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Der Zauber geht weiter, Daniel Glattauer, holt einen endlich zurück in das Leben von Emmi und Leo, dessen Geschichte so unglaublich begann, doch kein Ende fand.
Inhalt:
In "Gute gegen Nordwind" gab es für Emmi Rothner und Leo Leike kein Happy End. Doch in "Alle sieben Wellen" nimmt der Autor erneut Anlauf und entführt uns zurück in eine Geschichte, die tief unter die Haut geht.
Emmi kann Leo nicht mehr erreichen, er ist beruflich unterwegs, mit dem Wunsch nach Abstand, zu sehr hat ihn die "E-mail - Beziehung" zu Emmi aufgewühlt. Auch Emmi ist aufgewühlt, will sich aber keines Falls von ihm wegscheiben lassen. Sie gibt nicht auf, schreibt E-mail für E-mail, immer mehr und irgendwann hat ihr Kampf einen Erfolg. Leo kommt wieder, doch in London hat er jemanden kennengelernt. Trotzdem gibt er zu, dass er Emmi nie vergessen konnnte.
Und so geht Emmis und Leos Geschichte in seine 2. Runde. Wieder steht das 1. Treffen aus, wieder steht alles im Ungewissen. Wie wird diese romantische Geschichte enden, werden die Beiden ihr Glück finden? [...]
Meinung:
Wieder einmal bin ich magisch berührt von der Geschichte zwischen Leo und Emmi. Erst dachte ich, dass der Autor damit den Höhenflug aus seinem ersten Buch zunichte machen würde, doch ich wurde eines besseren belehrt. Eigendlich finde ich auch keine weiteren Worte mehr, dieses Buch hat mich abgeholt und mitgenommen. Jeden Tag hoffe ich, wenn ich meinen Posteingang öffne, auf meinen "Leo Leike". Und genau jenes, macht ein gutes Buch aus, man bleibt träumend und wünschend in einem leeren Raum zurück, noch Wochen, nachdem man die letzte Seite zugeschlagen hat.
Durch einen Tipp in einem Hörbuch-Forum bin ich eher zufällig an 'Gut gegen Nordwind' geraten und war sofort gefangen von dem Schriftwechsel, den sich die Hauptfiguren Emmi Rothner und Leo Leike liefern - und natürlich von Andrea Sawatzki und Christian Berkel, die dies so wunderbar interpretieren. Ich höre Hörbücher meist im Auto und war manchmal versucht noch einmal "um den Block" zu fahren, nur um weiter hören zu können...
Insofern war ich natürlich hellauf begeistert, als ich hörte, dass es einen zweiten Teil, nämlich 'Alle sieben Wellen' gibt, und habe mir das Hörbuch umgehend bestellt.
Insbesondere von Andrea Sawatzki und Christian Berkel war ich auch diesmal wieder begeistert. Die Art, wie sie die E-Mails, die Emmi und Leo auch diesmal wieder austauschen, eingelesen haben, fesselt den Hörer auch bei 'Alle sieben Wellen' wieder von Anfang an.
Inhaltlich bleibt die Fortsetzung leider leicht hinter dem ersten Teil zurück, für 'Gut gegen Nordwind'-Fans tut das aber sicherlich der Begeisterung keinen Abbruch.
Wer kennt das nicht: man liest ein Buch, und ist völlig begeistert davon. Nur das Ende, damit kann man sich nicht anfreunden. Und dann: die Ankündigung, dass es einen zweiten Teil gibt.
"Gut gegen Nordwind" ist ein wunderbares, aufregendes, romantisches und witziges Buch. Der ständige e-Mail-Wechsel zwischen Emmi und Leo ist einfach nur traumhaft. So traumhaft, dass man sich wünscht, man selbst würde zufällig so eine e-Mail bekommen.
Ja und aufgrund dieser Kriterien entwickelt man so hohe Erwartungen an den zweiten Teil. Ich dachte "Alle sieben Wellen" bleibt der Struktur treu. Dieses ständige Hin- und Her. Diese Zerrissenheit von Emmi, und die von Leo. Aber für mich ist "Alle sieben Wellen" eher desillusionierend gewesen. Trotz des Happy Ends. Ich meine, Freunde, wer verlässt seine Familie, seinen Ehemann für einen Unbekannten? Vielleicht einer unter Tausend. In der Realität zumindest. Aber in unzähligen Romanen findet man das Gegenteil vor. Ständig happy ends, überall. Das Unmögliche wird real, wenn man nur daran glaubt usw.
"Gut gegen Nordwind" war eben diesbezüglich anders. Ich bin kein Freund von Tristesse oder ähnlichem, bitte nicht falsch verstehen. Aber "Alle sieben Wellen" lässt sich problemlos zwischen Nicholas Sparks und Cecile Ahern einordnen. Aber ich hatte gehofft, etwas anderes lesen zu dürfen.
Sehr schade. Dennoch, sehr guter Schreibstil. Aufregender Aufbau. Aber eben, das Klassische. Gehen Sie in eine Buchhandlung, schauen Sie sich um und Sie finden "Alle sieben Wellen" in ähnlichen Ausführungen, versteckt hinter anderen Titeln und Autoren, aber die Geschichte ist im Grunde die gleiche.
Also mir hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen! Man glaubt gar nicht, das e-mails soooooo viele Gefühle und sooo viel Liebe wecken können. Dem Autor ist hier ein Buch gelungen, das wirklich fasst alle Leser begeistern kann, da es so romantisch und toll geschrieben ist. 
Nur ein kleiner Stern abzug, da mir der erste Teil "Gut gegen Nordwind" noch einen Tick besser gefallen hat...
Alleine die Sprache in diesem Buch hat mich nachhaltig beindruckt, wie man mit nur einem Wort und wenigen Buchstaben soviel ausdrücken und alles sagen kann!Dem Autor schafft es auf den relativ wenigen Seiten,den Leser zum Lachen und zeitgleich auch zum Nachdenken zu bringen. Es gelingen ihm auch immer wieder unerwartete Wendungen im Buch, an keiner Stelle hatte ich das Gefühl, genau zu wissen, was als nächstes geschieht.
Wer "Gut gegen Nordwind" kennt und wissen will, wie es mit Emmi und Leo weitergeht, sollte sich diese absolut würdige Fortsetzung unbedingt zulegen! Erst mit "Alle sieben Wellen" ist die Liebesgeschichte perfekt und abgeschlossen.
Nie mehr werde ich Satzzeichen, Großbuchstaben oder Klammern ohne Sinn und Verstand gebrauchen, denn Emmi und Leo haben mir gezeigt, wie viel Interpretation ein Punkt zu viel oder zu wenig ausmachen kann.
Um es mit Emmis Worten zu sagen: Dieses Buch ist so, so, so wunderschön!
Ich wünsche allen, wenn auch etwas früh: Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!
(Wer sich jetzt fragt, wieso ich das tue, der lese dieses Buch)
Halten Sie sich nicht mit Rezessionen auf - LESEN SIE DIESES BUCH!
Die Geschichte zwischen Emmi und Leo geht weiter. So viele Andeutungen, Anmerkungen, Anzweiflungen.
Das Buch ist voller Romantik. Und ich habe wieder mitgefiebert, ob die beiden sich jetzt doch kriegen.
Wundervoll hat Glattauer es wieder geschafft, mich für eine Weile in der Welt der E-Mails zu verlieren und mir vorzustellen, ob es wirklich da draußen solche E-Mail-Bekanntschaften gibt, die sich aufgrund eines Tippfehlers ihr Leben erzählen.
Wer mal kurz dem Alltag entfliehen will, dem sind Emmi und Leo wärmstens zu empfehlen.
Nachdem ich schon "Gut gegen Nordwind" verschlungen und geliebt habe, ging es mir jetzt beim zweiten Teil der (Liebes)Geschichte von Emmi und Leo jetzt genauso. Zur Geschichte selber möchte ich nicht sehr viel erzählen um nicht zuviel vorweg zu nehmen. Ich kann nur sagen, mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet.
Daniel Glattauer erzählt gestaltet die emails so spannend und lebendig, dass ich nach jedem Treffen der Beiden gedacht habe, der Autor hat auch davon im Buch erzählt, so genau konnte man sich aufgrund des email-Kontaktes der Beiden in alles hineinversetzen.
Ich kann dieses wunderschöne Buch als Ausgleich zum stressigen Alltag unbedingt empfehlen!!
Es herrscht Funkstille zwischen Leo und Emmi. Das geplatzte Treffen am Ende des ersten Buches hat seine Spuren hinterlassen. Einige Monate dauert es, bis sie sich langsam wieder in ihre E-Mail-Beziehung stürzen. Es sind die alten Probleme und Sorgen, mit denen sie sich herumplagen – und mit Leos neuer Freundin.
Im Grund geht vieles wieder von vorn los. Das zweite Buch schließt nahtlos an die Handlung in „Gut gegen Nordwind“ an – und doch macht es Spaß, Emmis und Leos komplizierten Weg weiter zu verfolgen. Eine gehörige Portion Unsicherheit steht zwischen ihnen und will abgebaut werden, bevor die frühere Ebene erreicht werden kann. Und wieder geht es im Grunde nur um die Frage, ob ein Treffen eine gute Idee ist.
Das Ende des ersten Buches hatte mich zugegebenermaßen ein wenig ratlos zurück gelassen. „Was soll das?!“, dachte ich mir und war froh, zu Band zwei greifen zu können. Alles war wie vorher, die ausdrucksstarke Sprache hat mich von Beginn an begeistert, hat mich wieder in ihren Bann gezogen.
Ohne zu viel sagen zu wollen: Mit dem Ende des zweiten Bandes bin ich doch sehr zufrieden, aber damit war es das vermutlich auch mit Emmi und Leo. Schade eigentlich, denn ich habe beide wirklich lieb gewonnen – auch wenn Emmi eine begabte kleine Zicke ist.
Die Email-Bekanntschaft zwischen Emmi und Leo erwacht wieder zum Leben. Nach der ersten schicksalhaften Trennung - Leo ging nach Boston und Emmi zurück in die Arme ihres Ehemanns Bernhard - kehrt Leo zurück.
Emmi mailt ihn an und es beginnt wieder, was eigentlich niemals hätte enden dürfen. Jedes Wort voller Poesie, Leidenschaft und liebenswürdiger Offenheit facht das Feuer zwischen Emmi und Leo wieder an. Dieses Mal gibt es ein schnelles Treffen und noch viel mehr. Aber da ist immer noch Bernhard, da ist immer noch Pamela, Leos neue Freundin...
Ich liebe es, wenn Leo seine eMails nach einer guten Flasche Bordeaux schreibt - dann offenbart er nämlich Dinge, die er sonst verschlossen hält.
Das Ganze ist keine kitschige Vorzeige-Romanze, aber ein guter, bewegender Roman, der ebenso wie der erste Teil ein kleines bisschen Märchenwelt in unsere Zeit holt.
Um es mit Emmis Worten zu sagen: Dieses Buch ist so, so, so wunderschön! Ein Buch, das ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Liebe Emmi, lieber Leo und vor allem lieber Daniel Glattauer: Danke!
Ich wünsche allen, wenn auch etwas verfrüht: Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!
(Wer sich jetzt fragt, wieso ich das tue, der lese dieses Buch!!!)
Ich war sehr gespannt auf "Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer, da ich von der Nordwind-Geschichte total begeistert war. Eine Beziehung zwischen zwei Menschen, die nur in Schriftform stattfindet und wie sich zwei Menschen nur mit Schreiben so dermaßen nahe kommen, hat mich fasziniert.
Daniel Glattauer hält munter den Schreibstil bei, den er im ersten Band mit den beiden E-Mail-Schreibern Emmi und Leo begonnen hat. Leider fehlte mir im Fortsetzungsband etwas die Spannung. Sicher, es gab wieder tiefsinnige und wenig tiefsinnigere E-Mails, die zwischen den beiden "Schreibfreunden" hin- und herfliegen.
Auch das Ende kommt nicht ganz so überraschend, das ich hier aber nicht verraten möchte.
Fazit:
Eine wundervolle Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die sich über das Internet kennen lernen, wie es in der heutigen Zeit sehr oft der Fall ist. Leider ist die Entwicklung der Beziehung schon sehr bald vorhersehbar, und wirklich nur ein Weitergeplänkel von "Gut gegen Nordwind" ohne wirklich aufregende bzw. überraschende Begebenheiten zwischen Emmi und Leo. Aber dennoch nett zu lesen für zwischendurch.
Die Geschichte von Leo Leike und Emmi Rothner begann bereits in dem Buch „Gut gegen Nordwind“, das man unbedingt kennen sollte, da dieses die direkte Fortsetzung ist und ohne die Vorkenntnisse kaum verständlich. In jenem ersten Band fing alles mit einer fehlgeleiteten Email von Emmi an, die bei Leo landete. Fortan schrieben sie sich und verliebten sich. Am Ende des Buches ging Leo nach Boston und löschte seine Mail-Adresse.
Hier setzt nun „Alle sieben Wellen“ ein. Denn Emmi kann Leo nicht vergessen und schreibt ihm weiterhin. Und er antwortet schließlich eines Tages auch. Zwar gibt es eine neue Frau in seinem leben und auch Emmi ist nach wie vor verheiratet, aber das hält die beiden nicht davon ab, weiterhin Emails auszutauschen. Und sich schließlich auch zu treffen.
Im 1. Band nervte Emmi schon gewaltig, das ist hier nicht anders. Auch ist es einfach nicht schön, immer nur Emails zu lesen. Besonders, wenn diese meist nur aus einem kurzen Satz bestehen. Es kommt keine Atmosphäre auf, die Figuren bleiben blass und gesichtslos.
Auch die Liebesgeschichte geht in den Emails ziemlich unter. Es gibt die eine oder andere Stelle zum schmunzeln, aber im Ganzen ist der Roman für mich doch sehr enttäuschend gewesen. Ein Vorteil ist, dass er so kurz ist, dass man ihn mal schnell zwischendurch lesen kann. Aber Spannung kommt dabei leider keine auf, es ist nur ein langes Hin und Her zwischen Leo und Emmi.
Ich muss ganz ehrlich sagen, das ich mich durch den zweiten Band der Email-Story ein wenig gequält habe.
Der Vorteil ist, das man durch den kurzweiligen Schreibstil das Buch an einem Tag bewältigen kann, allerdings nervte mich die seitenlange Email-Analyse beiderseits.
Klar was für´s Herz, aber der erste Teil war besser !
Eigentlich wollte Emma Rothner bloß ihr Zeitschriftenabo kündigen, dumm nur, dass sie statt "Like" "Leik" schreibt und somit einem wildfremden Mann mit ihrer E-Mail beglückt.
Da das Abo nicht gekündigt wird, wie auch,bei einem falschen Empfänger, schreibt sie immer weiter - bis Leo Leik sie über ihren Fehler aufklärt. Nach und nach beginnen sich die beiden zu schreiben, erst flüchtig und später intensiver . Der unbekannte E-Mail-Freund nimmt in Emmis Leben eine immer größere Rolle ein, auch in ihrem Herzen, schade nur, dass sie eigentlich verheiratet ist.
Gut gegen Nordwind war ein berauschend Buch. Die Idee, dass sich die Geschichte nur aus E-Mails erschließen lässt ,ist zwar nicht ganz unbekannt ( Train Men - wäre da so ein Beispiel oder der Film E-Mail für dich), aber Glattauers Figuren entwickeln eine Eigendynamik und eine Persönlichkeit, die über die E-Mails hinausgeht. Beide Figuren sind so liebevoll gezeichnet, dass sie vollkommen real wirken. Der Leser bekommt das Gefühl , dass er eigentlich auch die E-Mail eines bekannten lesen könnte, heimlich. Das heimliche Beobachten hat nämlich auch einen gewissen Reiz.
Besonders das Ende hat mir sehr gut gefallen. Den Strich den Leo zieht, gibt dem Buch, nach der Entwicklung der Geschichte, einen realen Schluss.
Das Buch hat dazu noch eine thematische Tiefe. Das Gefühl etwas neues zu wollen, die Sehnsucht und das Gefühl eine Verantwortung tragen zu müssen, gerade dass macht dieses Buch zu einem guten Freund in der persönlichen "Einsamkeit".Wie viele andere Menschen , träumt man nicht selber auch, von der Person die einen (er)kennt, und sei es an der Art zu schreiben oder aufzuzählen. Wer träumt nicht von einem Neuanfang, gerade wenn man im alten Gefangen zu sein scheint?
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Eigentlich war die Geschichte von Emma Rothner und Leo Like zu ende erzählt. Dennoch kommt es zu einem Wiedersehen und vielleicht zu dem von den Lesern eigentlich erhofften Happy End.
Leo ist aus Amerika zurückgekehrt und bei Emma hat sich viel getan. Diesmal ist es Leo, der in einer Beziehung hängt und Emma die eigentlich ihre beendet hat. Wieder beginnen sie sich zu schreiben und Leo ist bemüht nicht wieder in ein "altes Muster" zu verfallen. Die Begegnungen der beiden werden immer intensiver und zumindest einer der beiden weiß innerlich wen er liebt.
Doch wird es diesmal das Ende geben, das man sich schon bei "Gut gegen Nordwind" gewünscht hat?
Alle sieben Wellen ist zwar wieder schön zu lesen, die Figuren bleiben real und das Thema ist immer noch so tief wie zuvor, wenn nicht sogar verstrickter, dennoch ist es, als wäre Glattauer eingebrochen. Für mich war gerade das unerfüllte Ende in "Gut gegen Nordwind,",was dem Buch ein "Wow..." eingebracht hat. Bei "Alle sieben Wellen" hingegen, ist diesmal das Ende von Anfang an erkennbar. Darum ist für mich "Alle sieben Wellen" zwar lesenswert, hat aber einen minimalen Beigeschmack. Vielleicht ist das Happy End aber auch das, was dem Buch wiederum Tiefe verleiht: denn diesmal werden die Sehnsüchte erfüllt -nicht nur die von Emmi und Leo, nein, sondern auch die der Leser von "Gut gegen Nordwind". Und das ist sicherlich ein Geschenk, dass jeder zu schätzen weiß, der in der heutigen Zeit zu kämpfen hat.
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Grundsätzlich hat mir "Alle sieben Wellen" gut gefallen, aber ich denke, Daniel Glattauer hätte es nach "Gut gegen Nordwind" dabei belassen sollen.
Der E-Mail-Kontakt wurde mit der Zeit doch ziemlich langweilig. Das ganze hin und her mit Pam war nervig. Die Spannung lies deutlich nach.
Außerdem ließ das offene Ende im ersten Buch viel Spielraum für eigene Gedanken. Nun wurden meine Illusionen durch ein vorgegebenes und leider zu erwartendes Ende ersetzt. Etwas schade.
Im zweiten Teil kommt es endlich zum langersehnten Treffen zwischen Emmi und Leo und es soll nicht bei dem einen bleiben......
Das Ende finde ich besonders gelungen und ein klein wenig überraschend, aber so soll es sein!!!
Also! Wer noch nicht die richtige Lektüre für die nächste Zeit gefunden hat, sollte sich beide Bücher besorgen und alle fünfe gerade sein lassen. Die paar Stunden sind es tausendmal Wert in eine andere, aber dennoch nicht so unvorstellbare Welt einzutauchen.....
dass es eine Fortsetzung geben wird. "Gut gegen Nordwind" fand ich zum Dahinschmelzen. Und der Schluss passte in die Zeit.
Umso erfreuter war ich, dass die Geschichte von Emmi und Leo weiter gesponnen wird. Ein Buch zu schreiben, das aus E-Mails besteht ist eine zeitgemäße und klasse Fortentwicklung der Briefromane. Solche Bücher lese ich selten, weil das nicht so meinem Lesestil entspricht. Aber wenn ich mal eines erwische, finde ich sie meistens super.
So ging es mir auch mit "Alle sieben Wellen". Ich habe das Buch genauso verschlungen wie seinen Vorgänger. Ich habe mit Emmi und Leo gefiebert, gelitten und gehofft, dass sie zusammen kommen.
Trotz aller Hindernisse ein Sieg für die Liebe, so stelle ich mir ein Buch vor.
bei diesem tollen Roman!Man ist enttäuscht,daß sich anfangs nur der Systemmanager meldet,dann freut man sich mit Emmi,als Leo endlich wieder persönlich schreibt.Dann ist man sauer auf Leo,weil er sich nur sporadisch meldet,eifersüchtig auf "Pam",empört als Emmi die ganze Wahrheit über Bernhard erfährt (die der Leser ja aus "Gut gegen Nordwind" schon kannte ;-)
Schockiert über Emmis heftige Reaktion darauf,man freut sich auf jedes Treffen mit Leo und ist dann tieftraurig als das definitv letzte Treffen stattfinden soll.
Man denkt,die Welt geht unter,als Leo verkündet,daß er ganz nach Boston gehen will und ist dann erleichtert als er wieder zurückkommt.Man kann nicht bereifen,daß er die Email mit der "siebten Welle" die Emmi aus ihrem Urlaub schreibt nicht verstehen kann oder will.Und dann ist man überglücklich und gleichzeitig todtraurig über das Ende,glücklich wegen des Ausgangs und traurig daß es wohl keinen weiteren Roman mehr geben wird :-( Soviele Gefühle gleichzeitig habe ich noch nie beim Lesen eines Romans erlebt,auch nicht bei "Gut gegen Nordwind".Aber eines habe ich vermisst: Die Auflösung der Überraschung,die Emmi Leo bei ihrem Treffen gab ;-) Und seit dem Lesen dieses Buchs warte ich darauf daß die siebte Welle auch mich erfasst ;-)
Hätte es nicht für möglich gehalten mal ein Buch zu lesen, das komplett aus emails besteht und nun habe ich nach „Gut gegen Nordwind“ auch „Alle sieben Wellen“ verschlungen.
In Teil 1 lernen Emmi Rothner und Leo Leike sich durch eine verirrte Email kennen. Was zunächst als sporadisch, frech und witziger Schlagabtausch anfängt endet in einer online Romanze. Allerdings ist Emmi „glücklich verheiratet“ und Leo frisch getrennt und perspektivenlos entschwindet er nach Boston.
Im Teil 2 kehrt Leo aus Boston zurück. Allerdings wie kann er ahnen, dass Emmi auf einmal verfügbar wäre, gerade jetzt als er sich eine neue Beziehung in Boston aufgebaut hat. Eigentlich fast schon tragisch wie die beiden eine Chance nach der anderen vertun.
In Teil 2 treffen sie sich auch tatsächlich. Nicht nur einmal und dennoch kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen. Die beiden machen sich das Leben unnötig schwer.
Wunderschöne Dialoge, Sticheleien, eifersüchteleien, alles bis ins kleinste analysiert, phantasievoll und ein wenig verrückt. Ja so sind Sie Emmi und Leo.
Selbst bei den Treffen ist Daniel Glattauer seinem Email-Romanstil nicht abtrünnig geworden. Der Leser war quasi nie beim Treffen dabei. Sondern erfuhr erst in den Mails so nach und nach was sich abspielte.
Fand ich zwar ein wenig schade, aber das macht es auch irgendwie spannender.
Na und ob die Beiden sich am Ende bekommen oder nicht, verrate ich natürlich nicht.
... und es macht Spass Seite für Seite zu verschlingen. Mittlerweile kennt doch fast schon jeder Emmi und Leo und ihrer Geschichte zu folgen ist fast schon magisch.
Eigentlich nur ein dummer Zufall, dass die beiden überhaupt aufeinadner aufmerksam geworden sind und doch so real. Beide absolut sympatisch und es könnten Du und ich sein. Man fiebert mit, wartet auf die nächste Mail (der Text ist nur in Mails geschrieben).
Weiterhin ist dieses Buch sprachlich absolut gehaltvoll. Man merkt gar nicht wie die Seiten einem durch die Finger gleiten und ehrlich gesagt, wusste ich gar nicht wieviele Adjektive unsere Sprache bereithält. Sehr wortgewandt!
Nachdem ich mit Begeisterung Teil 1 (Gut gegen Nordwind) an einem winterlichen Tag verschlungen hatte, konnte ich es kaum erwarten, dass die Email-Romanze um Emmi und Leo weitergeht.
Eigentlich lässt sich der zweite Teil nicht rezensieren, ohne auf den ersten anzuspielen, denn wem der erste nicht gefallen hat, wird auch an dem zweiten keine Freude finden. Genauso verhält es sich umgekehrt: Lesen Sie nicht nur den zweiten Band! Sie würden sich den Spaß an Band 1 verderben. Und dass man Band 1 danach unbedingt kennenlernen möchte, ist gewiss.
So möchte ich hier kurz darstellen, wie es mir bei Band 1 erging: Ein Email-Roman, dachte ich, wie kann das denn spannend sein? Da ist ja gar keine Handlung... und dazu der merkwürdige Titel "Gut gegen Nordwind", den man nur verstehen kann, wenn man das Buch kennt. Ich war skeptisch. Und wenige Stunden später am Ende des ersten Teils, das mich etwas unbefriedigt zurückließ.
Der Inhalt lässt ich kurz zusammenfassen: Nachdem Emmi eine Email zum Abbestellen ihres Abos an die irrtümliche Adresse des Verlags schickt und ein Jahr später eine Antwort von einem Leo bekommt, der sich als eigentlicher Adressat zu erkennen gibt, fliegen die "funkenden" Emails nur so hin und her. Emmi ist jedoch verheiratet, auch wenn die Beziehung sich als problematisch darstellt.
Wie man sich wahrscheinlich schon denken kann, ein Happy-End gibt es in Band 1 nicht. Leo verschwindet in die USA und lässt Emmi zurück. Ihre Emails laufen ins Leere.
In Band 2 kehrt Leo zurück und lässt die "virtuelle" Beziehung wieder aufleben, obwohl nun er derjenige ist, der in einer ernsthafteren Beziehung steckt.
Alles in allem ist es keine Handlung, die durch sich selbst überzeugt, eine übliche Liebesgeschichte. Was jedoch an beiden Bände fasziniert, ist der intelligente, wortwitzsprühende Austausch zwischen Leo und Emmi.
Band 2 zu lesen war wie alte Freunde wiederzutreffen. Zwei Freunde, die man schon immer gerne verkuppeln wollte. Volle Punktzahl!
Ein wundervoller Abschluss der Liebesgeschichte zwischen der zynischen Emmi und dem Gefühlsschrank Leo.
Ich wünschte ich könnte auch nur Ansatzweise so schöne E-Mail verfassen wie dieses harmonierende Paar bzw. Daniel Glattauer. Ich bin froh diesen zweiten Teil gelesen zu haben. Normalerweise bin ich kein Fan von Zweiteilern, aber bei der Geschichte im Ersten Teil "Gut gegen Nordwind" war das Ende so enttäuschend aber auch offen, dass ich den zweiten Teil unbedingt lesen musste in der Hoffnung auf ein "Happy End". Und ja in diesem Teil wird es einem nicht vorenthalten. Ich hatte beim lesen der letzten seite Gänsehaut und war zum Schluss richtig glücklich. ENDLICH IST ALLES GUT.
Ich stelle mir jetzt vor wie die beiden miteinader leben, ob sie genauso miteinander reden wie sie miteinander geschrieben haben. Manchmal wäre ich auch gerne bei den Treffen live dabei gewesen, anstatt nur die E-Mails danach zu lesen. Das wäre doch mal eine Idee für ein Zusatzbuch mit der Beschreibung aller Treffen live.
Nach "Gut gegen Nordwind" geht nun die Geschichte zwischen Leo Leike und Emmi Rothner weiter - was für beide nicht ganz einfach ist, denn erstens kennen sie sich gar nicht richtig, zweitens hatten sie den Mailkontakt bereits abgebrochen, den sie nun schon lange Zeit gepflegt haben, mit allen Höhen und Tiefen. Denn wenn zwei so schlagfertige Menschen mit bissigem Humor aufeinandertreffen, kann ja eigentlich nur Streit herauskommen.
Aber letztendlich war die Sehnsucht nacheinander wohl doch größer, und der Mailkontakt beginnt wieder, in "Alle sieben Wellen".
Probleme über Probleme kommen auf die beiden ungewöhnlichen Freunde zu. Leo verliebt sich, Emmi lässt sich scheiden, beide haben Geheimnisse voreinander und wieder einmal erlebt der Leser ein turbulentes Auf und Ab und Liebe und Hass, Zuneigung und Ablehnung, Freundschaft und Streit mit.
Die Grundmuster des ersten Teils sind immer noch erhalten geblieben. Emmi und Leo streiten hin und her, wetteifern nur so um die bissigsten Kommentare, Emmi sprüht beinahe vor Eifersucht auf Leos neue Flamme...aber trotzdem war das Gefühl, das der erste Band erzeugte, nicht mehr wirklich vorhanden. Die Geschichte und vor allem der flotte Schreibstil bemühen sich zwar noch um das rasante Feeling von Band 1, aber sie erreichen es nicht mehr ganz. Der Zauber ist dahin, was ich persönlich zwar sehr schade finde, aber trotzdem ganz natürlich. Die wenigsten Fortsetzungsbände, gleich, welcher Reihe oder von welchem Autor, schaffen es, sich mit dem ersten und oft einzig wahren Band einer Fortsetzungsgeschichte zu messen.
Was mich allerdings am meisten gestört hat, war, dass Emmi und Leo sich tatsächlich getroffen (!) haben. Das planen sie seit etwa der Hälfte des ersten Teils, aber im letzten Moment hat zuvor immer noch einer gekniffen und es blieb dann bei dem Versuch - was die Beziehung noch einmal anstachelte, noch intensiver zu werden, und ihr noch mehr Würze verlieh. Der Hauch des Unbekannten, Rätselhaften hat gerade den Reiz der ganzen Geschichte ausgemacht, und nun ist er dahin. Das Ende war das Schlimmste davon - damit, dass sie ernsthaft zusammengekommen sind, wie ein ganz normales Paar, hat Daniel Glattauer die Geschichte leider zu einem sehr gewöhnlichen Liebesroman degradiert, wie es schon Hunderte gibt. Das Ungewöhnliche daran, was dieses Buch so sehr von anderen unterschied, hat er völlig kaputt gemacht, und das hätte man sich meiner Meinung nach wirklich sparen können.
Auch, dass beide ihr Leben praktisch aufgeben wegen einer zweifelhaften Internetbekanntschaft, erscheint mir etwas unglaubwürdig. Natürlich ist das nicht so tragisch, denn das Buch ist ja nicht darauf ausgelegt, völlig realistisch zu sein, im Gegenteil, es sollte wohl eher die Träume und die Fantasie des Lesers anregen. Was aber leider nicht mehr so gut gelungen ist wie schon zuvor.
Mein Gesamtfazit: Für die Handlung, die leider ziemlich danebengegangen ist und eigentlich nicht mehr hätte sein müssen, vergebe ich nur einen Stern, denn sie hat mir wirklich gar nicht zugesagt. Der Schreibstil hingegen gefällt mir sehr gut, hat oft zum Lachen angeregt und Glattauer hat wieder einmal mit seiner Kreativität bei Streitargumenten und Beschimpfungen beeindruckt. Daher vergebe ich dafür 4-5 Sterne.
Insgesamt hat mich das Buch nicht mehr besonders beeindruckt; wer ein Fan von Danial Glattauer ist, "Gut gegen Nordwind" gemocht hat und gerne mehr von ihm lesen würde, dem empfehle ich eher, sich nach anderen Büchern von diesem Autor umzusehen.
Endlich liegt uns die Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind", der Geschichte um Leo Leike und Emmi Rother vor.
Von "Gut gegen Nordwind" war ich unglaublich begeistert, noch heute weiß ich genau worum es ging. Wenn ich daran denke, fühle ich mich wieder vezaubert.
Leider hat es der zweite Teil nicht mehr geschafft, mich so restlos zu begeistern. War Emmi im ersten Teil auch schon so zickig? Teilweise sogar arrogant? Und Leo, war es auch da schon so unfreundlich in manchen mails?
Dennoch ist dieses Buch für mich ein wahres Wohlfühlbuch, das ich gemeinsam mit dem ersten Teil immer wieder und guten Gewissens weiterempfehlen werde!
Alle sieben Wellen
Das Hörbuch ist ein virtuoses, virtuelles wortgewandtes Ping-Pong-Spiel in Form von E-Mail-Freundschaft-Liebes-Geflüster zwischen der verheirateten Emmi Rothner und dem Single Leo Leike. Gelesen von Andrea Sawatzki als Emmi ,obwohl ich ihre Stimme eigentlich nicht sympathisch finde, ist sie für dies Hörbuch eine gute Wahl. Christian Berkel verleiht Leo seine Stimme und die diversen Stimmungs- und Gefühls-Schwankungen werden genial umgesetzt, eine Stimme zum verlieben.
Diesmal ein Fall bei dem ich das Buch nach ein paar Seiten weggelegt habe, aber das Hörbuch ist ein Genuss.
Das Buch "Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer ist die Fortsetzung zu "Gut gegen Nordwind"!
Endlich geht es weiter mit den emails zwischen Emmi und Leo Leike! Am Ende des ersten Romans schien die "Affäre" beendet zusein, doch Emmi gibt nicht auf. Nach mehreren emails ihrerseits, fängt auch Leo wieder an ihr zu schreiben. Doch Emmi ist immer noch verheiratet und Leo nun mit "Pam" zusammen. Wie kann das gut gehen?
Ich liebe die Geschichte von Emmi und Leo!
Das Auffälligste an diesem Buch ist natürlich, dass es sich "nur" um emails handelt, die sich die beiden schreiben. Mal gehen sie über ein paar Seiten, mal ist es aber auch nur ein "Gute Nacht". Wer "Gut gegen Norwind" gelesen hat, weiß das natürlich alles! Ich muss aber sagen, dass mir der erste Roman besser gefiel, als "Alle sieben Wellen". Das liegt daran, dass Emmi und Leo in diesem Buch schon eine Vorgeschichte haben und die emails oft ins negative gehen. Natürlich MUSS man diesen Roman lesen, denn ein zufriedenstellender Abschluss, nicht ein offenes Ende wie bei Band eins, muss schließlich sein :-)
Bücher lesen ist wie atmen!
Ich kannte den ersten Teil "Gut gegen Nordwind" garnicht, aber diese Buch hat mich sofort gefesselt und ich habe es an einem Abend gelesen:
eine E-Mail-Beziehung mit richtigem Treffen, ein Auf und Ab der Gefühle in einer virtuellen Welt ...
Mich hat dieses Buch sehr angesprochen und nun habe ich mir auch schon den ersten Teil bei der Stadtbibliothek bestellt. Ich bin gespannt, nun im Nachhinein auch den Anfang der Geschichte zu lesen!
So funktioniert's: