Familiendrama

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chiara Avatar

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Diese Leseprobe geht einem unter die Haut. Marcel und Bénédict spielen scheinbar unbeschwert mit ihrer Großmutter, nachdem Sie tagelang auf Zehenspitzen durch das Haus geschlichen sind um Mutter nicht zu stören.

Diese leidet wohl unter Migräneanfällen und starken Depressionen. Als Aimée versucht sich das Leben zu nehmen, kommt ausgerechnet die Tochter und rettet sie in letzter Minute.

Bénédict ist völlig verstört als sie ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrer Großmutter belauscht. Ihre Großmutter wirft dem Schwiegersohn vor, dass es völlig verantwortungslos war mit Aimée eine Familie zu gründen. Dass sie diesem Leben und der Verantwortung mit zwei Kindern nicht gewachsen ist. Er sie nicht therapieren kann und sie einzig Linderung in ihrer Kunst findet. Emil beteuert die ganze Zeit, wie sehr Aimée sich ein ganz normales Leben mit einer glücklichen Familie gewünscht hat. Es muss wohl auch etwas Schlimmes mit Aimées Bruder passiert sein.

Als Bénédicte die beiden zu Rede stellt bekommt Sie keine Antworten auf all ihre Fragen. Stattdessen zieht Emil mit den beiden Kindern in eine andere Stadt während Aimée sich in einem Sanatorium erholen soll.

Von einem Moment auf den anderen verändert sich alles. Bénédicte hat wie scheinbar alle Frauen der Familie auch ausschweifende Phantasien. Seit dem Vorfall hat sie ständig Bilder von ihrer Mutter im Kopf in denen die fehlende Mutter-Tochter Bindung zum Vorschein kommt.
Trotz der traurigen Leseprobe kling der Klappentext recht positiv und ich würde gerne wissen wie sich das alles noch entwickelt.