätzen und zu nützen wissen. Im Internet ist vieles oberflächlich und/oder falsch aber es gibt auch die andere Seite, wie Glattauer sie hervorragend zu beschreiben weiß.

Es ist unglaublich, was Daniel Glattauer aus einer scheinbar vorhersehbaren, klischeebehafteten und zig-mal erzählten Grundidee machen kann. Dieses Buch beinhaltet sehr viel. Die Sprache ist wunderschön, witzig und es werden zahlreiche, verschiedenste Emotionen vermittelt, obwohl man 'nur' Mails liest.Ich kann die Faszination, die dieses Buch und auch der Vorgänger auf mich ausübt erklären aber dass es sie gibt, ist unabstreitbar. Sie geht sogar so weit, dass ich dieses Buch zweimal gelesen habe und die Zeit dafür nehme ich mir nur selten, denn es gibt genügend Bücher, die auch noch gelesen werden wollen.

ein ganz billiges aber zutreffendes Fazit von mir: LESEN

5

„Alle sieben Wellen“ ist die Fortsetzung von „Gut gegen Nordwind“. Ich habe, als ich dieses Buch las, in Träumereinen und Schwärmereien geschwebt!

Nachdem Leo vor neun Monaten nach Boston gegangen ist, fand zwischen Emmi und ihm kein Email-Kontakt mehr statt. Emmi schrieb ihm alle paar Monate und Wochen, um zu sehen, ob er wieder da ist. Leider bekam sie stets von „seinen“ Systemmanager eine Antwort. Doch eines Tages ist Leo wieder da. Er schreibt zunächst distanzierter als sonst und benimmt sich reservierter. Emmi will unbedingt wissen was los ist. - Eine neue Frau ist los. Leo hat in Boston jemanden kennen gelernt. Trotzdem beschließen Emmi und Leo sich zu treffen. Von da an beginnt erneut das Gefühlschaos der Beiden. Die abendliche Betrunkenheit wird genutzt, um dem anderen zu gestehen, was eigentlich beide wissen. Keiner möchte von seinem Leben lassen, das er gerade führt und so setzt sich das Chaos der Beiden fort. Eines Abends beschließen beide, den Email-Kontakt so weit wie möglich zu unterbinden, denn Leo steckt derweil auch in einer Beziehung mit der Frau aus Boston. Wer wissen möchte, ob sie wirklich schaffen, den jeweils anderen aus deren Leben zu verbannen, muss das Buch lesen.
 
Fazit: Ich finde es schade, dass das Kapitel Emmi und Leo nun abgeschlossen ist, ich hätte doch soooo gern noch viel mehr gelesen. Aber auch die schönste Sache muss mal ein Ende haben. Bei diesem Buch bin ich ins Träumen geraten. Es war so wunderschön zu lesen, was die Beiden sich zu sagen haben. Mich hat nicht ein einziger Satz gelangweilt oder gestört. Alles  war wunderschön geschrieben. Witzig, flüssig, leicht! Hmmmmm.... ich träume immer noch!
5

jetzt geht Sie endlich weiter die Geschichte von Leo und Emmi! 

Nachdem ich "Gut gegen Nordwind" in 2 Tagen verschlungen habe mußte natürlich gleich die Fortsetzung der wunderschönen E-Mail Freundschaft von Emmi und Leo her. Und meine (zugegeben) hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die meistens lustigen, schönen und fast schon poetischen e-mails eines leicht betrunkenen Leo sind mir in diesem Buch die liebsten ;-)

Endlich kommt es auch zu einem (sogar mehreren) Treffen unserer Hauptfiguren. Ich fand es schön dann im nachhinein aus den Mail zu erfahren wie diese Treffen gelaufen sind. Den Schluß finde ich alles in allem sehr gelungen und habe das Buch mit einem Lächeln im Gesicht zugeschlagen. So soll das sein!

 

5

Wo "Gut gegen Nordwind" aufhört, beginnt "Alle sieben Wellen": Leo kehrt aus Amerika zurück und die süßeste Email-Liebesgeschichte der letzten Zeit geht weiter. Emmi hat ihn vermisst, er sie auch, zumindest irgendwie. Und seit seinem Weggang nach Boston hat sich auch in ihrer beider Leben viel getan.

Von Anfang an ist man gefesselt von der Geschichte - wie geht es weiter, wird aus den beiden endlich ein richtiges Liebespaar, was ist mit Emmis Mann??? Daniel Glattauers Schreibstil lässt diese Fragen und das Träumen zu, wie die ganze Sache ausgehen könnte, es gibt immer wieder eine neue Wendung, mit der man nicht gerechnet hat.

Alles in allem eines der besten Bücher der letzten Zeit, nur meiner Meinung nach ohne den 1. Teil nicht so gut verständlich. Trotzdem: Daumen hoch für diese Liebesgeschichte!!! Genau das Richtige für alle, die eine romantische Geschichte aus der heutigen Zeit lesen wollen.

4

Alle sieben Wellen ist die wunderbare Fortsetzung eines gelungen ersten Teils "Gut gegen Nordwind" - eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Emmi und Leo, die sich im 1. Teil durch eine fehlgeleitete E-Mail kennenlernen.

Der 2. Teil beginnt dort, wo der 1. endet. Leo kommt aus den USA zurück und nimmt den Kontakt zu Emmi wieder auf und die Liebesgeschichte zwischen den beiden geht weiter. Wunderschön zu lesen, teilweise komisch und so schön. Absolut lesenswert.

Liebe Grüße LadyMiriam :-)

5

 

Emmi und Leo sind wieder da.
Emmi versucht erneut einen Kontakt mit Leo, der Ende des ersten Teils nach Boston zog, herzustellen. Anfangs misslingt dies, aber nach endlosen Mails an den Systemmanager antwortet Leo.
Der Mail-Kontakt geht weiter und wir erfahren, wie es Leo in der Zwischenzeit ergangen ist.
Man kann dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen, weil man unbedingt wissen muss, ob es letztendlich doch noch zum Happy End kommt.
Der reine Email-Verkehr hatte mich anfangs bei „Gut gegen Nordwind“ zweifeln lassen, ob ich so ein Buch überhaupt lesen wollte. Aber ich bin froh, dass ich es dann doch versucht habe. Und auch „Alle sieben Wellen“, steht seinem Vorgänger in nichts nach.
Eine Liebe, wie es sie doch nur im Märchen gibt, oder? …
4

Durch Zufall habe ich "Alle sieben Wellen" in einer Bibliothek entdeckt und dachte, dass die Geschichte mich interessieren könnte. Gott sei Dank, habe ich dann zuerst noch schnell den ersten teil gelesen und war völlig Feuer und Flamme für Leo und Emmi.

 

Ich habe mitgelitten, mitgelacht und immer gedacht: "Ja, solche Emails möchtest du auch bekommen! "Alle sieben Wellen" fing dann tatsächlich viel versprechend und witzig an. Über den Accountmanager, der immer die gleiche Nachricht schickte musste ich sehr schmunzeln. 

Und dann plötzlich, tauchte Leo wieder auf. Was für ein Glück! Doch dann ließ das Buch etwas nach. Es wurde langatmig und drehte sich irgendwie im Kreis. Auch das Ende enttäuscht mich später, da es sehr, sehr gestellt war. Aber es ist ein Happyend und das Emmi und Leo glücklich sind, ist dann doch irgendwie das Einzige was zählt.

Alles in allem ein schöner Sommerschmöker für wenige Stunde. Ich sage "Bye,Bye Emmi und Leo", danke das es euch gibt. 

5




„Alle sieben Wellen“ ist eine prächtige Fortsetzung zum ersten Buch von Daniel Glattauer „Gut gegen Nordwind“. Schon den ersten Teil habe ich verschlungen, doch den zweiten ersten recht, der die Geschichte von Emmi und Leo nach vielen Hin und Her zu einem interessanten und zu einem im Verlauf des Buches nicht vorhersehbaren Ende bringt.


 

Nachdem Leo Leike, mit dem sich Emmi Rothner seit einiger Zeit E-Mails schreibt, nach Boston „flieht“, weil er keinen anderen Ausweg sieht als der Situation zwischen Emmi und ihm zu entkommen, hat Emmi lange Zeit keine Chance, Leo per E-Mail zu erreichen. Nach einigen zurückgekommenen E-Mails vom Systemadministrator passiert es doch wirklich, dass Leo sich zurückmeldet. So beginnt die zweite Geschichte von Emmi und Leo. Doch ein neues Element kommt hinzu: die beiden schreiben sich in „Alle sieben Wellen“ nicht nur E-Mails, sondern sie treffen sich sogar ein paar Mal und das nicht nur zum Kaffee. Wie genau die E-Mail-Beziehung von Leo und Emmi endet und was alles zu diesem Ende führt, erzählt Daniel Glattauer witzig und spritzig in E-Mailform, so dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen kann.

 

Hinter „Alle sieben Wellen“ versteckt sich ein amüsanter und kurzweiliger Roman, der dem Leser zeigt, wie viele E-Mail-Beziehungen unserer Zeit aussehen könnten. Die sympathische und gefühlvolle Art, in welcher Emmi und Leo ihre E-Mails verfassen, bringt den Leser oft zum Schmunzeln. Nichts an der Handlung ist vorhersehbar, da die beiden E-Mailschreiber immer wieder neue Reaktionen zeigen, mit denen man nicht rechnet. Das Buch ist jedem zu empfehlen, der gern in kurzer Zeit ein kleines literarisches Meisterwerk lesen möchte.

 

5

"Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer war mit Abstand das schönste Buch, was ich in den letzten Monaten gelesen bzw. gehört hatte. Denn ich habe es mir als Hörbuch besorgt auf Empfehlung und ich kann diese Empfehlung nur weitergeben.

Andrea Sawatzki und Christian Berkel lesen das ungekürzte Hörbuch unglaublich schön und man merkt direkt, dass die beiden sich verstehen und die Stimmen wunderbar harmonieren. Schließlich sind beide schon lange miteinander verheiratet.

In "Alle sieben Wellen" geht die halbjährige Sendepause von Emmi und Leo endlich zu Ende und es entsteht wieder ein reger e-mail-Kontakt. Emmi erzählt von Bernhard und bei Leo gibt es eine Pamela aus Boston. Man glaubt, dass sie sich nie wieder annähern, doch ihre Wortwechsel sind zärtlich, werbend, barsch, schwärmend....und man verliebt sich ineinander und vereinbart ein Treffen. Sogar mehrere!

Und soviel sei gesagt: Es endet nich wie "Gut gegen Nordwind"

 

PS: Auf Wunsch der Leser hat sich der Autor erst dazu entschlossen eine Fortsetzung zu schreiben, welche ihm ziemlich gut gelungen ist! 

4

 

In diesem Band von Daniel Glattauer gibt es ein Wiedersehen mit Emmi Rothner und Leo Leike.

 

Im ersten Band (Gut gegen Nordwind) lernen Emmi und Leo sich zufällig in der virtuellen Welt kennen, nur durch einen profanen Tippfehler Emmis. Eine E-Mail der verheirateten Emmi landet aus Versehen bei dem ledigen Leo. Es entwickelt sich ein reger E-Mail-Kontakt und die beiden verlieben sich rettungslos ineinander, ohne sich im wirklichen Leben kennen gelernt zu haben, denn (was haben wir gelernt) : „Schreiben ist wie Küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist wie Küssen mit dem Kopf“.

Wir erleben ein Auf und Ab der Gefühle. Nach einer Weile beichtet Emmi ihr „Verhältnis“ ihrem Ehemann. Dieser schickt eine folgenschwere E-Mail an Leo. Welcher daraufhin nach Boston flieht, ohne die Sache mit Emmi geklärt zu haben. Emmis E-Mails laufen nun ins Leere.

Nach knapp einem Jahr kehrt Leo nach Hause zurück und hier beginnt der neue Band.

 

Leo kehrt zurück, mit einer neuen , einer echten, greifbaren Beziehung und vermeintlich abgekühlten Gefühlen für Emmi.

Als er seinen E-Mail-Account öffnet/aktiviert, erwarten ihn die Mails von Emmi, die sie in seiner Abwesenheit geschrieben hat und die Romanze lebt wieder auf.

Mittlerweile ist Emmi geschieden, was aber Leo nicht weiß. Leo hat seine Freundin aus Boston mitgebracht. Die Konstellation ist nun genau umgekehrt.

Bis zum Happy End, das dürfen wir diesmal genießen (sei an dieser Stelle schon mal erwähnt) müssen Emmi und Leo noch etliche Mails hin und her schicken, Missverständnisse klären, Vorurteile abbauen, Reden und Zuhören.

 

Mein Fazit : Die Geschichte ist zwar nicht so stark wie der Vorgänger, aber immer noch sooooooo wunder, wunderschön.

5

Emmi Rothner und Leo Leike sind sich durch Zufall virtuell begegnet. Im 1. Band dieser bezaubernden Liebesgeschichte - „Gut gegen Nordwind“ - lernen sie sich per Email kennen und entwickeln Gefühle füreinander, jedoch begegnen sie sich nie persönlich. Wem das Ende dieser Liebesgeschichte zwar realistisch, doch nicht wirklich befriedigend erschien, kommt jetzt mit dem Nachfolger-Roman „Alle sieben Wellen“ voll auf seine Kosten. Endlich dürfen sich beide sehen, anfassen, berühren ... Doch an der eigentlichen Problematik hat sich nicht viel verändert, denn Emmi ist noch immer verheiratet und auch Leo ist eine neue Beziehung eingegangen. Dennoch können sie nicht voneinander lassen ...

Ich bin sehr froh, die Bücher in der richtigen Reihenfolge gelesen zu haben, macht es doch vieles einfacher zu verstehen. In gewohnt bewährter Weise spielt Daniel Glattauer mit den Gefühlen der Protagonisten, denn auch oder gerade nach ihrem persönlichen Treffen, flauen diese keinesfalls ab. Hin und her gerissen zwischen Vernunft und Leidenschaft kann es dennoch nur ein Ende für beide geben. Man fliegt regelrecht durch die Seiten, denn man will unbedingt wissen, wie die Geschichte nun letztendlich ausgeht.

Nie mehr werde ich Satzzeichen, Großbuchstaben oder Klammern ohne Sinn und Verstand gebrauchen, denn Emmi und Leo haben mir gezeigt, wie viel Interpretation ein Punkt zu viel oder zu wenig ausmachen kann.

Von den persönlichen Treffen erfährt man nur aus den darauf folgenden Emails, darin bleibt der Autor seinem Stil treu. Insgesamt ist dieser zweite Teil einer wunderbar romantischen Liebesgeschichte, die auf einem simplen Tippfehler in einer Emailadresse basiert, der perfekte Abschluss, quasi der Punkt auf dem I.

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