
Beschreibung
Eine junge Frau verschwindet mitten in der Nacht – ohne jede Spur. Hübsch, blond, liebevolle Ehefrau und Mutter, Lehrerin, beliebt bei ihren Schülern.
Als Detective Sergeant Warren ihr Heim in der idyllischen Vorstadtsiedlung Bostons betritt, scheint der Fall klar: Intakte Schlösser, keine Spuren eines Kampfes oder Einbruchs – Sandra Jones hat ihre Familie verlassen. Die Medien stürzen sich auf den Fall. Schon bald sieht alles anders aus: Der Ehemann hütet ein Geheimnis, die Tochter hat vor irgendetwas Angst, Familienangehörige, Nachbarn, Bekannte verstricken sich in Widersprüche. Und auch Sandra Jones’ Fassade bröckelt ...
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Presse
Pressestimmen
Seit 2003 steht sie mit jedem ihrer Bücher regelmäßig auf der New-York-Times-, Publishers-Weekly-, USA-Today-, Wall-Street-Journal- sowie der UK-London-Times-Bestsellerliste.
«Dieser Triller ist voller einfallsreicher Wendungen und mündet in einem schockierenden Finale.»(Publisher’s Weekly)
Leseeindrücke
Ohne jede Spur
Die Leseprobe hat mich in ihren Bann gezogen. Im ersten Kapitel bringt uns die Autorin das vermeintliche Opfer Sandra Jones näher. Sie wohnt mit ihrer Familie, Ehemann Jason, der vierjährigen Tochter Clarissa (Ree) und dem Kater Mr. Smith, in dem beschaulichen South Boston. Sie arbeitet als Lehrerin an der Mittelschule und ihr Mann ist Reporter der hiesigen Zeitung. Alles scheint normal zu sein. Doch schnell wird dem Leser klar, dass Sandra ein Geheimnis hat. Ein dunkles Geheimnis. Ist es dieses Geheimnis das die Familie dazu zwang, ihr Haus mit Stahltüren zu sichern? Etwas ist in der Vergangenheit passiert was Sandra noch nicht verdaut hat. Als sie sich, abends in ihrem Bett, noch selbst Vorwürfe macht, tritt ein Mann in ihr Schlafzimmer. Sie kennt ihn. Sie will ihn berühren. Doch als sie endlich sieht was er in der Hand hält, muss sie zum Wohle ihrer schlafenden Tochter ihre Schreie unterdrücken. Weiter geht es im zweiten Kapitel aus der Sicht der Protagonistin Sergeant Detective D.D. Warren erzählt. Als sie an ihrem freien Tag von einem Kollegen angerufen wird, erfährt der Leser, dass Sandra Jones verschwunden ist. Doch es deutet nichts auf ein Gewaltverbrechen hin. Lediglich eine Lampe ist zerbrochen und die Steppdecke fehlt. Am Haus der Familie Jones wird Detective Warren in das Geschehen eingeweiht. Schnell wird klar, dass der Ehemann irgendetwas verheimlicht. Er kooperiert nicht, er will keine Informationen über seine Frau herausgeben. Was verheimlicht Jason Jones? Was ist wirklich passiert? Spannend und mit einem flüssigen, nachvollziehbaren Schreibstil geschrieben. weiterlesen
Spannung!
Aufgrund des tollen, spannungversprechenden Titels habe ich die LP gelesen. Das erste Kapitel war besonders spannend, weil es hierbei um das Opfer geht und dessen letzte normale Stunden beschrieben werden. Das tolle Leben der jungen Lehrerin Sandra wird beschrieben, jedoch wird angedeutet, dass es leicht in ihrer Ehe kriselt. Das erste Kapitel endet besonders interessant, weil ein (Un-)bekannter ins Haus eindringt und Sandra von nun an verschwunden sein wird. Danach sinkt die Spannungskurve etwas, trotzdem lässt sich dieser Krimi gut weiterlesen. Ich werds auf jeden Fall machen. weiterlesen
Nichts ist wie es scheint
Ein super aufgebauter Handlungsstrang! Die LP reicht als umfassender Einstieg in die story aus - man ist sofort bestens mit den Charakteren vertraut und kann den Kapiteln gut folgen. Ein düsteres Geheimnis aus der Vergangeneit scheint der Schlüssel zur Lösung des Falls zu sein - und das möchte man als Leser unbedingt aufdecken. AUF JEDEN FALL LESEN!!! weiterlesen
ohne jede spur
Ich muss sagen nachdem ich die Leseprobe zuendegelesen habe würde ich doch weiterlesen, doch zwischendurch zog sich der Text bisweilen so sehr mit alltäglichem Geschehen auf, dass nahezu alle Spannung verloren ging. Der überraschend gute Kontrasst entsteht durch die Erzählweise wärend des Überfalls, was einen die Eintönigkeit der vorrangegangenen Seiten schon fast wieder vergessen lässt. Der Titel des Buches ist nicht allzu einfallsreich, auch das Cover ist nicht allzu überragend. Die Leseprobe lässt jedoch einige spannende Details offen und regt daher durchaus zum weiterlesen an. Fazit: Nach meinem Eindruck durch die Leseprobe ist dieses Buch ein schönes Ferienbuch aber nichts, was man unbedingt gelesen haben muss. weiterlesen
Spannend, spannend...
Zuerst beschreibt das potentielle Opfer, Sandra Jones, deren letzte Tätigkeiten und Gedanken kurz vor ihrem Verschwinden (oder Ableben?) und lässt den Leser im Ungewissen... Dann wird die Protagonistin des Thrillers, Seargent Warren in das Geschehen eingeführt. Eine coole, alleinlebende Polizistin mit einem kleinen Hauch zur Romantik, der aber durch ihre etwas flapsige und pubertäre Sprache gleich wieder ausgebügelt wird. Diese offenbar erfolgreiche und gutaussehende Ermittlerin macht sich sogleich an die Arbeit und versucht in alle erdenklichen Richtungen zu ermitteln. Der Klappentext verrät den Lesern weiterhin, dass es zu merkwürdigen Ungereimtheiten in den Aussagen und dem Verhalten der Angehörigen und Freunde kommt. Dies deutete sich dem krimierprobten Leser natürlich bereits im Prolog an, in dem es erste mysteriöse Andeutungen des Opfers gab: allabendliche Sicherheitsüberprüfung der supergesicherten Wohnung, das Kind, das keinem Fremden anvertraut werden sollte,... Alles in allem machen die ersten Seiten Lust auf mehr, Lust darauf, den Fall mit zu untersuchen und zu knacken. Ich würde das gerne tun! weiterlesen
Rezensionen
Auf und davon
Von einen auf den nächsten Moment ist Sandra Jones verschwunden. Gerade eben hat sie noch ihre über alles geliebte Tochter Ree in den Schlaf gewiegt als ihr Ehemann, der gerade von seiner Arbeit nach Hause kommt, feststellen muss, das sie nicht auffindbar ist. Tasche, Handy, Auto - alles scheint unberührt. Als Jason Jones die Polizei alarmiert scheint er noch nicht zu ahnen, in welches Desaster er sich selbst hinein manövrieren würde. Denn nun ist er der Hauptverdächtige und die Polizei, allen voran Detektiv D.D. Warren beginnt, in seiner Vergangenheit herum zu stochern. Lisa Gardner hat mit "Ohne eine Spur" einen, vom Aufbau her, recht ungewöhnlichen und interessanten Thriller präsentiert, der meiner Meinung nach vom üblichen Muster der Krimis und Thriller abweicht. Die wechselnden Handlungsstränge und die Erzählweisen aus unterschiedlichen Perspektiven von Opfer, Opfer und nochmals Opfer machen das Ganze sehr unterhaltsam. Dass es sich hierbei um eine Serie mit Detective Sergeant D.D. Warren handelt, habe ich leider zu spät bemerkt, so auch das "Ohne jede Spur" schon die 3. Folge um die außergewöhnliche Frau ist, die für ihre liebenswerte Härte, Sachkenntnis und Umgang mit Waffen, äußerst geschätzt wird. Ohne jetzt viel von der Handlung preiszugeben, kann ich nur sagen, dass das Verschwinden der jungen Lehrerin Sandra Jones sehr viel Aufsehen erregt hat und relativ viele Unschuldige in die Sache mit hinein gezogen werden, die aufgrund ihrer Vergangenheit die entsprechende Zielscheibe dafür bieten. Die Figuren wurden ziemlich authentisch beschrieben, wobei ich mir von den Detectivs, allen voran D.D. Warren, mehr versprochen hätte. Ich denke, dass für Neueinsteiger in die Serie der Personenkreis um die Ermittler herum näher hätte beschrieben werden sollen, denn hier kann man sich die einzelnen Dinge nur zusammen reimen. Was mir besonders gefiel, waren die ständigen Wendungen, die für die notwendige Spannung und Unterhaltung gesorgt haben. So hat man kaum bemerkt, wie schnell das Buch ausgelesen war. Nur das Finale hat mich ein bisschen zurück geschreckt, was für Meindafürhalten einen viel zu lieblichen Ausgang, im Vergleich zur durchweg rasanten Handlung, fand. weiterlesen
Superspannend
Dies war mein erstes Buch von Lisa Gardner und wird garantiert nicht das Letzte sein. Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das Ganze besonders interessant macht. Eine scheinbar ganz normale Familie von nebenan hat ihre Geheimnisse und was das für welche sind erfährt der Leser erst zum Schluss des Buches. Nichts ist so wie es auf den ersten Blick scheint. Es geht hier nicht nur um das Verschwinden der Mutter und Ehefrau das aufgekärt werden soll. Das Buch ist superspannend von der ersten bis zur letzten Seite, man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. weiterlesen
Spannung mit einem konstruierten Schluss
Ein schnörkelloser Thriller mit allem, was dazu gehört, handwerklich ganz gut gemacht. Der Buchaufbau, dass der Leser die Protagonistin Sandra Jones sukzessive in der Retrospektive kennenlernt, hat mir gut gefallen - und auch viel über polizeiliche Ermittlungsarbeit in den USA erfahren. Der Einband ist etwas zu kitschig und die Übersetzung manchmal suboptimal - angefangen beim Titel, der in der Originalausgabe "The Neighbor" wesentlich besser zutrifft. Die Charaktere sind plastisch gewählt und für den Leser einfach nachzuvollziehen. Die Story ist spannend, nimmt allerdings erst auf den letzten 100 Seiten richtig Fahrt auf, mündet dann leider in einen völlig konstruierten Schluss - als ob die Autorin den Überblick verloren hätte und nun brachial zum Ende kommen wollte. Das mindert das Lesevergnügen erheblich. Unterhaltsame Literatur "für zwischendurch", aber nichts mit Tiefgang oder Nachhall. weiterlesen
lesbar, aber nicht unbedingt zwingend
Das Buch beginnt ausgesprochen spannend mit dem Verschwinden der jungen Mutter Sandra. Irgendwas passiert eines Nachts, die Stimmung ist ausgesprochen bedrohlich, der Leser erfährt aber nichts Genaues. Der Fall wird dann von Detective D. D. Warren untersucht. Sie hat ziemlich schnell zwei Hauptverdächtige: zum einen den Ehemann Jason, der sehr verschlossen ist, nicht richtig kooperiert und schon allein deshalb verdächtig ist und dem Nachbarn Aidan, der mit einer äußerst zweifelhaften Vergangenheit von Sandra fasziniert ist und sich fast schon wie ein Stalker verhält. Natürlich ist klar, dass es nicht so einfach ist, sonst müsste man ja keinen Thriller über 500 Seiten lesen, bis es endlich zur Auflösung kommt. Zwischenzeitlich hat das Buch aber einige Längen, es geht nicht so recht voran. Allerdings mildern die laufenden Perspektivwechsel zwischen Warren und Aidan und die Rückblicke in Sandras Erlebnisse der letzten Wochen die Langeweile etwas, bevor es dann im letzten Drittel endlich zur Sache geht und wieder spannend wird. Allerdings finde ich die Auflösung dann doch eher unglaubwürdig. Irgendwie hatte ich das Gefühl, die Autorin wusste selbst nicht so recht, wie sie das ganze auflösen soll und hat dann eine besonders abgedrehte Geschichte gewählt. Der Schreibstil ist etwas nachlässig, die Formulierungen manchmal arg holprig, was aber sicher eher der schlechten Übersetzung und dem schludrigen Lektorat und weniger der Autorin selbst zuzuschreiben ist. Insgesamt also ein Buch, das sich durchaus lesen lässt, das aber nicht lange nachwirken wird. weiterlesen
Ohne jede Spur.....
oder besser gesagt: Ohne Sinn und Verstand. Als ich vor geraumer Zeit die Leseprobe las, war ich angetan von diesem Buch. Immer im Hinterkopf behaltend fand ich das Buch letztens beim einkaufen und habs mitgenommen. Ich hab das Buch recht zügig durchgelesen. Die Spannung wurde immer auf einem hohen Level gehalten, welches mich dazu bewegte mich durch das ganze Buch zu kämpfen. Ich wollte ja Antworten auf meine Fragen haben, habe aber trotzdem mehrmals mit dem Gedanken gespielt das Buch bei seite zu legen. Für mich entwickelte sich die ganze Geschichte nach kurzer Zeit schon sehr unrealistisch. Warum der Nachbar Aidan in dem Buch auftaucht ist mir bis heute ein Rätsel. Seine Lebensgeschichte schmeckte mir von Anfang an nicht und das machte ihn zur überflüssigsten Rolle des ganzen Buches. Das er mit dem Verschwinden überhaupt nichts zu tun hat war von Anfang an klar. Die Autorin wollte sicher mit Aidan ablenken und einen nächsten Verdächtigen erschaffen. Dies ist ihr meiner Meinung nach überhaupt nicht gelungen. Der Ehemann von Sandra Jones wirft nach wie vor tausend Fragen auf. Überhaupt diese ganze Ehekonstrukt. Von glücklicher Familie kann man nicht reden, es sieht eher nach einer Scheinehe aus. Was will Frau mit so einem Mann? Warum sind sie überhaupt noch zusammen? Auch beiderlei Geschichten aus der Vergangenheit machen das Familienbild nicht glaubhafter. Die Tochter tat mir von anfang an nur leid. In welcher Welt wird sie eigentlich groß? Und von wem ist dieses Kind nun? Zu allem fand ich es sehr fragwürdig und realitätsfern, wenn ein Vater verdächtigt wird mit Kinderpornographie etwas zu tun zu haben, das man dann die kleine Tochter seelenruhig mit ihm alleine lässt und sich niemand Gedanken um diese Sache macht. Die ermittelnden Beamten waren mir absolut zu unspektakulär und zu blass. Hier baute sich kaum Spannung auf beim lesen. Das Ende des Buches fand ich dann zum krönenden Abschluss mehr wir dürftig. Musste die Autorin dringend weg oder musste das Buch schleunigst fertig werden? Alles in allem war grad das Ende mehr wie an den Haaren herbei gezogen. Friede, Freude, Eierkuchen. Mama ist wieder da und alle haben sich lieb. Das solls gewesen sein? Fazit: Spannungsaufbau = gut - Inhalt = ungenügend. Es gibt weitaus spannendere Bücher/Autoren, wo nicht nur der Spannungsfaktor sondern auch der Inhalt stimmt. Die Idee an sich ist nicht schlecht, nur die Umsetzung ist miserabel. Nebenbei erwähnt ist dieses Buch in der Kategorie Thriller falsch aufgehoben. Deswegen nur magere 2 Sterne für Gardners verzweifelten Versuch eine heiße Spur zu legen. weiterlesen

