
Beschreibung
Zwei kleine Kinder werden an einem eisigen Bach ausgesetzt. Zwei Jungen müssen kämpfen, um zu überleben. Zwei Männer führen ganz unterschiedliche Leben. Und doch sind beide unlösbar miteinander verbunden.
Als der zwölfjährige Julian im Waisenhaus seinen brutalen Peiniger umbringt, nimmt sein älterer Bruder die Schuld auf sich und flieht nach New York – mitten ins Herz des organisierten Verbrechens. Zwei Jahrzehnte später kehrt Michael nach North Carolina zurück, mit skrupellosen Killern auf den Fersen; sein lange verloren geglaubter Bruder kämpft dagegen mit ganz eigenen Dämonen. Doch die beiden Brüder werden das Rätsel ihrer Vergangenheit nur gemeinsam lösen können.
Edgar-Preisträger John Hart zeigt erneut, dass er Spannung erzeugen kann wie kein zweiter.
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Presse
Pressestimmen
„Mein Tipp: John Hart!“ FRANK SCHÄTZING
„Wenn Sie süchtig sind nach Thrillern, die wunderbar lebendig, bildgewaltig und herzbewegend sind, ist John Hart für Sie genau der Richtige.“ PATRICIA CORNWELL
Leseeindrücke
Vergangenheit und Zukunft
Gleich zu Beginn der Lektüre fiel mir auf, dass, so gut es auch gemeint sein mag, auch den Titel eines Buches zu übersetzen, dieser Versuch diesmal schiefging. „Iron House“ ist ein Eigenname, die Übersetzung mit „das eiserne Haus“ mag treffend sein, verwirrt aber dennoch. Zum Inhalt: Zwei Brüder, die verschiedener nicht sein könnten. Der eine selbständig, von Kindes Beinen an auf sich allein gestellt, eine Kämpfernatur. Der andere klein, schwach und immer auf die Hilfe anderer angewiesen. Getrennte Leben weil das Schicksal es nicht gut mit den beiden meint. Wiederzusammensein, weil eine Frau es umso besser machen will. Eigentlich eine Art Familientragödie, verpackt ein Mafiagehabe und Senatorenspielchen, Sex, Macht und Geld, alles, was zu einem guten Thriller gehört. Ohne im Detail auf die Handlung eingehen zu wollen möchte ich sagen, dass ich das Buch doch recht gut und flüssig gelesen hat, auch wenn ich zu Beginn des Buches so meine Zweifel hatte. Schade finde ich, dass man nicht mehr über die Kindheit der beiden so ungleichen Brüder erfährt, ließ doch die Inhaltsangabe irgendwie darauf schließen, dass alles mit zwei im Wald ausgesetzten Kindern beginnt. Am Ende der steht, wie könnte es anders sein, ein Happy End, ein kurzes und schmerzloses Happy End. Gerne hätte ich erfahren, wie es weitergeht. Fazit: Gut geschrieben, spannender Inhalt, empfehlenswert für Thrillerfans. weiterlesen
Das eiserne Haus
Das Buch ist absoluter Wahnsinn!!! Ich kam nicht nur in den Genuß der Leseprobe, sondern auch des gesamten Buches und es ist bis zur letzten Seite spannend. Ein Mann der aus seinem alten Leben in Mafiakreisen als einer der besten Auftragskiller aussteigen will, weil er die Liebe seines Lebens gefunden hat und seine Vergangenheit, die ihn einholt. Lesenswert!!! weiterlesen
Ich darf das Buch
Ich darf das Buch lesen. Habe gestern angefangen. Es ist total spannend, super geschrieben, ich konnte es heute Nacht kaum weglegen weiterlesen
Fressen oder gefressen werden!
Von Beginn an weiß die Geschichte rund um Michael zu begeistern. Schnell und rasant präsentiert sie sich und findet genau die Mischung aus gut aufgebauter Spannung und unvorhergesehener Action. Durch den Aspekt, dass manche Ereignisse nur angerissen werden, tappt man im Dunkeln und dies erzeugt wiederum das Verlangen sich in der Geschichte zu verlieren und die Antworten auf Fragen erst stückweise präsentiert zu bekommen. Die Spannung steigert sich dadurch und ein Page-Turner ist daher garantiert. Ich finde die Leseprobe lässt jetzt schon auf ein großes Potenzial schließen, um sich die Nächte um die Ohren zu schlagen. Mir hat sie besonders gut gefallen, da man mitten im Geschehen ist und sich die Handlung nicht erst langsam aufbaut. Schnell wird klar, dass Michael ein Profikiller ist, der den "Familienverband" verlassen hat und somit einige Personen verärgert hat. Sein einziger Rückhalt, genannt der Alte, liegt im Sterben. Nach dessen Tod wird niemand mehr seine schützende Hand über ihn halten und Michael ist gezwungen für sein Leben zu kämpfen. Nicht zuletzt, weil es auch um das Leben seiner großen Liebe Elena geht. Spannend, rasant und fesselnd hat sich die Leseprobe in meinem Kopf festgesetzt und ich giere nach mehr. Mein Interesse ist geweckt! Action, Baby! weiterlesen
Das eiserne Haus
Juhu, Buch ist heute angekommen. Freu mich schon riesig auf´s Lesen. Vielen Dank nochmal an die Glücksfee. weiterlesen
Rezensionen
Das eiserne Haus
Diese Geschichte ist sehr gut durchdacht und konstruiert. Die Idee der Geschichte läuft in der Ausarbeitung konfrom mit der Umsetzung. Die Schicksale der beiden Jungen an sich ist bereits faszinierend. Dazu kommt die Frage der Herrkunft, als sie noch klein waren. Das Rätsel um die Herrkunft ist dann auch der Punkt der Gemeinsamkeit der beiden und es kommt zu einem (etwas) theatralischem Showdown. Doch dadurch fällt auch am Ende die Grundstimmung nicht ab, sie bestätigt sie eher noch. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, weil es mit einer packenden Spannung durchzogen ist, die nicht ablässt. Einzig die brutalen Momente sind nicht für jedermanns Gemüt geeignet. Doch die Sprache Harts ist eine besondere und so gewinnt er auch jeden Leser wieder. weiterlesen
Das eiserne Haus
Das Eiserne Haus ist ein Thriller, der den Leser von Anfang an mitreißt. Die beiden Brüder Michael und Julian werden im jungen Alter ausgesetzt und landen schließlich in einem Waisenhaus. Dort geht es alles andere als harmlos zu. Brutalität und Prügeleien stehen an der Tagesordnung. Wer sich nicht durchsetzen kann, hat Pech gehabt. Und so kommt es, dass der deutlich schwächere Julian häuft von seinen Mitschülern drangsaliert wird. Auch Michael kann nicht verhindern, dass Julian im Eifer einer Auseinandersetzung einen Jungen tötet. Daraufhin nimmt Michael die Schuld auf sich und flieht. In New York wird er verletzt und wird von Otto Kaitlin, einem Gangsterboss, aufgenommen und zum Killer ausgebildet. Julian wir adoptiert und führt ein behütetes Leben. Doch seine Kindheit lässt ihn bei weitem nicht los. Er wird Kindebuchautor. Michael l verliebt sich in Elena. Als sie schwanger wird, möchte er aus der Gang aussteigen um ein normales Leben führen. Otto Kaitlin, sein Vertrauter versteht seinen Wunsch. Als dieser jedoch stirbt, verliert Michael einen wichtigen Verbündeten. Jetzt kann Michael nur noch mit Elena fliehen, um sein und ihr Leben zu retten. Denn die Gang ist gnadenlos. Der Charakter Michael ist sehr tiefgründig und glaubwürdig dargestellt. Sowohl als Killer, als auch als liebender Mann überzeugt er durch und durch. Die Geschichte ist sehr tiefgründig und wirklich spannend gestaltet. Sehr empfehlenswert! weiterlesen
Das eiserne Haus....Grandioser, facettenreicher Mafiathriller
Story Michael und Julian werden ausgesetzt und wachsen in einem Waisenhaus auf. Als Julian, der immer von den anderen Kindern gehänselt wird einen seiner Peiniger tötet, nimmt Michael die Schuld auf sich und flieht. Während Julian, der psychisch traumatisiert ist von einer Senatorengattin adoptiert wird, schlägt Michael sich in der Großstadt durch und wird bald darauf von Jimmy zu einem Mafiakiller asugebildet. Als er sich verliebt und aussteigen will, erfüllt er dem Paten Otto, der todkrank ist, für seine Freigabe aus dem Mafiadienst einen letzten Wunsch und tötet diesen. Doch niemand wendet sich gegen die Mafia und steigt einfach so aus.... Meinung Ein außergewöhnlicher Thriller, der die ungewöhnliche Geschichte des Profikillers Michael erzählt, der überraschend realistisch und trotz seiner Kaltblütigkeit dennoch sympathisch dargestellt wird. Kein typisches "Schwarzweißklischee" Und auch die unkonventionelle Story, die letztendlich in einem fulminanten "SHOWDOWN" mit der Vergangenheit (Senator und Herkunftsgeschichte) und der Gegenwart (Abrechnung mit der Mafia) endet, ist sehr facettenreich und weiß absolut zu überzeugen. Ein echtes Highlight 5 Sterne weiterlesen
Brüder
Michael will aussteigen. Mit der Liebe seines Lebens will er ein neues Leben anfangen. Das Wohlwollen seines sterbenskranken Mentors hat er. Doch zunächst muss er Elena die Wahrheit über sich sagen, oder lieber nicht? Seinem Mentor stattet er einen letzten Besuch ab und auf dessen Flehen hin tötet Michael ihn. Und nun hat Michael eine Menge Feinde, denn es ist eine Welt von Gangstern, aus der er aussteigen will. Und als auch noch Elenas Arbeitsstätte in die Luft fliegt, ist klar, dass er um die Wahrheit nicht mehr herumkommt. Und dann erreicht ihn ein Hilferuf seines Bruders, der damals adoptiert wurde und Michael nicht. Bei Beginn der Lektüre war ich zunächst nicht sehr überzeugt von dem Buch. Zu unterkühlt und sachlich erschien es mir. Doch je weiter ich las, desto spannender und haarsträubender wurde die Geschichte und mal wieder konnte ich meine Augen nicht von den Seiten wenden. Wie verschieden haben sich diese beiden Brüder entwickelt, welche schrecklichen Auswirkungen hatte ihr Dasein im Waisenhaus und doch streben sie nach einer Weiterentwicklung und einer Form von Normalität. Und der Autor hat es verstanden dieses Fortkommen in einen spannenden teilweise auch grausamen Thriller zu packen, der einen irgendwann nicht mehr loslässt. Zwar bin ich etwas unsicher, ob ich die vielen Verbindungen wirklich glaubhaft finden soll, doch hat das den Unterhaltungswert des Romans nicht geschmälert. Empfehlenswert für Liebhaber eines richtig fiesen Thrillers. weiterlesen
Ein amerikanischer Reißer
Luft zum Atemholen lässt John Hart seinen Lesern von Anfang an nicht: schon von der ersten Seite an steigt Hart auf das erzählerische Gaspedal und wirft seinen Leser mitten hinein in das turbulente Leben des Auftragskillers Michael, der nach dem Tod seines Mentors raus aus der Mafia-Familie will. Doch seine alten Getreuen haben gegen diese Pläne natürlich etwas einzuwenden und hetzen Michael und seine Verlobte Elena einmal halb durch die USA, da Michael nach dem Tod seines kriminellen Ziehvaters etwas besitzt, das die New Yorker Mafia sehr gerne in ihrem Besitz wüsste. Auf dem Anwesen eines Senators findet Michael zusammen mit Elena Unterschlupf ' und noch viel wichtiger seinen Bruder Julian, der in der Familie des Senators aufgenommen wurde. Zusammen wuchsen die beiden Brüder im Kinderheim 'Iron House' auf, das sich anstatt einem liebevollen Zuhause als Hölle auf Erden entpuppte. Denn dort regiert das Gesetz des Stärkeren, womit sich Michael im Gegensatz zu Julian arrangierte, denn letzterer trug von diesem Aufenthalt für immer psychische Schäden davon. Auf dem Anwesen des Senators prallen nun nicht nur die Leben von Julian und Michael aufeinander, sondern auch die 'Familie' aus New York hat sich an die Spuren von ihrem ehemaligen Auftragskiller gesetzt und will die Geschichte zu Ende bringen ' Wer Kino in Buchform sucht, der dürfte mit John Hart gut beraten sein. Ähnlich wie bei einem Hollywoodstreifen arbeitet Hart viel mit Rückblenden und erzählerischen Schnitten, die das Tempo und die Spannung erhöhen. Wer amerikanische Actionstreifen mit einer Prise Herz mag, der sollte in 'Das Eiserne Haus' seine Lektüre finden. Es wird geschossen. Es finden wilde Verfolgungsjagden statt. Folter- und Liebesszenen lassen sich im Buch ebenso finden ' die ganze Palette des Actionskinos wird hier bedient. Mag der Autor auch das bildliche erzählen gut beherrschen (die Realitätsnähe sei hier einmal dahingestellt), so finde ich doch einen großen Kritikpunkt, und das ist das Unvermögen von John Hart, wenigstens halbwegs klischeefreie Dialoge zu ersinnen. Ständig ist bei ihm die Rede von Baby oder Mother****er, wenn sich die Protagonisten untereinander unterhalten. Und auch die Dialogführung dürfte mancher Seifenopern-Regisseur besser hinbekommen. Ein Beispiel hierfür sei ein Dialog zwischen Michael und Elena auf der Seite 182. 'Was ist nur los mit dir?' 'Ich habe Gründe' 'Ich werde keinen Toten im See versenken!' 'Ich weiß, was ich tue.' 'Bitte sag das nicht.' 'Gleich geht die Sonne auf, Baby.' 'Ich kann nicht hier sein!' 'Baby bitte!' 'Nein '' Wer sich an so viel aufgesetzten Klischees und schlechten Dialogen nicht stört, bekommt eine spannende und actiongeladene Geschichte präsentiert, die wenigstens nicht ganz so an der Oberfläche bleibt, wie das bei vielen Autorenkollegen aus Übersee der Fall ist. Abgesehen von den dialogbezogenen Mankos ist 'Das Eiserne Haus' ein schneller amerikanischer Reißer, bei dem Fans von Kino in Buchform auf ihre Kosten kommen dürften! Bücher sind wie Schiffe, die das Meer der Zeit durchsegeln (Francis Bacon) weiterlesen

