
Beschreibung
Sieben Freundinnen, ein Geheimnis aus der Vergangenheit und ein rätselhafter Todesfall.
Freundschaft verbindet – und kann zur tödlichen Bedrängnis werden. Margarita, Ana, Magdalena, Teresa, Carmen, Candela und Soledad: Sie haben ihre Kindheit zusammen verbracht, gemeinsam die Liebe entdeckt, Pläne geschmiedet und einander vertraut. Und sie teilen ein Geheimnis: ein schreckliches Erlebnis in der Vergangenheit. Etwas, das in einer mallorquinischen Nacht geschah, dass sie alle zu Schuldigen macht und ihr Leben bestimmt. Als sie sich nach vielen Jahren wiedersehen, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, werden alte Gefühle neu entfacht. Bis eine von ihnen unter rätselhaften Umständen ihr Leben verliert. Und auf einmal wird das, was einst geschah, zur gefährlichen Bedrohung.
Wie in ihrem Roman »Das Rätsel der Masken« erzählt Elia Barceló von Liebe, Lügen und Verrat und steigert dabei die Spannung bis ins Unerträgliche.
Autoren
Extras
Zusatzinformationen
Aus dem Spanischen von Petra Zickmann
Originaltitel: Las largas sombras
Info zur Hörprobe
Nina Petri war in Erfolgsfilmen wie Lola rennt und Emmas Glück zu sehen und wurde mit dem Bayerischen Filmpreis und demDeutschen Filmpreis ausgezeichnet.
Mittlerweile ist sie eine der bekanntesten Hörbuchinterpretinnen Deutschlands. Für Hörbuch Hamburg las sie zuletzt u. a. Am Meer ist es wärmer, Engel aus Eis und Zwei an einem Tag.
Nina Petri gab ihr Schauspieldebüt in der TV-Serie Rote Erde und war seitdem in vielen Erfolgsfilmen zu sehen, u. a. in Emmas Glück und Lola rennt. Sie wurde mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Copyright Foto: Andrea Anna Koglin
Leseeindrücke
sehr geheimnisvoll...
Lena, eine ehemalige Schulfreundin von Rita, hat diese nach Jahren des Schweigens zum Essen eingeladen. Doch als Rita die Wohnung von Lena betritt, findet sie diese tot in der Badewanne, mit durchgeschnittenen Pulsadern, vor. Der Leser erfährt zuvor, dass Rita bereits vor Jahrzehnten Ähnliches erlebt hat: als sie sich noch Magda(-lena) und Marga(-Rita) nannten und Lena kurz vor einem Treffen versuchte, sich das Leben zu nehmen..... seitdem haben die Freundinnen, die in ihrer Schulzeit offensichtlich unzentrennlich waren und damals immer zu sechst oder siebt durch die Lande zogen (Teresa als "Kopf", Margarita als Herz, ein einziger großer "Organismus"), den Kontakt zueinander verloren und haben sich erst kürzlich, vor zwei Wochen, wieder gesehen. Doch offensichtlich gibt es ein düsteres Geheimnis, dass die Freundinnen seit einem Ferienlager auf Mallorca teilen - etwas, worüber alle unter allen Umständen Schweigen bewahren sollten und das auch mit dem damaligen Selbstmordversuch Lenas zusamnmenhängt (und dessen Ursache Rita bei dem Treffen, zu dem es nicht mehr kam, erfahren sollte). Umso spannender wird die Geschichte, als der Leser rasch erfährt, dass es sich bei Lena's Tod nicht um Selbstmord, sondern um Mord handeln soll.... Wer ist der Täter? Was ist damals geschehen? Wie hängt das Ganze mit der Tatsache zusammen, dass Rita von klein auf immer in die Geheimnisse aller Freundinnen eingeweiht war? Zähle schon die Stunden, bis ich endlich weiterlesen kann..... weiterlesen
Also meine Neugier wurde
Also meine Neugier wurde geweckt.....würde schon gerne wissen wer der Mörder/in war. weiterlesen
Töchter des Schweigens
Die Leseprobe hat eine gewisse Spannung. Ich konnte mich aber nur schwer auf das Lesen konzentrieren da sie mich nicht besonders gefesselt hat. Auch fand ich es schwer das die Personen die Namen geändert hatten und mußte manchmal zurückblättern wer jetzt welche Person war. Ich würde mir diese Buch nicht kaufen. weiterlesen
Leseeindruck
Einfach nur noch daran interessiert wie es weitergeht! weiterlesen
Töchter des Schweigens
Eine meiner Lieblingsschriftstellerinnen, ich habe mich sehr über die Leseprobe gefreut und noch mehr freue ich mich auf das Buch . weiterlesen
Rezensionen
Lange Schatten
"Lange Schatten" (der Titel im spanischen Original ist „Las largas sombras“) hat ein Ereignis vor 33 Jahren hinterlassen. Damals war ein Mädchen gestorben und nun steht ein weiterer Mord damit in Verbindung. In zwei Erzählsträngen wird die Geschichte von sieben Frauen erzählt, die sich im Jahr 1974 die „Clique vom 28sten“ nannten und gemeinsam ihre abschließende Klassenfahrt nach Mallorca unternahmen. Im Jahr 2007 treffen sie sich in ihrem Heimatdorf Elda in der Nähe von Alicante wieder. Die Ermordung Lenas kurz nach der Ankunft Ritas, die eine berühmte Filmemacherin geworden ist, wirft einen Schatten über das Treffen und wird zum Auslöser für die Aufrollung der damaligen Ereignisse. Erzählt werden die sechs Wochen nach dem Mord an Lena, in denen Rita zur Hauptverdächtigen wird und in denen die sechs „Töchter des Schweigens“ ihr Schweigen brechen müssen, um die Wahrheit zu finden. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, vor allem aus der Sicht Ritas, mit der sich die Leserin am ehesten identifiziert. Der Autorin gelingt es in hervorragender Weise, sich in eine Gruppe von Jugendlichen in den 70er Jahren im konservativen Spanien unter Franco hineinzufühlen, ihre eigene Abstammung – sie kommt selbst aus Elba und ist 1974 ungefähr so alt gewesen wie die dargestellten Figuren – dürfte ihr bei den Personenbeschreibungen geholfen haben. So ist eine mitreißende Charakterstudie entstanden, die mehr und mehr zu einem fesselnden Kriminalfall wird, ein Roman, den der Leser/ die Leserin nur ungern aus der Hand legt. Die Klärung der Morde in den letzten Kapiteln ist zwar überraschend, aber auch etwas schwach begründet. Mehr soll an dieser Stelle nicht dazu gesagt werden, um dem Roman die Spannung nicht zu nehmen. weiterlesen
endlich habe ich mich rangewagt
... aber ehrlich gesagt bin ich nach dem lesen des ganzen buches immer noch nicht viel schlauer als nach der leseprobe. die vielen frauen in dem buch - da sind starke charaktere dabei, spannende, gut gezeichnete. aber zuweilen gerieten sie mir beim lesen doch mal durcheinander. war zeitweise anstrengend, von ihnen zu lesen. die verschiedenen lebensfäden, die da miteinander versponnen sind, wirken durchaus fesselnd, aber die lektüre geht nicht leicht von der hand. gut, muss sie ja auch wahrlich nicht immer, man darf sich ein buch ruhig auch mal erarbeiten müssen. den vergleich mit zafon halte ich immer noch für reines pr-gequatsche. an den autor und zb seinen "schatten des windes" reicht das vorliegende buch eindeutig nicht heran. trotzdem vielen dank, dass ich es lesen durfte! weiterlesen
Töchter des Schweigens
von Elia Barcelo, erschienen im Verlag Pendo im April 2011 für € 19,95. Das Labyrinth des Lebens in spannenster Form! Inhalt: 7 Freundinnen, die Clique vom 28sten, kurz vor dem Abitur an der Schwelle zum Erwachsensein. Wie aufgeregte Hühner freuen sie sich auf ihre Abiturreise. Endlich geht es weg aus ihrer kleinbürgerlichen Enge in die große Freiheit Mallorca. Dort genießen sie in vollen Zügen ihren Urlaub. Doch am letzten Tag passiert etwas Schreckliches, das Ihrer aller Leben noch Jahrzehnte später bestimmt. Obwohl sie sich versprochen haben, sich einmal im Jahr zu treffen, sehen sie sich erst 33 Jahre später fast vollzählig wieder. Dabei kommen die alten Erinnerungen hoch, jede erinnert sich an die Träume von damals und an die kleinen oder größeren Geheimnisse ihrer Jugend. Niemals haben sie über die Ereignisse von damals gesprochen und nun kommen die ganzen unterschwelligen und verborgenen Dinge hoch. " Alte Sünden werfen lange Schatten." Fazit: Das schöne Cover setzt schon das Thema bildlich um. An der Oberfläche ist alles ein Traum. Doch darunter wartet die Tiefe und das Geheimnisvolle. Elia Barcelo ist ein wunderschönes, sehr spannendes Buch über die Irrungen und Wirrungen des Lebens mit all seinen Facetten gelungen. 7 Frauen mit all ihren Träumen und Lebensschicksalen im Spanien der 70er Jahre. Es beschreibt die gesellschaftspolitische Rolle der Frau in der Franco Ära anschaulich, die katholische Spießigkeit und die Fremdbestimmung durch die Männer. Sehr gut gelungen ist auch die Gliederung des Buches in die verschiedenen Zeitepochen. Der Rückblick ín das Jahr 1974 und die Schicksale der Frauen, sowie die Zeit 33 Jahre später und wohin das Leben sie geführt hat. Die ersten paar Seiten braucht man zur Orientierung der vielen Namen, aber dann kann man dieses berührende und spannende Buch nicht mehr aus der Hand legen. Für mich ist es nicht das letzte Buch, das ich von dieser Autorin lesen werde!!!! Achtung: Suchtfaktor!!!!!! weiterlesen
Die Clique vom 28sten
„Die Clique vom 28sten“ Sieben Mädchen im Spanien der 70er, um genau zu sein 1974, fiebern ihren Träumen, Wünschen und ihrem selbstbestimmten Leben nach ihrem Schulabschluss entgegen. Marga(Rita), Magda(Lena),Teresa, Marisol(Sole), Candela, Carmen und Ana sind trotz ihrer unterschiedlicher sozialen Herkunft unzertrennlich und wissen schon genau, wie ihr späteres Leben aussehen soll. Die Schulzeit in ihrer Heimatstadt Elda ist nun vorbei, und sie freuen sich schon überschwänglich auf die geplante Abschlussfahrt nach Mallorca. Ihr neues Leben ist zum Greifen nahe. Doch was so wunderbar begann findet ein jähes Ende. Der Vorgeschmack auf die erhoffte Freiheit wird begleitet von einem furchtbaren Ereignis auf der Ferieninsel. Etwas so schwerwiegendes, das sich alle sieben Mädchen einig sind, es nie wieder zu erwähnen, weder in der Clique noch Anderen gegenüber. Dreißig Jahre vergehen bis die „Clique vom 28sten“ wieder vollständig in ihrer Heimatstadt Elda aufeinander trifft. Dreißig Jahre, in denen jedes einzelne Mädchen versucht hat, das Geschehene zu vergessen. Es ist das Jahr 2007 in dem die nun 50jährigen Frauen wieder vereint sind, und sich wieder an die Freundschaft von damals annähern. Doch als eine von ihnen tot in ihrer Wohnung gefunden wird holt sie das Geheimnis ihrer Jugend mit aller Macht wieder ein. Werden sie das Geheimnis weiter waren können? Und hat eine unter ihnen etwas mit Lenas Tod zu tun? Elia Barcelo erzählt ihren Roman „Töchter des Schweigens“ nicht nur aus verschiedenen Perspektiven sondern auch in zwei Handlungssträngen. Einmal in der Gegenwart des Jahres 2007 und in der Vergangenheit 1974. Von Beginn an ist das Geheimnis der sieben Mädchen und die Aufklärung des Todesfalls im Vordergrund, und obwohl ich mir immer darüber im klaren war, das dieses Geheimnis der Schlüssel ist, schaffte es die Autorin die ganze Geschichte über die Spannung mit ihrem flüssigen und gefühlvollen Schreibstil aufrecht zu erhalten und durch die stückchenweise Aufdeckung der Geschehnisse auf dieser Klassenfahrt, sogar noch zu erhöhen. Nicht nur die Charaktere der Mädchen, sondern auch die der Mitschüler und Lehrer waren liebevoll und detailliert ausgearbeitet, wobei jedoch nicht jeder Charakter durchweg positiv weg kam. Auch das Leben in der damaligen Zeit war so bildlich beschrieben, dass ich mich regelrecht in diese Zeit hineinversetzt fühlte. Ich teilte die Euphorie und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mädchen, genauso wie die Wut und Unverständnis über die politischen und sozialen Verhältnisse damals. Zwar fand ich am Anfang die vielen Namen und Zeitsprünge etwas verwirrend, doch das legte sich mit der Zeit und ich tauchte vollkommen in die Geschichte ein. Ich finde das am Anfang von der Autorin gewählte Sprichwort „Alte Sünden werfen lange Schatten“ für diesen Roman überaus passend gewählt, spiegelt es den Inhalt dieses Romans auf den Punkt wieder. Eine alte Sünde in der Jugend dieser Mädchen, veränderte ihr gesamtes Leben und beeinflusste die Ereignisse und ihre Freundschaft bis in die Gegenwart des Jahres 2007. Besonders positiv ist noch der Epilog zu erwähnen, der mir noch die Möglichkeit gab, etwas über den „Tellerrand“ der verschieden Schicksale zu schauen, und für mich einen tollen Abschuss bildete. Elia Barcelo ist mit „Töchter des Schweigens“ ist ein wunderbar packender und gefühlvoller Roman über Freundschaft, Träume und Sehnsüchte in der Jugend, sowie tief verdrängte Geheimnisse und ihre Folgen gelungen. Dies war mein erster Roman von Elia Barcelo, doch mit Sicherheit nicht der Letzte. Für Leser die sich gerne auf die Suche nach folgenschweren Geheimnissen anderer begeben, absolut empfehlenswert. weiterlesen
Der Wert der Freundschaft
Sieben Freundinnen träumen im Jahr 1974, kurz vor Ende des Franco-Regimes in Spanien, von ihrem Studium in der Großstadt, von Freiheit, von Karriere, Liebe, Ehe, Männern und Kindern. Haben sie doch gerade ihr Abitur bestanden und genießen nun eine Woche der Vorfreude auf ihrer Studienfahrt, auf der Trauminsel Mallorca, wo schon ein erster Blick in die Zukunft möglich ist. Können die jungen Frauen doch ihr Leben in den Diskotheken, am Strand und gemeinsam mit den Freundinnen genießen. Doch die Fahrt nach Mallorca nimmt ein ungewolltes Ende - ein schreckliches Erlebnis, das erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt wird, beendet die meisten Träume. Die jungen Frauen gehen auseinander - und treffen sich zum Teil erst nach 33 Jahren wieder. Doch die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, als sich Rita, Ana, Lena, Tere, Carmen und Candela in ihrer alten Heimatstadt treffen. Als es zu einem rätselhaften Tod einer der Frauen kommt, kehrt auch Sole, die Diplomatengattin, aus Kuba zurück. Die Geschichte wird aus den verschiedenen Perspektiven der einzelnen Frauen erzählt - sowohl aus dem Blickwinkel der damaligen Zeit, als Rita noch Marga hieß, Lena noch Magda, und die Zukunft noch vor den Mädchen lag, also auch aus der der Jetztzeit, dem Jahr 2007, in dem sich die inzwischen 51jährigen Frauen wiedersehen. Durch den Namenswechsel ist es manchmal schwierig, den absoluten Überblick über die Personen zu behalten. Dazu kommt, dass zuweilen auch der komplette Name genannt wird - und so ist es insbesondere dann problematisch, wenn man sich beim Lesen etwas Zeit lässt oder Pausen einlegt. Doch sind die "Töchter des Schweigens" ein wunderbarer, anrührender Roman rund um Liebe, Freundschaft, das Älterwerden und starke Frauen. Und mir ging es so, wie Barceló im Nachwort zur deutschen Ausgabe schreibt: "Obschon so manches in diesem Roman befremden mag - als läse ein spanischer Leser eine Geschichte, die beispielsweise im Kölner Karneval spielt -, ähneln die Protagonisten in ihren Gefühlen und Verhaltensweisen den Deutschen oder Österreichern um 1973/74 doch sehr." weiterlesen

