
Beschreibung
Rätselhafte Symbole auf dem Friedhof von Varange, eine mysteriöse Statue und eine junge Frau, brutal ermordet und in einer Felsspalte verborgen.
Ein schwerer erster Fall für Kommissar Simon Dreemer, der soeben aus Paris in die Provinz strafversetzt worden ist. Die Ermittlungen führen ihn in einen Sumpf aus Verrat, Gewalt und Eifersucht. Denn die Bewohner des lothringischen Dorfes hüten ein dunkles Geheimnis, das weit in der Vergangenheit liegt und bis heute Opfer fordert.
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Leseeindrücke
Mord in Lothringen
24.12.1944 - Prolog - Mathilde findet nach dem Weihnachtsgottesdienst ihren Mann Johann erhängt auf dem Friedhof. 10.12.2004 - Charlie, der Hund vom pensionierten Pater Louis Sugères, findet eine Frauenleiche in einer Erdspalte im Wald bei Varange. Kommandant Simon Dreemer wurde (straf-)versetzt nach Lothringen. Gerade in seiner neuen Dienststelle in Metz angekommen, nimmt Kommissar Kowalski ihn mit zum Leichenfundort. Dort lernt Simon seine neue Kollegin Leutnant Jeanne Modover kennen. Bei der Leiche handelt es sich um Nathalie Caspar, 17. Simon und Jeanne überbringen den Eltern die traurige Nachricht. Die Leseprobe lässt sich gut und flüssig lesen, die Handlung leicht verfolgen. Inhaltlich gibt die LP den Prolog, den Leichenfund, die Vorstellung der zuständigen Polizeibeamten und der Eltern wider. Spannung ist noch nicht aufgebaut worden. Der Fund einer brutal ermordeten jungen Frau und ein Dorf mit einem Geheimnis sowie ein Bezug zu Ereignissen vor 60 Jahren bieten aber eine gute Grundlage für einen soliden Krimi. weiterlesen
Mysteriöse Geschehnisse in Lothringen
Der Krimi „Galgenmann“von Aline Kiner, beginnt mit einer kurzen Szene im Jahr 1944. Es wird ein Gottesdienstbesuch von einem Ehepaar beschrieben. Allerdings verliert die Frau ihren Mann aus den Augen und findet ihn schließlich erhängt an einem Baum auf dem Friedhof. Nach dieser düsteren Szene, findet sich der Leser im Jahr 2004 wieder. Die Autorin stellt einen jungen Polizisten, Simon Dreemer, vor, der nach Lothringen strafversetzt wurde. Er hat einmal zu viel die Grenze überschritten. Direkt nach seiner Ankunft, geht es auch schon mit der Kollegin Jeanne zum einem Tatort. In einem Wald wurde von einem pensionierten Pfarrer die 17-Jährige Nathalie tot in einer Felsspalte gefunden auch sie hat einen Hanfstrick um den Hals, wurde aber nicht erhängt. Der Leser ahnt: die Fälle hängen zusammen.Eine sehr gelungene, atmosphärisch dich geschriebene Leseprobe. weiterlesen
Und wieder ein Krimi...
Polizist wird aus disziplinarischen Gründen versetzt. Jemand wird ermordet – Polizist deckt Mord auf. So könnte man da Buch ganz kurz aber auch ganz treffend beschreiben. Wie schon mehrfach erwähnt sind Krimis einfach nicht mein Genre. Die Handlungsabläufe sind sich immer sehr änhlich, unterscheiden sich meist nur in der Art der Verbrechensbegehung. Aufgeklärt wird der Mord immer und der Böse wird seiner gerechten Strafe zugeführt. So auch hier. Handlungsort: Elsass. Ein Mord noch zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges, scheinbar damit in keinem Zusammenhang stehende Morde in der Gegenwart. Ermittlungen hier, Ermittlungen da, zahlreiche Verdächtige und, oh Wunder, eine unscheinbare junge Frau hat die Morde begangen. Eifersucht, Rache, den Grund dafür kann sich jeder selbst aussuchen. Wer Krimis mag, dem wird die Lektüre sicher Spaß machen, ich fand das Buch eher durchschnittlich. Schreibstil war in Ordnung, aber mich hat die Handlugn schlicht und einfach nicht mitreißen können. weiterlesen
Galgenmann
Dieses Buch spricht mich sehr an. Es hört sich sehr spannend an, was ich gerne mag. Ich lese in meiner Freizeit sehr viele Krimis und denke, dass dieses Buch genau das richtige für mich wäre. Würde mich sehr freuen, wenn ich es lesen dürfte. weiterlesen
Lang, Lang ist's her
Dieses Buch beginnt, wie so viele, mit einem Prolog, der eine lang zurückliegende Zeit beschreibt. Doch entgegen vieler anderer Erzählungen trumpft der Start dieses Buches damit, dass die Erzählweise in beeindruckender Art und Weise der Zeit der Erzählung angepasst ist. Während der Start in die eigentliche Geschichte in moderner, bunter Sprache gestaltet ist, passt die Autorin den Prolog in ihrer Wortwahl der damaligen Zeit an, so dass der Leser sich Jahrzehnte zurück versetzt fühlt. Die Sprache ist genauso einfach und bedrückend, wie die geschilderte Szenerie. Der Abschluss dieser Leseprobe ist geschickt gewählt, an einer Stelle, an welcher der Leser gerade tiefer und tiefer in die Geschichte rutscht. Die Erzählung macht Lust auf mehr! weiterlesen
Rezensionen
Galgenmann
Oh je, ich habe jetzt erst durch Zufall gesehen, dass ich das Buch noch gar nicht bewertet habe. Ist zwar schon ne Weile her, aber ich habe es noch ganz gut in Erinnerung: Der Dorfpfarrer findet eine junge Frau brutal ermordet in einer Felsspalte. Kommissar Dreemer wird in die Provinz strafversetzt und muss den Fall aufklären. Doch das Dorf hat auch eine dunkle Vergangenheit… Das Buch liest sich schnell und flüssig.. Der Anfang ist auch ziemlich spannend mit einer düsteren Stimmung. Leider lässt die Spannung aber im Laufe des Buches nach. Auch die Personen bleiben leider ein wenig blass und der Kommissar erfüllt alle gängigen Klischees. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen, für Zwischendurch war es genau das Richtige. weiterlesen
Galgenmann
Dem Buch fehlt Spannung. Nicht, dass es komplett ohne ist, aber etwas mehr wäre nun wirklich nicht schlecht gewesen. Meiner Meinung nach liegt das Problem darin, dass dieser Krimi von Anfang an als Reihe geschrieben wurde. Und da man nun genügend Stoff für die nächsten Bücher benötigt, hat die Autorin gerade bei der Hauptfigur ordentlich an Informationen gesparrt. Vieles wurde angedeutet und der Leser wird irgendwann auch erfahren, was da so im argen ist - im Teil 3 oder 8 oder 22. Wer weiss das schon. Da die Konkurrenz bei den Krimi-Reihen zur Zeit sehr stark ist, ist dieses viertelfertige Buch nicht gerade ein gelungener Schachzug. Kinner macht es dem Leser zu leicht, auf eine andere Reihe zu wechseln und ihren Kommissar zu vergessen. Gerade das Erstbuch hätte als Knaller aufwarten müssen. Der Fall war ebenso mässig. Nicht gerade vorhersehbar, aber leider auch nicht der Supergau. Es war ok. Bei dem nächsten Teil werde ich erst einmal die Rezensionen abwarten. weiterlesen
Morde im Herzogstum Lorraine
Im Dezember 2004 wird die blonde Nathalie auf mysteriöser Weise ermordert. Der Dorfpfarrer findet sie eingeklemmt in einer Felsspalte. Das Buch beginnt genau 60 Jahre zuvor. An Heiligabend nach der Christmesse wird ein junger Mann von der Dorfgemeinschaft erhängt. Ihm wird Kollaboration vorgeworfen. Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen. Neid und Missgunst wird ihm zum Verhängnis. Keiner gönnt dem anderen was. Nicht alle sind für die Lynchjustiz doch macht sich unter den Dorfeinwohnern das "Vogel-Strauß-Syndrom" breit. Einer schürt, alle anderen machen mit. Hat dieser Mord eine Gemeinsamkeit mit dem Mord an Nathalie? Meiner Meinung nach hätte das Buch etwas spannender sein können. Es wird viel über die Polizeimitglieder und Dorfbewohner erzählt, da bleibt bei fast 250 Seiten nicht mehr viel Platz für "Action". Ebenso wird auch viel über die Arbeit der früheren Bergarbeiter erzählt, bei denen es zu einigen Unfällen kam. Aber da es sich um einen Krimi handelt, sollte die Spannung im Vordergrund stehen. weiterlesen
Grausame Morde in Lothringen
Zurzeit scheint es bei französischen Schirftstellern äußerst beliebt zu sein, einen Kommissar in verschiedene Gebiete Frankreichs strafzuversetzen. Dies ist auch hier der Fall. Simon Dreemer wurde, wie kann es ander sein, aus Paris nach Lothringen versetzt. Dort hat er es gleich bei seiner Ankunft mit der Leiche eines jungen Mädchens zu tun. Auf den ersten Blick scheint es eine Einzeltat zu sein. Bis einer Polizistin Ähnlichkeiten mit einem lange zurückliegenden Verbrechen auffallen. Und was scheinen die Bewohner des Dorfes Varange zu verbergen? Dreemer und seine Kollegen müssen tief in der Vergangenheit des Dorfes und Lothringens graben und stoßen dabei auf eine Zeit des Chaos kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Autorin hat einen gut lesbaren und flüssigen Schreibstil. Dreemer wirkt häufig Fehl am Platz und kennt sich mit den Gegebenheiten nicht aus. Dies ist aber keinesfalls ein Nachteil! Die Erklärungen, die er besonders von seiner Kollegin Modover erhält, helfen auch dem Leser, sich besser in die Gegend reinzudenken und sich die Geschehnisse besser vorzustellen. Bedauerlich ist, dass die vielen Andeutungen über Dreemers Vergangenheit doch recht wage bleiben. Es wird nicht klar, was für Gespenster ihn verfolgen. Diese Gespenster haben mich auch zum Teil irritiert, wenn Dreemer im Zuge der Ermittlungen etwas tat, was mir auf den ersten Blick seltsam vorkam oder aber auf einmal Ergbenisse präsentiert wurden, die er anscheinend vorher recherchiert hat - eine Recherche, von der der Leser nichts wusste. Trotzdem ist die Handlung gut gemacht. Der Spannungsbogen baut sich sehr gut auf und es war eigentlich an keiner Stelle im Buch langweilig. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Sehr schön fand dich auch, dass die Geschichte Lothringens und das Verbrechen so geschickt miteinander verwoben werden. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Fälle mit Simon Dreemer - gerne auch weiterhin in Lothringen - geschrieben würden. weiterlesen
Galgenmann
Galgenmann An einen Dezembertag muss der Kommissar Dremmer ins französische Metz, wo er strafversetzt wurde. Nun in der Provinz gelandet, bekommt er sein ersten Fall: Die Leiche eines jungen Mädchen, es ist Nathalie die erst 17 Jahre alt war. Der Tatort ist im Wald das am Dorf Varrange liegt. Die Leiche wurde in einer Felsspalte gefunden, um ihr Körper war ein Strick gebunden. Dremmer und seine Kollegin Modover die aus dem Dorf stammt Ermitteln nun zusammen. Sie stoßen bald auf einen ähnlichen Fall, der sich vor Jahren Er-einigt hat. Damals war es die 17 jährige Alice die auf der gleiche weise Ermordet wurde. Damals wurde der Vater für Schuldig gehalten, weil man ihm nach sagte er hätte seine Tochter Missbraucht haben soll. Aber dann passiert wieder ein Mord und die Tote sieht den beiden anderen Mädchen sehr ähnlich. Der Fall wird immer komplizierter, Und nun kommt der Pfarrer des Dorfes und sagt auf dem Friedhof hat er kleine Stöckchen gefunden die gelegt waren wie einen Galgen. Dremmer und Modover kommen ein Geheimnis das das Dorf seit Jahren hütetn und Verschweigen, gegen Fremde. Nun bringen die Beiden es ans Licht, und können auch die Morde Aufklären. Da sieht man was eine Dorfgemeinschaft zusammen hält all die Jahre. Ein Buch die einen die Landschaft von Frankreich nahe bringt, dazu eine fesselde Geschichte bereit hält, muss ich Aline Kiner ein großes Lob aus Sprechen gut gemacht weiterlesen

