
Beschreibung
Odense. Dänemark. Sommer.
Eine Stadt verliert ihre Töchter.
Maria Krause nimmt es persönlich.
Sie ist Rechtsmedizinerin. Sie ist ehrgeizig.
Sie hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Die Rechtsmedizinerin Maria Krause steht vor einem Rätsel: Vor ihr liegt die geschändete Leiche einer jungen Frau, und die einzige Spur, die der Täter hinterlassen hat, ist ein Abdruck rot gefärbten Schweißes. Eine Spurensuche beginnt, die einige Abgründe aufreißt ... Maria Krause braucht nicht lange, um herauszufinden, dass die merkwürdige Rotfärbung am Hals der Leiche von der Einnahme eines Lepra-Medikaments herrührt. Doch in Dänemark gab es seit 1911 keinen Fallon Lera mehr. Wer also verschreibt ein solches Medikament? Und wer nimmt es ein? Auf der Suche nach dem mysteriösen Mörder gerät Maria Krause an ihre Grenzen. Denn sie trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum: Vor Jahren hat sie ein Kind abgetrieben, und das belastet sie schwer. Bei der Obduktion der Leiche meint sie nun zu erkennen, dass es sich um ihre Tochter handelt. Seltsam nur, da sie keine Kinder hat. Bald kann ihr selbst ihre beste Freundin nicht mehr dabei helfen, zwischen Realität und Wahnsinn zu unterscheiden.
Der Roman bildet den Auftakt einer neuen Krimiserie um die psychisch labile Rechtsmedizinerin Maria Krause.
Autoren
Extras
Zusatzinformationen
Leseeindrücke
nicht ganz überzeugend
„Totenzimmer“ von Susanne Staun. Die LP steigt nicht am Beginn des Buches ein. Dr. Krause, ihres Zeichens Gerichtsmedizinerin, monologisiert, teilweise sehr langatmig, in Ich-Form. Sie wird zu einem brutal verstümmelten toten Mädchen gerufen. Der Fall scheint parallelen zu einem früheren Fall zu haben. Etwas spannender wird es auf den letzten Seiten, durch einen Tagebucheintrag. List man hier über die Kindheit des Mörders? Nicht ohne Spannung, aber etwas langatmig. Das gesamte Buch müsste zeigen, wie es weitergeht. Ist Dr.Krause einfach ein normaler Mensch mit seinen Ecken und Kanten, oder gar psychotisch? weiterlesen
Undurchsichtig
Der Buchtitel verrät eine spannende Geschichte. Das Cover ist eher nichtssagend. Maria Krause scheint eine undurchsichtige Person zu sein. Was versteckt sich dahinter für eine Seele? Ein Charakter? Eine Persönlichkeit? Warum man sagt sie habe nicht mehr alle Tassen im Schrank ist in den ersten Seiten nicht genau zu erkennen. Ansätze sind vohanden, die spannend klingen. Insgenau scheint sie viel in der Vergangenheit zu leben oder damit zu verbinden. Menschen scheinen Ihr nicht unbedingt zugetan zu sein und sie ihnen auch nicht. Es sind einige Belanglosigkeiten darunter, von denen die meisten aber den Eindruck zu machen scheinen, gerade sie passen hinzu und verfollständigen den Rest. Trotzdem ein gut geschriebenes und verständliches Buch mit medizinisch/forensischen Passagen. Meine Neugierde wurde geweckt, ich möchte es gerne sobald als möglich weiterlesen und herausfinden, was wirklich hinter dieser Person steckt und wie der Fall zu Ende geht / welche evtl. Zusammenhänge bestehen. weiterlesen
Leider zu langatmig
Eine Rechtsmedizinerin wird zu einem Tatort gerufen. Ein Serienmord wird angedeutet. Das Thema ist nicht neu, aber interessant. Der Schreibstil ist nicht mitreißend, aber erträglich. Der Monolog der Ich-Erzählerin ist stellenweise sogar amüsant. Langatmige Beschreibungen können an der richtigen Stelle durchaus ihre Berechtigung haben, aber als die Protagonisten nach dem Anruf, der sie zum Tatort bestellt, volle 6 Seiten lang inhalt- und ziellos über Banalitäten wie ihr Navi oder das Radio philosophiert, hat meine Geduld mit diesem Text ihr Ende erreicht. weiterlesen
Totenzimmer
Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd geschrieben, und nun möchte man unbedingt wissen wie es weiter geht. Das Buchcover hat was blutiges und geheimnisvolles. weiterlesen
Totenzimmer
Inwiefern Maria Krause nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, ist aus den ersten Seiten (Leseprobe) noch nicht herauszulesen. Liest sich jedenfalls ziemlich flott und charmant und könnte für gute Unterhaltung sorgen. weiterlesen
Rezensionen
Wie ein Unfall!
Inhalt: ********** Die Rechtsmedizinerin Dr. Maria Krause folgt ihrer besten Freundin Nkem nach Odensee und nimmt dort eine Stelle an der Männer dominierenden Medizinfakulät an. Mitten in der Nacht wird sie zu einem Mordfall beordert. Es handelt sich um ein junges Mädchen, das verstümmelt wurde und seltsame rote Punkte aufweist. Maria wird an einen alten Fall erinnert und versucht auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei hat Maria selbst mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Meine Meinung: ***************** Ungewöhnlich. Das war mein erster Gedanke zu dem Buch. Maria ist definitiv eine interessante Romanfigur, da sie so fern ab jeglichen Klischees ist. Schlichtweg kann man einfach sagen, dass Maria einen an der Klatsche hat und wenn man glaubt, es kann nicht mehr schlimmer kommen, belehrt sie mich eines Besseren. Maria agiert unerwartet und verkörpert nicht das Bild einer perfekten Singlefrau, viel zu abgedreht sind ihre Vorlieben. Irgendwie hat es mich gefesselt, obwohl ich vehement den Kopf zu mancher Situation geschüttelt habe. Aber das macht irgendwie den Reiz aus, denn man kann Maria einfach nicht richtig einschätzen und sie überrascht ganz einfach. Es ist irgendwie wie mit einem Unfall, man will nicht hinsehen, aber man kann auch nicht wegsehen. Für mich ist Maria erfrischend und dabei überhaupt nicht vorhersehbar. Gut fand ich auch, dass der Mörder auch aus der Ich-Perspektive zu Wort gekommen ist und von seinem Leben erzählt hat. Die Texteinschübe in Form einer Tagebucherzählung fand ich gut und lieferten etwas Spannung. Ein paar Fragen, die den Fall betrafen, blieben aber leider offen und der Schluss war vielleicht einen Ticken zuviel. Sogar für die abgedrehte Maria. Alles in allem bin ich aber selbst erstaunt, dass ich mich so gut mit Maria amüsiert habe. Ich glaube ganz einfach, weil mich die Autorin so überraschen konnte, dass ich gar keine Zeit zum Nachdenken hatte, ob so jetzt alles überhaupt sein kann. Der Stil ist manchmal etwas derber, jedoch fügt sich dies gut in die Geschichte ein. Ich kann mir vorstellen ein weiteres Buch über Dr. Maria Krause zu lesen, da ihre Geschichte sicher noch nicht abgeschlossen ist. Mir hat es bis auf ein paar Mankos aber gut gefallen. Wie gesagt, das Buch ist halt wie ein Unfall! weiterlesen
Totenzimmer
Das Buch ist sehr flüssig und einwandfrei geschrieben. Man kann durchaus erkennen, dass Staun eine erfahrene Schreiberin ist. Doch die Handlung hat so manch einen Hänger. Das Ganze wurde eventuell zu viel durchdacht. Die Ideen schienen überzusprudeln, doch die Umsetzung war mau. Da es einen Haufen Handlungsstränge gibt, die alle für sich lesenswert waren und im übrigen nicht verwirrend, kann man von einem stilsicheren Ansatzplot ausgehen. Doch diese Handlungsstränge sind alle nicht ausgereift. Es kommt keine Spanung auf. Zum Teil sind sie vorhersehbar und seicht. Da hätte spätestens der Thriller-Effekt mal kommen müssen. Das Finale ist entsprechend. Der Krimi (kein Thriller) ist solide, lesenswert für Menschen, die es ohne Pulserhöhung mögen und flüssig geschrieben. Doch gerade der Hinweise auf den Anfang einer Reihe, macht das Erstlings-Buch zu nichte. Denn offensichtlich wurden so einige Informationen für die nun kommenden Bücher aufgespart. So funktioniert das aber nicht. Entweder man ist in der Lage, ein vernünftiges Buch zu schreiben oder nicht. Eine Reihe besteht aus einzelnen, fertigen(!) Büchern und nicht aus einer TV-Serien-Folge. weiterlesen
Totenzimmer....Langweiliger Thriller
Kurzinhalt Marie Kraus ist eine psychisch labile und sehr einsame Frau, die als Rechtsmedizinerin arbeitet. Eines Nachts wird sie zu einem Tatort gerufen. Bei dem Opfer handelt es sich um eine nackte Frauenleiche, die brutal mißhandelt und der die Brustwarzen abgetrennt worden sind.... Im Verlauf der Untersuchungen entdeckt Marie, dass es bereits im vergangenen Jahr mehrere Opfer mit dem gleichem Strickmuster gegeben hat. Bei dem Täter handelt es sich um einen psychisch gestörten Menschen, der bereits als Kind von seiner Mutter mißbraucht worden ist. Marie kommt letztendlich dem Täter auf die Spur und bewältigt gleichzeitig ein Kindheitstrauma.... Meinung Wirklich schade! Der Plot hatte durchaus Potenzial zu mehr. Aber leider plätschert das Erstlingswerk von Susanne Staun vor sich hin, ohne wirklich große Spannung zu erzeugen. Leider ist alles viel zu sehr vorhersehbar und einfach nur langweilig.... Die guten Eindrücke der Leseprobe haben sich leider nicht bestätigt. Zu gemächlich und ohne große Überraschungen zieht sich das Buch über 300 Seiten hin. Leider sehr enttäuschend! 2 Sterne weiterlesen
Eine ungewöhnliche Rechtsmedizinerin
"Totenzimmer" von Susanne Staun hat eine sehr spezielle Hauptperson. Es geht um eine Mordserie an jungen Frauen in Dänemark. Die Rechtsmedizinerin Maria Krause ist psychisch angeschlagen. Seit einer Abtreibung stellt sie sich eine Tochter vor, die älter wird, und was sie nun gerade tun würde. Außerdem steht sie auf arrangierte Vergewaltigungen. Manchmal verschwimmt ihr Realität und Gedankenwelt, und sie konsumiert oft Alkohol und Medikamente. Bei ihrer Arbeit ist sie allerdings richtig gut. Nur ihre beste Freundin Nkem kennt ihre Gedanken und Geheimnisse. Der Tod eines jungen Mädchens namens Emilie stößt etwas in Maria an und führt sie an den Abgrund bei ihrer Suche nach den Schuldigen. Die Autorin schafft es, die Hauptperson trotz ihrer Probleme angenehm darzustellen und ihre Motivation deutlich zu machen. Maria Krause ist ein sehr ungewöhnlicher Mensch. Die Morde an mehreren jungen Frauen müssen aufgeklärt werden. Die Ermittlungen der Rechtsmedizinerin sind spannend geschildert. Interessant, wenn auch sehr schockierend und krank, sind die Einschübe aus dem Tagebuch des einen Täters, die deutlich seine krankhafte Entwicklung von Kindesbeinen an aufzeigen. Die Autorin arbeitet viel mit der Psyche ihrer Charaktere. Das Buch war anders, als ich es erwartet hatte, aber positiv anders. Trotz aller psychischen Probleme wirkt Maria sehr zielstrebig. Ich hatte eine eher desorientierte verwirrte Frau erwartet. Das hat mich überrascht. weiterlesen
Mehr als eine Schraube locker ...
Rechtsmedizinerin Maria Krause folgt ihrer besten und einzigen Freundin Nkem ans rechtsmedizinische Institut nach Odense. Nkem ist ihr Fels in der Brandung und ihre einzige Bezugsperson, denn Maria hat schwere psychische Probleme und gehörte eigentlich.in die Klapse. Wie sie trotzdem im Institut, das von verknöcherten alten Männern und zickigen Sekretärinnen beherrscht wird, ihre Frau steht, das ist durchaus lesenswert. Kaum dort angekommen, hat sie auch schon eine ermordete junge Frau auf dem Seziertisch und ist, da auch die Polizei von ihr nicht gerade angetan ist, allein auf der Jagd nach dem bzw. den Mördern. In Zwischensequenzen hat man, in Form von Tagebuchseiten, Einblick ins Seelenleben des einen Täters. In diesem Buch geht es um die Macht von Männern über Frauen. Und auch die Protagonistin hat damit so ihre Probleme, nicht nur beruflich, auch sexuell. Maria Krause ist eine sperrige Heldin, mit der man schwer warm wird. Sie wird einem nie wirklich sympathisch und noch weniger kann man sich mit ihr identifizieren. Trotzdem ist sie eine interessante Frau. Es ist ein typisch skandinavischer Krimi, in dem die Probleme der Hauptfigur im Vordergrund stehen, die Ermittlungsarbeit dagegen zweitrangig ist und der einen ein wenig verstört zurücklässt. Wer sich darauf einlassen kann, dem sei dieses Buch empfohlen. Mir sind solche Bücher lieber, als die 08/15 Serienmord Thriller, die fast alle nach dem gleichen Schema ablaufen. weiterlesen

