
Beschreibung
»Ich schwöre, ich habe perfekt deutsch gesprochen. Ich glaube, ich habe sogar gesagt: Ich habe mein Praktikum absolviert. So spreche ich sonst nie.«
Frau Freitags Klasse ist jetzt in der Zehnten. Alles dreht sich um den Abschluss. Wirklich alles? Während Frau Freitag ihre Schüler nachts auf Facebook an ihre Bewerbungen erinnert und tagsüber durch die Prüfungen schleust, haben Bilal, Emre und Mariam ganz andere Probleme: »Wie kam man eigentlich ins Internet, als es noch keine Computer gab?« – »Moment noch Frau Freitag, gleich fertig mit Handy.« – »Hab ich Selbstbräuner raufgesprüht und heute Morgen voll Schock: volldunkelbraun.« Aber wie soll eigentlich Frau Freitag ohne ihre Klasse überleben?
Autoren
Extras
Zusatzinformationen
Leseeindrücke
Voll streng, Frau Freitag
Frau Freitag hat wieder zugeschlagen. Sie erzählt uns Geschichten aus ihrem Lehrerleben. Es ist witzig auf einer gewissen Art und Weise. Und es ist wahrscheinlich eine Brennpunktschule. Berufswunsch „Bordellbesitzer“. Lernen für einen guten Abschluss ? Keinen Bock. Elternabend, keine Eltern sind anwesend. Na herzlichen Glückwunsch und Hut ab für die Lehrer die das Tag täglich aushalten. Die LP „Voll streng, Frau Freitag“ von Freitag ist ganz witzig geschrieben. Mein Fall sind solche Bücher nicht. Mir sträuben sich die Nackenhaare wenn ich lese was die lieben Schüler so sagen. Das Cover ist gut gelungen und gefällt mir. weiterlesen
Anschluss gelungen
Die zweite Leseprobe der Frau Freitag hat mich überzeugt, wie bereits die erste zuvor. Der Schreibstil ist flüssig, das Lesen wird zu einem Spaziergang. Die Ausdrucksweise, Anekdoten und Zitate sind teilweise ein wenig zynischer, aber ganz sicher aus dem wahren Schulalltag gegriffen. Inhaltlich knüpft das Buch an den Vorgänger an. Frau Freitags Schüler sind nun in der 10. Klasse und stehen somit kurz vor ihrem Schulabschluss. Sehen sie sich selbst auch teilweise noch als Kinder. Bereits der erste Schultag schlaucht Frau Freitag schon, ihre Schüler würden sagen: Chill mal, Frau Freitag! Trotzdem hat sie eigene Erwartungen an das Lernverhalten ihrer Schüler und möchte so viel Wissen wie möglich vermitteln. Zusätzlich steht ja auch noch die Bewerbungsrunde für die zukünftigen Ausbildungsplätze auf dem Lehrplan. Damit Berufswünsche wie „Diseinerin“ oder „Puffleiter“ nicht zum erklärten Ziel werden können, wird Frau Freitag noch einige Überzeugungsarbeit vor sich haben. Ein kurzweiliges Werk, das sich leicht und flüssig liest. Optisch, wie auch inhaltlich schließt es an das vorherige Buch an und wem bereits dieses Buch gefallen hatte, wird sicherlich weiter lesen wollen. weiterlesen
Der ganz normale Wahnsinn
„Voll streng, Frau Freitag!“ von Frau Freitag. Frau Freitag ist die Lehrerin einer chaotischen 10. Klasse, die kurz vor ihrem Realschulabschluss steht. Während Frau Freitag versucht, sie irgendwie durch die Prüfungen zu bringen, haben die anscheinend ganz andere Sorgen. Trotzdem schildert die Lehrerin ihre Situation mit Humor und man merkt, wie gern sie trotz allem ihren Beruf und ihre Schüler hat. Sie bringt in ihrem lockeren, humorvollen Schreibstil die alltäglichen großen und kleinen Probleme einer Abschlussklasse deutlich zum Ausdruck. Wobei die "Probleme" eher im der privaten als im schulischen Bereich der Schüler liegen. Eine unterhaltsame und nette Lektüre auch für zwischendurch, die aber auch nachdenklich stimmt. weiterlesen
Der abwechslungsreiche Alltag einer Lehrerin
Frau Freitag erzählt ein paar ihrer "Abenteuer" in ihrer Schule, zum Beispiel vom Besuch eines Ex-Schülers. Das alles macht sie sehr authentisch. Ihr Schreibstil ist einfach zu verstehen und enthält viel Alltagssprache, sodass man sich gleich heimisch fühlt. Man möchte gar nicht zu viel verraten, denn obwohl es nur kurze Geschichten sind, macht es Spaß sie zu lesen und man möchte das Buch weiter lesen. weiterlesen
Voll streng, Frau Freitag
Und weiter geht es mit Frau Freitags Geschichten von ihrer Klasse. Fast alle haben es in die letzte Klasse geschafft und in paar neue Schüler sind auch dabei. Ein neues und wichtiges Thema, das anscheinend aber nur Frau Freitag interessiert und ihr allein Schweiß auf die Stirn treibt: Die Zukunft ihrer Schüler! Bewerbungen, Gespräche, Informationssuche oder geplante Abschlüsse – alles ist dabei. Nur Frau Freitags Schüler nicht. „Voll schöööön!“ ist auch dieses Mal der Einstieg in den Folgeroman von Frau Freitags Erlebnissen in der Schule. Wieder gelingt es, die Gedankengänge, seien sie auch noch so wirr, der Schüler nachzuvollziehen und darzustellen. Wieder wird Schule und werden die Schüler nicht verurteilt und mit einem „Pah“ und passendem Augenrollen abgespeist, sondern man wird in die Welt eines Lehrers eingeführt, in der man nur mit viel Humor überleben kann. Die Erzählweise in Episoden wurde beibehalten und sorgen dafür, dass das Lesen nicht langweilig wird. Lachen bis die Tränen kommen ist garantiert. weiterlesen
Rezensionen
Realsatire aus deutschen Schulen
Mit der äußerst einleuchtenden Einschätzung: „Die gackern rum, weil in ihren Köpfen nur Hormone rumfliegen, die sich auf alle Synapsen gesetzt haben“ (S.11) beschreibt die Lehrerin Frau Freitag im Buch „Voll streng, Frau Freitag“ ihr tägliches Arbeitsfeld, auf das sie stets im Nahkampf zugeht. D as Buch der Kunst- und Englischlehrerin an einer Gesamtschule, die auch als Autorin den Namen Freitag trägt, hat ausgesprochen biographische Züge. Trotzdem und gerade deswegen wird jeder Lehrer einer beliebigen Schulart in einem Bundesland der Wahl sich wiederfinden, wenn Robbie als Absolvent der Schule seine Lehrerin besucht und plötzlich von unheimlicher Ernsthaftigkeit befallen ist, oder wenn in einer Klasse ein sogenanntes „steile[s] Gefälle“ bezüglich der Leistungen herrscht, was durch den breiten Graben zwischen „null Checkung“ und „voll Professor“ (S.12) erzeugt wird. Auch die verheerend geringe Anzahl von interessierten Eltern der Abschluss-Aspiranten, sowie die Berufswünsche der Zehntklässler – von der „Dieseinierin“ bis zum „Puffbesitzer“ (S.16) – führen zu diversen ebenso verheerend ausfallenden Beschreibungen der gedanklichen Landschaften einer deutschen Lehrkraft. Wie sich ein Lehrer in einem anderen Land fühlt, wird nicht beschrieben, dafür aber, welche Nationalitäten die Schüler haben. Insgesamt ist das Buch – soweit es wenigstens bei vorablesen.de einsichtig ist – zwar durchaus unterhaltsam, aktualisiert aber deutlich zu oft Klischees, die vielleicht gar keine sind, aber nichtsdestotrotz nicht auf jeder Seite Gegenstand aller Überlegungen sein müssen. weiterlesen
Der Schulwahnsinn geht weiter
Inhalt: Inhaltlich knüpft das Buch an den Vorgänger an. Ihre Schüler sind nun in der 10. Klasse und stehen somit kurz vor ihrem Schulabschluss. Sehen sie sich selbst auch teilweise noch als Kinder. Bereits der erste Schultag schlaucht Frau Freitag schon, ihre Schüler würden sagen: Chill mal, Frau Freitag! Trotzdem hat sie eigene Erwartungen an das Lernverhalten ihrer Schüler und möchte so viel Wissen wie möglich vermitteln. Zusätzlich steht ja auch noch die Bewerbungsrunde für die zukünftigen Ausbildungsplätze auf dem Lehrplan. Damit Berufswünsche wie „Diseinerin“ oder „Puffleiter“ nicht zum erklärten Ziel werden können, wird Frau Freitag noch einige Überzeugungsarbeit vor sich haben. Meinung: Der Schreibstil ist flüssig, das Lesen wird zu einem Spaziergang. Die Ausdrucksweise, Anekdoten und Zitate sind teilweise ein wenig zynisch, aber ganz sicher aus dem wahren Schulalltag gegriffen. Mit Selbstironie nimmt Frau Freitag sich selbst an so mancher Stelle auf die Schippe. Es mag für den einen oder anderen erschreckend klingen, jedoch verhält es sich genau wie in diesem Buche dargestellt an fast jeder Lehranstalt innerhalb Deutschlands. Migrationshintergrund hin oder her, oftmals fallen selbst die aus dem Rahmen, die man aus vermeintlich gutem Hause wähnt. Die Schulministerien sollten endlich vom althergebrachten Frontalunterricht wegkommen und neue Lernmethoden erproben, die den Schüler selber aktiver am Unterrichtsgeschehen beteiligt. Leider wird eben in den wenigsten Fällen Lerntypen gerechter Unterricht präsentiert. Cover und Titel: Optisch, wie auch inhaltlich schließt es an das vorherige Buch an. Der Titel ist sicherlich den Situationen im Schulalltag entnommen und somit passend. Fazit: Ein kurzweiliges Werk, das sich leicht und flüssig liest. Wem bereits das erste Buch gefallen hatte, wird sicherlich weiter lesen wollen. weiterlesen
Neues aus dem Schulalltag: Frau Freitag rockt!
Besser kann man Lehreralltag wohl kaum zu Papier bringen... Frau Freitag berichtet wieder in gewohnt amüsanter Weise vom Alltag mit einer pubertierenden Schulklasse und schafft es dabei einen wirklich realistischen Blick hinter die Klassenzimmertür in einen ungeschönten Unterrichtsalltag zu geben. Immer wieder hat man auch bei diesem Buch als Leser das Gefühl: "Moment mal, das war heute morgen im Unterricht doch genau so wie`s da im Buch steht - oder zumindest verblüffend ähnlich..." Frau Freitag begleitet in diesem Buch wieder eine Klasse als Klassenlehrerin durch ein Schuljahr. Genauer gesagt handelt es sich um eine zehnte Klasse kurz vor dem Schulabschluss. Diesem sehen alle recht entspannt entgegen und machen sich in keiner Weise Gedanken darüber, wie es nach der Schule weitergehen könnte. Alle, bis auf eine... Frau Freitag leidet und kümmert sich mehr um "ihre Kinder" und deren Zukunft als eben diese. Wie bereits im ersten Buch "Chill mal, Frau Freitag!" wurden auch hier Blogeinträge zu einem Buch umgearbeitet. Dies zeigt sich in den kurzen, sehr lesefreundlichen Kapiteln: perfekte Lektüre für die Fünf - Minuten - Pause oder für Hohlstunden ;) Wer von diesem Buch "große Literatur" erwartet - ist definitiv falsch... Wer sich ein paar unterhaltsame Lesestunden wünscht - der sollte sich dieses Buch ganz schnell zulegen! weiterlesen
Schulalltag!?
Beim Autorennamen "Frau Freitag" handelt es sich um das Pseudonym einer Lehrerin an einer so genannten Brennpunktschule. Mir ist sie bereits durch ihr Vorgängerbuch "Chill mal Frau Freitag" bekannt, das recht erfolgreich war. Daher nun wohl der zweite Teil. Die Klasse, deren Klassenlehrerin Frau Freitag schon im ersten Buch war, ist mittlerweile älter geworden, aber nicht vernünftiger, auch wenn sie mittlerweile Abschlussschüler sind und sich dringend Gedanken um ihre Zukunft machen sollten. Falls manche Situationen wirklich so abgelaufen sind und nicht überspitzt dargestellt sind, kann einen das teilweise ganz schön erschrecken, aber sicher gibt es in Deutschland heute viele Jugendliche, die wirklich keinerlei Zukunftsperspektiven haben und sich die wenigen Chancen auch noch bewusst vermasseln. Für außenstehende Leser und auch Menschen, die wie ich selbst Lehrer sind, gibt es aber dennoch auch viele witzige Begebenheiten in der Schule und Jugendliche, die in manchen Situationen wirklich überraschen. Sehr menschlich finde ich auch die Schilderungen ihrer Erfahrungen bei "Kinder-Facebook", ihrem Acount über den sie mit ihren Schülern befreundet ist, deren mehr oder weniger sinnfreie Posts sie sehr aufmerksam verfolgt, weil sie irgendwie gar nicht anders kann. Neben den Schülern der Zehnten kommen auch neue andere Klassen und Kollegen von Frau Freitag darin vor, die sie sicher teilweise etwas übertrieben karrikiert, um den Spaß am Lesen zu steigern. In Frau Freitag selbst kann man sich gut hineinversetzen, da sie auch sehr gefühlsbetont schreibt und sympathisch wirkt. Das Buch lässt sich auf jeden Fall angenehm leicht lesen, es handelt sich dabei auch nicht um anspruchsvolle Literatur. Wirklich Spaß damit haben Lehrer und andere Pädagogen, die sich selbst bestimmt in manchen Situationen wiedererkennen oder vielleicht manchmal auch froh sind, dass sie an einer Schule unterrichten, in der es dann doch noch nicht so schlimm zugeht. Auch für etwas ältere Schüler mag es sicher ganz aufschlussreich sein, einmal die Perspektive einer eigentlich doch recht menschlichen und sympathischen Lehrerin einzunehmen. Und für Eltern und alle anderen Menschen, die regelmäßig mit Schülern oder Lehrern zu tun haben, lohnt sich die Lektüre, um eine grobe Vorstellung davon zu bekommen, wie der Alltag an Schulen heutzutage aussieht, wobei man natürlich immer berücksichtigen muss, dass jede Schule anders ist und ein Buch natürlich umso lesenswerter ist, je weniger alltäglich die beschriebenen Vorfälle sind. Zum Lachen wird es aber jeden Leser manchmal bringen und manch einer erkennt sich vielleicht auch doch etwas in der heutigen Schülergeneration wieder... weiterlesen
Schulalltag?
Frau Freitag unterrichtet gerade eine siebte Klasse, als ihr Besuch angekündigt wird. Es ist Ronnie, ein Schüler ihrer letzten 10. Sie erinnert sich zurück an das letzte Jahr mit dieser Klasse. Die Beschreibung des Schulalltags erscheint mir chaotisch. Schulschwänzen ist die Regel, Disziplin die Ausnahme. Allerdings ist zu spüren, dass die Lehrerin die Schüler mag. Sie bemüht sich um diese. Es gilt, ihnen Pünktlichkeit bei der Abgabe von Prüfungs- und Bewerbungsunterlagen beizubringen. Schwierig ist es, die politischen Anschauungen der unterschiedlichen Migrantengruppen in Einklang zu bringen oder ihnen wenigstens Toleranz beizubringen. Mir standen die schwierigen Schüler zu sehr im Mittelpunkt. Diejenigen, die den Anforderungen genügten, spielten kaum eine Rolle. Dass alle Schüler, auch die in Deutschland Geborenen, kein exaktes Deutsch sprechen, fand ich unglaubwürdig. Facebook als Kommunikationsmittel für Pädagogen ist Ansichtssache. Das Buch konnte mich nur bedingt überzeugen. Ein Grund liegt darin, dass ich es nicht einordnen kann. Für eine ernste Auseinandersetzung mit dem Thema Schule fand ich die Sprache, auch die der Lehrerin, nicht immer passend. Für eine humorvolle Betrachtung waren viele Stellen zu ernst. Außerdem wäre weniger Mehr gewesen. weiterlesen

