Die entschwundene Mutter

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58hmk Avatar

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Bénédicte und ihr jüngerer Bruder Marcel spielen im Garten mit ihrer Großmutter Mamique Versteck, während die Mutter Aimée, eine Malerin, im ersten Stock des Hauses ein Familienbild vollendet.

Abends macht Mamique Pfannkuchen und Bénédicte will einige davon zu ihrer Mutter ins Atelier bringen. Sie findet sie nicht gleich, auf der Suche nach ihr steht Bénédicte plötzlich in Blut. Aimée ist schon lange depressiv und hat in diesem Jahr schon den 5ten Selbstmordversuch gemacht. Deshalb hat Mamique mal wieder ihre eigene Malschule im Stich gelassen - um für ihre Enkel da zu sein. Sie macht dem Schwiegersohn, der Arzt ist, Vorhaltungen, weil er ihrer Meinung nach Aimée mit Ehe und Familie völlig überfordert hat. Aimée ist jetzt in einem Sanatorium. Für ihre Kinder ist sie nicht mehr vorhanden und niemand spricht mit ihnen über die Mutter.

Der Vater zieht mit Bénédicte und Marcel nach Sprede in die westfälische Provinz und übernimmt die Leitung einer Klinik. Mamique kümmert sich wieder um ihre Malschule und die Kinder müssen sich in ein Leben ohne die "entschwundene" Mutter einfinden....Das fröhliche, unbeschwerte Leben inmitten der familiären Geborgenheit ist dahin. Schafft es der Vater, seinen Kindern die Mutter zu ersetzen? Können Bénédicte und Marcel in ihrem Gefühlschaoes überhaupt begreifen, was mit der Mutter geschah?

Was wird aus der Mutter? Anscheinend führt sie eines Tages ihr Leben als Malerin ohne die Familie fort, denn sie hat irgendwann eine Ausstellung in Hamburg und Bénédicte will dorthin .......
Wird vielleicht doch alles wieder gut? Findet die Familie noch einmal zusammen?

Ein warmherziger Familienroman über die kleinen und großen Kümmernisse in einer Familie und den langen Weg zum Erwachsenwerden.