Eine Reise zu sich selbst

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fredda Avatar

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Lucy ist 26, und Bibliothekarin mit ganzem Herzen. Sie ist ein der Kleinstadt Hannibal verantwortlich für den Kinderbibliotheksbereich und macht das gern und gut. Ihr Lieblingsleser ist Ian, 10 Jahre alt, Sohn einer überfürsorglichen Mutter, die ihn von, wie sie meint, schädlichen Einflüssen fernhalten will. Luca erfährt, dass Ian, der möglicherweise homosexuelle Tendenzen entwickelt, "umerzogen" werden soll. Schon länger hat sie den Verdacht, Ian könnte misshandelt werden. Als sie eines Morgens die Bibliothek betritt, wird sie dort von Ian erwartet, der mit gepacktem Rucksach verlangt, sie solle mit ihm wegfahren.

Hier beginnt ein Roadmovie der anderen Art. Keine Verfolgungsjagden, nur Gespräche, Gedanken und das Sich-Verstecken bei Verwandten und in Hotels.

Lucy erfährt auf dieser Reise einiges über sich, das sie die Konsequenzen ziehen lässt. Wie das geschieht und wie die Geschichte der beiden endet, möchte ich hier nicht erzählen. Auf alle Fälle ein lohnenswertes Buch!