
Beschreibung
Marbella, Stadt der Superreichen. Die Millionärsvillen sind gerüstet wie Hochsicherheitstrakte. Ein tödlicher Giftgasanschlag auf die Familie des schwedischen Eishockey-Idols Sebastian Söderström erschüttert die Idylle der VIPs. Ganz Schweden ist entsetzt von der Brutalität der Morde und trauert um den Star.
Die Journalistin Annika Bengtzon fliegt nach Marbella und recherchiert in der Welt der Superreichen, die zurückgezogen hinter hohen Mauern und umgeben von den teuersten Alarmeinrichtungen ein Leben in scheinbarer Sicherheit führen. In diesem Kosmos der glatten Oberflächen und gekühlten Räume ist Schweigen Gold, und Geheimnisse werden über Generationen bewahrt. Die spanische Polizei gibt den Fall schon bald resigniert auf. Doch Annika Bengtzon lässt sich nicht so leicht abweisen.
Autoren
Extras
Zusatzinformationen
Info zur Hörprobe
Zum Hörbuch:
Kalter Süden wird zeitgleich mit der Buchausgabe als Lesung von Nina Petri bei Hörbuch Hamburg erscheinen. Zur
Sprecherin:
Nina Petri, 1963 geboren, gab nach der Schauspielausbildung in Bochum ihr Debüt in der TV-Serie Rote Erde und war seitdem in vielen Erfolgsfilmen zu sehen. Für ihre schauspielerische Leistung wurde sie vielfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Deutschen Filmpreis. Hörbuch Hamburg freut sich, Nina Petri zu seinen Stammsprecherinnen zählen zu dürfen. Mit ihrer markanten, leicht rauen Stimme gelingt es ihr, den verschiedensten Texten Leben einzuhauchen: heiter, gelassen, distanziert, schauerlich oder spannend. Für Hörbuch Hamburg hat sie u. a. den Krimis von Åsa Larsson eine Stimme gegeben, aber auch David Safiers Mieses Karma oder Annette Pehnts Mobbing eingelesen.
Presse
Pressestimmen
»Ich gehöre definitiv zu ihrer stetig größer werdenden Fangemeinde.« Karin Slaughter
»Liza Marklunds Kriminalromane sind exzellent komponiert und geschrieben, atemberaubend und spannend, von der ersten bis zur letzten Seite.« Kathy Reichs
»Mit der Journalistin Annika Bengtzon hat Marklund eine originelle, sympathische und überaus irdische Heldin geschaffen.« Der Spiegel
Leseeindrücke
ein Schwedenkrimi in Spanien
Der Beginn des Buches führt in unterschiedliche Handlungsstränge ein. Nachts in einer edlen Wohnanlage fährt ein Möbelwagen vor, eine Frau verteilt Spritzen, trägt Gummihandschuhe und bestätigt, dass die Bewohner ausgeschaltet sein werden. Sie möchte nur den Tresor, der Rest ist für die Möbelpacker. Zeitsprung: Am Ende des 2. Weltkriegs wird ein kleines Mädchen aus Goebbels Adlerhorst heimlich nach Schweden gebracht. Zurück in der Gegenwart: lehnt die Kriminaljournalistin Annika Bengtzon eine Beförderung ab und stößt auf eine Notiz eines Gasüberfalls in Spanien, der eine ganze Familie ausgelöscht hat. Ihr Interesse ist geweckt. Durchaus interessanter Einstieg in einen vielschichtigen Krimi, dessen Anfang sich flüssig las. weiterlesen
Spritze, Blondie, Tante Hedvig
Chefredakteur Schymans Budget für Spezialreporter ist mehr als begrenzt und so wird Annika Bengtzon wieder zur ganz normalen Reporterin, zur Jägerin nach der besten Story. Bei der Nachrichtendurchsicht stößt sie auf einen Giftgasanschlag an der Costa del Sol, bei dem eine vierköpfige Familie ums Leben gekommen ist. Sie beginnt zu recherchieren. Dass die anfangs beschriebene Szenerie die Täter kurz vor einem neuen Gasanschlag darstellt, kann man sich noch erschließen. Das danach folgende Kurzkapitel mit arischer Prinzessin und des Führers Hund kommt mir allerdings noch ziemlich spanisch vor. Aber die Nachforschungen haben ja eben erst begonnen. weiterlesen
Schichtarbeit
Liza Marklund fängt in ihrem neuen Roman wieder äußerst interessant und vielschichtig an: Über einen Einbruch mit dubiosen Gestalten und diversen Spritzen, über die Begegnung einer Prinzessin mit dem Führer bis hin zur engagierten Journalistin, die einen Mord im fernen Marbella in ihre Leser bringen soll. Diese Ausschnitte, wenn auch auf den ersten Blick nicht klar miteinander verbunden, lassen vermuten, dass sie sich im Verlauf des Buches wieder zueinander fügen und ein kompaktes Ganzes ergeben. Oder dass sie doch nicht so wirklich nahtlos aufeinander passen, wie der Leser vielleicht zunächst annimmt. Um das herauszufinden gibt es wohl nur eine Lösung: Den kalten Süden weiterlesen. weiterlesen
Auto-Read-Autor
Von der Autorin und aus der Serie habe ich bislang jedes Buch gelesen. Sie gehört somit zu meinen Auto-read-Autoren, jedes Buch wird, egal ob cih Inhalt interessant anhört oder nicht gelesen, weil mir einfach jedes Buch durch die realistisch gezeichnete Protagonistin immer gefällt. Gruß SilkeS. weiterlesen
aha, ein Mehrteiler
Ich las in den Bewertungen, dass es sich bei diesem Buch um den Teil einer Reihe handelt, der eventuell Vorwissen erfordert. Als Ausgangsposition für einen KRIMI, finde ich das nicht besonders toll, da man die meisten Krimis nicht noch einmal liest und sie deshalb lieber in sich geschlossen sein sollten. Außerdem fühlt man sich als Leser etwas wie das Opfer eines puren Marketing-Gags. Allerdings habe ich bei diesem Buch nur die Hörprobe gehört und hatte den Eindruck, dass ich auch ohne Vorabwissen der Geschichte folgen kann. Diese ist nun ganz typisch im Stile der Nordlandkrimis aufgebaut, wenngleich sich die Handlung diesmal über halb Europa erstreckt - ist also nicht ganz so abgekapselt im schwedischen Universum. Die Sprache ist angenehm und leicht erfassbar, ebenso die Gestaltung der Figuren. Die Sprecherin in der Hörprobe leistet allerdings auch beste Dienste - sie artikuliert sehr gut und bringt somit die Atmosphäre des Buches gut rüber. Die Geschichte wird sicher an Komplexität zunehmen. Ich denke das Buch ist somit lohnenswert zu lesen. weiterlesen
Rezensionen
ein Schwedenkrimi in Spanien
Als Einstieg in die Serie um die Kriminaljournalistin Annika Bengtzon, ist der Roman nicht zu empfehlen, da immer wieder auf vorangegangene Fälle verwiesen wird. Die Handlung dieses Krimis ist zwar in sich abgeschlossen, aber die Verweise und Verwicklungen früherer Fälle und Personen sind verwirrend für einen "Neuling" und machen es schwierig, einige Zusammenhänge nachzuvollziehen. Ansonsten handelt es sich um einen solide geschriebenen Krimi, der durch den flüssigen und klaren Stil der Autorin gut zu lesen war. Ein tödlicher Giftanschlag schlägt hohe Wellen in Marbella, der Stadt der Schönen und Reichen. Der schwedische Eishockey Star Sebastian Söderström stirbt bei einem vermeintlichen Gaseinbruch mit samt seiner Familie. Es gibt nur eine Überlebende: seine Tochter, doch die ist verschwunden. Annika nimmt sich des Falles an und berichtet aus ihrer Sicht. Bei ihren Recherchen stößt sie auf Geldwäsche und Drogenhandel. Erst am Ende des Buches klären sich die Zusammenhänge auf. Zwar ohne allzu große Spannung ein kurzweiliger Krimi. weiterlesen
Kalter Süden
In der Redaktion der Zeitung „Abendblatt“ gibt es einen neuen Chef, Patrick. Dieser schickt Annika Bengtzon an die Costa del Sol, Spanien um die Raub-Morde an dem Ex-Eishockey-Star Sebastian Söderström, seiner Frau und seinen beiden Kindern zu recherchieren. Im Laufe ihrer Recherche stößt sie auf organisierten Drogenhandel i, Zusammenhang mit den Morden. Gleichzeitig ist Thomas, Annikas Ex-Mann auch an der Costa del Sol. Langsam näheren sich die zwei einander wieder an. Erneut ein spannendes, ereignisreiches Buch um die Journalisten Annika Bengtzon. Ganz überraschend war, dass die Handlung diesmal nicht in Schweden stattfand, sondern ins sonnige Spanien verlegt wurde. Natürlich hat auch in diesem Buch Annika ihren eigenen Kopf und recherchiert auf eigene Faust. Von Anfang bis Ende ein spannendes Buch. Leider muss man die vorherigen Bände gelesen haben, um im Thema zu sein. Wieder ein Klasse Krimi von Liza Marklund. weiterlesen
eher lauwarm
Eigentlich lese ich die Romane über Annika Bengtzon sehr gerne. Ich mag die Vermischung aus Kriminalfall und Privatleben der Hauptperson. Es ist immer wieder schön in den Annika Bengtzon-Kosmos einzutauchen, wo man schon vieles kennt. Leider sind beim achten Fall auch die Überraschungseffekte begrenzt. Es gibt wie immer eingebaute Schriftstücke einer zunächst unbekannten Person, die auf die Auflösung des Falles hindeuten. Annikas Charakter eckt in der Redaktion an, Thomas liegt ihr noch immer auf dem Herzen usw... Diesmal spielt die Geschichte auch hauptsächlich an der Costa del Sol. Das fand ich etwas schade, ich mochte die schwedische Atmosphäre. Hier verbringt Annika die meiste Zeit damit zu rcherchieren, in der Gegend herumzufahren, ihre Kollegen ruppig zu behandeln, mit irgendwelchen Männern zu turteln und sich in ihrem Hotelzimmer einsam zu fühlen. Mit der Zeit wird das langweilig. Annika sinniert über den journalistischen Ethos, schreibt aber trotzdem am laufenden Band reißerische Auftragsartikel. Sie ist immernoch sympathisch kantig, aber mit der Zeit findet man sie doch anstrengend. Und diese ständige Verflechtung mit dem vorherigen Fall wirkt ein wenig konstruiert. (irgendwann sind gefühlt 90% der Leute miteinander verwandt) Die Auflösung ist dann tatsächlich überraschend und nachvollziehbar, aber dazwischen zieht sich die Handlung ziemlich. Schade. weiterlesen
Kalter Süden
Zuerst war ich sehr skeptisch. ob ich es mögen werde, da es in Spanien spielt, oder zumindest teilweise. Spanien ist so gar nicht meins.... Ich wurde aber angenehm überrascht und ein Teil spielte auch in Schweden. Annika wird also nach Spanien geschickt, um einen Bericht zu schreiben über einen schwedischen Eishockeyspieler, der in Spanien ums Leben gekommen ist, aber nicht nur er, sondern fast seine gesamte Familie. Die Geschichte ist sehr verzwickt und wieder mal müssen mehrere Stränge zueinander gebracht werden. Liza Marklunds Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ihre Personen sind sehr lebendig und oft auch allzu menschlich. Eine Serie, wo ich schon immer auf das Erscheinen des nächsten Band warte... weiterlesen
Die schwedische Super-Journalistin recherchiert
Annika bekommt von ihrem Chef wieder die redaktionelle Leitung angeboten, dieses Mal ist es sogar die der gesamten Zeitung. Doch Annika wäre nicht Annika, würde sie nicht ablehnen. Viel zu gern steckt sie ihre Nasen in andere Sachen und begibt sich für ihre Recherche auch hin und wieder in Gefahr. Sie wittert wieder einmal eine Fährt, als sie erfährt, dass in Marbella der bekannte schwedische Eishockeystar Sebastian Söderström mit seiner Familie umgebracht wurde. Schnell ist sie einem Mord durch einen Gasanschlag auf der Spur. Auf die brutale Beschreibung der Morde könnte ich jedoch sehr gut verzichten. Ziemlich kompromisslos zieht Annika ihr Ding durch, ihren Frust lässt sie an der zugegeben nervigen Fotografin aus. In Person ihrer spanischen Dolmetscherin bekommt Annika das jedoch wieder zurück, denn die Dolmetscherin hintergeht Annika auf eine sehr unfeine Art. Wer an die Sache mit dem schlechten Karma denkt, der könnte hier seine Bestätigung finden. Am Ende löst Annika auch diesen Fall wieder, nach einigen Wirren. Und auch das Privat- und Liebesleben Annikas kam wieder nicht zu kurz. Ich mag die Bengtzon-Bücher von Liza Marklund sehr und mir gefällt auch Marklunds Schreibstil. Ich weiß aber immer noch nicht so genau, ob ich Annika sympathisch finden soll oder nicht. Ihr Verhalten kann ich trotzdem oft nachvollziehen, obwohl sie schon etwas sehr direkt und teilweise unhöflich ist. weiterlesen

