
Beschreibung
Eine harmlose Studentenparty in einer kleinen amerikanischen Universitätsstadt endet mit einem Blutbad im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter Maggie hat alles mit angesehen.
Zehn Jahre später kommen die Erlebnisse von damals wieder hoch – Maggie, inzwischen fünfzehn, wird von den alten Albträumen gequält, hat Probleme in der Schule, schwänzt den Unterricht. Auf die Fragen ihres besorgten Vaters hat sie keine Antwort. Doch sie weiß, irgendetwas stimmt nicht mit ihrer neuen Mathelehrerin, die ihr nie ins Gesicht sieht. Warum löst Grace, die Lehrerin, die altbekannten Ängste in Maggie aus, die längst überwunden schienen? Und – was ist damals, vor zehn Jahren, wirklich geschehen?
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Leseeindrücke
Was geschah wirklich ?
„Stimmen in der Nacht“ von Laura Brodie. Prolog: Emma, sympathische, aber auch etwas verbitterte Universitätsprofessorin für englische Literatur, lebt in ihrem Haus mit Garten auf dem Campus. Ein lauer Sommerabend, ihr Mann ist nicht da, sie bringt gerade ihre 5 jährige Tochter Maggi ins Bett. Studenten sind auf ihrem Grundstück und stören die Kleine beim Einschlafen. Emma geht hinaus um sie zu Bitten ihr Grundstück zu verlassen. Sie findet drei Studenten, die in wenigen Tagen die Universität verlassen werden. Jacob, ein ihr nicht bekanntes Mädchen und Kyle, Sohn reicher Eltern, der ihr schon mehrfach negativ aufgefallen war. Nach einem Toilettenbesuch erwischt Emma ihn beim Diebstahl und die Situation eskaliert, als sie mit einer Anzeige droht. 10 Jahre später kehren bei Maggi ihre Albträume zurück und sie geht erneut zu Sitzungen bei Dr. Riley. Sie soll den ganzen Traum wieder und wieder schildern, doch die ganze Wahrheit hat sie bisher noch keinem erzählt. Was ist damals wirklich geschehen? Ein von Beginn an spannendes Buch, dass ein tolles Lesevergnügen verspricht. weiterlesen
Spannend
Dieses Buch ist ein muss für jeden. Die Leseprobe fand ich sehr fließend zu lesen und sehr spannend. Zudem gefällt mir die Story dieses Buches. Man möchte unbedingt wissen, wie alles weiter geht. weiterlesen
Eine Reise zwischen die Buchzeilen
Das Buch "Stimmen in der Nacht" ist ein faszinierendes Buch, das den Leser von der ersten Seite an in den Strudel der Ereignisse im Leben von Emma und ihrer fünfjährigen Tochter Maggie zieht. Die Universitätsdozentin Emma lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter idyllisch abgelegen im ländlichen Virginia. Jedes Jahr lädt sie alle ihre Studenten zu einer gemütlichen Grillparty ein, weswegen sie sich auch nicht wundert, eines Nachts drei von ihnen betrunken in ihrem Garten stehen zu sehen. Sie hätte jedoch nie geahnt, wie diese Begegnung enden würde. Die Begegnung endet in einem Blutbad - Maggie, die alles mit angesehen hat, gelingt jedoch die Flucht. Mit Hilfe eines Therapeuten glaubt sie, die schlimmen Ereignisse zwei Jahre später verarbeitet zu haben und das Geschehene akzeptieren zu können. Doch zehn Jahre später wird sie wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt. "Leise Silben zogen draußen durch die Nacht und drangen durch das offene Fenster herein, die langen Vokale durchsetzt von den plätschernden Konsonanten des Bachs in dem weitläufigen Garten hinter ihrem Haus. Gelegentlich erklang das helle Auflachen eines jungen Mädchens, wie ein Kontrapunkt zwischen den tieferen Tönen. Dann war es wieder still." Dieser Ausschnitt zeigt den talentierten und gewandten Erzählstil der Autorin. Sie zeichnet Bilder in den Himmel, entfacht Emotionen und erzeugt mit einer Leichtigkeit Spannung, die mich keinen Tag, nachdem ich die Leseprobe verschlungen hatte, das Buch bestellen ließ. "Stimmen in der Nacht" ist ein fesselnder Thriller, der einen die Welt um sich herum vergessen lässt und den Leser zwischen die Zeilen des Buches zieht ohne ihn allzu schnell wieder los zu lassen. Der Leser fühlt mit Maggie und begleitet sie voll faszinierender Spannung auf ihrem Weg in die Vergangenheit. Denn was war damals wirklich geschehen? weiterlesen
Packend
Beim Lesen haben sich mir die Nackenhaare aufgerichtet. Viel zu gut konnte ich mich in die Rolle der sanften,nachgiebigen Professorin hineinversetzen, die plötzlich von drei ihrer Studenten bedroht und getötet wird. Der Mann ist ausser Haus und kann sie nicht retten, ihre kleine Tochter Maggie überlebt, allerdings um den Preis immer wieder kehrender Albträume, die sie regelmäßig einem Psychologen anvertraut. Hier handelt es sich um einen richtigen Thriller, nichts für schwache Nerven. Wenn ich mir das Buch kaufe, dann werde ich es bestimmt nicht vor dem Einschlafen lesen, sonst verfolgt mich die Handlung bis in meine Träume und ich habe keinen hilfreichen Psychologen zur Hand. Ganz klare Leseempfehlung von mir! weiterlesen
Thriller
Stimmen in der Nacht spricht mich sehr an. Ich lese für mein Leben gerne Thriller und bin an diesem Buch sehr interessiert. Es ist super spannend sowie gut geschrieben. Würde mich sehr freuen, wenn ich dieses Buch lesen dürfte. weiterlesen
Rezensionen
Stimmen in der Nacht
Mein letztes Buch für das Jahr 2012! Eine harmlose Studentenparty endet mit einem Ausbruch von Gewalt im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter Maggie hat alles mit angesehen. Neun Jahre später kommen die Ereignisse von damals wieder hoch - und die alten Ängste erwachen erneut in Maggie. Was ist damals wirklich geschehen? Das Buch ist recht spannend geschrieben. Es wird immer wieder mal in Rückblenden erzählt, was damals geschehen ist. Die Geschichte spielt aber auch in der Gegenwart. Die Nacht änderte das Leben aller Anwesenden. Maggie arbeitet das ganze in einer Therapie auf. Schlimm, wie eine Lüge, ein ganzes Leben verändern kann. Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Es konnte mich nicht so richtig fesseln, war aber auch nicht langweilig. weiterlesen
Gelungene Überraschung!
Dieses Buch ist überraschend! Ich habe es mit großer Freude gelesen, und habe dieses Drama welches sich am Anfang abzeichnet richtig mitgelebt und mitgelitten! Wie die 5-jährige Tochter in einer Nacht ein Verbrechen mitansehen muss, und darauf hin traumatiesiert zu sein scheint, aber ihr Schweigen hat einen anderen Grund. Sie will jemanden beschützen. Nur, die Person die durch das Schweigen geschützt werden soll, habe ich schon tot geglaubt! Dies war eine überraschende Wende, die gezeigt hat, das dieses Buch wirklich gut geschrieben ist! Die Handlung bekam wieder neue Spannung, welche jedoch die ganze Zeit vorhanden war. Lediglich das Ende erschien mir etwas schnell herbeigezaubert, denn es war nicht so gut geschrieben wie der Rest des Buches ! Ich habe es gerne gelesen und fand die Entwicklung der Story sehr gelungen! Klarer Lesetipp! weiterlesen
Stimmen in der Nacht
Die Träume kommen wieder, die Träume in denen sie in den dunklen Wald flüchtet, flüchtet vor den Bildern in ihrem Kopf….und sie ist doch erst fünf Jahre. Die fünfzehnjährige Maggie muss sich wegen dieser Träume erneut in psychotherapeutische Behandlung geben. Träume die ihren Ursprung in einer Gewalttat von vor neun Jahren haben. In einer Mainacht, in der Maggie und ihre Mutter, die Literaturprofessorin Emma Greene am hiesigen College, allein in ihrem abgelegenen Haus sind, betreten drei Studenten unangemeldet das Grundstück und später das Haus, nur Augenblicke später passiert etwas so grauenhaftes, dass Maggie auch Jahre später noch Alpträume beschert. Ich bin nach dem Lesen des Klappentextes und der Leseprobe mit ganz anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Aber die Autorin überraschte mich mehrmals mit geschickten Wendungen. Auch wenn ich im Nachhinein etliche Reaktionen, fast aller Protagonisten, als überzeichnet empfinde, vielleicht ist oder war es Absicht, um den Leser immer wieder in Denkfallen zu stürzen. Es war nicht der Thriller/ Krimi den ich erwartet habe, trotzdem hat mich der Schreibstil sofort für sich eingenommen. Störend empfand ich nur die immer wieder kehrenden Hinweise auf rhetorische Stilmittel in ihren Originalsprachen. Man neigt natürlich, mit solchem Fachwissen im Hintergrund, dazu dieses auch ständig anzubringen. Bei einer wissenschaftlichen Veröffentlichung von Texten ist das sogar notwendig, in einem Roman empfinde ich dies als zu dick aufgetragen. Nach einigen Minuten Leseabstand fällt mir ein, was ich noch vermisste: Einen „dreidimensionalen“ männlichen Protagonisten. Die weiblichen Akteure waren interessant, vielschichtig und aus mehreren Perspektiven dargestellt, das fehlt fast gänzlich bei den männlichen Akteuren, die entweder nur auf ihre gewalttätigen Exzesse reduziert sind oder ansonsten irgendwie farblos wirken. Ein atmosphärisch dicht geschriebener Roman mit interessanten, vielschichtigen weiblichen Protagonisten und einer Geschichte die jederzeit und überall geschehen könnte und das macht die eigentliche Brisanz dieses Buches aus. weiterlesen
Familiendrama und kein Thriller (Rezi zum Hörbuch)
Als ich das Hörbuch bekam, war ich etwas unschlüssig, was mich jetzt erwartet. Vom Klappentext her bin ich davon ausgegangen, daß es sich um einen Thriller handelt, der mit irgendeiner Form von Rache zu tun haben wird. Das Cover erschien mir dazu aber zu harmlos. Auch nach Beenden des Hörbuchs bin ich noch etwas unschlüssig, in welches Genre ich es einordnen soll, am ehesten wohl unter Familiendrama oder Erzählung. Das Hörbuch fängt sehr spannend an: es wird über einen lauen Sommerabend berichtet, an dem Studenten vor dem Haus von Dozentin Emma feiern und das Ganze dann fürchterlich eskaliert und ein blutiges Ende findet. Auch wenn nicht allzu viel vom Ablauf dieses Abends erzählt wird, hat der Hörer eine ziemlich genaue Vorstellung, was passiert sein muß. Emmas Tochter Maggie - zu dem Zeitpukt 5 Jahre alt - konnte durch ein Fenster entkommen, schweigt aber über die Vorfälle und hilft der Polizei auch nicht bei der Aufklärung dieses Falles. Weiter geht es dann in der Gegenwart, 9 Jahre nach den Geschehnissen. Maggie ist 15 Jahre alt - und hier zerschlägt sich meine Vorstellung von einem Rachethriller, dazu ist Maggie doch ein wenig zu jung. Die Stimme von Laura Maire paßt hier meiner Meinung nach wunderbar zu meiner Vorstellung von Maggie: introvertiert, unsicher, schüchtern, traumatisiert. Langsam kommt Licht ins Dunkel dieses Abends vor 9 Jahren, etwa in der Mitte mit einer sehr verblüffenden Wende. Leider empfand ich das Buch danach doch recht langatmig, es kam keine wirkliche Spannung mehr auf, die Auflösung empfand ich ab da sehr vorhersehbar und unspektakulär. Gestört hat mich außerdem eine recht brutale Schilderung aus Jacobs Leben, die eigentlich nicht wirklich zu der ruhigen Art des Romans gepaßt hat. Diese Nebengeschichte hätte Frau Brodie auch weglassen können. Mir hat es sehr gefallen, daß die verschiedenen Perspektiven dieses Buches auch von verschiedenen Stimmen gelesen wurden, gerade Laura Maire als Maggie war eine passende Besetzung. Fazit: Wer hier einen Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Freunden von Familiendramen wird diese Geschichte sicherlich gefallen, wenn sie auch ab etwa der Hälfte leider Spannung vermissen läßt. weiterlesen
Leider nur gut gemeinte 2 Sterne...
Nein, leider hat mir "Stimmen in der Nacht" nicht so gut gefallen, dass ich es hier uneingeschränkt weiterempfehlen könnte. Wie viele meiner Vorredner hier bin ich auch enttäuscht über den Verlauf der Geschichte. Ich hatte einen spannenden Krimi erwartet. Dieser hat sich dann aber als Familiendrama herausgestellt. Wäre ich darauf eingestellt gewesen, wäre ich vermutlich mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen. So wurde ich aber leider enttäuscht... Ich hatte mir vorgestellt, im weiteren Buch einem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Und zwar sprach dafür meines Erachtens der Hinweis darauf, dass die damals fünfjährige Maggie nicht alles gesagt hat zu den Geschehnissen in jener Nacht, die jemand mit dem Leben bezahlen musste. Mehr werde ich - für alle diejenigen, die das Buch noch nicht kennen und es noch lesen wollen - dazu nicht sagen. Ich möchte nicht die Spannung vorwegnehmen. Aber seid gewiss: es ist eher ein Drama als ein Krimi. Betrachtet man die Sicht von dieser Warte aus, ist das Buch gar nicht schlecht. Die Autorin schreibt sehr mitfühlend über die Gefühle der verschiedenen Charaktere und haucht ihnen damit viel Leben ein. Eine gute Erzählerin ist sie allemal. Da ich aber leider sehr voreingenommen war, und es mir daher nicht soo gut gefallen hat, gibt es von mir leider nur gut gemeinte 2 Sterne... weiterlesen

