
Beschreibung
Manchmal gelingt es nur einem eigenwilligen Kater, Mutter und Tochter wieder zusammenzuführen …
Helen Brown, Journalistin und Schriftstellerin aus Neuseeland, lebt mit ihrer Familie in Melbourne, Australien. Mitten in die Vorbereitungen für die Hochzeit ihres Sohnes Rob und seiner Freundin Chantelle platzt nach einer Routineuntersuchung die Nachricht, dass Helen an Brustkrebs erkrankt ist. In der Zeit nach der Operation schreibt sie den Roman „Cleo“ über die heilende Kraft ihrer gleichnamigen Katze, der ein internationaler Bestseller wird, und legt sich eine neue Katze zu, den Siamkater Jonah. Besitzt dieser Kater, dessen liebstes Hobby die Zerstörung des Haushalts zu sein scheint, ausreichend Karma, um wie seine Vorgängerin Cleo für familiären Frieden zu sorgen?
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Leseeindrücke
Katerchen hört doch
Katzen und Töchter kommen selten, wenn man sie ruft Also mein Katerchen hat erstaunlich gut gehört, eigentlich besser wie ein Hund und er hat sich sein zuhause selbst gesucht. Die Leseprobe hat mich neugierig gemacht und dieses Buch werde ich auf meine Wunschliste setzen. weiterlesen
Kater mit Karma
Die Autorin Helen Brown ist gezeichnet von Schicksalsschlägen, die in ihr Leben traten. In ihrem ersten Buch erzählt sie, wie sie und ihre Familie den Tod ihres Jungen Sams durch die Katze Cleo verarbeitet haben. Die jetzige Leseprobe ist ein Auszug aus ihrem zweiten Buch, bei dem es sich alles um ihren Kater Jonah und die Beziehung zu ihrer Tochter Lydia dreht. Ich als Katzenliebhaberin und auch Besitzerin einer charakterstarken Perserkatze kann gut nachvollziehen, wie sich eine Katze auf das alltägliche Leben auswirken kann, natürlich in positiver Hinsicht. Eine Katze spendet Trost, reagiert auf jede ungewöhnliche Bewegung des Besitzers und ist wahnsinnig einfühlsam, nichtsdestotrotz hat sie auch ihre Macken und Angewohnheiten, die einen in den Wahnsinn treiben können. Ich kann ein Lied davon singen... Trotz allem liebe ich meine Katze über alles. In der Leseprobe möchte die Autorin auf keinen Fall mehr eine Katze, nachdem Cleo verstorben ist. Auch das kann ich nachempfinden, da es unwahrscheinlich schwer ist, mit so einem Verlust umzugehen und diesen auch zu verkraften. Aber man sollte niemals nie sagen und warten, was das Leben noch mit sich bringt. Ich hoffe, dass das Buch ein glückliches Ende nehmen wird. weiterlesen
Von Katzen und Menschen
Die Familienkatze Cleo ist vor einem Jahr im Alter von 24 verstorben. Cleo war fester Bestandteil der Familie und hat ihren Lieben in schweren Zeiten immer treusorgend beigestanden. Ihr Tod hinterlässt eine Lücke, die nicht geschlossen werden kann, schon gar nicht durch eine neue Katze. Da sich das Wohnumfeld negativ verändert und es Zeit für einen Neuanfang ist, beschließt Helen Brown mit ihrer Familie umzuziehen. Sie verliebt sich sofort in Shirley, ein Haus aus den zwanziger Jahren – Philip – ihr Ehemann – mag es ziemlich gar nicht und erst der Name! Und trotzdem bietet er auf der Versteigerung aus Liebe zu seiner Frau weit über ihrem gesetzten Limit einen horrenden Kaufpreis – und erhält den Zuschlag. Die Leseprobe lässt den Leser noch am Einzug teilhaben und gibt einen kleinen Ausblick auf das Leben im neuen Haus. Insbesondere beruflich geht es für Helen aufwärts. Man sagt ja „Katzen suchen sich ihren Menschen“, die LP geht davon aus, dass die alte Katze die neue aussucht. Zu Beginn der Leseprobe lerne ich ja einen charakterstarken Kater kennen, also haben die katzenfreien Vorsätze nicht lange gehalten… Die LP ist gut und flüssig zu lesen, die Handlung leicht zu verfolgen. Es handelt sich bei diesem Buch offensichtlich um einen zweiten Teil; der erste Teil ist mir nicht bekannt. Dem Klappentext ist zu entnehmen, dass Helen in den Hochzeitsvorbereitungen für ihren Sohn Rob mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wird. Nach der Operation schreibt sie ihr Buch Cleo fertig und legt sich den Siamkater Jonah zu. Hat er die gleiche positive Macht wie seine Vorgängerin? Die LP lässt auf ein nettes Buch für Katzenfreunde schließen, gibt mir aber keine Vorstellung an die Hand, wie für mich ein lesenswertes Buch hieraus werden kann. Dafür ist die LP dann wohl doch zu kurz. weiterlesen
Biographie mit Katze
Es handelt sich bei dem Buch um ein autobiographisches Werk von Helene Brown. Das Buch führt uns ins Jahr 2007 nach Melbourne. Man hat das Gefühl Teil ihrer Familie zu werden: da ist sie 53 Jahre alt, schreibt seit 30Jahren, ihr zweiter Mann Philip (45 Jahre alt), Sam, der mit 9 Jahren gestorben ist, Rob (30 Jahre alt), Lydia (22 Jahre alt) und Katharine (15 Jahre alt). Nicht zu vergessen die Katze Cleo, die die Familie fast 24 Jahre begleitet hat und half viele Tiefen zu überstehen. „Jonah ist die Katze, von der ich geschworen hatte, dass wir sie nie haben würden“, ist das neuste Familienmitglied. Aus dem Klappentext weiß man, dass es wieder einige Tiefen zu überstehen gibt, denn wie schreibt die Autorin: „Katzen kommen mit einer bestimmten Absicht in das Leben eines Menschen.“ Schon die LP ist lebendig und humorvoll geschrieben, man möchte einfach wissen wie es weitergeht. weiterlesen
Schnurr
die Leseprobe hat mir gut gefallen. Mein eigener Kater lag währenddessen schnurrend neben mir. die Probe lies nich schnell und einfach und man erkennt in den Beschreibungen der Katzen seine eigene Samtpfote wieder. Klingt nach einem süßen Buch, nach dem Motto " unverhofft kommt oft" und Katzen suchen sich ihre Besitzeer selber aus. weiterlesen
Rezensionen
Ach Cleo, ich vermisse dich...
Helen Brown, die Autorin, ist von Schicksalsschlägen wahrlich nicht verschont geblieben. Als kleiner Junge stirbt ihr Sohn Sam bei einem Autounfall und wäre Cleo nicht gewesen, die kleine Katze die sich Sam kurz vor seinem Tod ausgesucht hatte, wer weiß, ob Helen Brown noch ihr Leben genießen und wir ihr Buch 'Cleo' hätten lesen können. Und als ob dies nicht für ein ganzes Dasein ausreichen würde, erhält sie gut 20 Jahre später die Diagnose Brustkrebs. Von dieser Zeit handelt nun ihr zweites Buch; und wie wieder eine Katze eine nicht unerhebliche Rolle in diesem Teil ihres Lebens spielt - zumindest laut dem Klappentext. Mittlerweile ist die Autorin ein zweites Mal verheiratet und gerade, als ihr ihre älteste Tochter Lydia eröffnet hat, dass sie für längere Zeit nach Sri Lanka möchte, um buddhistische Nonne zu werden, erhält Helen den Befund 'Krebs'. Als wenn sie mit alldem nicht genügend zu verkraften hätte, ist die Familie plötzlich Eigentümerin eines unglaublich süßen, aber völlig durchgedrehten Siamkaters, der nichts als Unruhe ins Haus bringt. Davon und von ihrem Ringen mit ihrer Krankheit sowie die Bedrückung über die extreme Abnabelung ihrer Tochter schreibt Helen Brown wie im ersten Buch in amüsanter und leicht lesbarer Form. Dennoch: 'Kater mit Karma' empfand ich ungleich weniger unterhaltend als Cleo. Jonah, der Kater, ist zwar kein unwichtiger Teil dieser Geschichte, doch er spielt bei weitem nicht eine solche Rolle wie seine Vorgängerin. Hauptthema ist der Kampf gegen den Krebs und das Verhältnis von Helen zu Lydia. Dies ist insbesondere an den stetigen Wiederholungen festzustellen. Ihre Gedanken zur Endlichkeit des Lebens, die ständigen Vergleiche 'Helen und ihre Mutter' und 'Lydia und ihre Mutter', die immerwiederkehrenden Erinnerungen an Sam - beim dritten Mal flog ich nur noch diagonal über diese Seiten. Vielleicht war der zeitliche Abstand zu dem Geschehenen noch zu gering, aber wie auch immer, an die Qualität ihres Erstlings Cleo reicht der Nachfolger nicht heran. Schade! weiterlesen
Jonah nach Cleo
Kater mit Karma ist ein nettes Buch für unterhaltsamen Lesegenuss und empfehlenswert für Leser, die Cleo nicht gelesen haben. Als Fortsetzungsroman kommt er leider bei weitem nicht an das Erstwerk heran. Die Geschichte um den zweiten Kater der Autorin handelt nur ansatzweise von dem Kater um den es geht. Die Familie der Autorin, allen voran die buddhistische Tochter, stehen im Mittelpunkt der Handlung. Leider ist der besondere Charme des Cleo-Buches hier nicht zu spüren. Schade fand ich auch, dass auf den ersten 150 Seiten der Kater praktisch nicht vorkam. Für mich eine relativ belanglose Familiengeschichte. weiterlesen
Jonah
Helen Brown ist eine der bekanntesten und meistgelesenen Kolumnistinnen Neuseelands. Sie arbeitet fürs Fernsehen und fürs Radio und lebt seit neun Jahren in Melbourne, Australien. Familie Brown sucht ein neues Heim. Helen verliebt sich bei der Besichtigung in das mehr ungewöhnliche wie schöne Haus Shirley. Trotzdem ihr Ehemann Philip überhaupt nicht begeistert von diesem Haus ist, ersteigert er es für einen horrenden Betrag. Die Familie zieht mit ihren beiden Töchtern ein. Helen beginnt an einem Buch über ihre Familie und vor allem über die 24 Jahre zur Familie gehörende Katze Cleo zu schreiben. Eine so besondere Katze, dass es in ihren Augen nie mehr eine andere Katze geben kann. Doch das hält tragische und auch wunderschöne Lebensabschnitte für die Mitglieder der Familie Brown bereit. Bei der Mutter Helen wird die Diagnose Brustkrebs gestellt. Tochter Lydia möchte zum Schrecken der Familie nach Sri Lanka reisen und dort in ein buddhistisches Kloster eintreten und Sohn Rob plant seine Hochzeit. Und in diesem ganzen trubel verguckt sich Helen in einer Tierhandlung in den kleinen Siamkater Jonah, der so ganz anders ist als seine Vorgängerin Cleo, aber trotzdem auf seine Weise das Leben der Familie bereichert. Ein so anrührender (aber haarscharf an der Grenze zur Sentimentalität) Familien- und Katzenroman, dass mir als Katzenliebhaber teilweise die Tränen in den Augen standen. Am liebsten hätte ich immer weitergelesen. Genau so ist das Leben mit Katzen. weiterlesen
Kater mit Karma
Kater mit Karma ist die Fortsetzung von Cleo. Mittlerweil ist die Katzte Cleo verstroben. Zu Anafang möchte Helen Brown nie wieder eine Katzte haben. In diesem Buch erzählt die Autorin unteranderem wie Sie das Buch Cleo geschrieben hat. Bei einer Routineuntersuchung stellen die Ärtzte fest, dass Helen Brustkrebs hat. Als wäre diese Nachricht nich schon schlimm genunug, beschließt Helens Tochter Lydia ihr Studium abzubrechen um nach Sri Lanka ins Kloster zu gehen. Trotz allen Problemen legt sich Helen doch wieder eine Katzte zu. Den Siamkater Jonah. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Gerade wenn man selbst Tiere hat, kann man sich sehr gut in Helen und ihre Familie hineinversetzten. Man kannt die Trauer, wenn ein geliebtes Tier stirbt und kennt auch die Kraft die einem ein Tier auch in den schwersten Stunden geben kann. weiterlesen
Psycho-Kater
Im zweiten Teil der autobiographischen Erzählungen von Helen Brown schlägt das Schicksal mehrfach zu. Im Vordergrund steht die Krebserkrankung und der damit zusammenhängende Heilungsprozess. Genau in diese turbulente Zeit fällt die Entscheidung der ältesten Tochter Lydia in ein Kloster zu gehen. Naja, damit könnte Helen noch umgehen, aber ausgerechnet Sri Lanka? Im Laufe des Buches erfährt man, dass Lydia geradezu versessen nach Erleuchtung sucht und ihrem Lehrer geradezu hörig ist. Ausgerechnet in der schweren Phase der Mutter verläßt Lydia die Familie. Einziger Trost scheint mal wieder eine Katze zu sein. Doch dieses Prachtexemplar ist eine ausgewachsene Katastrophe. Die asiatische Rassekatze lebt ihren Zerstörungsdrang aus, will ständig beschäftigt werden, haßt es wenn ein Familienmitglied verreisen will und hat auch sonst noch die eine oder andere Macke. Was im Verlauf der Erkrankung noch als Stütze dient, wird langsam zum Problem. Vor allem als der Kater beginnt, im Haus seine Duftmarken zu setzen. Zumindest verläuft die Brustoperation gut und Helen scheint geheilt. Außerdem bekommt sie bald eine freudige Nachricht. Ihr Buch über Cleo und die Bewältigung des Todes ihres Sohnes wird verlegt. Nicht nur dass, es wird ein Weltbestseller. Helen muss reisen, ihr Buch vermarkten. zwischendurch besucht auch Lydias Lehrer die Familie, was aber eher stressig als erleuchtend ist. Obwohl Lydia nach der Operation für die Mutter da war, will sie wieder ins Kloster. Aber auch dorthin wird es Helen noch verschlagen, vollgepackt mit Survival-Ausrüstung... Manchmal scheinen einem die Eigenarten des Katers allzu menschlich, doch wer selber eine exzentrische Katze hat, wird weise mit dem Kopf nicken. Helen Brown lehrt uns, dass auch aus der tiefsten Dunkelheit ein Funken der Hoffnung erstrahlen kann. Mit Kraft und Herz bewältigt sie ihre Krankheit, schafft es sogar noch ihre expandierende Familie zu managen. Erstaunlich und bewegend, humorvoll und nachdenklich stimmend. Ein wunderbares Buch, dass zeigt, dass man den Liebsten einfach mal vertrauen muss und sie ihren Weg gehen lassen soll. Einfach mal an sich selber denken und den Dingen ihren Lauf lassen. Letztendlich findet auch Lydia ihren Weg. Und sogar der Kater ruhig gestellt. Das Leben ist ein Füllhorn der Möglichkeiten, Helen und ihre Katzen sind der Beweis dafür. weiterlesen

