
Beschreibung
Stellen Sie sich vor, Ihre geheimsten Wünsche würden wahr. Die innersten, dunklen Wünsche, von denen Sie selbst bisher nichts ahnten.
So ergeht es Jonas, dem ein Unbekannter eines Tages ein unerhörtes Angebot macht: "Ich erfülle Ihnen drei Wünsche." Der Ehemann, Vater, Werbetexter und leidenschaftliche außereheliche Liebhaber lässt sich auf das Spiel ein. Bis seine Frau eines Abends tot in der Badewanne liegt. Weiß die Nacht etwa mehr von Jonas' Wünschen als er selbst? Unverwechselbar erzählt der in Wien lebende Schriftsteller Thomas Glavinic die Geschichte eines ganz normalen Mittdreißigers, der genau das bekommt, was er sich wünscht. Und noch ein bisschen mehr.
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Pressestimmen
»Eine unbändige Freude, sich und sein Publikum mit Neuem zu überraschen.« Wolfgang Tischer, literaturcafe.de
Leseeindrücke
Fesselnder Plot, vom Stil
Fesselnder Plot, vom Stil bin ich noch unsicher, möchte gerne mehr davon!!! weiterlesen
Idee sehr gut, Umsetzung mangelhaft
Ich finde die Idee ist klasse und beinhaltet sehr viel Potential. Nach der LP sieht es aber so aus, als ob Glavinic das nicht umsetzen konnte. Mir hat die LP stillistisch nicht gefallen. Da hätte der Lektor mehr schimpfen dürfen. Oder der Autor hätte noch mal die Schriftsteller-Schule besuchen sollen. Das Buch hätte ein Knaller werden können. Hätte, hätte, hätte ... weiterlesen
Das Leben der Wünsche
Jeder von uns hat Wünsche, ganz innderlich drin, ganz innige Wünsche, jeder träumt davon das sie erfühllt werden, und was ist wenn sie plötzich wahr und erfüllt werden? Gute Story. weiterlesen
Oberflächlich
Mal abgesehen von den fehlenden Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede empfinde ich die Hauptfigur des Romans als ziemlich unsympathisch. Von Anfang an wird man ins kalte Wasser geschmissen und landet bei einer Hauptfigur, die keine Seele und kein Herz zu haben scheint. Noch dazu ist der Schreibstil ziemlich oberflächlich und einfach, wo es gerade bei so einer Thematik schön wäre, mehr vom Innenleben zu erfahren. Sehr kühl. Ich weiß nicht, ob ich mich mit einem solchen Buch anfreunden könnte. weiterlesen
Das Leben der Wünsche
Wer träumt nicht davon; eine gute Fee taucht auf und schenkt einem drei Wünsche?! Die Fee in "Das Leben der Wünsche" kommt in Gestalt eines Mannes mit weißem Anzug, Sonnenbrille und Goldkettchen daher. Ziemlich unglaubwürdig, findet der Protagonist Jonas. Um sich der Geschichte nähern und sie beurteilen zu können, ist die Leseprobe zu kurz gehalten. Der Erzählstil des Autors ist leicht zu lesen und verständlich, mitunter allerdings etwas langatmig. Dennoch möchte man als Leser wissen, wie die Geschichte weitergeht. Was wünscht sich Jonas und was geht tatsächlich in Erfüllung? Ich steh Leseproben immer skeptisch gegenüber, aber diese hat mich neugierig auf den Roman von Thomas Glavinic gemacht. weiterlesen
Rezensionen
Thomas Glavinic, Das Leben der Wünsche
Wünsche sind manchmal sehr skurril und so ist auch diese Geschichte ! Aber, wie immer, erst einmal zum Cover. (Taschenbuch) Der untere Teil zeigt eine Frau, seitlich und nur zur Hälfte, deren lange Zöpfe nach oben schweben. Der Hintergrund ist dabei sehr dunkel grün und auch die Frau strahlt nicht gerade. Es wirkt sehr düster. Der obere Teil ist komplett weiß und nur der Autorenname, in schwarz, und der Titel, in rot, stechen hervor. Eine wirkliche Bedeutung kann ich dem Cover nicht wirklich zu schreiben und so bleibt es Rätselhaft bzw. Geheimnisvoll um den wahren Sinn. Die Inhaltsangabe ist knapp, benennt nur das markanteste und könnte evtl. sogar falsche Erwartungen hegen. (*Augenroll* Ja, ich habe etwas anderes erwartet und Empfehle deswegen jeden vorher den „Blick ins Buch“ zu wagen.) Bevor die eigentliche Geschichte beginnt ist ein Zitat von dem chilenischen Schriftsteller Roberto Bolano zu lesen und während man am Anfang darüber Nachdenkt, sich nach dem Sinn und der Bedeutung fragt, so fühlt man sich gerade am Ende in diesem Zitat gut aufgehoben, so beschreibt es die Handlung, die Geschichte, ihren Stil und deren Bedeutung Perfekt. Gleich im ersten Kapitel nimmt die Geschichte fahrt auf. Wie in der Inhaltsangabe erwähnt trifft Jonas, der Protagonist, auf einen Mann, im weißen Anzug mit Bierfahne und Goldkettchen, welcher ihm drei Wünsche zu erfüllen verspricht. Prompt wünscht sich Jonas etwas, doch solche törichten Wünsche meinte die „Fee“ nicht und so stellt Jonas, und auch der Leser, fest, dass es um tiefe, ehrliche und geheime Wünsche geht. Im weiteren Verlauf erfüllen sich nun ein paar Wünsche, die aber nie laut ausgesprochen werden und da es mehr als drei sind bleibt es am Leser hängen zu entscheiden was wohl der eigentliche Wunsch von Jonas war. Beim Wahr werden der Wünsche spielen sich einige Dramen ab und wenn man mal vom guten im Menschen ausgeht, sind diese nicht direkt als Wunsch, sondern eher als Kollateralschaden zu betrachten. Weiterhin erfährt man im weiteren Verlauf auch so einiges über sein Leben, welches teilweise wirklich Fern aller Realitäten ist. Jonas, der Protagonist, ist ein unsympathischer Kerl, bei dem es schon schwer fällt ihn überhaupt annehmbar zu finden. Was wohl auch daran liegt, obwohl man ihn von Anfang bis Ende begleitet, dass er sehr unnahbar ist und schlechte Charaktereigenschaften verpasst bekommen hat. Er ist relativ einfach, sein Leben ist relativ einfach, doch seine Gedanken strotzen nur so von Irrsinn, Wahnsinn, Komplexität und manchmal auch Genialität. Seine Gedanken, Gefühle und Wünsche sind wie ein Spielball in einem Flipper und genau dadurch habe ich öfters mal den roten Faden verloren, soweit es einen gab. Nichts desto trotz war es, vor allem am Anfang, durchaus, zum einfachen Zeitvertreib, lesenswert. Man sollte jedoch seine Anfangserwartungen runter schrauben und sich vollkommen auf einen anderen Verlauf einlassen. Als ziemlich nervig empfand ich, dass es keine Anführungszeichen gab, vor allem bei Dialogen. Oft steckte schon die Antwort in einer länger geglaubten Frage. Weiterhin sind die Sätze kurz und knapp, einfach und unterkühlt. Natürlich werden auch ein paar Fragen aufgewühlt, die der Leser nur sich selbst beantworten kann und zum vorherigen Nachdenken anregen. Was wäre wenn ich drei Wünsche frei hätte ? Was wünsche ich mir in meinem Unterbewusstsein ? Wie sehen die mit sich bringenden Konsequenzen aus ? Fazit: Es gibt schlechtere Bücher und es gibt bessere, dieses Buch ist sicherlich umstritten, da es zur persönlichen Interpretation geradezu Einlädt. Ob Positiv oder Negativ muss jeder selbst herausfinden. Von mir gibt es 3 Sterne, keine klare Kaufempfehlung, aber als Zeitvertreib durchaus mal erwähnenswert. weiterlesen
Jonas
Der schwer egozentrische Jonas, Vater zweier Söhne und liebloser Ehemann, geht mit etwas alkohollastigem Kopf zu seiner zwangsverordneten Mittagspause im Freien. In dem von seinen Kollegen ebenfalls stark frequentierten Park trifft er einen merkwürdigen Fremden, der ihn anspricht und gleich drei Wünsche verspricht. Nach anfänglichem Zögern und abwägen bezüglich der Wahrheit dieser Aussage, geht Jonas auch gleich aufs Ganze und wünscht sich endlos viele Wünsche…. Soweit die interessante Idee eines Erwachsenenmärchens, die Clavinic desaströs umsetzt. Das Leben des Jonas klingt wie eine Tagebuchaufzeichnung in der der eigentliche Protagonist nur Statist ist. Den Schreibstil empfand ich ähnlich wie in einem Comic, indem es entweder zweidimensionale Personen mit Sprechblasen gibt oder eine Zusammenfassung der Handlungen. Genauso fühlte sich für mich das Lesen an, die Personen angefangen von der Ehefrau, Geliebten, freundschaftlich verbundenen Ex bis zu den vielen Kollegen waren blass, farblos und ohne Tiefgang. Gestört hat mich auch die immer wiederkehrende Erwähnung der Potenz des Protagonisten da tauchen unwillkürlich Klischees auf. Viele Sätze sind entweder belanglos, irreführend und weder zu Ende gedacht noch zu Ende geschrieben. Wenn das vom Autor als wahres Leben betrachtet wird kann ich dies nicht nachvollziehen. Gefallen hat mir die philosophische Ansicht des Jonas, der nicht an Gott sondern an die Liebe einer Frau denkt. Nur wenn er von einer Frau geliebt wird empfindet er eine Art von Seligkeit. Sehr schöne und tiefgehende Gedanken, die leider abrupt ad Absurdum geführt werden, denn der Protagonist scheint diese Seligkeit nur im Beischlaf zu finden. Vollkommen irreale Umsetzungen der vermeintlichen Wünsche, denn ob es tatsächlich welche sind, darüber lässt uns der Autor im Unklaren, finden statt. Mag sein das dieses Buch von den Berufsrezensenten hoch gelobt wird, mich hat es weder inspiriert noch bewegt, ich bin eher ratlos. weiterlesen
Das Leben der Wünsche
Jonas kann sehr zufrieden mit seinem Leben sein. Er ist Mitte dreißig, hat eine Frau namens Helen, sowie zwei kleine Söhne und einen Job in einer Werbefirma. Außerdem liebt er Marie, eine verheiratete Frau, mit der er eine Affäre hat. Eines Tages sitzt Jonas in seiner Pause auf einer Parkbank und trifft dort auf einen fremden älteren Mann, der ihm drei Wünsche erfüllen will: egal was es auch sein mag! Jonas nimmt dies alles nicht so ganz ernst, wünscht sich aber dennoch, dass sich alle seine Wünsche erfüllen sollen. Dafür würde er auch auf die letzten beiden verzichten. Der Mann findet die Idee interessant und ist einverstanden, woraufhin er dann spurlos verschwindet. Schon bald darauf passieren einige Ereignisse: Eine Berggondel stürzt ab und viele Menschen fallen in den Tod, ein Asteroid fliegt gefährlich nahe an der Erde vorbei, kommt ihr aber dann doch nicht so nah, wie anfangs erwartet. Kurz darauf stirbt seine Frau plötzlich an Herzversagen… Joans Leben wird ab hier total umgekrempelt und die Dinge geraten auch in seinem näheren Umfeld ins Rollen. Er ist verstört und traurig, gleichfalls aber hat er nun Hoffnung auf ein Leben mit Marie. Sein Kollege bittet ihn um einen flotten Dreier und langsam macht er sich um seine bewussten und unbewussten Wünsche Gedanken. Als die Krebserkrankung einer sehr engen Freundin erneut ausbricht und rapide voranschreitet, so dass es keine Hoffnungen auf Heilung mehr gibt, fordert er seine Wünsche bewusst heraus. Zunächst hat mich am Schreibstil gestört, dass die wörtliche Rede nicht als solche gekennzeichnet ist. Daher fand ich es schwierig den Lesefluss beizubehalten und kam daher nur sehr mühsam in den Roman rein. Dies wurde allerdings besser als der Inhalt spannender und interessant wurde. Leider hatte ich später das Gefühl, dass die Geschichte gerade zum Ende an Tempo verlor. Was ich allerdings sehr treffend und authentisch beschrieben fand, war die Passage, in der Jonas‘ Frau gestorben ist und beerdigt wurde. Es wirkte auf mich alles sehr realistisch und hat mich somit auch sehr getroffen und berührt. Zwischendurch gab es Stellen, die etwas wirr geschrieben waren, wobei ich etwas die örtliche und zeitliche Orientierung verloren habe und auch das Ende des Romans hat mich dann etwas verwirrt zurück gelassen. Ich war mir nicht so sicher, was die abschließende Reise von Jonas und Marie für einen Zweck für die Handlung und die Entwicklung der Charaktere haben soll. Ich hätte mir hier mehr Spannung gewünscht und eine unvorhergesehene Wendung versprochen. Ich denke dem Buch liegt eine sehr interessante Idee zu Grunde, aus der an vielen Stellen aber mehr herausgeholt hätte können. Die hohen Erwartungen, die ich an das Buch hatte, wurden leider nicht ganz zufriedenstellend erfüllt. weiterlesen
Weißt du was dein Herz sich wünscht?
Inhalt: Jonas, Mittdreißiger, verheiratet, zwei Kinder, eine Geliebte, ein langweiliger Werbejob, beste Freundin bzw. Ex hat Krebs, desillusioniert und festgefahren. So lässt sich das Leben von Jonas, bis auf den Zeitpunkt an dem er einen seltsamen Mann trifft, schnell erklären. Der Mann verspricht ihm drei Wünsche die in Erfüllung gehen werden. Weil Jonas rational denkt, wünscht er sich nur, dass alles was er sich wünscht in Erfüllung geht. Die restlichen Wünsche könnte der Mann behalten. Jonas tut dies alles als Witz ab und schenkt dem Gespräch keine Bedeutung mehr. Doch langsam aber sicher passieren Dinge, von denen Jonas nicht einmal gewusst hat, dass er sich dies wünschen würde und sein Leben nimmt einen Lauf, das ihn bis an die Grenzen der Realität führt. Meine Meinung: Das Buch begann für mich vielversprechend, doch mit zunehmender Seitenanzahl wurde das Buch für mich immer abstruser. Zu dem Charakter Jonas habe ich keinen Zugang gefunden. Sein Leben plätschert vor sich hin und er wirkt teilnahmslos. Nur die Treffen mit seiner Geliebten scheinen ein Highlight in seinem ganzen Leben zu sein. Man nimmt teil an seinem Leben und darf Fenstergucker spielen, bis auf das Fremdgehen, erhält man aber Zugang zu einem stinknormalen, langweiligen Leben. Als Leser wartet man auf den Teil, in dem Jonas endlich mal aus der Haut fährt und vor Wut einen Wunsch ausspricht, der gar nicht so wünschenswert wäre. Aber weit gefehlt. Nie verliert Jonas die Beherrschung, nie wünscht er sich etwas. Die Wünsche werden nicht ausgesprochen und es scheint sich um Herzenswünsche zu handeln, die Jonas nicht mal selbst kennt. Dies macht es aber dem Leser schwierig in die Gefühlswelt von Jonas einzutauchen und deshalb kratzt man nur an der Oberfläche. Mit einer fast schon stoischen Teilnahmslosigkeit nimmt Jonas alles hin und nicht mal er fragt sich, ob es wirklich sein Wunsch war, wie soll dann der Leser es wissen! Wie soll der Leser dann Zugang zu seiner Gefühlswelt bekommen? Für mich ist das Ganze undurchsichtig und mehr Emotion wäre wünschenswert gewesen. Zu was etwas wünschen, wenn es einem doch nicht interessiert? Während des Lesens hat Jonas auf mich abgefärbt, ich wurde selbst ganz teilnahmslos. So habe ich mich danach auch nicht mehr über die schnellen Wechsel gewundert. Vieles in der Handlung bleibt einfach in der Luft hängen. Erklärungen werden ausgespart. Es muss nicht immer alles zerredet oder zerschrieben werden, aber wenn man die ganze Zeit über keine Antworten bekommt, ist es bedrückend. Das Buch besitzt auch keinen Schluss und so bleibt man fragend zurück. Jonas driftet auch in das Surreale ab und hier wurde es zunehmend schwieriger für mich auch nur Ansatzweise einen Bezug zu der Geschichte herzustellen. Im Großen und Ganzen zieht sich die Teilnahmslosigkeit durch das Buch wie ein roter Faden. Ich konnte der Geschichte aber nicht wirklich was abgewinnen. Das Buch bekommt aber trotzdem nicht die schlechteste Bewertung, da ich einfach mit anderen Vorstellungen an das Buch herangegangen bin und es hat mich in eine andere Richtung entführt, als ich geglaubt habe. Dies ist halt mal das Risiko, wenn man auf Reisen mit einer Geschichte geht. Und so gesehen ist es nicht schlecht, nur sehr eigenartig. Ich scheine den tieferen Sinn aber nicht zu verstehen. weiterlesen
Das Leben der Wünsche
Ein seltsamer Unbekannter verspricht Jonas die Erfüllung seiner Wünsche. Dummerweise gehen nicht nur die bewusst ausgesprochenen, sondern auch die im Affekt gedachten, und die geheimsten und tiefsten Seelenwünsche in Erfüllung. Die sich selbst Jonas nicht so leicht eingestehen würde. Ich hätte mehr von diesem Buch erwarten. Es ist nicht besonders leicht zu lesen. Anführungszeichen fehlen und machen Gesprächsverläufe und Gedankengänge nur unnötig kompliziert. Die Handlung springt und Zusammenhänge fehlen somit häufig. Das Thema fand ich sehr interessant. Was wäre wenn unsere geheimsten Wünsche in erfüllung gehen? Kennen wir sie überhaupt? Ich hätte vorher allerdings erwartet, dass die Umsetzung in eine andere Richtung verläuft. weiterlesen

