
Beschreibung
Helsinki, im Ausnahmezustand. Ein Irrer, der mordet und Heilsbotschaften verkündet. Eine Journalistin, die ihn stellen will. Und dabei spurlos verschwindet.
Es gibt nur einen, der sie retten kann. Ihr Mann macht sich verzweifelt auf die Suche. Er würde alles für sie tun. Doch das Böse ist stärker als die Liebe. Ausgezeichnet mit dem Finnischen Krimipreis Vuoden Johtolanka 2011, dem angesehensten Medienpreis für Kriminalliteratur.
Wolfram Koch liest: Antti
Tuomainen: Der Heiler
Ungekürzte Lesung
5 CDs, Laufzeit ca. 350 Min.
ca. € 19,99 sFr 29,50
ISBN: 978-3-89903-376-2
Erscheinungstermin: 10. August 2012
Wolfram Koch, geboren 1962, besuchte von 1983 bis 1986 die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Neben diversen Theaterengagements z. B. in Hamburg, Frankfurt und Berlin ist er im Fernsehen u. a. in einigen Tatort-Episoden zu sehen. Für OSTERWOLDaudio hat Wolfram Koch den Thriller Gier des schwedischen Autors Arne Dahl eingelesen
Autoren
Extras
Zusatzinformationen
Leseeindrücke
Thriller aus der Zukunft
„Der Heiler“ von Antti Tuomainen. Zeit der Handlung: die nahe Zukunft, Ort der Handlung: Finnland. Szenario:Geschätzte Anzahl der Klimaflüchtlinge weltweit: 650–800 Millionen, Pandemiewarnungen vor H3N3, Malaria, Tuberkulose, Ebola und Pest.Seit mehreren Monaten regnet es. Schon 9 Manager und Politiker wurden samt ihrer Familien exikutiert. Die Verantwortung übernahm der „Heiler des kranken Erdballs“. Diese Morde recherchiert die Journalistin Johanna Lehtinen. Als sie seit 24 Stunden vermisst wird versucht ihr Ehemann Tapani sie zu finden. Die LP liest sich flüssig und gut nachvollziehbar. Sehr einfühlsam geschrieben wirkt das Buch sehr dunkel, was aber alleine an dem Szenario liegt. Spannung vom ersten Moment, möchte ich am liebsten gleich weiter lesen. weiterlesen
Super Buch
Ein Thriller, der mich sehr anspricht und neugierig macht. Ist super spannend geschrieben und lädt zum Lesen ein. Würde dieses Buch sehr gerne lesen und würde mich daher sehr freuen, wenn ich ausgewählt werden würde. weiterlesen
Die Welt ist am Ende
Johanna ist alles was er hat und nun ist sie spurlos verschwunden... Helsinki in nicht zu ferner Zukunft. Nichts ist mehr wie es war, wir Menschen haben die Umwelt zum großen Teil zerstört und viele Gebiete sind nicht mehr bewohnbar. In diesem Chaos versuchen die Menschen in Finnland „normal“ weiterzuleben. Auch Tapani und Johanna leben hier und sind sehr innig miteinander. Kein Tag vergeht ohne das sie sich sehen, zusammen sind und sich gegenseitig Kraft geben. Dann ist die Journalistin Johanna verschwunden und die ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an dem sie dem „Heiler“ auf der Spur ist. Jenem Killer, der ganze Familien hinrichtet. Tapani ist der Einzige, der Johanna jetzt noch finden kann... Zuerst einmal möchte ich kurz aufführen, dass ich generell Thriller und Krimis aus Nordeuropa liebe. Egal ob Island, Finnland, Schweden, Norwegen oder Dänemark, ich lese sie und bin zumeist auch sehr begeistert. Bei diesem Buch hatte ich sogar das Glück eine Leseprobe zu lesen und als ich es dann auch noch gewonnen habe, war ich schon sehr gespannt. Was mir sofort auffiel war, dass es mit seinen 224 Seiten doch ein recht dünnes Buch ist. Und so dachte ich, dass es sicherlich ein spannendes, aber auch kurzes Lesevergnügen werden wird. Aber leider war es das Gegenteil, denn dieses Buch zog sich für mich wie Kaugummi. Die Geschichte und das Umfeld waren schon sehr deprimierend und haben mich immer wieder nach unten gezogen. (Ist ja klar, bei dieses Zukunftsaussichten) Dies ist sicherlich beabsichtigt, brachte aber die eigentliche Geschichte rund um Johannas Verschwinden immer wieder in den Hintergrund. Auch zu den Personen konnte ich keine wirkliche Beziehung aufbauen. Tapani ging mir mit seiner Situation schon nahe und auch andere Charaktere empfand ich als durchaus gut beschrieben, aber mehr halt auch nicht. Es war kein Fall über den ich mehr erfahren musste und so bin ich dann doch froh das Buch beendet zu haben. Ein zusätzliches Problem ergab sich auch noch mit den finnischen Stadtteilen. Diese heißen so, dass ich sie mir kaum merken konnte und auch Namen waren nicht immer einprägend. Sehr oft wusste ich im ersten Moment nicht, ob ich diese Person mit dem komplizierten Namen schon kenne oder nicht. http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2012/08/antti-toumainen-der-he... weiterlesen
Die Suche nach einer Frau und einem unheimlichen Mörder
Der Ich-Erzähler wundert sich zunächst nur, dass er seine Frau nicht erriechen kann, doch schon bald wird ihm bewusst, dass sie verschwunden ist. Bei der Arbeit. Bei einer Recherche zu einem Serienmörder. Das Ambiente verspricht Spannung. Der finnische Schauplatz, noch dazu kurz vor Weihnachten, wenn das Land in Dunkelheit regelrecht versinkt, bietet die ideale Kulisse für spannende Krimis, die dunkle Machenschaften aufdecken wollen. Der erste Leseeindruck ist ausgesprochen positiv, man ist nah beim Protagonisten, wundert sich und leidet mit ihm, - und wird sicherlich mit ihm gemeinsam das mysteriöse Verschwinden seiner Frau aufklären. weiterlesen
Wer ist der Heiler?
Erstmal möchte ich vorausschicken, daß ich eigentlich nicht gerne Zukunfts-/ Sience-Fiction-Romane lese. Aber bei Leseproben kann ich ja nicht "NEIN" sagen... War dann sehr überrascht daß mir die LP sehr gut gefiel. Es geht um ein Ehepaar -beide bei einer Zeitung angestellt- in der (vielleicht nicht allzu weit entfernten) Zukunft. Klimakatastrophen beherrschen die Welt. Die Frau hat sich seit 24 Stunden nicht mehr bei ihrem Mann gemeldet. Er macht sich auf die Suche, und erfährt in der Zeitungsredaktion, daß sich ihr letzter Einsatz mit der Suche nach "dem Heiler" befasste. Der Heiler ist verantwortlich für einige dramatische Morde an Menschen, von denen er meint, daß sie für diese Klimakatastrophen verantwortlich sind. Jetzt will er sie suchen..... Das ist nicht der typische Sience-Fiction-Stil. Anhand des Klappentextes, hätte ich das Buch wieder zurückgelegt. Aber nach dieser LP! Jetzt will ich wissen, wie es weitergeht..... weiterlesen
Rezensionen
Der Heiler
Zum Inhalt: Die Liebe deines Lebens in den Händen eines Killers. Du allein kannst sie finden. Helsinki, im Ausnahmezustand. Ein Irrer, der mordet und Heilsbotschaften verkündet. Es gibt nur einen, der sie retten kann. Ihr Mann macht sich verzweifelt auf die Suche. Er würde alles für sie tun. Doch das Böse ist stärker als die Liebe. Tapani findet heraus das seine Frau Johanna Geheimnisse vor ihm hatte. Er versucht sie zu finden und das alles 2 Tage vor Weihnachten. Dazu Regen, Regen,Regen... Für mich zu viele finnische Straßennamen und die Handlung plätschert so vor sich hin. Obwohl nur 216 Seiten habe ich etwa nach der ersten Hälfte aufgehört zu lesen. Einfach nur langweilig, ´ne muß ich nicht haben. weiterlesen
Interessantes Konzept - schwache Umsetzung
Rezension zu: Der Heiler von Antti Tuomainen Klappentext: Die Liebe deines Lebens in den Händen eines Killers. Du allein kannst sie finden. Helsinki, im Ausnahmezustand. Ein Irrer, der mordet und Heilsbotschaften verkündet. Eine Journalistin, die ihn stellen will. Und dabei spurlos verschwindet. Es gibt nur einen, der sie retten kann. Ihr Mann macht sich verzweifelt auf die Suche. Er würde alles für sie tun. Doch das Böse ist stärker als die Liebe. Cover: Das Cover finde ich ganz in Ordnung. Es passt gut zu der Atmosphäre, die der Inhalt schafft und ich mag allgemein gern hervorgehobene Schrift, die das Cover lebendiger und dreidimensionaler erscheinen lässt. Aufbau: Das Buch besteht insgesamt aus knapp 220 Seiten und umfasst 17 Kapitel im Hauptteil und zusätzlichen 3 Kapiteln, die eine Art Epilog darstellen. Der Kapitelumfang gefällt mir gut, der Lesefluss blieb bei mir fast kontinuierlich erhalten ohne, dass man sich zu häufig umorientieren musste. Meine Meinung: Ich war, nachdem ich die Leseprobe gelesen habe, sehr gespannt auf das Buch. Ich versprach mir inhaltlich viel, da ich das Konzept, das diesem Buch zugrunde liegt, als etwas besonderes empfunden habe und ich nichts vergleichbares bisher gelesen habe. Leider hat mich das Buch letztendlich enttäuscht. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin und es gibt kaum Höhe- und Wendepunkte. Nichtmal das Ende fand ich besonders überraschend und eigentlich hat es mich nicht interessiert, wie es nun ausgeht. Überzeugt hingegen haben mich die Charaktere, die ich als authentisch und sympathisch empfunden habe. Leider insgesamt kein Thriller, der mich fesseln konnte - schade! weiterlesen
Interessanter Roman
Die Hauptperson des Romanes heißt Tapani und ist Dichter. Die Welt steht kurz vor dem Kollaps, da die Gesellschaft ziemlich stark von diversen Naturkatastrophen geplagt wird. Außerdem treibt gerade ein Serienmörder in Helsinki sei Unwesen, genannt "Der Heiler". Er tötet verschiene "hohe Tiere", die er für den Untergang der Erde verantwortlich macht. Tapanis Ehefrau, die Journalistin ist, verschwindet spurlos. Tapani findet heraus, dass sie zuletzt an einem Artikel über den Heiler geschrieben ist und scheinbar bei Recherchen zu dem Fall verschwunden ist. Die beiden haben ein befreundetes Ehepaar, dass sie sehr lange kennen und dem sie sehr nahe stehen, aber die beiden verhalten sich etwas merkwürdig als sie von Johannas Verschwinden erfahren. Von der Polizei kann Tapani auch keine Unterstützung erwarten, denn diese hat größere Probleme als eine verschwundene Journalistin zu suchen. So ist Tapani auf sich selbst gestellt, er bekommt nur Unterstützung von Hamid, einem arabischen Taxifahrer, der ihm aus so manchen Patsche hilft. Zum Schluss findet tapani Johanna, sie ist wieder da, leider erfährt man nicht, warum sie überhaupt weg war. Auch über den Heiler erfährt man kaum etwas. Insgesamt plätschert das Buch ziemlich vor sich hin. Zwar schafft der Auto es immer eine unheilvolle Atmosphäre zu schaffen, aber ich vermisste beim Lesen irgendwelche Highlights. Bis zum Ende habe ich gewartet, dass irgendwas Spannendes passiert... Naja, das Buch ist interessant, aber von einem Thriller oder Krimi weit entfernt. weiterlesen
ein wenig zu mager für ein finnisches Buch
Der Heiler Cover: Das kommt ziemlich unspektakulär daher, es hat aber das gewisse Etwas, dadurch das ber Band so schwarz/weiß gehalten ist, aber so quer die Schrift mit DER HEILER rüber läuft, ist das ganz gut gelungen, man sieht irgendwas gutes, abenteuerliches darin. Ich find es einfach nur gelungen. Inhalt: Tapani ist Dichter schon die Namen sind wie Honig auf der Zunge, obwohl man oft mal ein wenig nachdenken muss, wer diejenigen sind, weil es manchmal ein paar neue Namen auf einmal sind. Er lebt in Helsinki, die Welt steht vor dem Kollaps und trotzdem werden noch ein paar Morde geschehen und von Tapani wird die Frau entführt, eine Journalistin. Aber , wie man merkt, hatten die beiden sich nicht mehr allzu viel zu sagen, denn Tapani weiß nicht, wo er anfangen soll, nach seiner Frau zu suchen. Und auch die beiden Freunde, die sie haben, benehmen sich höchst zweifelhaft. Aber er kommt immer mehr dem Geschehen auf die Spur, auch wenn er keine Freunde auf dem Weg dorthin findet, sondern eigentlich nur Leute, die etwas zu verbergen haben oder ihm Steine in den Weg legen wollen. Johanna wir auch nicht von der Polizei gesucht, sondern Tapani wird nur unterstützt von Hamid, einem Taxifahrer, der ihn aus manch einer brenzligen Situation befreit. Und durch Zufall entdeckt Tapani, woran Johanna zuletzt gearbeitet hat, an einem Artikel über einen Serienmörder, den Heiler. Das Ende ist ebenso unspektakulär, wie das gesamte Buch, denn über den heiler wird im Grunde gar nichts erzählt und wie durch ein Wunder ist Johanna wieder da. Fazit: Ein wenig interessantes Buch, aus dem man mehr hätte machen können, was aber eigentlich nur viel neues und spannendes an der Oberfläche angerissen wurde, aber nie wieder erwähnt wurde in dem Buch. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass der Autor ziemlich schnell und zu viel auf einmal erzählen wollte, also nie in die Tiefe ging und leider blieben auch für mich ziemlich viele Fragen ungelöst, wie z. B. warum Johanna entführt wurde, wem sie wirklich auf der Spur war, warum die beiden Freunde nix erzählt haben, das sie wegziehen wollten und was der Heiler ist. Das wurde alles nur so oberflächlich angeritzt, das hat mir nicht gefallen. Was ich witzig fand, es wurden viele Straßennamen erwähnt, ein paar weniger hätten mehr Platz für Erklärungen gereicht. Da das Buch ein toller finnischer Bestseller sein soll, erstaunt mich schon ein wenig, denn ich liebe finnische Bücher, dafür war es mir ein wenig zu mager. weiterlesen
Genremix
Helsinki, Finnland, Zukunft (21. Jahrhundert) Die globale Klimakatastrophe ist da, ein Überleben ist nur noch in nördlichen Ländern möglich, der Mensch führt sein eigenes Ende herbei. Tapani und Johanna führen eine glückliche Ehe. Tapani ist Dichter, Johanna schreibt für eine Zeitung in Helsinki. Doch plötzlich ist Johanna verschwunden. Mitten in den Recherchen zu einer großen Geschichte über den „Heiler“ kann Tapani sie nicht mehr erreichen. Sie geht nicht mehr ans Handy und auch ihr Vorgesetzter weiß nicht wo sie ist. Tapani glaubt, dass der geheimnisvolle Heiler, der in Helsinki seit Monaten im Namen des Umweltschutzes mordet, mit dem Verschwinden zusammenhängt und macht sich an seine eigenen Ermittlungen. Autor Antti Tuomainen hat sich mit "Der Heiler" an einem Genremix aus Dystopie und Thriller versucht. Im Ergebnis ist jedoch weder das eine noch das andere gelungen. Erzählt wird aus der Perspektive von Tapani, der sich auf die Suche nach seiner Frau Johanna macht. Nebenher erfährt der Leser einiges über das Leben in Helsinki und die Klimakatastrophen, die zum Zusammenbruch der Wirtschaft und katastrophalen Zuständen geführt haben. Diese dystopische Zukunft ist Tuomainens Argument, warum sich Tapani hier selber um die Aufklärung eines Verbrechens kümmern muss. Letztendlich empfand ich den Handlungsstrang aber nur als langweilig. Die Recherchen von Tapani bestehen zum größten Teil daraus mit dem Taxi durch die Stadt zu fahren und in wechselnder Reihenfolge seine Kontaktpersonen aufzusuchen, mit deren Informationen er seiner Frau immer ein Stück näher kommt. Das ganze wird dann mit kurzen Kapiteln auf knapp 220 Seiten gestreckt und am Ende habe ich mich gefragt, was das denn nun sollte und bin mir noch nicht mal wirklich sicher, wie ich denn den letzten Satz zu verstehen habe. Insgesamt empfand ich das Buch daher nicht als Lesevergnügen und gerade ausreichend, mich vier Mittagspausen lang abzulenken. Etwas Probleme bereitet hat mir auch der Schauplatz des Geschehens. Die finnischen Namen sind nicht gerade einfach und ich hatte Schwierigkeiten mir zu merken wer denn nun wer ist. Empfehlen kann ich "Der Heiler" nur an ausgesprochene Liebhaber finnischer Autorenwerke, die keine großen Spannungsbögen erwarten. weiterlesen

