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Das Cover des gebundenen! Buches mit dem düsteren, leicht schiefen Grabsteins mit dem Raben darauf finde ich ausgesprochen gut gelungen. Es spiegelt einen Teil der Stimmung des Buches wider.
Da ich von dieser Autorin noch nie etwas gelesen hatte, war doch sehr gespannt, da ich die LP richtig gut fand. Das buch ist eines der Sorte, die man am besten nicht aus der Hand legt.
Und ich wurde kaum enttäuscht: der Schreibstil ist sehr flüssig, sie beschreibt die Charaktere und die Landschaften sehr prängnant, man kann sich gut in die Situationen hineinversetzen.
Zum Inhalt: Kriminalkommissar DeLange kommt einem alten "Fall" in die Quere, leider hat dieser Mann zwischenzeitlich soviele Connections, dass er nicht nur seine Beförderung platzen lässt, sondern ihm auch noch Drogen und päderastische Bilder unterschiebt. Da wirkt das Zusammenschlagen von DeLange und die Bedrohung seiner Töchter richtig harmlos dagegen. DeLange lässt sich aber nicht verunsichern, er weiß, dass an dem alten Fall mehr dahintersteckt, genauso wie hinter den Fassaden in Peru. Er ermittelt auf eigene Faust und findet noch mehr Geheimnisse -alte und neue.
Die verschiedenen Handlungsstränge verlaufen parallel, es kommen verschiedene Personen auf die Lösungen der verschiedenen Fälle, und DeLange muss diese zusammenführen.
Ich gebe nur vier von fünf Sternen, weil mir der Schluß zu abrupt war, da hätte ich mir etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht. Ansonstenhat es mir gut gefallen, auch die neuere peruanische Geschichte und ihre Verwobenheit mit dem Kokainhandel kam gut, ohne sehr belehrend zu wirken.
Ich würde jederzeit wieder ein Buch von Anne Chaplet lesen.
Keine Erleuchtung, eher Erleichterung überkam mich, als ich das Buch beendet habe. So unspektakulär wie am Anfang ging es nicht weiter im Buch. Es entwickelt sich alles langsam, um nicht zu sagen langweilig. Spannung lässt auf sich warten, es vergeht sehr viel Zeit, bevor mal irgendetwas passiert. Das, was nachher passiert, ist allerdings ziemlich unglaubwürdig. In welche Situation Jo DeLange auch kommt, er übersteht es immer und ist zur rechten Zeit am rechten Ort und kommt auch noch zurecht, um seine Familie zu retten.
Das war mir doch zuviel des Guten. Was man Anne Chaplet zugute halten kann, sind die relativ kurzen Kapitel, die flüssige Sprache, so dass man recht zügig vorankommt. Allerdings ist es kein Krimi, der herausragt, eher einer, den man schnell wieder vergisst und der einen evtl. von weiteren Krimis von Anne Chaplet abhält.
Giorgio Delange, genannt Jo, wird mit Kollegen nach Peru eingeladen. "Zufällig" kommt er dort in Kontakt mit mit dem organisierten Kokainhandel nach Deutschland, dem "zufällig" ein ihm bekannter Bösewicht Karl-Heinz Neumann von Braun verwickelt ist. Der auch "zufällig" in einen alten, nicht aufgeklärten Fall in einem Kuhkaff in Hessen verwickelt ist. "Zufällig" treffen die beiden sich bei einer Veranstaltung in Frankfurt, wo Delanges diesen Neumann anspricht und danach zusammengeschlagen wird. "Selbstverständlich" sind die Zusammenhänge klar und der Kommissar fliegt "mal eben" wieder nach Peru, um dort für Aufklärung und weitere Zusammenhänge zu sorgen. "Zufällig" kommt er dort "sofort" weiter in Kontakt mit der Drogenmafia und sonstigen seltsamen Menschen und reichlich Kokain, aber auch neue Fragen, ohne Aufklärung. Derweil werden in Deutschland seine Freundin, Staatsanwältin Starck und seine Töchter verfolgt und ganz "zufällig" hat der Kommissar immer genügend Geld dabei, wird nie ausgeraubt während seines wochenlangen Kokain-Deliriums in Peru und fliegt "mal eben" wieder nach Hause und kommt überall "zufällig" pünklich um Freundin und Töchter zu retten.......
Nee, da ist mir zuviel zu konstruiert. Zwar ist das Buch spannend geschrieben, weil es immer, wenn irgendeine Aufklärung naht, direkt davor das Kapitel und die weitere Handlung unterbricht, aber es ist mir viel zu überladen. Zuviele Themen in einem: Missbrauch in der Kindheit, zig vertuschte Morde, verschwundene Menschen, internationaler Drogenhandel und das alles in einem kleinen idyllischen Kaff in Hessen......
Fazit: nee, da werde ich keine weiteren Werke von dieser Autorin lesen
Zum Anfang muss ich sagen, dass dies mein erster Roman von Chaplet ist. Zunächst hatte ich Befürchtung, dass mir der Inhalt der Vorromane fehlen könnte, um "Erleuchtung" lesen zu können, doch der Roman ist auch so zu verstehen.
Inhalt:
Giorgio DeLange befindet sich zu Anfang auf einer Perureise auf Grund eines internationalen Polizeiprojekts. Bereits zu diesem Zeitpunkt erfährt er etwas zur Gruppe "Pfad der Erleuchtung". Zurück in Frankfurt rechnet er fest mit einer Beförderung und auch in Liebesdingen läuft alles gut mit der Staatsanwältin Karen Stark, doch auf einer Veranstaltung in der Frankfurter Oper begegnet er seinem Feind Neumann und da nimmt das Unglück seinen Lauf. Beförderung auf Eis gelegt und er muss ich mit rüden Schlägern auseinandersetzen. Sein Ermittlungen zum Fall Alexandra Raabe aus 1968 bringt ihn nicht weiter und er sieht nun Verbindungen nach Peru. Er begibt sich wagemütig nach Peru und erlebt dort auch ein Peru abseits der Touristenrouten, doch soviel zum Inhalt.
Fazit:
Der Einstieg ins Buch ist mir schwer gefallen, ich bin zunächst nicht so recht mit der Situation in Peru klar gekommen und warum es auf einmal um Sachen aus den 70er Jahren gehen sollte. Hier denke ich, dass mir dann doch etwas die Kenntnisse zum Fall Alexandra Raabe gefehlt haben.
Doch dann nahm das Buch an Fahrt auf und ich habe Giorgio richtig lieb gewonnen, mit seiner unerschrockenen Art, sich nicht unterkriegen zu lassen und sein unbedingter Wille, den Fall Alexandra Raabe aufzuklären. Unfreiwillig geraten Giorgios Töchter Flo und Caro in die Ermittlung bzw. ermitteln selbst mit. Das Finale kommte auch für mich zu schnell, zunächst die Ermittlungen in Peru und dann gleich die Lösung, wirkt für mich auch ein Stück zu konstruiert.
Nichtsdestotrotz hat mich der Krimi gut unterhalten und ich werde mir auch die Vorgängerromane vornehmen.
Bisher war mir die Autorin Anne Chaplet nicht bekannt, daher habe ich auch noch keinen ihrer Romane um den Kriminalkommissar DeLange gelesen. Man muss aber die vorhergehenden Bücher nicht gelesen haben, um „Erleuchtung“ folgen zu können – die Geschichte steht für sich selbst.
Der Kriminalkommissar DeLange recherchiert auf eigene Faust in einem alten Fall und damit in der Vergangenheit von einflussreichen Leuten. Er wird bedroht, angegriffen und degradiert. Seine Ermittlungen bringen nicht nur ihn, sondern auch seine pubertierenden Töchter in große Gefahr. Die Suche nach Antworten führt ihn bis nach Peru.
Sehr schön fand ich die Beschreibung der Geschehensorte: Frankfurt, Peru und kleines ländliches Dorf in Hessen. Etwas seltsam fand ich das Verhalten des als übervorsichtigen alleinerziehenden Vater beschriebenen DeLange. Aus Rücksicht auf seine Töchter will er nicht einmal eine feste Beziehung eingehen und ist auch ansonsten total besorgt. Doch dann lässt er beide in Gefahr zurück, um in Peru auf eigene Faust zu ermitteln.
Der flüssige Schreibstil von Chaplet hat mir das Lesen leicht gemacht. Durch die Handlungssprünge zu anderen Personen und Orten hat die Geschichte einen guten Pepp und bekommt Spannung. Figuren werden nicht groß vorgestellt, sondern sind da und handeln. Dies empfand ich als tollen Anspruch an dieses Buch, welches so nicht als seicht fließender Roman daher kommt.
Am Ende geht dann aber alles sehr schnell, für meinen Geschmack irgendwie zu schnell – ein paar mehr Seiten hätten sicher auch nicht geschadet. Lange Zeit stochert DeLange im Dunkeln und schlussendlich hat er dann quasi eine Erleuchtung und versteht die Zusammenhänge – irgendwie zu konstruiert.
Zusammenfassend finde ich „Erleuchtung“ ist ein Kriminalroman, der gute Unterhaltung bietet. Für ein besseres Lesevergnügen sollte er nicht zu gestückelt gelesen werden. Abzug bekommt das Buch von mir für das zu schnelle etwas konstruierte Ende und den doch sehr hohen Preis.
Beim Besuch der Frankfurter Polizei bei ihren Kollegen in Peru stößt Hauptkommissar Giorgio deLange auf Hinweise, dass der frühere Politiker Dr. Karl-Heinz Neumann Mitgründer der peruanischen Terroristengruppe Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) war, die bis heute in Peru für viel Leid sorgt. Neumann war außerdem Verdächtiger in einem 20 Jahre zurückliegenden, bis heute ungeklärten Mordfall in Klein-Roda in Hessen, in dem deLange damals ermittelt hat.
Wenig später treffen sie sich zufällig in Frankfurt. Dabei lässt DeLange eine Anspielung auf den 'Leuchtenden Pfad' fallen und wird kurz darauf von Dr. Neumanns Bodyguards bedroht. Diese machen ihm unmissverständlich klar, dass nicht nur er, sondern auch seine Töchter und seine Freundin in Gefahr schweben, sollte er Nachforschungen anstellen ....
Durch den Ausflug der Polizisten nach Peru führt Anne Chaplet den Leser direkt zu Beginn geschickt in die Hintergründe der Geschichte um die peruanisch maoistische Terroristengruppe Sendero Luminoso und ihre Verbindung zu dem ehemaligen Verdächtigen ein. Dadurch gelingt es ihr, von Anfang an eine düstere Atmosphäre und Spannung zu erzeugen, die während des ganzen Krimis durchgehend greifbar ist und mich das Buch in einem Rutsch zu Ende lesen lässt. Die Geschichte spaltet sich früh in verschiedene Handlungsstränge auf. Während Klein-Roda plötzlich durch seltsame Ereignisse in Aufruhr versetzt wird, in die deLanges Freundin und seine Töchter verwickelt werden, recherchiert der Kommissar selbst in Peru, da er in Frankfurt bedroht wird und ihm bei der Polizei alle Wege für Nachforschungen versperrt sind. Häufige Sprünge zwischen den Erzählsträngen erhöhen die Spannung, erfordern aber konzentriertes Lesen, um den Faden bei Zeitsprüngen, Personen- und Ortswechseln nicht zu verlieren. Nebenbei fließen einige interessante Informationen über Peru in die Handlung mit ein, die jedoch nur eine düstere Seite des Andenstaates zeigen. Die Geschichte ist sprachlich angenehm, anschaulich und flüssig zu lesen, wobei die Personen zwar sehr lebendig sind, aber nur oberflächlich charakterisiert werden. Leider bin ich trotz aller Spannung nicht ganz in die Lektüre abgetaucht, sondern empfand immer eine gewisse Distanz zu den Charakteren und Ereignissen. Letztendlich spielt dies für mich aber eine untergeordnete Rolle, da mein Hauptaugenmerk auf der sehr interessanten, allerdings recht blutigen und leicht konstruiert wirkenden Handlung liegt, die in ein schlüssiges Ende mündet.
Hauptkommissar Giorgio DeLange aus Frankfurt befindet sich auf einer Reise durch Peru. Dort will er einem Ausflug nach Ayla unternehmen, denn sein Erzfeind Dr. Karl-Heinz Neumann-von Braun hat dort vor Jahrzehnten eine Schule gegründet und DeLange hofft darauf Neumann-von Braun dunkle Machenschaften nachzuweisen. DeLanges peruanischer Kollege Tomás versucht DeLange von dieser Reise abzuhalten, denn Ayla ist die Geburtsstätte des berüchtigten Leuchtenden Pfades (Sendero Luminosa).
Zurück in Frankfurt trifft DeLange auf Neumann-von Braun, er wird von diesem bedroht und dazu aufgefordert, sich aus dessen Angelegenheiten heraus zu halten. Von nun an geht es mit DeLanges Karriere bergab. Doch trozt Mobbing lässt er nicht locker reist erneut nach Peru und bringt sich, seine Freundin die Anwältin Karin Stark und seine beiden Töchter in Lebensgefahr.
Das Lesen dieses Buches hat bei mir leider eher zur Verwirrung als zur Erleuchtung geführt. Viele Handungsstränge waren für mich einfach nicht nachvollziehbar. Besonders die Erlebnisse von Hauptkommisar Giorgio DeLange in Peru inklusive Kokainrausch und Begegnungen mit Mitgliedern des Leuchtenden Pfades konnte ich nur schwer einordnen. So spannend der Inhalt sich liest, so zäh hat sich das Lesen des Buches hingezogen. Für mich war es leider kein Lesevergnügen.
Mein erster Krimi von Anne Chaplet. Mir hat die flüssige Schreibweise gut gefallen, ebenso die verschiedenen Handlungsstränge und -orte. Besonders spannend und ausschlaggebend für mein Interesse an dieser Leseprobe fand ich den Schauplatz Peru und das Hintergrundwissen zu den Bewegungen der 60iger und 70iger Jahre und deren Einfluss auf das heutige Leben dort.
Der Frankfurter Hauptkommissar Giorgio DeLange, alleinerziehender Vater zweier Töchter, ist über ein Austauschprogramm mit Kollegen in Peru und möchte bei dieser Gelegenheit einmal das Dorf Ayla besichtigen, wo in den 60iger Jahren u.a. sein Intimfeind Dr. Neumann von Braun eine Grundschule gegründet haben soll. Sein perunanische Kollege führt ihn widerwillig zu dem mittlerweile verlassenen Ort, wo zwar eine Schule gewesen ist, die aber der Beginn der Terrororganisation "Leuchtender Pfad" markiert hat und viel Blut über das Land gebracht hat.
Zuhause in Frankfurt begegnet DeLange auf einem Ball in der Frankfurter Oper eben diesem Neumann von Braun und macht ihn sich erst recht zum Feind, als er ihn mit einer zweideutigen Bemerkung begrüßt. Und es dauert nicht lange, da ändert sich sein Leben derart, dass er zunächst nicht wie geplant befördert , vielmehr strafversetzt wird, von den Kollegen gemobbt wird, er wird brutal zusammengeschlagen, seine Beziehung zu der Staatsanwältin Karen Stark verläuft irgendwie im Sande, er sieht seine beiden Töchter in Gefahr, und so beginnt er in alten Akten nachzuforschen.
Und er fährt noch einmal zwecks Recherchen nach Peru, um tiefer in die alten Geschichten um Neumann von Braun zu tauchen, der auch mit der im Prolog erwähnten Vermissten Alexandra Raabe zu tun hatte, mit der in Klein Roda einmal in eine WG wohnte und die ebenso in Peru keine Unbekannte gewesen ist.
In der Zwischenzeit bringt Karen Stark die beiden Mädchen nach Klein Roda zu einem Freund, und auch hier scheint einiges in Bewegung zu sein, wo einige unerklärliche Todesfälle und Unfälle geschehn sind und geschehen. DeLanges älteste Tochter beginnt nachzuforschen und notiert tagebuchartig ihre Ermittlungen für den Vater.
Die Handlung nimmt an Fahrt auf , an beiden Orten wir ermittelt und langsam entfaltert sich das Geheimnis, das in den 60iger Jahren seinen Anfang nahm und immer noch eine Blutspur nach sich zieht. Ich fand das Buch sehr fesselnd und das Thema originell, einige Längen zwischendrin haben mich nicht gestört, die Handlung blieb gut im Fluß. Ich kann das Buch nur empfehlnen für eine gute Krimi-/Thrillerunterhaltung.
Zum Inhalt
Eine junge Frau ist 1968 in einem kleinen Dorf verschwunden. Der Kommissar ist von diesem Fall besessen und er fängt an in der Vergangenheit zu stochern: seine ersten Verdächtigen sind die Mitglieder der kleinen Hippie- Kommune, zu der auch die verschwundene Frau gehörte. Ein Mann Verdächtiger hatte lange Zeit in Peru verbracht und sich dort der Bewegung „Leuchtender Pfad“ angeschlossen, ist aber inzwischen zurück in Deutschland und bekleidet eine einflussreiche Position. So trifft der Kommissar auch auf großen Widerstand bei seinen Erkundungen und fängt trotz Drohungen an auf eigene Faust zu ermitteln – sowohl in Deutschland als auch in Peru.
Das Cover
Die Abbildung zeigt einen altertümlichen Grabstein mit einem großen schwarzen Rabenvogel darauf. Es vermittelt eine sehr passende düstere und unheimliche Stimmung.
Die Schauplätze
Der Krimi lebt von einem Widerspruch: auf der einen Seite ist in Peru ständig die Rede von Gewalt, Grausamkeiten, Blut und Blutrunst – theoretisch der perfekte Schauplatz für einen Mord. Auf der anderen Seite das beschauliche, etwas spießige und sehr idyllische Dorf, aus dem die junge Frau vor langer Zeit verschwunden ist. Kein Ort, wo normalerweise dramatische Dinge geschehen. Und hier geschehen plötzlich viele Straftaten – und der Schockeffekt ist umso größer.
Gesamteindruck
Ein sehr solider Kriminalroman, der ein paar ungewöhnliche Facetten hat: es wird nicht die übliche Polizeiarbeit gezeigt, sondern ein Polizist auf eigenen Wegen, der aus eigenem Antrieb in einem fremden Land versucht Antworten zu finden. Auch die Familie und Freunde des Kommissars spielen eine wichtige Rolle. Die Spannung, die ganz am Anfang aufgebaut wird, zeigt aber erst ganz am Schluss richtig an. Der Mittelteil hat mir weniger gut gefallen. Es gibt deshalb - und auch, weil ich von dieser Autorin schon bessere Krimis gelesen hatte - nur drei Sterne, der vierte Stern wurde aber nur knapp verfehlt.
Mein erstes Buch von Anne Chaplet. Sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil, der Sprachwechsel, der untypische Ort des Geschehens, ist doch einfach einmal schön eine andere Kultur kennenzulernen, in diesem Fall Peru.
Die Schauplätze wechseln zwischen Peru und Frankfurt. DeLange lässt nicht locker und beschließt ungeahnt der Folgen einen längst vergangenen Fall Zu lösen, was sich als alleinerziehender Vater doch als eher schwierig herausstellt, denn auch pubertierende Teenager haben so ihre Tücken und Eigenarten.Diese Zielstrebigkeit fand ich sehr gelungen dargestellt. Als DeLange nach seinem Krankenhausaufenthalt seine Töchter in die Obhut einer ihnen nicht vertrauten Tante übergibt, war ich doch etwas irritiert. Warum nicht die Beziehung zu Karen aufrechterhalten? In Peru gelandet, dachte ich mir, dass nun vielleicht Spannung aufkommt, aber leider war dies nicht wirklich der Fall.
Alles in allem fand ich die Idee des Krimis sehr gut, auch die Verknüpfung mit zeitlich naheliegenden Geschehnissen fand ich sehr schön. Gefehlt hat mir der Spannungsbogen, welcher in einem Kriminalroman einfach nicht fehlen kann. Ich habe die Lektüre dennoch gerne gelesen und gebe ihr deshalb vier Sterne.
hat mir wesentlich besser gefallen!
Giorgio DeLange fährt nach Peru und stellt dabei zufällig Nachforschungen über einen Deutschen an, der dort eine Schule gegründet hat und auch mit der bis heute aktiven Terror-Organisation "Leuchtender Pfad" zu tun haben soll.
Als er nach seiner Rückkehr mit der von ihm angebeteten Karen Stark einen Ball besucht, trifft er natürlich zufällig genau diesen Herrn Neumann-von-Braun und legt sich mit ihm an.
Von diesem Zeitpunkt an erleiden er selbst, Karen Stark und auch DeLanges Töchter unterschiedlich ausgeprägte Repressalien, die sich bis zu lebensbedrohlichen Situationen ausweiten.
Fazit: meins war dieses Buch nicht. Das liegt zum einen sicher daran, dass ich immer nur kleine Häppchen lesen konnte, was dem Stil dieser Autorin nicht entgegen kommt. Es sind sehr viele Zeit- und Ortswechsel in diesem Krimi enthalten, was für mich der Spannung absolut abträglich war.
Und zum anderen erscheint es mir ein wenig arg konstruiert und oberflächlich: es wurden reichlich Themen (Terror, Kokainhandel, Blumenkinderzeit, Homosexualität, Erziehungsprobleme mit pubertierenden Töchtern, Mobbing am Arbeitsplatz, das dörfliche Leben usw. usw.) angeschnitten, aber keines richtig ausgeführt. Das war sehr schade und die Autorin hat m.E. damit einiges Potential verschenkt.
Und wie gesagt: die Autorin hat wirklich schon besseres abgeliefert. Dieses Buch ist ein einfacher Krimi ohne besonderen Tiefgang.
Hauptkommissar Jo deLange reist mit einigen Kollegen aus Frankfurt beruflich nach Peru. Bei einer touristischen Busreise möchte er an einem freien Tag das verlassene Dorf Ayla besuchen. Der frankfurter Politiker Neumann, von dem DeLange glaubt das er Dreck am Stecken hat, soll ende der 60er Jahre beim Aufbau einer Schule in dem Ort beteiligt gewesen sein. Er möchte sich vor Ort ein Bild davon machen.
Als er wieder in Frankfurt ist, trifft er bei einem Ball zufällig auf Neumann. Diese Begegnung soll nicht ohne Folgen bleiben - Er wird bei einer Beförderung übergangen und von Neumanns Handlangern zusammengeschlagen. Darüber hinaus wird ihm Unterschlagung vorgeworfen und seine Töchter finden anzügliche Bilder auf seinem Laptop, was dazu führt das sie sich von ihm abwenden. Auch steht es mit seiner Beziehung zur Staatsanwältin Karen Stark nach den Ereignissen nicht mehr zum besten. DeLange sieht keinen anderen Ausweg mehr als erneut nach Peru zu Reisen um sich endgültige Klarheit zu verschaffen.........
Anfangs hat mit die Leseprobe sehr gut gefallen. Leider konnte die Autorin mich nicht weiterhin an die Geschichte fesseln. Ich fand die Personen und die Handlungsorte nicht ausreichend beschrieben was dazu führte das ich mich in die Geschichte nicht richtig hineinversetzen konnte und auch viele Passagen "überlesen" hatte. Den Handlungsort Peru hätte man meiner Meinung nach viel athmosphärischer beschreiben können. Die Geschichte an sich war zum Teil verwirrend. Vielleicht liegt es auch daran das ich ansonsten gerne Thriller lese die eine komplexe Handlung haben und reich im Detail sind.
Peru - Kommissar Giorgio DeLange und seine Kollegen sind durch eine Weiterbildung im Land unterwegs. DeLange hat aber auch noch etwas anderes im Sinn. Er hat herausgefunden, dass Dr. Neumann-von Braun in seiner Jugend in dem peruanischen Örtchen Ayla lebte. Zu der Zeit wurde die Terrororganisation „Leuchtender Pfad“ gegründet und hatte ihren blutigen Höhepunkt. Was hat Neumann damit zu tun? In Deutschland versucht DeLange schon seit Ewigkeiten Neumann hinter Gitter zu bringen. Das Örtchen Ayla allerdings besteht nur noch aus Ruinen…
Wieder in Deutschland / Frankfurt - Bei einer Gala trifft DeLange unbeabsichtigt auf seinen Widersacher. Er hätte nicht gedacht, dass er durch seine unbedachte Stichelei verprügelt und bedroht wird. Auch seine geplante Beförderung fällt ins Wasser. Sogar Drogen werden ihm untergeschoben. Das schlimmste ist für ihn allerdings, dass seine Kinder in Gefahr sind! DeLange überlegt nicht lange und steuert den Gegenangriff an. Er recherchiert in Peru.
In dem kleinen und sehr ruhigen Dorf Klein-Roda geschieht ein Mord. Hängt das alles mit der alten Hippie-Geschichte zusammen? Der Fall aus den 60er Jahren ist immer noch nicht geklärt. Eins ist sicher - die freundlichen Dorfbewohner hüten ein Geheimnis!
Der Kriminalroman „Erleuchtung“ besteht aus mehreren Erzählsträngen. Zum einen bekommt der Leser einen zugleich erschreckenden aber auch interessanten Einblick nach Peru. Die Armut und die damit zusammenhängende Kriminalität führen dem Leser die ärmlichen Zustände direkt vor Augen. Die Autorin Anne Chaplet macht durch ihre flüssige und leichte Schreibweise die Landschaft lebendig.
Der Ort Klein-Roda ist ein typisch ländliches und altmodisches Dorf. Jeder kennt jeden und Fremde sind eigentlich nicht gern gesehen. Vergangenheit und Unschönes wird einfach totgeschwiegen und ist somit nicht passiert.
Der Leser erhält einen intensiven Einblick in das Frankfurter Leben DeLanges. Der Witwer versucht sein Bestes, seinen Kindern gerecht zu werden. Selbst sein eigenes (Liebes-)Leben stellt er komplett hinten an.
Die Autorin springt von Ort zu Ort. Der Aufbau der Spannung ist ihr damit fantastisch geglückt! Besonders gefallen haben mir die Passagen, als Flo (DeLangs Tochter) in einem Tagebuchstil schreibt und sich langsam die Information verdichten. Die facettenreichen Charaktere haben Tiefe und nehmen schnell Gestalt an. Ich habe gesehen, dass es ein Vorgängerbuch gibt. Dies ist absolut nicht störend für die Geschichte. Allerdings möchte ich dieses jetzt auch unbedingt lesen! Einen Stern Abzug muss ich geben: das Ende und die Auflösung geschieht Knall auf Fall. Etwas mehr Ruhe und Substanz hätten nicht geschadet. Dennoch ist dieser Krimi mit seinen interessanten und andersartigen Themen absolut zu empfehlen.
Zuerst hat mich das Buch sehr positiv überrascht. Mit Krimis in denen der Ermittler auf die schmutzige Wäsche einer einflussreichen Person stößt und diese dann versucht dem Ermittler Steine in den Weg zu legen und irgendwann dann auch noch versucht ihn zu verleumden und Verbrechen anzuhängen kann ich eigentlich so gar nichts anfangen. In diesem Buch war es anders. DeLange verhält sich, zumindest in meinen Augen, lange nicht so dämlich wie viele seiner Kollegen in einer ähnlichen Situation. Er versucht nicht sich einzureden, dass alles nur Zufall ist und er Gespenster sieht. Ihm ist gleich klar, was Sache ist. Er versinkt auch nicht in Selbstmitleid sondern handelt sehr schnell. Auf diese Weise fiel der „verfolgter Ermittler“-Plot für mich nicht so wirklich ins Gewicht, es war einfach ein sehr spannender Krimi. Auch sind DeLange und Karen Stark wirklich sympathische Figuren, von denen ich gerne mehr lesen möchte.
Ohne Schwächen ist das Buch allerdings nicht, besonders in der zweiten Hälfte war ich oft ein wenig verwirrt. Das lag sicher zum Teil auch daran, dass ich die Vorgängerbände nicht kenne und ich dadurch bei den vielen Personen (und ihren Beziehungen zueinander) ein wenig den Überblick verloren habe aber Anne Chaplets Neigung zu sehr kurzen Szenen und plötzlichen Zeit- und Ortssprüngen war sicher auch nicht hilfreich. Zwar gibt es ab und an eine 'Orientierungshilfe' und Abschnitte werden mit Ortsangaben wie Frankfurt, Klein-Rhoda oder Peru überschrieben aber wenn z.B. zwei Szenen hintereinander an verschiedenen Orten in Frankfurt spielen gibt es keine Ankündigungen. Teilweise habe ich einige Zeit benötigt um mir darüber klarzuwerden wer jetzt mit wem, wo über was spricht.
Die Sprünge wurden im Laufe des Buches immer schneller (manche Szenen waren gerade mal eine viertel Seite lang) und das gesamte Ende wirkte mir zu gehetzt. Man hatte den Eindruck als ob DeLange auf einer Seite noch komplett im Dunkeln stochert und auf der nächsten plötzlich alles klar ist. Erleuchtung dürfte eines der wenigen Bücher sein bei denen ich finde, dass vielleicht 50 Seiten mehr gutgetan hätten. Zum Ende hin entstand einfach der Eindruck als ob die Autorin alles hinter sich bringen wollte.
Zu guter letzt muss ich auch noch erwähnen, dass mir Karens Kollege ein bisschen zu sehr alberne Schwulenklischees bedient (jaja, Freddy Mercury-Poster, Aids-Schleife und Plüschhandschellen an der Wand in seinem Büro, ständig Liebeskummer und Karen nennet er immer 'Darling')
Der Frankfurter Hauptkommissar Giorgio DeLange, Witwer mit zwei halbwüchsigen Töchtern befindet sich auf einer Austausch-Reise in Peru. Bei dieser Gelegenheit möchte er sich auch die Grundschule ansehen, die Dr. Neumann-von Braun in Ayla gegründet hat und angeblich soll er dort auch die Terroristengruppe „Leuchtender Pfad“ ins Leben gerufen haben. Die Antworten, die DeLange erhält sind ihm nicht aussagefähig genug. Nach seiner Rückkehr verbeißt er sich in die Nachforschungen und bekommt dies auch gleich nachhaltig zu spüren, denn er wird niedergeschlagen, seine Beförderung wird auf Eis gelegt und er wird gemobbt. Das geht soweit, daß ihm Kokainunterschlagung vorgeworfen wird. Daraufhin flüchtet er nach Peru und hofft darauf, dort weitere Informationen zu erhalten. In welche Gefahr er sich, aber auch seine Töchter und seine Freundin, Dr. Karen Stark bringt, damit hat er nicht gerechnet.
Das Cover gefällt mir sehr gut und ist stimmig.
Fazit:
Es war mein erstes Buch der Autorin, aber auch als Quereinsteiger lässt es sich gut und flüssig lesen. Da die Geschichte sowohl in Deutschland als auch Peru spielt und der Leser von einem Schauplatz zum anderen springt, wirkt es wie ein Sog, man will immer wissen, wie es weitergeht. Den Einstieg fand ich gut, dann kam ein Teil mit viel Längen und für mich ohne Spannung, zum Ende hin konnte ich es aber nicht mehr aus der Hand legen. Das Finale war packend geschrieben, etwas zu überladen und um die Sache abzurunden, wurde die Vermisstenakte vom Prolog aufgeklärt.
DeLange und seine familiären Verhältnisse wurden ausreichend vorgestellt und auch Dr. Karen Stark. Positiv hervorzuheben ist die Entwicklung seiner Tochter Flo, die im Laufe der Geschichte ihrem Vater immer ähnlicher wird und durch ihre akribischen Aufzeichnungen und Erkenntnisse helfen kann. Ansonsten gab es viele Persönlichkeiten, die immer wieder eingebracht, aber nicht vertieft wurden. Teilweise war es mir auch zu blutgetränkt.
Als nächstes werde ich jetzt den Vorgängerband lesen!
"Erleuchtung" von Anne Chaplet ist ein Kriminalroman, der in Deutschland und Peru spielt. Die Autorin beschreibt die schlimmen Zustände in Peru. Die allgemeine Armut zwingt viele Peruaner dazu, den Drogenhandel zu unterstützen, um das Überleben zu sichern. Geldgierige Ausländer nutzen das aus, um mit Drogen Geld zu verdienen. Sie terrorisieren die Menschen, die sich nicht auf ihre Geschäfte einlassen. In diesem Fall liegen die Wurzeln des Übels in einem kleinen hessischen Dörfchen. Deshalb gibt es auf einmal mehrere Morde dort. Die Ursachen liegen viele Jahre zurück.
Giorgio DeLange ist Hauptkommissar in Frankfurt. Nach dem Tod seiner Frau ist er alleinerziehender Vater zweier Töchter. Wegen der Mädchen zögert er, seine Beziehung zu Karen Stark, einer Staatsanwältin, ernster werden zu lassen. Als ihm ein Mann über den Weg läuft, den er aus einer alten Ermittlung kennt, bekommt DeLange Probleme. Er wird beim Polizeipräsidenten angeschwärzt, seine Töchter werden bedroht, er wird zusammengeschlagen. Als er im Krankenhaus liegt, eröffnet ihm ein Kollege, dass er unter dem Verdacht steht, Drogen gestohlen zu haben. Er fliegt nach Peru, ohne zu wissen, dass seine Töchter nicht zu seiner Schwägerin fahren, sondern direkt zur Quelle aller Probleme...
Anne Chaplet hat wirklich eine Gabe, die Lebensumstände in Peru genauso lebendig werden zu lassen wie das bunte Getümmel an der Frankfurter Oper oder das Dorfleben auf dem hessischen Land. Geschickt zieht sie die Fäden, um alle Handlungsstränge zu einem spannenden Finale zu führen. Dieser Krimi ist in jedem Fall lesenswert.
Ein beruflicher Austausch führt Kommissar DeLange nach Peru. Hier forscht er auf eigene Faust in der Vergangenheit des Politikers Neumann herum. Seine Neugier bleibt nicht unbemerkt, und wieder daheim in Deutschland muss er sich den Folgen seiner Nachforschungen stellen: Seine Freundin sowie seine Töchter werden bedroht, man schmuggelt ihm Drogen unter, und seine Beförderung wird auf Eis gesetzt. Doch DeLange lässt sich nicht aufhalten und reist privat nach Peru zurück. Er kommt dabei der Terrororganisation "Leuchtender Pfad" auf die Spur...
Dieser Krimi war für mich einmal eine sehr positive Überraschung! Er unterscheidet sich auf angenehme Weise von anderen Krimis, die doch oft nach einem ähnlichen Schema ablaufen.
Anne Chaplet lässt ihre Handlung sowohl in Deutschland als auch in Peru spielen, was sehr interessant ist und die Neugier des Lesers steigert. Was können Begebenheiten in Peru mit Begebenheiten in Deutschland gemeinsam haben? Und was hat die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun? In diesem Fall sehr vieles!
Der Krimi bietet Spannung, Unterhaltung, Geheimnisse und Abwechslung. Es ist sehr lesenswert und lässt sich auch sehr angenehm leicht lesen. Der "rote Faden" zieht sich durch die gesamte Handlung, so dass es an keiner Stelle langweilig wird! Ein wirklich sehr gutes Buch!
Die Geschichte beginnt mit einem 40 Jahre-alten Polizeibericht, in dem es um die vermisste Alexandra Raabe aus Klein-Roda geht.
Danach wechselt die Geschichte in die Gegenwart und wir lernen den Protagonist des Buches kennen; den Hauptkommissar Giorgio DeLange aus Frankfurt , alleinerziehender Vater von 2 Töchtern.
Bei einem berufl. Aufenthalt in Peru will er das Dorf Ayla besuchen, um dort mehr über die Zusammenhänge und der Vergangenheit von Dr. Karl-Heinz Neumann, jetzt ein wichtiger Politiker zu erfahren. Neumann war dort früher Lehrer. DeLange erfährt, dass hier früher einige Weltverbesserer Schüler unterrichtet haben. Viele verschwanden und nur die „Bösen“ blieben zurück und gründeten die Terrorgruppe „Leuchtender Pfad“; welche bis heute viele Todesopfer hinterlies. Welche Rolle hat Neumann dabei gehabt?
Zurück in Frankfurt trifft DeLange zufällig bei einer Charityveranstaltung auf Neumann und spricht ihn auf den „Leuchtenden Pfad“ an, dabei merkt er an dessen Reaktion, das Einiges an der Story sein muss. Danach wird er gewarnt, nicht weiter zu forschen. DeLange hört aber nicht auf und das bringt Konsequenzen mit sich. Nun werden auch seine Töchter und seine Freundin die Staatsanwältin Karen Stark bedroht. Sein Leben gerät immer mehr aus den Fugen und seine Beförderung gestrichen. Aber DeLange gibt nicht auf – heimliche reist er zurück nach Peru, um die Zusammenhänge aufzuklären. Als er in Peru ist, recherchiert seine Tochter im Fall Neumann weiter.
Für mich war dies das erste Buch der Autorin, daher habe ich keinen Vergleich. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Autorin bedient sich der bildlichen Sprache. Die unterschiedlichen Handlungsstränge an verschiedenen Orten laufen am Ende alle zusammen und sorgen für Spannung. Allerdings konnte mich das Buch nicht komplett fesseln. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass alles doch etwas zu konstruiert war. Mir fehlte auch etwas die Verbundenheit zu den Charakteren.
Die Idee des Buches mit den wahre geschichtliche Hintergrund in Peru hat mir gutgefallen, aber die Umsetzung ist leider nicht perfekt. Sstellenweise ist die Handlung für mich nicht nicht ganz nachvollziehbar und sogar etwas verwirrend gewesen. Mir fehlte wohl noch mehr Hintergrundwissen um Peru und der Ereignisse damals, denn das Thema ist komplettes Neuland für mich. Aber wenn man das Buch als reinen Krimi betrachtet, ist es doch eine recht ordentliche Geschichte.
Das Cover hat mir sehr gut gfallen und ich finde, es lässt dem Leser freien Platz für Interpretationen. Ich fand es sehr passend zum Buch gewählt.
dingsbaer
Das Cover von Anne Chaplets Krimi „Erleuchtung“ ist grau und dunkel. Im Mittelpunkt steht ein alter verwitterter Grabstein, auf dem eine Dohle sitzt. Schon Äsop ließ die Dohle als Betrüger auftreten, „der sich mit fremden Federn verkleidet unter die Pfauen schleicht“. Diese Symbolik ist für den Verlauf der Geschichte gut gewählt. Einzig der Name der Autorin ist in roten Lettern geschrieben. Der Titel „Erleuchtung“, der auf die Terrorgruppe „Leuchtender Pfad“ hinweist, strahlt in hellen großen Buchstaben. Ein geschickt gewähltes Cover für einen düsteren Kriminalroman.
Hauptkommissar Giorgio DeLange interesssiert sich zu offensichtlich auf einer Perureise für die blutige maoistische Terrororganisation „Leuchtender Pfad“. Er vermutet, dass der heutige Politiker Karl-Heinz Neumann damals als Anführer der Terrorgruppe für den Tod vieler Peruaner verantwortlich war. Zeitgleich setzt Anne Chaplet das hessische Dorf Klein-Roda in den Mittelpunkt ihrer Geschichte. Sie erzählt von der 1968 vermissten Alexandra Raabe und von zwei Männern und einer Frau, die in den 60er Jahren als Hippie-Gemeinschaft in dem kleinen Örtchen zusammengelebt haben.
Anne Chaplet lässt den Leser an den Ermittlungen des Hauptkommissars Giorgio DeLange und auch an seinem Privatleben teilnehmen – und dies in fünf Kapiteln. Seine Frau starb vor zwei Jahren. Er hat zwei pubertierende Töchter und es gibt eine Frau, die er liebt, Staatsanwältin Karen Stark. Sie alle lässt die Autorin in ihrer Story zur Entwicklung der Geschichte beitragen. Sie entführt den Leser abwechselnd nach Peru und wieder zurück nach Frankfurt und Klein-Roda. Sie schafft es geschickt die Spannung aufzubauen, indem sie Kapitel an Stellen enden lässt, bei denen der Leser zweifellos wissen möchte, wie es weitergeht. Die Geschichte des „Leuchtenden Pfades“ ist spannend und interessant beschrieben. Ich hätte mir jedoch noch tiefere Einblicke und Dokumentationen dieser Zeit in Peru gewünscht.
Anne Chaplet schreibt ihren Kriminalroman in erzählender Weise. Ein kleiner Teil der Story wird von Florentine, DeLanges ältester Tochter in Tagebuchform und somit also in der Ich-Form, erzählt. DeLange und auch der Leser erfährt in Diary-Art von den Geschehnissen in Klein-Roda. Das ist geschickte Erzählkunst von Frau Chaplet, da sich ihr Hauptprotagonist während dieser Zeit in Peru aufhält und sie somit den Leser und DeLange auf „dem Laufenden“ hält. An manchen Stellen ist mir die Geschichte jedoch nicht ganz schlüssig, ja … sogar ein wenig konstruiert. Ist es glaubhaft, dass DeLange seinen Krankenhausaufenthalt abbricht und auf eigene Faust nach Peru aufbricht? Was ist mit seinem Job in Deutschland? Ich denke, so einfach hätte er sich nicht „absetzen“ können. Einen Teil der Figuren empfand ich etwas überzeichnet, besonders bei den Charakteren der Töchter und der Arbeitskollegen von DeLanges. An manchen Stellen hätte ich DeLange gerne ein wenig „unter die Arme“ gegriffen und ihm zugeflüstert: „Mensch, jetzt frag den Österreicher doch einfach mal direkt nach den Namen der Anführer des "Leuchtenden Pfades" und „eier“ nicht so herum!“
Zur Bewertung des Buches „Erleuchtung“ von Anne Chaplet möchte ich gerne den ersten Teil herausheben, da ich anfänglich nicht genau weiß, wo Frau Chaplet ihre Krimireise hinführen lässt und dies macht das Buch für mich sehr spannend und interessant. Jedoch wird die Geschichte im weiteren Verlauf schwächer, durchsichtiger und für mich vorhersehbar. Das fand ich sehr schade nach dem absolut starken ersten Auftakt!!! Die Idee, die Terrororganisation „Leuchtender Pfad“ in den Mittelpunkt eines deutschen Kriminalromans zu stellen, finde ich großartig und habe diesbezüglich Neues und Interessantes erfahren.
Der Frankfurter Hauptkommisar Georgio „Jo“ deLange kümmert sich um Öffentlichkeitsarbeit. Nach einer Weiterbildungreise in Peru, läuft bei ihm irgendwie nichts mehr wie gewollt. Jemand arbeitet an seiner Diskeditierung. Sowohl im Jopb als auch bei seinen beiden Tennager-Töchtern. Er ist alleinerziehender Vater. Just wird seine bevorstehende Beförderung abgesagt und er in den Keler verband um alte älle für einen Polizeiband zusammen zu stellen. Dabei recherchiert er in der Vergangenheit enes Politikers, die in Peru einen dunklen Punkt hat. Als er krankenhausreif zusammen geschlagen wird, flüchtet er nach Peru um die Hintermänner zu stellen. Ein Katz- und Maus-Spiel beginnt, doch DeLange ist den Falschen auf der Spur.
Dieses Buch versprach schon auf den ersten Blick etwas mehr als ein "gewöhnlicher" Krimi zu sein. Außergewöhnliche, gewaltige Kulissen in Peru und die Verstrickung in die Machenschaften einer Terroristengruppe - für Kommissar Giorgio DeLange aus Deutschland musste es gefährlich werden! Die Parallel-Geschehen zwischen den beiden Ländern sorgten definitiv für Gänsehaut, denn schon allein DeLanges Auftauchen in Peru und sein Streben nach gewissen Informationen, sorgten dafür, dass er in seinem normalen Alltagsleben Konsequenzen zu spüren bekam...
Die Story, die Anne Chaplet beschreibt, ist auf jeden Fall keine leichte Kost. Es steckt viel drin und sie hätte noch viel mehr daraus machen können. Auch den Spannungsfaden hat sie leider an manchen Stellen aus der Hand gleiten lassen. Das Ende kommt dafür leider etwas zu kurz, das hätte sie ein wenig länger auskosten können. Aber die Sprache lässt Bilder vor dem inneren Auge des Lesers erstehen, die ihn in andere Welten entführen und ein Bild von einem Land zeichnen, das hierzulande viel zu wenige Menschen besucht haben. Daher werde ich mit Sicherheit noch weitere Bücher dieser Autorin lesen!
Kommissar Giorgio DeLange hält sich zusammen mit einigen Kollegen in Peru auf. Er möchte dort auch den Ort "Ayla" besuchen, wovon ihm aber dringend abgeraten wird. Es soll ein Ort des Bösen sein. Tatsächlich bringt DeLange den Ort mit Dr. Karl-Heinz Neumann in Verbindung, der in Deutschland ein angesehener Mann ist. Doch Neumann ist alles andere als harmlos. Zurück in Frankfurt wird DeLange bedroht, seine Freundin und Töchter werden bedroht, seine Beförderung fällt ins Wasser und Drogen werden ihm untergeschoben.
Ein sehr interessanter Krimi, den ich sehr gerne gelesen habe! Allein schon, dass die Handlung zum Teil in Peru spielt, hat mir sehr gefallen! Ein außergewöhnliches Land, und als Krimitatort eher eine Seltenheit.
Auch DeLange ist eine außerordentliche Figur. Alle Figuren im Roman sind gut ausgearbeitet, haben Charakter und wirken nicht leblos. So kann man sich gut in die Handlung hineinversetzen und ein Kopfkino entstehen lassen. Der Schreibstil ist auch sehr bildhaft und dabei flüssig zu lesen.
Mir hat das Buch sehr gefallen, und ich werde bestimmt noch weitere Bücher der Autorin lesen!
Erleuchtung von Anne Chaplet spielt in Frankfurt und in Peru. Auf seiner beeindruckenden Reise nach Peru stößt Kommissar De Lange auf eine Terrororganisation genannt "Leuchtender Pfad", deren Machenschaften den Boden Perus mit Blut tränkten. Bei seinen Nachforschungen stolpert er über den Namen Dr. Karl Heinz Neumenn, den er auch aus Frankfurter Kreisen kennt und sieht auch einen Zusammenhang mit einem Vermisstenfall aus den 60er Jahren. Zurück in Frankfurt trifft er auf Neumann und macht Andeutungen in Richtung Peru und wird direkt danach auf der Toilette zusammengeschlagen. Von nun an geht es bergab, seine Beförderung wird zurückgestellt, ein Drogendiebstahl wird ihm untergeschoben und er muss um seine Töchter bangen. Auf seine Freundin wird geschossen und eine Leiche wird in Klein Roda gefunden, dem Ort in dem damals das junge Mädchen verschwand. De Lange ermittelt verbissen weiter und begibt sich auf eine weitere Reise nach Peru und dort bekommt er entscheidende Antworten...
Das Buch hat mich leider nicht überzeugt. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, es hat mir aber deutlich an Spannung gefehlt. Alles in allem war mir die Geschichte am Ende zu verworren und nicht schlüssig. Die Reise nach Peru zu Begin des Buches war klasse, der Mittelteil recht holprig und widersprüchlich (der besorgte Vater lässt seine Töchter sang und klanglos alleine) und am Ende der Geschichte gab es dann noch einen Hauch von Spannung, die es aber nicht mehr rausreißen konnte. Weniger ist eben manchmal mehr!
Kommissar Giorgio DeLange und drei Kollegen von der Frankfurter Polizei befinden sich im Rahmen eines Austauschprogramms in Peru. Die Sightseeing-Tour im Bus - Machu Picchu und Cuzco, 3.400m über dem Meeresspiegel - und die zahlreichen Horrorgeschichten der Reiseleiterin über die Gräueltaten der spanischen Eroberer und die bluttriefenden lokalen Riten ("Nos bañamos en la sangre" - wir baden in Blut) sind DeLange schwer aufs Gemüt und den Magen geschlagen.
Vor seiner Abreise nach Frankfurt möchte DeLange unbedingt noch den Ort Ayla besuchen. Dort haben in den siebziger Jahren drei Deutsche eine Zeitlang gelebt, unter ihnen der sehr vermögende und einflussreiche Finanzberater Dr. Karl-Heinz Neumann aus Frankfurt. Als Hippies wollten sie sich hier getreu dem Leitspruch "Love and Peace" ungezügelter Freiheit hingeben.
Der peruanische Kollege Tomás versucht, DeLange seinen Plan auszureden. Ayla sei ein gefährlicher Ort, die "Wiege des Bösen". Hier entstand die Bewegung "Sendero Luminoso" ("Leuchtender Pfad"), gegründet von Professor Abimael Guzmán, um die Indios zu "befreien". Doch die Gruppe wurde immer radikaler, bis es sich bald um reine Terroristen handelte, die statt Freiheit und Gleichheit den Tod in die Dörfer brachten. Wer sich ihnen nicht anschloss, wurde auf brutale Weise massakriert ...
Welche Rolle hat Dr. Neumann, damals Charly genannt, in dieser Organisation gespielt? Der angesehene Bürger Frankfurts führt ein ehrenwertes Leben; eine seiner Aktivitäten ist die Verwaltung des Spendenkontos einer Wohltätigkeitsorganisation, deren Schirmherrin seine Ehefrau Margot von Braun ist. Doch hat er diese Fassade womöglich nur aufgebaut, um dahinter Verbrechen im ganz großen Stil zu vertuschen?
Kaum zurück in Frankfurt, wird DeLange in die Archivabteilung hinunter gestuft (eine völlig unspannende, unmotivierte, überflüssige Aktion). Er wird auch zusammengeschlagen und erhält eine ganz klare Ansage: Sollte er sich weiterhin mit der Vergangenheit Neumanns beschäftigen, so sei nicht nur sein Leben bedroht, sondern auch das seiner Töchter und seiner Freundin, der Staatsanwältin Karen Stark.
Doch DeLange weiß, was er zu tun hat: Klammheimlich fliegt er wieder nach Lima, um Licht in das Dunkel zu bringen. Natürlich informiert er niemanden über seinen Aufenthaltsort ...
Lima und Klein-Rhoda sind zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, und doch verbindet sie ein seit Jahren nicht aufgeklärtes Verbrechen: Als sich Neumann im Jahr 1968 nach Peru absetzte, verschwand seine Mitbewohnerin Alexandra Raabe spurlos.
Welch eine Steilvorlage für einen superspannenden, bildgewaltigen Krimi an exotischen Schauplätzen mit scharfen sozialen und kulturellen Kontrasten auf der Basis erschütternder historischer Vorgänge! Doch leider nutzt die Autorin das Potenzial ihres Konzepts bei weitem nicht aus. Der über Jahre hin die Geschicke Perus bestimmende maoistische Anführer Abimael Guzmán - 1992 gefasst und zu lebenslanger Haft verurteilt - taucht nur als Name am Rande auf, und seine kommunistische Organisation "Sendero Luminoso" reduziert die Autorin auf die brutalen, blutigen Gemetzel der Terroristen und der ihnen nachfolgenden Militärs - die Anfangszeit in den Sechziger Jahren, in der die tragische Entwicklung des Landes ihren Lauf nahm, blendet sie zu sehr aus. Also eine Enttäuschung: Ich hatte sehr viel mehr Informatives, Kontroverses und Tiefgang erhofft.
Während der hessische Kommissar in Peru recherchiert, wird Klein-Rhoda zum Ort des Grauens, wo man täglich eine neue Leiche findet, ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit zerschlagen. Und wie versprochen, werden DeLanges Töchter und Karen Stark tatsächlich massiv bedroht. Na, wer hat wohl ein Motiv, sich so hemmungslos durchsetzen zu wollen und dafür sogar in immer gleicher Weise brutal zu morden?
Aber Vorsicht! Liebe, Hass, späte Vergeltung - zwar sind diese Motive bisweilen etwas wirr arrangiert, überzogen gestaltet und nicht ganz überzeugend zu Ende geführt, aber zu schlicht ist Anne Chaplets "Erleuchtung" nun auch wieder nicht. Nach dem tollen Auftakt verliert er halt leider und wird durchschnittlich.
Eine Geschichte zwischen Peru und Frankfurt, zwischen Liebe und Hass. Giorgio DeLange führt ein solides Leben als Hauptkommissar bei der Frankfurter Polizei, bis er auf die Machenschaften des Sendero Luminoso stößt. Diese Gruppierung baute zunächst Schulen in Peru, um den Kindern Bildung zukommen zu lassen, rekrutierte diese Kinder jedoch schnell für ihre kriminellen Machenschaften. Sie tränkten die Erde Perus mit Blut, viel Blut. Als DeLange aus Peru zurückkehrt gerät sein Leben völlig aus der Bahn. Er wird bedroht, zusammengeschlagen und verleumdet. Auf seine Freundin wird geschossen. Seine Kinder befinden sich in höchster Gefahr. Doch DeLange beißt sich durch und sucht die Zusammenhänge zwischen seiner aktuellen Situation, dem Sendero Luminoso und einem Mordfall in den 60er Jahren in einem kleinen Dorf bei Frankfurt.
Die LP gefiel mir sehr gut, gerade die Einbettung der Story in die Geschichte Perus weckte mein Interesse. Doch leider hielt das Buch nicht was die LP versprach. Die Geschichte war mir zu oberflächlich, zu flach, die Figuren teilweise farblos. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, jedoch fehlte die Spannung, um den Leser wirklich zu fesseln. Das Ende erfolgte "Knall auf Fall", alles wurde fix zusammengemischt und einmal durchgerührt. Zu viele Zufälle, zu wenig Tiefgang. Ein paar Seiten und etliche Informationen mehr hätten dem Buch durchaus gut getan. Was mich zum Weiterlesen animiert hat, waren die Infos, die über Peru eingearbeitet wurden. Diese haben das Buch interessant gemacht. Insgesamt hat die Autorin meiner Meinung jedoch zuviel Potential verschenkt.
hat meiner Meinung die Autorin bei diesem Buch ziemlich viel. Vom Schreibstil her hat mich das Buch voll und ganz überzeugt, und auch die Idee einen wahren geschichtlichen Hintergrund als Aufhänger für einen Krimi zu machen - super. Doch an der Umsetzung ist die Autorin teilweise gescheitert. Zwischendurch hatte ich manchmal das Gefühl, es fehlen ein paar Seiten und die Story geht an einer ganz anderen Stelle weiter. Da hätte ich mir ein bischen mehr Handlung gewünscht. Auch kann ich gewisse Handlungen der verschieden Personen nicht immer nachvollziehen. Auch das Ende hat ein paar Hänger.
Das Buch lässt sich sehr gut lesen und wer sich nicht so für Details interessiert sonder einen schnelle Krimi lesen möchte, der ist hier genau richtig.
Fazit: Idee sehr gut - leider etwas lieblos umgesetzt.
Es geht um eine persönliche Feindschaft zwischen DeLange und einem Dr. Neumann. Und alles geht um einen Fall, der 40 Jahre zurück liegt und sich in Klein-Roda abspielte. Jetzt macht sich DeLange aufgrund einiger fadenscheiniger Argumente, welche er bei einer ersten Perureise gesammelt hat, auf, um den Fall zu lösen. Angestachelt wird er durch eine kurze Begegnung mit besagten Neumann, der ein wenig das Gesicht verzogen hat, als DeLange den Ortsnamen Klein-Roda erwähnte. Warum auch immer fühlte sich Neumann angegriffen, denunziert DeLange, welcher dann erst mal beschliesst, wieder nach Peru zu reisen. Mehr fadenscheinige Argumente sammeln.
Währenddessen macht sich seine Tochter auf, den Fall zu lösen. Was ihr natürlich auch fast gelingt, während ihr Vater meist betrunken durch die Anden reist. Und alles wegen irgendweiner Terrorgruppe. Und am Ende kommt er wieder, findet seine Tochter in den Händen von Neumann, aber alles wird gut und wird als Kokshändler abgestempelt, während sein Frau die Brut des Bösen ist.
Insgesamt war das Buch mehr als dürftig. Die Handlung flach, keine Spannung, alles sehr verwirrend. Teilweise wusste ich nicht mal mehr, um was es geht. Irgendeine Organisation, die erst Schulen baut, um dan ganze Dörfer auszurotten, während die ganze Zeit Koks gehandelt wird. Der Schreibstil ist recht einfach zu lese, bloß entscheidende Infos kommen nicht heraus. Vll. wäre ein besserer Buchtitel "VErwirrung", den ich bin alles andere als erleuchtet. Ich kann dieses Buch niemanden empfehlen.
Die Leseprobe hatte mir damals sehr gut gefallen und ich wurde vom Buch absolut nicht enttäuscht. Es ist spannend und bietet viel Raum für Mutmaßungen. Gut gelungen finde ich die verschiedenen Handlungsstränge. Anfangs musste ich mich da noch einlesen, aber nach und nach, wenn man die Charaktere kennt, freut man sich schon darauf zu lesen wie es mit den diversen Personen weiter geht. Absolut lesenswert, wie ich finde!
Giorgio DeLange ist alleinerziehender Vater von zwei Teenage-Töchtern. Auf einer Peru Reise fällt ihm der Name 'Karl-Heinz Neumann-v.Braun' auf und zurück in Frankfurt am Main ist er diesem Mann auf der Spur. Er will unbedingt beweisen, dass Neumann 'Dreck am Stecken' hat. Neumann ist kein Mittel zu grausam um DeLange zum Schweigen zu bringen, doch Gorgio genannt Jo gibt nicht auf.
So funktioniert's: