
Beschreibung
Die Regierungschefin einer westlichen Industrienation verliert durch einen Unfall ihr Gedächtnis und erfährt vorerst jeden Tag aufs Neue, dass sie ein Land regieren muss. Das geht so lange gut, bis die Chefin entdeckt, wie erinnerungsstimulierend Emotionen sein können ...
Der Hippocampus hat Schuld. Der ist zuständig für das Gedächtnis, das ausgerechnet einer Regierungschefin während ihrer Urlaubsreise mit der Transsibirischen Eisenbahn abhanden kommt. Ein alter, rostiger Nagel an einem lockeren Bahnhofsschild gibt den Anstoß, das Schild fällt der Unglücklichen aufs Haupt und stiehlt ihr fortan zwanzig Jahre ihres Lebens und jeden Tag aufs Neue ihre Erinnerungen. Mangels alternativer Kandidaten für das Amt erfährt die Öffentlichkeit vorerst nichts von dieser Unpässlichkeit, und die Chefin wird vom engsten Stab Tag für Tag neu »auf Schiene« gesetzt – allerdings mit einigen Nebenwirkungen: Sie regiert plötzlich, als gäbe es kein Morgen, mit einer bemerkenswerten Spontaneität, recht unvoreingenommen, ja geradezu leidenschaftlich. Auf der Suche nach ihrem Gedächtnis kennt sie kein Pardon, weiß jede gelebte Sekunde zu schätzen, wenn diese Aussicht auf Erinnerung verheißt. Dies gestaltet sich nicht ganz unproblematisch ...
Der neue Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin Katharina Münk.
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Leseeindrücke
Nette Idee aber doch nicht ganz so meins
Ich habe es versucht! Ich habe es wirklich versucht, aber ich komme nicht so wirklich in die Geschichte rein. Irgendwie schafft das Buch nicht mit interessiert zu halten. Schade denn eigentlich finde ich die Idee mit der Regierungschefin, die ihr Gedächtnis verliert sehr gut. Jedoch ist es durch den sehr nüchtern und emotionslosen Schreibstil irgendwie schwierig sich in die Geschichte ein zu finden. Ich habe es nicht bis zum ende geschafft und nun gebe ich auf. Für die Idee gibts 5 Punkte für die Umsetzung 2 insgesamt werden es dann drei obwohl es nicht wirklich was für mich wahr. ;) weiterlesen
K.Münk- Die Eisläuferin
TITEL/ORIGINAL Mit dem Romantitel und dem Cover bewegt sich die Autorin auf sehr dünnen Eis.Würde es als Ünterstützung für den Leser nicht noch einen Klappentext geben, man würde nicht auf den Gedanken kommen, dass es sich eventuell um einen politischen Roman handeln könnte. ERZÄHLSTRUKTUR Wer erzähltt hier etwas ? Der Romananfang, Barcelona und Romanzeilen aus " Krieg und Frieden" von Tolstoi, ist literarisch gesehen ein Unfug und muß auch als solcher bezeichnet werden. Da war der Romananfang von Tolstois " Krieg und Frieden " zur damaligen Zeit wirklich etwas Neuartiges. Fürst Wasili, soll wohl Fürst Wassili heißen genauso wie bei Anna Palawna, die im Roman so nicht heißt. Eine Kultusowsche Armee hat es auch nicht gegeben, aber eine Kutusowsche, nach General Kutusow. Das ist alles schlechte Literatur, wenn überhaupt als Literatur anzusprechen. Langweilig , schlechter literarischer Stil. Eher der Schreibstil einer ehemaligen Chefsekrtärin. GLAUBWÜRDIGKEIT Aus der Grundidee des Romans hätte die Autorin, wäre sie literarisch wirklich begabt, einen politischen Thriller konstruieren können, der die politische Klasse der EU ganz ungeschminkt zeigt. Aber so : ein altes Bahnhofsschild fällt auf den Kopf einer Regierungschefin, die daraufhin ihr Gedächtnis verliert. Das ich nicht lache.In der Lebenswirklichkeit verursacht so etwas eine Kopfverletzung mit Platz-und Schürfwunden. weiterlesen
und täglich grüßt das Murmeltier
kann mich noch nicht festlegen! Eigentlich nicht mein Genre.... Wie hieß der Film, in dem die Hauptdarstellerin jeden Tag aufs neue ohne Kurzzeitgedächtnis aufwacht? Hmmm.... bin sehr hin und hergerissen.... Handlung erscheint mir ganz gut (mal was anderes - für mich jedenfalls), Schreibstil passt auch.... hmmm..... schwierig hier was zu sagen weiterlesen
Die Eisläuferin
Was für ein witziges Buch : ich kann mich nicht daran erinnern das eine Autorin eine solche Idee für ein Buch hatte. Die Kanzlerin fliegt also nach Moskau um von dort mit der Transsibirischen Eisenbahn zu fahren. Mit an Bord ist ihr Mann. Die Fahrt soll eine Urlaubsreise sein. Als Urlaubslektüre hat sie sich Krieg und Frieden ausgesucht. Und die Fahrt wird im wahrsten Sinn des Wortes zu Krieg und Frieden. Auf dem Bahnsteig von Omsk fällt ihr das Bahnhofsschild auf den Kopf. Und schon sind 20 Jahre ihres Lebens weg. Dieses Buch ist für mich genau das richtige für die dunklen Tage des Novembers. Es bringt mich zum schmunzeln und auch zum lachen. Und man denkt darüber nach was wohl wäre, wenn das unserer Kanzlerin tatsächlich passieren würde. Mich würde interessieren wie die Autorin auf diese Idee gekommen ist. Fazit : zumindest die Leseprobe lässt darauf hoffen das es ein sehr gutes Buch ist. weiterlesen
Herrlich lakonisch...
ist die Sprache und die Idee wunderbar abgedreht. Regierungschefin wird auf Urlaubsreise von Schild KO geschlagen und verliert ihr Gedächnis. 20 Jahre verschwinden im Nirvana, und die Frage die sich alle stellen lautet: wie gehen wir damit um? Denn auch das was gestern war, ist heute schon wieder vergessen. Während der Beraterstab Panik verbreitet und alle denkbaren und undenkbaren Szenarien durchspielt, ist der Ehemann vor allem besorgt um seine Frau. Klar ist jedoch, dass es irgendwie weitergehen muss. Nur wie? Ein Buch zum Lachen, dass die politischen Notwendigkeiten und Zwänge in einer unerwarteten Krise auf ironische Weise beleuchtet. Klasse und absolut zum Schmunzeln! weiterlesen
Rezensionen
Zurück auf Anfang
In Katharina Münks Roman “Die Eisläuferin” hängt die Regierungschefin einer westlichen Industrienation während eines Urlaubs auf Teneriffa ihren bewährten Sicherheitsbeamten Bodega ab, um mit ihrem Mann heimlich nach Moskau zu fliegen und von dort eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn anzutreten. Dann passiert das Unglück. In Omsk fällt ihr das Bahnhofsschild auf den Kopf, und sie vergisst die letzten zwanzig Jahre ihres Lebens. Außerdem kann sie nicht mehr lesen und schreiben. Sie wird zunächst in einer russischen Klinik behandelt, aber es gibt keine schnelle Besserung. Da keine anderen geeigneten Kandidaten in Sicht sind und ihre Parteigenossen die Macht nicht an die Opposition abgeben wollen, wird das Handicap der Chefin geheim gehalten. Damit nichts auffällt, wird sie jeden Tag in der Morgenbesprechung informiert, wer sie ist und wie sie sich verhalten soll. Ihre politische Karriere wird ihr täglich im Schnelldurchlauf präsentiert, und sie selbst stellt abends Videos vom Tag her, die am nächsten Morgen ihrer Erinnerung auf die Sprüngen helfen sollen. Der russische Therapeut Dimitrij hat die Idee, Erlebnisse mit Emotionen zu verknüpfen, um sie auf diese Weise in der Erinnerung zu verankern. Sein Konzept scheint zu funktionieren. Die Regierungschefin verändert sich, beginnt, sich an Personen und Begebenheiten zu erinnern. Sie bemerkt aber auch, dass man ihre eine frisierte Wahrheit vorsetzt und ihr Mann dazu angehalten wird, das ihr zugängliche Informationsmaterial zu zensieren. Der langsame Prozess der Genesung hat eine Kehrseite: Sie wird zunehmend unkontrollierbarer und damit ein Risiko für ihre Partei. Gerade als man sie dazu bringen will zurückzutreten, erreicht ihre Popularität Höchstwerte, und selbst ein scheinbarer Skandal, der von der Presse ausgeschlachtet wird, kann ihr nichts anhaben. Das Ende ist ein brillanter Einfall, eine wirklich gelungene Pointe. Katharina Münk ist eine gut lesbare, teilweise recht witzige Politsatire gelungen, die von skurrilen Einfällen und Anspielungen lebt. Der Leser denkt sich sein Teil und ist amüsiert. Insgesamt eine unterhaltsame, originelle Lektüre. weiterlesen
Die Eisläuferin von Katharina Münk
Eine Regierungschefin, die durch einen kleinen Unfall im Urlaub ihr Gedächtnis verliert. Ausgerechnet ihr fällt ein Bahnhofsschild auf den Kopf und nun hat sie die letzten 20 Jahre ihres Lebens vergessen. Jeden Tag aufs Neue erfährt sie, dass sie die Regierungschefin eines Landes ist und jede Nacht vergisst sie es wieder. Das Buch ist flüssig geschrieben. Die Kapitel sind weder zu lang noch zu kurz und lassen sich dadurch gut lesen. Frau Münks Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich fand die Idee sehr spannend, dass ausgerechnet eine Regierungschefin ihr Gedächtnis verliert und ebenso spannend wurde die Story verpackt. Ihr Stab versucht die Macht an sich zu nehmen und sie als Marionette zu verwenden. Ihr Therapeut verrät sie. Und ihrem Gatten geht das ganze Theater auf die Nerven. Ihr Gedächtnisverlust hat allerdings nicht nur schlechte Seiten. Einerseits hilft er ihre Ehe wieder zu kitten, andererseits ist sie wohl die authentischste Regierungschefin seit Jahrzehnten. Ich fand, dass die Grundidee gut umgesetzt wurde. Die Ironie wurde gut verpackt und die Geschichte war trotz dieses Schicksalsschlages immer wieder urkomisch. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es jedem, der mal wieder ein gutes Buch lesen möchte. weiterlesen
4 von 5 Sternen
Auf dem Weg zum Urlaub und der Flucht von ein paar Leibwächtern verliert eine westliche Regierungschefin durch einen kleinen Unfall halbwegs ihr Gedächtnis. Der Gedächtnisverlust macht sich jeden Morgen erneut bemerkbar. Da dies jedoch niemand wissen darf, muss man ihr jeden Morgen immer und immer wieder erklären, dass sie ein Staatsoberhaupt ist. Diese „Bagatelle“ ist auch Hauptgegenstand im ganzen Roman. Der Schreibstil ist sehr schön, da nicht alltägliche Wörter vorkommen und man diese auch nachschlagen muss, so erweitert man sein Vokabular womöglich. Es ist anspruchsvoll geschrieben und vertreibt durch der interessante Art auch die Langweile, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen will. Das Cover ist eher im Jugendstil, doch stört das nicht weiter. Ich würde dem Buch 4 von 5 Sternen geben. Auch deshalb, da mir das Cover nicht gefällt und der Einstieg in dem Buch doch schon etwas schwieriger war. weiterlesen
Katharina Münk: Die Eisläuferin
Also, ich hab das Buch angefangen und aber nach der Hälfte aufgegeben, hat mir überhaupt nicht gefallen, fand es langweilig, wirr und überhaupt nicht mein Ding. Meinem Papa, dem ich das Buch dann auch zum Lesen gegeben habe, hat es aber gut gefallen. Vielleicht probier ichs noch mal irgendwann... weiterlesen
Die Eisläuferin
Die Idee zur Story is so einfach wie genial. Eine Regierungschefin schüttelt ihre Bewacher ab, um inkognito mit ihrem Mann Urlaub zu machen. Dummerweise fällt ihr dabei ein Bahnhofsschild auf den Kopf und sie verliert teilweise ihr Gedächtnis. Jeden morgen aufs neue fehlen ihr die letzten 20 Jahre. Der engste Beraterstab is in Panik, denn es gibt keinen geeigneten Nachfolger, also wird erstmal alles vertuscht und sie bleibt im Amt. Jeden morgen wird sie gebrieft und es scheint alles zu laufen. Doch dann beginnt sie unorthodox zu handeln und ihre Popularität steigt... Das Buch hat mir gut gefallen. Ich hatte ja schon die Insassen gelesen und mich daher sehr auf dieses Buch gefreut. Leider muss ich sagen, dass die Autorin meiner Meinung nach, nicht das ganze Potiential ihrer Idee ausgeschöpft hat. Und das Ende hat sich dann doch zu seicht in Wohlgefallen aufgelöst weiterlesen

