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Anfänglich dachte ich noch: Spannend, doch im Laufe des Buches ließ die Spannung immer mehr nach. Überraschende Wendungen, wie von einigen Lesern angesprochen, gab es meiner Meinung nach auch nicht, das Ganze war ziemlich vorhersehbar.
Stilmäßig natürlich nicht Weltliteratur, aber eigentlich ganz nett. Kein Buch, das mich zu Begeisterungsstürmen hinreißt, aber recht gute Unterhaltung.
Das Buch:
Wir begegnen in diesem Buch dem 17-jährigen Derek. Derek verabschiedet seinen besten Freund und dessen Familie in den Urlaub. Nur verlässt er nicht das Haus, sondern versteckt sich im Keller um sich mit seiner Freundin eine schöne Woche in dem Haus seiner Kumpels zu machen. Die Familie fährt los, kommt aber bald darauf wieder zurück und Derek sitzt in der Falle. Was nun? Da geschieht das Unfassbare. Es klingelt an der Haustür und die Familie wird kaltblütig erschossen. Derek überlebt! Dadurch dass er nicht sofort zur Polizei geht gerät er selbst in Verdacht die Tat begangen zu haben. Sein Vater ist auf der Suche nach der Wahrheit und triftet immer weiter in die böse Vergangenheit ab. Er lernt seine Frau von einer ganz anderen Seite kennen. Wird es ihm gelingen die Wahrheit ans Licht zu bringen? Und wer ist der plötzlich auftauchende Drew? Wem kann man noch trauen??
Meine Meinung:
Nach dem ich durch Zufall Ohne ein Wort gelesen habe und völlig begeistert war musste ich natürlich auch Dem Tode nah lesen. Leider war ich von diesem Buch nicht ganz so überzeugt. Natürlich ist es spannend geschrieben und es werden viele Geheimnisse gelüftet, aber im ganzen fand ich die einzelnen Handlungsstänge aus der Vergangenheit, die dann auch noch alle irgendwie zusammenlaufen, ein wenig viel und übertrieben.
Ansonsten ist dieses Buch eine super Unterhaltung und spannend geschrieben. Viele einzelne Dinge laufen zu einem Ganzen zusammen. Das ist einerseits übertrieben, aber auch super überlegt und durchdacht. Intiligent wird ein Thriller erzählt, der es in sich hat. Was ich wiederum auch ein wenig nervig fand waren einige Grammatikfehler. Auch die Anrede zwischen Jim und Drew ist erst beim höflichen Sie. Nach einem Ereigniss duzen sie sich was auch in dem Moment einleuchtend ist. Kurz darauf sind wir wieder beim Sie und im gleichen Kapitel wieder bei Du und dann wieder beim Sie. Hätte ein wenig besser durchdacht sein können.
Mein Fazit:
Ein gutes Buch, dass aber mit seinem Vorgänger leider nicht ganz mithalten kann.
„Dem Tode nah“ - der zweite Bestseller des Autors Linwood Barclay hat mich - wie schon der erste Roman „Ohne ein Wort“ gefesselt, und sich zum wahren „Pageturner“ (dieser Begriff wird ja so oft missbraucht!) herausgestellt. Selten hatte ich ein Buch so schnell ausgelesen. Die interessante und ungewöhnliche Story hat mich dazu bewogen, dieses Buch zu kaufen.
Anfangs wird die Geschichte in der Dritten Person des Teenagers Derek erzählt, der ein ruhiges Plätzchen für seine Freundin und sich im Haus der Nachbarn gefunden hat. Diese sind - denkt Derek - auf dem Weg in den Urlaub bis der Junge ein herannahendes Auto und dann Schritte hört. Voller Angst versteckt er sich in einem Stauraum im Keller und muss mitanhören, wie sein bester Freund und dessen Eltern kaltblütig ermordet werden.
Nach einem spannenden, dichten Prolog, der großes Erwarten lässt, wechselt die Erzählerperspektive zum Vater des Jungen, Jim Cutter. Sehr gut gewählt, dass in der Ich-Perspektive aus erzählt wird. Man baut einen besseren Draht zu der Person auf, wenn man die Gedanken und Gefühle live mitbekommt. Jedoch wurden trotzdem immer neue, teils pikante Details aus der Vergangenheit des Erzählers ans Licht gebracht.
Hat mir anfangs nicht so gut gefallen, habe mich dann aber doch sehr schnell mit ihm angefreundet und so nahm die Story ihren Lauf. Mit witzigen Dialogen, spannenden Einfällen hat Barclay ein spannendes Buch geschrieben, dass zu keiner Zeit langweilig wirkt.
Fasziniert hat mich, wie der Autor die separat begonnenen Handlungsstränge zum Ende hin sinnvoll miteinander verflochten hat. Am Ende wurden alle Teile würdig beendet, so dass auch keine größeren Fragen offen blieben. Einzig allein der Epilog hätte länger ausfallen können - nach dem Showdown war ziemlich schnell Schluss.
Zur finalen Auflösung kann ich sagen, wurde meine Vorstellungen leicht enttäuscht. Es wurde während des Buches verschiedenste Theorien aufgestellt, wer nun der Täter sein könnte, und, ohne etwas zu verraten, ich hätte nicht gedacht, dass es eine Person ist, die im Verlauf des Buches so nah mit den Cutters zusammen kommt. Und außerdem hat mir die Auflösung besser gefallen, als bei „Ohne ein Wort“.
Fazit: Außergewöhnlich spannende Story, zu keinem Zeitpunkt langweilig, einzig und allein die Auflösung befriedigt nicht vollens.
4/5 Sternen
Adam Langley und seine Eltern wollen in Urlaub fahren. Sein bester Freund, der siebzehnjährige Nachbarsjunge Derek Cutter, verabschiedet sich von ihnen und statt das Haus zu verlassen, versteckt er sich heimlich im Keller, da er ungestört mit seiner Freundin zusammen sein möchte. Und was gibt es besseres als ein leer stehendes Haus. Doch das Vorhaben geht nicht auf. Unerwartet kommen die Langleys noch am selben Abend zurück und Derek wird Zeuge wie die gesamte Familie Langley von zwei Killern ermordet wird.
Der Leser begleitet Dereks Vater bei den Ermittlungen. In rasantem Tempo schreitet die Geschichte voran und wenn ich sicher war, die Auflösung zu kennen, traten immer wieder außergewöhnliche Ereignisse ein, die alles umkehrten. Der Schein trog. Die Charakterzüge der Protagonisten waren nicht Gut und Böse, sondern veränderten sich im Laufe des Geschehens. Manche Verwicklungen wirkten zum Ende doch etwas sehr konstruiert, trotzdem gefiel mir das Buch, denn es ist spannend und flüssig geschrieben.
Mit dem Thriller "Dem Tode nah" legt Linwood Barclay sein zweites Buch vor und leider muss er sich damit an seinem Erstling "Ohne ein Wort" messen lassen.
Die Story ist dem Klappentext zu entnehmen und brauche ich wohl hier nicht zu wiederholen.
Schnell baut sich Spannung auf und bald ist klar, dass an dem Mord an der Nachbarsfamilie etwas faul ist. Mit seinem packenden Schreibstil treibt Barclay die Geschichte voran. Viele Wendungen lassen auch einen erfahren Krimileser recht lange miträtseln, wer der Mörder ist und was das Motiv. Allerdings muss ich meinen Vorrezensenten recht geben: es ist etwas zu viel des Guten. Am Ende ist jeder verdächtig und das erscheint doch etwas unwirklich (ich weiß, es ist ein Roman, der ist unwirklich). Hier wäre wohl weniger mehr gewesen.
Dennoch ist es ein solider Thriller und am Ende des Buches habe ich die Zeit, die ich mit dem Lesen verbracht habe, nicht bereut. Es gibt deutlich schlechtere Krimis. Doch leider muss auch ich zugeben: ohne den (handlungsunabhängigen) Vorgänger hätte "Dem Tode nah" wohl 4 Sterne von mir bekommen.
Fazit: Barclay-Neulinge sollten die (bisherigen) beiden Bücher von ihm vielleicht umgekehrt lesen, dann gibt es eine tolle Steigerung im Thrill.
"Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereit sind." Stefano Benni
Inhalt
Eine scheinbar idylische Atmosphäre, bis eine komplette Familie ausgelöscht wird. Wie sich später herausstellt die falsche. Nach und nach tauchen Geheimnisse auf, die letzendlich zu Klärung des Falls beitragen. Die Anfänge, von denen niemand etwas geahnt hat reichen Jahre zurück. Während die Killer versuchen ihren Fehler zu korrigieren "ermittelt" der Vater der Familie auf die man es ursprünglich abgesehen hatte auf eigenen Faust.
Mich hat das Buch in seinen Bann gezogen. Kann ich nur weiterempfehlen! ![]()
Ich widme mich dieser Rezension erst jetzt, da ich das Buch nicht hier über vorablesen erhalten habe und es mir eben vor kurzem erst selbst zugelegt habe.
Das Buch beginnt recht spannend aus der Erzählsicht des Sohnes der Familie Cutter, Derek. Dieser hat sich im Hause der Nachbarn versteckt, bevor diese in Urlaub fahren. Er will sich dort heimlich während der Abwesenheit der Familie Langley mit seiner Freundin Penny treffen. Leider bricht die Familie Langley die Reise unverhoffter Dinge ab und kehrt nach Hause zurück. So erlebt Derek im Hause der Nachbarn und im Hause seines Freundes mit, wie die Familie getötet wird.
Hiernach wechselt der Erzählstil und wir erfahren den Rest der Geschichte aus Sicht von Dereks Vater, Jim Cutter. Die Geschichte wechselt von einem Höhepunkt zum nächsten und deckt im Verlauf die unterschiedlichsten Verwicklungen der Familie Cutter in vergangene Begebenheiten des beschaulichen Örtchens Promise Falls auf. Die Spannung bleibt durchgehend erhalten, wenn mir auch Jim Cutter durchweg als braver und guter Mensch etwa überzogen dargestellt wird.
Alles in allem finde ich diesen Thriller gelungen und für einen gemütlichen freien Tag eine angenehme Lektüre. Ich werde sicher auch noch Ohne ein Wort lesen.
Ich habe das Buch als Wanderbuch lesen dürfen und wollte hier auch noch meine Meinung reinschreiben:
Ich hatte schon das Vorgängerbuch Ohne ein Wort gelesen und hatte mir sehr viel erhofft, da der Klappentext so spannend klang. Ich wurde allerdings enttäuscht, weil das Buch zwar spannend geschrieben war, aber mich nicht wirklich fesseln konnte.
Ähnlich erging es mir mit "Dem Tode nah". Die Leseprobe hatte ja wirklcih Lust auf dieses Buch gemacht, aber auch hier bin ich enttäuscht worden. Ich wusste sehr schnell wer der Mörder war, auch das Motiv war mir schnell klar und das hat das Lesevergnügen dann doch getrübt. Zwischendrin war das Buch dann auch nicht mehr so spannend, irgendwie hat sich die Handlung dann ein bisschen verloren. Die Darsteller fand ich eher blass und nichtssagend beschrieben. Gut fand ich, dass es sozusagen 2 Fälle gab, die ermordete Familie und der tote Autor des Buches, das hat der Geschichte dann doch noch etwas interessantes gegeben.
Aber so ganz verstehen konnte ich die Begeisterung der anderen Leser über das Buch nicht...
Fazit: Solide Unterhaltung, aber nichts für Anspruchsvolle
Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Es ist mir im Laden in die Hände gefallen und ich hab es gelesen. Später hab ich gesehen, dass es auf dieser Seite vertreten ist, also versuche ich mich mal an einer Rezension..
Ich habe weder "Ohne ein Wort" noch sonstiges von Linwood Barclay gelesen, bin also ganz unvoreingenommen und ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen. Der Klappentext hatte mich neugierig gemach: "Niemand hatte etwas mitbekommen, als unsere Nachbarn ermordet wurden." Klingt vielversprechend..
Während das erste Kapitel noch aus der Sicht von Derek erzählt, wie er sich im Nachbarhaus versteckt, ein Stelldichein mit seiner Freundin plant, und mitbekommt wie seine Nachbarn und sein bester Freund erschossen werden, wechselt es im zweiten Kapitel in die Perspektive von Dereks Vater. Diesen Wechsel fand ich sehr interessant, da es die unterschiedlichen Wahrnehmungen zwischen Vater und Sohn sehr deutlich macht. Die Vaterperspektive wird im ganzen Buch beibehalten. Ich hatte den Eindruck, dass damit der Person des Vaters mehr Bedeutung zugemessen wurde, obwohl es doch mit Derek begann..
Im Grunde drehte sich alles um den Mord an den Nachbarn, den Langleys. Vater Langley war Strafverteidiger, was den Verdacht nahe legt, dass er und seine Familie aus beruflichen Gründen zu Opfern wurden... zumal er gerade noch mit einem sehr heiklen Fall zu tun hatte.. Dann wiederum steht nur ein Briefkasten an der Strasse, der der Cutters, der aber genausegut zu den Langleys gehören hönnte und man fragt sich, ob der Mörder sich vielleicht im Haus geirrt hat und die Cutters die Opfer sein sollten... Doch warum? Was für einen Grund gäbe es, sie zu ermorden...?
Der Autor schreibt in einem gut verständlichen, gut zu lesenden Stil. Man fliegt beim lesen nur so über die Seiten egal ob wie am Anfang die Handlung eher gemächlich dahintröpfelt oder wie am Ende in einem schnellen Tempo dahinrast. Der Schreibstil ist fesselnd und lässt es nicht zu, das Buch aus der Hand zu legen. Inhaltlich werden verschiedene Spuren um den Mord an den Langleys gelegt. Jeder scheint Dreck am Stecken zu haben und jeder kann scheinbar der Mörder sein, manchmal wird man aber auch nur in die Irre geführt. Im Grunde fand ich das Buch gut zu lesen. Das lesen hat Spass gemacht. Und auch die verschiedenen Fährten, die gelegt wurden haben zum Nachdenken angeregt. Es gab viele verschiedene Möglichkeiten, wie das Buch enden konnte, dieses hin und her hat mir gefallen. Am Ende jedoch hat sich der Autor meiner Meinung nach, der schlechtesten bedient. Ab einem bestimmten Punkt hat mich das Ende nicht mehr überrascht. Ich ahnte worauf es hinaus laufen soll und ahnte das Wer und Warum. Danach war jede Handlung nur noch dazu da um in die Irre zu führen, was bei mir allerdings nicht mehr ganz geklappt hat. Das hat mich etwas enttäuscht.
Das Buch ist zwar gut und spannend zu lesen, aber das für mich auf der Hand liegende Ende hat mich etwas enttäuscht- Ich hätte mir da mehr Überraschung gewünscht.
Mit seinem ersten Thriller „Ohne ein Wort“ hatte Linwood Barclay die Messlatte sehr hoch gelegt. Kann er die Erwartungen seiner Leser mit „Dem Tode nah“ wieder erfüllen?
Die Familien Langley und Cutter wohnen schon lange nebeneinander am Stadtrand von Promise Falls, einer amerikanischen Kleinstadt. Die beiden Söhne Adam und Derek sind gut befreundet, schlachten zusammen alte Computer aus. Eines Abends versteckt sich Derek im Haus der Familie Langley, als diese in den Urlaub aufbricht. Er möchte das leere Haus als Liebesnest nutzen, um sich mit seiner Freundin treffen zu können. So wird Adam ungewollt Zeuge, wie die gesamte Familie Langley ermordet wird. Die Suche nach dem Mörder und dessen Motiv verläuft anders als erwartet. War der Mörder vielleicht im falschen Haus?
Das erste Kapitel wird aus der Perspektive von Derek erzählt, wie er sich versteckt und die Morde mitbekommt. Ab dem zweiten Kapitel wird die Geschichte dann von Dereks Vater Jim weitererzählt.
Im Lauf der Ermittlungen werden etliche Geheimnisse aufgedeckt, die einige Figuren plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Manchmal hatte ich das Gefühl, als ob die Karten allzu oft neu gemischt wurden. In einer scheinbar relativ friedlichen Kleinstadt haben mehr Menschen Dreck am Stecken als man denken möchte. Für die Einwohner von Promise Falls ist es eine harte Zeit, in der sich wohl viele fragen, wie gut sie ihre Mitbürger und Familienmitglieder wirklich kennen.
Sehr geschickt legt Linwood Barclay zahlreiche falsche Fährten, von denen jede zu einem mehr oder minder überzeugenden Ende führen könnte. Meiner Meinung nach wählt Linwood Barclay dann leider ausgerechnet die am wenigsten überzeugende Variante als Auflösung aus.
Sprachlich und auch inhaltlich liest sich „Dem Tode nah“ sehr flüssig und enthält einige amüsante Seitenhiebe auf akademische Kreise und Literaturkritiker.
Objektiv gesehen ist „Dem Tode nah“ ein guter Thriller, der ohne viel Blutvergießen eine beklemmende Atmosphäre schafft und den der Leser erst nach der letzten Seite wieder aus der Hand legen möchte. Hätte ich nicht direkt davor „Ohne ein Wort gelesen“, hätte ich vermutlich ohne zu Zögern mehr Sterne vergeben.
"Ohne ein Wort" war schon toll, aber "Dem Tode Nah" hat mir noch besser gefallen.
Der Schreibstil ist einfach gehalten. Keine großartigen Fremdwörter und man kann das Buch locker flockig weglesen.
Was mir nicht so gut gefallen hat, ist das ich schon sehr früh wußte, wer der Mörder ist, was mir sonst ganz selten passiert.
Das Buch ist am Anfang etwas verwirrend da erst aus der Sicht des Sohnes geschrieben wurde und dann aus der Sicht des Vaters, jedoch ist das gerade das tolle welches einem am Ende Spannung und Überlegung bringt, denn dadurch weiß man was passiert ist und was er ( der Junge) erzählt sodass einem fragen auf gehen warum er das sagt und wieso nichts anderes??? Die Spannung liegt in dieser Hinsicht auf dem WIE und nicht auf dem WAS!!!
Das Buch ist einfach geschrieben sodass am es leicht und schnell lesen kann und nicht lange mit Wörtern beschäftigt ist die man nicht kennt, zudem ist es so formuliert das man sich in die Situation hineinversetzen kann und eig. alle Geschehens Teilnemer verstehen kann.
Wenn man kein Vorherseher ist dann weiß man auch nicht wie die Personen handeln und wer was gemacht hat, oder wer überhaupt es war, egal in welcher Situation. Dadurch wird der Leser an das Buch gefesselt und will den weiteren Verlauf auf jeden Fall wissen.
Fazit: tolles Buch schöne Schreibweise somit hat es sich ein SOITZE verdient!
Lesen legt einem neue Denkweisen in den Schoß.
„Dem Tode nah“ beschreibt im ersten Kapitel ein grausames Verbrechen aus der Perspektive von Derek, einem 17 jährigen jungen Mann, der die Familie seines besten Freundens Adam Langley sterben sieht. Nach dem ersten Kapitel wechselt die Perspektive zu Dereks Vater Jim als Ich-Erzähler, der von außen die Ereignisse, die auf den Mord folgen, erzählt. Derek gerät unter Verdacht, etwas mit dem Mord zu tun zu haben und sein Vater nimmt, parallel zu Polizei, eigene Ermittlungen auf, die den wahren Grund des Mordes am Ende zu Tage fördern.
Sehr spannend erzählt Linwood Barclay diese Geschichte und es bleibt auch wirklich spannend bis zum Schluss, denn der Autor legt immer wieder falsche Fährten. Zwar kommt man im letzten Drittel des Buches darauf, wer der Mörder sein muss, aber das Motiv überrascht dann im Endeffekt doch.
Sein letztes Buch (Ohne ein Wort) fand ich aber im Vergleich zu Diesem doch ein wenig besser und ausgereifter, denn hier blieb man wirklich bis ganz zum Schluss im Unklaren. Nichts desto trotz lohnt es sich sehr diesen spannenden und nervenzehrenden Pageturner zu lesen!
Dem Tode nah ist ein würdiger Nachfolger von Ohne ein Wort. Ich mag Thriller, die schon auf den ersten Seiten eine Spannung erzeugen, die es einem schwer machen, das Buch aus der Hand zu legen. Dem Tode nah schafft das. Bereits nach den ersten Worten ahnt man das etwas schreckliches passieren und Derek Zeuge dessen wird. Schade fand ich nur, dass ich nicht bis zum Schluß rätseln musste, wer der Mörder ist, sonst dieser schon nach ca. 200 Seiten "verraten" worden ist. Trotzdem würde ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.
Nachdem ich Barclays "Ohne ein Wort" an einem Tag verschlungen hatte, habe ich gleich zugegriffen, als ich im Buchladen den Nachfolge-Roman "Dem Tode nah" entdeckte und wurde nicht enttäuscht.
Das Buch beginnt mit der Schilderung des Mordes an der Familie Langley aus Sicht des Nachbars-Jungen Derek Cutter, der den Mord vom Keller der Familie Langley aus miterlebt. Ab dem zweiten Kapitel wird die Geschichte aus Sicht von Dereks Vater Jim erzählt. Der Mord an den Langleys soll nicht der letzte gewesen sein, und im Laufe der polizeilichen Ermittlungen gerät schließlich Derek selbst ins Visier der Fahnder. Bei der Aufklärung der Morde wird der Leser immer wieder in die Irre geführt, weil sich unterschiedliche Personen verdächtig machen, und unterschiedliche Motive für den Mord an den Langleys in Frage kommen. So machten sich für mich Jims Frau und Dereks Mutter Ellen, deren Chef, der Bürgermeister und dessen ehemaliger Fahrer und noch weitere Personen verdächtig, die allesamt vom Autor sehr gut ausgearbeitet wurden. Vor allem den Vater Jim fand ich sehr sympathisch.
Der einzige Wermutstropfen war vielleicht, dass ich schon nach ca. 2/3 des Buches wußte, wer der Mörder war und was seine Beweggründe für die Morde waren. Der Roman ist jedoch so verstrickt und vielschichtig, dass er trotzdem bis zum Schluss spannend bleibt und sich flüssig lesen lässt. Ich bin wieder, wie beim Vorgänger-Roman, dermaßen in die Geschichte versunken, dass ich das Buch an einem Gammel-Sonntag in einem Rutsch durchgelesen habe.
FAZIT: Barclays "Dem Tode nah" kommt zwar nicht ganz an seinen Vorgänger-Roman heran, ist aber auf jeden Fall lesenswert. Krimi-Fans kann ich diesen Roman nur ans Herz legen!
Das Buch "Dem Tode nah" von Linwood Barclay hat mich,abgesehn von manchen Charakteren, sehr begeistert. Der ransante Anfang,in dem sich der 17 jährige Derek dem Tode nah in dem Haus des besten Freundes versteckt um dort eine heimliche Liebesnacht zu verbringen hat mein Interesse geweckt und als dann auch noch die Eltern des besten Freundes von zwei Killer ermordet werden nimmt die Story rund um Derek "Fahrt auf".
Durch den darauffolgenden perspektivewechsel zu Dereks Vater Sicht wird der Geschichte zunächste ein bisschen Spannung genommen. Der Leser wird zunehmend verwirrt und durch überraschende Dinge auf eine falsche Fährte geführt. Bis zu den letzten Seiten wusste ich nicht wie sich das Ende entwickeln würde, welches dann auch sehr unvorhergesehn kam.
Barclays Schreibstil ist rasant und ich wurde stark animiert das Buch immer weiter zulesen. Trotz der Spannung in der Story kommt auch der Wortwitz nicht zu knapp. Barcley bezieht sich in vielen Dialogen auf die derzeitige amerikanische politissche Situation, was dem Buch noch einige Pluspunkte gibt.
Nichtdestotrotz steht dieses Buch im Vergleich zu seinem Vorgänger nur auf dem zweiten Platz.
In der Hoffnung auf ein heißes Date versteckt sich der 17-jährige Derek im Haus der Langleys, deren Sohn Adam sein bester Freund ist, während diese sich auf den Weg in den Urlaub machen. Doch etwas läuft schief, die Nachbarn kommen unerwartet schnell zurück – und werden ermordet.. Und das ist nur der Anfang für Derek, der fortan Schwierigkeiten mit der Polizei und mit dem unbekannten Killler hat. Der Vater des Jungen fängt an, auf eigene Faust in dem Fall zu ermitteln.
Nach „Ohne ein Wort“ ist „Dem Tode nahe“ der zweite Roman aus der Feder des Autors Linwood Barcley. Die Erwartungen nach dem wirklich sehr guten Erstling waren bei mir sehr hoch, deswegen war ich nach dem Lesen ein wenig enttäuscht.Eindeutig positiv finde ich seine Beschreibung der verschiedenen Charaktere, die verschiedenen Handlungen sind stimmig und auch die Beziehungen untereinander kann man gut nachvollziehen.
Was mir nicht so gut gefallen hat - nach einem spannenden Start kommt der Krimi erstmal schwer in die Gänge. Doch dann gelingt es dem Autor, zum richtigen Zeitpunkt geschickte Wendungen in die Handlung einzubauen, und so wird es dann doch noch richtig spannend und man bekommt Spass daran, gemeinsam mit den Protagonisten das Rätsel zu lösen und die Fäden zu entwirren. Das Ende ist allerdings nicht ganz so gelungen, die Auflösung wirkt für mich etwas zu konstruiert.
Alles in allem kein überragendes Meisterwerk, aber immerhin ein solider Thriller.
Was spricht mehr für ein Buch als die Tatsache, dass ich es in einem Tag mit Begeisterung verschlungen habe?
Neben der Spannung, die das Buch erzeugt, und meinem schnell geweckten Interesse an der Geschichte rund um die Familie von Jim ist es wohl auch dem sehr einfachen Schreibstil von Linwood Barclay zu verdanken, der das Buch zu einem wahren Pageturner macht. Der Autor versteht es, mit klaren Worten meine Vorstellungskraft zu wecken und gewinnt mit angenehm kurzen Kapiteln (was ich grundsätzlich sehr zu schätzen weiß) stets meine Lust am weiterlesen.
Aus der Sicht von Jim Cutter entfaltet sich eine spannende Suche nach dem Mörder der Familie Langley. Cutters eigener Sohn gerät - wie man schon von Beginn an weiß - unschuldig in Verdacht. In die Haupthandlung hinein verwoben sind die Schicksale verschiedener Menschen. Diese Lebensschicksale bereichern nicht nur die Story, sondern sind Grundlage für die Lösung am Ende des Buches. Dabei schafft es Barclay, den Leser keinesfalls zu verwirren, sondern immer geschickt an der Geschichte entlang zu führen.
Es hat mir einfach Spaß gemacht, die Rätsel um den Mord und die Lebensgeschichten der beschriebenen Personen mitzuentschlüsseln. Gut, ich habe die Lösung tatsächlich bald geahnt. Mag sein, dass dies für manch einen ein Grund sein kann, "Ohne ein Wort" eher enttäuscht zur Seite zu legen. Ich persönlich finde aber, dass dies der Spannung dennoch keinen Abbruch tut.
Wer einen kurzweiligen, spannenden Thriller sucht, landet bei Linwood Barclays Buch sicher keinen Fehlgriff!

Der siebzehnjährige Derek Cutter versteckt sich im Haus seines besten Freundes Adam Langley, um dort später ein Schäferstündchen mit seiner Freundin abhalten zu können, denn Adam fährt mit seiner Familie in Urlaub.
Doch aus der romantischen Stunde wird nichts, denn kaum fort sind die Langleys schon wieder zurück, da es Adams Mutter nicht gut geht. Derek wartet in seinem Versteck, um sich später unbemerkt hinausschleichen zu können. Da klingelt es an der Tür. Adams Vater, ein bekannter Anwalt, öffnet und wird direkt erschossen. Der Killer dringt ins Haus ein, tötet kaltblütig auch Mutter und Sohn.
Völlig verängstigt bleibt Derek in seinem Versteck, läuft erst viel später nach Hause, erzählt aber niemandem davon.
Das schreckliche Verbrechen macht rasch die Runde. Als Derek mit seinem vater Jim und dem ermittelnden Polizisten Barry am Tatort ist, fällt ihm auf, dass der Computer aus Adams Zimmer fehlt. Den hatten die Jungen kurz vorher geschenkt bekommen, von der Mutter eines jungen Studenten, der sich das Leben nahm. Derek erzählt seinem Vater davon und zeigt ihm das Manuskript, das sie auf dem Computer gefunden hatten.
Jim Cutter liest es und erkennt es als den Bestseller, den der ehemalige Liebhaber und jetzige Chef seiner Frau schrieb. Aber wie kam das Manuskript auf den Computer? Für Jim ist bald klar, dass der Autor den Roman von seinem Studenten stahl, den Jungen die Klippe hinunterstieß und nun die Langleys ermordete, da sie den einzigen Beweis besaßen, dass er nicht der eigentliche Urheber des Erfolgsromans ist.
Doch dann stellt sich heraus, dass der Computer schon zwei Tage vor dem Mord verschwand. Was also ist das wahre Motiv? Und welche Rolle spielt der diebische Erfolgsautor?
Ehe die Cutters sich versehen, befinden sie sich in Lebensgefahr. Und Derek wird wegen Mordverdacht verhaftet ...
Wow! Was für ein tolles, spannendes Buch. Der Prolog ist aus Dereks Sicht, ab dem 1. Kapitel wird in der Ich-Form aus Jim Cutters Perspektive erzählt. Für mich wäre das eigentlich ein Grund, das Buch nicht zu lesen, doch haben mich die ersten Zeilen schon dermaßen gefesselt, dass mich die Ich-Form gar nicht mehr störte und ich es in einem Rutsch verschlang.
Der Schreibstil ist wunderbar, fesselnd und flüssig, an einigen Stellen blitzt feiner Humor durch, auch kommt Jim Cutter sehr sympathisch rüber.
Dem Tode nah ist ein superspannender Thriller, meistens sehr temporeich, mit sehr gut ausgearbeiteten Figuren und etlichen Überraschungen. Auch die – recht wenigen – ruhigen Passagen lesen sich sehr gut.
Linwood Barcley enttäuscht einen nicht. Als ich das Buch in der Hand hielt, dachte ich nur: Endlich ein neues Buch von ihm!! Natürlich nahm ich es sofort mit!
Er hat mich wieder begeistert mich in seinen Bann gezogen. Barcley versteht es, Charaktere und Personen so zu zeichnen, dass man sich mit ihnen durch die Szenen bewegt.
Genauso wie in seinem ersten Thriller "Ohne ein Wort" hat er einen männlichen Helden gewählt, der so mutig ist, dem Geheimnis um den Tod seiner Nachbarn auf den Grund zu gehen.
Barcley schickt einen am Anfang schon einmal auf die richtige Fährte, verstreut dann aber nach und nach mehrere Möglichkeiten, den Leser wählen zu lassen. Dem Gärtnergehilfen traute ich zuerst nicht über den weg.
Obwohl der Fall natürlich sehr konstruiert ist, ist er doch atemraubend und spannend geschrieben. Ich hatte das Buch innerhalb von zwei Tagen durch.
Wer dieses Buch gut fand, der muss "Ohne ein Wort" lesen. Barcley ist zu meinen TOP-Autoren aufgestiegen.
Eine gute Idee, mehrere Fährten, denen der Leser folgt und einen sympathischen Helden, das ist es, was eine gute Story braucht. Und genau das hat dieses Buch zu bieten. Wichtig ist für mich bei einem Thriller oder Krimi der Lesespaß und der war hier gegeben. Auch wenn die Lösung ziemlich schnell klar war, habe ich gerne weiter gelesen, um zu schauen, ob ich richtig liege.
Es gibt von mir jedoch nur 4 von 5 Sternen, da ich das eine oder andere nervtötend fand. Da ist zum Beispiel die Ehefrau von Jim Cutter, dem oben erwähnten sympathischen Helden. Ihre Handlungen fand ich oft nicht nachvollziehbar und sie hat mich einfach nur genervt.
Linwood Barclay gehört für mich zu den Autoren, die ich im Auge behalten und von dem ich auf jeden Fall auch weitere Bücher lesen werde.
Dies war mein erstes Buch von Barclay, aber sicher nicht mein letztes. Ich wurde sehr gut unterhalten, konnte schön miträtseln und trotz der recht frühen Enttarnung des Mörders hat mich die Auflösung der Hintergründe dennoch ein wenig überrascht. Hat Spaß gemacht...
Ohne besonders grausige Szenen ist eine Spannung aufgebaut worden, die den Leser fast zwingt, Seite um Seite zu lesen. Die vielen kleinen Hinweise die zur Lösung der Mordfälle führen, haben mir sehr gut gefallen. Was gibt es Schöneres, als beim Lesen immer wieder die eigene Ahnung bestätigt zu bekommen.
Mit dem Auftauchen des Mörders, der zu dem Zeitpunkt zwar noch nicht als dieser geoutet wird, wird es allerdings etwas "langweilig". Nicht unbedingt die Handlung betreffend, sondern einfach, weil man dann schon wußte, der muss es sein. Sein Auftauchen war einfach zu zufällig. Doch die Geschichte, die dahinter steckt, ist gelungen. Alle Hinweise finden am Ende zu einem großen Ganzen zusammen und das auch noch ziemlich logisch.
Gut hat mir auch gefallen, dass die Cutters nicht diese typische Bilderbuch-Familie sind. Beide Eltern haben so ihre Geheimnisse und auch Derek ist eben ein normaler Junge, der auch mal Mist baut. Das Buch im Buch, also "Sein bestes Stück", würde ich ja zu gern mal lesen. Scheint sehr amüsant zu sein.
Gute Unterhaltung ist hier jedenfalls garantiert, auch wenn man hier nicht wirklich einen Thriller in den Händen hält sondern eher einen Krimi.
Da mich Linwood Barclay schon mit seinem ersten Buch ("Ohne ein Wort") in allen Belangen überzeugen konnte, glich es einer Selbstverständlichkeit, auch sein zweites Buch zu erwerben. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht!
Als sich der 17-jährige Derek in dem Haus seines besten Freundes versteckte, um dort, allein mit seiner Freundin Penny, gemeinsame Stunden zu verbringen, ahnte er nicht, dass dies sein Leben verändert wird. Verborgen hinter einem Sofa, wartete er auf den richtigen Moment, um die Villa zu verlassen, als plötzlich ein Mann in das Haus stürmte und die gesamte Familie Langley, welche kurze Zeit zuvor aus dem (nicht wahrgenommenen) Urlaub zurückgekehrt war, mit gezielten Schüssen tötete. Geschockt durch die geschehene Tragödie, flüchtete Derek Minuten später vom Tatort und schweigt Tage lang.
Wie aber Fingerabdrücke, sowie sein Ohrring im Haus des dreifachen Mordes gefunden werden, gilt er für die Polizei als Hauptverdächtigter und wird festgenommen. Kurzerhand recherchiert sein Vater – Jim - der ein mehr oder weniger erfolgreiche Gärtnerei leitet, nach möglichen Informationen, die seinen Sohn entlasten könnten. Dabei stößt er, dank Tipps seines Sohnes, u.a. auf:
Eine ungewöhnliche Geschichte eines vor Jahren, scheinbar per Selbstmord, gestorbenen Studenten;
unglaubliche Geheimnisse seiner Ehefrau;
und einen engagierten, kräftigen Mann namens Drew, der ihm einmal das Leben rettet, es ihm aber schlussendlich wieder nehmen will.
Auf mehr als 500 Seiten erzählt Linwood Barclay eine wirklich super ausgeklügelte Story, die nur vor Spannung strotzt! Ich persönlich habe das Buch an 1 1/2 Tagen regelrecht verschlungen, und dazu rate ich auch, denn längere Pausen könnten schnell dazu führen, dass Teile der Geschichte in Vergessenheit geraten. Dies würde sehr an der grandiosen Qualität des Schriftstücks nagen.
Vor allem hat es mir aber die Hauptperson im Buch angetan. Jim, ein sympathischer Vater wie aus der eigenen Nachbarschaft, der alles dafür tut, um die Unschuld seines Sohnes zu beweisen. Ohne jegliche Probleme konnte ich mich sofort in die Situation Jim's versetzen und bei jedem Kapitel mitfiebern, als wäre ich er selbst.
Auch, wenn sich das Buch nach dem großartigen Anfang erst einmal eine Pause nimmt und die Story über ca. 50 Seiten "vor sich her plätschert", entschuldigen die darauffolgenden Seiten dies sicherlich mehr als nur ein Mal.
Alles in allem ist "Dem Tode nah" für mich ein (noch) besseres Buch als Linwood Barclay's erstes Meisterwerk "Ohne ein Wort", da die gesamte Story in meinen Augen ein wenig realistischer und besser vorstellbar daher kommt. Insgesamt ein Thriller der mehr als nur zu empfehlen ist!
Mich hat das zweite Buch von Linwood Barclay, mit dem Titel „ Dem Tode nah“ genauso überzeugt wie das Erste. Am Anfang dreht es sich nur um den Jungen Derek und um einen Zufall und schließlich um mehrfachen Mord.
Die Charaktere werden sehr ausführlich beschrieben und durch viele alltägliche Momente weiter ausgebaut. Stellenweise wirkt es dadurch jedoch auch langatmig und man hofft, dass die Spannung nicht abnimmt. Oft ist man sich sicher, dass man den Mörder schon identifiziert hat, doch wendet sich das Blatt schnell wieder und die vermutete Person bekommt ein Alibi. Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend, da mehrere Personen in Frage kommen.
Nicht so gelungen finde ich jedoch, dass wichtige Aspekte die den Fall vorantreiben, nicht erwähnt werden, obwohl sie klar sind. Das hat auf mich etwas unrealistisch gewirkt und würde so in der Realität wahrscheinlich nicht passieren. Insgesamt finde ich es wirklich empfehlenswert und spannend. Sogar etwas besser als das Buch „Ohne ein Wort“. Dort besteht auch ein sehr schmaler Grad zwischen Realität und Fantasie.
Als heimlicher Beobachter muss der siebzehnjährige Derek miterleben, wie sein Freund und dessen Familie erschossen werden, doch es gibt einen Grund, nicht zu verraten, dass er Zeuge dieser grausigen Tat war und so fällt der Verdacht schnell auf ihn. Für seinen Vater, der bald zu ahnen beginnt, dass sein Sohn mehr weiß, als gut für ihn ist, beginnt eine gefährliche Suche nach der Wahrheit, denn immer deutlicher zeichnet sich ab, dass auch das Leben ihrer Familie in Gefahr ist.
Nachdem ich „Ohne ein Wort“ des Autors gelesen hatte, bin ich mit großen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen und wurde nicht enttäuscht, was das Talent des Barclays angeht, den Leser sofort einzufangen und ihn erst wieder loszulassen, wenn er das Buch beendet hat. Im Gegensatz zum ersten Band gibt es hier mehrere Verdachtsmomente, werden einige falsche Fährten gelegt und an vielen Stellen ging es mir beim Lesen so, dass ich mir auch einen anderen spannenden Verlauf der Story hätte vorstellen können. Lange Zeit scheint die Lösung des Falles ganz klar zu sein, bis der Autor wieder eine unerwartete Wendung einbaut. Die Charaktere allerdings bleiben ein wenig blass und hätten teilweise mehr Tiefe verdient, trotzdem ist dem Autor damit ein guter solider Thriller gelungen, der meiner Meinung zwar nicht an den Vorgänger heranreicht, dazu war dessen Handlungskonstrukt zu außergewöhnlich, doch über mangelnde Spannung und Langeweile kann man sich hier als Leser bestimmt nicht beklagen.
Nachdem ersten Buch von Linwood Barclay, hatte ich eigentlich mit einem recht spannenden und kurzweiligen Buch gerechnet und wurde leider enttäuscht.
Die Geschichte beginnt damit, dass der 17 jährige Derek durch einen „Einbruch“ in das Haus seiner Nachbarn Zeuge der Ermordung dieser Familie wird.
Spannend dachte ich und hatte mich nach diesem Auftakt schon gemütlich zurück gelegt und damit gerechnet jetzt gut und spannend unterhalten zu werden. Doch dann passiert auf etwa 200 Seiten recht wenig. Man erfährt einiges über das Leben von Dereks Familie und ihrer Vergangenheit und bekommt hier schon den Verdacht, dass diese Dinge etwas mit dem Mord zu tun haben könnten. Aber richtiges Interesse an diesen Geschichten entwickelt sich nicht beim Lesen. Zwar werden einem die Protas recht sympathisch, aber richtiges Interesse an ihnen und ihrem Leben schafft der Autor leider nicht zu wecken. Der Vater, die eigentliche Hauptperson des Buches wird für mich zu moralisch, gut und edel dargestellt. Was ihn als Figur dadruch nicht überzeugend wirken läßt.
Im letzten Drittel wird das Buch dann doch deutlich spannender, auch wenn der wirkliche "Täter" und seine Motive doch recht schnell klar sind.
Für mich wirkte dieser Plot irgendwie sehr konstruiert, aufgebauscht und langatmig. Zwar war der große Show Down doch recht spannend, rechtfertigt für mich aber leider nicht die vielen Seiten davor.
Leider finde ich einige Dinge bis zum Schluß nicht ganz nachvollziehbar, wie z.B. das Verhalten der Mutter und warum sie wichtige Dinge, die zu einer deutlichen Änderung der Ereignisse geführt hätten erst so spät erzählt oder aufklärt.
Insgesamt wirkt das Buch etwas „schnell“ hingeschrieben und ist zumindest für mich deutlich schlechter als sein Vorgänger.
So funktioniert's: