
Beschreibung
Der dreißigjährige Sascha ist wenig begeistert, als er nach einer Augen-OP kurzfristig sein Krankenzimmer mit einer schnarchenden Oma teilen muss: Frau Ella. Als die aber gegen ihren Willen operiert werden soll, bringt Sascha sie bei Nacht und Nebel in seine Wohnung.
Saschas Freunde Klaus und Ute sind von dessen neuer Mitbewohnerin begeistert: Total schräg, so eine generationsübergreifende WG! Tatsächlich wird der lethargische Sascha die lebendige, aber einsame Frau Ella so schnell nicht wieder los. Klaus und Sascha nehmen sich der alten Dame an, kleiden sie neu ein, führen sie zum Essen aus und machen Ausflüge in die Sommerfrische. Alles läuft bestens – bis Saschas Freundin Lina braungebrannt aus Spanien zurückkehrt…
Ein humorvoller und warmherziger Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft.
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Leseeindrücke
Frau Ella
Sascha liegt nach einem Unfall mit seinem Fahrrad im Krankenhaus da er sich das Auge verletzt hat. Da im Krankenhaus zu wenig Betten sind bekommt er die fast 90 jährige Frau Ella Freitag aufs Zimmer. Sascha ist nicht begeistert. Ella schnarcht wie ein Walross und er tut kein Auge zu. Mit der Zeit scheinen die beiden sich anzufreunden. Ella bietet ihm sogar das du an. Das kommt Sascha aber nicht über die Lippen so das er sie Frau Ella nennt. Die LP „Frau Ella“ von Florian Beckerhoff hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr witzig. Auch das die Generationen so auf einander treffen läst einiges hoffen. Das Cover mit der Frau und dem Gewehr in der Hand finde ich witzig. weiterlesen
....Latte mit Klosterfrau-Topping
Der 30-jährige Sascha hat mit seinem Fahrrad einen Unfall fabriziert, dabei ist ihm unglücklicherweise ein Bügel seiner Brille ins Auge geraten. Er liegt im Krankenhaus und es bisher genossen, ein Einzelzimmer zu haben. So konnte er jederzeit die Hand in die Schlafanzughose unter der Decke gleiten lassen .... Doch auch ein Krankenhaus ist vor kleinen Katastrophen nicht gefeit, so sorgt ein Wasserschaden dafür, dass Sascha sein Zimmer mit einer alten Dame - Frau Ella - teilen muss. Eigentlich nicht so schlimm, aber die Frau schnarcht wie ein Bauarbeiter. Sascha muss sich mit dem Gedanken erst einmal wohl abfinden - denn irgendwie haben beide beinah dasselbe Problem: Je ein Auge ist beeinträchtigt. Man spricht ein wenig miteinander und trinkt Klosterfrau-Melissengeist aus Zahnputzbechern. Sascha hat seine OP schon hinter sich, Frau Ella soll die Einwilligung zu Selbiger unterschreiben, aber sie will nicht wirklich. Die Ärzte sind nicht dumm und versuchen Frau Ella mit Tranquilizern gefügig zu machen. Aus welchem Grund auch immer organisiert Sascha eine Nacht und Nebelaktion und bringt Frau Ella aus dem Krankenhaus zu sich in seine unaufgeräumte Junggesellenwohnung. Es kommt wie es kommen muss, der geringe Altersunterschied von zarten 50 Jahren zwischen beiden sorgt schon am nächsten Morgen beim Frühstück für Auseinandersetzungen. So lamentiert man nicht nur die Art des Kaffeekochens, sondern auch darüber, wer die bessere Methode zum Eierkochen hat. Um Frau Ella ein wenig die Blöße zu nehmen, nur im Krankenhaushemdchen da zu sitzen, gibt Sascha ihr einen seiner Jogginganzüge. Man spricht über dieses und jenes.... Mittlerweile ist Sascha nicht mehr so angetan von seiner Aktion, aber rückgängig machen will er das nun auch nicht mehr, denn irgendwo ist er auch hin und her gerissen .... Da treffen dann auch Saschas Freunde Klaus und Ute ein, und sind vom ersten Augenblick an begeistert von Frau Ella... in ihrem jugendlichen Leichtsinn kleiden sie Frau Ella neu ein und nehmen sie mit auf Ausflüge und zu feudalen Essen .... Frau Ella genießt es bis zu einem gewissen Punkt. Nämlich bis zu dem Moment, als Saschas Freundin aus Spanien wiederkommt und sie sich mit ihm des Nachts auf der Couch vergnügt ... Kritik Huch, das Buch ließ sich ja flott durchlesen , nicht mal 5 Stunden war ich beschäftigt.... aber was bleibt über? Ein komisches leeres Gefühl , warum? Gut, fange ich mal beim Cover an: eine ältere Dame steht mit einem Gewehr in der Hand am Fuße einer Treppe - was soll das bedeuten? Keine Ahnung, jedenfalls gibt es einen vollkommen befremdlichen Eindruck im Zusammenspiel mit dem Klappentext, welcher eher eine humorvolle Geschichte unter dem thematischen Aspekt "Generationen" suggeriert.Eigentlich ein spannendes Thema ... wenn...ja, wenn der Autor etwas daraus gemacht hätte . Die Handlung driftet inhaltlich durch breit getretene Dialoge beinah ins Bodenlose , quasi von Detail zu Detail bis hin zu der einen oder anderen Wiederholung. Puhhhh... so recht will da kein unterhaltsames Feeling aufkommen. Eine Handlung lebt aber nicht nur alleine vom Thema, sondern auch von den Protagonisten - bloß wie sollen die wirken, wenn die Handlung selber sich beinah nur im Kreise dreht, oberflächlich, Niveaulos und platt daherkommt? . Und ebenso verhält es sich mit den Protagonisten , auch diese wirken nur auf den ersten Seiten - im so genannten Kennlernprozess - lebendig und interessant, um dann rasant uninteressant zu werden ... flach, stupide, einfallslos.. wie Pappmachee-Männeken. Klar über manche Szene kann man sich noch ein müdes Lächeln abringen , aber auch dass will einem nach mehreren Seiten nicht mehr gelingen. Schade, Schade, wirken die Protagonisten - jeder für sich alleine betrachtet - irgendwo schon ansatzweise mit Sinn und Verstand konstruiert, aber die Weiterentwicklung bleibt einfach auf der Stelle bzw. wirkt beinah rückwärts gehend. Ferner wollen sie zusammen betrachtet auch nicht recht miteinander harmonieren .... liegt es daran dass sich der Autor nicht wirklich mit der angedachten Thematik auseinander gesetzt hat und somit auch nicht den notwendigen Ernst ansprechen bzw. zum Ausdruck bringen kann? Denn gerade das Thema "Generationen" bzw. "Jung vs. Alt" kann man soviel machen und das auch ausschöpfen, aber dazu muss man sich als Autor auch mit der Thematik befassen, um einen unterhaltsamen Tiefgang zu schaffen. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, kommen da noch zwei Faktoren dazu , die mir negativ aufstießen : Der Autor versucht hier eine unmögliche Note einzubringen, die wohl nach seinem Ansinnen witzig sein soll - was m.E. nach jedoch vollkommen unangebracht ist - denn über das Alter macht man keine Witze - zudem ist es eine schlechte und flache sinnentleerte "witzige" Note . Schon beinah zu vergleichen mit dem flachen und niveauslosen Fernseh-Comedy-Mist, wo man schon eher erschrocken ist, über welchen banalen Schwachsinn sich die Nation scheckig lachen kann. Entschuldigung, aber Witze über Menschen mit Gebrechen oder sonstigen Einschränkungen sind einfach nur noch dumm und Niveaulos . Und der letzte Faktor der mir nicht gefallen hat, ist der Schreibstil : unausgegoren, unrund, ausufernd und nicht wirklich unterhaltsam.... man hangelt sich von inhaltsleeren Passagen zu Wiederholungen .... nicht wirklich unterhaltsam oder gar Spannung fördernd. . Würde ich nicht wissen, dass der Autor 1976 geboren ist, würde ich sagen ,dass hier ein 8 oder 9 jähriger Junge geschrieben hat, wobei diese manchmal mehr Fantasie und Verstand haben...natürlich nur unter der Prämisse, dass sie nicht schon von Möchtegern-Sängern oder Elektroschrottspielzeug entfremdet und fern ab jeglicher Realität sind. Nein, da gibt es bessere Werke die Humor und zum Teil auch Kritik an der Gesellschaft üben...z.B. Arto Paasilina etc. . unter dem Strich 8,95 Euro für die Mülltonne und großes Entsetzen, wie man sich an sinnentleertem Geblubber erfreuen oder gar durch dieses unterhalten fühlen kann. Also mal wieder ein Buch für die Gruppe der anspruchslosen Leser... und für mich eindeutig der Fehlgriff des Jahres und bei den Werken von Galttauer, Ahern, Lind und Heldt einzuordnen... sinnentleert eben. Eine aktuelle Ausgabe der jeweiligen Tagespresse hat mehr Unterhaltungswert. Dem Autor empfehle ich an dieser Stelle mal eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema des Buches. Sowie eine große Portion Respekt gegenüber den anderen Mitmenschen. Zusammengefasst: Typischer weibischer Roman, aber es ist ja allgemein bekannt, das gerade diese Sinnentleerte Lektüre von so vielen gelesen wird, da wohl generell Anspruchsvolle Bücher nicht richtig interpretiert und vom Verständnis her nicht umgesetzt werden können. .1*Pflichtstern und keinerlei Empfehlung - außer denjenigen, die mit anspruchsvoller und Verstand fördernden Büchern nichts anfangen können, und eh schon Fan von Arztgroschenromanen sind. Herzlichen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren Eure enttäuschte Lesemaus Chrissy..........die sich nun wieder was sinnvolleres an Lektüre aussucht weiterlesen
Zwiegespalten...
...bin ich nach der Leseprobe von "Frau Ella". Die Idee des Buches - der Generationenkonflikt - ist ganz nett aufgegriffen. Der junge Sascha, der von seiner neuen Mitbewohnerin im Krankenhaus reichlich genervt ist und doch einen versteckten, weichen Kern zu haben scheint. Und Ella, die betagt aber nicht lebensmüde, die sich im Krankenhaus und mit dem Gedanken an ihre Operation so gar nicht wohl fühlt. Beide nähern sich unmerklich einander an und dem Leser schwant: Diese beiden werden noch so manchens zusammen erleben! Soll dies ein Bonnie and Clyde-Revival zwischen Alt und Jung werden? die leisen zwischentöne gefallen mir ausgesprochen gut - aber ich habe doch die starke Vermutung, dass der Roman ins Kitschige abgleiten wird. Wünschen würde ich es ihm aber beileibe nicht! "Frau Ella" könnte auch großartig sein: ein kleines Plätzchen an der Sonne sozusagen... weiterlesen
überraschend gut
Eins ist klar: Bckerhoff versteht sein Handwerk. Ohne diese Leseprobe wäre ich aber leider gar nicht auf dieses gute Buch gekommen. Das ist wirklich ein Geheimtipp. Ich werde es bestimmt an einige Leute verschenken. Da macht mn wohl nichts falsch. weiterlesen
Frau Ella
Sascha ein junger Kerl, liegt im Krankenhaus und teil sich mit einer alten Oma ein Zimmer, das ist so gar nicht sein Fall, doch schließen sich die Beiden noch zusammen, wie gehts weiter? Bezaubernd, toll, ein Beginn einer Wunderbaren Freundschaft? Alt und Jung. weiterlesen
Rezensionen
Frau Ella
Der dreißgjährige Sascha liegt nach einer Augenoperation im Krankenhaus. Seine Zimmergenossin? Die lautschnarchende fast neunzigjährige Frau Ella. Als er feststellt, dass Frau Ella gar nicht operiert werden möchte, rettet er sie aus dem Krankenhaus und nimmt sie mit nach Hause. Schnell ist er genervt. 87-jährige Frauen haben so ihre Eigenarten, die er an Frauen in seinem Alter nicht kennt. Doch sie steht ihm bei, hilft ihm, wenn ihn der Liebeskummer überkommt und er an seine "Freundin" denken muss, die nach Spanien abgehauen ist. Saschas Freund Klaus schließt sich den beiden an. Die jungen Männer kümmern sich um die alte Dame, kaufen ihr neue Kleider (an die alten kommen sie ja nicht ran) und führen sie zum Essen aus. Frau Ella genießt dieses Leben mit der Aufmerksamkeit junger Männer und fühlt sich pudelwohl. Sie reisen mit ihr zusammen in ihre Vergangenheit und lässt sie träumen. Doch dann kommt Lina aus Spanien zurück und bringt das doch schon so verrückte Leben von Sascha ins endgültige Chaos zurück. Ein sehr humorvoller Roman mit durchaus witzigen und symapthischen Charakteren. Florian Beckerhoff schrieb einen Roman, der alte und junge Leute zusammenbringt und sie Verständnis für den Gegenüber entwickeln können. Eine wirklich tolle Geschichte über Freundschaft, Gewohnheiten und alterstypischen Eigenheiten. weiterlesen
So möchte ich auch mal als alte Dame enden!
Frau Ella soll (gegen ihren Willen) an ihrem Auge operiert werden. Neben ihr liegt der fast 60 Jahre jüngere Sascha auf dem Zimmer, der auch am Auge operiert wurde. Als er erfährt, dass Frau Ella eigentlich gar nicht operiert werden möchte, beschließt er kurzerhand das Krankenhaus mit Frau Ella zusammen zu verlassen. Frau Ella wohnt von nun an bei Sascha und die beiden verstehen sich trotz anfänglicher generationsbedingter Probleme immer besser und es entwickelt sich eine fast schon innige Beziehung zwischen den beiden. Frau Ella hat mich gut unterhalten und lies sich gut lesen. Das Buch hat Unterhaltungswert, lässt zum Teil aber auch zum Nachdenken anregen. Der Generationenkonflikt wird hier herrlich beschrieben und Frau Ella würde man am liebsten einpacken und mitnehmen. Mit ihren fast 90 Jahren ist sie noch ganz schön fit. Alles in Allem, ein Roman der durchaus lesenswert ist. :-) weiterlesen
Frau Ella trifft auf Sascha
Die 87-jährige Ella Freitag lebt allein und ist noch sehr rüstig. Sie soll in der Augenklinik operiert werden und gerät wegen eines Wasserschadens in das Zimmer des jungen Sascha. Obwohl dem das gar nicht passt, rettet er sie vor der ungewollten Vollnarkose und bringt sie für eine Nacht in seine Wohnung. Es entwickelt sich jedoch alles anders als geplant. Beide machen völlig neue Erfahrungen und erleben einschneidende Veränderungen in ihren Alltag. Das Buch beschäftigt sich mit einem wichtigen Thema, dem Generationskonflikt. Doch da alles mit einem Hang zur Satire geschrieben ist, wurde dieses nicht sehr glaubwürdig umgesetzt. Eine 87-jährige würde diese Strapazen, denen Frau Ella ausgesetzt ist, in der Realität nicht so unbeschadet überstehen. Die positive Seite der Geschichte ist, dass sich Frau Ella so gut mit den jungen Leuten versteht. Sie erinnert sich plötzlich an früher und das Leben macht ihr wieder Spaß. Sascha macht sich ernsthaft Sorgen um sie. Er wird ja eigentlich sonst nicht sehr positiv dargestellt. Er ist unentschlossen, launig, hat sein Leben nicht im Griff und außerdem keine Zukunftspersepektive. Das Ganze hat mit dem wirklichen Leben nicht sehr viel zu tun. Eine Frage beschäftigt mich jedoch immer noch: Warum hat die Frau auf dem Cover ein Gewehr in der Hand? Ich kann damit keinerlei Beziehung zu Frau Ella herstellen. weiterlesen
....Latte mit Klosterfrau-Topping
Inhalt Der 30-jährige Sascha hat mit seinem Fahrrad einen Unfall fabriziert, dabei ist ihm unglücklicherweise ein Bügel seiner Brille ins Auge geraten. Er liegt im Krankenhaus und es bisher genossen, ein Einzelzimmer zu haben. So konnte er jederzeit die Hand in die Schlafanzughose unter der Decke gleiten lassen .... Doch auch ein Krankenhaus ist vor kleinen Katastrophen nicht gefeit, so sorgt ein Wasserschaden dafür, dass Sascha sein Zimmer mit einer alten Dame - Frau Ella - teilen muss. Eigentlich nicht so schlimm, aber die Frau schnarcht wie ein Bauarbeiter. Sascha muss sich mit dem Gedanken erst einmal wohl abfinden - denn irgendwie haben beide beinah dasselbe Problem: Je ein Auge ist beeinträchtigt. Man spricht ein wenig miteinander und trinkt Klosterfrau-Melissengeist aus Zahnputzbechern. Sascha hat seine OP schon hinter sich, Frau Ella soll die Einwilligung zu Selbiger unterschreiben, aber sie will nicht wirklich. Die Ärzte sind nicht dumm und versuchen Frau Ella mit Tranquilizern gefügig zu machen. Aus welchem Grund auch immer organisiert Sascha eine Nacht und Nebelaktion und bringt Frau Ella aus dem Krankenhaus zu sich in seine unaufgeräumte Junggesellenwohnung. Es kommt wie es kommen muss, der geringe Altersunterschied von zarten 50 Jahren zwischen beiden sorgt schon am nächsten Morgen beim Frühstück für Auseinandersetzungen. So lamentiert man nicht nur die Art des Kaffeekochens, sondern auch darüber, wer die bessere Methode zum Eierkochen hat. Um Frau Ella ein wenig die Blöße zu nehmen, nur im Krankenhaushemdchen da zu sitzen, gibt Sascha ihr einen seiner Jogginganzüge. Man spricht über dieses und jenes.... Mittlerweile ist Sascha nicht mehr so angetan von seiner Aktion, aber rückgängig machen will er das nun auch nicht mehr, denn irgendwo ist er auch hin und her gerissen .... Da treffen dann auch Saschas Freunde Klaus und Ute ein, und sind vom ersten Augenblick an begeistert von Frau Ella... in ihrem jugendlichen Leichtsinn kleiden sie Frau Ella neu ein und nehmen sie mit auf Ausflüge und zu feudalen Essen .... Frau Ella genießt es bis zu einem gewissen Punkt. Nämlich bis zu dem Moment, als Saschas Freundin aus Spanien wiederkommt und sie sich mit ihm des Nachts auf der Couch vergnügt ... .Leseprobe Ich hab wieder gewühlt, und kann Euch hier eine Leseprobe anbieten: http://www.weltbild.de/1/pprod.read/page.html?h=3b626ea2c1&lm=20110408090244&trbid=401010&b=17609784 .Kritik Huch, das Buch ließ sich ja flott durchlesen , nicht mal 5 Stunden war ich beschäftigt.... aber was bleibt über? Ein komisches leeres Gefühl , warum? Gut, fange ich mal beim Cover an: eine ältere Dame steht mit einem Gewehr in der Hand am Fuße einer Treppe - was soll das bedeuten? Keine Ahnung, jedenfalls gibt es einen vollkommen befremdlichen Eindruck im Zusammenspiel mit dem Klappentext, welcher eher eine humorvolle Geschichte unter dem thematischen Aspekt "Generationen" suggeriert.Eigentlich ein spannendes Thema ... wenn...ja, wenn der Autor etwas daraus gemacht hätte . Die Handlung driftet inhaltlich durch breit getretene Dialoge beinah ins Bodenlose , quasi von Detail zu Detail bis hin zu der einen oder anderen Wiederholung. Puhhhh... so recht will da kein unterhaltsames Feeling aufkommen. Eine Handlung lebt aber nicht nur alleine vom Thema, sondern auch von den Protagonisten - bloß wie sollen die wirken, wenn die Handlung selber sich beinah nur im Kreise dreht, oberflächlich, Niveaulos und platt daherkommt? . Und ebenso verhält es sich mit den Protagonisten , auch diese wirken nur auf den ersten Seiten - im so genannten Kennlernprozess - lebendig und interessant, um dann rasant uninteressant zu werden ... flach, stupide, einfallslos.. wie Pappmachee-Männeken. Klar über manche Szene kann man sich noch ein müdes Lächeln abringen , aber auch dass will einem nach mehreren Seiten nicht mehr gelingen. Schade, Schade, wirken die Protagonisten - jeder für sich alleine betrachtet - irgendwo schon ansatzweise mit Sinn und Verstand konstruiert, aber die Weiterentwicklung bleibt einfach auf der Stelle bzw. wirkt beinah rückwärts gehend. Ferner wollen sie zusammen betrachtet auch nicht recht miteinander harmonieren .... liegt es daran dass sich der Autor nicht wirklich mit der angedachten Thematik auseinander gesetzt hat und somit auch nicht den notwendigen Ernst ansprechen bzw. zum Ausdruck bringen kann? Denn gerade das Thema "Generationen" bzw. "Jung vs. Alt" kann man soviel machen und das auch ausschöpfen, aber dazu muss man sich als Autor auch mit der Thematik befassen, um einen unterhaltsamen Tiefgang zu schaffen. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, kommen da noch zwei Faktoren dazu , die mir negativ aufstießen : Der Autor versucht hier eine unmögliche Note einzubringen, die wohl nach seinem Ansinnen witzig sein soll - was m.E. nach jedoch vollkommen unangebracht ist - denn über das Alter macht man keine Witze - zudem ist es eine schlechte und flache sinnentleerte "witzige" Note . Schon beinah zu vergleichen mit dem flachen und niveauslosen Fernseh-Comedy-Mist, wo man schon eher erschrocken ist, über welchen banalen Schwachsinn sich die Nation scheckig lachen kann. Entschuldigung, aber Witze über Menschen mit Gebrechen oder sonstigen Einschränkungen sind einfach nur noch dumm und Niveaulos . Und der letzte Faktor der mir nicht gefallen hat, ist der Schreibstil : unausgegoren, unrund, ausufernd und nicht wirklich unterhaltsam.... man hangelt sich von inhaltsleeren Passagen zu Wiederholungen .... nicht wirklich unterhaltsam oder gar Spannung fördernd. . Würde ich nicht wissen, dass der Autor 1976 geboren ist, würde ich sagen ,dass hier ein 8 oder 9 jähriger Junge geschrieben hat, wobei diese manchmal mehr Fantasie und Verstand haben...natürlich nur unter der Prämisse, dass sie nicht schon von Möchtegern-Sängern oder Elektroschrottspielzeug entfremdet und fern ab jeglicher Realität sind. Nein, da gibt es bessere Werke die Humor und zum Teil auch Kritik an der Gesellschaft üben...z.B. Arto Paasilina etc. . unter dem Strich 8,95 Euro für die Mülltonne und großes Entsetzen, wie man sich an sinnentleertem Geblubber erfreuen oder gar durch dieses unterhalten fühlen kann. Also mal wieder ein Buch für die Gruppe der anspruchslosen Leser... und für mich eindeutig der Fehlgriff des Jahres und bei den Werken von Galttauer, Ahern, Lind und Heldt einzuordnen... sinnentleert eben. Eine aktuelle Ausgabe der jeweiligen Tagespresse hat mehr Unterhaltungswert. Dem Autor empfehle ich an dieser Stelle mal eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema des Buches. Sowie eine große Portion Respekt gegenüber den anderen Mitmenschen. Zusammengefasst: Typischer weibischer Roman, aber es ist ja allgemein bekannt, das gerade diese Sinnentleerte Lektüre von so vielen gelesen wird, da wohl generell Anspruchsvolle Bücher nicht richtig interpretiert und vom Verständnis her nicht umgesetzt werden können. .1*Pflichtstern und keinerlei Empfehlung weiterlesen
Filterkaffee vs. Latte Macchiato
Durch einen Wasserrohrbruch in Frau Ella Krankenhauszimmer wird die 89 jährige kurzerhand neben Sascha verlegt. Nach ein paar Unstimmigkeiten und einem Zahnputzbecher voll Klosterfrau Melissengeist, und weil beide finden, eine Operation für Frau Ella könnte lebensgefährlich werden, entführt Sascha kurzentschlossen die alte Frau und quartiert sie in seine Wohnung ein. Die ersten 100 Seiten war ich echt begeistert. Es ist witzig wie zwei völlig verschiedene Generationen aufeinander treffen. Ich musste bei den seltsamen Ansichten der beiden mehrmals schmunzeln. Auch den besten Freund von Klaus fand ich erfrischend, auch wenn ich manchmal, genau wie Frau Ella, Schwierigkeiten hatte ihn zu verstehen. Frau Ella ist seit ihr Ehemann verstorben ist, irgendwo stehen geblieben. Sie hat kaum die Wohnung verlassen und für sie ist der "Trip" mit Sascha wie eine Zeitreise. Doch, die Geschichte war Anfangs richtig spannend. Aber dann verläuft sich die Story irgendwie im Sande. Es wird nur noch zu einem aneinanderreihen der Ereignisse. Saschas wirre Gedanken sind kaum noch nachvollziehbar. Seine Freundin Lina fand ich auch nicht so toll mit ihren belanglosen Problemen. Die Dialoge kamen mir gekünstelt rüber und langweilten mich immer mehr. Schade, denn aus dieser Geschichte hätte man echt was machen können weiterlesen

