
Beschreibung
Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt.
Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen.
Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt.
Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen.
Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten – um jeden Preis.
Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn.
Autoren
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Zusatzinformationen
Presse
Pressestimmen
'Spannung pur, Nervenkitzel garantiert und bis zum Schluss ein flüssig zu lesender Pageturner mit einer klaren, eingängigen Sprache, bei dem keine Sekunde Langeweile aufkommt.' Nele Neuhaus
Leseeindrücke
Du meine Güte
Schon beim Prolog bekam ich Verkrampfungen in der Magengegend. Eine Frau kommt nach Hause und trifft auf ihren alkoholisierten Ehemann. Er bedroht sie mit einem Brotmesser. Der kleine Sohn schiebt sich mutig dazwischen......und stirbt. Da musste ich schon mal tief durchatmen. Dann geht die Geschichte um Jacqueline los. Offenstichtlich verwirrt und mit großen Gedächtnislücken. Sie trifft sich in der Mittagspause mit ihrer Mutter zum shoppen. Die Mutter ist aber schon seit 2 Jahren tot. Wie kann das sein? Diese Leseprobe macht wirlich Lust auf das Buch. Muss ich haben! weiterlesen
Mysteriös
Das Vorwort des Buches beginnt tragisch mit einer häuslicheen Gewalt, bei der das gemeinsame Kind zu Tode kommt. Das nächste Kapitel handelt von der Architektin Jacqueline, die offenbar privat und beruflich sehr erfolgreich ist, aber unter Gedächtnisstörungen und Bewusstseinsaussetzern leidet. Wie das Vorwort zum ersten Kapitel passt, lässt die LP unklar. Der Schreibstil ist flüssig und beschwingt - das Buch könnte sich als pageturner entpuppen... LESEN ! weiterlesen
Dieses Buch muss gelesen werden
Schon im ersten Kapitel hat mich das Buch absolut gefesselt. Als die Szene kommt, wo der Mann die Frau schlagen will un der Sohn dabei stirbt sind mir die Tränen gekommen. Es ist unglaublich wie brutal der Mann ist und die Frau hat unglaublich viel Courage bewiesen. Ich glaube nicht das sie sich das jemals verzeihen kann das sie ihren Sohn in das Messer gestoßen hat. Das zweite Kapitel ist unsagbar spannend, fast noch besser als das erste. Das Buch ist der absolute Wahnsinn und wird sehr viele Leser fesseln weiterlesen
Spannend
Super spannend und ziemlich kurzweilig kommt dieses Buch daher. Ich hoffe der Rest des Buches ist genauso gut. Der erste Leseeindruck macht auf jeden Fall schon einmal Lust auf mehr. weiterlesen
Vater, Mutter, Tod
Suuuper spannend! Will unbedingt wissen wie es weitergeht. Ich liebe Thriller und der hier scheint einer der spannendsten zu sein. Man ist schon am Anfang gefesselt. Der Prolog macht Lust auf den Rest. Sohn tot, ... Mutter tot, ... Sie selbst weiß von nichts, ... spannender geht es kaum! Ein Thriller, der gelesen werden muss! weiterlesen
Rezensionen
Vater, Mutter , Tod
Dieses Buch wird aus unterschiedlichen Erzählungssträngen erzählt , die zum Anfang beim Leser Verwirrung streuen und ihn etwas ratlos zurück lässt ! Ein Mann misshandelt seine Frau und selbst vor dem eigenen Sohn schreckt der gewalttätige Vater nicht zurück . Bei einer Auseinandersetzung geschieht ein tragisches Unglück Das Buch ist ein großes Verwirrspiel , in dem der Leser immer wieder mit einem großen Fragezeichen vor dem Buch sitzt und versucht die Story zu verstehen . Natürlich schafft dies auch Spannung , sodass man unbedingt wissen möchte wie die Geschichte ihren Lauf nimmt . Wie Siegfried Langer es zum Schluss geschafft hat all diese Erzählungsstränge zueinander zuführen ist ganz groß , auch die Auflösung des Buches macht sprachlos , trotzdem muss ich sagen , dass ich mit dem Schreibstil des Autors nicht ganz so gut klar kam wie erhofft ! Trotzdem ein gutes , spannendes solides Debüt !! weiterlesen
Wahn und Wirklichkeit
In seinem ersten Thriller “Vater, Mutter, Tod” erzählt Siegfried Langer von einer Familie, in der ein 7jähriger Junge zu Tode kommt, als der alkoholisierte Vater und die verängstigte Mutter sich streiten. In einer anderen Familie wird ein gleichaltriger Junge aus dem Elternhaus entführt, wo er von der jungen Türkin Ayse betreut wurde. Beide Geschehnisse hängen irgendwie zusammen, aber lange ist nicht erkennbar, was sie verbindet. Außerdem gibt es da die erfolgreiche Architektin Jaqueline Adam, deren Entwurf eben eine Ausschreibung gewonnen hat. Sie leidet zunehmend an Gedächtnisverlust und hat Schwierigkeiten, sich im Alltag zu orientieren. Sie wird von Dr. Rakowski therapiert, der sie mit ihren Widersprüchen konfrontiert und versucht, die Wahrheit herauszufinden. Kommissar Martin Manthey ermittelt im Fall des getöteten und des entführten Kindes und wird immer wieder schmerzhaft an seine eigene Situation erinnert. Seine Frau leidet seit über zwanzig Jahren an schweren psychischen Störungen und ist für ihn nicht mehr erreichbar. Sie hat den Tod der kleinen Tochter nicht verkraftet. Der Autor macht es dem Leser nicht leicht, da er die Geschehnisse nicht chronologisch erzählt. Das umgestellte Erzählen bewirkt, dass der Leser selbst die Puzzleteilchen zusammensetzen muss. Das Erzählen auf verschiedenen Zeitebenen ist jedoch nicht die einzige Schwierigkeit. Der Leser muss sich immer wieder fragen, ob die dargestellten Ereignisse, die Namen, die Schauplätze im Rahmen der Romanhandlung real oder Teil von Wahnvorstellungen sind. Zunächst scheint nichts so recht einen Sinn zu geben. Der Leser sammelt wiederkehrende Hinweise wie bei einer Schnitzeljagd - das Brotmesser, die zerschnittene Kleidung, die Verletzung -, und durchschaut erst im letzten Drittel allmählich die Zusammenhänge. Langers Roman ist gut geschrieben, spannend und trotz der eigenwilligen Erzählstruktur gut lesbar. Ich empfehle ihn Lesern, die akzeptieren, dass er sich nicht mühelos konsumieren lässt. weiterlesen
Siegfried Langer - Vater, Mutter, Tod
Inhalt: Buecher.de Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt. Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen. Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt. Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen. Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn. Meine Meinung: Jacqueline Adams’ Leben könnte so perfekt sein: Glücklich verheiratet, Mutter eines Sohnes und erfolgreiche Architektin mit Aufstiegschancen, wenn nicht von einem Tag auf den anderen plötzlich seltsame Dinge geschehen würden, die ihr Leben völlig verändern. Siegfried Langer schaffte es mit „Vater, Mutter, Tod“ mich von Beginn an zu fesseln und nicht mehr loszulassen. Obwohl ich schon relativ früh auf den Clou der Geschichte kam, war ich trotzdem noch neugierig auf den weiteren Verlauf und die Auflösung des Falles, da es Langer gelingt mit seinem sehr mitreißenden und lebendigen Schreibstil nicht nur Nervenkitzel und Spannung aufzubauen, sondern auch eine äußerst lebendige Geschichte mit einem unglaublich tiefen Sog zu erschaffen. Das Buch ließ sich zudem durch seine eher große Schrift, die relativ kurzen Kapitel und die zügige und temporeiche Geschichte sehr schnell lesen. Langer vermittelte insgesamt einen guten Einblick in die jeweilige Sicht der Beteiligten und verursachte bei mir als Leser viel Verwirrung. Für eingefleischte Krimifans ist die Idee sicherlich nicht neu, dennoch wurde ich gut unterhalten und habe „Vater, Mutter, Tod“ gerne gelesen, weswegen ich auch noch weitere Bücher des Autors lesen werde. 5 von 5 Sternen! weiterlesen
Psycho pur...
Der Prolog handelt von einer Frau, die Angst vor ihrem Ehemann hat. Sie kommt heim und weiß, er wird sie schlagen und hat schon wieder zu viel getrunken. Tatsächlich kommt es dazu. Ihr Sohn geht dazwischen und wird vom Messer getroffen, dass eigentlich gegen seine Mutter gerichtet war. Weiter geht es mit Jacqueline, die eine glückliche Ehe mit ihrem Mann René führt und einen Sohn hat, der Lukas heißt. Sie ist eine erfolgreiche Architektin und sehr zufrieden mit ihrem Leben. Würden sie da nur nicht immer wieder diese Kopfschmerzen in letzter Zeit plagen. Nachdem sie erfahren hat, dass ein neues Projekt, was sie entworfen hat, so genaut wird, ist sie überglücklich. Sie feiert etwas mit den Kollegen, arbeitet dann aber recht schnell weiter. Nach Feierabend möchte sie sich mit ihrer Mutter treffen. Allerdings hat sie das Gefühl, von einer rothaarigen Frau auf der Strasse beobachtet zu werden. Plötzlich ist diese verschwunden. Mit ihrer Mutter geht Jacquline bißchen shoppen und kauft ihr dabei auch ein teures Parfüm. Als sie abends René von dem Einkaufsbummel erzählt, fällt dieser aus allen Wolken. Denn Jacquelines Mutter ist bereits seit 2 Jahren tot! Jacqueline hat immer wieder diese Erinnerungslücken in letzter Zeit. René möchte, dass sie sich untersuchen lässt. Kurz darauf wird Lukas entführt...und es gibt eine Kinderleiche...schlimm hergerichtet ... wohl mit einem Messer getötet... Ich kann an dieser Stelle leider nicht mehr verraten, da dies die Spannung nehmen würde. Das Buch springt zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. Die Kapitel sind kurz, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Immer und immer wieder denkt man etwas anderesüber die Story. Die Handlung entwickelt sich immer rasanter. Hiermit ist dem Autor ein wahnsinnig guter Psychothriller gelungen! weiterlesen
Meine Realität,Deine Realität
In Vater, Mutter, Tod geht es um zwei Familien die durch den Tod eines der Kinder miteinander in eine unglückselige Verbindung geraten. Robin, der Sohn der Familie Hinz, wird während eines Ehestreites versehentlich von der Mutter in das Brotmesser geschubst, mit dem der Vater gerade die Mutter attackieren will. Kurz darauf wird der Sohn der Famile Adam entführt. Kommissar Manthey ermittelt in beiden Fällen, die vielleicht auch nur ein Fall sind. Der Psychologe Dr. Rakowski unterstützt ihn und bremst ihn aus. Doch da Manthey durch die Ereignisse mit seiner persönlichen Vergangenheit konfrontiert wird, drängt er zur Eile. Siegfried Langer ist ein gute Thriller-Debüt gelungen. Sein Schreibstil ist nicht allzu kompliziert, der Aufbau der Geschichte jedoch schon. Es gibt verschiedene Zeitebenen, Handlungsorte und Perspektiven, die den Leser verwirren und zwischendurch ratlos werden lassen. Ähnlich wie Jacqueline, eine der Hauptpersonen, bekommt man das Gefühl verrückt zu werden oder zumindest die Dinge überhaupt nicht durchschauen zu können. Ab ungefähr der Hälfte des Buches werden jedoch die Verbindungen klarer und die Rettung des entführten Kindes stehen im Mittelpunkt der Ereignisse. Das Buch ist wirklich in weiten Teilen mehr Psycho als Thriller. Dies erschwerte mir teilweise das Lesen, sorgte aber auch für besondere Spannung und macht den Reiz dieses Buches aus. Langer spielt mit der Realität und den Wahrnehmungen seiner Protagonisten. Mir war jedoch die persönliche Geschichte des Kommissars und das Ende des Romanes ein bißchen "zu viel des Guten" und meiner Meinung nach, hätte man dies einfach weglassen können. Außerdem gibt es meiner Meinung nach durch die "Teilaufklärung" einen Bruch im Spannungsbogen, d.h. die Geschichte ist danach nicht unspannend aber verliert ein bißchen den besonderen Reiz, den es zuvor hatte. Wahrscheinlich aber hätte der Autor die Geschichte nicht anders erzählen können. Genauer kann ich meinen Eindruck vom Buch leider nicht beschreiben, da ich sonst zu viel der Handlung vorweg nehmen würde. Lesenswert ist das Buch auf jedenfall, wenn man mit dem "Psycho-Anteil" umgehen kann. weiterlesen

