
Beschreibung
Als ihr klar wird, dass in ihrer Abwesenheit regelmäßig jemand in ihre Wohnung eindringt, klettert Panik in der jungen Mutter Kathrin hoch. Als dann noch ihre Tochter im Kindergarten von Kathrins totgeglaubtem ehemaligen Mitbewohner angesprochen wird, weiß sie, dass etwas Schreckliches bevorsteht.
Wird die tragische Entscheidung, die sie und ihre Freunde damals in der WG getroffen haben, sie nun einholen? Getrieben von Schuld und Rache beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit, und zum ersten Mal in ihrem Leben muss sie die Kontrolle abgeben…
Autoren
Extras
Zusatzinformationen
Leseeindrücke
Wie abgebrüht
Wie abgebrüht muss man sein, wenn man mit einer Leiche durch die Straßen läuft, und es für andere Menschen so aussehen lässt, als stütze man einen völlig betrunkenen Freund. Und die Leiche wirft man dann auch noch auf die Bahngleise. Also die Leseprobe hat durchaus bewirkt, dass ich gerne wissen möchte, was denn noch so passiert. Warum musste dieser Freund sterben? Warum wird ein kleines Mädchen in völliger Dunkelheit gefesselt gehalten? Wird Kathrin Voss von ihrer Vergangenheit eingeholt? Offensichtlich hält sich eine fremde Person während ihrer Abwesenheit in ihrer Wohnung auf. Sehr gruseliger Gedanke. Das Buch kommt definitiv auf meine Liste. weiterlesen
Die Vergangenheit ruht nicht
„Sterbenswort“ von Siegfried Langer. Der Thriller beginnt gleich mitten im Geschehen, ohne lange Einführung. Die kleine Mia wurde entführt und an einem kleinen dunklen Ort gefesselt. Die eigentliche Geschichte wechselt immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was aber keinesfalls an dem flüssigen Schreibstil etwas ändert. Als Studenten haben Kathrin, Thomas, Heinrich und Amelie ihren toten Freund Erik von der Warschauer Brücke auf die Gleise gestürzt. Heute ist Kathrin erfolgreiche Ärztin und Mutter der kleinen Mia. Sie ist ein rational denkender Mensch, der sehr auf Ordnung achtet. Doch plötzlich liegen Gegenstände in ihrer Wohnung an anderen Stellen. Holt die Vergangenheit sie ein? Damals suchte Polizeioberkommissar Theo Kron die Leichenteile des vermeintlichen Selbstmörders. Die LP ist eine gelungene Einführung in das Buch. Viele Aspekte werden angesprochen, nun gilt es diese Puzzleteile zu verbinden. weiterlesen
Wer war in meinem Häuschen?
Das kann man nicht gut haben, wenn, wie hier in der Leseprobe, ein kleines Mädchen in vollkommener Dunkelheit und ohne ausreichend Sauerstoff zum Atmen gefangengehalten wird. Die Ursachen liegen noch weit vor der Geburt der kleinen Mia, noch in der Jugendzeit, als ein Freund (Erik) von Mias Mutter, der erfolgreichen Dr. Kathrin Voss, zu Tode kommt. Die Umstände sind vorerst noch unklar, der Leser erfährt nur, das Kathrin und ihre Freunde Eriks toten Körper beseitigen und dass Erik die grosse Liebe von Kathrins Freundin Amelie war. ..und nach Jahren geht der Wahnsinn los. Dinge in Kathrins Wohnung befinden sich nicht mehr an ihrem Platz, und die Anzeichen häufen sich, dass sich ein Fremder Zutritt verschaffen kann, wann immer er es will. Die Erzählperspektive wechselt immer von der Vergangenheit in die Gegenwart und zurück. Das mag ich persönlich nicht so gern und oft lese ich solche Bücher nicht sequentiell, sondern suche mir immer die zusammenhängenden Handlungsstränge heraus. Normale Leser wird diese Erzählweise wahrscheinlich nicht ärgern und weil von Anfang an Spannung aufgebaut wird, gebe ich eine klare Leseempfehlung für diesen Krimi!( Kann mir jemand bitte verraten, ob Amelie die Täterin ist?) weiterlesen
Die Vergangenheit holt dich ein.
Das Buch nimmt man in die Hand und will es nicht mehr weglegen, was sicher auch mit dem flüssigem Schreibstill zu tun hat. Kathrin, eine realistisch denkende Ärztin und Mutter einer 4 jährigen Tochter, passieren plötzlich merkwürdige Dinge: persönliche Gegenstände liegen nicht dort, wo sie hingehören. Geht ihr eifersüchtiger Ex-Freund hinter ihrem Rücken in die Wohnung? Als eines Tages ein fremder Mann zu ihrer Tochter sagt, er sei ein alter Freund ihrer Mutter, wird Kathrin von ihrer Vergangenheit eingeholt. Was ist wirklich passiert mit Erik? Er müsste doch tot sein? Wieso versetzt er seine Studienfreunde in Angst und Schrecken? Nicht nur Kathrin bekommt Drohungen sonder auch Heinrich, ihr ehemaliger Freund in der WG-Zeit. Sie machen sich auf die Suche nach den anderen WG-Bewohnern von damals und müssen erfahren, dass die Vergangenheit sie nicht in Ruhe lässt. Immer mehr Angst und Drohungen erfahren die Freunde. Der Zeitenwechsel von damals, heute und neulich erhöht die Spannung und ist so geschickt gewählt, dass der Leser keine Schwierigkeiten hat, der Thematik zu folgen. Ein Thriller, der nicht mit Blutvergießen punktet, sondern mit seiner Kunst beim Leser Gänsehaut zu erzeugen, weil die Peronsen und ihre Geschichte authentisch erscheinen. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen: Muss Mann und Frau gelesen haben. Ihr werdet es nicht bereuen. weiterlesen
Sag kein Wort!
Schon das erste Buch von Herrn Langer konnte mich begeistern, erfrischend, spannend und fesselnd fand ich die Geschichte, doch leider kam die Auflösung viel zu früh und hat dem ganzen die Fahrt genommen. Bei Sterbenswort startet man wieder rasant in die Geschichte rein. Der Autor versteht es kleine Häppchen zu servieren, die einen zum Weiterlesen anregen. Ein Page-Turner ist damit garantiert! Die Aufteilung in Damals und Heute machen das Buch sehr interessant. Schon allein, weil das Damals sehr fulminant startet. Vier Freunde, unter ihnen auch Kathrin, entledigen sich von ihrem toten Freund auf einer Brücke. Warum dieser tot ist und warum sie ihn beseitigen, ist noch nicht klar. Im Heute sieht man Kathrin mit ihrer Tochter. In der Wohnung liegen plötzlich einige Gebrauchsgegenstände nicht mehr auf ihrem festen Platz. Die vierjährige Tochter war es nicht. Lügt sie oder sagt sie die Wahrheit? Die Erzählung aus Damals sowie Heute ist spannend und es werden soviele Fragen aufgeworfen, dass man das Buch einfach lesen möchte. Ich möchte es gerne lesen und werde mich in der nächsten Buchhandlung darauf stürzten. Sofern die Auflösung in dieser Geschichte nicht auch zu bald kommt, kann man schon jetzt von einem Page-Turner sprechen. Ich lese es bestimmt! weiterlesen
Rezensionen
Wenn die Vergangenheit wiederkehrt
Als die junge Mutter Kathrin , in ihrer Wohnung Gegenstände an einem andern Platz wiederfindet , verdächtigt sie zuerst ihre kleine Tochter , doch diese streitet alles ab . Immer mehr hat Kathrin das Gefühl , dass sich ein Fremder in ihrer Wohnung herumtreibt und Sachen versteckt . Denn wie soll ihre Tochter auf einen Schrank kommen und dass völlig ohne Hilfsmittel . Immer neue Dinge verschwinden und Kathrin ist sich sicher , das etwas nicht stimmt . Als dann ihre kleine Tochter erzählt , dass sie im Kindergarten einen Ring von einem Mann namens Erik bekommen hat , schrillen bei ihr alle Alarmglocken . Kathrin kennt nur einen Erik , der Erik der vor zehn Jahren ums Leben kam . Doch nicht nur sie wird mit der Vergangenheit konfrontiert , auch ihre ehemaligen Mitbewohner , erhalten seltsame Anrufe und E-mails von einem Mann namens ... Erik . Am Anfang dieses Buches hatte ich einige Probleme mit dem Schreibstil des Autors , doch diese legten sich schnell. Vom ersten Buch des Autors " Vater , Mutter , Tod " war ich noch nicht restlos begeistert , doch nun bin ich es !! Ein toller neuer Thriller , eines tollen deutschen Autors !! weiterlesen
Sterbenswort - ein Thriller mit Klasse
Endlich ein Thriller, der mich richtig mitgerissen hat. Die wenigsten Thriller schaffen es, dass ich gar nicht mehr zum Lesen aufhören kann und sind sehr schnell durchschaubar. Aber hier mußte ich einfach das Ende wissen und es war nicht so schnell vorhersehbar. ******************************************************************************************************************************************************************************************************************************** Das Buch handelt von Kathrin Voss, einer erfolgreichen Ärztin. Als sie Abends in die Wohnung kommt, kann sie manche Gegenstände nicht mehr finden. Sie stehen einfach nicht am gewohnten Platz. Bilder hängen plötzlich schief und als sie ihre Handcreme ganz oben auf dem Schlafzimmerschrank stehen sieht, und feststellt, dass ihre vierjährige Tochter niemals an diesem Platz kommen kann wird ihr klar, dass sich irgend jemand während ihrer Abwesenheit in ihrer Wohnung aufhält. Ihre Tochter Mia erzählt auf einmal von einem verstorbenen Freund, der ihr angeblich im Kindergarten auflauern würde und Kathrin wird von ihrer Vergangenheit eingeholt.... weiterlesen
Spannend und gut durchkomponiert
Inhaltsangabe: Als die junge Mutter Kathrin bemerkt, dass in ihrer Abwesenheit jemand in ihre Wohnung eindringt und Dinge verschiebt und verlegt, bekommt sie Angst. Noch größer wird die Angst, als ihre kleine Tochter Mia von einem fremden Mann erzählt, der ihr einen Ring geschenkt hat. Denn der Ring hat eine ganz besondere Bedeutung und erinnert Kathrin an ein schreckliches Ereignis in ihrer Studienzeit, in der sie sich mit vier anderen jungen Leuten eine Wohnung geteilt hatte ... doch nur drei davon leben heute noch. Kathrin nimmt Kontakt mit ihren früheren Freunden auf und erfährt, dass sie nicht die einzige ist, der merkwürdige Dinge passieren ... Der erste Satz: „Die vierjährige Mia erwachte in völliger Finsternis.“ Meine Meinung zum Buch: Das war mal wieder ein richtig spannender, gut durchkomponierter Thriller! Ich habe ihn sehr gerne gelesen. Die Geschichte ist sehr schlüssig und von Anfang an spannend. Ich konnte die ganze Zeit wunderbar mitkombinieren und Spuren verfolgen, das macht mir großen Spaß. Und obwohl der Kreis der Verdächtigen klein ist, kann man sich nie sicher sein, dass man den richtigen Verdächtigen im Visier hat, zu gut passen auch andere Personen als Täter. Die Motive der Hauptpersonen konnte ich immer gut nachvollziehen, sie handeln verständlich und (für mich zumindest) schlüssig. Ein paar kleine Punkte bzw. Verhaltensweisen blieben für mich nicht ganz logisch, aber wer verhält sich schon sein Leben lang logisch? Besonders dann, wenn man wie die Hauptpersonen unter Druck steht und Angst hat. Sehr gut gefiel mir auch, dass wir viel über das Leben der Figuren erfahren konnten – was sie seit ihrem Studium erlebt hatten und wie sie mit den damaligen Ereignissen zurecht gekommen sind – oder eben nicht. Für mich war das alles sehr glaubwürdig beschrieben. Das Buch ließ sich wunderbar lesen, es ging fast von alleine und die Spannung treibt den Leser voran. weiterlesen
Sterbenswort - Genialer deutscher Thriller
Ganz selten faszinieren mich deutsche Schriftsteller so sehr, wie es Siegfried Langer mit "Sterbenswort" geschafft hat! Vier Freunde begehen einen schwerwiegenden Fehler: sie werfen die Leiche ihres Freundes Erik von der Brücke auf die Gleise, um die Umstände seines Todes zu vertuschen. Jahre später geschehen seltsame Dinge. Zunächst taucht bei Kathrins Tochter Mia im Kindergarten ein seltsamer Mann auf, dann verschwinden Dinge in der Wohnung. Auch bei Heinrich beginnen unerklärliche Dinge. Und als Kathrin Amelie, Eriks damalige Freundin, aufsucht, stellen sie fest, dass der gemeinsame Freund Thomas spurlos verschwunden ist. Langsam setzt sich Stück für Stück das Puzzle zusammen. Als alle endlich verstehen, was wirklich los ist, ist es fast zu spät ... Siegfried Langer fesselt den Leser von der ersten Zeile an. Er wechselt von "Damals" zu "Heute", zwischendurch auch zu "Neulich" und spielt so mit dem Leser, informiert diesen aber auch häppchenweise darüber, was er zum Verständnis der Situation wissen muss. Die Spannung ist sofort da, steigt aber kontinuierlich an, bis zum Showdown. Selbst der "Abspann" treibt noch einmal das Adrenalin durch die Adern des Lesers. Wow! Ein wirklich gut gemachter Pageturner, der süchtig macht. Langer bedient sich einer klaren, unverschnörkelten Sprache, die sich sehr gut liest. Sehr oft gebraucht er nur kurze Sätze, wechselt nach einzelnen Sätzen schon den Absatz und regt mich damit sehr auf. Aber genau das steigert auch schon wieder die Spannung. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut dargestellt. Es gibt kein überflüssiges Drumherum, keine unnötigen Personen und damit keine unnötige Ablenkung vom Thema. Wenige Autoren unterhalten auf diese spartanische Art so exzellent. Langer braucht keinen Zierrat, keine Kinkerlitzchen, keine Deko, um seine Story auszuschmücken, er kommt mit der Story selbst aus. Respekt! Den Vorgänger "Vater, Mutter, Tod" muss ich jetzt unbedingt auch haben - und ich freue mich auf weitere Bücher dieses Ausnahmetalentes! weiterlesen
Sterbenswort
Dieser Thriller hat mir ehrlich recht gut gefallen. Vor allem auch, da er als Psychothriller nicht nur durch einen möglichst wahnsinnigen Killer und irre Morde glänzt, sondern viel mehr durch seine psychischen Kleinigkeiten, die häufig eine viel größere Spannung erzeugen. Was mir verdammt gut in diesem Zusammenhang gefallen hat, war die Verschachtelung zwischen Gegenwart und Vergangenheit, so dass man im Fortlauf der Geschichte in der Gegenwart immer weitere Bröckchen der Vergangenheit kennenlernt. Man hat dadurch einfach das Gefühl, dass man dem Täter näher kommt, ohne ihn direkt zu kennen, und man fängt einfach langsam an zu entschlüsseln, wer der Täter sein könnte und warum. Und das aus zwei Perspektiven nämlich der, wie es dazu gekommen sein könnte und der, wie die Dinge aktuell liegen. Insgesamt machte das die Geschichte für mich richtig spannend und auch zu einem gewissen Grad interaktiv, da ich mich selbst zum Nachdenken und Tätersuchen animiert fühlte. Zudem lernt man dadurch die Charaktere sehr gut kennen, wobei ich es sehr gut finde, dass es nur sehr wenige von diesen gibt und sich die ganze Geschichte auf eine kleine Gruppe fokussiert. Einfach, da man durch dieses Vorgehen die einzelnen Charaktere weitaus besser einschätzen kann, da einfach mehr Zeit ist, die Persönlichkeiten zu erläutern, sowohl im Gestern als auch im Heute. Daher macht das rätseln auch einfach viel mehr Spaß und vor allen Dingen passt dieser Fokus auf die Figuren sehr schön zu einem Psychothriller. Ich habe zwar schon härte Psychothriller gelesen, die die eigene Angst deutlich mehr angesprochen haben und bei denen man sich schon ziemlich erschrocken hat, trotzdem war dieser Roman spannend, auch wenn er doch deutlich ruhiger war und mich teilweise etwas stärker an einen Krimi, als an einen Thriller erinnert hat. Insgesamt fand ich auch, dass das Ende sehr stimmig zur restlichen Handlung des Romans war und nicht aus der Luft gegriffen wirkte, sondern einfach einmal ein logisches Ende war. Genau das hat mir an dem Roman auch so gefallen, dass ich bei dem ganzen Roman einfach ein stimmiges Gefühl hatte. Ein seichter, aber sehr gelungener Psychothriller, der sich super eignet, wenn man es zwar spannend mag, aber auch nicht zu sehr und die Welt der Psychothriller mal kennenlernen möchte. weiterlesen

