Mal kein Frauenroman

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irrlicht Avatar

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Die Leseprobe gefiel mir gut. Schon weil das Thema "Verlust  eines geliebten Menschen" mal nicht von einer Frau bearbeitet wurde.

Mir hat sehr gut gefallen, wie Robert von sich schreibt, wie er den Alltag aufgreift. Es ist so nachvollziehbar, so als sei man dabei. Ich finde es gar nicht zu sachlich oder zu distanziert. Ich erlebe das immer wieder bei Menschen in schweren Verlustsituation, dass es GENAU SO läuft. Man funktioniert. Ist rational. Tut. Handelt. Fühlt wenig. Irgendwann ändert sich das vielleicht. Oder auch nicht, da jeder eine andere Art hat, zu trauern bzw. den Verlust eines Menschen einzuordnen.

Ansonten fand ich toll, dass man direkt mitten drinnen ist - in der Geschichte, in der Familie. Alles ist bunt und nah. Ich kam mir vor,als säße ich in einem Schaukelstuhl am Rand und würde alles miterleben.

Hat mir wirklich mal wieder gut gefallen!