Als der Sommer eine Farbe verlor

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Das Buch „Als der Sommer eine Farbe verlor“ beschreibt zunächst wie Bénédicte ihre Mutter Aimée in ihrem Atelier auffindet – blutüberströmt. Es war ein Selbstmordversuch der die ganze Familie durcheinanderbringt. Offiziell um ein neues Leben zu beginnen, inoffiziell jedoch um endlich den ersehnten Traumjob anzunehmen, zieht Bénédictes Vater mir ihr und ihrem kleinen Bruder Marcel um. Am Anfang noch fragen die Kinder viel nach ihrer Mutter, aber man sagt ihnen immer sie sei in einem Sanatorium und brauche Ruhe. Da ihr Vater sehr wenig Zeit für seine Kinder hat, wird die Haushälterin Gertrud eingestellt, die mit viel Mühe versucht, Ordnung zu schaffen. Nach einiger Zeit finden die Kinder Freunde und beginnen sich an das neue Leben zu gewöhnen und werden erwachsen.
Obwohl die Handlung die über knapp 500 Seiten verteilt und nicht sehr spektakulär ist (bis auf den Selbstmordversuch zu Anfang), war das Buch emotional sehr fesselnd. Es wird aus der Sicht von Bénédicte erzählt, die schon sehr erwachsene Denkweisen hat, und alle Charaktere werden sehr detailliert beschrieben, weshalb man sich gut in sie hineinversetzen kann und meistens schon weiß, was sie als nächstes „sagen“ oder „tun“. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!