Irland nach den Troubles

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Irland in den 90er Jahren. Die "Troubles" scheinen vorbei zu sein, doch der Polizest Sean Duffy gerät auf der Heimfahrt in die Oranier-Prozession - und schon brennen wieder Reifen, Autos werden angehalten von bewaffneten Posten und das Leben ist wenig wert, wenn man auf der falschen Seite steht.

Mir gefällt die lakonische Sprache, die der Erzähler, eben dieser Sean Duffy, verwendet. Aber er kann die Angst nicht verbergen, die er verspürt, wenn er die bewaffneten Straßenposten überzeugen muss, dass er "harmlos" ist. Dabei würde er gleich zwei Gründe für Probleme hergeben: er ist Polizist, und er ist katholisch. Für die Mitglieder des protestantischen Oranier-Ordens also ein doppelt rotes Tuch.

Aber Duffy kann überzeugen und die Sperren passieren, doch seine Nerven sind dabei nicht die besten, verständlicherweise.

Von der Inhaltsangabe weiß ich, dass sich noch ein Mord an einem Landschaftsmaler ereignen wird, und dieser Maler fuhr einen Jaguar. Vermutlich ist das Titelbild eine Anspielung auf diesen Wagen, denn es wird dominiert von einem Scheinwerfer. Am Cover bleibt auf jeden Fall das Auge hängen.

Ich finde die Leseprobe sehr spannend und würde mich sehr freuen, wenn ich ein Exemplar davon bekommen würde.

Liebe Grüße von Annabas