
Beschreibung
Wasserstände sinken, Quellen versiegen. Noch ist die Bedrohung des Kontinents kaum spürbar, die Völker leben in Frieden. Aber die dunklen Vorzeichen einer Katastrophe, weit grausamer als eine weltweite Dürre, häufen sich. Denn die Quellen spenden mehr als nur Wasser ...
Die Undae, eine Gemeinschaft von Frauen, die dem Wasser verbunden sind und darin lesen können, brechen ihr jahrhundertelanges Schweigen und warnen die Menschen. Drei von ihnen machen sich auf den langen Weg zu den zwölf Quellen mit dem Ziel, die Katastrophe vom Kontinent abzuwenden. Sie gehen nicht allein. Ein Schwertkämpfer, der sich gegen seine Bestimmung wehrt, ein junger Hirte auf der Suche nach Rache und sein Falke begleiten sie. Aber wie soll man eine ganze Welt retten, wenn es unmöglich scheint, sich selbst zu retten?
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Leseeindrücke
Zwölf Wasser - Zu den Anfängen
Die LP „Zwölf Wasser von E.L. Greiff hat mir nicht so gut gefallen. Vielleicht liegt es daran das sie erst bei Kapitel 4 begann. Die Namen, Personen und Tiere das war schon verwirrend. Die Undae merken dass eine Veränderung bevorsteht. Das Wasser geht zurück. Die Welsen, Krieger die in den Bergen lebt soll die Undae zu den 12 Quellen begleiten und sie auf dem Weg schützen. Einer der Krieger ist Felt. Seine Frau möchte nicht das er auf diese Reise geht. Er ahnt dass seine Frau ihn mit den Kindern verlässt wenn er sich auf den Weg macht. Also mein Fall ist das Buch leider nicht. Mir hat der Schreibstil nicht gefallen und es war mir alles zu verworren. Das Cover in blau gehalten mit einem Flacon mit Wasser finde ich sehr passend. weiterlesen
Verspricht mehr!
Es ist etwas anstrengend, da man mitten in das Buch geworfen wird, ohne Zeit zu haben, sich auf die Darsteller einstellen und sie näher kennenlernen zu können. Aber es fließt ein bisschen Mystik und sehr viel Fantasy durch diese Story, sodass mein Interesse in jedem Fall geweckt wurde. Solche Geschichten gefallen mir sehr, sehr gut! weiterlesen
nicht ganz überzeugend
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Gelungener Auftakt
Eine düstere, geheimnisvolle Vergangenheit, die die Menschen dieser Welt längst vergessen haben. Interessante, glaubhaft gezeichnete Charaktere. Interessante, vielseitige Settings. Gute, solide Story. Manchmal etwas ausschweifender Erzählstil, aber so hat man schließlich auch länger was davon. Die Undae - hohe Frauen, die aus den Wassern der Quellen, Flüsse, Seen lesen können - schlagen Alarm. Das Wasser schweigt plötzlich, "etwas" geht vor. Quellen versiegen und mit ihnen geht jedesmal ein Stück Menschlichkeit verloren. Eile ist geboten, Hoffnung besteht, doch keine Gewissheit darüber, was vorgeht und ob man das Versiegen der Quellen überhaupt verhindern kann. Um die Ursache herauszufinden, machen sich drei der Undae mit ihren Begleitern auf den Weg zu den Quellen, zu den Anfängen also. Mehr möchte ich gar nicht verraten. Dass das Buch ein paar vernachlässigbare Schwächen hat, will ich gar nicht bestreiten, und dennoch. Es ist gut, der Autor hat einige interessante neue Ideen verflochten, ohne die Fantasy völlig neu zu erfinden. Es sind auch endlich mal keine Kinder, die zu Helden mutieren, sondern einer der Protagonisten ist z.b. selbst schon Vater von zwei Kindern. Die Charaktere sind vielschichtig. Die Handlung lässt sich nicht vorhersehen, noch ein Pluspunkt. Am Ende des Buches weiss man nicht viel mehr, als das, was vorgeht, doch die Ursache bleibt weiter unbekannt. Der zweite Band wird von mir jedenfalls mit Spannung erwartet. weiterlesen
Gähn hoch unendlich!
Autor: E.L. Greiff Titel: Zwölf Wasser. Zu den Anfängen Genre: Fantasy Inhalt: Die Undae (Frauengemeinschaft) können aus dem Wasser lesen und warnen die Menschen vor großem Unheil. Drei von ihnen brechen zu den zwölf Quellen mit dem Ziel auf, die Katastrophe abzuwenden. Sie werden von einem Schwertkämpfer, einem jungen Hirten begleitet. Story/Handlung/Dialoge/Spannung: Die Idee klingt nicht übel, wird aber langatmig, langweilig und erzählend zerstört. Gleich auf der ersten Seite des Kapitels vier wird der Leser mit einer Flut von Namen überschüttet. Keine Person wird richtig vorgestellt, sondern nur in epischer Breite beschrieben. Das hätte man geschickt im Dialog platzieren können. Außerdem wimmelt der Text geradezu von Füllwörtern wie "auch", "nun" und vielen anderen, was den Lesefluss deutlich bremst. Die Erzählperspektive (Allwissender Erzähler) trägt ihren Teil zum Misslingen des Textes bei. Die Dialoge sind langweilig. Hier fehlen Stimmungen, Atmosphäre und Hintergrundinformationen, zu denen man die Dialoge hätte geschickt nutzen können. Durch diese zahlreichen "no-gos" kommt weder Spannung, noch Lesefreude auf. Ein Buch, durch das man sich durch- beißen muss, wenn man es überhaupt probieren mag. Mir hat es glatt den Appetit verdorben! Fazit: Finger weg! Überbewertet! Katastrophe! weiterlesen
Rezensionen
Leider etwas schwach.
Leider hat mich "Zwölf Wasser" etwas enttäuscht. Es ist zwar durchaus ein unterhaltsamer Fantasyroman, für meinen Geschmack war die Geschichte aber zu lang gezogen. Der Autor baute immer wieder lange Abschnitte zu den Mythen und der Geschichte der "Welt" ein, die zwar über den Hintergrund informieren sollen, aber doch mehr stören als nutzen. Wenn man sich als Fantasyleser auf eine neue Welt einlässt, dann nimmt man gegebenes auch gerne hin, ohne über viele Seiten darüber belehrt zu werden. Nette Idee, aber das nächste mal weniger ;) Der Schreibstil war ganz gut, und auch die "Spannungspassagen" - ausgedrückt durch knappe, zündende Sätze - fand ich sehr dynamisch. Die Story hat mich jetzt nicht direkt vom Hocker gehauen, aber ich werde wohl auch Band 2 lesen, um zu wissen wie es weiter geht. Zur Not wird da ein bisschen "überlesen". Nicht das Beste, was es auf dem aktuellen Fantasymarkt gibt, aber solide Arbeit eines Autors, der sich noch weiterentwickeln kann. weiterlesen
Hohes Niveau
Die Zwölf Wasser ist ein fantastischer Fantasy - Roman, welcher von wunderbaren rhetorischen Elementen nur so trotzt. Schon in den ersten Kapiteln dieses Buchs ist ein unglaublich gefährliches Abenteuer zu erkennen. Selbst, wenn die Protagonisten nicht scheitern, liegt es nahe, dass das Ende Ende dieser fiktiven Geschichte dennoch nicht vollständig positiv sein wird. Denn Trauer und Leid kommen für einen aufmerksamen Leser schon anfangs zustande, denn eine das tragische Ende einer Liebesbeziehung scheint unvermeidbar. Mit großer Spannung ist der erste Teil dieser Trilogie verfasst, der den Leser stark fesselt und ihn nicht davon befreit, bis er dieses Werk vollständig gelesen hat. Durch den mythischen Klang dieser Geschichte wird das Buch zu einem unvergessenem Erlebnis. Und lesen sollte man es, denn dieses Buch knüpft an den trostlosen Alltag an und zwingt nicht nur den Leser zum Nachdenken, sondern bindet ihn in die fantastische Welt der Undae ein, bis die Sterne des Himmels herabfallen. weiterlesen
Wenn die Menschlichkeit versiegt...
Wasser ist Leben. Wasser ist Menschlichkeit. Und wenn das Wasser versiegt, wird die Menschheit zugrunde gehen. Aus diesem Grunde sollen sich drei der Undae, weise Frauen, die die Geschichte lesen können, zusammen mit je einem welsischen Offizier zu den zwölf Quellen aufmachen, um herauszufinden, was sich hinter dem Schweigen des Wassers verbirgt. Der Leser begleitet so die Undae Riva, den Welsen Felt, den Merzer Babu und seinen Falken Juhut auf einer Reise durch einen völlig neuen, phantastischen Kontinent, der durch sehr viel Liebe fürs Detail und einem großen Reichtum an Kreativität überzeugt. Man spürt die Mühe, die sich der Autor bei der Gestaltung seiner Welt und Figuren sowie der Ausarbeitung des Plots gegeben hat, denn es ist dem Leser nicht nur möglich, an der Oberfläche zu kratzen, sondern er kann auch richtig tief in diese Welt eintauchen. Mit so vielen Bildern von Landschaft, Kultur und Leuten, mit den vielen Beschreibungen und Schilderungen der Charaktere, ist man selbst fast schon richtig Teil des Ganzen. Denn in diesem Roman steckt auch viel Tiefsinnigkeit und schon fast philosophische Reflektion um die Fragen um Schuld, Verantwortung und Menschlichkeit. Doch bei all der Mühe, die sich E.L. Greiff mit seinem Buch gemacht hat und wie viel Liebe offensichtlich in diesem Werk steckt, fällt es doch zumindest zu Anfang schwer, sofort in der Handlung die Orientierung bewahren. Denn die neue, gut ausgearbeitete Umgebung, Kultur und Protagonisten sind zwar aufregend zu erleben und kennen zu lernen, aber es ist mindestens genauso schwer, sich in diese komplett neuen Gefilde einzufühlen. Es dauert eine Weile, ehe man sich in der Welt von „Zwölf Wasser“ einfindet und da der Autor den Leser im zweiten Teil des Buches plötzlich erst einmal wieder in eine völlig andere Handlung an einen komplett fremden Ort wirft, bleibt die Verwirrung auch nach längerem Lesen noch erhalten. Schließlich hat man sich erst kurz vor Ende des ersten Teils in das ganze Geschehen eingefunden und die Spannung kommt gerade so richtig in Fahrt, so dass der Schnitt mit dem Beginn des zweiten Teiles den Lesefluss besonders schmerzhaft stört. Aber dennoch sieht man es dem Buch nach, zumal für den Aufbau jeder Trilogie erst einmal eine Grundlage im ersten Teil gelegt werden muss, durch die man sich an die Welt gewöhnen und schon ein gewisses Verständnis für den weiteren Verlauf der Handlung mitbringen kann. Und letztlich geht dem Buch sein gewisses Maß an Spannung so trotzdem nicht abhanden, denn spätestens nach Mitte des Romans ist es jedem möglich, sich von dem Plot einfach mitreißen zu lassen. Zuletzt sei noch die schöne, treffende Covergestaltung erwähnt, denn ganz in blau gehalten mit einer Phiole und wunderbaren Ornamenten, passt sie ganz wunderbar zu dem Inhalt des Buches. Alles in allem ist das Buch für all jene absolut empfehlenswert, die sich gerne in phantastische Welten entführen lassen und dazu bereit sind, alles völlig neu kennen zu lernen. Wer einen Hang zu detailliert ausgearbeiteter Fantasy hat, dem ist mit diesem Buch wirklich gut gedient. Menschen, die mit diesem Genre jedoch nichts am Hut haben und sonst auch nicht darauf aus sind, sich in ein Buch sonderlich einfinden zu müssen, sollten jedoch eher davon absehen. Nichtsdestotrotz macht der Umstand, dass das Buch eindeutig mit sehr viel Herzblut geschrieben worden ist, in jedem Fall lesenswert! weiterlesen
Zwölf Wasser_Zu den Anfängen - E.L. Greiff
Cover: Wunderschön!! Die Muster im Blau sind sehr gut angepasst, die Wasserphiole erinnert ein wenig an Elfen-/Elbenkunst und die Schrift ist auch toll herausgearbeitet. Das ganze wirkt magisch anziehend und hat mich im ersten Augenblick verzaubert (: Inhalt: Die Handlungen sind meist sehr lang und ausführlich beschrieben, was es am Anfang etwas schwierig macht, der Geschichte zu folgen! Doch es gibt einige Stellen, an denen unvorhersehbare Wendungen geschehen und die Spannung zurückholen. Die Reise enthält eine Menge Überraschungen und interessante Begegnungen. Jene mit den Froschwesen im Moorland fand ich am merkwürdigsten... Der Weg zu den Quellen kommt mir ein wenig zu geordnet vor - erst besuchen sie diese Quelle, dann die nächste. Ich fände es vllt. besser, wenn es mehr nach Suche gehen würde, aber die Undae wissen ja schon alles (aber jedem seins). Zum Inhalt kann ich jetzt auch nichts weiter sagen, nur dass er manchmal etwas verwirrend ist, doch das klärt sich dann auch später auf. Charaktere: Babu, Hirte und späterer Falkner, ist ein nachdenklicher junger Mann, der eine Sehnsucht nach der Freiheit hat! Er ist nett und lernt auch schnell, was ihm in manchen Situationen wirklich zu Gute kommt. Felt ist ein sehr guter Kämpfer und hat eine schwere Aufgabe: Er muss seine Familie verlassen, um die Undae zu begleiten und Ordnung in den Fluss des Lebens bringen. Hin und wieder scheint er vor einem unüberwindbaren Wiederstand zu stehen, doch er gibt nicht so leicht auf! Jator ist schwer zu verstehen, weil er erstens Babus Freund ist und zweitens noch für die erste große Wendung in der Geschichte verantwortlich ist! Doch sein Handeln ist unverständlich und der Grund wird erst am Ende aufgeklärt. Juhut, Babus ganz besonderer Falke, hat sich für mich noch zu keiner richtigen Rolle entwickelt. Er ist ein "uralter, magischer" Falke und kommuniziert (schmerzhaft) mit Babu. Doch seine geschärften Sinne machen die Reise um einiges leichter. Wigo, (ich zitiere) "Lehrer, Schreiber, Übersetzer und so weiter", ist ein lustiger Bursche aus Pram. Er weiß wirklich viel über die Geschichte des Kontinents und kann diese auch traumhaft weitergeben. Ich habe seinen Ausführungen immer gerne zugehört - auch wenn sie manchmal etwas abschweiten. Wigo sollte man nicht unterschätzen, denn er hat wirklich Talent! Nur schade, dass er bei einem schrecklichen Vorfall mit betroffen ist... Reva, Smirn und Utate sind die drei auserwählten hohen Frauen - auch Undae genannt -, die sich auf den Weg machen, um das Wasser zu den Anfängen zu tragen. Anfangs wirken sie wir kleine Kinder, wie sie so am Ufer entlanglaufen und mit dem Wasser spielen. Doch in ihnen gibt es auch tiefe Sorge um die Menschheit und den Verlauf der Welt. Kulisse: Eine endlose Graslandschaft, schneebedeckte Berge und eine heimtükische Moorgegend lassen einen mit Detailbeschreibungen in das Leben der Protagonisten eintauchen. Auch das "Land aus Asche" hat seine Wirkungen und entlockt dem einen oder anderen Leser womöglich ein trauriges oder stolzes Gefühl! Die Idee mit den Pferden, der Architektur und der Kleidung lässt das Ganze ein wenig wie im Mittelalter erscheinen. Im Anhang gibt es zusätzlich noch eine Karte des Kontinents. Schreibstil: Das Buch ist in fünf Teile unterteilt, was dem Leser einen groben Überblick über die Geschehnisse und die aktuell handelnden Personen gibt! Der Anfang ist richtig gut eingeleitet, doch zunehmend wird es immer anstrengender den ganzen Beschreibungen zu folgen, denn diese sind wirklich reichlich ausführlich! Doch zum Glück gibt es da ja noch den Anhang mit einer Personen-, Währungs- und Zeitrechnungsliste. Empfehlung: Auch wenn die ersten beiden Teile sich ewig hinzuziehen scheinen, lohnt es sich durchzulesen und die Ereignisse bis ans Ende zu verfolgen! Allerdings gibt es noch sehr viele offene Fragen, die dann in den nächsten Teilen (2 und 3) beantwortet werden müssten... Es ist nichts für Zwischendurch! Doch wenn man sich die Zeit nimmt, erwarten einen eine aufregende Reise und ein spannendes weiterlesen
Zwölf Wasser
Die Welt ist bedroht, denn die Undae verkünden, dass mit dem Wasser etwas nicht mehr stimmt. Um die Ursache herauszufinden machen sich schließlich drei von den Undae Frauen mit drei Begleitern auf den Weg zu den Quellen. Ein gefährliches Abenteuer beginnt, auf der Reise das Wasser zu retten. In einer sehr angenehmen Art beschreibt der Autor die Geschichte der sechs Gefährten. Sein Schreibtstil ist leicht und lässt der Fantasie freien Lauf. An einigen Stellen wird die Beschreibung jedoch so ausführlich, dass die Gedanken abschweifen und das Interesse nachlässt. Da diese Stellen jedoch eher selten sind und spannende Szenen überwiegen, ist es nicht so auffällig und schlimm. Durch diese ausführliche und detaillreiche Weise ist aber auch die Welt, in der sich das Geschehen abspielt, merkbar gut durchdacht, liebevoll gestaltet und fantasievoll. Alles in Allem gefällt mir das Buch gut, ich erwarte freudig die Fortsetzung der Triologie und bin gespannt wie sich die Geschichte von Greiff weiterentwickelt. weiterlesen

