Mysteriöse Ohnmachten

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vallhund Avatar

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Das Buch erzählt die Geschichte von Sylvia Bönnemark, der Tochter eines reichen, schwedischen Geschäftsmannes. Sie lebt als Malerin in einem Haus, das sie seit kurzem mit Anna, einer Krankenschwester teilt.
Eines Tages findet Anna Sylvia ohnmächtig im Wohnzimmer. Auf dem Schreibtisch liegt ein Paket. Was Anna nicht weiß, Sylvia hat immer wieder solche Ohnmachtsanfälle und leidet zudem unter dissoziativer Amnesie.
In dem Paket ist ein Buch, in welchem in allen Einzelheiten beschrieben wird, auf welche Weise Sylvia ihren Freund Mats ermordet. Das Eigenartige ist, dass Mats seit Wochen spurlos verschwunden ist. Sylvia kann sich aber an nichts erinnern, was in dem Buch steht. Und die große Frage ist, wer hat dieses Buch überhaupt geschrieben?
Sylvia versucht, auf eigene Faust heraus zu finden, was es mit dem Buch auf sich hat und gerät dadurch in eine Situation, die sie immer wieder auf Fragmente der Erinnerung aus ihrer Kindheit zurück wirft, welche sie nicht nur psychisch sondern auch teilweise körperlich an ihre Grenze bringen. Deshalb die Ohnmachtsanfälle. Eine ganze Weile zweifelt sie an ihrer geistigen Gesundheit.
Es ist eine interessante Geschichte über falsch verstandene Liebe, das Loslassen und dem sich stellen der Vergangenheit um zu genesen. Im Laufe der Erzählung verdächtigt man immer wieder jemand anderen, was sie so spannend macht.
Der Charakter von Anna, die loyal zu Sylvia hält, ihr glaubt und sich an den Rand der Legalität begibt, um ihr zu helfen die Wahrheit zu finden, hat mir sehr gut gefallen. Aber auch um sie gibt es ein Geheimnis.
Interessant auch der Aspekt der Bilder, die Sylvia malt und die mit den Erlebnissen in ihrer Vergangenheit zu tun haben.
Insgesamt eine lesenswerte Geschichte, die man an einem trüben Tag in einem Rutsch gut durchlesen kann.