
Beschreibung
Pippa Bolle wähnt sich im Glück: Sie soll in Südfrankreich die Renovierung eines Sommerhauses überwachen.
In einem Anglerparadies bei Toulouse bezieht Pippa eine Ferienwohnung, die Pascal, Koch der Hôtellerie au Vent Fou, ihr unentgeltlich zur Verfügung stellt – nicht ohne Hintergedanken. Als dann auch noch der Berliner Anglerclub »Kiemenkerle e.V.« zum großen Wettangeln anreist, ist es mit der Ruhe vorbei : Denn plötzlich hängt kein Fisch am Haken, sondern eine Leiche. Und schon befindet sich Pippa, Detektivin wider Willen, in einem neuen Fall.
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Leseeindrücke
Ein Fall für Pippa Bolle
„Tote Fische beißen nicht“ von Auerbach & Keller. Der Angelverein Kiemenkerle aus Berlin beschließt seine Angelfreizeit in Südfrankreich am Lac Chantilly in den Montagne Noire zu machen. Klischeehaft und humorvoll lernen wir die Mitglieder kennen. Nicht weniger humorvoll geht es bei der Hausgemeinschaft im Kiez von Berlin zu. Da ist man wenig begeistert, dass Pippa zu ihrem 40.Geburtstag nicht da sein wird. Sie möchte in Ruhe an einer Übersetzung arbeiten und dabei die Sanierung eines Ferienhauses von Freunden in Chantilly-sur-Lac überwachen. Dabei kann sie vielleicht ja auch gleich feststellen, was es mit dem Mord, der dort passiert ist, auf sich hat. Ein netter Krimi der etwas anderen Art, in witzig und anschaulichem Schreibstil, der sich flüssig liest. Eine nette und leichte Urlaubslektüre. Eine tolle Idee ist der Dialog zwischen der Hauptperson und den Autorinnen zu Beginn des Buches, sowie die Vorstellung der Personen. weiterlesen
Detektivin wider Willen
Ich war von den ersten beiden Werken um Pippa Bolle begeistert. Auerbach und Keller schreiben hiermit "Kriminalromane" mal ganz anderer, eigentlich eher heiterer Art. Es wird sich gar nicht so sehr auf den Kriminalfall an sich beschränkt , auch gilt hier nicht, je grausamer je besser oder es geht auch nicht, wie in vielen anderen Krimis, die kranke Psyche des Täters nach und nach zu entblößen. Viel mehr bereitet die lustige, unkomplizierte und unkonventionelle Art der Protagonistin viel Spaß beim lesen. Ebenso weckt die Beschreibung Orte und der vorherrschenden Atmosphäre irgendwie Lust auf Urlaub. Allerdings kann man der Leseprobe entnehmen, dass auch beim dritten Buch wieder im Grunde der gleiche Plott in leicht abgewandelter Form vorliegt. Pippa Bolle flüchtet vor dem Lärm und der starken sozialen Eingebundenheit der Transvaalstr. 55 in eine Urlaubsgegend, wo sie in Ruhe einer Übersetzungsarbeit nachgehen und gleichzeitig ein Haus von Freunden hüten kann (auch wenn sie diesmal noch Bauaufsicht führen soll). Dabei wird sie wiedermal ungewollt in Ermittlungsarbeiten bzgl. eines Mordfalles involviert. Ich werde mir das Buch trotzdem kaufen, da es eine erheiternde Ablenkung verspricht, aber die Autorin sollte trotzdem langsam ein wenig die Spur wechseln. weiterlesen
Die Lp gefällt mir super
Die Lp gefällt mir super gut und hätte nicht treffender sein können. Es spiegelt sich das kleine, verträumte Städtchen Chantilly-sur-Lac wieder. Und es strahlt eine gewisse Ruhe aus. Die Ruhe vor dem Sturm. Besonders gefallen mir am Anfang immer die Personenbeschreibungen. Man weiß immer gleich, mit wem man es zu tun hat.Es ist bestimmt ein schönes Buch das ich gerne lesen würde. weiterlesen
Sein oder tot sein
Pippa Bolle wird 40. Und die Bewohner des Berliner Hinterhauses planen eine grandiose Überraschungsparty. Nun, vielleicht nicht ganz überraschend, da Pippa beim samstäglichen Kuchenbüffet im Hof genaustens über die Feierlichkeiten informiert wird. Vom Spontantheaterstück mit den bisherigen kriminalistischen Abenteuern der Jubilarin bis hin zum Buffet zu dem jeder Gast eine Spezialität beitragen wird. Was Bruder Freddy schon jetzt das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Umso ärgerlicher, dass Pippa gar nicht daran denkt mitzufeiern. Ihr winkt ein Aufenthalt in Frankreich um mit zwei Wissenschaftlern Zitate von Hemingway zu übersetzen und zu diskutieren. Ihr literarischer Übersetzerdurchbruch. Und auch noch so gut bezahlt, dass hinterher eine eigene Wohnung im Bolle Mietsdomizil winkt. Pippa macht sich mit Pia Peschmann auf den Weg. Schon unterwegs zum "Montagne noir" wird sie auf die Kiemenkerle aufmerksam, die ihren jährlichen Angelausflug samt Preisfischen ebenfalls in Frankreich austragen. Und zu dreizehnt unterwegs sind. Was ein Mitglied es Vereins im Prolog mit folgenden Worten interpretierte: "Dieser Beschluss und die Zahl 13 - Männer das werden wir noch bereuen." Pippa Bolle, die Erfolgsfigur von Auerbach und Keller, ermittelt in "Tote Fische beißen nicht" bereits zum dritten Mal. Für mich ist der dritte Teil allerdings eine Premiere, denn bislang habe ich noch keinen Fall der Amateudetektivin verfolgt. Sprache,Stil und Handlung erinnern ein wenig an die Erfolgsromane von Dora Heldt und ihrem Duo aus Pappa und Tochter Christine. Nur das es bei den Bestsellern der Nordsee niemals Leichen zu beklagen gab. Ich jedenfalls bin neugierig wie diese jugendliche, und äußerst sympatische, Berliner Miss Marple zu Werke geht. 13 bei Tisch, das war ja schon bei Agatha Christie hochspannend! weiterlesen
Südfrankreich, Kiemenkerle und Pippa Bolle
Bisher hatte ich weder von den Autorinnen noch von Pippa Bolle etwas gehört, dabei ist "Tote Fische beißen nicht" bereits der dritte Krimi um die patente Ermittlerin. Die Leseprobe macht Lust auf mehr. So viele verschrobene und vielfältige Charaktere habe ich schon lange nicht mehr in einem Buch gesehen - noch dazu gleich auf den ersten Seiten angetroffen. Was die Autorinnen hier schon alles an möglichen Plots und Verwicklungen, Beziehungen und daraus folgenden Komplikationen andeuten, lässt auf einen spannenden, unterhaltsamen und vor allem witzigen Krimi hoffen. weiterlesen
Rezensionen
Mörder ahoi!
Pippa Bolle reist nach Frankreich um in Ruhe Übersetzungsarbeiten zu erledigen. Nebenbei überwacht sie die Renovierungsarbeiten eines Hauses ihrer Freundin. Mit Ruhe ist blos leider nichts! Ein Angelverein hat sich im Gasthaus nebenan einquartiert. Zu der Recherche eines vor Jahren geschehenen Todesfalls im Haus der Freundin kommt der aktueller Tod eines Mitglied das Anglervereins hinzu. Hobbydetektivin Pippa hat alle Hände voll zu tun! Ein heiterer, amüsanter Krimi mit Ferienflair und Entspannungscharakter. Pippas dritter Fall und mein Erster. Ideal für einen Kurzurlaub auf der Couch! weiterlesen
Geheimnisse beim Angeln - Dass es so etwas gibt?!
Pippa Bolle ermittelt wieder. Pippa wird von ihrer Freundin beauftragt, den Hausausbau in Frankreich zu beaufsichtigen. Pippa wird im örtlichen Gasthaus untergebracht und dort sehr gut verpflegt. Sie trifft dort auf Anlger, mit denen sie sich schnell anfreundet, da Kommisar Schmidt unter den Angelfreunden zu finden ist und Pippa als "Alibifreundin" ausgegeben hat. Ein nette Geschichte um die Freuden des Angelns, die Lust auf diesen Fleckchen Erde bereitet und nebenher noch einen bzw. zwei verworrenen Mord(e) enthält! --- Nett fand ich auf die beiden Damen, die zum Ende des Buches erschienen :-) weiterlesen
Ein Buch … wie eine Woche Urlaub in Südfrankreich
Dies war mein erster Roman mit Pippa Bolle und es wird nicht mein letzter bleiben. Man darf keine spannende Krimikost erwarten. Dazu ist die kriminalistische Story zu seicht. Aber das Drumherum ist dafür nicht zu verachten. Bevölkert wird das Buch von vielen skurrilen und lebendigen Charakteren, deren Interaktion zuweilen komisch, zuweilen problematisch aber immer unterhaltend ist. Fazit: Wer keine blutrünstigen Thriller, sondern kurzweilige Unterhaltung mit Urlaubs-Feeling sucht, sollte bei diesem Buch unbedingt zugreifen. weiterlesen
Nass auf allen Seiten
Pippa Bolle. Rote Haare, große Hüte, bunte Tücher. Pippa soll in Fankreich auf eine Restaurierungsbaustelle aufpassen. Das zu restaurierende Haus hat auch noch ein Geheimnis. Was ist vor über zwanzig Jahren dort geschehen? Pippa soll und wird es klären! In der zweiten Hauptrolle sind ein Angelverein aus Berlin mit ein paar kernigen Kerlen. Aber auch die Einheimischen, die entgegen aller Erwartungen sehr, sehr nett sind, sind Urgesteine, bei denen man glaubt, dass es solche Menschen in "Echt" nicht gibt. Aber man begegnet sie im Grunde jeden Tag auf der Straße. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es war auch toll, dass es eine Personenliste gab. Das war echt an manchen Stellen hilfreich :-) Ich bin auf den nächsten Band gespannt! weiterlesen
Gute Ideen, aber langatmige Umsetzung
Inhalt Pipa Bolle soll für eine Freundin den Umbau deren Hauses in den französischen Montagne Noire beaufsichtigen. Das kommt ihr sehr gelegen, denn so kann sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Ihre eigentliche Arbeit, eine Übersetzung, erledigen und trotzdem ein bisschen Urlaub machen. Erst auf dem Weg wird ihr eröffnet, dass sie nebenbei auch noch aufklären soll, was vor 10 Jahren in eben diesem Haus passierte – schließlich hat sie ja schon ihr detektivisches Talent unter Beweis stellen können. Ein Zusammentreffen mit alten Bekannten und ein Mord sorgen dafür, dass alles anders kommt, als geplant. Handlung und Gestaltung Ich muss zunächst vorausschicken, dass dies mein erster Fall mit Pippa Bolle war. Grundsätzlich hatte ich auch ohne Vorkenntnisse kein Problem, mich in der Geschichte zurechtzufinden. Allerdings fehlen mir so aber möglicherweise Zusammenhänge, die meine Beurteilung negativ beeinflussen… Zu Beginn tröpfelt die schwache Story vor sich hin. Die Autorinnen leiten Pippas Frankreich-Aufenthalt langatmig ein und verwenden viel Zeit darauf, die einzelnen Gruppierungen zu beschreiben. Leider sind zunächst auch keine Interesse erzeugenden Höhepunkte zu verzeichnen, weshalb sich das Lesen zieht wie Gummi. Endlich, in Kapitel 13 (!), passiert das, was einen Krimi ausmacht: Mit dem Mord (der immerhin schon im Klappentext angekündigt wird) nimmt das Buch doch noch Fahrt auf. Die entstehende Spannung bleibt denn auch bis zur Aufklärung des Mordes am Ende bestehen. Auerbach und Keller haben ein paar kreative Elemente eingebaut, die das Buch von anderen abheben und mich auch zum Schmunzeln brachten (Zwillings-Polizist, Wiedersehen mit Kommissar). Besonders gefiel mir das Interview zwischen Pippa und den Autorinnen zu Beginn. Die persönliche Begegnung der drei „im Paradies“ könnte die ideale Fortsetzung sein, steht aber aus meiner Sicht ohne wirkliche Verbindung zur Handlung und wirkt so aufgesetzt. An und für sich gefällt mir auch die Idee der diversen Verwicklungen. Leider schießen die Autorinnen für meinen Geschmack aber über das Ziel hinaus. Dass jeder mit jedem verstrickt ist, wirkt unglaubwürdig und konstruiert. Schließlich gibt es aus meiner Sicht eindeutig zu viele Nebenschauplätze. Ein paar Wegzulassen hätte der Story mehr Spannung und Schlüssigkeit verliehen und einige Seiten gespart. Schon alleine das ausufernde Drama mit Leo hat meine Geduld arg strapaziert. Und auch die Über-Betonung der kulinarischen Genüsse rückt diese für mich zu sehr in den Vordergrund. Fazit Das Buch ist zum Zeitvertreib ganz nett (und wenn man gerade nichts Besseres zur Hand hat). Nach der Hälfte wird es dann auch dem Wort „Krimi“ gerecht und der Leser wird für die Durststrecke mit einem spannenden, aber nicht fesselnden Fortgang belohnt. Meine Erwartungen konnte es dennoch nicht erfüllen. Dafür gibt es einfach zu viele Nebenhandlungen, die von der eigentlichen Story ablenken. Gerade noch so 3 von 5 Sternen. weiterlesen

