Als der Sommer eine Farbe verlor

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dagmar0815 Avatar

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Ein wunderbares Buch, das eigentlich nie aufhören sollte, dessen Geschichte aber durch das Ende rund und in sich geschlossen ist. Benedicte findet ihre Mutter, eine bekannte Künstlerin, nach einem Selbtsmordversuch in ihrem Blut und gibt sich die Schuld dafür, weil sie auf ihr vermeintliches Klopfen nicht eragiert hatte. Im Anschluss daran kann sie kein Rot mehr sehen. Die Famile zieht um, ihr Vater wird Leiter des "Irrenhauses" in Sprede. Wo die Mutter ist, weiß Benedicte nicht, keiner sagt es ihr, sie wähnt sie in irgendeinem Sanatorium. Erst ganz zum Schluss erfährt sie, dass sie immer ganz in ihrer Nähe war. Bis dahin erlebt Benedicte einiges, das eigene Heranwachsen macht ihr zu schaffen, doch dank ihrer Freundin Susi wird der ganze Sommer noch aufregender. und die erste Liebe tritt in ihr junges Leben, zart, schüchtern, sehr anrührend gezeichnet. Überhaupt ist der ganze Stil sehr angenehm zu lesen, nichts wird übertrieben, trotzdem sind Stimmungen sehr deutlich zu spüren, der Spannungsbogen am Ende lässt einen nicht mehr los. Ein wunder bares Buch, das ich am Ende nicht mehr aus den Händen legen mochte.